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Alexandra
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Wer zufälligerweise die SOL 81 liegen hat - ab S. 60 ist ein Artikel über Marianne Sydows Gestaltung der Geburt des ersten Weltraumbabys. Sie hat das mit dem Weihnachtsmotiv und mit der Idee vom kosmischen Menschen an sich in Verbindung gebracht.
Umso deprimierender dann, wenn man die SOL in derart heruntergekommenem Zustand wiedertrifft.
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Yman
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Cardif hat geschrieben:
Lumpazie hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Ich freue mich auf diesen Zyklus und würde sehr gerne mitlesen.

Die Hefte liegen bereit.


:welcome: Ylm, schön das Du mit machst! Wir freuen uns über jeden Mitstreiter! :st:



Yes! :st: :st:


Danke euch beiden.

Alexandra hat geschrieben:Wer zufälligerweise die SOL 81 liegen hat - ab S. 60 ist ein Artikel über Marianne Sydows Gestaltung der Geburt des ersten Weltraumbabys. Sie hat das mit dem Weihnachtsmotiv und mit der Idee vom kosmischen Menschen an sich in Verbindung gebracht.
Umso deprimierender dann, wenn man die SOL in derart heruntergekommenem Zustand wiedertrifft.


Rein technisch funktioniert die SOL ja noch. Mit Ausnahme von SENECA, falls man den zur Technik zählen will. Deprimierend für Atlan ist die Entwicklung der Gesellschaft, aber war das nicht vorherzusehen? Ist das nicht immer so, dass die Abkopplung von der geeinten Menschheit fatale Folgen hat? Ich weiß nicht mehr, ob es Perry oder Atlan war, aber sie haben die SOL doch damals nicht leichten Herzens ziehen lassen, weil sie ein gutes Gefühl hatten, sondern sie sind dazu gezwungen worden.
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Rainer Nagel
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Ich fand das Eingangsszenario geradezu klassisch: Atlan kommt in eine pervertierte Gesellschaft und muss das geradestellen. Für mich hat das viel vom Flair der ersten Bände ausgemacht. Der Einzelne gegen die Gesellschaft - ein klassisches literarisches Motiv.
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Richard
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Das folgende wuerde jetzt wohl eher in den Kosmischen Burgen Thread passen ...
Naja, gerade auch in Band 907 zeigte sich schon, dass laengst nicht alle Solaner friedlich bzw. friedliebende Menschen sind und auch nicht vor Gewalt zurueckschreckten. Sprich die Solaner waren laengst nicht die "Friede, Freude, Eierkuchen" Gesellschaft als die sie vielleicht Gavro Yaal oder Joscan Hellmut irgendwann mal betrachtet haben.

Jetzt was, das wieder mehr hier her passt:

Auch wenn die Lebenserwartung der Menschen an Bord der SOL bei beispielsweise 120 oder 140 Jahre lag (k.a., ob es darueber Aussagen gab) werden die Solaner auch schon das eine oder andere Jahr unter 20 geschlechtsreif gewesen sein und dann kann man spekulieren wie lange Menschen in dieser Zeit fortpflanzungsfaehig blieben.
Wenn man weiters davon ausgeht, dass fuer die Erziehung/Ausstattung/Ausbildung der Kinder die Gemeinschaft der Solaner aufkam koennte das schon zu einer relativ hohen Geburtenrate fuehren.

Und bei entsprechend schneller Generationsfolge ist es durchaus moeglich, dass sich in 200 Jahren die Zustaende sehr schnell veraendern. Weiters ist es auch nicht so weit hergeholt, dass gewisse Gruppierungen die sich beispielsweise aufgrund des Beschaeftigungsfelds ergeben, gewisses Elitedenken ergibt. Moeglicherweise wurde der Beruf dann immer auf die Kinder vererbt, wenn er entsprechende Vorteile mit sich brachte ...

