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ZEITABENTEUER

Beitragvon Torytrae » 27. Oktober 2012, 19:23

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Torytrae
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Hallo liebe Gemeinde, bin auf folgenden Artikel der PR-Redaktion aufmeksam gemacht worden:

Fast drei Millionen Wörter
Es war eine stolz klingende Mail, die am 12. Januar 2012 bei mir in der Redaktion eintraf: »Ich habe heute nach bestem Können und Gewissen die Gesamt-Wörter-Anzahl ALLER Atlan-Zeitabenteuer-Publikationen herausgepfriemelt«, schrieb Hanns Kneifel aus München.

Er hatte diese Zahl ermittelt, nachdem er alle ATLAN-Hardcover einscannen lassen hatte. Und ich fand den Ausdruck dieser Mail wieder, als ich eine Mappe mit dem Titel »ATLAN-Zeitabenteuer« in den Händen hielt.

»Es sind ziemlich genau 2.931.400 Wörter«, schrieb Hanns weiter, «genug für 25 neue Bücher, bearbeitet und gekürzt zu je etwa 117.200 Wörtern.« Er war Feuer und Flamme für die gemeinsame Überlegung, die ATLAN-Zeitabenteuer in absehbarer Zeit erneut »anzugehen«: mit einer kompletten Neubearbeitung auch unter historisch-kritischen Gesichtspunkten.

»Nur dass Du es weißt«, schloss Hanns voller Optimismus, «und bei den Verlagen, die sich darum reißen, die richtigen Zahlen hast.« Leider ist aus dem Projekt nichts mehr geworden; nicht einmal zwei Monate später verstarb Hanns Kneifel sehr überraschend.


Nun stellt sich mir die Frage: wird ein fachkundiger Historiker diese Arbeit an Stelle und im Sinne von Hanns übernehmen, bzw. Werden die bestehenden Blaubände in absehbarer Zeit ver-e-bookt? Was ich auch als schönes Andenken an Hanns Kneifels Vermächtnis sehen würde.
Man soll das Leben nicht so ernst nehmen, denn lebend kommt man da sowieso nicht raus

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon wepe » 27. Oktober 2012, 23:02

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wepe
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Torytrae hat geschrieben:Hallo liebe Gemeinde, bin auf folgenden Artikel der PR-Redaktion aufmeksam gemacht worden:

Fast drei Millionen Wörter
...
»Es sind ziemlich genau 2.931.400 Wörter«, schrieb Hanns weiter, «genug für 25 neue Bücher, bearbeitet und gekürzt zu je etwa 117.200 Wörtern.« Er war Feuer und Flamme für die gemeinsame Überlegung, die ATLAN-Zeitabenteuer in absehbarer Zeit erneut »anzugehen«: mit einer kompletten Neubearbeitung auch unter historisch-kritischen Gesichtspunkten.
...

Nun stellt sich mir die Frage: wird ein fachkundiger Historiker diese Arbeit an Stelle und im Sinne von Hanns übernehmen, bzw. Werden die bestehenden Blaubände in absehbarer Zeit ver-e-bookt? Was ich auch als schönes Andenken an Hanns Kneifels Vermächtnis sehen würde.


Hui,das wäre ein tolles Projekt!
Aber "historisch-kritisch" dürfte sicherlich sauschwierig werden, wenn man bedenkt, auf welchem archäologisch/historischem Wissensstand Hanns Kneifel geschrieben hat. Da sind, auch wenn HKn immer historisch gut recherchiert hat, locker 20 bis über 30 Jahre neuer Forschung zu berücksichtigen. Ich habe das vor Jahren mal ansatzweise für einen Kreta-Band (Abenteuer Knossos / Minotaurus) versucht - das kriegt man kaum gebacken, weil sich z.B. das gesamte chronologische Gerüst (Vorpalastzeit-Alte Paläste, Ägypten-Chronologie, Erdbeben von Thera, ...) inzwischen kräftig verschoben - oder das Wissen um die Siedlungsstruktur oder den Schiffsbau eklatant erweitert hat. Ich bin mir sicher, dass solche Punkte auch für die Samurai-Abenteuer und den Bau von Mohendjo-Daro, im vorkolumbianischen Mesoamerika und sonstwo gelten.
Und sowas ist eben nicht einfach in der Perrypedia nachzulesen, sondern da bräuchte man Fachhistoriker oder z.B. Fachjournalisten oder Romanschreiber, die sich in den einzelnen Gebieten auch mit den neuesten Forschungsergebnissen auskennen, sonst würde das Projekt unter "historisch-kritischem" Aspekt mit Sicherheit scheitern. "Atlan-Affinität" oder historische Allgemeinbildung würde für solch eine Aktualisierung bestimmt nicht reichen.

