Die Condos Vasac

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Heiko Langhans
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 11. November 2013, 07:17

Um den 16. Januar 1981, etwa zeitgleich mit PR1012 und Atlan 485, erschien der 214. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane, der das 10. Walty-Klackton-Abenteuer enthielt:

Ernst Vlcek: Kosmischer Grenzfall

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Handlung
Roi Danton, König der Freihändler, sucht unerwartet Fürst Thor Pedo, auch bekannt als Walty Klackton, in dessen Farm auf K-Planet auf. Er ist in Begleitung zweier neuer Edelmänner, der Freunde Codron Zorbell und Gerald Sharp, sowie seines ertrusischen Leibwächters Oro Masut, des Xenologen Lothar Pilgram und des Fürsten Orel Lavard. Klackton soll einen Sonderauftrag übernehmen, um endgültig seine Aufnahme in die Organisation sicherzustellen.

Es geht um den Planeten Lamarone im System von Lamarones Stern, der vor sieben Monaten von Fürst Elmed Lamarone entdeckt wurde und große Rohstoffvorkommen hat. Leider ist der Planet bewohnt, und alle Versuche, mit den Lamaronern, einem insektoiden Volk mit sechs Untergruppen, ein Abkommen zu schließen, sind an deren extrem fremdartiger Mentalität gescheitert. Fürst Lamarone ist dabei auf dem Planeten verschollen. Roi erhofft sich, dass Waltys unkonventionelle Vorgehensweise hilfreich sein könnte. Nach einem Intermezzo mit Billy the Kid, bei dem Codron Zorbell zugeritten wird, beginnt ein wildes Gelage mit vergorener Kängurumilch, Nektar genannt.

Tage später erwachen die ersten Teilnehmer an Bord der SCHLEUDERBOGGE auf dem Weg zu ihrem Ziel. Gedächtnislücken machen Probleme, vor allem der Xenologe Pilgram ist fast handlungsunfähig. Billy the Kid ist mit an Bord, aber auffallend ruhig, und auch Otto und Annemy Traphunter sowie eine Crew von Klacktonern machen den Flug mit.

Das Schiff landet auf Lamarone und es wird eine Basisstation errichtet. Schon bald kommt man in Kontakt mit dem ersten Typ der Lamaroner, den wespenähnlichen Vespaern. Die Gespräche sind aber unergiebig, die Vespaer scheinen sie nicht ernst zu nehmen. Offenbar kennen die Lamaroner das Konzept von Eigentum und Besitz nicht, was alles stark verkompliziert, denn die Freihändler brauchen unbedingt ein schriftliches Abkommen.

Auch Gespräche mit der zweiten Art, den grillenähnlichen Gryllaern, bringen nichts ein außer neuen Problemen. Tatsächlich verhalten sich die Lamaroner sehr fremdartig, und auch Klackton kann nicht viel erreichen. Die dritte Gruppe sind die käferartigen Phyllaer; auch mit ihnen wird gesprochen, doch abermals ohne messbare Erfolge. Danton wird allmählich ungeduldig, und auch Codron Zorbell ist sauer. Er hielt das ganze ursprünglich für eine Therapie für Verrückte und wünscht sich weit weg.

Klackton erfährt, dass die Lamaroner es nicht mögen, wenn man auf ihrem Planeten durch die Luft fliegt. Er beschließt, sie zu provozieren, und startet mit einem Beiboot der SCHLEUDERBOGGE. Große Gruppen von Vespaern und Gryllaern reagieren, indem sie sich auf Lichtungen versammeln, bevor sie von Phyllaern wieder zur Ordnung gebracht werden. Dann ortet Walty Klackton starke Energieaktivitäten. Er entdeckt sieben große Zylinderbauten von jeweils 150 Metern Höhe und 50 Metern Durchmesser und will sie anfliegen, wird aber von einer Geistesmacht zur Landung gezwungen. Ein hirschkäferähnlicher Lucanaer, der behauptet, Telepath und Telekinet zu sein, und sich Omani nennt, erwartet ihn.

Omani sagt, Klackton, der eigentlich den Lamaronern wesensverwandt sei, habe einen schweren Fehler gemacht und damit wohl alle Chancen eines Zusammenlebens der Völker zerstört. Dann zeigt er Klackton, dass sein Volk nicht etwa aus sechs Gruppen besteht, sondern es handelt sich um sechs verschiedene Entwicklungsstadien der gleichen Spezies. Aus Lucanaern werden Skolopaer und später schmetterlingsartige Inachaer, bevor der Zyklus wieder von vorne beginnt, wodurch die Lamaroner faktisch unsterblich sind. Die Lamaroner kommen aus einem anderen Universum und wandern mit geistiger Kraft von Welt zu Welt und von Universum zu Universum. Omani verabschiedet sich, denn er wird sich ebenfalls verwandeln.

Danton und die anderen kommen hinzu und dürfen das Museum der Lamaroner – die Zylinder – besuchen. Dort finden sich Darstellungen der Geschichte der Milchstraße, und sie treffen auf Fürst Lamarone, der sich den auch »Grenzer« genannten Lamaronern aus Wesensverwandtschaft angeschlossen hat. Das Geschäft ist endgültig geplatzt, denn die Lamaroner werden dieses Universum in Kürze verlassen, sagt Omani, und schuld ist Walty, der mit seiner Flugaktion den Wandertrieb der jungen Lamaroner ausgelöst hat.

Ein Inachaer taucht auf, der sich Omani nennt. Klackton aber durchschaut jetzt, wer es wirklich ist: Otto. Zerknirscht verwandelt der Ottomane sich in seine normale Form. Er gesteht, dass er sich mit den Lamaronern, die auch Un-Twilzer sind, eng verbunden fühlt, ihnen helfen wollte und sie jetzt begleiten wird. Schweren Herzens wünscht Walty alles gute.

Der Zeitpunkt des Abschieds kommt. Alle Lamaroner verlassen die Welt, zusammen mit Fürst Lamarone. Die Freihändler fliegen ebenfalls ab. Danton erreicht dennoch, dass Klackton vom Beirat als Fürst anerkannt wird, und auf der Farm auf K-Planet finden die Rückkehrer zu ihrer großen Freude Otto vor, der es sich offenbar noch einmal überlegt hat.

Die Freunde Gerald Sharp und Codron Zorbell haben sich verkracht. Während Gerald bei Walty bleiben will, möchte Codron als »richtiger Freihändler« zu Wohlstand kommen.


Namentlich aufgeführte Personen
Roi Danton - König der Freihändler
Walty Klackton alias Thor Pedo - Der »Schreckliche Korporal« als Freihändler
Codron Zorbell - Ein junger Freihändler
Gerald Sharp - Ein junger Freihändler
Oro Masut - Roi Dantons Leibwächter
Lothar Pilgram - Xenologe
Orel Lavard - Fürst der Freihändler
Elmed Lamarone - Entdecker des Planeten Lamarone
Billy the Kid - Der Gauchoroboter
Otto - Der Ottomane
Annemy Traphunter - Sie begleitet Walty Klackton
Omani - Ein Lucanaer

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 18. November 2013, 08:26

Um den 16. Oktober 1981, etwa zeitgleich mit PR 1051 und Atlan 524, erschien der 223. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane, der das vierte Ronald-Tekener-Abenteuer enthielt:

H.G. Francis: Der Waffenhändler

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Handlung

Viele Krisen zwischen kleineren Sternenreichen drohen sich zu Kriegen auszuweiten und bedrohen den Frieden in der Milchstraße. Die USO ist sehr besorgt. Indizien deuten darauf hin, dass die Krisen künstlich ausgelöst bzw. verstärkt werden. So stürzt auf dem Planeten Gowon-Kürschak der Globisstein, ein Nationalheiligtum, in die Tiefe, gerade als ein Fernsehteam ein Gebet in der Nähe aufnimmt. Atlans Experten vermuten, dass der ehemalige Arkon-Gouverneur Kartan Askeron, jetzt als Zentropolit Herrscher des Semon-Systems mit vier bewohnten Planeten, hinter den Vorfällen steckt, da er in seinen Fabriken produzierte Waffen an die diversen Fraktionen verkaufen möchte. Unklar ist zunächst auch, welche Rolle der terranische Journalist Guy Maultinger, der den Bericht über den Globisstein gedreht hat, spielt. Er gilt eigentlich als unbestechlich und neutral, soll aber eine Schwäche für Alkohol und Frauen haben.

Ronald Tekener und Sinclair Marout Kennon sollen sich in das Semon-System begeben. Unterwegs fällt ihnen ein Mann namens Bou Doun auf, der aus dem Kürschak-System kommt. Sie überlegen, ob er einen Racheauftrag verfolgt. Unmittelbar nach der Einreise im Hotel wird ein Betäubungsgas, kombiniert mit einer Wahrheitsdroge, eingeblasen, was Kennon gerade noch erkennt, während Tekener bewusstlos wird. Kennon beseitigt verräterische Spuren der USO-Immunisierung gegen Wahrheitsdrogen an Tekeners Fingernägeln, dann versteckt er sich. Das Verhör Tekeners durch zwei Männer bleibt ergebnislos, aber sie nutzen Tekeners Situation aus, um ihn einen Vertrag unterschreiben zu lassen, der ihn zwingt, an tödlichen Gladiatorenkämpfen teilzunehmen. Diese Kämpfe mit hohen Preisgeldern locken Verzweifelte aus allen Teilen der Galaxis in das Semon-System.

In der Hauptstadt Semetropol werden Tek und Ken Zeugen eines fingierten Angriffes auf eine Polizeiwache, den ein eigentlich renommiertes Fernsehteam aufnimmt. Dann erleben sie einen offenbar echten Angriff Unbekannter, in dessen Verlauf Tek aus dem Gleiter stürzt und festgenommen wird. Nach einem harten Verhör, zu dem auch Folter gehört, lässt man ihn jedoch wieder frei.

Guy Maultinger hält sich auf Semon III, der Hauptwelt, auf. Er war auch verantwortlich für den gefälschten Angriff auf die Polizei. Als er jetzt auf den Bildern Tekener und Kennon sieht, heuert er einen Profikiller, den intelligenten Raubvogel Rescoll vom Planeten Kama-Tru, an, um Tekener zu töten, den er für gefährlicher hält. Der Anschlag scheitert jedoch, denn Bou Doun, der in Tekeners Nähe war, erschießt den Vogel, läuft dann aber schnell weg.

Kennon legt sich den Tarnnamen Lebo Axton zu. Als angeblicher Student benutzt er das Pressearchiv, stellt aber fest, dass alle kritischen Journalisten quasi sofort ausgewiesen werden, so dass ihm für die Zusammenarbeit nur ausgerechnet Maultinger bleibt. Er verabredet mit ihm ein Treffen. Dann versucht er, in ein nahe gelegenes Regierungsgebäude einzubrechen, wird aber von einem Individualtaster entdeckt und kann nur mit knapper Not entkommen.

Tekener entscheidet sich schweren Herzens für einen Zweikampf auf der Fassade eines Hochhauses in großer Höhe. Dieser soll am kommenden Tag stattfinden. Währenddessen besteigt Kennon einen von Maultinger geschickten Gleiter, doch warnen ihn seine Instinkte rechtzeitig, so dass er herausspringen und sich retten kann, ehe der Gleiter abstürzt und explodiert.

Der Kampf Tekeners geht ausgerechnet gegen Bou Doun, der ihm sagt, er brauche das Geld, damit sein Volk sich an Askeron rächen könne. Tekener verliert den Kampf. Er stürzt in die Tiefe und wird offenbar vor Kennons Augen von einem Desintegratorfeld aufgelöst. Kennon ist fassungslos. Er macht sofort Meldung an die USO, arbeitet aber an einem neuen Plan. Dazu will er den Zentropoliten dazu bringen, einen Kampf gegen einen Prugen, ein auf Semon II heimisches Raubtier, zu organisieren. Auf Semon II befindet sich nämlich auch Askerons Hauptquartier mit einem großen Howalgoniumschatz, der zur Deckung seiner Währung dient und das eigentliche Ziel der USO ist.

Einige Zeit vergeht, dann meldet sich bei Kennon ein mutierter Siedler von Sexal-Guhr, ein riesiger Guhrer, der sich Guhrlat nennt. Kennons Entsetzen ist jedoch groß, als der Guhrer ihn nicht etwa unterstützt, sondern Maultinger ausliefern und auf dessen Befehl töten will. Da erscheint ein zweiter Guhrer. Beide kämpfen, und Guhrlat wird getötet. Der andere nennt sich Rax, ist der USO-Mitarbeiter, der eigentlich erwartet wurde – und Guhrlats Bruder! Maultinger wird von Rax und Kennon überwältigt. Sie erzwingen seine Unterstützung beim Projekt Prugen-Kampf, insbesondere soll er entsprechende Diskussionen anregen und sie als Delegationsmitglieder der Presse mit nach Semon II nehmen. Dabei erwecken Kennon und Rax den Anschein, sie seien Gangster, die den Schatz des Zentropoliten stehlen wollen.

Der Plan ist erfolgreich. Der Zentropolit ist sehr interessiert, und nach wenigen Tagen darf eine Pressedelegation nach Semon II reisen. Kennon setzt sich ab. Mithilfe zweier winziger, mental gesteuerter Roboter, die an kleine Siganesen erinnern und HOC und SIC heißen, kann er den extrem gut gesicherten Palast des Zentropoliten ungesehen betreten. Er platziert eine Desintegratorbombe nahe der Schatzkammer, wird aber dann ertappt und festgenommen. Der triumphierende Maultinger, den er wenig später trifft, sagt, er habe ihn verraten, und Rax sei leider tot. Kennon hält die Mission schon für gescheitert, als er in der Gefängniszelle sitzt, da kommt plötzlich einer der Spezialroboter und befreit ihn. Sollte Tekener doch noch leben, denn niemand sonst könnte doch den Roboter steuern?

