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König von Atlantis

Beitragvon Elena-Gucky » 20. Juni 2012, 00:34

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Elena-Gucky
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Zum Thread im alten Forum (Archiv)

Edit Negasphäre:
Sollte das Archiv irgendwann wider Erwarten verloren gehen, gibt es hier noch ein Backup.
http://home.arcor.de/negasphaere/KoenigvonAtlantis.htm
(Das das Archiv mittlerweile seine URL geändert hat, beachtet bitte, daß (interne) Links auf der Seite evt. nicht mehr funktionieren.)
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Re: König von Atlantis

Beitragvon Hulkoo » 29. Juni 2012, 16:17

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Hulkoo
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Schön, dass wir den wichtigsten Thread schon online haben :devil:
Stehen geblieben waren wir hier http://www.perrypedia.proc.org/mediawiki/index.php?title=Die_Feste_Grool&oldid=701032.

Offenbar war Razamon wohl auch in einigen Paralleluniversen unterwegs, siehe die Kreuzung aus Mittelalter & Motorrad bei einer seiner Figuren oder sein Auftreten als Astronaut. Erinnert mich an Nahith Nonformale und die Miracle-Welten, noch ein ungeöffnetes Fass.

Re: König von Atlantis

Beitragvon Hulkoo » 1. Juli 2012, 18:19

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Um tiefschürfend-ausführliche Gedanken zu 311 abzulassen, ist es wohl noch zu früh, ich empfand das Heft eher als mittelmäßige Aneinanderreihung verschiedener kleiner Abenteuerepisoden. Aber
Spoiler:
es wird besser B-)

Ich habe mich nämlich schon etwas vorgearbeitet, denn für die nächsten drei Wochen bin auch ich im Urlaub - ohne Wlan und PC.
Bis dahin viel Spaß, ich steige Ende Juli wieder zu.

Re: König von Atlantis

Beitragvon Cardif » 3. Juli 2012, 07:33

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Cardif
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Wir sind bei

Nr. 311, Insel der Kannibalen von Clark Darlton.

Hier der Link: http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:A311

Re: König von Atlantis

Beitragvon Cardif » 3. Juli 2012, 07:45

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Zum Titelbild: im Grunde eine 4. Jedoch wirkt es - auch Dank des Hintergrunds - ziemlich 'retro'. Von daher eine 3 :)

Auf der LKS gibt es einen poulärwissenschaftlichen Beitrag von einem Hrn. Nagula :) . Die Innenillu von HH kommentiere ich mal besser nicht ;)

Re: König von Atlantis

Beitragvon Kemoauc » 3. Juli 2012, 07:51

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Kemoauc
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Bei dem Titelbild von Band 311 hatte ich den Eindruck, dass es irgendwie zum Titel passen sollte. Meins ist es nicht so.

Die Innenillu hätte man sich vielleicht lieber sparen sollen. Da hätte mir selbst eine Skizze von Tschuuhrt besser gefallen.
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Re: König von Atlantis

Beitragvon Cardif » 3. Juli 2012, 08:18

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Cardif
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Zum Inhalt: auch der zweite Darlton in KvA überzeugt nicht, zwar besser als 301, aber trotzdem nicht wirklich überzeugend. Anfangs hatte ich das Gefühl, der Autor wollte witzig schreiben, was jedoch aus meiner Sicht gründlich daneben ging. Ein weiteres Manko, was sich teilweise durch die Romane zieht, ist die mangelhafte Charakterisierung der Nebenpersonen. Lediglich Atlan und Razamon (und Fenrir :D ) sind einigermaßen deutlich gezeichnet.

Der Handlungsablauf folgt dem gewohnten Schema: hulkoo hat das schon schön ausgedrückt.

HoHo gibt ja nächste Woche sein KvA Debut, da bin ich mal echt gespannt. Hoffentlich ist der Roman besser als seine Innenillus :saus:

Re: König von Atlantis

Beitragvon Kemoauc » 3. Juli 2012, 09:46

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Es ist schon richtig, dass Band 311 in erster Linie irgendwie aus einer Aneinanderreihung kleinerer Abenteuerepisoden besteht. Dennoch fand ich den Roman stilistisch ordentlich verfasst.

Das größte Manko dieser Geschichte war m.E., dass sie zu vorhersehbar war. Immer wenn irgendetwas erwähnt wurde, war abzusehen, dass man sich in Kürze damit näher beschäftigen würde. Beispiel: Spätestens seit dem Moment, wo klar war dass die Sothkorer sich durch Kannibalismus ernähren, war genauso klar, dass die verschollenen Sothkorer jene Kannibalen seien würden, die im Titel des Heftes erwähnt wurden. In dieser Art gab es noch mehrere Szenen, die ähnlich vorsehrbar waren.