Und wenn bei den ursprünglich rund 10.000 Solanern bei der Uebergabe der SOL ein relativ kleiner Teil sich in die wichtigsten Positionen bringt koennten die dann durchaus die Macht an Bord an sich gerissen haben.
Wie bringt man SENECA da mit rein: nun, solange kein offenes Chaos herrscht waere es durchaus moeglich, dass SENECA nicht mit Bordmitteln fuer eine Ordnung im Sinne einer Demokratie sorgt; letztlich war das zumindest unter dem Kommando von Perry ja auch nicht der Fall, die Schiffsfuehrung war da durchaus militaerisch ausgerichtet was letztlich einer Machtuebernahme einer kleinen Gruppe entgegen kommt.
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Richard
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Yman hat geschrieben:Rein technisch funktioniert die SOL ja noch. Mit Ausnahme von SENECA, falls man den zur Technik zählen will. Deprimierend für Atlan ist die Entwicklung der Gesellschaft, aber war das nicht vorherzusehen? Ist das nicht immer so, dass die Abkopplung von der geeinten Menschheit fatale Folgen hat? Ich weiß nicht mehr, ob es Perry oder Atlan war, aber sie haben die SOL doch damals nicht leichten Herzens ziehen lassen, weil sie ein gutes Gefühl hatten, sondern sie sind dazu gezwungen worden.


Also alle ZA Traeger, die an Bord der SOL waren, hatten diese wohl nur ungern ziehen lassen.
Da an Bord der SOL die an Bord geborenen Menschen mehr und mehr in der Ueberzahl waren und diese die SOL als ihre Heimat betrachteten hat wohl die Expeditionsleitung unter Führung von Perry Rhodan mal zugestimmt, die SOL den Solanern zu uebergeben. Mit der Waffe im Ruecken wurde jetzt Perry nicht gezwungen die SOL zu uebergeben (nun, bei der eigentlichen Uebergabe ...) aber ganz freiwillig war das wohl auch nicht der Fall.
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Ziska
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Rainer Nagel hat geschrieben:Ich fand das Eingangsszenario geradezu klassisch: Atlan kommt in eine pervertierte Gesellschaft und muss das geradestellen. Für mich hat das viel vom Flair der ersten Bände ausgemacht. Der Einzelne gegen die Gesellschaft - ein klassisches literarisches Motiv.

:st: So ging es mir damals auch.

(Wobei "damals" bei mir irgendwann im Jahr 1992 oder 1993 gewesen sein muss, als ich mir die komplette Atlan-Serie für damals schlappe 200 DM unter den Nagel riss und sie dann prompt von 1 bis 850 quasi "am Stück" durchlas.)
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Alexandra
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Yman hat geschrieben:Rein technisch funktioniert die SOL ja noch. Mit Ausnahme von SENECA, falls man den zur Technik zählen will. Deprimierend für Atlan ist die Entwicklung der Gesellschaft, aber war das nicht vorherzusehen? Ist das nicht immer so, dass die Abkopplung von der geeinten Menschheit fatale Folgen hat? Ich weiß nicht mehr, ob es Perry oder Atlan war, aber sie haben die SOL doch damals nicht leichten Herzens ziehen lassen, weil sie ein gutes Gefühl hatten, sondern sie sind dazu gezwungen worden.

Seneca ist die zentrale Schnittstelle aller technischen Funktionen. Ohne ihn geht gar nix. Seine Fehlfunktionen sind bedenklich und es herrscht Hunger an Bord. Funktionierende Technik stelle ich mir anders vor.


Ziska hat geschrieben:
Rainer Nagel hat geschrieben:Ich fand das Eingangsszenario geradezu klassisch: Atlan kommt in eine pervertierte Gesellschaft und muss das geradestellen. Für mich hat das viel vom Flair der ersten Bände ausgemacht. Der Einzelne gegen die Gesellschaft - ein klassisches literarisches Motiv.

:st: So ging es mir damals auch.

(Wobei "damals" bei mir irgendwann im Jahr 1992 oder 1993 gewesen sein muss, als ich mir die komplette Atlan-Serie für damals schlappe 200 DM unter den Nagel riss und sie dann prompt von 1 bis 850 quasi "am Stück" durchlas.)

Klar, diese typische voltz'sche Ansatz, das Leben der ganz normalen Underdogs einzubringen, ist das Wertvollste.
Ich hatte mich oben auf Neuleser bezogen, die das Heft aufschlagen und weder zur SOL noch zu Atlan eine Beziehung haben.
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Yman
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Alexandra hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Rein technisch funktioniert die SOL ja noch. Mit Ausnahme von SENECA, falls man den zur Technik zählen will. Deprimierend für Atlan ist die Entwicklung der Gesellschaft, aber war das nicht vorherzusehen? Ist das nicht immer so, dass die Abkopplung von der geeinten Menschheit fatale Folgen hat? Ich weiß nicht mehr, ob es Perry oder Atlan war, aber sie haben die SOL doch damals nicht leichten Herzens ziehen lassen, weil sie ein gutes Gefühl hatten, sondern sie sind dazu gezwungen worden.