Die Flucht gelingt. Tatsächlich ist Tekener nicht tot, sondern wurde in ein Lager für Söldner gebracht. Er berichtet, dass dort zahlreiche Gegner des Regimes versammelt sind, denn die Spiele sind die ideale Gelegenheit für Rache suchende Parteien aus der ganzen Galaxis, ihre Kämpfer nach Semon einzuschleusen. Diese Racheakte sind auch der Grund für die immer wieder vorkommenden Gefechte auf der Welt. Tekener konnte sich so neue Verbündete und ein Raumschiff verschaffen.

Mit dem Schiff starten Kennon und Tekener ins All, bevor sie Funkkontakt mit Askeron aufnehmen und ihm drohen, die Bombe fernzuzünden, und er solle seine Festung evakuieren. Dann werden sie Zeugen, wie Maultinger und Askeron die Bombe entdecken. Bevor sie entscheiden können, ob sie die Bombe zünden sollen, detoniert diese, vermutlich bei einer missglückten Entschärfung. Der Schatz, Maultinger, der Zentropolit und große Teile des Palastes zerfallen zu Staub. Damit ist die Gefahr, die vom Semon-System ausging, beseitigt.

Namentlich aufgeführte Personen
Atlan - Chef der USO
Kartan Askeron - Herrscher des Semon-Systems
Guy Maultinger - Terranischer Journalist
Ronald Tekener - USO-Spezialist
Sinclair Marout Kennon alias Lebo Axton - Ronald Tekeners Partner
Bou Doun - Ein Mann aus dem Kürschak-System
Rescoll - Profi-Killer von dem Planeten Kama-Tru
Guhrlat - Ein Guhrer
Rax - Ein Guhrer, Guhrlats Bruder
HOC - Ein Mini-Roboter
SIC - Ein Mini-Roboter

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 25. November 2013, 07:17

Um den 18. Juni 1982, etwa zeitgleich mit PR 1086 und Atlan 559, erschien der 231. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane, der das 11. Waölty-Klackton-Abenteuer enthielt:

Ernst Vlcek: Die Dimensionstouristen

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Handlung
Gerald, genannt »Gerry« Sharp, ein Freihändler, hält auf Klacktons Planet die Stellung, während Walty Klackton und Annemy Traphunter mit der SCHLEUDERBOGGE auf einem Handelsflug unterwegs sind. Da taucht ein seltsamer Besucher auf. Er ist humanoid, hat aber ein Pferdegesicht und einen geflügelten Helm, dazu steht er auf einer Art Skateboard und hält eine riesige Zahnbürste in der Hand. Als er spricht, ist zudem ein ausgeprägter Sprachfehler zu bemerken, da er alle »R« durch »L« ersetzt. Der Fremde sucht Walty und spricht immer wieder von einem Vertrag, der zu erfüllen ist. Als er erfährt, dass Walty abwesend ist, verschwindet er wieder.

Einige Zeit darauf erhält Gerry Besuch von einer Gruppe aufgeregter Klacktoner, angeführt von Sungo, Waltys Kammerdiener. In Hermannsville, der Hauptstadt, sind zahlreiche Fremde, Fremdhermanns genannt, aufgetaucht, die erhebliche Umbauten vornehmen wollen. Sungo beschreibt die Fremden, und Gerry erkennt das gleiche Volk wieder, dem auch sein Besucher angehörte. Auf seine Frage, ob die Fremden mit einem Raumschiff gekommen seien, verneint Sungo entschieden, erwähnt aber einen großen Schwarzhermann.

Gerry begibt sich nach Hermannsville, wo tatsächlich ein riesiges Gebilde entstanden ist, das an ein Transmittertor erinnert, aber frappierend Waltys Gesicht ähnelt, einschließlich der markanten Nase. Kurz darauf beginnt das Tor, große Mengen fremdartiger Objekte auszuspucken, gefolgt von zahlreichen der von ihm Hippos getauften Fremden. Sie haben jetzt einen anderen Sprachfehler, denn sie sprechen alle »L« als »R« aus, und beginnen, mit großen Maschinen die Stadt zu verändern. Gerry protestiert und will sie aufhalten, aber sie weisen nur auf den »Vertrag« hin. Als er weiterhin protestiert, wird sein Pferd von den Hippos »gebürstet«, und er muss zu Fuß den weiten Rückweg zur Farm antreten. Diese liegt inzwischen unter einem Dunkelfeld und wird angeblich ebenfalls umgebaut. Gerry geht schlafen. Sein Schlaf dauert 100 Stunden, da mit einer »Bürste« nachgeholfen wurde.

Als Gerry erwacht, haben die Hippos ihr »Waltyland« fertig. Billy the Kid, der leicht verrückte Gauchoroboter, arbeitet inzwischen für die Hippos und deren Firma Trans Dimensions Tours (TDT) als Fremdenführer und nennt sich daher »Neckarmann«. Die ganze Umgebung der Farm wurde radikal verändert. Riesige bizarre Gebilde in Rosa und Kristallweiß ragen auf. Billy erzählt, das ganze sei ein Urlaubsparadies für gestresste Hippos. Überall wurden Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten angebracht, und alle Wesen auf der Farm tragen T-Shirts mit einem Erläuterungstext.

Gerry geht nach Hermannsville, wo sich ihm das gleiche Bild bietet. Kioske und Souvenirläden sind entstanden, die Klacktoner tragen alle T-Shirts, und bald schon sollen die ersten Touristenströme kommen. Sungo ist verzweifelt, und Gerry und er beschließen, sich mit Nektar zu betrinken. Dabei schmieden sie Pläne gegen die Hippo-Invasion.

Ein erster Versuch, eine Melkmaschine als »Wohlfühlgerät« zu verkaufen, scheitert jedoch, denn dem Hippo, den sie als Opfer ausgewählt haben, gefällt die »Behandlung« extrem gut! In gleicher Weise schlagen alle Pläne fehl, und Gerry erhält wegen der großartigen Mitarbeit an Waltyland immer neue Sonderprämien in der neu eingeführten Währung Klacktaler.

Otto der Ottomane, der sich wieder einmal in einen Monolithen getwilzt hatte, wird von den Hippos auf Gerrys Wunsch »enttwilzt«. Gerry hofft, dass die Parakräfte des Twilzers hilfreich sein werden. Otto erklärt, von Waltys Plan mit den Hippos gewusst zu haben, dieser sei wohl wieder einmal im Nektarrausch gewesen. Zugleich muss er aber Gerry die enttäuschende Eröffnung machen, dass ihm durch »Bürsten« sein Twilz abhanden gekommen ist.

Es scheint keinen Weg zu geben, die Hippos aufzuhalten. Die ersten Busse werden erwartet, da meldet sich Walty, der mit der SCHLEUDERBOGGE im Anflug ist. Seine Handelsmission war ein Fehlschlag, da niemand die kitschigen Waren der Klacktoner kaufen wollte. Annemy Traphunter verließ wütend das Schiff und blieb bei Roi Danton an Bord der FRANCIS DRAKE. Jetzt trifft ihn der nächste Schock, nämlich die Umgestaltung »seines« Planeten – und er weiß von nichts. Klack-Klack befürchtet, dass sein schizoides Unterbewusstsein ihm wieder einmal einen Streich gespielt haben könnte.

In diesem Moment kommt der erste Dimensionsbus mit über 100 Hippo-Touristen an. Es handelt sich um eine Art Zug, deren Lok Waltys Gesicht nachgebildet wurde. Der Gerry bereits hinlänglich bekannte Lorebir Larhular fungiert als Führer dieser Gruppe. Walty landet unmittelbar vor dem Bus und verursacht wieder einmal ein riesiges Chaos. Sämtliche Riesenfrösche und Kängurus springen zu ihm, die geplante große Begrüßungsvorführung scheitert. Dennoch sind alle Hippos begeistert und spenden tosenden Beifall. Walty stellt Lorebir wütend zur Rede. Dieser verweist erneut auf den Vertrag und versucht, Walty zu bürsten, doch die Bürste hat keine erkennbare Wirkung auf ihn. Der wild herumwedelnde Walty schlägt stattdessen den Hippo k.o.

Billy versucht zu vermitteln und lädt Klackton ein, das »Klacktodrom« zu besuchen, in dem seine Lebensgeschichte erzählt wird. Klackton bleibt aber unnachgiebig, zumal er seine geliebten Tiere wie auch die Kultur der Klacktoner in Gefahr sieht. Da erscheint Lorrem Rallor, Geschäftsführer von TDT. Walty dreht richtig durch und rennt diverse Hippo-Touristen einfach um, diese sind aber jetzt erst recht begeistert.

Einige Zeit später beraten Otto, Walty und Gerry, was sie tun können, doch ohne Erfolg. Es gelingt Walty, den Vertrag gezeigt zu bekommen, aber zu seinem Entsetzen wirkt das Dokument absolut echt und enthält sogar seine Fingerabdrücke und ein Hirnwellenmuster! Er ist erschüttert. Sungo, der einzige Klacktoner, der noch loyal geblieben ist, berichtet am nächsten Tag, er habe Walty in der Nacht in Hermannsville gesehen, was sich Walty gar nicht erklären kann. Außerdem erzählt Sungo, Walty habe einen Sprachfehler gehabt und kein »L« sprechen können. Walty ist in ernsthafter Sorge, jetzt endgültig eine gespaltene Persönlichkeit entwickelt zu haben.

Gerry besucht das Klacktodrom und wundert sich, dass die dort präsentierte Lebensgeschichte Walty bereits im Jahr 2414, also vor fast 20 Jahren, endet. Walty selbst wird ebenfalls aktiv. Mit einer Gruppe Gauchoroboter greift er einen Hippozug an und zerstört diesen in bester Ritter- oder Wildwestmanier, aber die Hippos sind einfach nur begeistert. Was kann er nur tun? Die Tage vergehen.

Da kommt es einige Zeit später zu einem Treffen Gerrys mit einem Walty, der sich als Duplo des Originals herausstellt. Otto, der lange nicht gebürstet worden ist, verfügt wieder über Parakräfte und ist unsichtbar mit dabei, als der Duplo versucht, aus Gerry Informationen herauszuholen. Dies scheitert. Anschließend gesteht Otto Gerry, diesen Duplo zu kennen. Seinerzeit hatte der verrückte Professor Hector Fungi zusammen mit Walty im Nektarrausch zahlreiche Maschinen gebaut, darunter auch einen Multiduplikator. Bei einer Testvorführung wurden Duplos von Walty erzeugt, die bis auf einen wieder zerstört wurden. Der letzte Duplo aber konnte sich erfolgreich verbergen. Otto verhalf ihm später zur Flucht mit einer von Fungi erfundenen Kälteschlafkapsel. Er vermutet, dass der Duplo irgendwie in das Kontinuum der Hippos – die aus einer anderen Dimension zu stammen scheinen – geraten sein muss, und von da an nahmen die bekannten Ereignisse ihren Lauf.

Walty hat endlich einen Plan: Er baut einen eigenen Touristenbus und überredet eine Gruppe Klacktoner zu einer Fahrt in das »Hippoland«. Kurz bevor er den Plan umsetzen kann, erscheinen Roi Danton und Annemy Traphunter auf dem Planeten. Annemy ist nach wie vor ungeheuer sauer. Danton aber, der eingeweiht wird, ist sofort bereit, bei dem Plan mitzumachen. Zusammen mit Walty, Gerry und zahlreichen Klacktonern durchquert er das Dimensionstor, und sie erreichen eine trostlos erscheinende, aber sehr futuristische Welt. Die Hippos leben unter künstlicher Sonne in einer perfektionierten Umgebung.

Der Plan hat den gewünschten Erfolg. Es kommt zum Kontakt mit Twellor, Führerin der Hippo-Opposition, die schon lange gegen das »Waltyland«-Konzept ist. Im Gespräch übernimmt wieder einmal Waltys Unterbewusstsein die Kontrolle, und er führt einen Ringkampf mit der Hippo-Frau. Damit endet die Geschichte der Firma TDT und der Hippo-Besucher. Alle Einrichtungen auf Klacktons Planet werden rückstandslos abgebaut, und die Hippos werden die Klacktoner nie mehr besuchen. Waltys Duplo bleibt aber bei den Hippos zurück.

Am Ende der Geschichte ist alles wieder normal. Das gilt sogar für Billy, der die Gelegenheit nutzt, Dantons ertrusischen Leibwächter Oro Masut zu reiten.

Namentlich aufgeführte Personen
Gerald »Gerry« Sharp - Der Freihändler ist Walty Klacktons Freund und Stellvertreter.
Walty Klackton - Der Para-Teleschizomat muss sich wieder einmal außergewöhnlichen Problemen stellen.
Annemy Traphunter - Die USO-Spezialistin hat genug von Walty Klacktons komischen Ideen.
Sungo - Der Klacktoner ist Walty Klacktons Kammerdiener.
Billy the Kid - Der Gauchoroboter
Otto der Ottomane - Der Twilzer wird »gebürstet«.
Roi Danton - Der König der Freihändler
Lorebir Lahular - Hippo und tätig für TDT
Lorrem Rallor - Geschäftsführer der TDT
Hector Fungi - Erfinder
Twellor - Hippo und Führerin der Bewegung gegen TDT
Oro Masut - Roi Dantons ertrusischer Leibwächter wird »zugeritten«

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Der Roman spielt im Jahr 2433.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 2. Dezember 2013, 07:22

Um den 14. September 1984 , etwa zeitgleich mit PR 1203 und Atlan 676, erschien der 258. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane, der das 5. Ronald-Tekener-Abenteuer enthielt:

H.G. Francis: Sohn der Sonne

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Handlung
Im Jahre 2397 befindet sich Sinclair Marout Kennon, USO-Spezialist, auf dem Planeten Traak, als ihm eine Art Doppelgänger auffällt. Er glaubt zunächst an einen Scherz seiner Kameraden und begibt sich zu dem Laden, der als örtliche Tarnung der USO dient. Doch bevor Kennon das Geschäft betritt, fallen Schüsse. Alle USO-Mitarbeiter, aber auch sein Doppelgänger, werden getötet. Dann sieht Kennon eine attraktive humanoide Frau, die aber haarlos ist und feine grün und silbern schimmernde Schuppenhaut besitzt. Sie sagt angesichts einer Sonnentätowierung des Doubles etwas von »der Sohn der Sonne« und warnt Kennon, er sei in großer Gefahr, und sie wolle ihm helfen. Kennon ist immer noch geschockt wegen des Attentats auf diesem als friedlich geltenden Planeten, folgt aber ihrem Vorschlag zur gemeinsamen Flucht. Irgendwie gefällt ihm die Frau, die sich Tarisch'a'Tkur nennt, und er meint zu spüren, dass auch sie Gefühle für ihn empfindet.

