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Lumpazie
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Yman hat geschrieben:Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Lumpazie!


Danke für die guten Wünsche, Yman :st:
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
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Lumpazie
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Am Montag, den 23. August 1982 erschien der Band 568 der Atlan-Serie:

Das Rätsel der Wasserwelt

von Arndt Ellmer

Bild

Handlung:

Auf Aqua-II gerät der Techniker Erster Klasse Fallund Kormant über seine Artgenossin Verema Jagrafs in den Kontakt mit Rebellen gegen die amtierende Bewahrerin. Die Gesellschaft basiert auf der Furcht vor einem alten Feind, den Gravo-Energetikern. Damit wird eine Diktatur begründet. Bei einem Treffen greifen die Ordnungskräfte ein, so dass Kormant fliehen muss.

Die SOL fliegt zur Erkundung in das Aqua-System. Atlan will mit seinem Team, bestehend aus Bjo Breiskoll, Federspiel, Sanny, Argan U und Hage Nockemann, die Erkundung der Planeten mit der Space-Jet POLYP übernehmen. Eine Sonde entdeckt im Zentrum von Aqua-I einen elf Kilometer durchmessenden Kern aus einer Eisen-Nickel-Legierung, bevor sie zerstört wird. Die Sonde für Aqua-II wird gleich beim Eintritt in das Wasser zerstört, da dieses von einem Schutzschirm umgeben ist. Daraufhin beschließt Atlan, mit der POLYP Aqua-II zu erkunden. Auf dem Planeten beschließt die Bewahrerin, die in der Space-Jet die zurückgekehrten Feinde sieht, das Schiff durchzulassen, um der wachsenden Zahl an Rebellen zu zeigen, dass der Feind nach wie vor existiert.

Die Space-Jet entdeckt, dass unter einer 200 Kilometer dicken Wasserschicht eine normale Planetenoberfläche liegt. Unter Schutzschirmen leben die Nuun. Die Bewahrerin lässt die POLYP in eine Kuppel mit einer Farm eindringen. Dann sorgt sie für einen Wassereinbruch, der die Fremden töten soll. In der Kuppel hält sich auch Fallund Kormant auf. Bei der Flucht vor dem vermeintlichen Feind gerät er den Ordnungskräften in die Hände.

Die POLYP kann nicht fliehen, weil Federspiel bei dem Wassereinbruch verlorengegangen ist. Obwohl die Nuun technisch unterlegen sind, kann ein Schlachtschiff die Space-Jet abschießen. Das Atlan-Team gerät komplett in Gefangenschaft. Dort treffen sie auf Fallund Kormant, der sich schließlich überzeugen lässt, dass die Solaner nicht der Feind sind. Gemeinsam werden sie in den Höllenschlund gebracht, der sich als Transmitter erweist und die Verurteilten abstrahlt.

Im Aqua-System tauchen 12 Kugelraumer mit je 550 Meter Durchmesser auf, die ohne Vorwarnung die SOL angreifen. Dabei setzen sie eine Geheimwaffe ein, die die Schwerkraftverhältnisse auf der SOL durcheinanderbringt. Da die Solaner auf einen solchen Angriff nicht vorbereitet sind, muss sich die SOL aus dem System zurückziehen.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 23. August 1982 erschien der Band 568 der Atlan-Serie:

Das Rätsel der Wasserwelt

von Arndt Ellmer


Das Aqua-System ist wieder mal etwas interessantes Neues. Es gibt zwei Planeten, und vielleicht wäre es interessant gewesen, zwei Space-Jets loszuschicken, um beide gleichzeitig zu erforschen. Atlan und sein Team geraten in Schwierigkeiten, aber auch die SOL hat mit einem neuen unbekannten Gegner zu kämpfen, der die SOL auch im nächsten Roman noch beschäftigen wird, während Atlan und sein Team an einen unbekannten Ort transmittiert wurden. Das verspricht spannend zu werden.

Mir ging das allerdings etwas zu schnell, wie Atlan, kaum auf Aqua II angekommen, schon wieder wer weiß wohin verschlagen wird. Das sogenannte Sternenuniversum, ein mehrdimensionaler Blinddarm, wie es diese Astronomin formuliert, ist ja aber ziemlich leer, so dass die einfache logische Lösung natürlich wäre, dass Atlan auf Aqua I landet, so dass es von dort bald wieder zurückgeht.

