Forumsregeln
Link

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Cardif » 27. September 2017, 11:48

Benutzeravatar
Offline
Cardif
Ertruser
Beiträge: 851
Registriert: 25. Juni 2012, 21:38
576 – Feinde der SOL – Falk-Ingo Klee
Erneut ein guter Roman, Klee gefällt mir sowieso sehr gut. Allerdings agiert Atlan ziemlich stümperhaft. Vermutlich war dies dem Exposé geschuldet.
Erwähnenswert ist ein ausführlicher Leserbrief von Rüdiger Vaas, dem der Zyklus damals ziemlich gefallen haben dürfte.
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Am Montag, den 29. November 1982 erschien der Band 582der Atlan-Serie:

Das totale Nichts

von Arndt Ellmer


Bild


Handlung:

Atlan vertraut Sanny das Logbuch der SOL an. Dort findet sie nach einigem Suchen die Einträge über Elvin Glador:

Nach dem Ausfall der Emotionauten und der zunehmenden Störung SENECAS ist die SOL orientierungslos. Die Unruhen gegen die Arge SOL nehmen zu, da auch die Vorräte mangels Möglichkeit zu einem Planetenstopp zur Neige gehen. Mehrere Gruppen wollen dies zu einer Machtübernahme nutzen: Der Solaner Mitchmiller baut mit seinen Getreuen am Simultantäter, der ihnen helfen soll, wieder Demokratie durchzusetzen. Elvin Glador lässt sich Heimatpfleger nennen und bereitet die Einrichtung eines Kastensystems vor, um selbst die absolute Macht zu erlangen. Cleton Weisel will seinen Posten behalten, fühlt sich dabei aber durch seinen Mitarbeiter Tanar Fridan bedroht. Chybrain treibt sich als Hypertechnikerin Karjanta getarnt im Schiff herum und hilft den Solanern durch Reparaturen.

Als Weisel und Fridan mit einem Verzweiflungsmanöver versuchen, ohne die Hilfe SENECAS ein Überlichtmanöver durchzuführen, gerät die SOL in ein Hypervakuum. Ein Versuch der Space-Jet PYRRID, das Hypervakuum zu verlassen, führt zur Vernichtung des Beiboots. Die Spannungen nehmen zu. Weisel und Fridan versuchen, sich gegenseitig mit einem Attentat zu töten. Danach lässt Weisel die Zentrale der SOL in Erwartung eines Aufstands zur Festung ausbauen.

Beim Ausbruch der offenen Unruhen wird der Lagerverwalter Ahlnat getötet, der trotz Karjantas Warnungen auf seinem Posten bleibt. Die Waffen der Zentrale versagen durch Sabotage Fridans, der auch Weisel erschießt. Damit übernimmt Glador die Macht. Die Konkurrenz-Gruppe um Mitchmiller wird ebenfalls von ihm ausgeschaltet, wobei er auch den Simultantäter zerstört, ohne je dessen Geheimnis zu erfahren. Sobald Glador an der Macht ist, lässt er das Kastensystem der SOLAG einrichten und die Klause bauen.

Dabei benennt er die Kasten folgendermaßen: Die Magniden als die Wichtigsten, die Haematen als die Blutenden, die Vystiden als die Diener des Feuers, die Ahlnaten auf die Bitte Karjantas hin nach dem Lagerverwalter, die Pyrriden nach der Space-Jet. Karjanta speist Pläne für einen Hypervakuum-Verzerrer in SENECA ein, und erschafft die Troiliten, die nach dem Buhrlo Troilus benannt werden, der zu den Leuten Mitchmillers gehört hat. Dann übergibt sie Glador einen Codegeber, mit dem er SENECA ansprechen und einen Nachfolger einspeichern kann. Erst danach entdeckt Karjanta/Chybrain die Toten aus der Gruppe Mitchmillers.

Nachdem die SOL dem Nichts mit Hilfe des Hypervakuum-Verzerrers entkommen ist, verlässt Chybrain die SOL für lange Zeit. Er hat ein schlechtes Gewissen, da er dem falschen Mann geholfen hat.

Sanny fragt SENECA nach dem Hypervakuum-Verzerrer. Dieser gibt jedoch an, die entsprechenden Speicher seien ausgebaut und in der SOL versteckt worden.

Anmerkung

Tatsächlich taucht Chybrain als Karjanta auf, bevor die SOL in das Hypervakuum gerät. Notiz: Laut Atlan 600 spielt dieser Roman im Jahr 3650. Dies stimmt mit einer Zeitangabe im Roman überein, wonach seit der Übergabe der SOL an die Solaner 64 Jahre vergangen seien.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Yman » 1. Oktober 2017, 19:59

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 795
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Yman hat geschrieben:Danke, Lumpazie, fürs Einstellen!

Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 8. November 1982 erschien der Band 579 der Atlan-Serie:

Die Dunkelwelt

von Hans Kneifel


Eine Besonderheit ist die Verwendung des HORTS als Einsatzfahrzeug anstelle der üblichen Korvette, sowie die Größe des Atlan-Teams. Neben Atlan sind mit dabei: Der Telepath Bjo Breiskoll, der Wissenschaftler Hage Nockemann, sein Roboter Blödel, die Stabsspezialistin Lyta Kunduran, der Puschyde Argan U, die Molaaten Sanny und Oserfan, der Android mit Multibewusstsein Oggar, der Extra Insider und die Buhrlos Tristan Bessborg und Hreila Morszek.

Mit dieser Fülle an Figuren kommt Hans Kneifel nicht gut zurecht. Es gibt praktisch keine Hauptpersonen, am ehesten noch Atlan und Sanny. Als das Team am Ende aufgespalten wird, sind wieder einmal Atlan und Sanny unterwegs, seltsamerweise dieses Mal aber mit Blödel ohne Nockemann.

Die Stärke des Romans ist die Darstellung der Düsternis der Dunkelwelt. Es gibt dort nur den trostlosen Kampf ums Überleben. Die Molaaten werden von Hidden-X als Reserve gehalten, falls er sie als Baumeister braucht. Die ausgebrannten Roxharen, die nicht mehr gebraucht werden, sind eigentlich nur noch zum Sterben auf der Dunkelwelt, werden aber noch ein letztes Mal aufgehetzt, um das Atlan-Team anzugreifen.

Das auf der Dunkelwelt heimische Hilfsvolk, die unterirdisch lebenden maulwurfartigen Krymoraner, führen immer wieder mal Überfälle auf die Roxharen und Molaaten aus, wobei alle Kämpfe mit primitiven Waffen ausgetragen werden, die dem Atlan-Team mit eingeschalteten Individual-Schutzschirmen aber kaum gefährlich werden können.

In Erinnerung bleiben die Rückzugsgefechte des Atlan-Teams, das mit den Paralysatoren Dauerfeuer gebend, ganze Berge von paralysierten Gegnern aufhäuft, über die die nachfolgenden Angreifer klettern. Trotzdem werden Oserfan und die Buhrlo Hreila entführt, weil Atlan und sein Team die Gefahren der Dunkelwelt zunächst unterschätzt haben.