Würde VPM ein solches Projekt starten - schön! Aber dann sollte man das auf sprachliche Überarbeitung beschränken, damit bleibt es als zeitgebunden enstandene Literatur werthaltig und lesenswert. Im anderen Fall dürften die Bearbeiter graue Haare kriegen. :D

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Heiko Langhans » 28. Oktober 2012, 00:51

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Heiko Langhans
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Bedenken wir bitte noch Folgendes:

Hans Kneifel hat sich nicht im Jahr 1992 hingesetzt und gesagt: "Wir machen jetzt die Blaubände!". Sondern er war spätestens seit 1976, also seit Beginn der "neuen" Zeitabenteuer (PRTB 147 bis 353), in der Materie drin und hielt sich auf dem Laufenden. Da muss also jemand ran, der Ähnliches vorweisen kann

Ein Nachbearbeiter, der eine eventuelle Neuausgabe im "Kaltstart" angeht, hat Immenses zu leisten. Jeder einzelne genannte Begriff von Personen, Städten, Ländern muss auf den historischen Gehalt abgeklopft werden, oft in mehreren Schreibweisen. Taschenbuchversionen und Blauband-Varianten müssten - noch einmal - abgeglichen werden. Viele Begriffe entstammen einander widersprechenden Quellen und werden durch unterschiedliche Theorien interpretiert, und Kneifel musste sich für jeweils eine entscheiden.

Wer das mal nachprüfen möchte, der möge sich einmal "Herrscher von Akkad" (PRTB 156, enthalten in Blauband 2) vornehmen, Darin werden die Eroberungen des Sargon/Sharrukin geschildert, der den einen oder anderen Herrscher unterwirft, eine dichtende Tochter zeugt, zahlreiche Städte erobert. Soweit klar.

Und jetzt googelt folgende Begriffe:

Enche-duana
Lugalzagesi
Manishtushu
Rimush
Sargon
Urzababa

Danach wissen wir mehr über Sargons Zeit, entdecken, dass die seine Datierung im Blauband nach heutigen Wissen vermutlich um ein Vierteljahrhundert daneben liegt (und wie wichtig ist das?), und vor allem stellen wir erstaunt fest, aus welchen Dürftigkeiten Hans Kneifel seine Geschichte zusammengestellt hat. Denn als Quellenmaterial gibt es wahrlich nicht viel, und das hat er vermutlich alles in dem schmalen Bändchen von damals 144 Seiten untergebracht. Der Roman ist nur ein allerdings auffälliges Beispiel von mehr als fünfzig, von denen die chronologisch späteren immer komplizierter werden. Dabei sind die Bruchstellen oft Interpretationssache und an anderen Stellen so winzig, dass sie sich einerseits gut lesen lassen und andererseits nahelegen:

Der Aufwand einer Überarbeitung der Blaubände auf den heutigen wissenschaftlichen Stand lohnt eigentlich nicht. Der einzige, der eine Neuausgabe inklusive Pandora 1650 und der Kreta-Trilogie hätte durchziehen können, war Hans Kneifel. Er ist aber nicht mehr bei uns. Und wer weiß, ob das Ergebnis gefallen hätte.