Seneca ist die zentrale Schnittstelle aller technischen Funktionen. Ohne ihn geht gar nix. Seine Fehlfunktionen sind bedenklich und es herrscht Hunger an Bord. Funktionierende Technik stelle ich mir anders vor.


Die SOL-Zellen sind ja autonom und können jederzeit abgekoppelt werden, funktionieren also auch ohne SENECA.

Müsste nicht auch das Mittelstück ohne SENECA funktionieren, wenn man SENECA nicht abschalten, aber ihm seine Kontrolle entziehen könnte? Die Schiffe lassen sich doch in dieser Ära sicher noch manuell steuern.

Das mit dem Hunger, liegt das nicht an den 100.000? Für so eine große Besatzung war das Schiff ja nicht gedacht.
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Ziska
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Alexandra hat geschrieben:Klar, diese typische voltz'sche Ansatz, das Leben der ganz normalen Underdogs einzubringen, ist das Wertvollste.
Ich hatte mich oben auf Neuleser bezogen, die das Heft aufschlagen und weder zur SOL noch zu Atlan eine Beziehung haben.

Ja, du hast vollkommen recht - das Heft bezieht einen Großteil seines Effekts aus zwei Richtungen: einerseits die SOL und was nach all den Hoffnungen der Solaner aus ihr geworden ist, andererseits die "klassische" Atlan-Situation, wo er sich in einer neuen Zeit an einem neuen Ort zurechtfinden muss.

Es würde mich schon interessieren, wie sich das für einen völlig Außenstehenden liest. Aber ich denke, PR-unbeleckte Neueinsteiger waren zumindest damals nicht wirklich das Publikum für die Atlan-Serie. (Bei der Taschenheft-Neuauflage war es vielleicht anders.)
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Alexandra
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Was ich eben vergessen hatte: Grüß dich, Yman!



@Ziska
Als ich ins neue TB reinlas, fand ich, die hätten irgendwas an den Anfang tun müssen, um Atlans Persönlichkeit zu vermitteln.
Zuletzt geändert von Alexandra am 6. März 2016, 17:21, insgesamt 2-mal geändert.
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NobbyR
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... so liebe Leute... nachdem ich eh grad im Lesefieber bin (Neustart ab Heft 1 der 5. Auflage... bin da jetzt bei Heft 46... Aufholjagd der Erstauflage ab Heft 2800... UND jetzt wohl auch ATLAN ab Heft 500.. ich kanns doch nicht lassen :D ...) hab ich vorhin mir den ATLAN Jubiläumsband 500 hervorgeholt und bin momentan auf Seite 21 angelangt...

Das Titelbild und Poster haben mich von je her schon fasziniert, es kommt direkt nach meinen Lieblingsmotiven von PR 1000 und 1100... gefolgt dann von PR 500 und PR 800... das sind und bleiben meine absoluten Favorits, was Jubiläums-Titelbilder angeht...

Zurück zu ATLAN 500... ich hab die ersten 12 Hefte vor X-Jahren schonmal gelesen, kann mich aber inhaltlich an nix mehr genaues erinnern, daher tut mir so ne Auffrischung ganz gut, glaub ich... und versuche jetzt pro Woche 1 Heft mitzulesen... was zwar meine Aufholjagd der 1. Auflage und der Neulese-Aktion etwas bremsen wird.. aber ist auch egal, ich hab da ja von niemandem nen Druck.. höchstens von mir selber :D. Da das lesen aber Spaß machen soll und ich früher auch mehrere Auflagen parallel gelesen hatte.. dürfte das kein Problem sein...

Soweit ein :st: von mir zum neuen Thread und wir lesen uns hier demnächst wieder! Ad astra, Nobby :)
Zuletzt geändert von NobbyR am 6. März 2016, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
Lese von Nr. 1 an neu - aktueller Stand: Heft 63
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Cardif
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Bin echt erstaunt und hocherfreut, wieviel Interessierte sich hier einfinden.

Top :st:
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Yman
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Alexandra hat geschrieben:Was ich eben vergessen hatte: Grüß dich, Yman!

Danke

Alexandra hat geschrieben:Als ich ins neue TB reinlas, fand ich, die hätten irgendwas an den Anfang tun müssen, um Atlans Persönlichkeit zu vermitteln.