Bei der Risszeichnung im Heft, das ein Unterwasserraumschiff der Aquarianer zeigt, fehlen mir ein paar technische Daten. Welchem Wasserdruck kann so ein Schiff standhalten? Die langgezogene Form mit vielen Aufbauten scheint mir nicht sehr günstig zu sein, um in 200 km Tiefe zu operieren.
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Lumpazie
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Am Montag, den 30. August 1982 erschien der Band 569 der Atlan-Serie:

Die Schlacht um Aqua

von Peter Terrid

Bild

Handlung:

Das Atlan-Team materialisiert in der Station, die den Kern von Aqua-I bildet, und wird gleich komplett vom amtierenden Behüter Perester Fassyn paralysiert. Da Atlan die Paralyse schneller überwindet als von Fassyn erwartet, können sie die Kontrolle übernehmen und suchen nach einer Möglichkeit, den Transmitter umzuschalten.

Die SOL schickt zehn Space-Jets als Erkunder in das Aqua-System. Diese werden Zeugen einer Schlacht zwischen den Kugelraumern der Gravo-Energetiker und den hoffnungslos unterlegenen Schiffen der Nuun. Mit ihren Gravitationswaffen schleudern die Angreifer die schützenden Wassermassen ins All, um ungehindert die Städte angreifen zu können. Die Solaner retten unter dem Kommando von Grahn Furler die Überlebenden eines aquarianischen Schlachtschiffes. Nachdem nur acht Space-Jets zur SOL zurückkehren, beschließt Breckcrown Hayes, mit der SOL einzugreifen.

Auf Aqua-II kommen mehrere Gravo-Energetiker durch den Transmitter. Dabei handelt es sich um Echsenwesen, die sich selbst die Einzigen nennen und alle anderen Völker im Sternenuniversum auslöschen wollen. Das Atlan-Team schaltet die Eindringlinge nach und nach aus. Jedoch gehen Atlan und Bjo Breiskoll durch den Transmitter auf das Schiff der Gravo-Energetiker, da von dort Verstärkung nachzurücken droht. Bjo Breiskoll erfährt telepathisch, dass die Angreifer vom Planeten Gersenter im über 40.000 Lichtjahre entfernten Gers-System kommen. Die beiden können eine Zeitbombe auf dem Schiff zurücklassen, bevor sie nach Aqua-I zurückkehren. Bevor diese zündet und Sanny den Transmitter abschalten kann, kommen noch einige Dutzend Angreifer auf die Station.

Die SOL macht sich mit ihren Kreuzern zum Angriff bereit, als Foster St. Felix spürt, dass Atlan auf Aqua-I ist. Daraufhin fliegt Bora St. Felix mit einem Kreuzer nach Aqua-I, während die restliche Flotte gegen die Gravo-Energetiker kämpft. Die Solaner gewinnen schließlich, können jedoch zwei Schiffe nicht ausschalten, die mit der Gravitationswaffe ausgestattet sind und damit auch Waffenfeuer ablenken können. Eines der Schiffe explodiert schließlich durch die Zeitbombe. Das andere tritt die Flucht an. Bora St. Felix rettet das Atlan-Team.

Nach der Schlacht ist Aqua-II kaum noch von Wasser bedeckt. Fallund Kormant wird neuer Bewahrer und nennt den Planeten nun Neu-Aqua. Die SOL verfolgt das letzte Schiff der Gravo-Energetiker, da Bjo Breiskoll telepathisch erfahren hat, dass diese Wesen möglicherweise wissen, wie das Sternenmeer verlassen werden kann.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 30. August 1982 erschien der Band 569 der Atlan-Serie:

Die Schlacht um Aqua

von Peter Terrid

Handlung:

Das Atlan-Team materialisiert in der Station, die den Kern von Aqua-I bildet


Das war dann wohl doch so naheliegend, dass es schon gleich im Hauptpersonenkasten verraten wurde, wo das Atlan-Team materialisiert. Ich hatte es mir ja auch gedacht, aber es hätte nicht schon gleich im Hauptpersonenkasten stehen müssen. Gegen Ende wurde der Roman spannend. Die SOL hatte auch Verluste. Etwas aberwitzig war die Auflistung der von SENECA in Millisekunden durchgeführten Verwaltungsvorgänge, die der Tod des Besatzungsmitglieds Jurn Fernther nach sich zog: Kabine neu vergeben, der Tochter einen neuen Erziehungsberechtigten und einen neuen Kindergartenplatz zugewiesen, ein paar Schuhe in der Größe Jurn Fernthers weniger produziert, usw.

Besonders gut war die Schilderung der miteinander verbundenen Aqua-Planeten und der verschiedenen Mentalitäten der am Kampf um Aqua beteiligten Völker bzw. der Persönlichkeiten. Insgesamt ist es ein sehr guter Roman und ein bisher sehr guter Unterzyklus.

