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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon GruftiHH » 9. Dezember 2016, 10:58

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Aarn, ich lese gerade den Zyklus (bin bei Heft 3), danach lese ich das Buch und werde es hier mal besprechen. :D
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Klaus N. Frick » 6. Januar 2018, 17:18

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Klaus N. Frick
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Heute blickt der Redakteur im Redaktionsblog mal wieder in die Vergangenheit – zwanzig Jahre zurück ... auf ein Arkon-Lexikon, das erste gewissermaßen ...

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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Elena » 6. Januar 2018, 23:20

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Also für Arkon-Lexika interessiere ich mich brennend. Arkon ist einfach hochinteressant für mich. :wub:
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 8. Januar 2018, 11:25

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Arkon wurde ja auch, nicht nur durch RC, besonders intensiv ausgearbeitet. Scließlich sind die Arkoniden schon seit Beginn der Serie dabei. Im NEO war es noch einmal neu durchstrukturiert.
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Klaus N. Frick » 8. Januar 2018, 12:34

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AARN MUNRO hat geschrieben:Arkon wurde ja auch, nicht nur durch RC, besonders intensiv ausgearbeitet. Scließlich sind die Arkoniden schon seit Beginn der Serie dabei.


Aber so richtig strukturiert wurde das Ganze wirklich erst von Rainer Castor. Vorher hatten sich einige Autoren immer wieder daran versucht, aber es war nie komplett stimmig.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Elena » 8. Januar 2018, 22:11

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Ja, Rainer Castor fehlt eben an allen Ecken und Enden! :sad:
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 11. Januar 2018, 21:35

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Macht jemand mit bei einem neuen Traversan-Lesezirkel?

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 12. Januar 2018, 11:03

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Yman hat geschrieben:Macht jemand mit bei einem neuen Traversan-Lesezirkel?


Habe ich gerade erst wieder durch. Neu lesen will ich sie jetzt nicht, aber da noch viel im Gedächtnis ist, bin ich dabei.
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 13. Januar 2018, 10:45

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Yman
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Heiko Langhans hat geschrieben:Auf geht´s.

Am 13. Oktober 1998 erschien der erste Roman des Traversan-Zyklus:

Robert Feldhoff: Admiral der Sterne

Bild

Handlung
Auf Traversan, dem vierten Planeten des Trav-Systems im Brysch-Sektor, 12.002 Lichtjahre von Arkon entfernt, ist eine Zeitstation aufgetaucht, die im Auftrag von Regnal-Orton, des Faktors VII der Meister der Insel, errichtet wurde. Da die Untersuchung bisher 17 Todesopfer gefordert hat, wird Camelot zu Hilfe gerufen, obwohl das Kristallimperium dieser Organisation feindlich gegenübersteht. Am 2. August 1290 NGZ erreicht die RICO mit Atlan Traversan. Als der Zellaktivatorträger die Station betritt, aktiviert die nach langer Zeit mit diversen Fehlschaltungen behaftete Steuerpositronik sich selbst und begrüßt ihn als Maghan, der Ehrenbezeichnung der Meister der Insel. Gleichzeitig wird ihm mitgeteilt, dass die Schaltung Sternentau eingeleitet worden sei. [...]
---
Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.



Ich zitiere mal den entsprechenden Beitrag aus dem Thema, die Serie wurde ja hier schon mal gelesen, und fange jetzt mit dem Lesen an. Wenn niemand etwas dagegen hat, könnte man jede Woche einen weiteren Roman lesen und hier darüber diskutieren.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 13. Januar 2018, 21:25

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dandelion hat geschrieben:Ja, der Anfang ist packend. Gegenwart und Vergangenheit fließen ineinander über und man konnte schon glauben, daß sich hier ein neues Kapitel in der (unendlichen?) Geschichte der Meister öffnen würde.

Bald aber wandelt die Handlung auf den Spuren von Atlan-Exklusiv. Da ist die unvermeidliche Schöne und da ist die Auseinandersetzung mit der geballten Macht des Imperiums, auch wenn der Imperator hier nicht Orbanaschol ist. Auch die ausgiebig geschilderten Raumkämpfe tragen bei mir nicht gerade zu einem guten Eindruck bei. Die lese ich oft nur quer und bin mir eigentlich sicher, daß ich damit nichts versäume.

Im Grunde genommen bin ich ein wenig enttäuscht, auch weil der Autor Robert Feldhoff heißt.