Ich weiß auch nicht, ob die TBs für Neueinsteiger so das Wahre waren. Eigentlich baut die Serie schon darauf auf, dass man Atlan kennt.

NobbyR hat geschrieben:Das Titelbild und Poster haben mich von je her schon fasziniert

Das Titelbild ist wirklich faszinierend, nur Atlan sieht mir etwas verlebt aus. Hatte wohl schwere Zeiten hinter sich, hinter den Materiequellen, oder wo er war.

NobbyR hat geschrieben:Soweit ein :st: von mir zum neuen Thread und wir lesen uns hier demnächst wieder! Ad astra, Nobby :)


Freu mich drauf.
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Plondfair
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Der 500er war mein Wiedereinstieg in die ATLAN Erstauflage, nachdem ich bei 302 ausgestiegen bin. :unsure:

Klasse TiBi (+ Poster ), klasse Story, die mit der damaligen PR-Story von 1000-1048 inhaltlich verbunden war.

Einige Monate hatte man ja in PR 1015 schon erfahren, dass irgendwas mit der SOL schiefging, als die Sol-Zelle 2 in der Handlung auftauchte.

Mal sehen, ob ich dem Zyklus folgen kann :rolleyes:
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Rainer Nagel
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Yman hat geschrieben:Müsste nicht auch das Mittelstück ohne SENECA funktionieren, wenn man SENECA nicht abschalten, aber ihm seine Kontrolle entziehen könnte? Die Schiffe lassen sich doch in dieser Ära sicher noch manuell steuern.


Klar, wenn SENECA dich lässt. Ist ja nicht ganz so einfach, wie uns die frühen 700er zeigen.
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Yman
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Rainer Nagel hat geschrieben:Ich fand das Eingangsszenario geradezu klassisch: Atlan kommt in eine pervertierte Gesellschaft und muss das geradestellen. Für mich hat das viel vom Flair der ersten Bände ausgemacht. Der Einzelne gegen die Gesellschaft - ein klassisches literarisches Motiv.


Deccon steht an der Spitze dieser Gesellschaft ja eigentlich auch als einzelner gegen die Gesellschaft, auch wenn er seinen engeren Zirkel an Gefolgsleuten hat. Insofern ist diese Szenario gedoppelt vorhanden. Das macht sicher auch einen Reiz aus. Jedenfalls ist es mit Deccon an der Spitze interessanter, als wenn SENECA einfach nur durchgedreht wäre und die Führung übernommen hätte.

Gab es nicht auch mal in der Frühzeit der Perry Rhodan-Serie einen Roman, in dem 10000 Arkoniden an Bord eines Generationenschiffes waren, beherrscht von einer Positronik, und dann hat Atlan, als er Imperator war, diese 10000 für sein Imperium gebracht, weil sie noch ihre alte Tatkraft usw. besaßen?
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Richard
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Diese Moeglichkeiten von SENECA sich derartig gegen den Einfluss der Besatzung durchzusetzen halte ich fuer eine der typisch plotgetriebene Massnahme seitens des Expokraten WiVo bzw. Technikexperten KHS.

Spaetestens seit dem Schwarmzyklus sollte es bei den Terranern bekannt sein, dass auch Biopositroniken mal versagen koennen und somit sollte es usus sein, dass man einen "Notaus" Schalter hat, den man unabhaengig von der betreffenden Biopositronik betaetigen kann.

Redundante Rechenersysteme waren auch eine Option gewesen mit solchen Situationen besser umgehen zu koennen. Aber die kamen zumindest einige Zyklen spaeter im Perryversum an. Eigentlich ists vom Grundgedanken her schon eher heftig, dass man sich damals offenbar nur auf ein Grossrechnersystem an Bord verlies.

Aber moeglicherweise war man zur Entstehungszeit dieser Romane in der IT noch nicht soweit, als dass man sich mit solchen Gedanken wie ein Ausfallrechenzentrum usw. beschaeftigte - obwohl ich es eigentlich nicht glauben kann, dass solche Szenarien nicht zumindest als Planspiele existierten.
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Yman
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Richard hat geschrieben:Diese Moeglichkeiten von SENECA sich derartig gegen den Einfluss der Besatzung durchzusetzen halte ich fuer eine der typisch plotgetriebene Massnahme seitens des Expokraten WiVo bzw. Technikexperten KHS.

Welche Exposés stammen von Willi Voltz?

Peter Griese war Elektrotechniker, wie ist der damit umgegangen?