Lumpazie hat geschrieben:Auf Aqua-II kommen mehrere Gravo-Energetiker durch den Transmitter.

Das muss Aqua-I heißen, denn diese Gravo-Energetiker werden von dem Atlan-Team auf Aqua-I in Empfang genommen.
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Lumpazie
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Am Montag, den 06.September 1982 erschien der Band 570 der Atlan-Serie:

Im Reich der Dynurer

von Horst Hoffmann

Bild

Handlung:

Bei der Verfolgung des Zentralkegels entfernt sich OGGARS HORT immer weiter von Pers-Mohandot. Um Hapeldan einzuholen, unternimmt das Dreier-Bewusstsein Oggar-Sternfeuer-Cpt'Carch einen gewagten Meditationsversuch. Durch diesen Versuch wird der HORT ohne das Wissen seiner Insassen fast 10 Jahre in die Zukunft versetzt.

Hapeldan erreicht den Sternenhaufen Auxonia, der von den Dynurern bewohnt wird. Auf dem Planeten Auktan zerstört er drei Atomkraftwerke, wodurch der Planet evakuiert werden muss und Hapeldan den Zentralkegel dort verstecken kann. Dann tötet er den Regierungschef Monzelback Hedhergin und nimmt dessen Platz ein. Von nun an verbreitet er die Legende, dass in zehn Jahren ein Schiff kommen und gnadenlos die Welten der Dynurer angreifen wird. Damit setzt er den Bau mehrerer Planetenfestungen durch und zieht immer mehr Macht an sich.

Zytarr Wenk, Mitglied des Regierungsforums, baut heimlich eine Widerstandsorganisation auf, die OK. Kurz vor Ankunft des HORTS begeben sich die OK-Mitglieder Takkar Sours und Chale Bennjyk von Huka-Tin nach Shatmar, um in den Sümpfen eine deponierte OK-Nachricht abzuholen. Sie erhalten den Auftrag, den Ursprung der Gerüchte von der Ankunft des Schiffes zu finden. Von dem Shatmarer Wusch erkaufen sie die Information, dass vor fast zehn Jahren vielen Dynurern im Traum ein kleines, grünes Wesen (der Molaate Hapeldan) erschienen ist, das vor dem Schiff gewarnt hat.

Mit diesem Wissen wollen sie nach Huka-Tin zurückkehren. Jedoch lauern ihnen beim Eingang zum Raumschlauch die so genannten Ehrlichkeitsjäger auf. Der Ehrlichkeitsjäger Sephir Gripec rettet sie zum Schein, um sich ihr Vertrauen zu erschleichen. Sours und Bennjyk nehmen ihn mit nach Huka-Tin, wo sie tatsächlich den Namen des OK-Anführers verraten. Gripec betäubt die beiden und macht sich auf den Weg zum Raumschlauch.

Inzwischen hat der HORT Huka-Tin erreicht und holt Gripec, Sours und Bennjyk an Bord, um Informationen zu erlangen. Erst nach mühsamer Überzeugungsarbeit sind die Dynurer von den friedlichen Absichten des seit Jahren angekündigten »Feindes« zu überzeugen.

Nachdem man Informationen ausgetauscht und Hapeldan durchschaut hat, begeben sich die drei Dynurer nach Dynur, um dort den Sturz des falschen Regierungschefs vorzubereiten. Der HORT fliegt nach Auktan, um den Zentralkegel und nach Möglichkeit die Leiche des echten Regierungschefs zu finden. Oggar dringt in den Zentralkegel ein und entdeckt das Logbuch der SOL zusammen mit einem Materietaucher, mit dem Hapeldan das Logbuch gestohlen hat. Oggar zerstört den Materietaucher und nimmt das Buch an sich.

Die Bergung des toten Regierungschefs dauert jedoch zu lange, so dass die OK auf Dynur schon aktiv wird. Es kommt zu Auseinandersetzungen, bis OK-Chef Zytarr Wenk Hapeldan als Betrüger und Fremdwesen überführen kann. Hapeldan flieht zum Zentralkegel und verlässt mit diesem Auxonia. Oggar lässt ihn ziehen, da er einen Kontakter im Kegel versteckt hat, der in der Nähe des Flekto-Yns aktiv werden soll.