Das Ganze sollte auch eine Rettungsmission für Zehntausende Molaaten werden, aber die alle an Bord der SOL zu bringen, kann nur eine kurzfristige Lösung sein. Wahrscheinlich wird es so kommen, dass die Molaaten dem Zugriff von Hidden-X entzogen und umgesiedelt werden.

Was mir am Roman nicht so gut gefiel, war wieder einmal eine Innenansicht einer Superintelligenz, die eher selbstgefällig als superintelligent daher kommt.

Über die Krymoraner erfährt man nur wenig, was sie besonders interessant oder sympathisch machen könnte. Das kommt im Roman etwas zu kurz. Immerhin sieht es so aus, als ob all diese verschiedenen Gruppen, Krymoraner, Molaaten und Roxharen bereit sein könnten, sich gegen Hidden-X aufzulehnen. Die Situation ist also nicht ganz hoffnungslos.


Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 15. November 1982 erschien der Band 580der Atlan-Serie:

Der Dimensions-Transmitter

von H. G. Francis


Es geht weiter mit Atlan, Sanny, Blödel und der Buhrlo Hreila. Sie versuchen in den Dimensionstransmitter einzudringen und irgendetwas zu erreichen, aber es wird auch nicht so klar, was sie erreichen wollen. Den Transmitter zu benutzen und damit zu einer unbekannten zentralen Einrichtung von Hidden-X vorzustoßen, macht bei der geringen Schlagkraft des Rest-Teams kaum Sinn. Das Ziel muss sein, wieder zum HORT zurückzugelangen.

Jedenfalls ist der Transmitter relativ gut mit Fallen und Robotern gesichert, so dass das Team nicht gut voran kommt. Es wird am Ende des Romans nicht aufgelöst, warum z.B. die Roboter alle angreifen, nur nicht Hreila. Es ist naheliegend, dass sie in der Zeit der Gefangenschaft in den Tiefen von Krymoran verändert oder ausgetauscht wurde und irgendwie für Hidden-X aktiviert werden könnte.

Den HORT selbst kann der Dimensionstransmitter (eine mehr als 400 Meter durchmessende Bergfestung, siehe die schöne Risszeichnung) mit Impulsgeschützen abwehren. Der HORT kann also kaum helfen, und der Rückweg zum HORT wäre auch nicht einfach, aber man könnte wenigstens versuchen, Kontakt aufzunehmen.

Atlan, der immer wieder zögert, den Impulsstrahler einzusetzen, gelingt in diesem Roman relativ wenig. Es schätzt auch Gefahren falsch ein, reagiert zu spät. Dafür aber schlägt die große Stunde Blödels, der immer wieder den Tag rettet, z.B. wenn ein Antigravschacht abgeschaltet wird oder ein gefährlicher Organklumpen Atlan befällt. Oft arbeitet Blödel mit zielführenden Chemikalien.

Eine krasse Szene findet sich am Schluss, als ein monströses Gallertwesen sich in den HORT teleportiert hat, diesen komplett ausfüllt, und von Atlan mit einem Paralysator, der diesen komplett leerschießt, gelähmt wird. Eigentlich ist das Wesen jetzt keine Gefahr mehr und es wäre vielleicht möglich, mit ihm zu verhandeln, aber Blödel injiziert eine Substanz, die es zu einem Granulat zerfallen lässt, das von den Reinigungsrobotern beseitigt werden kann.

Ein wenig Horror darf es bei HGF schon sein. Z.B. gibt es eine Szene, in der ein durchsichtiges Gallerttentakel des Wesens einen Molaaten komplett umhüllt und das Atlan-Team wegen der Durchsichtigkeit zuschauen kann, wie der Molaat im Inneren mehr oder weniger schnell aufgelöst wird.

Sehr seltsam ist, dass es dem Gallertwesen, das einzelne teleportationsfähige Klumpen oder Tentakel ablösen kann, mithilfe solcher Klumpen einige Hundert Roxharen sehr viel besser übernehmen und für einen Angriff auf Atlans Team koordinieren kann als Hidden-X selbst. Aber wozu hat man schließlich seine Leute?

Seltsam ist auch, dass HGF Sanny wechselnd als Psychologin und als Paramathematikerin bezeichnet, und er sich erst relativ spät Gedanken darüber macht, wie gut die Truppe zu Fuß unterwegs ist. Atlan ist etwa 1,89 groß, die Buhrlo-Frau (untypisch) nur 1,12, die Molaatin Sanny nur halb so groß. Er spät fällt es HGF ein, dass Atlan Sanny auf die Schultern nehmen und Blödel als 1,68 großer Roboter die Buhrlo-Frau tragen könnte, so dass es schneller vorangeht. Es bleibt aber unverständlich, warum das Team nicht über flugfähige Einsatzkombinationen verfügt.

Eine weitere Seltsamkeit ist, dass die Krymoraner plötzlich keine Rolle mehr spielen. Eine Erklärung gibt es dafür nicht.

Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 22. November 1982 erschien der Band 581 der Atlan-Serie:

Der ruhelose Wanderer

von Peter Griese


Nebenbei bemerkt, der Zyklus ist gut strukturiert. Die einzelnen, relativ unabhängigen Romane gefallen, das große Ganze wird dabei aber nicht aus dem Blick verloren. Es geht nicht zu langsam und auch nicht zu schnell vorwärts. So langsam beginnt wohl nun aber auch die Endphase des Unterzyklus Hidden-X. Der Expokrat persönlich liefert nun Chybrains Lebensgeschichte, die für den Zyklus von echter Bedeutung ist und durchaus etwas in sich hat.

Starkes Titelbild! Das von Band 579 gefällt mir auch ganz gut.


Ich hole das noch mal mit auf diese Seite.

Der Roman mit der Lebensgeschichte von Chybrain ist episodisch aufgebaut, gefällt mir ganz gut, und er passt auch ziemlich gut mit dem nächsten Roman zusammen. Man kommt Hidden-X, der sich in einem Hypervakuum vom Normalraum abgekapselt hat, immer näher. Chybrain spielt nun eine entscheidende Rolle.

Er entstammt einem Bereich, den man als jenseits der Materiequellen bezeichnen könnte, worin sehr mächtige Wesen miteinander kämpfen, er hat Kontakt mit einer sehr bunten, schrillen Materiequelle namens Beiltrac und trifft etliche andere mächtige Wesen, die im Zyklus eine Rolle spielten. Er macht Fehler und lernt die Brutalität von Hidden-X kennen. Chybrain ist fremdartig, und er wendet einige Tricks an, das macht ihn interessant.

Was man sich allerdings nicht erhoffen darf, sind exakte Definitionen oder Abgrenzungen, was z.B. eine Superintelligenz ist oder eine Materiequelle oder das Jenseits.

Dass man aus Nickel Jenseitsmaterie herstellen kann, die laut Roman aber künstlich und damit weniger gut ist als natürliche Jenseitsmaterie fällt ohne jede Erklärung einfach mal so.

Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 29. November 1982 erschien der Band 582der Atlan-Serie:

Das totale Nichts

von Arndt Ellmer


Der Roman ist ziemlich gut. Chybrain tritt als Frau, als Hypertechnikerin in Erscheinung, die eigentlich nur Gutes will, aber letztlich den Falschen hilft. Dieser 5. Logbuch-Roman gibt ziemlich gut Auskunft darüber, wie die SOLAG aus brutalen Machtkämpfen heraus entstanden ist. Interessant dabei zwar z.B. auch diese Willkür, mit der Glador mal eben so noch die Troiliten in die Hierarchie als 5. Kaste einfügt, und die Ferraten von ihrem 5. auf den 6. Platz verdrängt, nur weil Chybrain in der Gestalt von Karjanta sie als 5. Kolonne bezeichnet.

Die Pyrriden sind die Pyrriden, weil eine Space-Jet PYRRID hieß, okay, aber warum haben dann z.B. die Haematen, wenn das die Blutenden bedeutet, nicht die roten Uniformen, sondern blaue? Warum haben die Pyrriden die roten Uniformen. Es wirkt alles nicht ganz durchdacht, weil Peter Griese offenbar vieles sich erst nachträglich überlegen konnte, da er nicht von Anfang an der Expokrat des Zyklus war.

Für mich ist dies dennoch der bisher beste Logbuch-Roman, sogar ziemlich spannend geschrieben. Warum Chybrain sich aber Karjanta nennt, nach dem Planeten aus dem Roman vorher, wird nicht erklärt. Ziemlich erstaunlich ist, dass ein paar SOL-Techniker fast drauf und dran waren, einen Fiktivtransmitter zu erfinden, allgemein aber Technikkenntnisse seit der Übergabe der SOL an die Solaner eher in Vergessenheit geraten sind.

So oder so, Atlan hat nun den Hinweis, dass irgendwo ein Speicher existiert, der eine Bauanleitung für einen Hypervakuumsverzerrer enthält, mit dem man Hidden-X auf die Pelle rücken kann, und man kann sich wieder dem Problem der Molaaten widmen, welche als Baumeister-Hilfskräfte in den Dienst von Hidden-X gepresst wurden und werden. Dies ergibt dann wohl den Ansatzpunkt für weitere Aktionen.
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Am Montag, den 6. Dezember 1982 erschien der Band 583 der Atlan-Serie:

Die fünfte Kolonne der Molaaten

von Hans Kneifel


Bild


Handlung:

Am 12. Oktober 3804 wird auf der SOL eine zehnköpfige Einsatzgruppe aus Molaaten vorbereitet, die von Sanny angeführt wird. Dazu gehören die Roboter Cerbelin und Isydor, die als Molaaten getarnt werden. Die eigentlichen Molaaten werden mentalstabilisiert. Hreila Morszek und Tristan Bessborg sind auf der SOL verschwunden.

Am 13. setzt Atlan die Molaaten mit der Space-Jet PARTISAN auf Krymoran ab. Seit dem letzten Besuch des Dimensionstransmitters vor knapp 20 Tagen lässt dieser nur noch Molaaten ein, die dem BEFEHL folgen. Während die Truppe auf eine Gruppe von beeinflussten Molaaten wartet, deren Platz sie einnehmen können, wird Oserfan von den Rebellen freigelassen und stößt zum Einsatzteam.

Schließlich können sie beeinflusste Molaaten paralysieren und an deren Stelle zum Flekto-Yn abgestrahlt werden. Gynn bleibt auf eigene Faust mit Isydor zurück und platziert Bomben im Dimensionstransmitter.

Am 14. Oktober entdeckt der Statistiker Igh Hargar die Leiche von Tristan Bessborg auf der SOL. Hage Nockemann stellt fest, dass die Haut all ihre Buhrlo-Eigenschaften verloren hat. Weitere Buhrlos melden sich krank.

Im Flekto-Yn bringt die Fünfte Kolonne die molaatischen Aufseher auf ihre Seite. Während einer allgemeinen Ruheperiode für die Molaaten wird der Dimensionstransmitter von Sanny umprogrammiert. Die 50.000 Molaaten im Flekto-Yn werden nach Krymoran abgestrahlt, wo Gynn nach getaner Arbeit den Transmitter sprengt.

Im Flekto-Yn werden jedoch Sanny, Oserfan und Ajjar von HIDDEN-X in eine geschlossene Nickelkammer versetzt. Als Chybrain erscheint, verwandeln sich die Wände in Jenseitsmaterie, worauf Chybrain sich auflöst.

Während die Molaaten von Beibooten der SOL abgeholt werden, meldet sich HIDDEN-X bei Atlan, Bjo Breiskoll und Breckcrown Hayes. Er prahlt mit den drei Gefangenen und der Tatsache, dass das Flekto-Yn trotz der Befreiung der Molaaten noch fertig geworden ist. Außerdem sei seine Rache an der SOL bereits im Gange.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Cardif » 14. Oktober 2017, 17:12

Benutzeravatar
Offline
Cardif
Ertruser
Beiträge: 851
Registriert: 25. Juni 2012, 21:38
577 – Die letzte Zuflucht – Horst Hoffmann
Ordnetlich. Einer der besseren Romane von Hoffmann. Zwar finden sich hier und da die üblichen Ansätze seines Erzählstils, die mir nicht gefallen, jedoch hält es sich in Grenzen. Hapeldan, der Schalter, ist tot. Unsere Helden brechen auf zu neuen Schandtaten.
Erwähnenswert ist ein Leserbrief eines gewissen Rüdiger Schäfer, der unter anderem wissen will, was ein ATLAN Autor so verdient. Grieses Antwort: zu wenig.

578 – Zone-X – Hubert Haensel
Die Handlung rund um die Bekehrer hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Auch in Sachen Handlungsfortschritt tut sich nicht viel. Die SOL strandet mal wieder im Nirgendwo und tappt in eine Falle. Ein paar Korvetten und Jets gehen zu Bruch. Lesenswert war das Ganze trotzdem, schön geschrieben.
Zu Erwähnen ist hier noch die doppelseitige Innenillu in der Heftmitte. Gefällt. Und es wird für einen PR Kalender 1983 geworben. Wer hat den noch? Her damit.

579 – Die Dunkelwelt – Hans Kneifels
Vorneweg: schon wieder ein Leserbrief von Rüdiger Schäfer, diesmal mit einem Ausblick zu ATLAN Band 5000. Wie wir alle wissen, sollte es dazu nicht mehr kommen.
Der Roman selbst ist ein Paradebeispiel eines überdurchschnittlichen Kneifel Romans. Es macht einfach Spaß, so etwas zu lesen. Auch das Titelbild sollte eine Erwähnung wert sein.
Im Innenteil wird fleissig für Fanartikel geworben. All die Dinge, die ich heute für teures Geld mir leiste (oder auch nicht). Hätte ich nur damals zugelangt. Wimpel, Lexikon, Anstecknadel, Postermappe, T-Shirt…


580 – Der Dimensions-Transmitter – H. G. Francis
Zweifellos gut geschrieben von Francis, rasant wie meist. Jedoch ermüdet mit der Zeit Atlans Weg durch den Dimensions-Transmitter.
Die Risszeichnung ist beeindruckend.