Was mir gar nicht gefallen hat, war der Schluß des Romans. Dass das Schiff solange an der Insel manovrierte bis Atlan und Razamon endlich an Bord gehen konnten, würde ich mal als plotdriven bezeichnen. Ebenfalls rätselhaft ist es mir, wie Atlan Fenrir an Bord gebracht hat. Und schließlich hieß es zunächst, dass das Schiff aufgrund der Strömung in der Nähe der Insel bleiben würde, dann aber konnte man sich mit Hilfe des Segels von der Insel entfernen. Ich dachte die ganze Zeit, dazu müsse man rudern?!

Na ja, unter dem Strich war es m.E. aber trotz aller Schwächen immer noch ein ordentlicher Roman.



PS: Ist eigentlich Werner schon im neuen Forum angekommen?
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Re: König von Atlantis

Beitragvon Cardif » 3. Juli 2012, 09:56

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Kemoauc hat geschrieben:..PS: Ist eigentlich Werner schon im neuen Forum angekommen?



Unter seinem bisherigen Namen noch nicht :unsure:

Re: König von Atlantis

Beitragvon Werner Fleischer » 3. Juli 2012, 14:53

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Werner Fleischer
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Da ich mit Opera arbeitete hatte ich das Pech das die Weiterleitung von Perryrhodan.net nach Perry-Rhodan.net wohl nicht mehr besteht. Daher kann ich mich erst heute zu Wort melden.

Im Grunde ist alles wichtige geschrieben worden. Allerdings fand ich das Titelbild nicht so schlecht, würde schon eine 2 dafür ansetzen. Die Innenillustrationen von Horst Hoffmann wirken sehr bemüht, sind aber im Ergebnis als schwerfällig und gewöhnungsbedürftig einzuschätzen. Gab es denn zu diesem Zeitpunkt in Deutschland niemand der bessere Zeichnungen zu einem guten Honorar hätte gestalten können?
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Re: König von Atlantis

Beitragvon Werner Fleischer » 3. Juli 2012, 14:57

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Da ich mit Opera arbeitete hatte ich das Pech das die Weiterleitung von Perryrhodan.net nach Perry-Rhodan.net wohl nicht mehr besteht. Daher kann ich mich erst heute zu Wort melden.

Im Grunde ist alles wichtige geschrieben worden. Allerdings fand ich das Titelbild nicht so schlecht, würde schon eine 2 dafür ansetzen. Die Innenillustrationen von Horst Hoffmann wirken sehr bemüht, sind aber im Ergebnis als schwerfällig und gewöhnungsbedürftig einzuschätzen. Gab es denn zu diesem Zeitpunkt in Deutschland niemand der bessere Zeichnungen zu einem guten Honorar hätte gestalten können?
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Re: König von Atlantis

Beitragvon Lumpazie » 4. Juli 2012, 21:27

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Werner Fleischer hat geschrieben: Gab es denn zu diesem Zeitpunkt in Deutschland niemand der bessere Zeichnungen zu einem guten Honorar hätte gestalten können?


Ich denke das ist eben wie heute auch - das Budget ist vorgegeben, wers annimmt, der macht die Zeichnungen ;-)
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: König von Atlantis

Beitragvon Werner Fleischer » 5. Juli 2012, 16:18

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Ich habe eher den Verdacht das William Voltz den mittelmässig begabten Hobbyzeichner Horst Hoffmann fördern wollte, der zudem noch preiswert gewesen sein könnte.
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Re: König von Atlantis

Beitragvon Cardif » 10. Juli 2012, 05:05

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Cardif
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Weiter im Text:

Nr. 312, Senke der verlorenen Seelen von Horst Hoffmann

Hier der Link dazu: http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:A312

Re: König von Atlantis

Beitragvon Cardif » 10. Juli 2012, 05:10

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Zum Tibi: wunderschönes Fantasy Cover, eines der besseren bis jetzt -> 2.

Zum zusätzlichen Inhalt: der Beitrag von M. Nagula auf der LKS geht in die zweite Runde, die Innenillu zeitgt sich diesmal stark verbessert zum letzten Band - was ja auch nicht besonders schwer schien :-= Auf der Rückseite wird für PR 4. Auflage geworben (das wird wahrscheinlich noch eine Weile so bleiben) und bringt mir diesen gelben '4. Auflage' Hinweis rechts oben auf dem Heft wieder in Erinnerung :unsure: Das war schon gewöhnungsbedürftig.

Zum Inhalt später mehr.