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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 06.September 1982 erschien der Band 570 der Atlan-Serie:

Im Reich der Dynurer

von Horst Hoffmann


Der Roman hat mir gut gefallen. Den Zeitsprung von 10 Jahren, der dem Schalter, der auf der Flucht ist, einen beträchtlichen Vorsprung gibt, muss man erst mal hinnehmen. In diesen 10 Jahren reißt er die Macht in einem Kugelsternhaufen an sich und versucht diese auszubauen. Gut gefallen hat mir die Idee dieses Systems aus 27 nur wenige Lichtmonate voneinander entfernten Planeten, zwischen denen es ein Transportsystem aus Energieschläuchen, aber keine Raumfahrt gibt. Allerdings wurde es aus dieser Idee nur wenig, das Nötigste, gemacht. Ein Planet diente dem Schalter zum Verstecken seines Zentralkegels, ein anderer war die Hauptwelt, auf der der Schalter residierte, auf einer Kolonialwelt fanden Takkar und Chale einen Hinweis auf den Schalter, und von dort kehrten sie auf ihre Heimat-Kolonialwelt zurück. Wie es sonst noch im System aussah, dazu gab es nur wenige Hinweise.

Etwas widersprüchlich war, dass die Mitglieder dieser Freiheitsorganisation OK, vor allem diese Hobbyastronomen Takkar und Chale offenbar an die Existenz fremder Sterne, aber nicht an die Existenz des vom Schalter vorhergesagten Raumschiffes glaubten, aber die Handlung machte schon Sinn. Das Titelbild zeigt schon den Schluss des Romans, wie der HORT den Zentralkegel angreift und diesen aus dem System zu vertreiben sucht. Zu beiden Schiffen gab es Risszeichnungen, aber aus diesen geht nicht hervor, welches Schiff waffentechnisch überlegen ist. Man kann aber vermuten, dass Hidden-X seinen Untergebenen nur das Nötigste mitgibt und ihre Machtmittel eben auf das Nötigste beschränkt.

Der Schalter flieht letztlich weiter und soll seine Verfolger offenbar direkt zu Hidden-X führen, was etwas wahnwitzig ist, denn was sollen Oggar, Sternfeuer, Cpt. Carch und Insider schon gegen Hidden-X ausrichten? Sie haben zwar ein paar Parafähigkeiten und ein gutes Schiff, aber das alleine wird wohl kaum reichen. Wie das mit dem Zeitsprung von 10 Jahren aufgelöst wird, kann ich mir auch noch nicht so richtig vorstellen.
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NobbyR
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Hallo Yman und Lumpazie,
die letzten Wochen waren wieder mal so mit Arbeit und anderen Dingen gefüllt, dass ich zum Lesen gar nicht mehr gekommen bin. (leider habe ich immer wieder mal solche Zeiten, was vom Job und privatem Umfeld abhängig ist und ich auch nicht steuern kann). Daher bringt es (mir selbst) nichts, dass ich mich in ein Leseprojekt mit einbringe, was dann auf Dauer unbefriedigend wird, da ich dann doch nicht das schaffe, was ich vor einigen Wochen und Monaten noch ganz locker erreichte...

Ich gebe auch zu, dass mich die bisher gelesenen ATLAN-Abenteuer zwar gut unterhalten aber doch nicht so gefesselt haben, dass ich unbedingt weiterlesen muss. Daher klinke ich mich jetzt doch wieder aus und lese bei Terminus und meinem Erstauflagen-Projekt weiter, was mich derzeit mit Langziel Erstauflagen-Aufholung mehr als genug ausfüllt. Beides kann ich ohne schriftlicher Reflektion hier (was ja auch immer Zeit und Gedankenschmalz fordert) auch mit längeren Pausen ausüben... schade ist es zwar, aber ich bin noch kein Rentner mit weitaus mehr freier Zeit...

Trotzdem euch weiterhin viel Spaß hier, evtl. gesellt sich ja auch mal noch jemand anderes dazu :)
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Cardif
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563 – Die Feuermenschen – Horst Hoffmann
Das war gar nicht mein Ding. Die Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Das Wild-West Klischee, die Nickelsonne, der doppelte Atlan, die verworrenen Dialoge, die fehlende Spannung. Nein, das war nicht wirklich etwas für mich. Allein die Tatsache, dass ich mehrere Anläufe benötigt habe, spricht dafür. Abhaken und weiterlesen.
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Cardif
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564 – Auf geheimen Wegen – Hans Kneifel
Warum Atlan vier Transmitter aufstellen muss, um bis zum Zentralkegel vorzurücken, erschließt sich mir nicht. Wie er letztlich den Schutzschirm überwindet, konnte ich nicht nachvollziehen. Die Handlung macht keinerlei Fortschritte. Was unterscheidet diesen Band vom Vorgänger? Richtig. Der Autor. Bei Kneifel macht das Ganze nämlich auch so Spaß. Sicher nicht sein bester Roman, aber immer noch ein Kneifel im besten Sinne. In einem Rutsch gelesen.
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Lumpazie
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Am Montag, den 13. September 1982 erschien der Band 571 der Atlan-Serie:

Retter der Ungeborenen

von Horst Hoffmann

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Handlung:

Die SOL erreicht am 25. September 3792 Bordzeit das Gers-System. Als der Hantelraumer anderthalb Lichtjahre von dem System entfernt auf Warteposition geht, wird es von Energiewesen, den Dormiganern, umzingelt. Bjo Breiskoll und Sanny steigen aus und nehmen Kontakt mit den Dormiganern auf. Diese bitten um Hilfe, da die EINZIGEN Dormigan durch Umwandlung in eine bewohnbare Welt unbewohnbar für die Dormiganer, die auf Vakuum und Eiseskälte angewiesen sind, gemacht haben. Die Energiewesen übermitteln wichtige Informationen, denen zufolge ein Unsterblicher namens Keit die EINZIGEN regiert.

Das Atlan-Team und weitere Solaner starten mit den Korvetten HINZ und KUNZ. Die HINZ fliegt unter dem Kommando Atlans Gersenter an, wo sie ein Landekommando absetzen kann. Mit Hilfe von Kampfrobotern kämpft sich Atlans Truppe zu Keit durch. Als dieser versucht, die Solaner mit Giftgas zu überraschen, demonstriert Atlan seine Gleichwertigkeit als Unsterblicher und atmet das Gas unbeschadet ein. Dann zerstört er Keits Zellaktivator. Der EINZIGE zeigt sich nach dieser Aktion demütiger und ist bereit, in seiner verbleibenden Lebenszeit, die nur nach Minuten bemessen ist, Atlans Fragen zu beantworten.

Sanny und Breiskoll werden von den Dormiganern nach Dormigan versetzt, wo die Energiewesen sich in Gefäße zurückziehen müssen. Die KUNZ fliegt den Planeten an, um den beiden Unterstützung gegen angreifende EINZIGE zu leisten. Mehrere Solaner können mit einer Space-Jet abgesetzt werden, die dabei jedoch abstürzt. Die Solaner ziehen sich in eine Station zurück, die sich als Schaltstation für den Mond entpuppt. Durch das Feuer der EINZIGEN wird diese unbrauchbar. Dormigan wird wieder zum atmosphärelosen Mond. Die KUNZ holt die Solaner ab. Die Dormiganer können sich voll entfalten und schirmen den Mond mit einem hyperenergetischen Feld ab.

Die EINZIGEN auf Gersenter zeigen den Solanern eine Halle, von der aus einst EINZIGE in andere Universen gereist sind. Eine alte Maschine wird in Betrieb genommen, die ein Tor zum Standarduniversum öffnet. Durch das Tor hat Federspiel Kontakt mit Sternfeuer und erfährt, dass durch einen unterschiedlichen Zeitablauf im Standarduniversum bereits fast zehn Jahre vergangen sind. Dann zerstört sich die Maschine durch Altersschwäche selbst. Keit stirbt am Verlust seines Zellaktivators. Die Solaner erhalten den Hinweis, dass mit einer ähnlichen Maschine in der Aqua-I-Station die Wassermassen nach Aqua-II befördert worden sind. Die Besatzung der SOL hofft auf Besserung der EINZIGEN ohne Keit, was von den erstarkten Dormiganern überwacht wird. Das Raumschiff macht sich auf den Rückweg ins Aqua-System.

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Cardif
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565 – Welt der Illusionen – H. G. Francis
Das Titelbil ist eine Erwähnung wert. Die zwei Meter große Hyäne kommt so tatsächlich im Roman vor, und Johnny konnte eben Tiere malen.
Der Roman selbst bietet gute Durchschnittskost à la Francis, für das wiederum er in den 80ern bekannt und beliebt war. Flotte Schreibe, klare Empfehlung von mir.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 13. September 1982 erschien der Band 571 der Atlan-Serie:

Retter der Ungeborenen

von Horst Hoffmann


Hans Kneifel! :D

Typisch: Atlan holt sich am Automaten in der Zentrale der SOL einen Kaffee und drückt die Grappa-Taste.