Denn in den Zeitabenteuern sind auch Brüche in den Bezügen zur PR-Serie, die Hans Kneifel nicht hat kitten können (oder wollen). Als er 1967/1968 mit den Zeitabenteuern begann, lief gerade der M87-Zyklus. Genau fünf Jahre später, mit dem Ende der ersten Staffel, gingen gerade die 600er Hefte los. Mit dem Neustart, noch einmal knapp vier Jahre später, klinkte sich Kneifel in das Thema der manipulierenden Superintelligenzen ein, mit dem Perrys Mannen, verteilt auf Terra, Milchstraße und SOL, zu tun hatten. "Vorher" war Atlan nur Anhalter in die Galaxis (ohne jemals mitgenommen zu werden), "später" handelt er, oft widerwillig, im Auftrag einer Macht, die ihn und die Menschen seines Exilplaneten einer jahrtausendelangen Dauerprüfung zu unterziehen scheint. Nur sind beide Sequenzen handlungschronologisch verflochten. Der Fokus springt zwangsläufig zwischen den beiden Themen hin und her, was sich auch auf Atlans Seelenleben auswirkt: der Arkonide fluktuiert zwischen hysterischer Panik, das Schiff - irgendein Schiff! - nicht zu verpassen, und relativer Gelassenheit, als mal wieder ein Raumer mit einem Springerpaar auf der Erde havariert oder Rodrigo de Berceo nach Tolimon entführt wird. Um diese Widersprüche zu lösen, griff Kneifel zur Gedächtnismanipulation durch ES. Und das tat er oft. Legitim? Ja. Elegant? Nicht immer.

Historische Romane und Science Fiction-Romane unterliegen aus dem gleichen Grund einem Alterungsprozess: durch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse, die den Autoren zur Zeit der Erstellung nicht bekannt (oder gleichgültig) waren. Kneifels dreizehn Blaubände sind ein ehrlicher Versuch, aus den gut fünfzig Taschenbüchern für den Bahnhofskiosk, die oft unter Zeitdruck geschrieben worden sind, etwas Besseres zu machen, was ihm gelungen ist. Ihre Konvertierung ins E-Book-Format wäre eine feine Sache und ein schönes Vermächtnis.

Aber eine Neubearbeitung? Nein. Die ist unnötig. Auch in sprachlicher Hinsicht. Kneifels Stil macht den anderen Teil seines Reizes aus.

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon ianmcduck » 28. Oktober 2012, 13:09

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ianmcduck
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Auch hier kann durchaus das Prinzip des Parallel-Universums verwendet werden. Im Perryversum ist die Geschichte eben so abgelaufen und nicht wie bei uns. Und das gilt auch für irgendwelche Zeittafeln, wo der eine oder andere Herrscher 25 Jahre früher oder später gelebt hat. Das ist nicht so wichtig. Sind ja keine Geschichtsbücher, sondern Unterhaltung. Daher fand ich die teilweise Umschreibung der Geschichte in "Die letzte Maske" auch nicht sehr gelungen, als z.B. plötzlich die NASA ins Spiel gebracht wurde. Das wäre absolut nicht nötig gewesen.
Wo bleibt mein Kuchen?
Mein Plädoyer: Nach Schokohasen und Schoko-N(ikol)äusen brauchen wir als drittes Standbein dringend die Schoko-Schlümpfe!

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Heiko Langhans » 28. Oktober 2012, 14:15

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Genau dabei kommt tatsächlich das Parallelwelten-Konzept zum Tragen - übrigens in "Palast der Legenden" (PRTB337), was in den Blaubänden schlüssiger ausgearbeitet worden ist.

"Die letzte Maske" (PRB353) ist ein ganz anderes Problem; der Roman ist aus Blauband 13 fast völlig weggekürzt worden. Das sollte ein Übergangsband zum nicht mehr erschienenen Miracle-Zyklus werden. Dafür setzte Kneifel die ATLAN-Abenteuer im USO-Zyklus fort (PRTBs 355, 367, 373, 382, 388 und 393) fort.

Dein Argument mit dem leicht abweichenden historischen Ablauf des Perryversums gefällt mir - völlige Zustimmung. :st:

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon wepe » 29. Oktober 2012, 01:10

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Heiko Langhans hat geschrieben:Bedenken wir bitte noch Folgendes:
...
Historische Romane und Science Fiction-Romane unterliegen aus dem gleichen Grund einem Alterungsprozess: durch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse, die den Autoren zur Zeit der Erstellung nicht bekannt (oder gleichgültig) waren. Kneifels dreizehn Blaubände sind ein ehrlicher Versuch, aus den gut fünfzig Taschenbüchern für den Bahnhofskiosk, die oft unter Zeitdruck geschrieben worden sind, etwas Besseres zu machen, was ihm gelungen ist. Ihre Konvertierung ins E-Book-Format wäre eine feine Sache und ein schönes Vermächtnis.