Dennoch schüttelt Kennon die Tikalerin zunächst auf der Flucht ab. Als er Kontakt mit Alkman, dem USO-Leiter auf Traak, aufnimmt, gibt dieser vor, ihn nicht zu kennen. Kennon ist in großer Sorge. Hat die USO ihn fallen gelassen? Als er mit einem Gleiter starten will, springt dieser nicht an, und außerdem ist die erst am Morgen ausgetauschte Energiezelle seiner Waffe zerfallen. Im nächsten Moment tauchen ein Akone und ein Springer auf, die Kennon töten wollen, doch da erscheint die Tikalerin und bringt beide Killer mit einer Strahlwaffe um. Ab jetzt will Kennon mit Tarish'a'Tkur zusammenarbeiten.

Er versucht, Ronald Tekener zu kontaktieren, der sich in neun Lichtjahren Entfernung auf dem Planeten Ossirmel befindet. Tekener schlägt sofort ein Treffen in der Stadt Uzkelkap vor, er solle sich unter dem Namen seiner Eltern melden. Dann beendet er die Verbindung. Kennon wundert sich immer noch, warum Tarish'a'Tkur ihm hilft, geht aber mit ihr in das Vergnügungsviertel, das unterhalb der Stadt liegt. Dort fällt ihm ein Lokal namens »Die Unbekannten« auf. Da Kennon ein Waisenkind ist, glaubt er, dies sei der Treffpunkt. Zu spät bemerkt er ein weiteres Lokal namens »Jommy und Cass«. Jommy war sein Lehrer, Cass die Verwalterin des Waisenhauses. Da gibt der Boden unter Kennon nach, und er stürzt in die Tiefe. Ein Antigrav-Armreif rettet ihm gerade noch das Leben, und er flieht zusammen mit Tarish'a'Tkur. Kennon fragt sich, warum Tekener ihn töten wollte.

Beide suchen den Raumhafen auf. Sie stellen eine Gruppe von Pagathäern, die Kennon in der Nähe des USO-Büros kurz vor dem Attentat aufgefallen waren. Pagathäer gelten als feige. Durch Bedrohung mit Gewalt kann er sie dazu bringen, eine Aussage zu machen: Sie haben eine Gruppe getarnter Xaxarier beobachtet. Kennon lässt die Pagathäer gehen.

Dann redet Kennon lange mit Tarish'a'Tkur. Sie erzählt von ihrer Heimatwelt Tikal, wo sie zu einer angesehenen Familie gehört, und berichtet, dass Tikaler daran glauben, dass das Schicksal jedes Wesens feststeht. Auf Kennons Fragen hin erzählt die Tikalerin dann, dass die »Söhne der Sonne« ein Ausdruck der Xaxarier sei, also muss es eine Verbindung zu diesem Volk geben.

Kennon sucht nochmals das Lokal Jommy und Cass auf. Dort erwartet ihn Tekener, greift ihn aber mit tödlich wirkenden, exotischen Waffen an, die nur Kennon kennen und abwehren kann. Kennon besteht die Tests, und Tekener erklärt ihm, er habe sicher sein müssen, dass er der echte Kennon ist. Seltsamerweise ist Tarish'a'Tkur verschwunden, als Kennon sie Tekener vorstellen will.

Kennon und Tekener gehen zu Tarish'a'Tkurs Wohnung, wo sie die Tikalerin antreffen. Der Planet Xaxarie gilt als Militärdiktatur mit sehr strengen Einreisekontrollen. Ein Visum dürfte ohne USO-Mittel kaum zu bekommen sein. Dann taucht eine Gruppe Angreifer auf, so dass die drei fliehen müssen.

Es gelingt ihnen, sich in den Beuteln oyeronischer Beutelraubkatzen zu verbergen, die an den Zoo von Xaxarie geliefert werden sollen, und so heimlich einzureisen. Auf Xaxarie tragen alle Menschen eine Gesichtsbemalung, und auch die drei tarnen sich entsprechend. Dann stellen sie mit dem örtlichen USO-Kontaktmann, einem reichen Mann namens Torras Quatto, Verbindung her. Quatto lebt sehr gut. Er ist Anführer der Vereinigung der Blauen, einer Art Interessenvertretung der Unterschicht.

Tekener und Kennon erfahren, dass der örtliche Diktator, der Große Diener Dieffebrumo, zwölf Sonnensysteme in der Umgebung erobern will. Sie wundern sich, denn solch ein Vorgehen müsste ein Eingreifen der USO auslösen, doch dann erinnert sich Kennon, in Quinto-Center ein Dokument gesehen zu haben, demzufolge das Elfacht-System an Xaxarie übergeben werden soll. Er hat den Verdacht, dass die Daten manipuliert wurden, und das kann nur bedeuten, dass sich Agenten in Quinto-Center eingeschlichen haben. Tarish'a'Tkur meint, es müsse sich um perfekte Doppelgänger gehandelt haben.

Tatsächlich soll es im Sonnenorbit ein Geheimlabor geben, in dem die »Söhne der Sonne« erschaffen werden. Wenig später eröffnet Tarish'a'Tkur, sie habe nur noch 15 Tage zu leben. Auf Kennons Frage, was das solle, erwidert sie, jeder Tikaler erfahre irgendwann seinen genauen Todestag. Vorher, meint Tarish, muss sie unbedingt nach Quinto-Center, denn ein Terraner hat ihr ein Amulett gestohlen, das sie braucht, damit ihre Seele nicht stirbt. Kennon und Tekener wollen ihr helfen.

Einige Zeit darauf erscheint Quattos Geliebte Glora und erschießt ihn. Das Verbrechen wird Kennon, Tekener und Tarish'a'Tkur angelastet, und eine Großfahndung nach den »Terroristen« eingeleitet. Damit müssen sie abermals fliehen. Es gelingt ihnen jedoch, Quattos Hauptstützpunkt zu erreichen, der sehr gut ausgerüstet ist. Es gibt umfangreiche Daten über Xaxarie und das Labor, das offenbar nur von einem einzigen Spezialraumschiff mit dem seltsamen Namen DIE ÄTZENDE angeflogen wird.

Kennon, Tekener und die Tikalerin schleichen sich an Bord des vermutlich vollrobotischen Keilschiffes, werden aber kurz nach dem Start entdeckt, denn es gibt doch einen Piloten. Dieser ist ein merkwürdig aussehendes Insektenwesen, das Säure verspucken kann, ein Tainciter. Durch einen Trick können Kennon und Tekener das Blatt wenden und ihrerseits den Tainciter gefangen nehmen. Dann reden die Parteien. Es stellt sich heraus, dass der Tainciter Kennon und Tekener kennt. Er hat Doppelgänger von ihnen nach Quinto-Center gebracht, denn er ist in der Lage, Individualschwingungen zu kopieren. Das Ganze macht er aber nicht freiwillig, sondern der Diktator hat seine »Fruchtbarkeit« in seiner Gewalt. Bereits vor zwei Jahren sollen Kennon und Tekener heimlich Gewebeproben entnommen worden sein.

Tarish'a'Tkur erfährt, dass auch Tikaler kopiert werden sollten, das Vorhaben aber fehlgeschlagen sei. Sie ist nicht überrascht, sagt sie, denn die Doppelgänger hätten keine Seele, das sei doch offensichtlich. Der Tainciter erwähnt, die Tikaler hätten versucht, ihm zu helfen, seien aber alle getötet worden. Kennon und Tekener schließen einen Pakt mit dem Tainciter. Dieser bringt sie in das Sonnenlabor, wo es gelingt, die »Fruchtbarkeit« zu finden und in das Schiff zu bringen. Der Tainciter erklärt, dass eine spezielle Strahlung der Sonne nur hier die Erschaffung von Doppelgängern ermöglicht. Dann startet DIE ÄTZENDE.

Da meldet sich der Diktator per Funk. Er droht, das Schiff mit einer Bombe zu vernichten, doch der Tainciter entgegnet, die Bombe habe er schon längst entdeckt und an dem Labor montiert. Der Diktator glaubt ihm nicht, zündet die Bombe, und das Labor mit allen Wissenschaftlern an Bord wird vernichtet.

DIE ÄTZENDE fliegt nach Quinto-Center. Kennon und Tekener kämpfen sich durch die Station. Atlan verfolgt ihr Eintreffen interessiert, denn es sind schon ein Kennon und ein Tekener an Bord. Er ist seit längerer Zeit misstrauisch, da er sich widersprechende Berichte über die Aufenthaltsorte der beiden Spezialisten erhielt, kann aber nicht erkennen, welcher echt und welcher ein Double ist. Das Tekener-Double attackiert schließlich Atlan in seinem Büro, aber ein Parabolisches Umwandlungsfeld formt den Energiestrahl in Paralyseenergie um, die den Attentäter außer Gefecht setzt. An einer anderen Stelle der Station wird Kennon mit seinem Double konfrontiert, als er in eine Fallgrube stürzt. Leider kann Tekener die beiden nicht unterscheiden, doch Tarish'a'Tkur identifiziert sofort den echten Kennon mit den Worten: »Nur dieser hat eine Seele.« Der Doppelgänger bricht daraufhin zusammen und wird überwältigt. Die Gefahr ist gebannt.

Kennon und Tarish'a'Tkur fliegen nach Tikal, wo sie eine schöne gemeinsame Zeit verbringen. Kennon erkennt, dass er im Vergleich zu tikalischen Männern wirklich als hübsch gelten kann und Taarish'a'Tkur ihn wirklich liebt. Er glaubt auch nicht mehr an die Schicksalswarnung, doch am letzten Tag der Frist fällt Tarish'a'Tkur einem bizarren Unfall zum Opfer. Sie ist sofort tot. Kennon ist tieftraurig.


Namentlich aufgeführte Personen
Sinclair Marout Kennon - USO-Spezialist
Tarisch'a'Tkur - Eine attraktive Tikalerin
Alkman - USO-Leiter auf Traak
Ronald Tekener - USO-Spezialist
Jommy - Früherer Lehrer von Sinclair M. Kennon
Cass - Frühere Verwalterin des Waisenhauses von Sinclair M. Kennon
Torras Quatto - Anführer der Vereinigung der Blauen
Dieffebrumo - Ein eroberungslüsterner Diktator
Glora - Seine Gespielin
Atlan - Chef der USO

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 9. Dezember 2013, 19:13

Um den 3. Januar 1986, etwa zeitglich mit PR 1273 und Atlan 744, erschien der 273. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane, der das 5. Ronald-Tekener-Abenteuer enthält:

H.G. Francis: Zwischen den Wirklichkeiten

Bild

Handlung
Der USO-Spezialist Sinclair Marout Kennon ist 2396 mit einer Nachrichtenkapsel als Kurier der USO unterwegs. Bei einem Zwischenstopp auf dem Planeten Mirout, der von Neu-Arkoniden bewohnt wird, fällt ihm eine seltsame Beerdigungszeremonie auf. Dann meint er, kurz zu sehen, wie staatenbildende Insekten die Form des amerikanischen Doppelkontinents darstellen. Wenig später wird er ohne erkennbaren Grund von Bewohnern der Stadt angegriffen und schikaniert. Auf der Flucht vor dem Mob gerät er in ein Fass mit Fischen, kann aber entkommen. Ihm fallen viele Meldungen in den Fernsehsendern auf, die gegen die Erde gerichtet sind, und er verpasst durch die Vorfälle sein Schiff, die NISVO. Dann stellt Kennon entsetzt fest, dass sein Gürtel mit der Nachrichtenkapsel fort ist. Er muss ihn verloren haben.

Eine hübsche Frau, die sich Patria-3 nennt und die er kennen lernt, lädt Kennon zu einer Versöhnungsparty ein. Hintergrund ist, dass es auf Mirout keine einheitliche Regierung, sondern siebzehn teils verfeindete Staaten gibt. Unterwegs in einem Gleiter wundern sich Kennon und Patria über Schnee, der eigentlich dort nicht fallen dürfte, und auf der Party fällt Kennon ein seltsames Kind mit feindseligem Gesichtsausdruck und tiefschwarzen Augen auf, das er meint, zusammen mit einem ähnlichen Mann und einer Frau schon bei der Beerdigung gesehen zu haben. Später wird der Präsident des Staates Intarn erschossen, aber der Mörder scheint nicht Herr seines Willens zu sein und verhält sich sehr merkwürdig.

Auf dem Rückflug glaubt Kennon, anstelle Patrias plötzlich eine Riesenspinne vor sich zu sehen, und wundert sich, ob es sich um eine Halluzination handelt. Dann sieht er wieder Patria. Kurz vor der Landung wird das terranische Handelszentrum, obwohl in einem tektonisch sicheren Gebiet gebaut, von einem starken Erdbeben vernichtet. Kennon und Patria verbringen die Nacht in einem Hotelzimmer.