581 – Der ruhelose Wanderer – Peter Griese
Chybrains Lebensgeschichte. Ich mag Lebensgeschichten. Diese hat auch einiges zu bieten, jedoch war mir das ganze ‚höhere Mächte Treiben‘ irgendwann zuviel. Immerhin stellt sich Chybrain jetzt nicht mehr als der Alles-Problem-Löser dar. Ordentlich das Ganze, es geht dem Zyklusende entgegen. Nur: achtzehn Bände, wie die jetzt noch füllen?
Wir werden sehen.

582 – Das totale Nichts – Arndt Ellmer
Das fünfte Logbuch der SOL. Sie sind schon etwas besonderes, die Logbücher. So auch dieses. Hervorragend geschrieben bringt es Licht in das Entstehen der Kasten und den dazu gehörigen Namensgebungen. Sie zählen nach wie vor zu den Highlights des Zyklus‘. Im Grunde müßte man alle Logbücher (keine Ahnung, wieviel da noch kommen) in einem überarbeiteten Band veröffentlichen. Das wäre ein Traum. Als Ebook?

583 – Die Fünfte Kolonne der Molaaten – Hans Kneifel
Und schon wieder ein Leserbrief von Rüdiger Schäfer. Der Mann war damals ziemlich aktiv.
Und auch schon wieder ein Roman von Kneifel. Wunderbar. Beieindruckend, wie meist, das beschreibende Element seiner Romane.
Im Mittelteil diesmal eine Innenillu, doppelseitig, die ziemlich einfallslos hingezeichnet wirkt. Schade.

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Cardif » 14. Oktober 2017, 17:13

Benutzeravatar
Offline
Cardif
Ertruser
Beiträge: 851
Registriert: 25. Juni 2012, 21:38
Augeholt. Was so ein Urlaub möglich macht :D

War echt schön so am Stück zu lesen :st:
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Am Montag, den 13. Dezember 1982 erschien der Band 584 der Atlan-Serie:

Aufbruch der Molaaten

von Horst Hoffmann


Bild


Handlung:

Beiboote der SOL haben sämtliche Dunkelplaneten abgegrast und insgesamt 100.000 Molaaten geborgen. Diese sollen mit dem eigens konstruierten Container-Träger MOSES unter dem Kommando von Jard Neru nach Bumerang gebracht werden. 800 Roxharen werden von zwei Leichten Kreuzern nach Roxha zurückgebracht.

OGGARS HORT begleitet die MOSES auf ihrem Flug. Nach 28 Stunden Flug und 10 Millionen zurückgelegten Lichtjahren, erwacht etwas Fremdes auf der MOSES, das zunächst Sternfeuers Bewusstsein lähmt. Drux, Filbert und Pina entdecken kurz darauf eine Leiche in der MOSES. Das Fremde erweist sich als Amöben-Wesen, das seine Form beliebig verändern kann. Auf diese Weise kann es die Überlichttriebwerke der MOSES sabotieren, so dass das Schiff den Rückflug nicht mehr schaffen kann. Oggar kommt auf die MOSES, um den Fremden zu jagen.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann der Fremde wieder ein Triebwerk sabotieren, indem er sich teilt und gleich zwei Solaner imitiert. Dadurch muss die MOSES die Sterne der Dynurer anfliegen, die sich als einzige noch in Reichweite befinden. Am 28. Oktober 3804 erreicht die MOSES Dynur.

An diesem Tag findet Blödel die Pläne des Hypervakuum-Verzerrers in dem Brocken Erde der Terra-Idealisten, der von Collinia Brackfaust aufbewahrt wird. Er vertauscht den Brocken gegen eine Kopie aus Plastik, um Brackfaust zu täuschen. Die SOL schickt Versorgungsschiffe aus, um die benötigten Rohstoffe zu beschaffen.

Beim Anflug auf Dynur geht der Saboteur durch mehrfache Teilung zum Großangriff über. Durch Sabotage der Waffen feuern diese auf Dynur, was den automatischen Gegenangriff eines von Hapeldan installierten Forts zur Folge hat. Die MOSES stürzt ab, lediglich neun Solaner überleben die Havarie. Den Containern droht der Absturz, als in Cpt'Carch vorübergehend große Kräfte freiwerden. Erst erweckt er Sternfeuer, wodurch Oggar die Amöben-Wesen erkennen kann. Dann hält er die Container fest, bis die Molaaten mit Raumanzügen ausgestiegen sind.

Beim wütenden Angriff einiger Dynurer, die die MOSES für den Feuerüberfall verantwortlich machen, auf die Molaaten stellt sich heraus, dass die dynurischen Entzugsschocker nur auf die Amöben-Wesen tödlich wirken. Damit können die Molaaten und das Fremdwesen getrennt werden. Die Dynurer lassen sich von der Friedfertigkeit der Molaaten überzeugen.

Vier Tage später begegnet Oggar den letzten Amöben. Er erfährt, dass diese die letzten Vertreter eines Volkes aus Pers-Mohandot sind, das von HIDDEN-X in die Zone-X verschleppt worden ist. Dort sind fast alle durch den Mentaldruck gestorben. Der letzte Überlebende hat die Molaaten für willige Helfer von HIDDEN-X gehalten und daher angegriffen. Jetzt hat er seinen Irrtum erkannt und stirbt.

Insider erreicht mit dem HORT Dynur, nachdem er die MOSES zunächst in Bumerang gesucht hat. Er bringt Cpt'Carch mit, dessen Bewusstsein sich nach seinem Einsatz auf dem HORT manifestiert hat. Der wieder vollständige Oggar bringt am 7. November zehn Dynurer und Anlagen zur Errichtung eines Raumschlauchs nach Bumerang, wo bereits zwölf Planeten von den Ysteronen rekonstruiert worden sind. Unter Nutzung der überdimensionierten Kraftwerke aus Hapeldans Forts kann damit ein Raumschlauch zwischen Dynur und einem Planeten hergestellt werden, der von den Molaaten Heimat-1 genannt wird. Molaaten und Dynurer wollen bei der Neuerschließung Bumerangs zusammenarbeiten.