Aber eine Neubearbeitung? Nein. Die ist unnötig. Auch in sprachlicher Hinsicht. Kneifels Stil macht den anderen Teil seines Reizes aus.

Volle Zustimmung zu deiner Einschätzung der historischen Problematik (übrigens kann man sich m.E, nicht durchgängig mit der Idee "Paralleluniversum - da ist es anders abgelaufen" rauswinden), bestimmte Sachen funktionieren einfach nicht so, wie Hanns das mit seinem Wissensstand beschrieben hat.
Aber den sprachlichen Aspekt (von mir fett markiert), den du ansprichst, hatte ich völlig übersehen. Du hast völlig Recht, auch das müsste erstmal jemand adäquat hinbekommen! :st:

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon ianmcduck » 29. Oktober 2012, 20:47

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Naja, nach 13 Blaubänden mit komprimiertem "Wein, Weib und Gesang" wäre ein kleines bisschen Abwechslung im Stil schon ganz nett. Aber nicht zuviel. ;)
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Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Copperblade » 10. September 2014, 16:46

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Um das Thema mal wieder hochzuspülen:
ich lese die Zeitabenteuer entlang der Timeline, stoße jetzt auf den Kreta-Zyklus, also ein weit späteres Werk aus Hans Kneifels Feder und bin überrascht, wie nahtlos sich die Story in die bisher gelesene Reihe einfügt.
Ich hatte eigentlich mit einem "Holperer" gerechnet, aber Fehlanzeige. Sogar auf die Stonehenge-Geschehnisse im (zeitlich) vorherigen Band wird kurz eingegangen. Der "Lotse im Sandmeer" wirkt höchstens noch detaillierter und besser recherchiert als die Planetenromane. Großes Lob posthum. :respect: ...trotz Wein, Weib und Gesang :D
Zur Zeit lese ich Perry Rhodan Heft Nr.87: "Die Schläfer des ISC" von William Voltz

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Copperblade » 22. September 2014, 13:56

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Mittlerweile habe ich den Fortsetzungsroman begonnen und der beginnt nicht schlechter als der "Lotse im Sandmeer". Ein Kritikpunkt bei Teil 1 ist
m. E. zuviel überlegene Technik wie der Sandsegler mit Deflektorschirm und Antigrav oder die Lähmstrahlerdolche usw. Hans Kneifel macht es da dem
Arkoniden zu leicht im bronzezeitlichen Ägypten. Jetzt auf Kreta wird es vermutlich genauso sein.
Trotzdem für Fans dieses Genres ein empfehlenswerter Lesestoff. 8-)
Zur Zeit lese ich Perry Rhodan Heft Nr.87: "Die Schläfer des ISC" von William Voltz

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Werner Fleischer » 22. September 2014, 14:09

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Werner Fleischer
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Demnächst ein neues Atlan-Zeitabenteuer in der SOL. Atlan trifft ...!!!!
Spinal Tap und die Rutles sind die "Krone der musikalischen Entwicklung"

http://www.bvl-legasthenie.de/aktuelles

Grüne Bände mit Goldschrift und aufgeklebten Deckelbild - Seit 1892 ein Zeichen für Qualität - ideal geeignet für den Atlantiszyklus

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Copperblade » 24. September 2014, 10:49

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Werner Fleischer hat geschrieben:Demnächst ein neues Atlan-Zeitabenteuer in der SOL. Atlan trifft ...!!!!


Old Shatterhand? B-)
Zur Zeit lese ich Perry Rhodan Heft Nr.87: "Die Schläfer des ISC" von William Voltz

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon GruftiHH » 26. September 2014, 09:15

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Woanders schon erwähnt: Die Zeitabenteuer sind jetzt als Blaubände-Ausgabe als E-Book erschienen.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 28. September 2014, 10:48

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GruftiHH hat geschrieben:Woanders schon erwähnt: Die Zeitabenteuer sind jetzt als Blaubände-Ausgabe als E-Book erschienen.