Ich war eher positiv überrascht. Atlan wird in die Vergangenheit verschlagen und trifft eine arkonidische Prinzessin. Das gefiel mir sehr gut. Auch die Raumschlacht hat mir sehr gut gefallen. Auf die Meister der Insel kann ich verzichten. Sie spielen hier ihre Rolle, um Atlan in die Vergangenheit zu bringen, das genügt. Irritiert hat mich aber, dass die Positronik der Zeitmaschine von Paratronschirmen sprach. Wenn die Bestien (Haluter), die in der Vergangenheit die Lemurer angriffen, bereits über Paratronschirme verfügten, wie konnten sie dann überhaupt besiegt werden?

Sehr gut fand ich, dass die MdI den Plan hatten, sehr tief in die Vergangenheit zu reisen, 1,2 Millionen Jahre. Dieses Zeitalter spielt auch in der Arkon-Trilogie eine Rolle. Wahrscheinlich macht es Sinn, zuerst die Traversan-Miniserie und dann die Arkon-Trilogie zu lesen.

Wie die Zeitmaschine dann Atlan in die Vergangenheit brachte, keine Chance, etwas zu ändern, dazu die herrlichen Dialoge, das war sehr lustig und erinnerte mich an Per Anhalter durch die Galaxis.

Der Einstieg in die Miniserie ist gelungen!

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Lumpazie » 14. Januar 2018, 10:17

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Yman hat geschrieben:Macht jemand mit bei einem neuen Traversan-Lesezirkel?


Ich habe nicht den ganzen Zyklus gelesen, aber immerhin die ersten zwei, drei Romane und den letzten Band. Werde also auch ein paar Kommentare dazu abgeben.

Yman hat geschrieben:
Heiko Langhans hat geschrieben:Auf geht´s.

Am 13. Oktober 1998 erschien der erste Roman des Traversan-Zyklus.....

Ich zitiere mal den entsprechenden Beitrag aus dem Thema, die Serie wurde ja hier schon mal gelesen, und fange jetzt mit dem Lesen an. Wenn niemand etwas dagegen hat, könnte man jede Woche einen weiteren Roman lesen und hier darüber diskutieren.


Super - genau dafür sind die Klassiker-Threads gedacht :st: Schön das sie nun mal zu einem zweiten Durchlauf genutzt werden. Theoretisch könntest Du auch eine Link auf den entsprechenden Roman setzen, aber als Zitat ist da auch ok. Dann viel Spaß beim Traversan-Zyklus.

Ich weiß noch, wie gespannt ich damals auf diesen ersten Band war und Robert Feldhoff enttäuschte mich nicht. Eine Zeitmaschine der MDI, Atlan wird in die Vergangenheit geschickt. Wow, was für ein Auftakt. Und gerade die MDI sind ja eins meiner Lieblingsthemen bei PR. In meinem Fall wurden dann die Hoffnungen leider nicht erfüllt - wie Yman schon geschrieben hat, die MDI dienten hier nur als Mittel zum Zweck - schade! Ein klein bisserl entschädigte mich dann Rainer Castor mit Band 12 - aber da will ich nicht vorgreifen.
Was mich an diesem Band sehr faszinierte ist auch die Berücksichtigung der PR-Vergangenheit. Die MDI schafften es nicht, mit Ihrer Zeitmaschine den angestrebten Punkt in der Vergangenheit zu erreichen. Wir wissen natürlich warum, die Cappins sind daran Schuld (mit ihrem Zeitläufer im SOL-System). Den großen Krieg in der Vergangenheit der Milchstrasse kennen wir als den Einmarsch der Horden von Garbesch. Nicht auszudenken, wenn es den MDI wirklich gelungen wäre, aus dieser Epoche Waffen und Wissen zu erbeuten. Wäre mal interessant zu wissen, was die MDI genau über diese Auseinandersetzung wussten.

Aber genau diese Gedanken, die ich mir hier heute (und auch damals) zum ersten Band machte, wurden dann leider nicht geklärt. Schade.
Dennoch finde ich den Traversanzyklus insgesamt sehr gelungen. Schön, das er hier im Lesezirkel wieder besprochen wird! :juhu:
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 16. Januar 2018, 02:21

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Band 1 habe ich durch und er hat gut gefallen. Atlan, das alte Arkon, die Meister der Insel, alles Themen über die ich gerne lese. Und spannend geschrieben war es zum Glück auch, was bei PR meiner Meinung nach nicht immer selbstverständlich ist. Aber hier hat Robert Feldhoff es sogar geschafft daß die beiden Raumschlachten mich gefesselt haben. Mal schauen wie es im nächsten Band weitergeht.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 16. Januar 2018, 22:07

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Die Raumschlachten waren sehr gut, auch einigermaßen logisch dargestellt, besonders Atlans Taktiken.