Am 14. November dockt der HORT mit Oggar, Insider und den überlebenden Solanern bei der SOL an. Einen Tag später kehrt Wajsto Kolsch mit Akitar an Bord von den Chailiden zurück.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Cardif » 17. Oktober 2017, 17:46

Benutzeravatar
Offline
Cardif
Ertruser
Beiträge: 851
Registriert: 25. Juni 2012, 21:38
584 – Aufbruch der Molaaten – Horst Hoffmann
Als Leserbriefschreiber zeichnet diesmal wieder Vaas, der sich mit Schäfer wohl abzuwechseln scheint.
Zum Roman: Durchschnitt, fällt deutlich zum Vorgänger ab. Die Molaatenstory wird hier zu einem Abschluss gebracht. Ein Kreis schließt sich.
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Am Montag, den 20. Dezember 1982 erschien der Band 585 der Atlan-Serie:

Anschlag auf die Zukunft

von Peter Terrid


Bild


Handlung:
Hallam Blake ist ein Journalist auf der SOL, der eine kleine Zeitung herausbringt und dessen Frau Alyn ein Kind erwartet. Er versucht, dem Racheplan von HIDDEN-X auf die Spur zu kommen. Von Atlan erfährt er, dass Akitar besonders unter dem Mentaldruck gelitten hat, bis er beim Anflug des HORTES auf Krymoran verschwunden ist. Nach Besuchen bei Breckcrown Hayes und Hage Nockemann nimmt Blake sich vor, Hreila Morszek zu finden. Durch die Seuchengerüchte entsteht allmählich eine Hysterie gegen Buhrlos.

Zufällig findet der Journalist einen Buhrlo, der genau wie Tristan Bessborg aussieht. Dieser flüchtet sich vor fanatischen Solanern mit einer Waffe in eine Generatorstation. Als Blake durch einen Kabelschacht an die Bessborg-Kopie herankommt, wird er von diesem paralysiert. Kurz darauf wird der flüchtende Bessborg von Solanern erschossen. Das Gewebe der Überreste erweist sich als molaatisch.

Bora St. Felix erzählt Blake, dass ihr Sohn Foster meint, Morszek telepathisch gespürt zu haben. Der Journalist entdeckt Hreila Morszek in einem stillgelegten Bestattungsinstitut, kurz bevor sie stirbt. Ihre letzten Worte lassen befürchten, dass der Plan von HIDDEN-X vorsieht, die Zeugungsfähigkeit der Solaner durch eine Seuche zu zerstören, um die SOL langfristig zu entvölkern. Atlan befürchtet sogar, dass die Solaner wegen der Übertragungsgefahr nie wieder mit anderen Menschen Kontakt haben dürfen.

Als Blake Nockemann besucht, werden sie von einer Bessborg-Kopie überfallen. Diese will für ihren Meister wissen, wie schwer die Solaner von der Krankheit getroffen sind. Nockemann gibt über seine Datenleitung einen Notruf ab, so dass Atlan und Bjo Breiskoll zu Hilfe kommen. Bei der Überwältigung stürzt der falsche Bessborg unglücklich und erweist sich als Oserfan in einer Maske. Im Sterben verfügt der Molaate wieder über seinen eigenen Willen und warnt davor, die letzte Bessborg-Kopie zu töten, da es sich um Sanny oder Ajjar handeln muss.

Nockemann entdeckt schließlich das Atavismus-Gen, das Hreila Morszek eingeschleppt hat. Es soll atavistische Gen-Gruppen aktivieren, so dass die Solaner-Kinder entwicklungsgeschichtlich zurückentwickelt zur Welt kommen. Allerdings erweist es sich, dass es fast nie wirken wird. Lediglich die Buhrlos müssen damit rechnen, dass ihre Bevölkerung von fast 4600 auf ein Zehntel zurückgeht, da mehr normale Kinder geboren werden. Blakes Frau bringt kurz darauf eine gesunde Tochter zur Welt, was die Harmlosigkeit des Atavismus-Gens für bereits Schwangere beweist.

Wöbbeking erscheint in der Nähe der SOL und fragt Atlan, warum er sich nicht um Chybrain gekümmert hat.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Yman » 22. Oktober 2017, 13:40

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 795
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Cardif hat geschrieben:583 – Die Fünfte Kolonne der Molaaten – Hans Kneifel
Und schon wieder ein Leserbrief von Rüdiger Schäfer. Der Mann war damals ziemlich aktiv.
Und auch schon wieder ein Roman von Kneifel. Wunderbar. Beieindruckend, wie meist, das beschreibende Element seiner Romane.
Im Mittelteil diesmal eine Innenillu, doppelseitig, die ziemlich einfallslos hingezeichnet wirkt. Schade.


Hans Kneifel hat ohne Zweifel seine Stärken, der Roman war auch gut geschrieben, aber ähnlich wie die Illu auch ein bisschen einfallslos. Der Anfang ist typisch, eine Expedition bzw. ein Kommando wird ausgerüstet, mit Robotern in Molaatenform, die Molaaten werden mentalstabilisiert, und Atlan fliegt die Space-Jet selbst in den Einsatz. Atlan setzt die von Sanny angeführten Molaaten ab, und Oserfan kommt auch noch dazu, und es geht dann durch den Dimensionstransmitter ins Flekto-Yn, wo es etwas trist zugeht. Die Molaaten, als Arbeitskräfte missbraucht, leben unter ziemlich primitiven Bedingungen und haben keine Ahnung, was mit ihnen nach getaner Arbeit geschehen soll. Die Flucht durch den umgeschalteten Transmitter ist schnell organisiert und trifft auf keinen nennenswerten Widerstand. Für Kneifel war das ein einfacher Job: Beschreiben, wie sich das Team fertig macht, rein in den Transmitter, auf der Gegenseite alle einsammeln, und wieder zurück durch den Transmitter. Er musste dann nur noch Sanny, Oserfan und noch einen dritten Molaaten in der Gefangenschaft Hidden-X zurücklassen, damit es damit irgendwann in der Handlung weitergehen kann.

Die SOL nimmt dann alle Molaaten auf, Krymoran kann verlassen werden. Die Molaaten werden auf irgendeine Welt gebracht, ihre neue Heimat, und die SOL kann sich wieder Hidden-X stellen, der es sich nicht nehmen lässt, Atlan, Breiskoll und Hayes persönlich zu drohen. An Bord der SOL sind die Buhrlos von einer eingeschleppten Krankheit betroffen, für die Hidden-X verantwortlich ist. Damit ist auch hier klar, wie es weitergeht.

Um meine Statistik der Einsatzfahrzeugtypen zu komplettieren:

A 579 HORT
A 580 HORT, Korvette Haudegen
A 581
A 582 Space-Jet PYRRID
A 583 Space-Jet PARTISN
A 584 HORT, 2 Kreuzer, Container-Träger MOSES

In Atlan 584 klingen eine religionsgeschichtliche Untertöne an, die Befreiung eines Sklavenvolks, ... jedenfalls gibt es nun ein Novum in der Geschichte der Einsatzfahrzeuge der SOL: Es wird ein großes Schiff eines neuen Typs gebaut, die MOSES, mit dem die Molaaten eine neue Heimat finden sollen. Eine Korvette dient als Shuttle, um Molaaten von der SOL zur MOSES zu bringen. 2 Kreuzer werden bereitgestellt, um 800 Roxharen zu ihrem Planeten bringen.

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Cardif » 22. Oktober 2017, 17:10

Benutzeravatar
Offline
Cardif
Ertruser
Beiträge: 851
Registriert: 25. Juni 2012, 21:38
Yman hat geschrieben:..