Am frühen Morgen sieht Kennon einen Film, in dem seine Demütigung am Tag vorher gezeigt wird. Er erkennt, dass er den Gürtel mit der Kurierkapsel in dem Fischbottich verloren haben muss. Patria und Ken suchen den Ort auf, finden aber nichts. Patria wundert sich im übrigen, als Kennon von der Beerdigung und einem Tempel erzählt, denn sie meint, an der fraglichen Stelle sei nur ein freier Platz. Beide sehen aber einen Tempel, der sich dann einfach auflöst! Kurz darauf erscheint eine Riesenspinne, die angreift. Kennon, von Patria getrennt, erschießt sie, doch als vier Männer auftauchen, muss er fliehen. Die Flucht ist kurz, dann wird er überwältigt und bewusstlos gefangen.

Als Kennon wieder erwacht, sieht er sich dem seltsamen Kind gegenüber. Er wird mit gefesselten Füßen einem Feuer ausgesetzt und soll sterben, aber ein Roboter ist plötzlich da und befreit Kennon. Er kehrt in die Stadt zurück, doch fehlt jede Spur von Patria. Daraufhin besucht er den TV-Moderator Exter, der die Sendung mit seiner Demütigung gemacht hat. Exter scheint unschuldig zu sein, doch als die Sprache auf einen Mann, eine Frau und ein Kind mit auffallend tiefschwarzen Augen kommt, hat Exter gewaltige Angst, sein Herz rast, und er fällt in ein Koma. Plötzlich sieht Kennon Patria, doch verwandelt sie sich in eine Riesenspinne. In Panik ergreift er die Flucht und trifft abermals auf das seltsame Kind, dessen Name Astrakhir Bro lautet. Anscheinend kann das Kind die Spinne kontrollieren.

Kennon wird paralysiert und gefangen. Das Kind, das seinen Gürtel mit der Kapsel hat, verhört ihn, aber erneut ist der geheimnisvolle Roboter da und befreit Kennon. Der Roboter weiß, dass Kennon zur USO gehört, und will ihn zu Conrad Wraith, seinem Herrn, bringen. Der Weg führt in die Wildnis. Dort erwartet sie ein Greis, angeblich ein früherer Sachbearbeiter aus Quinto-Center, der kryptisch von einem »Rätsel der Kreuzknoten« spricht und dann genau wie Exter ins Koma fällt.

Der Roboter erzählt, dass Wraith vor vier Wochen auf dem Planeten Whispadic im Yngue-System gewesen, nach seiner Rückkehr aber rapide gealtert ist. Wraith stirbt kurz darauf, und der Roboter bringt Kennon zu dessen geheimem Ausweichquartier, wo sich ein Hyperfunksender befindet. Kennon ruft Ronald Tekener zu Hilfe. Dann berichtet der Roboter, dass es einen »Orden der träumenden Energie« gibt, der anscheinend über magische Kräfte verfügt. Ihm gehören Astrakhir Bro Markrigan, dessen Vater Xeret Markrigan und die Tante Xarika Markrigan an. Es scheint um eine Wiedergeburt des Imperiums von Arkon unter neuer Führung zu gehen.

Tekener kommt zwei Tage später an. Er erzählt, dass Quinto-Center offiziell aufmerksam geworden ist und vermutet, dass jemand auf Mirout in der Lage ist, mit Maschinen PSI-Kräfte zu erzeugen. Der Planet Whispadic ist nicht in den Datenbanken der USO verzeichnet! Als Tekener und Kennon einen Fernsehbericht sehen, in dem die Abreise der drei Magier in einem Schiff zusammen mit Patria-3 zu sehen ist, wissen beide sofort, dass es eine Falle sein muss. Ihnen bleibt aber keine Wahl. Sie stehlen eine Space-Jet, machen Meldung an die USO und fliegen nach Whispadic. Dort landen sie heimlich in der Nähe einer riesigen Tempelanlage. Mindestens 20.000 Menschen halten sich hier auf.

Getarnt mit Deflektoren, dringen die beiden Spezialisten in den Tempel ein. Alle Menschen bewegen sich in einer Art Trance. Ken und Tek werden Zeugen, wie riesige Spinnen den »Träumer« genannten, hilflosen Menschen Blut absaugen und sich die Gesichter der Menschen unter der Wirkung eines Spinnengifts verformen. Als Kennon Patria unter den nächsten Opfern sieht, verliert er die Beherrschung, versucht, sie zu befreien, und verrät so ihre Anwesenheit. Mithilfe von PSI-Kräften machen die Magier Kennon und Tekener sichtbar, doch gelingt diesen die Flucht zurück zur Space-Jet.

Bei einem erneuten Vorstoß können sie riesige Laboratorien entdecken, in denen aus dem abgezapften Blut und Spinnenfäden eine Art Gelee produziert wird. Dann werden sie von Xarika, die sie trotz der Deflektoren sehen kann, gestellt und angegriffen. Xarika begeht aber den Fehler, zu versuchen, Kennon trotz aktiven Individualschirms zu berühren. Die Energieentladung streckt sie nieder. Dennoch versucht die sterbende Frau noch, Kennons Herz telekinetisch anzuhalten, aber Tekener greift erfolgreich ein. Xarika ist tot. Sie trägt eine Kristallweste, die anscheinend psionische Kräfte verleiht.

Kennon und Tekener finden einen seltsamen Schädel, der offenbar Psi-Materie enthält, und nehmen ihn mit. Anschließend zerstören sie die Laboranlagen und kehren zu ihrem Schiff zurück. Auf einen Hinweis des Roboters hin steuern sie dann eine Halbinsel an, die als Sperrzone gilt. Trotz starker Halluzinationen erreichen beide einen auffallenden Berg, der von Spinnengewebe umgeben ist.

Es kommt zur Konfrontation mit Astrakhir Bro und dessen Vater. Patria erweist sich als Köder in Diensten der beiden, und alles wesentliche, so auch die gemeinsame Liebesnacht, war nur Illusion. Hintergrund war, dass die Magier Kennons Gedanken wegen dessen Mentalstabilisierung nicht lesen konnten und besorgt waren, terranische Geheimdienste könnten auf sie aufmerksam geworden sein.

Mithilfe des erbeuteten Schädels kann Kennon den Kampf zunächst entscheiden. Alle Kristallwesten, mit deren Hilfe ihre Gegner ihre Kräfte bekamen, können zerstört werden, aber Patria-3, die in Wahrheit eine führende Kraft der Gruppe ist, nutzt eine kurze Unaufmerksamkeit, nimmt den Schädel an sich und will die beiden Terraner töten. Da erscheint erneut der Roboter. Er wird telekinetisch zerstört, doch macht Patria einen Fehler: In dem Roboter war ein siganesischer USO-Spezialist, und dieser zerstrahlt den Schädel. Damit ist die Gefahr vorbei, denn der Schädel, das Relikt einer alten Kultur, war der eigentliche Ausgangspunkt der Psi-Kräfte. Das Gelee und die Kristallwesten konnten nur mit ihm zusammen funktionieren.

Namentlich aufgeführte Personen
Sinclair Marout Kennon - USO-Spezialist
Patria-3 - Eine hübsche Frau
Exter - TV-Moderator
Astrakhir Bro Markrigan - Ein Kind mit magischen Fähigkeiten
Conrad Wraith - Ein Greis, der in der Wildnis lebt
Ronald Tekener - USO-Spezialist
Xeret Markrigan - Astrakhir Bro Markrigans Vater
Xarika Markrigan - Astrakhir Bro Markrigans Tante


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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von DelorianRhodan » 10. Dezember 2013, 17:25

Heiko Langhans hat geschrieben:Um den 18. Juni 1982, etwa zeitgleich mit PR 1086 und Atlan 559, erschien der 231. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane, der das 11. Waölty-Klackton-Abenteuer enthielt:

Ernst Vlcek: Die Dimensionstouristen

Bild

Handlung
Gerald, genannt »Gerry« Sharp, ein Freihändler, hält auf Klacktons Planet die Stellung, während Walty Klackton und Annemy Traphunter mit der SCHLEUDERBOGGE auf einem Handelsflug unterwegs sind. Da taucht ein seltsamer Besucher auf. Er ist humanoid, hat aber ein Pferdegesicht und einen geflügelten Helm, dazu steht er auf einer Art Skateboard und hält eine riesige Zahnbürste in der Hand. Als er spricht, ist zudem ein ausgeprägter Sprachfehler zu bemerken, da er alle »R« durch »L« ersetzt. Der Fremde sucht Walty und spricht immer wieder von einem Vertrag, der zu erfüllen ist. Als er erfährt, dass Walty abwesend ist, verschwindet er wieder.

Einige Zeit darauf erhält Gerry Besuch von einer Gruppe aufgeregter Klacktoner, angeführt von Sungo, Waltys Kammerdiener. In Hermannsville, der Hauptstadt, sind zahlreiche Fremde, Fremdhermanns genannt, aufgetaucht, die erhebliche Umbauten vornehmen wollen. Sungo beschreibt die Fremden, und Gerry erkennt das gleiche Volk wieder, dem auch sein Besucher angehörte. Auf seine Frage, ob die Fremden mit einem Raumschiff gekommen seien, verneint Sungo entschieden, erwähnt aber einen großen Schwarzhermann.

Gerry begibt sich nach Hermannsville, wo tatsächlich ein riesiges Gebilde entstanden ist, das an ein Transmittertor erinnert, aber frappierend Waltys Gesicht ähnelt, einschließlich der markanten Nase. Kurz darauf beginnt das Tor, große Mengen fremdartiger Objekte auszuspucken, gefolgt von zahlreichen der von ihm Hippos getauften Fremden. Sie haben jetzt einen anderen Sprachfehler, denn sie sprechen alle »L« als »R« aus, und beginnen, mit großen Maschinen die Stadt zu verändern. Gerry protestiert und will sie aufhalten, aber sie weisen nur auf den »Vertrag« hin. Als er weiterhin protestiert, wird sein Pferd von den Hippos »gebürstet«, und er muss zu Fuß den weiten Rückweg zur Farm antreten. Diese liegt inzwischen unter einem Dunkelfeld und wird angeblich ebenfalls umgebaut. Gerry geht schlafen. Sein Schlaf dauert 100 Stunden, da mit einer »Bürste« nachgeholfen wurde.

Als Gerry erwacht, haben die Hippos ihr »Waltyland« fertig. Billy the Kid, der leicht verrückte Gauchoroboter, arbeitet inzwischen für die Hippos und deren Firma Trans Dimensions Tours (TDT) als Fremdenführer und nennt sich daher »Neckarmann«. Die ganze Umgebung der Farm wurde radikal verändert. Riesige bizarre Gebilde in Rosa und Kristallweiß ragen auf. Billy erzählt, das ganze sei ein Urlaubsparadies für gestresste Hippos. Überall wurden Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten angebracht, und alle Wesen auf der Farm tragen T-Shirts mit einem Erläuterungstext.

Gerry geht nach Hermannsville, wo sich ihm das gleiche Bild bietet. Kioske und Souvenirläden sind entstanden, die Klacktoner tragen alle T-Shirts, und bald schon sollen die ersten Touristenströme kommen. Sungo ist verzweifelt, und Gerry und er beschließen, sich mit Nektar zu betrinken. Dabei schmieden sie Pläne gegen die Hippo-Invasion.

Ein erster Versuch, eine Melkmaschine als »Wohlfühlgerät« zu verkaufen, scheitert jedoch, denn dem Hippo, den sie als Opfer ausgewählt haben, gefällt die »Behandlung« extrem gut! In gleicher Weise schlagen alle Pläne fehl, und Gerry erhält wegen der großartigen Mitarbeit an Waltyland immer neue Sonderprämien in der neu eingeführten Währung Klacktaler.

Otto der Ottomane, der sich wieder einmal in einen Monolithen getwilzt hatte, wird von den Hippos auf Gerrys Wunsch »enttwilzt«. Gerry hofft, dass die Parakräfte des Twilzers hilfreich sein werden. Otto erklärt, von Waltys Plan mit den Hippos gewusst zu haben, dieser sei wohl wieder einmal im Nektarrausch gewesen. Zugleich muss er aber Gerry die enttäuschende Eröffnung machen, dass ihm durch »Bürsten« sein Twilz abhanden gekommen ist.

Es scheint keinen Weg zu geben, die Hippos aufzuhalten. Die ersten Busse werden erwartet, da meldet sich Walty, der mit der SCHLEUDERBOGGE im Anflug ist. Seine Handelsmission war ein Fehlschlag, da niemand die kitschigen Waren der Klacktoner kaufen wollte. Annemy Traphunter verließ wütend das Schiff und blieb bei Roi Danton an Bord der FRANCIS DRAKE. Jetzt trifft ihn der nächste Schock, nämlich die Umgestaltung »seines« Planeten – und er weiß von nichts. Klack-Klack befürchtet, dass sein schizoides Unterbewusstsein ihm wieder einmal einen Streich gespielt haben könnte.

In diesem Moment kommt der erste Dimensionsbus mit über 100 Hippo-Touristen an. Es handelt sich um eine Art Zug, deren Lok Waltys Gesicht nachgebildet wurde. Der Gerry bereits hinlänglich bekannte Lorebir Larhular fungiert als Führer dieser Gruppe. Walty landet unmittelbar vor dem Bus und verursacht wieder einmal ein riesiges Chaos. Sämtliche Riesenfrösche und Kängurus springen zu ihm, die geplante große Begrüßungsvorführung scheitert. Dennoch sind alle Hippos begeistert und spenden tosenden Beifall. Walty stellt Lorebir wütend zur Rede. Dieser verweist erneut auf den Vertrag und versucht, Walty zu bürsten, doch die Bürste hat keine erkennbare Wirkung auf ihn. Der wild herumwedelnde Walty schlägt stattdessen den Hippo k.o.