Mich wundert aber, dass die Schiffe sich so leicht gegenseitig abschießen konnten, denn es gab noch keine Transformkanonen. Theoretisch dürfte ein Impulsstrahl, die stärkste Waffe der alten Arkoniden, den ungeschwächten Schutzschirm eines gleich großen arkonidischen Schiffes nicht durchdringen können.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 17. Januar 2018, 07:10

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Ich vermute mal das die Schiffe der Traversaner schlechter ausgerüstet waren als die der Angreifer und somit auch schneller zerstört werden konnten. Atlan lies die Gegner wiederum mit mehreren Schiffen gleichzeitig angreifen, da kann ich mir vorstellen daß man auf die Art einen feindlichen Schirm auch ohne Transformkanonen knacken kann. Mich freute es aber vorallem daß hier mal Taktik eine Rolle spielte, nicht wie sonst oft bei PR wo Raumkämpfe, zumindest in den Heften die ich kenne, oft reine Marterialschlachten sind.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 17. Januar 2018, 10:48

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Der erste Band überzeugte, weil er erst einmal neugierig machte. dann kamen gleich diese spannenden Vergangenheotskämpfe. ein gelungener Auftakt.
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon dandelion » 17. Januar 2018, 16:22

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Die Station auf Traversan wurde angeblich im Auftrag von Faktor VII errichtet, der damit Waffen für den Kampf gegen die Bestien (Haluter) beschaffen wollte. Aber waren die Haluter zu der Zeit, als die MdI in Andromeda die Macht übernahmen, nicht schon längst friedlich geworden?

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Klaus N. Frick » 17. Januar 2018, 17:42

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Heute blickt der Redakteur im Blog mal wieder in die Vergangenheit – ins Jahr 1998 und auf einen Prospekt, den es zum Start des Traversan-Zyklus gab. So sah damals unsere Werbung aus.

http://perry-rhodan.blogspot.de/2018/01 ... start.html

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon dandelion » 18. Januar 2018, 17:01

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Mich irritiert der rabiate Umgang der arkonidischen Staatsgewalt mirt widerspenstigen Kolonien. "Ruppig" ist das, heißt es im Heft. für mich ist es schlichtweg verrückt, beginnende Dekadenz hin oder her. Weil die Kolonisten keine erhöhten Steuern zahlen wollen, soll mal schnell ihr Planet zerstört werden. Gibt halt dann überhaupt keine Steuereinnahmen mehr.

Auch die Strategie ist nicht gerade vom Feinsten. Auf der Sützpunktwelt sind 200 Kampfeinheiten stationiert. die werden sozusagen tröpfchenweise in den Einsatz geschickt, auf das sie umso leichter besiegt werden können.

Auch zum Schmunzeln gab es was. Bei "Okay, Fremder, das reicht jetzt" fühlte ich mich plötzlich in den Westen vesetzt, als der noch wild war.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 19. Januar 2018, 10:27

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dandelion hat geschrieben:Mich irritiert der rabiate Umgang der arkonidischen Staatsgewalt mirt widerspenstigen Kolonien. "Ruppig" ist das, heißt es im Heft. für mich ist es schlichtweg verrückt, beginnende Dekadenz hin oder her. Weil die Kolonisten keine erhöhten Steuern zahlen wollen, soll mal schnell ihr Planet zerstört werden. Gibt halt dann überhaupt keine Steuereinnahmen mehr.

Auch die Strategie ist nicht gerade vom Feinsten. Auf der Sützpunktwelt sind 200 Kampfeinheiten stationiert. die werden sozusagen tröpfchenweise in den Einsatz geschickt, auf das sie umso leichter besiegt werden können.

Auch zum Schmunzeln gab es was. Bei "Okay, Fremder, das reicht jetzt" fühlte ich mich plötzlich in den Westen vesetzt, als der noch wild war.



Richtig ist: die Handlung des arkonidischen Kolonialmenschen war nicht unbedingt logisch. Vielleicht war er eben unfähig.Anderersits sind schon viele Dekadenzerscheinungen erkennbar. Und "Maßnahmen", die andere Kolonien zum Kuschen bringen, kann ich mir schon vorstellen. da wird dann mal eben eine Kolonie zerstört. die fehlenden Steuereinnahmen kann man dann bei den verängstigten anderen Welten eintreiben... ("Alderaan ist weg ...")
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 21. Januar 2018, 19:06

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dandelion hat geschrieben:Die Station auf Traversan wurde angeblich im Auftrag von Faktor VII errichtet, der damit Waffen für den Kampf gegen die Bestien (Haluter) beschaffen wollte. Aber waren die Haluter zu der Zeit, als die MdI in Andromeda die Macht übernahmen, nicht schon längst friedlich geworden?


Die Frage ist ja, wofür die MdI die Waffen wirklich wollten. Mit den Waffen, die die Haluter schlagen können, können auch andere Gegner besiegt werden. Vielleicht befürchteten sie auch eine Rückkehr der Bestien.

dandelion hat geschrieben:Auch die Strategie ist nicht gerade vom Feinsten. Auf der Sützpunktwelt sind 200 Kampfeinheiten stationiert. die werden sozusagen tröpfchenweise in den Einsatz geschickt, auf das sie umso leichter besiegt werden können.


"Tröpfchenweise" ist extrem übertrieben. Zuerst schickt Pyrius Bit nur zwölf Schiffe, aber Eliteeinheiten, die wohl nicht wirklich damit rechneten gegen die gesamte Flotte von Traversan kämpfen zu müssen, aber immerhin 20 gegnerische Einheiten vernichteten, so dass Traversan nur noch 70 Schiffen blieben.

Und beim zweiten Mal schickte Bit 100 Schiffe, also immerhin die Hälfte. Die andere Hälfte konnte er nicht entbehren, da er ja nicht seinen gesamten Sektor ohne Schutz lassen kann und z.B. auch nicht weiß, ob Traversan nicht auch Schiffe zu ihm selbst schickt.

Außerdem, wie man im 2. Roman erfährt, hatte er einen Jäger mit einer Arkonbombe nach Traversan geschickt. Das Ziel der Flotte war es womöglich also nur, diesem Jäger Geleitschutz zu geben. Die Strategie war also sehr wohl überlegt.

Heiko Langhans hat geschrieben:Am 20. Oktober 1998 erschien der 2. Roman des Traversan-Zyklus:

Hubert Haensel: Sturm auf die PADOM

Bild

Handlung
Nach der Vernichtung der arkonidischen Strafexpedition vermuten Atlan und Nert Kuriol da Traversan, dass man nur eine Atempause erreicht hat, da Pyrius Bit sehr wahrscheinlich weitere Schiffe schicken wird. Eine endgültige Beseitigung der Bedrohung kann nach Auffassung des Zellaktivatorträgers nur erfolgen, wenn man die Machenschaften des Sonnenkurs aufdecken kann. Eine Ablösung von Pyrius Bit kann jedoch nur durch den Lehensgeber, also die Zentralregierung auf Arkon I, erfolgen. Allerdings müssen die Traversaner dabei konkrete Beweise vorlegen können.

Um dies zu erreichen, schlägt Atlan vor, mit einem wieder instandgesetzten Wrack der Strafexpedition BRY 24, die Zentralwelt des Brysch-Sektors und gleichzeitig Residenz des Sonnenkurs, anzufliegen. So könne man, als Besatzung getarnt, unerkannt den Stützpunkt infiltrieren, die entsprechenden Beweise sammeln und vielleicht sogar Pyrius Bit selbst gefangen nehmen. Nachdem sie unzählige Wracks gesichtet haben, fällt die Wahl auf die PADOM, einem Schweren Kreuzer mit 200 Metern Durchmesser. [...]


Der zweite Roman der Miniserie widmet sich ausschließlich dem unmittelbaren "Nachspiel" der Raumschlacht des vorherigen Romans. Die Suche nach Überlebenden und einem geeigneten Beuteschiff für das geplante Kommandounternehmen war spannend geschrieben, ebenso die Eroberung des Schiffes. Es gibt eine klar umrissene Handlung, der Gegner, der psychopathische Kapitän der PADOM, ist zu allem entschlossen. Atlan ist es jedoch ebenfalls, und er hat den Vorteil, die telepathisch begabte Prinzessin an seiner Seite zu haben, die zwar noch ihren traversanischen Kapitän 2. Klasse liebt, aber Atlan ist ihr auch nicht gleichgültig.

Das Geschehen scheint sich nun bald aus dem Traversan-System nach BRY 24 zu verlagen, was ich sehr begrüße. Die beiden ersten Romane waren sehr gut geschrieben, Atlans Ankunft auf Traversan und in der Vergangenheit, die Raumschlachten und das ganze Danach, aber der sich abzeichnende Ortswechsel tut der Handlung sehr gut. Atlan hat bereits einen vielversprechenden Plan, aber den umzusetzen dürfte nicht einfach sein und man darf gespannt sein, wie es weiter geht.
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