Um meine Statistik der Einsatzfahrzeugtypen zu komplettieren:

A 579 HORT
A 580 HORT, Korvette Haudegen
A 581
A 582 Space-Jet PYRRID
A 583 Space-Jet PARTISN
A 584 HORT, 2 Kreuzer, Container-Träger MOSES

....



Das finde ich klasse, gefällt mir jedes Mal :st:

So langsam nähern wir uns der 600 -> da wäre mal ein ATLAN Lesezirkel Stammtisch fällig. Leider schreibt kaum jemand mit. Dann machen wir eben einen kleinen? :D
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Am Montag, den 27. Dezember 1982 erschien der Band 586 der Atlan-Serie:

Rettungsaktion für Chybrain

von Kurt Mahr


Bild


Handlung:
Chybrain versteckt sich in Sanny und verhindert, dass die Molaatin dem Einfluss von HIDDEN-X unterliegt. So bleibt sie im Flekto-Yn zurück, als Oserfan und Ajjar als Spione auf die SOL geschickt werden. Chybrain öffnet einen Weg aus dem Gefängnis. Sanny macht sich auf den Weg zum zentralen Hohlspiegel, da dieser das Ziel einer Attacke von Atlan sein müsste. Auf dem Weg trifft sie auf mehrere Bakwer, mit denen sie sich dank Chybrain verständigen kann. Diese bringen sie zum Spiegel.

Wöbbeking bietet Atlan an, ihm und fünf Begleitern einen Weg zum Flekto-Yn zu schaffen. Der Arkonide wählt Blödel und vier Spezialroboter als Begleiter. Nach dem Transport durch Wöbbeking findet sich die Gruppe in einem Gang wieder, der als Signalleiter zum Hohlspiegel dient. Atlan macht sich auf den Weg zu dem Spiegel. Nach und nach werden die vier Roboter zur Erkundung und Ablenkung ausgesandt. Unterwegs begegnen Atlan und Blödel dem jungen Bakwer Wuschel, den Blödel in einem Hohlraum seines Körpers unterbringt. Wuschel erzählt von Sanny. Atlan bittet den Bakwer, für ein Treffen zu sorgen.

Am Spiegel ist ein Roboter Atlans übrig, der durch seine Sprengung einen Kernbrand des Spiegels einleitet. Sanny wird von den Bakwern zu Atlan gebracht. Während Atlan, Sanny und Blödel sich gegen angreifende Roboter verteidigen, werden sie von Wöbbeking zurückgeholt.

Dieser nimmt den geschwächten Chybrain an Bord und verschwindet. Vorher gibt er an, die Solaner müssten einen Weg gegen den Mentaldruck finden. Blödel hat Wuschel mitgenommen. HIDDEN-X meldet sich und kündigt an, er wolle die Solaner für den Wiederaufbau des Spiegels versklaven.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Cardif hat geschrieben:So langsam nähern wir uns der 600 -> da wäre mal ein ATLAN Lesezirkel Stammtisch fällig. Leider schreibt kaum jemand mit. Dann machen wir eben einen kleinen? :D


Geile Idee! :wub: Gerade weil es so wenig sind, liegt es vielleicht sogar im Bereich des Möglichen! Je weniger Leute, desto einfacher lässt sich ein Termin finden. Schwieriger wird es schon, einen Treffpunkt zu finden, der allen gerecht wird. :gruebel: Wanderer777 kommt aus Österreich, Nobby.r und ich wohne in/bei Nürnberg. Heiko Langhans im hohen Norden (wenn er den Zeit dazu fände?). Wo kommt der Rest her? ;)
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Cardif » 29. Oktober 2017, 13:22

Benutzeravatar
Offline
Cardif
Ertruser
Beiträge: 851
Registriert: 25. Juni 2012, 21:38
Bodensee, Konstanz. Also genau in der Mitte :unschuldig:

:D
Benutzeravatar
Offline
Richard
Kosmokrat
Beiträge: 5104
Registriert: 3. Mai 2013, 15:21
Wohnort: .at & TDSOTM
Auch wenn *.at ein eher kleines Land ist sollte man das nicht in einem (regionalen) Topf werfen:
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe kommt Wanderer aus Wien und der Langschäfer pennt in Sbg (aber der ist hier nicht aktiv, rein gefühlsmaessig).
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Cardif hat geschrieben:Bodensee, Konstanz. Also genau in der Mitte :unschuldig:

:D


Lol - ja wenn man nur die südlichen Bewohner und Österreich einbezieht, dann stimmt das wohl :lol: Aber ein Nordlicht wie z.B. Heiko würde das wohl ganz anders sehen. Da dürften wir uns mehr so in Richtung Köln bewegen.... :P

Richard hat geschrieben:Auch wenn *.at ein eher kleines Land ist sollte man das nicht in einem (regionalen) Topf werfen:
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe kommt Wanderer aus Wien und der Langschäfer pennt in Sbg (aber der ist hier nicht aktiv, rein gefühlsmaessig).


Das ist uns schon klar, Richard und es soll keine Beleidigung gegen *.at sein. Ich habe bewusst nicht geschrieben, das Wanderer777 aus Wien kommt - nicht jedem ist es Recht, seine Heimatstadt im Thread genannt zu bekommen. Ist im Avatar der Heimatort genannt, dann ist das kein Problem - bei Wanderer ist das eben nicht der Fall.
Zuletzt geändert von Lumpazie am 5. November 2017, 10:27, insgesamt 1-mal geändert.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Am Montag, den 03.Januar 1983 erschien der Band 587 der Atlan-Serie:

Krieger für Hidden-X

von Hans Kneifel


Bild


Handlung:
Am 1. Dezember 3804 wird der fertiggestellte Hypervakuum-Verzerrer auf den Namen CHART DECCON getauft. Während das Gerät getestet wird, setzen sich die Dunkelwelten in Bewegung. Damit bringt HIDDEN-X die Anterferranter in Reichweite der SOL, die nach und nach Solaner per Fernteleportation nach Anterf entführen. Als sie Oggar entführen, macht sich Insider mit OGGARS HORT auf die Suche.

Oggar startet zusammen mit den bereits entführten Solanern einen Ausbruch. Die Gruppe kann mit dem Frachter VERWEGENHEIT starten, wird jedoch von mehreren Kreuzern entführt. Es kommt zum Kampf zwischen den Kreuzern und dem herbeieilenden HORT. Bevor die SOL eintrifft, ist der HORT vernichtet und Oggar getötet. Insider hat sich mit der SCHNECKE retten können. Cpt'Carch und Sternfeuer kehren in ihre Körper zurück, während der Verbleib des Oggar-Bewusstseins unbekannt ist.

Die SOL bewegt sich außerhalb der Reichweite der Fernteleportation. Im Auftrag von HIDDEN-X starten die Anterferranter einen Großangriff mit ihrer Flotte und den planetaren Geschützen Anterfs. Als die CHART DECCON unter Beschuss steht, löst Ursula Grown den Verzerrer aus. Daraufhin verschwinden Anterf und alles, was von dem Planeten stammt.