Billy versucht zu vermitteln und lädt Klackton ein, das »Klacktodrom« zu besuchen, in dem seine Lebensgeschichte erzählt wird. Klackton bleibt aber unnachgiebig, zumal er seine geliebten Tiere wie auch die Kultur der Klacktoner in Gefahr sieht. Da erscheint Lorrem Rallor, Geschäftsführer von TDT. Walty dreht richtig durch und rennt diverse Hippo-Touristen einfach um, diese sind aber jetzt erst recht begeistert.

Einige Zeit später beraten Otto, Walty und Gerry, was sie tun können, doch ohne Erfolg. Es gelingt Walty, den Vertrag gezeigt zu bekommen, aber zu seinem Entsetzen wirkt das Dokument absolut echt und enthält sogar seine Fingerabdrücke und ein Hirnwellenmuster! Er ist erschüttert. Sungo, der einzige Klacktoner, der noch loyal geblieben ist, berichtet am nächsten Tag, er habe Walty in der Nacht in Hermannsville gesehen, was sich Walty gar nicht erklären kann. Außerdem erzählt Sungo, Walty habe einen Sprachfehler gehabt und kein »L« sprechen können. Walty ist in ernsthafter Sorge, jetzt endgültig eine gespaltene Persönlichkeit entwickelt zu haben.

Gerry besucht das Klacktodrom und wundert sich, dass die dort präsentierte Lebensgeschichte Walty bereits im Jahr 2414, also vor fast 20 Jahren, endet. Walty selbst wird ebenfalls aktiv. Mit einer Gruppe Gauchoroboter greift er einen Hippozug an und zerstört diesen in bester Ritter- oder Wildwestmanier, aber die Hippos sind einfach nur begeistert. Was kann er nur tun? Die Tage vergehen.

Da kommt es einige Zeit später zu einem Treffen Gerrys mit einem Walty, der sich als Duplo des Originals herausstellt. Otto, der lange nicht gebürstet worden ist, verfügt wieder über Parakräfte und ist unsichtbar mit dabei, als der Duplo versucht, aus Gerry Informationen herauszuholen. Dies scheitert. Anschließend gesteht Otto Gerry, diesen Duplo zu kennen. Seinerzeit hatte der verrückte Professor Hector Fungi zusammen mit Walty im Nektarrausch zahlreiche Maschinen gebaut, darunter auch einen Multiduplikator. Bei einer Testvorführung wurden Duplos von Walty erzeugt, die bis auf einen wieder zerstört wurden. Der letzte Duplo aber konnte sich erfolgreich verbergen. Otto verhalf ihm später zur Flucht mit einer von Fungi erfundenen Kälteschlafkapsel. Er vermutet, dass der Duplo irgendwie in das Kontinuum der Hippos – die aus einer anderen Dimension zu stammen scheinen – geraten sein muss, und von da an nahmen die bekannten Ereignisse ihren Lauf.

Walty hat endlich einen Plan: Er baut einen eigenen Touristenbus und überredet eine Gruppe Klacktoner zu einer Fahrt in das »Hippoland«. Kurz bevor er den Plan umsetzen kann, erscheinen Roi Danton und Annemy Traphunter auf dem Planeten. Annemy ist nach wie vor ungeheuer sauer. Danton aber, der eingeweiht wird, ist sofort bereit, bei dem Plan mitzumachen. Zusammen mit Walty, Gerry und zahlreichen Klacktonern durchquert er das Dimensionstor, und sie erreichen eine trostlos erscheinende, aber sehr futuristische Welt. Die Hippos leben unter künstlicher Sonne in einer perfektionierten Umgebung.

Der Plan hat den gewünschten Erfolg. Es kommt zum Kontakt mit Twellor, Führerin der Hippo-Opposition, die schon lange gegen das »Waltyland«-Konzept ist. Im Gespräch übernimmt wieder einmal Waltys Unterbewusstsein die Kontrolle, und er führt einen Ringkampf mit der Hippo-Frau. Damit endet die Geschichte der Firma TDT und der Hippo-Besucher. Alle Einrichtungen auf Klacktons Planet werden rückstandslos abgebaut, und die Hippos werden die Klacktoner nie mehr besuchen. Waltys Duplo bleibt aber bei den Hippos zurück.

Am Ende der Geschichte ist alles wieder normal. Das gilt sogar für Billy, der die Gelegenheit nutzt, Dantons ertrusischen Leibwächter Oro Masut zu reiten.

Namentlich aufgeführte Personen
Gerald »Gerry« Sharp - Der Freihändler ist Walty Klacktons Freund und Stellvertreter.
Walty Klackton - Der Para-Teleschizomat muss sich wieder einmal außergewöhnlichen Problemen stellen.
Annemy Traphunter - Die USO-Spezialistin hat genug von Walty Klacktons komischen Ideen.
Sungo - Der Klacktoner ist Walty Klacktons Kammerdiener.
Billy the Kid - Der Gauchoroboter
Otto der Ottomane - Der Twilzer wird »gebürstet«.
Roi Danton - Der König der Freihändler
Lorebir Lahular - Hippo und tätig für TDT
Lorrem Rallor - Geschäftsführer der TDT
Hector Fungi - Erfinder
Twellor - Hippo und Führerin der Bewegung gegen TDT
Oro Masut - Roi Dantons ertrusischer Leibwächter wird »zugeritten«

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Der Roman spielt im Jahr 2433.
Tolles TIBI. :unsure:

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 16. Dezember 2013, 08:13

Um den 6. Juni 1986, etwa zeitgleich zu PR 1293 und Atlan 766, erschien der 278. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane:

H.G. Francis: Coucoulou, der Clown

Bild

Handlung
2397 besucht der USO-Spezialist Ronald Tekener auf dem Planeten Cores-Tra einen Waffenladen, wo er sich eine besondere Waffe, eine Banzuira, zeigen lässt. Ein Khawener kommt hinzu und greift ihn scheinbar grundlos an. Tekener verliert das Bewusstsein und erwacht in einem Naturschutzgebiet vor den Toren der Stadt, wo er erfährt, dass er Glück hatte, dass ihn nicht Crocks genannte Raubechsen erwischt haben. Der Spezialist geht zurück zum Waffenladen, muss aber feststellen, dass das Geschäft niedergebrannt wurde und die beiden Inhaber offenbar umgekommen sind.

Am Abend sieht Tekener im Fernsehen eine Show, in der eine Artistentruppe, die sich »Unter den Sternen« nennt und von einem Mann namens Coucoulou, einem Clown, geleitet wird, auftritt. Er sieht den Khawener, der ihn angegriffen hatte, in der Sendung und kann gegen Bestechung Zugang zum Studio erhalten. Dort entgeht Tekener knapp einem herabstürzenden Scheinwerfer, und Coucoulou spricht eine versteckte Drohung aus. Tekener zieht sich zurück und meldet den Vorfall am 14. August an Quinto-Center.

Einige Zeit später: Sinclair Marout Kennon und Ronald Tekener erhalten den Auftrag, wegen eines offenbar durch Manipulation drohenden Krieges zwischen den Planeten Dorkaynt und Phra zu ermitteln. Bei der Einreise auf Dorkaynt entgeht der relativ kleine Kennon knapp dem Tod, als ein Kaynter einen Kampfaffen auf ihn hetzt. Tekener tötet das Tier. Der Kaynter ist der Sekretär des örtlichen Kriegsministers.

Im Hotel auf dem streng kontrollierten, von dem Diktator Nostrodomos dem Gütigen regierten Planeten erkennen Tekener und Kennon, dass sehr viel Propaganda verbreitet wird, in der Dorkaynt als Paradies der Freiheit dargestellt wird. In Wahrheit ist es Fremden nicht einmal gestattet, einen eng abgegrenzten Bereich zu verlassen.

Kennon will den örtlichen USO-Kontaktmann Thory Groom treffen, findet diesen aber erschossen vor, wird verhaftet und wenig später wieder freigelassen. Die Phrapantken aus dem Phra-System sind ein Brudervolk der Kaynter, beides Arkonidenabkömmlinge, aber die Kriegshetze wird heftiger. Tek und Kennon werten Meldungen Grooms aus und stellen fest, dass in der letzten Zeit drei gemäßigte Politiker spurlos verschwunden sind. Dann besuchen sie einen Fußballspieler, da sie sich wundern, dass Groom dessen schlechtes Spiel einer Meldung für wert befunden hat. Der Mann erzählt, seine Tante Angelik Gelik, eine der genannten politischen Figuren, sei verschwunden, und er fürchte das schlimmste.

Kennon und Tekener suchen Geliks Villa auf einer Insel auf, wo sie überrascht sind, die Politikerin anzutreffen. Gelik versucht dann jedoch, Tekener mit einer Strahlwaffe zu erschießen, wird abgewehrt und stellt sich als Androide heraus. Dann vernichtet ein Desintegratorfeld die Villa mit allen Spuren. Den USO-Spezialisten gelingt gerade noch die Flucht. Jetzt wird auch nach ihnen planetenweit gefahndet, da sie ohne Erlaubnis die Besucherzone verlassen haben. Mithilfe der Ressourcen der USO-Station tarnen sich die beiden daher, wobei Kennon als alter Dorkay-Affe maskiert wird.

So getarnt, besuchen sie eine Show von Coucoulou und seiner Truppe, bei der auch der Kriegsminister anwesend ist, und werden Zeugen, wie ein als Greisin getarnter Androide den Minister tötet. Kennon und Tekener wird eine Mitwirkung unterstellt, und sie müssen erneut fliehen und sich verbergen. Am 1. September läuft ein Ultimatum des Diktators ab, ein Atomschlag vernichtet einen Handelsstützpunkt der Phrapantken, und der Weltraumkrieg beginnt. Es gelingt Tekener und Kennon, Androiden-Doubles von sich herzustellen und ihren Tod zu fingieren. Eine Abreise scheitert aber, da es zu wenig Raumschiffskapazität gibt.

Daraufhin gehen sie Hinweisen auf einen Geheimtransmitter im Kriegsministerium nach. Zu ihrer Überraschung erwartet die beiden jedoch unmittelbar vor der Höhle, in der sich der USO-Stützpunkt befindet, eine Terranerin namens Luiz, die ihre Hilfe anbietet. Sie nehmen an, erfahren, dass der Transmitter ins Kultusministerium verlegt wurde, und können dort gemeinsam mit Luiz eindringen und in eine geheime Fluchtstation der Regierung auf dem fünften Planeten, Boresz, entkommen. Luiz scheint eine Vorliebe für seltsame rote Blumen, die Hundekopfblumen, zu haben.

Während im All Schlachten zwischen überwiegend robotischen Kampfschiffen toben, bleiben Tekener, Kennon und Luiz in der Station. Sie können Kontakt zu einem Schiff der Phrapantken, der CHAOS-47, herstellen und dürfen an Bord. Luiz verschwindet aber auf dem Weg zum Schiff spurlos, und es bleibt nur eine Hundekopfblume zurück. An Bord der CHAOS-47 herrscht tatsächlich Unordnung und Chaos, denn die Phrapantken folgen der Ideologie des Priesters Choran Morpkan, der das Chaos als Idealzustand predigt.

Nach Landung auf Phra am 3. September werden Tekener und Kennon als Spione festgenommen und verhört. Ein Film zeigt, wie sie angeblich ein Attentat auf Morpkan verüben und diesen töten. Beide werden zum Tode verurteilt und sollen gehängt werden. Eine Flucht ist unmöglich, sie bekommen schon die Schlingen umgelegt, da sehen beide eine Art roten gezackten Riss in der Landschaft und fühlen sich an einen anderen Ort versetzt. Sie erkennen, dass sie offenbar auf eine Welt in einer anderen Dimension transferiert wurden. Dort finden sie riesige menschenähnliche Köpfe im Sand, die zu leben scheinen und deren Gesichtszüge sie an Angelik Gelik, Thory Groom und Coucoulou erinnern.

Als ein erneuter Dimensionsriss aufklafft, springen Tekener und Kennon hindurch und gelangen nach Phra zurück, wo sie sich verbergen. Da sie erkennen, dass sie zwei Tage in der Vergangenheit angekommen sind, warten sie zunächst ab, um ein Zeitparadoxon zu vermeiden. Sie erfahren von der USO, dass in insgesamt 42 Systemen Krisen bis hin zu Kriegen bestehen, und in 35 davon sind Coucoulou und seine Artisten gewesen! Er muss also mit den Kriegen zu tun haben, die Frage bleibt nur, welches Motiv dahinter steckt.

Kennon und Tekener gehen in die Offensive. Sie brechen am 7. September in eine Fernsehstation ein und strahlen einen Film aus, der Coucoulou offen der Kriegstreiberei beschuldigt. Dann warten sie ab. Die Dimensionsrisse sind häufiger und deutlicher zu sehen, und auch die große Zahl an Hundekopfblumen fällt den Spezialisten auf. Sie entwickeln die Theorie, dass ein unbekanntes Volk versucht, einen in einer anderen Dimension liegenden Planeten an die Stelle zu versetzen, die bisher Phra einnimmt, und dass hierfür große Mengen emotionaler Energie notwendig sind. Kriege sollen die Emotionen freisetzen.

In einer weiteren Maßnahme setzen Tekener und Kennon, die vermuten, dass Hypnostrahlung die Hundekopfblüten schädigen könnte – immerhin verschwand Luiz nach einer Hypnobestrahlung durch die Phrapantken – zahlreiche Hypnosender aus den Arsenalen der USO-Basis auf Phra frei. Tatsächlich verwelken alle Blumen. Kurz darauf nimmt Coucoulou Kontakt auf und schlägt ein Treffen auf einem Berggipfel vor.

Das Treffen findet statt. Coucoulou bestätigt die Vermutungen der USO. Er bezeichnet sein Volk als Cordaeker und ist absolut siegessicher, doch er fällt einem Trick Kennons zum Opfer, der eine Lawine auslöst. Mit letzter Kraft holen die Cordaeker den schwerstverletzten Coucoulou in ihre Dimension zurück.