Re: König von Atlantis

Beitragvon Werner Fleischer » 10. Juli 2012, 17:35

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Re: König von Atlantis

Beitragvon Cardif » 10. Juli 2012, 17:41

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Werner, kann es sein, dass Du da etwas mit 313 verwechselst? In 312 kommt Koy noch nicht vor ;)

Re: König von Atlantis

Beitragvon Werner Fleischer » 10. Juli 2012, 17:55

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Re: König von Atlantis

Beitragvon Kemoauc » 11. Juli 2012, 10:07

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Oh, noch kein Kommentar zu Band 312? Dann will ich mal den Anfang machen:

Ich fand den Band relativ durchwachsen. Nach holprigem Beginn war er zwar flüssig geschrieben, wirkte aber phasenweise wie Stückwerk auf mich.

Da war zum einen dieses riesige Wasserwesen, welches offensichtlich auch auf dem Titelbild zu sehen ist. Dafür, dass selbst kleine Passagen aus der Sicht des Wesens geschildert wurden, wurde mir diese Episode zu flott abgewickelt. Irgendwann kommen Atlan und Razamon zurück zum Schiff und stellen fest, dass das Wesen tot ist. Sorry, aber das fand ich einfach nur platt. Irgendwie machte das auf mich den Eindruck, als wenn HoHo dieses Wesen nur wegen des Titelbildes eingebaut hatte und nicht, weil es tatsächlich eine Rolle spielen sollte.

Dann war da die Episode mit den Kröppeln. Neben einigen kleineren Logikfehlern in dieser Episode hatte ich hier das Gefühl, als wenn ein Zeichentrick-Kurzfilm von Disney vor mir ablief. Humphrey Bär (hier Dölbe) ist das faule Schaf in der Herde, welches eigentlich keine Lust hat irgendetwas zu tun und gerät so in eine ungewöhnliche Situation. Einzig interessant war später das Gespräch mit dem Leuchter, der erste Hinweise auf die Senke der verlorenen Seelen gab.

Die Episode in der Senke war für meinen Geschmack dann noch die interessanteste. Hier schien HoHo dann auch endlich in der Geschichte angekommen zu sein und schrieb wesentlich flüssiger, als wenn ihm dieses Thema mehr liegen würde. Einziger Wehrmutstropfen war m.E., dass auch hier wieder nur Indizien gesammelt wurden. Man entdeckt die konservierten Wesen in der Glasstadt, erfährt aber nicht, aus welchem Grund sie hier gelagert werden. Ähnlich war es ja auch schon mit der Feste Grool. Wenn auf diese Art und Weise immer mehr Indizien auftauchen, man aber nie erfährt aus welchem Grund diese existieren, wirkt das m.E. auf Dauer etwas frustrierend. Kleinere Rätsel dürfen gerne auch mal sofort gelöst werden.

Außerdem ist mir nebenbei aufgefallen, dass sich diverse Kleinigkeiten zu oft wiederholen. Fenrir z.B. muss ganz schön viel einstecken. Zum wievielten mal wurde er in diesem Roman schon vergiftet? Der kann einem richtig leid tun. ;)
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Re: König von Atlantis

Beitragvon Cardif » 11. Juli 2012, 18:14

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Nun ja, das Wasserwesen wurde offensichtlich benötigt, um das Schiff in die richtige Richtung zu dirigieren ;)

Zum Roman: guter Durchschnitt, nichts, was einem vom Hocker reisst, jedoch las er sich für mich gut, und dieses subjektive Empfinden fließt bei mir meist mit in die Bewertung ein.

Zum Thema aussichtslose Fallen: es reicht langsam. Rein statistisch betrachtet muß ja demnächst einer der Hauptprotagonisten mal ins Gras beißen - was ja ganz sicher nicht vorkommen wird, von daher: :sleep:

Zum Thema Rätsel und deren Auflösung: da gebe ich Dir, Kemo, auf jeden Fall Recht. So langsam wird's Zeit, etwas mehr über die Hintergründe zu erfahren.

Insgesamt ist der doch spärliche Anteil von Fantasy wohltuend (hoffentlich bleibt das so).

Was mir immer weniger schlüssig erscheint, ist das Gefahrenpotential der 'Horden der Nacht'. Im Grunde müßte eine so weit entwickelte Rasse wie die Terraner anno 28xx nach Christo doch damit ferig werden, sollte die Horde tatsächlich auf Terra losgelassen werden können. Der Gedanke daran schreckt immer weniger - es sei denn, da kommen noch Erklärungen zum Potential hinterher.

Re: König von Atlantis

Beitragvon Kemoauc » 12. Juli 2012, 23:13

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Noch schnell was von mir zum Tibi von Band 312. Ich stimme Thomas zu, dass dies ein sehr schönes Fantasy Cover geworden ist. Gefällt mir deutlich besser, als das Cover von 311. Mein Problem mit dem Cover betraf nur die Einbindung der Szene in die Story (siehe oben).