Die anschließende Bilanz zeigt, dass drei Solaner schon zum Flekto-Yn versetzt worden sein müssen. Als die Solaner das Flekto-Yn mit dem Verzerrer angreifen wollen, verhindert HIDDEN-X dies mit seinem Mentaldruck.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Yman » 5. November 2017, 20:25

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 795
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Danke, Lumpazie, für's Einstellen!

Leider hinke ich im Moment etwas hinterher, da ich damit beschäftigt bin, meine komplette Science-Fiction-Sammlung aufzuordnen. Aus Platzgründen muss da leider einiges weg.

Lumpazie hat geschrieben:
Cardif hat geschrieben:So langsam nähern wir uns der 600 -> da wäre mal ein ATLAN Lesezirkel Stammtisch fällig. Leider schreibt kaum jemand mit. Dann machen wir eben einen kleinen? :D


Geile Idee! :wub: Gerade weil es so wenig sind, liegt es vielleicht sogar im Bereich des Möglichen! Je weniger Leute, desto einfacher lässt sich ein Termin finden. Schwieriger wird es schon, einen Treffpunkt zu finden, der allen gerecht wird. :gruebel: Wanderer777 kommt aus Österreich, Nobby.r und ich wohne in/bei Nürnberg. Heiko Langhans im hohen Norden (wenn er den Zeit dazu fände?). Wo kommt der Rest her? ;)


Ich finde die Idee auch super, aber ich schaffe es ja nicht mal zum Stammtisch nach Mannheim.

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Cardif » 6. November 2017, 15:52

Benutzeravatar
Offline
Cardif
Ertruser
Beiträge: 851
Registriert: 25. Juni 2012, 21:38
Macht doch nichts - war ja nur mein Wunsch Gedanke.

Vielleicht mach ich trotzdem einen 'Abenteuer der SOL Stammtisch' bei mir - mit mir als Teilnehmer :D Ich kann ja mal eine Einladung raushauen. Die Idee kam mir, als ich vor kurzem den Perry Rhodan Wimpel ergattern konnte. Den möchte ich gerne mal auf dem Tisch sehen mit entsprechend coolen Leuten und Gesprächsthemen drum herum.

Ich schau mal nach einem Termin :D :D

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Yman » 8. November 2017, 19:04

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 795
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Ich würde ja gerne mal Urlaub am Bodensee machen und euch alle dort treffen, oder auf dem Weihnachtsmarkt in Konstanz oder Nürnberg, oder ...

Sollte sich wirklich mal eine Gelegenheit bieten, bin ich gerne mit dabei.

Wann findet eigentlich noch mal ein großer PR-Con wie der 2011 in Mannheim statt? 2021?
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Yman hat geschrieben: Ich finde die Idee auch super, aber ich schaffe es ja nicht mal zum Stammtisch nach Mannheim.


Na perfekt!!! Dann kommen wir einfach alle zu Dir , Yman!!! :D Bist so ziemlich mittig in Deutschland und Du brauchst dann nirgens hinfahren ;) :sauf:

Cardif hat geschrieben:Macht doch nichts - war ja nur mein Wunsch Gedanke.

Vielleicht mach ich trotzdem einen 'Abenteuer der SOL Stammtisch' bei mir - mit mir als Teilnehmer :D Ich kann ja mal eine Einladung raushauen. Die Idee kam mir, als ich vor kurzem den Perry Rhodan Wimpel ergattern konnte. Den möchte ich gerne mal auf dem Tisch sehen mit entsprechend coolen Leuten und Gesprächsthemen drum herum.

Ich schau mal nach einem Termin :D :D


Also ich wäre dabei - evtell könnte ich den einen oder anderen Nürnberger Fan noch motivieren mitzufahren.

Yman hat geschrieben:Ich würde ja gerne mal Urlaub am Bodensee machen und euch alle dort treffen, oder auf dem Weihnachtsmarkt in Konstanz oder Nürnberg, oder ...

Sollte sich wirklich mal eine Gelegenheit bieten, bin ich gerne mit dabei.

Wann findet eigentlich noch mal ein großer PR-Con wie der 2011 in Mannheim statt? 2021?


Also der Nürnberger Christkindelsmarkt steht ja vor der Tür - da könnt ihr gerne vorbei kommen. Da ich allerdings im Einzelhandel tätig bin, fällt bei mir der Samstag flach - es müsste also schon ein Sonntag sein. Natürlich ist der Weihnachtsmarkt sehr überlaufen. Hier in Nürnberg fand in den 1980/90er Jahren immer der sogenannte Klapp-Con statt. Traditionell war der immer mit einem Gang zum Christkindelsmarkt verbunden. Leider lebt der Organisator dieses Cons seit Jahren in USA (und den dazugehörigen Club gibt es auch nicht mehr). Aber warum nicht diese alte Tradition wiederbeleben.... :)

Der nächste große Con in Mannheim? Nun, der erste war 1980, der zweite 2011 .... also dürfte der nächste so um 2041 sein :P Ernsthaft, vielleicht zum Erscheinen von Heft 3000? Mit dem Mannheimer Rosengarten hat VPM doch gute Erfahrungen gemacht. Mal sehen......
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Am Montag, den 10. Januar 1983 erschien der Band 588 der Atlan-Serie:

Das schlafende Heer

von Falk-Ingo Klee

Bild


Handlung:
Am 3. Dezember 3804 kehrt Akitar auf die SOL zurück. Er hat 100.000 Uralte mitgebracht, die sich auf die SOL und die Dunkelplaneten verteilen. Tatsächlich können sie den Mentaldruck aufheben.

Derweil aktiviert HIDDEN-X das Schlafende Heer: 48.000 flugtüchtige, 25 Meter große Kampfroboter, die auf einem Dunkelplaneten lagern. Es kommt zur Schlacht zwischen den Solanern und den Robotern. In der Frühphase wird der Hypervakuum-Verzerrer eingesetzt. Als lediglich eine 150 Meter durchmessende Öffnung zum Hypervakuum entsteht, lässt Atlan die Kreuzer PALO BOW und HORNISSE bereitmachen. Das Atlan-Team verteilt sich auf die Kreuzer, die im Hypervakuum ein Abwehrgerät gegen den Verzerrer vernichten. Zu diesem Zeitpunkt ist die CHART DECCON bereits beschädigt worden, so dass die SOL nicht zu Hilfe eilen kann. Kurz orten die Kreuzer ein kleines Sonnensystem, das Utopia genannt wird.