In den folgenden Tagen beruhigen sich alle Krisenfälle, und Tekener und Kennon verlassen Phra in Richtung Quinto-Center. Neue Vorfälle gibt es nicht mehr, aber am 22. September findet Tekener eine Hundekopfblume auf seinem Schreibtisch…

Namentlich aufgeführte Personen
Ronald Tekener- USO-Spezialist
Coucoulou - Ein Wesen aus einer fremden Dimension
Sinclair Marout Kennon - Ronald Tekeners Partner
Nostrodomus - Diktator des Planeten Dorkaynt
Thory Groom - USO-Kontaktmann auf Dorkaynt
Angelik Gelik - Politikerin auf Dorkaynt
Luiz - Eine Terranerin
Choran Morpkan - Priester

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 24. Dezember 2013, 10:55

Um den 13. November 1987, etwa zeitgleich mit PR 1368 und Atlan 841, erschien der 296. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane, der das achte Ronald-Tekener-Abenteuer enthielt:

H.G. Francis: Zeitschiene Midas

Bild

Handlung
Sinclair Marout Kennon bekommt eine seltsame Nachricht vom Planeten Peka-Ghoran: Ein Mann namens Esthema Harpurkä will einen Planeten für Waisenkinder einrichten, und Kennon soll Schirmherr des Projekts werden. Kennon ist sehr besorgt, denn nur wenige Personen kennen seine Kindheit als Waise, und diese gehören eigentlich alle zur USO. Er bespricht sich mit Ronald Tekener, und die beiden USO-Spezialisten beschließen, als Urlauber nach Peka-Ghoran zu fliegen.

Der Planet wird demokratisch regiert. Seit 210 Jahren hat immer wieder die Partei der PRIMANER unter Führung des PRIMUS, der sich gerne auch Papa PRIM nennen lässt, die Wahlen gewonnen. Auffallend ist außerdem, dass die über 1,2 Milliarden Einwohner alle in einer einzigen Riesenstadt leben. Es scheint ein hohes Wohlstandsniveau zu herrschen, ungewöhnlich für eine Außenwelt dieser Art.

Am Raumhafen werden Kennon und Tekener von zwei Männern, Lemar Hound und Costa Moraan, begrüßt. Leider ist Esthema Harpurkä vor gut einer Woche bei einem Gleiterunfall unter seltsamen Umständen verstorben. In der Stadt werden Tekener und Kennon Zeugen, wie eine Jugendbande randaliert, und im Restaurant stiehlt ein Kind Kennon dessen Essen vom Teller.

Die beiden Spezialisten suchen Harpurkäs Wohnung auf und entdecken, dass sie durchsucht worden ist. Kennon bemerkt erneut eine Kinderbande in dem Haus und will Kontakt aufnehmen, aber die Kinder reagieren extrem aggressiv und werfen den körperlich eher schwachen Mann in einen Müllschlucker. Tekener, der zu Hilfe geholt wird, kann in letzter Sekunde im Keller das Müllförderband anhalten und Kennons Leben retten. Als sie dann wieder zu Harpurkäs Wohnung zurückkehren, finden sie diese vollständig leer geräumt vor. Daraufhin engagieren Hound und Moraan einen Rechtsbeistand, die Anwältin Karen Maer, um ihre Interessen und die des Projekts Kinderplanet zu vertreten.

Recherchen an der Unfallstelle in der Wildnis des Planeten ergeben Hinweise, dass Harpurkäs Gleiter mit einem Energiestrahler beschossen wurde und explodiert ist – also war es vermutlich Mord. Wieder in der Stadt, sprechen Kennon und Tekener mit Chris Stophersen, einem engen Mitarbeiter Harpurkäs. Sie sehen Unterlagen des Projekts ein und sehen kurz einen seltsamen Schemen, der offenbar telepathisch begabt ist. Kennon erinnert sich plötzlich, dass er Harpurkä kennt – dieser war ebenfalls USO-Spezialist.

Wenig später ruft Karen Maer an: Hound ist tot, anscheinend bei Recherchen in der Klinikstadt Leider-City unter seltsamen Umständen verstorben. Kennon und Tekener brechen sofort dorthin auf. Sie verschaffen sich Zugang zur Pathologie und suchen Hounds Leiche. Zunächst finden sie aber auffallend viele Kinderleichen, denen sämtlich das Gehirn entfernt wurde. Dann entdecken sie den erschossenen Hound. Eine Ärztin überrascht die beiden und will sie festnehmen lassen, aber Tekener droht, er werde die hier laufenden dunklen Machenschaften auffliegen lassen, und die verwirrte Frau lässt die USO-Spezialisten entkommen.

Als Nächstes sprechen Tekener und Kennon mit der Wirtschaftsjournalistin Stefanie Thräuter, die ihnen erzählt, dass die Zustände auf Peka-Ghoran alles andere als gut sind. Es ist für sie unerklärlich, woher der Wohlstand der Welt kommt, denn die eigene Industrie produziert eigentlich nur Schrott. Weiterhin sind viele technische Anlagen der Stadt in katastrophalem Zustand, da Ersatzteile fehlen, und es verschwinden in großer Zahl Kinder, die auf der Straße leben. Als Karen Maer zu dem Termin hinzukommt und vor einer Fahndung nach Tekener und Kennon warnt, meint die Journalistin hinterher, diese Frau sei sehr gefährlich und habe vermutlich sogar eine intime Beziehung zum PRIMUS.

Abends kommt es unerwartet zu einem Wiedersehen mit der Kinderbande, die Kennon in den Müllschacht geworfen hatte. Deren Anführer, Abi, möchte ein Treffen. Kennon und Tekener reden mit den Kindern, die offenbar gewaltige Angst haben, einfach entführt zu werden und nie wieder aufzutauchen. Erneut ist der merkwürdige Schemen präsent, aber die Kinder fürchten ihn nicht. Dann, zu aller Überraschung, erscheint der tot geglaubte Esthema Harpurkä. Er hatte seinen Tod nur vorgetäuscht und Kennon mithilfe der Einladung hierher gelockt, weil er wegen der Politik des PRIMUS in Sorge ist. Er befürchtet, dass dieser durch offensive Expansion ein Sternenreich errichten will, und hat Hinweise, dass er über mindestens eine Transformkanone verfügt.

Die drei begeben sich nochmals zum Hospital, wo sie die bereits bekannte Ärztin dabei überraschen, wie sie einem toten Kind das Gehirn entfernt. Sie erzwingen, zu ihrem Vorgesetzten gebracht zu werden, der mit seltsamen Metallkugeln hantiert. Tekener zerstört eine Kugel, um zu drohen. Es tritt Hirnmasse aus. Dann aber paralysieren Sicherheitskräfte die drei USO-Leute. Der Arzt erzählt im Triumph, die Gehirne der Kinder würden entfernt, um latente Psifähigkeiten zu aktivieren. So sei es möglich, genau eine Teleportation auszuführen, bevor das entsprechende Gehirn ausbrenne.

Tekener, Kennon und Harpurkä werden an Bord des Raumschiffes MAYA gebracht. Sie erleben mit, wie mithilfe der Metallkugeln per Teleportation ein Transmitter in einen Hochsicherheitsbereich eines anderen Planeten gebracht wird, um hochwertige Güter zu stehlen. Anschließend sollen sie gelähmt zurückgelassen werden, um der Selbstvernichtungsanlage des Transmitters, einer Bombe, zum Opfer zu fallen. Tekener war aber glücklicherweise nicht voll vom Paralysestrahl getroffen worden. Er kann sich und seine Kameraden retten. Alle gelangen wieder an Bord der MAYA, wo sie sich verbergen und eine zweiwöchige Diebstahltour durch die Milchstraße mitmachen.

Wieder auf Peka-Ghoran, können sich die USO-Spezialisten ungesehen von Bord der MAYA entfernen. Sie wollen die bevorstehende Wahl, bei der mit Sicherheit die PRIMANER die elektronische Stimmauszählung manipulieren, dazu benutzen, den PRIMUS zu stürzen. Kennon, der klein genug ist, dringt über die Wasserleitungssysteme in das Rechenzentrum ein. Während der PRIMUS, Damir Phethenorp, und seine Anhänger ihre gewohnte Siegesfeier vorbereiten, kann Kennon mit letzter Kraft den Rechner erreichen und dafür sorgen, dass die echten Stimmen gezählt werden. Zugleich erscheint der Schemen, der schon lange dem PRIMUS wertvolle Tipps gegeben hatte, und sagt diesem, ein Terrorist sei im Rechenzentrum, verrät aber nicht wo.

Draußen versammeln sich Zehntausende von wütenden Kindern, ebenfalls von Tekener, Kennon und Harpurkä dazu gebracht. Stefanie Thräuter kann zum PRIMUS gelangen und ein Interview führen, genau als die Wahlergebnisse von manipuliert auf echt umschalten und der Stimmanteil der PRIMANER von über 50% auf unter 12% fällt. Der PRIMUS ist am Ende. Er versucht zu fliehen, aber die Kinder halten ihn auf, damit er vor Gericht gestellt wird.

Peka-Ghoran wird hohe Entschädigungen an die bestohlenen Welten zahlen müssen, aber der Friede ist wieder sicher. Zudem soll das Projekt Kinderplanet tatsächlich umgesetzt werden.

Anmerkung
## Tekener und Kennon erfahren nie, dass ein Zeitgänger namens Garaxhob Kontakt zum PRIMUS hergestellt und diesem Hinweise auf wertvolle Güter gegeben hatte, da er interessiert daran war, die Folgen dieser Manipulation der Welt der Raumlinge zu verfolgen. Der Zeitgänger ist identisch mit dem mehrfach gesichteten Schemen.

Namentlich aufgeführte Personen
Sinclair Marout Kennon - USO-Spezialist
Esthema Harpurkä - Der USO-Spezialist gilt als tot.
Ronald Tekener - USO-Spezialist
PRIMUS alias Papa PRIM alias Demir Phethenorp - Anführer der PRIMANER-Partei
Lemar Hound - Arbeitet am Projekt Kinderplanet
Costa Moraan - Arbeitet ebenfalls für das Projekt
Karen Maer - Anwältin
Chris Stophersen - Enger Mitarbeiter von Esthema Harpurkä
Stefanie Thräuter - Eine engagierte Wirtschaftsjournalistin
Abi - Anführer einer Kinderbande
Garaxhob - Ein Zeitgänger manipuliert

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von dandelion » 29. Dezember 2013, 18:04

Namen wecken Erinnerungen. Diesmal ist es Chris Stophersen. Es ist naheliegend an den Sänger und Schauspieler Kris Kristofferson zu denken. Seine Musik, darunter das unsterbliche "Me and Bobby McGee", hat mich in den 70-er Jahren tief beeindruckt und auch jetzt höre ich sie noch gerne.

Ich nehme einfach mal an, daß H.G. Francis ähnliche Gründe für die Namensgebung hatte.

Ein anderer Name weckt düstere Assoziationen. Papa PRIM erinnert an Papa Doc, den unseligen Diktator Haitis in den 60-er Jahren.
Auch zu Papa Docs Spezialitäten gehörten Wahlfälschungen, wenngleich das gegenüber seinen sonstigen Untaten eher läßliche Sünden waren.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 30. Dezember 2013, 11:26

Um den 12. Februar 1988, etwa zeitgleich mit PR 1381 (die ATLAN-Serie war vier Wochen zuvor mit Heft 850 eingestellt worden), erschien der 299. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane, der das 12. und letzte Walty-Klackton-Abenteuer enthielt:

Ernst Vlcek: Das Klackton-Syndrom

Bild

Handlung
Auf K-Planet findet ein großes Hochzeitsfest statt. Endlich heiraten Walty Klackton und Annemy Traphunter. Die Gäste kommen aus allen Teilen der Milchstraße. Sogar Atlan und Roi Danton, der sich zu diesem Anlass als Michael Rhodan zu erkennen gibt, sind da. Am nächsten Morgen erwacht Walty mit einem Kater von zu viel Nektar, und fragt sich, ob er alles nur geträumt hat. Er ist entsetzt, denn er ist alleine im Bett! Auch draußen sind keine Spuren einer großen Feier zu sehen.

Otto, Gerald Sharp und Sungo bestätigen Walty, dass nie eine Hochzeit stattgefunden hat und sie auch vermutlich nie stattfinden wird, denn Annemy hat Waltys Heiratsantrag nicht angenommen, sondern sich Bedenkzeit erbeten und einen Ausritt gemacht, von dem sie nicht zurückgekommen ist. Außerdem soll ein seltsames Fremdwesen, das sich Quantum nannte und wie eine Riesenqualle aussah, sich mit Otto unterhalten haben. Walty ist verwirrt, denn das alles hat sich doch schon vor einem Monat ereignet?

Gerald Sharp kann noch beitragen, dass Annemy mit ihm über Korrekturen der Zukunft gesprochen hat, und er berichtet, dass sich ein Fremdwesen, dessen Beschreibung an den ominösen Quantum erinnert, in einer der Tierquälerfallen verfangen hat. Walty sieht sich den Fremden an. Tatsächlich ist es ein Quietcher mit dem Agentennamen Quantum, der erzählt, dass er ein TOLPEL ist, ein Agent der Trans-Omniversalen Legion der Pararealisten, kurz TOLP – und dass er eine große Gefahr für das Universum verhindern soll, die sich durch Waltys Hochzeit ergeben hätte. Daher habe er Annemy überredet, Waltys Antrag abzulehnen.

Walty ist fassungslos. Er verführt Quantum zum Nektartrinken. Im Nektarrausch erklärt sich Quantum bereit, Walty, Otto, Gerald Sharp und den Gauchoroboter Billy the Kid in seinem Dimensionsbus mitzunehmen. Walty hofft auf eine Chance für sein Leben mit Annemy. Quantum will dagegen Walty dazu bringen, einzusehen, dass es besser ist, wenn er auf die Hochzeit verzichtet.