Auch die Innenillu gefiel mir deutlich besser, als die von Band 311. Sie zeigt, dass es doch geht. ;)
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Re: König von Atlantis

Beitragvon Werner Fleischer » 17. Juli 2012, 12:55

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Werner Fleischer
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In dieser Woche erleben wir:

"Koy der Trommler" von H.G. Ewers

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Re: König von Atlantis

Beitragvon Werner Fleischer » 17. Juli 2012, 13:51

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Werner Fleischer
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Im Grunde habe ich die Cover im Atlantis Zyklus bisher fast alle geschätzt. Ich finde Johnny Bruck hat Koy sehr eindrucksvoll dargestellt.

Mit dem Roman "Koy der Trommler" erleben wir erneut H.G. Ewers. Zu seiner Augabe gehört es fernab der laufenden Handlung um Razamon und Atlan eine weitere Figur in den Atlantiszyklus einzuführen die uns bis zum Schluß des Zyklus begleiten wird.

H. Ewers stellt uns in seinem Roman einige Gebiete Pthors vor die im weiteren Verlauf der Handlung so gut wie keine Rolle mehr spielen: Aghmonth, die Ruinenstädte am Taamberg, das Barkot-Gebirge.

Der Roman ist mit Tragik angehäuft. Zum einen erfahren wir einiges über Koys tragische Jugend und das ungewisse Schicksal seiner Mutter, zum anderen wird das Augenmerk auf die einst mächtigen Beserker gelegt die ein tristes Schicksal in den Ruinenstädten des Taambergmassivs führen.

Koy erhält von den mysteriösen Herren der Festung - in deren Dienst er als Jäger steht - den Auftrag einige Fremde die von der Erde nach Pthor eingedrungen sind zu fangen und in die Festung zu bringen. Doch Koys Seele ist unsicher ob er den Auftrag erfüllen soll. Vieles auf seinem Weg sieht er das ihm nicht gefällt. Zusätzlich kommt dazu das er erst seit kurzem von seiner Herkunft Kenntnis hat.

Der Roman endet mit einem Cliffhanger in dem Koy auf den Göttersohn Heimdall triff. Die Handlung des Romans wird fortgeführt in Atlan Band 316.

In einer Nebenhandlung wird schon die Handlung des nächsten Koy Bandes aufgebaut. Wir lernen Koys Mutter kennen die auf der Suche nach ihrem Sohn ist

Zur zeitlichen Eindordung des Romans schreibt Markus Ganaus in der Wikipedia:

"Dieser Roman ist zeitlich kurz nach Atlan 308 einzuordnen. Die Robotbürger hatten den Herren der FESTUNG ausgerechnet, dass es Eindringlinge auf Pthor geben müsse, jedoch verschwiegen, dass sie sich in Wolterhaven haben blicken lassen. Doch das haben die Herren der FESTUNG vermutlich auch so herausgefunden und entsprechende Schritte veranlasst. Damals wurde sowohl der Bau des Kartaperators in Auftrag gegeben (da die Versuche der Robotbürger, den Paratronschirm zu durchdringen, fehl schlugen), als auch Koy auf die Suche nach den beiden Fremden geschickt."
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Re: König von Atlantis

Beitragvon Cardif » 17. Juli 2012, 17:08

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Zum Titelbild: eigentlich ganz gut. Offensichtlich eine Montage. Bruck hatte das ja öfters mal gemacht. Nur das Ding links (Rakete?) stört. Koy selbst ist gut abgebildet, etwas düster und geheimnisvoll.

Zur Story nur kurz, ich bin noch am Lesen: endlich ein Roman ohne unsere berühmten zwei. Es wurde aber auch langsam Zeit, dass der Handlungsfluss sich ein wenig wenigstens auffächert. Es liest sich bis dato hervorragend, könnte neben 300 und dem Kneifel Roman ein neuer Höhepunkt werden.

Re: König von Atlantis

Beitragvon Werner Fleischer » 18. Juli 2012, 00:39

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Noch kurz eine Information zu Band 312. Wir lernen die Senke der verlorenen Seelen kennen. Als Leser ahnen wir zu diesem Zeitpunkt noch nichts vom Schicksal der dort schlafenden Lebewesen. Allerdings war dies für William Voltz bereits in seinem Rahmenexpose klar. Iin seinem Datenblatt zur Senke der Verlorenen Seelen betonte er dies noch einmal: "Autoreninformation: Die verlorenen Seelen werden in der Schwarzen Galaxix die lebenden Gallionsfiguren der organischen Schiffe abgebe, später darüber mehr."

Die Begegnung mit dem im Schlaf liegenden Grizzard stellte die Einführung einer Figur dar die rund ein 3/4 Jahr später Bedeutung innerhalb des Zyklus gewinnen sollte. In Band 312 wirkte der Blick von Razamon und Atlan eher wie eine Randnotiz und die meisten Leser werden diese Begegnung sehr schnell wieder vergessen haben. Die Einführung der Figur beweist aber William Voltz durch kleine Ereignisse grössere Geschichten in Gang zu setzen.
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