Guten Morgen,

kannst Du oder könnt Ihr mir sagen, wo es die gibt? Ich habe sie bei keinem der üblichen eBook-Shops gefunden, oder bin ich nur mit Blindheit geschlagen?
Ich würde die nämlich auch gerne noch mal lesen ...
Das Naturgesetz der Energieumkehr:
Alles, was Du aussendest, kommt auf Dich zurück ...
... irgendwann, auch wenn Du gar nicht mehr damit rechnest.
Die Natur und ihre eigenen Gesetze vergessen niemals etwas.
Wer die Natur und das Leben achtet, handelt entsprechend

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Langschläfer » 28. September 2014, 11:27

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Vivian-von-Avalon hat geschrieben:
GruftiHH hat geschrieben:Woanders schon erwähnt: Die Zeitabenteuer sind jetzt als Blaubände-Ausgabe als E-Book erschienen.


Guten Morgen,

kannst Du oder könnt Ihr mir sagen, wo es die gibt? Ich habe sie bei keinem der üblichen eBook-Shops gefunden, oder bin ich nur mit Blindheit geschlagen?
Ich würde die nämlich auch gerne noch mal lesen ...

Bei Beam einfach nach "Zeitabenteuer" suchen. Sind unter Allgemeine SF eingeordnet, keine Ahnung wieso, einen Atlan-Bereich haben sie doch...
Bei Amazon ebenso, Suche auf den Kindle-Shop einschränken.
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 28. September 2014, 13:47

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Gefunden!

Vielen Dank für den Hinweis und noch einen schönen Sonntag ...
Das Naturgesetz der Energieumkehr:
Alles, was Du aussendest, kommt auf Dich zurück ...
... irgendwann, auch wenn Du gar nicht mehr damit rechnest.
Die Natur und ihre eigenen Gesetze vergessen niemals etwas.
Wer die Natur und das Leben achtet, handelt entsprechend

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Torytrae » 29. September 2014, 07:26

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Mein Kompliment an den Verlag!
Auch die neuen Cover sind sehr gelungen und halte daher auch den Preis für angemessen!
Werd sie mir definitiv nochmal fürs kindle ziehen.
Weiß jemand ob die Landkarten von Atlans Aufenthaltsorten enthalten sind? (Goldland Punt,...)
Man soll das Leben nicht so ernst nehmen, denn lebend kommt man da sowieso nicht raus

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon GruftiHH » 6. Oktober 2014, 16:46

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Ich frage jetzt doch mal hier: Sind die neuen Blaubände Zeitabenteuer (Also die E-Book Versionen) eigentlich "nur" die 1:1 Blaubände oder sind die noch einmal redaktionell überarbeitet und angepasst worden?
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Heiko Langhans » 7. Oktober 2014, 08:04

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Ich rate jetzt mal ins "Blaue": B-)

Sofern Du mit einer redaktionellen Überarbeitung wesentliche Neuschreibungen unter besonderer Berücksichtigung neuerer historischer Erkenntnisse meinst - nein, die hat nicht stattgefunden. Sie wäre gewiss auch großmaßstäblich angekündigt worden.

Ich tippe also auf eine 1:1-Übernahme, eventuell unter Berücksichtigung der gemäßigten neuen Rechtschreibung a la VPM.

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon GruftiHH » 7. Oktober 2014, 13:08

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So habe ich es mir auch gedacht, Heiko. Aber man kann ja mal treudoof fragen. :wub:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Copperblade » 10. Oktober 2014, 13:01

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Ich bin jetzt aktuell mit dem Kreta-Zyklus von Atlan X durch und fühlte mich blendend unterhalten. Hans Kneifel gelang mit dem letzten Teil der Trilogie "Das schwarze Schiff" ein spannendes Kidnapping-Verfolgungsabenteuer vor historischer Kulisse mit Happy End. Die drei Bände fügen sich auch nahtlos in die Reihe der älteren Zeitabenteuer ein und lassen sich gut zwischen den Planetenromanen 173 "Der schwarze Dämon" und 177 "Kämpfer für den Pharao" lesen. Jetzt bin ich auf den Vergleich mit den Tamaran-Romanen gespannt, wo ja Christian Montillon und Marc Herren je ein Taschenbuch verfasst haben.
Wie gehabt stelle ich auch wieder meine "Leseexemplare" für ein (äußerst) geringes Entgelt zur Verfügung. Auf Wunsch mit Option auf den Tamaran-Zyklus, wenn ich den gelesen habe. Einfach PN schreiben. ;)
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Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Copperblade » 29. Oktober 2014, 16:27