Der Bus materialisiert in einer anderen Zeitlinie im Jahre 2435 auf Klacktons Farm, wo Quantum die vier absetzt. Sungo begrüßt sofort seinen Herrn, verhält sich aber eigenartig. Dann kommt eine liebestolle Annemy aus dem Haupthaus und stürzt sich auf Klackton. An den Hauswänden fallen seltsame Graffiti mit Parolen gegen die USO und Atlan auf. Schließlich stellt sich heraus, dass man hier das Jahr 2435 Neuer Klacktoner Zeitrechnung schreibt. Der Klackton-Clan führt seit zwei Jahrtausenden Krieg gegen Terra und die USO. Die ganze Farm ist nur eine Simulation, die dem Generalstab der Klackton-Clan-Armeen dazu dient, aus dem Verhalten der Androiden Erkenntnisse für seine Strategie zu gewinnen. Als auch Quantum seinen Datumsfehler bemerkt, holt er Klackton und seine Begleiter schnell ab.

An Bord des Omnibusses findet eine intensive Diskussion statt. Quantum meint, nur ein Vertreter der hohen kosmischen Ordnungsmächte könne vielleicht eine Ausnahmegenehmigung für Klackton gewähren. Dann erläutert er das Zwiebelschalenmodell. Walty will den Versuch unternehmen. Der Bus materialisiert auf einer anderen Ebene, wo die Insassen fast sofort von Klacktonern mit Glatzen und schweren Waffen, die Walty »Glatztoner« tauft, gefangen genommen werden. Sie sprechen eine fremde Sprache, die aber Billy übersetzen kann.

Es zeigt sich, dass die »Glatztoner« hier Keyx-Krieger genannt werden. Es sind die Hauptkämpfer der Superintelligenz Keyx, die offenbar gegen eine andere Macht im Krieg steht. Klackton und seine Begleiter werden seltsamen Testverfahren unterzogen. Kurz meint Walty, Atlan und Perry Rhodan gesehen zu haben. Dann treffen sie ein fremdes Wesen, das sich Carfesch nennt und andeutet, Keyx sei eine negative Entität, ihre Gegnerin Syma dagegen positiv.

Schließlich soll das »Orakel der Wahren Steine« von Keyx-Einöd befragt werden. In diesem an Stonehenge erinnernden Monument erfährt Walty die Geschichte der Klackton-Familie. Nach seiner Heirat mit Annemy bekam er sieben Kinder, die ihrerseits auch alle zahlreiche Nachkommen hatten. Es dauerte nur wenige Generationen, und die Klackton-Abkömmlinge übernahmen faktisch die Macht in der Milchstraße. Die Menschheit wurde noch vor Ablauf der Frist von 20.000 Jahren zu einer Superintelligenz, nämlich Keyx. Dies erklärt auch die Begegnung mit Atlan und Rhodan, die temporäre Manifestationen von Bewusstseinen aus dem Pool von Keyx sind.

Leider steckt Klackton die beiden mit dem Klackton-Syndrom, seiner bekannten Ungeschicktheit, an, was die ganze Superintelligenz gefährden könnte. Klackton und seine Begleiter sollen verbannt werden. Da erscheint Carfesch und erklärt zu aller Überraschung, Klackton habe positiv gehandelt, und jetzt befinde sich Keyx auf dem Weg zu einer Entität im Sinne der Ordnungsmächte! Er gibt sich selbst als Gesandter der Kosmokraten zu erkennen und ist bereit, einen von Klacktons Begleitern hinter die Materiequellen mitzunehmen, auch wenn er meint, die Chance auf einen Erfolg sei nahe null.

Zur großen Überraschung aller entscheidet sich Carfesch für Billy. Während die beiden fort sind, versetzt Quantum Klackton in das geistige Zentrum der Mächtigkeitsballung von ES, wo beide intensiv reden. Quantum erweist sich als eine Inkarnation von ES, und alles ist plötzlich ganz anders. Annemy und Walty dürfen sehr wohl heiraten, die ganzen Geschichten von einer kosmischen Gefahr beruhten auf einer Fehlinterpretation in der TOLP, die eines Tages von Walty selbst gegründet werden wird, um seine Nachkommen zu schützen.

Die Hochzeit findet statt, und es wird ein rauschendes Fest. Alles ist genauso, wie Walty es vor sich gesehen hatte, nur mit einem winzigen Unterschied: Es gibt keine Begegnung Atlans mit Roi Danton, bei der dieser seine Maske fallen lässt.

Namentlich aufgeführte Personen
Walty Klackton - Der Para-Teleschizomat muss sich wieder einmal außergewöhnlichen Problemen stellen.
Annemy Traphunter - Die USO-Spezialistin heiratet endlich.
Atlan - Chef der USO
Roi Danton alias Michael Rhodan - König der Freihändler
Gerald »Gerry« Sharp - Der Freihändler ist Walty Klacktons Freund
Sungo - Klacktoner
Quantum - Ein Quietcher
Otto der Ottomane - Der Twilzer
Billy the Kid - Der Gauchoroboter
Keyx - Superintelligenz eines fremden Universum
Perry Rhodan - Großadministrator
Carfesch - Abgesandter der Kosmokraten

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 6. Januar 2014, 08:26

Und das war´s mit Klackton - was ich damals mit einer gewissen Erleichterung zur Kenntnis nahm. :D

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 6. Januar 2014, 08:36

Um den 12. Mai 1989, etwa zeitgleich mit PR 1446, erschien der der 314. Band der PPERRY RHODAN-Planetenromane, der das neunte und letzte Abenteuer aus der Jugendzeit Ronald Tekeners enthielt:

H.G. Francis: Die Kaste der Nukleonen

Bild

Handlung
Sinclair Marout Kennon macht eine Zwischenlandung auf dem Planeten Grahmhatman, da er für seinen Freund Ronald Tekener in der Hauptstadt Remier einen Traffkertrahat-Bogen vom Planeten Thramoshat kaufen will. Plötzlich fällt ein Desintegratorschwert aus einem Gleiter. Er kann im letzten Moment ausweichen. Eine Frau, die sich Kawwein nennt, spricht Kennon an. Ihm fällt auf, dass sie Gellits auf den Augen trägt. Dies sind kleine Symbionten, die eine abhängig machende, euphorisierende Droge absondern. Zudem aber hat Kawwein auch noch implantierte Kameralinsen, mit denen sie ihn filmt! Kennon vertauscht die Getränkebecher, die sie bestellt hatte. Kawwein trinkt und stirbt. Bewaffnete Männer tauchen auf, so dass Kennon die Flucht ergreifen muss.

Er gerät in eine Demonstration, in der Tausende gegen Atomtechnologie protestieren, und verbirgt sich in einem Hotelzimmer. Sein Verdacht ist, dass er das Opfer einer inszenierten Menschenjagd eines Fernsehsenders geworden ist. Wieder tauchen die Verfolger auf, und Kennon muss fliehen. Er sieht eine Nachrichtenmeldung, in der es um eine Katastrophe auf dem nahe gelegenen Planeten Goods geht: Dort sind aus unbekannter Ursache alle Atombomben explodiert und der Planet zu einer radioaktiven Wüste geworden. Ähnliche Vorfälle sollen in den letzten 92 Jahren fünf Planeten betroffen haben, wobei sich sowohl die zeitlichen Abstände verkürzten als auch die Entfernung zu Grahmhatman. Das ist auch der Grund für die Anti-Atom-Demonstrationen.

Die Verfolger können Kennon stellen und wollen ihn töten, aber überraschend taucht Tekener auf und erschießt beide. Da fünf Tage vergehen, bis das nächste Passagierschiff fliegt, wollen die beiden USO-Spezialisten die Zeit für Nachforschungen nutzen. Sie besuchen die örtliche USO-Kontaktperson, die Oberste Anklägerin Jennifer Dool. Diese kann sich nicht vorstellen, dass ein planetarer Sender ein Mörderspiel produzieren würde, will aber Nachforschungen anstellen.

Dool berichtet, dass es sinnvoll sein könnte, den Filmproduzenten Tharmal Manupuklar, einen Umweltangepassten von der Wasserwelt Marethar, sechs Lichtjahre entfernt, aufzusuchen. Auf Marethar leben die Nachkommen gestrandeter terranischer Siedler in einem strengen Kastensystem. Kennon besucht den Produzenten, der ihn aber nicht ernst nimmt und nur meint, er habe keine Rolle für ihn. Dann meint Kennon, ein Gespräch Tekeners mit Manupuklar zu hören, in dem dieser ihn verrät. In Panik flieht Kennon aus dem Studiokomplex in die Slums. Es dauert längere Zeit, bis sich herausstellt, dass er Opfer einer Manipulation geworden ist, nämlich eines geschickt geschnittenen Tonbandes. Nur dank Jennifer Dools kann Tekener seinen Freund wieder finden. Eine Fahndung nach Manupuklar bleibt ergebnislos, aber er kann die Welt nicht verlassen haben, da kein Raumschiff gestartet ist. Im Studio findet sich eine seltsame technische Anlage mit unbekannter Funktion.

Am nächsten Tag besucht Gwendy Myral, eine Schauspielerin und abgelegte Geliebte Manupuklars, die beiden USO-Spezialisten. Sie erzählt, dass Manupuklar auf einer Insel eine Villa mit einer versteckten Space-Jet besitzt. Beide stürmen die stark gesicherte Anlage, können aber nicht verhindern, dass Manupuklar mit dem Raumschiff startet und entkommt. Im Haus weist eine Urkunde darauf hin, dass Manupuklar im Jahr 2274 nach Grahmhatman gekommen sein soll, aber dies ist unwahrscheinlich, wäre er doch dann weit über 100 Jahre alt.

Im Keller der Villa findet sich jedoch eine technische Anlage, ähnlich der im Studiokomplex, und eine Untersuchung ergibt, dass sie dazu dient, unbekannte Energien aufzunehmen und sich mit deren Hilfe zu verjüngen. Ist Manupuklar am Ende unsterblich? Es scheint immerhin auf Marethar eine Gruppe zu geben, die Kaste der Nukleonen oder Kaste der Vollkommenen genannt wird und den Planeten seit langer Zeit regiert.

Jennifer Dool findet heraus, dass Manupuklars Mutter auf Grahmhatman lebt. Es handelt sich um eine freundliche, alte Frau, die in sehr verwahrlostem Zustand lebt, aber stolz von ihrem Sohn erzählt, der der wichtigste Helfer des Herrschers von Marethar, Agam Agamy, sei.

Tekener und Kennon fliegen zu der Ödwelt Opopoph und erstatten Bericht an Atlan, dann reisen sie als angebliche Geschäftsleute nach Marethar. Kennon tarnt sich mit einem robotischen Anzug, der wie ein Haluter aussieht. Leider ignorieren die Maretharer die beiden vollständig. Nachdem Kennon als angeblicher Haluter wütend Wände durchbricht, werden beide verhaftet und vor Gericht gestellt. Tekener versucht einen Bluff, aber das Kastendenken ist stärker, und die Außenweltler kommen in eine Zelle. Sie brechen notgedrungen aus und fliehen. Im Ozean kommen sie in Kontakt mit Sekinel, der sich als Anführer der örtlichen Rebellenorganisation herausstellt und sie in seinen Stützpunkt mitnimmt.

Die Rebellenbasis wird von Regierungstruppen angegriffen, doch können die meisten Rebellen fliehen. Sekinel erzählt, dass die Regierungskaste das Volk ausbeutet und sich auf einer stark gesicherten, faktisch unzugänglichen Insel ihre Villen errichtet hat. Tekener und Kennon wollen dorthin vorstoßen. Sie schaffen es tatsächlich, während eines abendlichen Festes zu den Villen vorzudringen, doch dann werden sie von Sicherheitskräften gestellt: Satelliten hatten sie schon lange entdeckt, und eine Liveübertragung des Versuchs war dann eine angenehme Abendunterhaltung für die Reichen.

Kennons Tarnung wird jedoch nicht durchschaut, und so kann er den Haluterroboter verlassen, und mithilfe darin verborgener Ausrüstung brechen Tekener und er aus der Zelle aus. Sie dringen in Manupuklars Villa ein und stellen ihn. Manupuklar gesteht, dass die Kaste der Vollkommenen seit 140 Jahren im Symbiose mit Fremdwesen, den Nukleonen, lebt. Die Nukleonen benötigen zum Leben radioaktiv verseuchte Welten. Als Gegenleistung dafür, dass man die Wesen zu geeigneten Planeten brachte, gewährten sie den Kastenmitgliedern eine Lebensverlängerung. Einst wurde ein fast totes Nukleon auf einer Welt von ihnen entdeckt, das war der Beginn des Paktes.

Als Kennon den »Mörderfilm« von Grahmhatman zu sehen verlangt, erweist sich dieses Begehren als Fehler, denn unbemerkt strahlt Manupuklar den Film als Hilferuf in alle Häuser aus. Roboter überwältigen Kennon und Tekener. Sie werden vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung soll vollzogen werden, indem beide mit paralysierten Beinen ins Meer geworfen werden.

Kennon und Tekener haben den Tod vor Augen, da greifen die Rebellen in großer Zahl an. Dank einiger Kleinstroboter, die Tekener und Kennon noch hatten aussetzen können, ist das Verteidigungssystem der Insel ausgefallen. Manupuklar stürzt ins Meer, wo er vermutlich stirbt. Die Regierung ist gestürzt. Agamy und seine sieben Gefolgsleute werden zur Strafe zu Mitgliedern der niedrigsten Kaste herabgestuft.