Mir hat der Roman gut gefallen. Die Begegnung mit den Ungeborenen, den winzigen Energiekugeln, war gut geschildert, und dann ging es auch schon gleich in die Vollen. Handstreichartig wird der Palast Keits eingenommen, und das mit nur einer einzigen Korvette, 25 Robotern und 20 Mann. Atlan fackelt nicht lange und zerstört den würfelförmigen Zellaktivator Keits. Das hat mich doch etwas erschreckt. Da hätte es vielleicht auch eine andere, weniger kompromisslose Lösung gegeben. :unsure: Es war auf jeden Fall überraschend, auf der Gegenseite einen Aktivatorträger anzutreffen. In der klassischen PR-Serie fallen mir da nur die MdI ein.

Auch etwas erschütternd war die Rettung der Ungeborenen. Dazu musste ein von den EINZIGEN terrageformter Waldmond seiner künstlichen Schwerkraft und Atmosphäre beraubt werden, wodurch die gesamte Biosphäre, riesige Wälder mit unzähligen Pflanzen, von der Strahlung der Sonne zerstört wurde. Auch hier hätte vielleicht eine andere Lösung gefunden werden können. Warum brauchten die Ungeborenen ausgerechnet diesen Mond?

Das Titelbild gefällt mir sehr gut. Es zeigt anscheinend den Mond Dormigan nach der Katastrophe mit einigen EINZIGEN auf der Flucht. Aber wer ist die innen illustrierte Katzenfrau? Hat Bjo von der geträumt, oder wo kommt die her?
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dandelion
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Autoren-Durcheinander, drei Kandidaten, wer ist der Richtige?

Beim Titelbild gibt es aber wohl keine Differenzen, kann nur von Johnny Bruck sein. Wirklich gut gelungen.

Beim Titelbild von Nr. 568 (Wasserwelt) habe ich dagegen schon leise Zweifel, ob das wirklich von Bruck ist. Sieht irgendwie anders aus.
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Yman
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dandelion hat geschrieben:Autoren-Durcheinander, drei Kandidaten, wer ist der Richtige?


Drei Kandidaten? Wer ist der dritte?

Lumpazie hat nur beim Copypaste vergessen, Horst Hoffmann durch Hans Kneifel zu ersetzen:

Am Montag, den 06.September 1982 erschien der Band 570 der Atlan-Serie:

Im Reich der Dynurer

von Horst Hoffmann


Kneifel ist ziemlich eindeutig, denn welcher andere Autor käme auf die Idee, Atlan am Kaffeeautomaten die Grappa-Taste drücken zu lassen? :D


dandelion hat geschrieben:Beim Titelbild gibt es aber wohl keine Differenzen, kann nur von Johnny Bruck sein. Wirklich gut gelungen.

Beim Titelbild von Nr. 568 (Wasserwelt) habe ich dagegen schon leise Zweifel, ob das wirklich von Bruck ist. Sieht irgendwie anders aus.


Es sieht irgendwie anders aus, aber ich denke, dass auch dieses Bild von Bruck ist. Wir kennen nur die Vorlage noch nicht. :devil:
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dandelion
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Yman hat geschrieben:Drei Kandidaten? Wer ist der dritte?



Ups, da habe ich nicht richtig hingesehen. Cardif hat über Francis geschrieben, aber sein Beitrag bezog sich ja auf die Nr. 565. :o(

Also doch nur zwei Autoren und Kneifel ist der Richtige.

Das Fahrzeug auf 568 erinnert mich an Chris Foss, Vielleicht hat sich johnny Bruck da inspirieren lassen.
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Cardif
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566 – Der Schalter – Peter Griese
In diesem Roman findet die Storyline um die Landschaft im Nichts ein Ende. Griese schreibt routiniert, wenn auch mit vielen Übertreibungen und zu deutlichen Klischees. Seine Schreibweise wirkt etwas behäbig. Trotzdem war der Roman gut zu lesen, vor allem auch wegen der Auflösung einiger offener Fragen. Den Cliffhanger am Schluß brauche ich, wie so oft, nicht.
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Lumpazie
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Am Montag, den 20. September 1982 erschien der Band 572 der Atlan-Serie:

Das Auge zum Jenseits

von Peter Griese

Bild


Handlung:

Durch die kurze Öffnung zwischen dem Sternenmeer und dem Standarduniversum spürt HIDDEN-X, dass Atlan wohlauf ist und die SOL kurz davor steht, einen Weg zurück ins Standarduniversum zu finden. Um dies zu verhindern, schickt HIDDEN-X das SIGNAL an 2000 Urjaner, die den Planeten Urjan in Pers-Mohandot bewohnen. Durch das SIGNAL verlieren diese Urjaner ihre bisherige Identität und werden körperlich wesentlich kräftiger. Der Buchhalter Tauman Vollreit wird so zum Ersten Krieger Jetlagged, der seine Armee nach den Anweisungen des Heiligen Mannes Weimyntos zum Zielplaneten führt. Dort entpuppt sich der Heilige Mann als Maschine, die den Urjantern befiehlt, sofort durch den Dimensionstransmitter (den die Urjaner als »Auge zum Jenseits« bezeichnen) zu springen, wenn dieser sich öffnet, und die Station auf der anderen Seite zu zerstören.