Richard hat geschrieben:Redundante Rechenersysteme waren auch eine Option gewesen mit solchen Situationen besser umgehen zu koennen. Aber die kamen zumindest einige Zyklen spaeter im Perryversum an. Eigentlich ists vom Grundgedanken her schon eher heftig, dass man sich damals offenbar nur auf ein Grossrechnersystem an Bord verlies.


Es muss Redundanz geben, da die beiden SOL-Zellen ja abgekoppelt werden konnten. Die hatten doch eigene Positroniken. Was war mit denen?

Richard hat geschrieben:Aber moeglicherweise war man zur Entstehungszeit dieser Romane in der IT noch nicht soweit, als dass man sich mit solchen Gedanken wie ein Ausfallrechenzentrum usw. beschaeftigte - obwohl ich es eigentlich nicht glauben kann, dass solche Szenarien nicht zumindest als Planspiele existierten.

Musste in der Zeit der Solaren Flotte nicht jedes Aggregat dreifach vorhanden sein?
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Rainer Nagel
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Yman hat geschrieben:Gab es nicht auch mal in der Frühzeit der Perry Rhodan-Serie einen Roman, in dem 10000 Arkoniden an Bord eines Generationenschiffes waren, beherrscht von einer Positronik, und dann hat Atlan, als er Imperator war, diese 10000 für sein Imperium gebracht, weil sie noch ihre alte Tatkraft usw. besaßen?


Ja. Band 81 (Raumschiff der Ahnen) und 94 (Die flammende Sonne), beide von Clark Darlton. Rainer Castor hat dann im Blauband 14 die größeren Zusammenhämnge eingeführt.
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Richard
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Yman hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Diese Moeglichkeiten von SENECA sich derartig gegen den Einfluss der Besatzung durchzusetzen halte ich fuer eine der typisch plotgetriebene Massnahme seitens des Expokraten WiVo bzw. Technikexperten KHS.

Welche Exposés stammen von Willi Voltz?

Peter Griese war Elektrotechniker, wie ist der damit umgegangen?

Ich bezog mich da auf die EA, speziell auf die Baende 710ff - da war WiVo Expokrat;Peter Griese war in der EA wohl ausschliesslich als Autor taetig, Expokrat war er in Atlan.

Yman hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Redundante Rechenersysteme waren auch eine Option gewesen mit solchen Situationen besser umgehen zu koennen. Aber die kamen zumindest einige Zyklen spaeter im Perryversum an. Eigentlich ists vom Grundgedanken her schon eher heftig, dass man sich damals offenbar nur auf ein Grossrechnersystem an Bord verlies.


Es muss Redundanz geben, da die beiden SOL-Zellen ja abgekoppelt werden konnten. Die hatten doch eigene Positroniken. Was war mit denen?

Diese Positroniken der beiden SOL Zellen wurden meines Wissens nach in der EA nie sonderlich thematisiert.
Ich gehe davon aus, dass diese Positroniken jeweils nur "lokal" auf die jeweilige SOL Zelle zugreifen konnten.
Nur SENECA hatte - sofern im Verbund geflogen wurde - Zugriff auf alle drei SOL Segmente.
Es gab da in Band 701 diesen Handlungsteil in der die "Backups" von NATHAN vom Mond "geklaut" wurden und mit denen SENECA das "gesamte Wissen der Menschheit" zur Verfuegung gestellt bekam. Die Bordpositroniken der SZ1 + SZ2 hatten diese Daten wohl nicht extra abgespeichert.


Yman hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Aber moeglicherweise war man zur Entstehungszeit dieser Romane in der IT noch nicht soweit, als dass man sich mit solchen Gedanken wie ein Ausfallrechenzentrum usw. beschaeftigte - obwohl ich es eigentlich nicht glauben kann, dass solche Szenarien nicht zumindest als Planspiele existierten.

Musste in der Zeit der Solaren Flotte nicht jedes Aggregat dreifach vorhanden sein?


Ich weiss nicht, ob es diese Regelung mal gab bzw. ob sie so in der EA erwaehnt wurde.