Leider ändert sich aber ansonsten nichts, trotz großer Worte der Rebellen ist davon auszugehen, dass sie einfach die Stelle der abgelösten Regierung einnehmen werden. Tekener und Kennon fordern nachdrücklich Sekinel auf, die Verjüngungsanlagen zu zerstören, denn die Nukleonen würden immer näher an Marethar heranrücken. Sekinel scheint nachzugeben, denn kurz vor der Abreise von Kennon und Tekener zeigen Videobilder die Zerstörung der Anlagen.

Dann, schon im All, orten Tekener und Kennon seltsame Energiefelder. Die Nukleonen kommen! Wenig später explodieren alle atomaren Anlagen auf Marethar und verwüsten die Oberfläche. Kennons und Tekeners Mission ist beendet. Nun ist es Sache anderer Mitarbeiter von USO und Solarem Imperium, die Nukleonen aufzuhalten, ehe sie noch weitere Welten vernichten können.


Anmerkung
Es kann 2397 keine Tarnung als Haluter geben, denn dieses Volk wird erst mit dem Auftauchen Icho Tolots im Jahre 2400 wieder bekannt!


Namentlich aufgeführte Personen
Sinclair Marout Kennon - USO-Spezialist
Ronald Tekener - USO-Spezialist
Kawwein - Eine Frau, die gegen Sinclair M. Kennon arbeitet
Jennifer Dool - Kontaktperson der USO auf Grahmhatman
Tharmal Manupuklar - Filmproduzent und Mitglied der Kaste der Nukleonen
Gwendy Myral - Tharmal Manupuklars ehemalige Geliebte
Agam Agamy - Führer der Kaste der Nukleonen
Atlan - Chef der USO
Sekinel - Rebellenanführer

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von nanobot » 11. Januar 2014, 21:53

Heiko Langhans hat geschrieben:Und das war´s mit Klackton - was ich damals mit einer gewissen Erleichterung zur Kenntnis nahm. :D
Ich erinnere mich noch an viele vergnügte Lesestunden. Zuviel Klackton brauchte ich dann allerdings auch nicht, irgendwann nutzt es sich eben einfach ab. :D

Wer trotzdem nicht genug von Klackton hat, kann ja mal Lancelot Biggs' Weltraumfahrten von Nelson Bond lesen. Der Roman kam 1950 heraus. Ich weiss nicht, ob dazu schon etwas geschrieben wurde, aber ich glaube, der Ernst hat dort sicher die eine oder andere Inspiration gefunden.

Noch ein kurzes Hallo in das wundervolle Forum! Schön mal wieder hier zu sein.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 12. Januar 2014, 15:03

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Faktor10 » 12. Januar 2014, 22:42

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Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 12. Januar 2014, 23:54

Dieses Herzlichkeitsaufkommen hat jetzt aber nur einen "Faktor 9" aufgeweisen. :D

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 13. Januar 2014, 07:28

Um den 12. Juli 1991, etwa zeitgleich mit PR 1559, erschien der 340. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane:

Hubert Haensel: Beinahe ein Mensch

Bild

Handlung
In den Whistler-Werken auf Terra werden seit jeher Roboter hergestellt. Im 25. Jahrhundert produziert die Firma auch Maschinen für die Solare Flotte. Eigentümer der Firma ist Henry F. Whistler II., Chefkybernetiker ist Dr. Nicholas Darwell. Eines Tages, zu Weihnachten 2425, ereignet sich in der Produktionshalle der Firma ein tragisches Unglück. Ein Antigravkran versagt, tonnenschwere Rumalinplatten fallen herab und zerstören Starkstromleitungen. Explosionen erschüttern die Fabrik, Kühlwassertanks zerplatzen, das Wasser vermischt sich mit giftigen Chemikalien. Das Chaos ist perfekt – und Dr. Darwell sowie Whistlers Frau Virginia und sein Sohn Henry F. Whistler III., die von Darwell durch die Anlage geführt worden waren, sind mittendrin. Darwell kann zwar mit knapper Not Whistlers Sohn retten, doch Virginia kommt ums Leben. Darwell erleidet schwere Verbrennungen und wird wochenlang im Krankenhaus behandelt. Die Ärzte vollbringen ein Wunder: Darwells Haut kann regeneriert werden.

Als Darwell seine Arbeit wieder antreten will, wird er zum Firmenchef gerufen. Henry F. Whistler II., der dankbar für die Rettung seines Sohnes ist, erteilt Darwell einen ganz besonderen Auftrag, für dessen Erfüllung er ihm sogar Unterlagen der legendären Abteilung III zur Verfügung stellt. Darwell soll einen Roboter erschaffen, der nicht von einem echten Menschen unterschieden werden kann. Der Roboter soll darüber hinaus in der Lage sein, jede beliebige Gestalt anzunehmen, um als perfekter Doppelgänger jedes Menschen auftreten zu können. Im Juni 2426 stellt Darwell den ersten Prototypen eines solchen Roboters vor, und Whistler ist begeistert. Adam, wie der Roboter genannt wird, ist eine hoch entwickelte Maschine, die in einer Hülle aus lebendem Biomaterial steckt. Die Hülle kann jeden Menschen imitieren, Adam ist mit ihrer Hilfe sogar in der Lage, bis zu 30 Zentimeter zu »wachsen«. Darwell hat Adam aber noch mehr Eigenschaften verliehen. Adam ist lernfähig und kann Emotionen simulieren – oder vielmehr: Er kann tatsächlich Gefühle empfinden. Whistler jr. hat ihm darüber hinaus einige spezielle Charakterzüge einprogrammiert.

Zu Testzwecken wird Adam als neuer Mitarbeiter im Medizinischen Institut des Planeten Aridanis eingesetzt, wo Medikamente gegen die Zentrumspest entwickelt werden. Die dortigen Mitarbeiter ahnen nicht, dass Adam kein Mensch ist. Als der Institutsleiter Gene O'Toole bei einem Unfall ums Leben kommt, gibt Adam sich die Schuld daran. Um den Unfall zu vertuschen, nimmt er O'Tooles Gestalt an. Dadurch bringt er sich selbst in eine gefährliche Situation, denn O'Toole sollte einen Agenten der Solaren Abwehr behandeln, der an der Zentrumspest erkrankt ist. O'Toole hatte den Auftrag, eventuelle Geheiminformationen über die Terror-Organisation CONDOS VASAC, die der Agent in Erfahrung gebracht hatte, sicherzustellen. Der Agent wird jedoch ermordet – und man hält O'Toole/Adam für den Täter. Er flieht in die Wälder der Küstenregion. Zur gleichen Zeit trifft sein Schöpfer, Dr. Darwell, mit Ehefrau auf Aridanis ein. Darwell nimmt an, dass Adam noch »am Leben« ist, denn wenn er tatsächlich bei dem Unfall getötet worden wäre, so wäre auch seine wahre Identität ans Licht gekommen.

Turan Setel, ein Ara-Mediziner und stellvertretender Leiter des Forschungsinstituts, entführt die Darwells. Setel ist ein CONDOS VASAC-Agent und der wahre Mörder O'Tooles. Setel ahnt, was es mit Adam auf sich hat, und will seine Konstruktionspläne in Besitz bringen. Er zwingt Darwell, Adam in den CONDOS VASAC-Stützpunkt zu locken. Der Plan geht auf, allerdings wird Adam auf dem Weg zum Stützpunkt von einer SolAb-Agentin und der Polizei verfolgt. Es kommt zu einer Schießerei, bei der die Darwells getötet werden. Über einen Transmitter entkommen Setel und Adam, sie fliehen mit einem Raumschiff in Richtung Terra. Dort will Setel den jungen Henry F. Whistler III. entführen lassen, um Adam unter Druck zu setzen. Adams Konstruktionspläne befinden sich nämlich nur in dem Roboter selbst, sie sind nirgendwo sonst gespeichert. Es gelingt Adam, ins Versteck der CONDOS VASAC einzudringen, den Jungen zu befreien und mit ihm zu fliehen. Dabei wird er aber fast völlig zerstört, eine Rekonstruktion würde sich nicht lohnen. Lediglich seine Erinnerungsspeicher werden geborgen. Mithilfe dieser Daten wird Adams Nachfolgemodell erschaffen – der Spezialroboter Spinoza.

Namentlich aufgeführte Personen:
Henry F. Whistler II. - Firmenchef der Whistler-Company
Dr. Nicholas Darwell - Chefkybernetiker der Whistler-Company
Virginia Whistler - Ehefrau des Firmenchefs
Henry F. Whistler III. - Sohn des Firmenchefs
Adam - Prototyp eines empfindungsfähigen, von einem Menschen nicht unterscheidbaren Roboters
Gene O'Toole - Leiter eines medizinischen Instituts auf Aridanis
Turan Setel - Ara-Mediziner und Agent der CONDOS VASAC

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von dandelion » 13. Januar 2014, 10:10

Hoffentlich ist der Roman besser als das Titelbild. Aber das dürfte nicht schwierig sein.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 13. Januar 2014, 10:48

Die Titelbilder von Ralph Voltz polarisieren; einige gefielen mir recht gut, andere mochte ich gar nicht. Er war einer der drei Zeichner, die nach Johnny Bruck regelmäßig Vierer-Staffeln lieferten.

Der Roman ist gut. Hubert kannte sich schon damals aus und plaziert einige subtile Ostereier.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Lumpazie » 13. Januar 2014, 10:58

Heiko Langhans hat geschrieben:Die Titelbilder von Ralph Voltz polarisieren; einige gefielen mir recht gut, andere mochte ich gar nicht. Er war einer der drei Zeichner, die nach Johnny Bruck regelmäßig Vierer-Staffeln lieferten.

Der Roman ist gut. Hubert kannte sich schon damals aus und plaziert einige subtile Ostereier.
In Sachen Ralph Voltz bin ich derselben Meinung wie Heiko - was er alles kann, zeigt sich, wenn man ihn im Internet googelt. Für die Perry Rhodan Serie lieferte er anfangs sehr gute Motive ab, fiel dann aber sehr ab. Alles natürlich eine Frage des Betrachters. Gerade zum Ende seiner Schaffensphase für Perry Rhodan im Sternenozean-Zyklus fand ich seine Werke furchtbar. Vielleicht hätte er etwas mehr Freiheit in der Gestaltung der Tibi´s gebraucht? Fühlte er sich von Expose und dem Serienkosmos zu eingeschränkt? Keine Ahnung :nixweis: Das vorliegende Motiv gefällt mir allerdings - es ist halt recht schlicht gehalten und nicht stark SF geprägt, dennoch gut zum Roman passend! :st:

@ Heiko: Magst Du uns vielleicht einige der subtilen Ostereier von Hubert mitteilen *...ganz lieb guck ;)
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

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AARN MUNRO
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von AARN MUNRO » 13. Januar 2014, 11:41

nanobot hat geschrieben:
Heiko Langhans hat geschrieben:Und das war´s mit Klackton - was ich damals mit einer gewissen Erleichterung zur Kenntnis nahm. :D
Ich erinnere mich noch an viele vergnügte Lesestunden. Zuviel Klackton brauchte ich dann allerdings auch nicht, irgendwann nutzt es sich eben einfach ab. :D

Wer trotzdem nicht genug von Klackton hat, kann ja mal Lancelot Biggs' Weltraumfahrten von Nelson Bond lesen. Der Roman kam 1950 heraus. Ich weiss nicht, ob dazu schon etwas geschrieben wurde, aber ich glaube, der Ernst hat dort sicher die eine oder andere Inspiration gefunden.

Noch ein kurzes Hallo in das wundervolle Forum! Schön mal wieder hier zu sein.

Sei im Forum begrüßt! :st: Lancelot Biggs war wirklich köstlich. Später kamen noch ähnliche "Verwurstungsromane" mit anderen Antihelden heraus :D
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 13. Januar 2014, 14:55

So subtil sind sie vielleicht gar nicht.

Dass Adam und später Spinoza sozusagen Weiterentwicklungen von Meech Hannigan sind oder dass immer wieder mal auf Willi Voltzs "Die Seelenlosen" (PRTB144) Bezug genommen wird .... der ganze Roman kommt mir wie eine Reverenz an Voltz und Mahr vor.

Vielleicht finde ich noch mehr. :unsure:

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Lumpazie » 13. Januar 2014, 15:59

Heiko Langhans hat geschrieben:So subtil sind sie vielleicht gar nicht.

Dass Adam und später Spinoza sozusagen Weiterentwicklungen von Meech Hannigan sind oder dass immer wieder mal auf Willi Voltzs "Die Seelenlosen" (PRTB144) Bezug genommen wird .... der ganze Roman kommt mir wie eine Reverenz an Voltz und Mahr vor.

Vielleicht finde ich noch mehr. :unsure:
:st: Cool - solche Erwähnungen sind für mich das Salz in der Suppe! Da setzt sich der Autor mit der Serienvergangenheit auseinander. Finde ich sehr gut - sowas macht die Perry Rhodan Serie und ihre Nebenprodukte erst richtig "rund" :)
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans » 13. Januar 2014, 16:00

Oh, dann werden dir die nächsten neun Romane gefallen :D

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von dandelion » 13. Januar 2014, 21:03

Lumpazie hat geschrieben:
Heiko Langhans hat geschrieben:Die Titelbilder von Ralph Voltz polarisieren; einige gefielen mir recht gut, andere mochte ich gar nicht. Er war einer der drei Zeichner, die nach Johnny Bruck regelmäßig Vierer-Staffeln lieferten.
Das vorliegende Motiv gefällt mir allerdings - es ist halt recht schlicht gehalten und nicht stark SF geprägt, dennoch gut zum Roman passend! :st:
So scheiden sich die Geister. Ich halte dieses Titelbild nicht nur für recht schlicht gehalten, sondern auch für einfallslos und schlecht gezeichnet. Die Tibi von Alfred Kelsner in diesem Nummernbereich waren auch nicht immer überwältigend, gegen die beiden von Ralph Voltz aber Kunstwerke.

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