Die SOL kehrt in das Aqua-System zurück. Atlan übernimmt eine Korvette, deren Besatzung durch Hage Nockemann, Blödel, Sanny, Argan U, Federspiel und die Transmitter-Spezialistinnen Fasta und Seily Mirsmir ergänzt wird. Die Korvette taucht zur Station von Aqua-I und schafft dort eine Öffnung. In einer Maschinenhalle programmiert Sanny den Roboter Vertell-Null um, der beim weiteren Vorgehen hilft.

In einer Halle, in der Wasser zwischengespeichert worden ist, stürzt sich eine Moospflanze auf das Team. Sanny, die ihren Raumanzug nicht rechtzeitig geschlossen hat, wird von Chybrain in einen anderen Raum auf der Station versetzt. Dort zwingt das Kristallei sie, mit ihr das terranische Brettspiel Dame zu spielen.

Das übrige Atlan-Team befreit sich vom Moos und erreicht den Transmitter. Nachdem das Gerät aktiviert ist und sich der Übergang stabilisiert hat, stürzen die Urjaner durch das Feld und greifen an. Fasta Mirsmir wird beim ersten Ansturm erschossen. Während sich die meisten Solaner zurückziehen können, wird Atlan und Argan U der Weg zur Korvette abgeschnitten. Atlan tötet Jetlagged im Kampf. Der Urjaner Henter, Adjutant des Ersten Kriegers, hilft ihnen, da seine Konditionierung nicht richtig funktioniert. So gelangen sie zu Sanny und Chybrain.

Außerhalb der Station erscheint Wöbbeking, der wie eine 2 km große Version von Chybrain aussieht und durch den Ausstoß von Ammoniak und Methan als Komet Nar'Bon auftreten kann. Chybrain bezeichnet ihn als Spielverderber.

Als die Urjaner die Station sprengen, rettet er Atlan, Sanny und Argan U. Während Sanny und Argan U direkt auf die SOL transportiert werden, holt Wöbbeking Atlan zu sich an Bord. Ein Roboter namens Guide zeigt ihm einen Raum mit Spielzeug, die Heimstatt des Sohnes. Guide deutet an, dass Atlan Wöbbeking schon vor der Löschung seines Gedächtnisses begegnet sei. Wöbbeking rät Atlan, sich mehr um Chybrain zu kümmern. Danach schickt er Atlan auf die SOL und fliegt davon.

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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 20. September 1982 erschien der Band 572 der Atlan-Serie:

Das Auge zum Jenseits

von Peter Griese


Als Expokrat kann Peter Griese sich die Bälle selbst zuspielen, und er nutzt dies auch am Ende des Romans, indem er Wöbbeking auftauchen und Atlan retten und die Leser grübeln lässt. Wöbbeking bleibt ein Rätsel. Immerhin gibt es eine Risszeichnung von Wöbbeking, die ihn als technisches Konstrukt zeigt, das über einen Fiktivtransmitter verfügt.

Der Roman hat mir ingesamt gefallen, die erste Hälfte etwas weniger. Atlans Team kehrt zurück nach Aqua II, und Hidden-X versetzt Atlans Gegner in Bereitschaft. Mit den Schilderungen aus Hidden-X Perspektive konnte ich nicht so viel anfangen. Als Superintelligenz ist er unglaubwürdig. Ein paar Mal schreibt Griese, mit dem Desintegrator werden Löcher in Wände geschweißt. Das ist einfach falsch. Das muss geschnitten heißen. Beim Schweißen werden Teile aneinander gefügt. Der Desintegrator macht das absolute Gegenteil davon. Kaum zu glauben, dass Griese ein Diplom in Elektrotechnik hatte. Von dem blödelnden Roboter Blödel war ich auch nicht sehr begeistert.