Wenn diese der Fall war galt das vermutlich laengst nicht fuer alle Systeme an Bord, ich kann mir nicht vorstellen, dass beispielsweise jedes Kampfschiff staendig Tauschlineartriebwerke an Bord hatte.
Falls es so eine Regelung gab kann sich das am ehesten nur auf kleinere Aggregate und Verschleissteile gehandelt haben.
Ich kann mir beispielsweise nicht vorstellen, dass es an Bord der CREST III drei Hauptpositroniken gab.
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Alexandra
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Im "Weltraumbaby" geht es beim Tauziehen zwischen Rhodan und den Solanern eine Zeit lang darum, dass er ihnen die SOL schenkt - aber ohne Seneca.
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dandelion
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Ich kann nicht verstehen, warum Rhodan die SOL, dieses Wunderwerk terranischer Technik, aus der Hand gegeben hat. Muß jetzt doch die Nr. 907 lesen.
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AARN MUNRO
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Rainer Nagel hat geschrieben:Ich fand das Eingangsszenario geradezu klassisch: Atlan kommt in eine pervertierte Gesellschaft und muss das geradestellen. Für mich hat das viel vom Flair der ersten Bände ausgemacht. Der Einzelne gegen die Gesellschaft - ein klassisches literarisches Motiv.



das fand ich auch so. Das Szenario der Gesamtproblematiken war gut entworfen mit den vielen Interessengruppen und der (gefühlten) bedrohung des High Sideryt durch atlan. Lerider waren die Folgebände etwas zäh. Die eresten zwanzig hätte man auf zehzn bis fünfzehn kürzen können, um die Handlung flotter voranzutreiben...vielleicht krankte daran auch die Neuausgabe des Sol-Zyklus in den Taschenheften vor einigen Jahren, die nach Band 10 eingestellt wurden...Atlans Lobby ist eben zu klein, grins...
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Heiko Langhans
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Als die SOL sich in PR 907 (Handlungsjahr 3586) verabschiedete, lag die Mannschaftsstärke immer noch bei ca. 10000.

Zweihundert Jahre später sind es knapp 100.000.

Und jetzt schaue ich gerade hierher:

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung

Um 1800 haben wir eine Milliarde Menschen, um 1900 etwa anderthalb Mrd., um 2000 (oder 2005) mehr als sieben. Passt schon, zumal in den 100.000 ja noch die Extras und Monster eingerechnet sind.

Bei regelmäßiger Planetennutzung zur Auffrischung von Nahrung und Wasser klappt´s auch mit dem Futter. Mit der Wartung hapert´s aber. B-)
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Yman
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dandelion hat geschrieben:Ich kann nicht verstehen, warum Rhodan die SOL, dieses Wunderwerk terranischer Technik, aus der Hand gegeben hat. Muß jetzt doch die Nr. 907 lesen.

Den Band habe ich leider nicht. Aber was, von SENECA und der Kopplung von drei Teilen abgesehen, war an der SOL zu der Zeit besonders? Mal die SOL-Zellen betrachtet, ich glaube die MARCO POLO mit Dimesexta-Triebwerk war einer SOL-Zelle weit überlegen und ohne Dimesexta-Triebwerk zumindest gleichwertig.

Alexandra hat geschrieben:Im "Weltraumbaby" geht es beim Tauziehen zwischen Rhodan und den Solanern eine Zeit lang darum, dass er ihnen die SOL schenkt - aber ohne Seneca.

Hätte man SENECA überhaupt so einfach ausbauen können? Hatte Rhodan das wirklich geplant?

Oder sollte SENECA nicht doch auch eine Wächterfunktion haben? Wie treu war SENECA Perry ergeben?

AARN MUNRO hat geschrieben:
Rainer Nagel hat geschrieben:Ich fand das Eingangsszenario geradezu klassisch: Atlan kommt in eine pervertierte Gesellschaft und muss das geradestellen. Für mich hat das viel vom Flair der ersten Bände ausgemacht. Der Einzelne gegen die Gesellschaft - ein klassisches literarisches Motiv.


das fand ich auch so. Das Szenario der Gesamtproblematiken war gut entworfen mit den vielen Interessengruppen und der (gefühlten) bedrohung des High Sideryt durch atlan. Lerider waren die Folgebände etwas zäh. Die eresten zwanzig hätte man auf zehzn bis fünfzehn kürzen können, um die Handlung flotter voranzutreiben...vielleicht krankte daran auch die Neuausgabe des Sol-Zyklus in den Taschenheften vor einigen Jahren, die nach Band 10 eingestellt wurden...Atlans Lobby ist eben zu klein, grins...


Ich befürchte auch, dass Atlan in den ersten zwanzig Bänden des Zyklus keine schnellen Erfolge erzielen wird. War der SOL-Zyklus ursprünglich für 100 oder 200 Romane geplant. Weiß das jemand?
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