Beide Kreuzer kommen nicht von der Stelle, bis Sanny einen speziellen Kurs berechnet. Dann fangen sie einen Notruf auf, der von den drei Solanern stammt, die zum Flekto-Yn abgestrahlt worden sind. Trotz der Bedenken des Extrasinns lässt Atlan Seilossa Zerm, Murskan Bollwin und Dyck Tranand von der PALO BOW aufnehmen. Sternfeuer kann keine Beeinflussung feststellen. Erst als sich Seilossa Zerm unter einem Vorwand per Transmitter zur HORNISSE abstrahlen lässt, wird die Beeinflussung deutlich. Bjo Breiskoll kann Seilossa Zerm mit dem Transmitter ins Nichts schicken, worauf der Kreuzer von HIDDEN-X vom Rest des Universums isoliert wird. Die anderen beiden lösen sich in der PALO BOW auf, was auf den Kreuzer übergreift und zu dessen Vernichtung führt. Schließlich treiben die Männer und Frauen der PALO BOW als Schiffbrüchige im All. Nach einiger Zeit erreichen sie das Flekto-Yn und betreten unter Atlans Kommando eine Plattform.

Der Kampf gegen die Roboter setzt der SOL schwer zu, da die Angreifer jede Strukturlücke zum Einschleusen beschädigter Beiboote zum Entern der SOL nutzen. Allmählich drohen die Solaner auf der SOL zu unterliegen, bis der Verzerrer provisorisch repariert ist. Ursula Grown richtet ihn gegen die SOL, wodurch die Roboter in den verlangsamten Zeitablauf des Sternenmeers fallen. Dies führt zur Wende in der Schlacht. Trotzdem kann ein Roboter die CHART DECCON so schwer beschädigen, dass der Verzerrer für Wochen ausfällt. Auch ohne den Verzerrer wird die Schlacht am Ende des 4. Dezembers gewonnen.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Yman » 12. November 2017, 19:05

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 795
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Lumpazie hat geschrieben:
Yman hat geschrieben: Ich finde die Idee auch super, aber ich schaffe es ja nicht mal zum Stammtisch nach Mannheim.


Na perfekt!!! Dann kommen wir einfach alle zu Dir , Yman!!! :D Bist so ziemlich mittig in Deutschland und Du brauchst dann nirgens hinfahren ;) :sauf:

Nach Mannheim brauche ich immer noch eine Stunde, aber es wäre halt näher als der Bodensee. ;)

Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 13. Dezember 1982 erschien der Band 584 der Atlan-Serie:

Aufbruch der Molaaten

von Horst Hoffmann


Der Roman war gut, aber wie Blödel die Baupläne für den Hypervakuumverzerrer ausgerechnet in dem Brocken Erde, der von Collinia Brackfaust verwahrt wird, findet, war etwas zu viel des Guten. Auch die Aktion mit dem Raumschlauch über eine Entfernung von 12 Millionen Lichtjahren ging an die Schmerzgrenze. Ein Raumflug über eine Entfernung von 40 Millionen Lichtjahre scheint nicht wirklich etwas Besonderes mehr zu sein, aber es kostet noch Zeit. Der Transport mittels Raumschläuchen über Galaxien hinweg, gespeist von einem einzelnen planetaren Kraftwerk einer nicht gerade auf Kosmokratentechnik basierenden Zivilisation, innerhalb weniger Stunden stellt eine Revolution dar, die die Serie hätte erschüttern müssen. Sehr gut war aber, dass der Planet Dynur und die Dynurer nicht vergessen wurden (Atlan 570: Im Reich der Dynurer, auch von Horst Hoffmann).

Dann wurde noch das Problem aufgegriffen, dass auf vielen Planeten tödliche Mikroorganismen lauern. Wenn das, wie im Roman nahegelegt, der Normalfall wäre, würde dies ebenfalls die Serie erschüttern. Die Autoren könnten kaum noch ihre üblichen Romane schreiben. Der nächste Hammer waren Cpt. Carchs gewaltige Kräfte, mit denen er die 5 Container in der Schwebe hielt. Bis zur Mitte war der Roman auf angenehme Weise spannend, dann wurde der Bogen leider ziemlich überspannt.

Schön ist die Risszeichnung des Containerschiffs, aber es ist nicht gut zu sehen, wie die 5 Container untergebracht sind. Insbesondere kann man die einzelnen offenbar würfelförmigen Container und deren Abmessungen (50 Meter Kantenlänge) nicht erkennen.

Eine seltsame Szene ist im Roman, wie Zehntausende Molaaten in Raumanzügen wie ein Insektenschwarm auf das Schiff zufliegen, als sie von der SOL auf die MOSES bzw. die Container überwechseln. War das wirklich so einfach und nötig, so viele Raumanzüge herzustellen, damit jeder da einzeln rüberkann?

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon NEX » 12. November 2017, 20:13

Benutzeravatar
Offline
NEX
Oxtorner
Beiträge: 544
Registriert: 30. Juni 2012, 11:43
Wohnort: Hochsauerlandkreis
Yman hat geschrieben:... Schön ist die Risszeichnung des Containerschiffs, aber es ist nicht gut zu sehen, wie die 5 Container untergebracht sind. Insbesondere kann man die einzelnen offenbar würfelförmigen Container und deren Abmessungen (50 Meter Kantenlänge) nicht erkennen. ...

Es sind keine 5 Container, sondern nur einer. Einen solchen Container (allerdings größer, aber ähnliche Bauweise) gibt es in Band 719 bzw 735 der Erstauflage (PR) als Risszeichnung. Diese Container haben die Maße 300 x 300 x 1500 m. Ich schätze, dass der Container hier die Maße 100 x 100 x 500 m hat.

Re: Klassiker-Zyklus 4: die Abenteuer der SOL

Beitragvon Yman » 12. November 2017, 20:20

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 795
Registriert: 6. März 2016, 09:48
NEX hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:... Schön ist die Risszeichnung des Containerschiffs, aber es ist nicht gut zu sehen, wie die 5 Container untergebracht sind. Insbesondere kann man die einzelnen offenbar würfelförmigen Container und deren Abmessungen (50 Meter Kantenlänge) nicht erkennen. ...

Es sind keine 5 Container, sondern nur einer. Einen solchen Container (allerdings größer, aber ähnliche Bauweise) gibt es in Band 719 bzw 735 der Erstauflage (PR) als Risszeichnung. Diese Container haben die Maße 300 x 300 x 1500 m. Ich schätze, dass der Container hier die Maße 100 x 100 x 500 m hat.


Im Roman (S. 9) steht aber folgendes: "Immer größer wurde die MOSES auf den Bildschirmen, ein mächtiger Quader mit insgesamt fünf Containern unter dem eigentlichen Schiff, von denen jeder rund fünfzig Meter Kantenlänge besaß. Die Oberfläche der MOSES wirkte mit ihren vielen Antennen und Aufbauten sinnverwirrend." (Zitat Ende)

Also, im Roman steht klar: Fünf (5) Container. Die hätten eine Gesamtlänge von ca. 250 Meter. Die MOSES ist 320 Meter lang. Man sieht auch so ungefähr die 5 Segmente in der Risszeichnung, nacheinander 5 Quadrate mit je 9 Teilquadraten wie eine Ritter-Sport-Tafel, aber von einer Risszeichnung erwarte ich, dass so etwas dann auch mal "aufgerissen" wird, das man es genau sehen kann.
VorherigeNächste

Zurück zu ATLAN

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste