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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon GruftiHH » 9. Dezember 2016, 09:58

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Aarn, ich lese gerade den Zyklus (bin bei Heft 3), danach lese ich das Buch und werde es hier mal besprechen. :D
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Klaus N. Frick » 6. Januar 2018, 16:18

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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Elena » 6. Januar 2018, 22:20

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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 8. Januar 2018, 10:25

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Arkon wurde ja auch, nicht nur durch RC, besonders intensiv ausgearbeitet. Scließlich sind die Arkoniden schon seit Beginn der Serie dabei. Im NEO war es noch einmal neu durchstrukturiert.
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Klaus N. Frick » 8. Januar 2018, 11:34

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AARN MUNRO hat geschrieben:Arkon wurde ja auch, nicht nur durch RC, besonders intensiv ausgearbeitet. Scließlich sind die Arkoniden schon seit Beginn der Serie dabei.


Aber so richtig strukturiert wurde das Ganze wirklich erst von Rainer Castor. Vorher hatten sich einige Autoren immer wieder daran versucht, aber es war nie komplett stimmig.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Elena » 8. Januar 2018, 21:11

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Ja, Rainer Castor fehlt eben an allen Ecken und Enden! :sad:
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 11. Januar 2018, 20:35

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Macht jemand mit bei einem neuen Traversan-Lesezirkel?

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 12. Januar 2018, 10:03

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Yman hat geschrieben:Macht jemand mit bei einem neuen Traversan-Lesezirkel?


Habe ich gerade erst wieder durch. Neu lesen will ich sie jetzt nicht, aber da noch viel im Gedächtnis ist, bin ich dabei.
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 13. Januar 2018, 09:45

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Heiko Langhans hat geschrieben:Auf geht´s.

Am 13. Oktober 1998 erschien der erste Roman des Traversan-Zyklus:

Robert Feldhoff: Admiral der Sterne

Bild

Handlung
Auf Traversan, dem vierten Planeten des Trav-Systems im Brysch-Sektor, 12.002 Lichtjahre von Arkon entfernt, ist eine Zeitstation aufgetaucht, die im Auftrag von Regnal-Orton, des Faktors VII der Meister der Insel, errichtet wurde. Da die Untersuchung bisher 17 Todesopfer gefordert hat, wird Camelot zu Hilfe gerufen, obwohl das Kristallimperium dieser Organisation feindlich gegenübersteht. Am 2. August 1290 NGZ erreicht die RICO mit Atlan Traversan. Als der Zellaktivatorträger die Station betritt, aktiviert die nach langer Zeit mit diversen Fehlschaltungen behaftete Steuerpositronik sich selbst und begrüßt ihn als Maghan, der Ehrenbezeichnung der Meister der Insel. Gleichzeitig wird ihm mitgeteilt, dass die Schaltung Sternentau eingeleitet worden sei. [...]
---
Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.



Ich zitiere mal den entsprechenden Beitrag aus dem Thema, die Serie wurde ja hier schon mal gelesen, und fange jetzt mit dem Lesen an. Wenn niemand etwas dagegen hat, könnte man jede Woche einen weiteren Roman lesen und hier darüber diskutieren.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 13. Januar 2018, 20:25

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dandelion hat geschrieben:Ja, der Anfang ist packend. Gegenwart und Vergangenheit fließen ineinander über und man konnte schon glauben, daß sich hier ein neues Kapitel in der (unendlichen?) Geschichte der Meister öffnen würde.

Bald aber wandelt die Handlung auf den Spuren von Atlan-Exklusiv. Da ist die unvermeidliche Schöne und da ist die Auseinandersetzung mit der geballten Macht des Imperiums, auch wenn der Imperator hier nicht Orbanaschol ist. Auch die ausgiebig geschilderten Raumkämpfe tragen bei mir nicht gerade zu einem guten Eindruck bei. Die lese ich oft nur quer und bin mir eigentlich sicher, daß ich damit nichts versäume.

Im Grunde genommen bin ich ein wenig enttäuscht, auch weil der Autor Robert Feldhoff heißt.


Ich war eher positiv überrascht. Atlan wird in die Vergangenheit verschlagen und trifft eine arkonidische Prinzessin. Das gefiel mir sehr gut. Auch die Raumschlacht hat mir sehr gut gefallen. Auf die Meister der Insel kann ich verzichten. Sie spielen hier ihre Rolle, um Atlan in die Vergangenheit zu bringen, das genügt. Irritiert hat mich aber, dass die Positronik der Zeitmaschine von Paratronschirmen sprach. Wenn die Bestien (Haluter), die in der Vergangenheit die Lemurer angriffen, bereits über Paratronschirme verfügten, wie konnten sie dann überhaupt besiegt werden?

Sehr gut fand ich, dass die MdI den Plan hatten, sehr tief in die Vergangenheit zu reisen, 1,2 Millionen Jahre. Dieses Zeitalter spielt auch in der Arkon-Trilogie eine Rolle. Wahrscheinlich macht es Sinn, zuerst die Traversan-Miniserie und dann die Arkon-Trilogie zu lesen.

Wie die Zeitmaschine dann Atlan in die Vergangenheit brachte, keine Chance, etwas zu ändern, dazu die herrlichen Dialoge, das war sehr lustig und erinnerte mich an Per Anhalter durch die Galaxis.

Der Einstieg in die Miniserie ist gelungen!

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Lumpazie » 14. Januar 2018, 09:17

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Yman hat geschrieben:Macht jemand mit bei einem neuen Traversan-Lesezirkel?


Ich habe nicht den ganzen Zyklus gelesen, aber immerhin die ersten zwei, drei Romane und den letzten Band. Werde also auch ein paar Kommentare dazu abgeben.

Yman hat geschrieben:
Heiko Langhans hat geschrieben:Auf geht´s.

Am 13. Oktober 1998 erschien der erste Roman des Traversan-Zyklus.....

Ich zitiere mal den entsprechenden Beitrag aus dem Thema, die Serie wurde ja hier schon mal gelesen, und fange jetzt mit dem Lesen an. Wenn niemand etwas dagegen hat, könnte man jede Woche einen weiteren Roman lesen und hier darüber diskutieren.


Super - genau dafür sind die Klassiker-Threads gedacht :st: Schön das sie nun mal zu einem zweiten Durchlauf genutzt werden. Theoretisch könntest Du auch eine Link auf den entsprechenden Roman setzen, aber als Zitat ist da auch ok. Dann viel Spaß beim Traversan-Zyklus.

Ich weiß noch, wie gespannt ich damals auf diesen ersten Band war und Robert Feldhoff enttäuschte mich nicht. Eine Zeitmaschine der MDI, Atlan wird in die Vergangenheit geschickt. Wow, was für ein Auftakt. Und gerade die MDI sind ja eins meiner Lieblingsthemen bei PR. In meinem Fall wurden dann die Hoffnungen leider nicht erfüllt - wie Yman schon geschrieben hat, die MDI dienten hier nur als Mittel zum Zweck - schade! Ein klein bisserl entschädigte mich dann Rainer Castor mit Band 12 - aber da will ich nicht vorgreifen.
Was mich an diesem Band sehr faszinierte ist auch die Berücksichtigung der PR-Vergangenheit. Die MDI schafften es nicht, mit Ihrer Zeitmaschine den angestrebten Punkt in der Vergangenheit zu erreichen. Wir wissen natürlich warum, die Cappins sind daran Schuld (mit ihrem Zeitläufer im SOL-System). Den großen Krieg in der Vergangenheit der Milchstrasse kennen wir als den Einmarsch der Horden von Garbesch. Nicht auszudenken, wenn es den MDI wirklich gelungen wäre, aus dieser Epoche Waffen und Wissen zu erbeuten. Wäre mal interessant zu wissen, was die MDI genau über diese Auseinandersetzung wussten.

Aber genau diese Gedanken, die ich mir hier heute (und auch damals) zum ersten Band machte, wurden dann leider nicht geklärt. Schade.
Dennoch finde ich den Traversanzyklus insgesamt sehr gelungen. Schön, das er hier im Lesezirkel wieder besprochen wird! :juhu:
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 16. Januar 2018, 01:21

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Band 1 habe ich durch und er hat gut gefallen. Atlan, das alte Arkon, die Meister der Insel, alles Themen über die ich gerne lese. Und spannend geschrieben war es zum Glück auch, was bei PR meiner Meinung nach nicht immer selbstverständlich ist. Aber hier hat Robert Feldhoff es sogar geschafft daß die beiden Raumschlachten mich gefesselt haben. Mal schauen wie es im nächsten Band weitergeht.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 16. Januar 2018, 21:07

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Die Raumschlachten waren sehr gut, auch einigermaßen logisch dargestellt, besonders Atlans Taktiken.

Mich wundert aber, dass die Schiffe sich so leicht gegenseitig abschießen konnten, denn es gab noch keine Transformkanonen. Theoretisch dürfte ein Impulsstrahl, die stärkste Waffe der alten Arkoniden, den ungeschwächten Schutzschirm eines gleich großen arkonidischen Schiffes nicht durchdringen können.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 17. Januar 2018, 06:10

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Ich vermute mal das die Schiffe der Traversaner schlechter ausgerüstet waren als die der Angreifer und somit auch schneller zerstört werden konnten. Atlan lies die Gegner wiederum mit mehreren Schiffen gleichzeitig angreifen, da kann ich mir vorstellen daß man auf die Art einen feindlichen Schirm auch ohne Transformkanonen knacken kann. Mich freute es aber vorallem daß hier mal Taktik eine Rolle spielte, nicht wie sonst oft bei PR wo Raumkämpfe, zumindest in den Heften die ich kenne, oft reine Marterialschlachten sind.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 17. Januar 2018, 09:48

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Der erste Band überzeugte, weil er erst einmal neugierig machte. dann kamen gleich diese spannenden Vergangenheotskämpfe. ein gelungener Auftakt.
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon dandelion » 17. Januar 2018, 15:22

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Die Station auf Traversan wurde angeblich im Auftrag von Faktor VII errichtet, der damit Waffen für den Kampf gegen die Bestien (Haluter) beschaffen wollte. Aber waren die Haluter zu der Zeit, als die MdI in Andromeda die Macht übernahmen, nicht schon längst friedlich geworden?

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Klaus N. Frick » 17. Januar 2018, 16:42

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Heute blickt der Redakteur im Blog mal wieder in die Vergangenheit – ins Jahr 1998 und auf einen Prospekt, den es zum Start des Traversan-Zyklus gab. So sah damals unsere Werbung aus.

http://perry-rhodan.blogspot.de/2018/01 ... start.html

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon dandelion » 18. Januar 2018, 16:01

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Mich irritiert der rabiate Umgang der arkonidischen Staatsgewalt mirt widerspenstigen Kolonien. "Ruppig" ist das, heißt es im Heft. für mich ist es schlichtweg verrückt, beginnende Dekadenz hin oder her. Weil die Kolonisten keine erhöhten Steuern zahlen wollen, soll mal schnell ihr Planet zerstört werden. Gibt halt dann überhaupt keine Steuereinnahmen mehr.

Auch die Strategie ist nicht gerade vom Feinsten. Auf der Sützpunktwelt sind 200 Kampfeinheiten stationiert. die werden sozusagen tröpfchenweise in den Einsatz geschickt, auf das sie umso leichter besiegt werden können.

Auch zum Schmunzeln gab es was. Bei "Okay, Fremder, das reicht jetzt" fühlte ich mich plötzlich in den Westen vesetzt, als der noch wild war.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 19. Januar 2018, 09:27

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dandelion hat geschrieben:Mich irritiert der rabiate Umgang der arkonidischen Staatsgewalt mirt widerspenstigen Kolonien. "Ruppig" ist das, heißt es im Heft. für mich ist es schlichtweg verrückt, beginnende Dekadenz hin oder her. Weil die Kolonisten keine erhöhten Steuern zahlen wollen, soll mal schnell ihr Planet zerstört werden. Gibt halt dann überhaupt keine Steuereinnahmen mehr.

Auch die Strategie ist nicht gerade vom Feinsten. Auf der Sützpunktwelt sind 200 Kampfeinheiten stationiert. die werden sozusagen tröpfchenweise in den Einsatz geschickt, auf das sie umso leichter besiegt werden können.

Auch zum Schmunzeln gab es was. Bei "Okay, Fremder, das reicht jetzt" fühlte ich mich plötzlich in den Westen vesetzt, als der noch wild war.



Richtig ist: die Handlung des arkonidischen Kolonialmenschen war nicht unbedingt logisch. Vielleicht war er eben unfähig.Anderersits sind schon viele Dekadenzerscheinungen erkennbar. Und "Maßnahmen", die andere Kolonien zum Kuschen bringen, kann ich mir schon vorstellen. da wird dann mal eben eine Kolonie zerstört. die fehlenden Steuereinnahmen kann man dann bei den verängstigten anderen Welten eintreiben... ("Alderaan ist weg ...")
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 21. Januar 2018, 18:06

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dandelion hat geschrieben:Die Station auf Traversan wurde angeblich im Auftrag von Faktor VII errichtet, der damit Waffen für den Kampf gegen die Bestien (Haluter) beschaffen wollte. Aber waren die Haluter zu der Zeit, als die MdI in Andromeda die Macht übernahmen, nicht schon längst friedlich geworden?


Die Frage ist ja, wofür die MdI die Waffen wirklich wollten. Mit den Waffen, die die Haluter schlagen können, können auch andere Gegner besiegt werden. Vielleicht befürchteten sie auch eine Rückkehr der Bestien.

dandelion hat geschrieben:Auch die Strategie ist nicht gerade vom Feinsten. Auf der Sützpunktwelt sind 200 Kampfeinheiten stationiert. die werden sozusagen tröpfchenweise in den Einsatz geschickt, auf das sie umso leichter besiegt werden können.


"Tröpfchenweise" ist extrem übertrieben. Zuerst schickt Pyrius Bit nur zwölf Schiffe, aber Eliteeinheiten, die wohl nicht wirklich damit rechneten gegen die gesamte Flotte von Traversan kämpfen zu müssen, aber immerhin 20 gegnerische Einheiten vernichteten, so dass Traversan nur noch 70 Schiffen blieben.

Und beim zweiten Mal schickte Bit 100 Schiffe, also immerhin die Hälfte. Die andere Hälfte konnte er nicht entbehren, da er ja nicht seinen gesamten Sektor ohne Schutz lassen kann und z.B. auch nicht weiß, ob Traversan nicht auch Schiffe zu ihm selbst schickt.

Außerdem, wie man im 2. Roman erfährt, hatte er einen Jäger mit einer Arkonbombe nach Traversan geschickt. Das Ziel der Flotte war es womöglich also nur, diesem Jäger Geleitschutz zu geben. Die Strategie war also sehr wohl überlegt.

Heiko Langhans hat geschrieben:Am 20. Oktober 1998 erschien der 2. Roman des Traversan-Zyklus:

Hubert Haensel: Sturm auf die PADOM

Bild

Handlung
Nach der Vernichtung der arkonidischen Strafexpedition vermuten Atlan und Nert Kuriol da Traversan, dass man nur eine Atempause erreicht hat, da Pyrius Bit sehr wahrscheinlich weitere Schiffe schicken wird. Eine endgültige Beseitigung der Bedrohung kann nach Auffassung des Zellaktivatorträgers nur erfolgen, wenn man die Machenschaften des Sonnenkurs aufdecken kann. Eine Ablösung von Pyrius Bit kann jedoch nur durch den Lehensgeber, also die Zentralregierung auf Arkon I, erfolgen. Allerdings müssen die Traversaner dabei konkrete Beweise vorlegen können.

Um dies zu erreichen, schlägt Atlan vor, mit einem wieder instandgesetzten Wrack der Strafexpedition BRY 24, die Zentralwelt des Brysch-Sektors und gleichzeitig Residenz des Sonnenkurs, anzufliegen. So könne man, als Besatzung getarnt, unerkannt den Stützpunkt infiltrieren, die entsprechenden Beweise sammeln und vielleicht sogar Pyrius Bit selbst gefangen nehmen. Nachdem sie unzählige Wracks gesichtet haben, fällt die Wahl auf die PADOM, einem Schweren Kreuzer mit 200 Metern Durchmesser. [...]


Der zweite Roman der Miniserie widmet sich ausschließlich dem unmittelbaren "Nachspiel" der Raumschlacht des vorherigen Romans. Die Suche nach Überlebenden und einem geeigneten Beuteschiff für das geplante Kommandounternehmen war spannend geschrieben, ebenso die Eroberung des Schiffes. Es gibt eine klar umrissene Handlung, der Gegner, der psychopathische Kapitän der PADOM, ist zu allem entschlossen. Atlan ist es jedoch ebenfalls, und er hat den Vorteil, die telepathisch begabte Prinzessin an seiner Seite zu haben, die zwar noch ihren traversanischen Kapitän 2. Klasse liebt, aber Atlan ist ihr auch nicht gleichgültig.

Das Geschehen scheint sich nun bald aus dem Traversan-System nach BRY 24 zu verlagen, was ich sehr begrüße. Die beiden ersten Romane waren sehr gut geschrieben, Atlans Ankunft auf Traversan und in der Vergangenheit, die Raumschlachten und das ganze Danach, aber der sich abzeichnende Ortswechsel tut der Handlung sehr gut. Atlan hat bereits einen vielversprechenden Plan, aber den umzusetzen dürfte nicht einfach sein und man darf gespannt sein, wie es weiter geht.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 27. Januar 2018, 16:53

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Den zweiten Band habe ich jetzt auch durch. Spannend zu lesen aber der erste gefiel mir noch einen kleinen Tick besser vermutlich weil hier für meinen Geschmack etwas zuviel Kneifel Zeitabenteuer Stil dabei war womit ich nicht viel anfangen kann. Die Loyalität der Naats zu Luceiver hat mich etwas verwundert auch wenn ihnen Unterwürfigkeit anerzogen wurde könnte man annehmen daß irgendwann der Selbsterhaltungstrieb die Oberhand gewinnt.
Abgesehen von diesen beiden Punkten fand ich den Roman aber sehr gut.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 28. Januar 2018, 16:36

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Heiko Langhans hat geschrieben:Am 27. Oktober 1998 erschien der 3. Roman des Traversan-Zyklus:

Peter Terrid: Die Rebellen von Traversan

Bild


dandelion hat geschrieben:Terrids hauptsächliche Leistung besteht darin, für den Sonnenkur immer neue charakterliche Schwächen und Verderbtheiten zu erfinden, um die Seiten zu füllen. Auch die langwierigen und oft recht umständlich formulierten Gedankengänge der Protagonisten tragen nicht gerade zu einem besonderen Lesevergnügen bei. Dafür strahlt Atlans Heldenstern umso heller. Das ist Trivialität pur.


So negativ sehe ich das nicht. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich habe von Peter Terrid auch schon schlechtere gelesen.

Der Sonnenkur Pyrius Bit bekommt, was er verdient. Er entspricht dem, was man erwartet. Er ist dekadent, machthungrig und geldgierig, aber gerissen genug, um seine Position zu halten. Im Roman werden keine Grausamkeiten geschildert. Die sieben zalitischen Tänzerinnen etwa können unbehelligt verschwinden. Der Sonnenkur hat den Diamantpokal auch nicht vor ihren Füßen zerschellen lassen, sondern hinter sich geworfen. Und es wird auch angedeutet, dass er nicht nur an sich alleine denkt, sondern dass die Ausrichtung solcher Orgien von seinem "Hofstaat" gewissermaßen erwartet wird. Seinen Gästen gefiel es, was ihnen geboten wurde.

Atlan glänzt wieder einmal. Sein Plan geht voll auf. Dazu benötigte er nur die Unterstützung einer fähigen arkonidischen Telepathin, und er schlägt den Sonnenkur mit seinen eigenen Waffen (im wahrsten Sinne des Wortes). Durch seinen genialen Schachzug erobert er für Traversan weitere 108 Schiffe, so dass Traversan nun über 145 Schiffe verfügt.

Nach drei Romanen gibt es nun einen ersten Schnitt. Es ist nicht klar, wie es weiter geht. Über Pyrius Bit ist möglicherweise noch nicht das letzte Wort gesprochen, und Traversan ist noch nicht aus dem Schneider, doch die akute Gefahr scheint vorüber. Der Vorschau zufolge kann sich Atlan nun aber wieder seinem Problem mit der Zeitmaschine widmen.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 28. Januar 2018, 20:03

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Am Anfang dachte ich "bitte nicht schon wieder" und befürchtete daß auch in Band 3 wieder hauptsächlich Gefechte im Mittelpunkt stehen würden. Zum Glück gab es dann, dank einer Heist Story in Richtung Oceans 11 Abwechslung und sogar einiges an Humor. Machte richtig Spaß wie Atlan und die "Rebellen von Traversan" dem Sonnen-Kur die Flotte mopsten.

Hier im Forum wurde eim paar mal ein Atlan Sonderheft erwähnt das zusammen mit der Traversan Serie erschienen ist. Leider war das nicht Teil meines Pakets, gibt es davon überhaupt eine E-Book Version oder ist es nur als Heft erschienen?

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 4. Februar 2018, 17:02

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Sardonyx1 hat geschrieben:Hier im Forum wurde eim paar mal ein Atlan Sonderheft erwähnt das zusammen mit der Traversan Serie erschienen ist. Leider war das nicht Teil meines Pakets, gibt es davon überhaupt eine E-Book Version oder ist es nur als Heft erschienen?


Das weiß ich leider nicht.

Heiko Langhans hat geschrieben:Am 3. November 1998 erschien der 4. Roman der Traversan-Zyklus:

Rainer Castor: Der Fürst von Camlo

Bild

Handlung
Nur die Ernennung eines Traversan freundlich gesinnten Sonnenkurs kann die Gefahr für den Planeten endgültig beseitigen. Die Traversaner müssen deshalb zu den Zentrumswelten gelangen, wo die Ernennung durch den Oberbeschaffungsmeister des Imperators durchgeführt wird, um Einfluss auf die Nachfolge Pyrius Bits nehmen zu können. Gleichzeitig ist dies auch die einzige Möglichkeit für Atlan, einen neuen Steuerkristall für die beschädigte Zeitmaschine zu erhalten. Er muss einen passenden Hyperkristall-Rohling beschaffen und an eine Passage nach Arkon gelangen. Dort will er erreichen, dass Irakhem zum neuen Sonnenkur ernannt und der Kristallrohling zu einem neuen Steuerchip weiterverarbeitet wird.



Der Traversan-Zyklus überrascht mich weiterhin sehr positiv. Sehr gut gefallen hat mir der Ortswechsel in das System Schemmenstern. Schemmen ist ein Gasriese, der einzige Planet der Sonne Schemmenstern. Es gibt die sogenannten Orbitalen Städte, Habitate, und auf den Monden des Planeten werden Hyperkristalle abgebaut. Nach den Raumschlachten und Kampfeinsätzen der letzten Romane spielt Atlan, der seine Zeitmaschine reparieren muss und dafür hochwertige Ersatzteile braucht, nun einen überreichen Hochedlen, der sich im System Schemmenstern neben Hyperkristallen einen Platz in einer Delegation nach Arkon kaufen möchte, wo er seine Hyperkristalle verarbeiten kann.

Atlan hat auch damit zu tun, die vor allem telepathischen Annäherungsversuche der Prinzessin Tamarena abzuwehren, in die er sich natürlich längst verliebt hat. Den Segen des potenziellen Schwiegervaters, der Atlan immer besser durchschaut und ihm ein Foto von Gonozal VII. präsentiert, hat er bereits. Aber noch ist es für Atlan viel zu früh, an solche Dinge zu denken, aber er kommt schon mal ins Grübeln, was er tun soll, wenn das mit der Zeitreise zurück in die Zukunft nicht klappen sollte.

Atlans Auftreten trägt anfangs komödiantische Züge, z.B. lässt er 200.000 Chronners in Form von 10.000er-Münzen aus der Hosentasche fallen. Kompliziert wird alles dadurch, dass sein eigentlicher Verbündeter Rupiak, der Tato des Systems, selbst Ambitionen hat, an der Delegation teilzunehmen, um sich auf Arkon einen Adelstitel zu sichern. Das gesellschaftliche System der Arkoniden wird sehr schön dargestellt, und obwohl auf den ersten 40 Seiten nur wenig passiert, ist es doch sehr spannend, da man sich gut in Atlan und in Rupiak hineinversetzen kann.

Leider begeht Atlan den Fehler, mit seinem Reichtzum zu sehr zu protzen, so dass die Preise für die Plätze in der Delegation schnell ansteigen, und Tato Rupiak, der seine Chancen schwinden sieht, verbündet sich mit der SENTENZA, die mit einen Kommando von 60 Leuten in 6 lekadisk-ähnlichen Gleitern Atlans Schiff überfällt. Das Eindringen ins Schiff kann nicht verhindert werden, und Atlan, trotz der Vorwarnung durch die Telepathin Tamarena, verliert bei dem sehr harten, rücksichtlosen Kampf 16 seiner Leute. Die Angreifer werden zurückgeschlagen, aber zwei Gleiter können beim Rückzug der SENTENZA nach einer kurzen wilden Verfolgungsjagd entkommen. Dieser Teil war sehr spannend.

Am nächsten Tag schleust Atlan einen ferngesteuerten Flugpanzer aus, als Köder für die SENTENZA, und sein Plan geht auf. Deflektoren, deren Funktionsprinzip ausführlich beschrieben wird, sind zu dieser Zeit noch etwas Seltenes, mit dem nicht unbedingt gerechnet wird, und Atlans Leute können im Schutz der Deflektoren alle SENTENZA-Angreifer töten, bis auf einem Mann, der sich als Tato Rupiak entpuppt. In diesem Moment tritt ein von zwölf Feuerfrauen begleiteter Dagor-Hochmeister auf, der Atlan restlos durchschaut, den Tato noch irgendwie manipuliert und danach sicherheitshalber, da er zuviel über die Zukunft erfahren hat, sein eigenes Leben beendet. An dieser Stelle kippt die Stimmung des Romans endgültig. Auch ist die Prinzessin Tamarena von Atlan nicht mehr ganz so begeistert.

Meiner Meinung nach hätte Atlan sehr viel diskreter auftreten können. Dem Tato einige Hunderttausend Chronners vor die Füße fallen zu lassen ist eine Sache, aber in den Orbitalstädten hätte Atlan nicht so protzig auftreten müssen. Der Tato war zwar sehr misstrauisch und wollte Atlan überprüfen, der seine Rolle also sehr glaubhaft spielen musste, aber nicht so übertrieben, dass die SENTENZA derart aufmerksam wird und der Tato sich sogar noch mit der SENTENZA verbündete. Das hat am Ende etliche Leute das Leben gekostet.

Das Problem, welchen Schaden Atlan als Zeitreisender anrichten könnte, wird wieder aufgegriffen, und ich denke, die drastische Entscheidung des Dagor-Hochmeisters war übertrieben. Im Roman wird auch das Beispiel Epetran gebracht, der den Robotregenten entwickelte und dabei auch einiges über Atlan und die Zukunft wusste. Ich bin mal gespannt, welche Folgen Atlans Zeitreise ganz am Ende haben wird, und welche schwierigen Entscheidungen er vorher noch treffen muss.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 9. Februar 2018, 09:28

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Yman hat geschrieben:
Sardonyx1 hat geschrieben:Hier im Forum wurde eim paar mal ein Atlan Sonderheft erwähnt das zusammen mit der Traversan Serie erschienen ist. Leider war das nicht Teil meines Pakets, gibt es davon überhaupt eine E-Book Version oder ist es nur als Heft erschienen?


Das weiß ich leider nicht.

Ich habe nochmal auf Amazon gesucht und es sieht so aus dass es dieses Sonderheft tatsächlich nicht als E-Book gibt. Sehr schade.
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