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Ich bin gerade mit dem Planetenroman Nr. 196 fertig und sehr überrascht wie hier Original und "blaue" Version
voneinander abweichen. Ist das generell so oder nur in diesem Fall? Ich denke da z.B. an die EA und die Silberbände.
Da ich nur die Originale lese habe ich da keinen Vergleich. :nixweis:
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Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon hz3cdv » 29. Oktober 2014, 17:06

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Die Zeitabenteuer in den Blaubänden wurden gegenüber den Planetenromanen schon sehr stark überarbeitet. Meiner Meinung nach stärker als die Silberbände, wo primär gekürzt und gestrafft wurde. Das hängt aber stark von den Bearbeitern ab. Hubert Haensel bearbeitet meiner Ansicht nach weniger radikal als es Horst Hoffmann zuvor tat. Was ich persönlich besser finde.

Aber für die Puristen, zu denen ich nicht gehöre, gilt natürlich: nur die EA ist die wahre Serie.

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Heiko Langhans » 31. Oktober 2014, 11:38

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Die Bearbeitung für die Blauband-Ausgabe fällt bei den einzelnen TBs recht unterschiedlich aus. Durchgängig ist die Erweiterung der Gäa-Handlung, in der Cyr Aescunnar und Co. Atlan überwachen und die "neuen" historischen Informationen einzuarbeiten suchen. Das macht in den TBs je drei oder vier Seiten aus; in den Blaubänden wird fast jedes Kapitel mit entsprechenden Szenen oder Zitaten des Historischen Korps eingeleitet. Damit trug Kneifel den historischen Forschungen der letzten 25-30 Jahre Rechnung, erläuterte Begriffe, die in der Neuzeit anders belegt oder genannt sind, und verlieh nebenbei den Figuren des Jahres 3561/62 mehr Tiefe.

In die Blaubände sind zudem etliche neue Szenen und einige Kurzgeschichten eingeflossen. Da hier der Originalautor veredelnde Hand angelegt hat, sehe ich persönlich die 13 Blaubände als die endgültige Version der Zeitabenteuer an. In diesem Fall gilt der Satz "Nur der Erstdruck ist der wahre Text" eben nicht.

-- Ähnliches gilt übrigens auch für die folgenden Blaubände, aber aus ganz anderen Gründen. Siehe die Einleitung zum Kristallprinz-Thread.

Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Copperblade » 4. November 2014, 20:06

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In die Blaubände sind zudem etliche neue Szenen und einige Kurzgeschichten eingeflossen.


Es ist ja grundsätzlich keine schlechte Idee, Kurzgeschichten mit einzubinden, da gibt es ja welche die sind ausgesprochen gut.
"Der vergessene Bericht" vom Altmeister Kneifel selbst verfasst, lehnt sich an die "Invasion der fliegenden Monde" an, gehört
aber m.E. nicht dazu. Sie spinnt zwar den Faden vom achten Mond weiter, es kommt auch mit Razamon eine interessante Figur
ins Spiel aber wie der Berserker mit seinem XXL-Schwert die Superwaffe kurz und klein hackt und den vergleichsweise riesigen
Mond in die Flucht schlägt... naja, hätte man besser machen können.
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Re: ZEITABENTEUER

Beitragvon Copperblade » 17. November 2014, 14:07

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Im Zeitabenteuer das ich aktuell (noch) lese lässt es Hans Kneifel apokalyptisch werden. Etwas kompliziert
wird es durch den Umgang mit dem Begriff "Atlantis". Ein Weltenfragment (geliehen aus derAtlan-Serie)
stürzt aus dem Weltraum auf die Insel Santorin, die hier auch als Atlantis bezeichnet wird.
Stürzt hier nicht gewissermaßen Atlantis auf Atlantis? :nixweis: Auch wenn das Fragment jetzt nicht Pthor ist?
Der daraus resultierende Ausbruch des Stromboli und der Tsunami sind wirklich realistisch beschrieben, soweit
ich das beurteilen kann und als Sahnehäubchen ist das Ganze auch noch ursächlich für die sieben biblischen Plagen
und für die Teilung des Meeres bei der Flucht des Volkes Israel aus der ägyptischen Knechtschaft. :clap: :respect: :D
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