In der zweiten Hälfte wurde der Roman besser, aber der Tod Fastas ist schwach geschrieben. Man muss es ja nicht gleich wie Willi Voltz auf die Spitze treiben, wenn am Ende eines Romans eine Nebenfigur stirbt, aber man kann und sollte auch mehr daraus machen. Auch bei den Gegnern Atlans hätte ein Kapitel mehr an Charakterisierung gut getan. Stattdessen wird nach Schema F geblödelt, und Sanny spielt Dame gegen Chybrain. Das war auch nicht nötig. Genau genommen war das ganze Auftauchen Chybrains und Wöbbekings unnötig. Aber, wie gesagt, als Expokrat kann Peter Griese sich die Bälle selbst zuspielen.
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Lumpazie
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Da ich morgen nicht dazu komme, ausnahmsweise schon Samstag Nachts der nächste Atlan-Roman B-)

Am Montag, den 27. September 1982 erschien der Band 573 der Atlan-Serie:

Insiders Planet

von H.G. Francis

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Handlung:

OGGARS HORT steht 80.000 Lichtjahre von Auxonia entfernt und wartet auf den Impuls, dass Hapeldan das Flekto-Yn erreicht hat. Das Oggar-Bewusstsein begibt sich körperlos auf die Suche nach dem Schalter. Derweil hat Insider nichts zu tun und fängt an, im Logbuch der SOL nach seiner Herkunft zu suchen. Er stößt auf einen Bericht über die ersten Fremden an Bord aus dem Jahre 2 der solanischen Zeitrechnung:

Histar Veysbal, der seinen richtigen Vornamen (Perry) aufgrund der Terra-Feindlichkeit an Bord geheim halten muss, und Etonia Gess, beide 16 Jahre alt, sind ein Liebespaar. Sie ziehen die Feindschaft einer Gruppe von 20jährigen Fanatikern auf sich, die von dem 26jährigen Zetter Olloss angeführt werden. Olloss und seine Anhänger reagieren streitsüchtig auf jede Bemerkung, mit der die Unabhängigkeit der SOL von Planeten widerlegt wird. Als Veysbal und Gess Gerüchte hören, denen zufolge die SOL sich in der Nähe eines Planeten befindet, schmeicheln sie sich bei Olloss ein, um bei der Landung dabei zu sein.

Tatsächlich dürfen sie an der Landung einer kleinen Flotte unter dem Kommando von Gavro Yaal teilnehmen, die Rohstoffe auf dem Planeten abbauen soll. Dieser erweist sich als von den Kowalleks bewohnt, die den Planeten »Unsere Welt Zwzwko« nennen. Veysbal und Gess entdecken, dass Olloss sich mit der tödlichen Jagd auf Eingeborene die Zeit vertreibt.

Bei ihren Nachforschungen sind sie unvorsichtig und werden von einer Gruppe Kowalleks unter Auli-Phans gefangengenommen. Für die Morde an Kowalleks, die Olloss begangen hat, sollen die beiden hingerichtet werden, da das Rechtssystem der Kowalleks nicht zwischen dem eigentlichen Täter und anderen Angehörigen seiner Gruppe unterscheidet. Zu allem Überfluss sind die Solaner auf einer heiligen Insel gelandet.

Auli-Phans möchte jedoch Reformen einleiten. Er und eine Gruppe Gleichgesinnter verhelfen den beiden Solanern deshalb zur Flucht. Auf ihrer Flucht will Olloss Etonia Gess entführen, um sie zu »retten« (d. h. um sie für sich zu gewinnen) und dabei Veysbal auf dem Planeten zurückzulassen. Als sie sich wehrt, löst sich ein Schuss aus Olloss' Waffe, der Gess tötet.

Histar Veysbal will mit Hilfe der Kowalleks zur Insel zurückkehren, auf der die Solaner gelandet sind. Dazu stehlen sie einen Hubschrauber, der jedoch über dem Meer von Zetter Olloss abgeschossen wird. Ein Teil der Schiffbrüchigen wird von einer Space-Jet unter Gavro Yaals Kommando gerettet, die einen Notruf des Hubschraubers aufgefangen hat.

Nachdem die Verbrechen bekannt sind, wird Zetter Olloss gejagt. Bei seiner Überwältigung erschießt Zetter Olloss Histar Veysbal. In einer Gerichtsverhandlung wird Olloss ohne Waffen auf den Planeten verbannt, was zu seiner Hinrichtung durch die Kowalleks führen dürfte. Auli-Phans und neun seiner Begleiter wollen auf die SOL mitkommen. Bei ihrer Ankunft dort werden drei Kowalleks, darunter Auli-Phans' persönlicher Freund Goskan-Dar, von Anhängern Olloss' erschossen. Die übrigen Kowalleks töten die Olloss-Anhänger und verstecken sich im Schiff, weil sie misstrauisch gegen die Solaner geworden sind. Sie werden danach nur noch ab und zu gesehen.

Damit weiß Insider, dass er ein Nachkomme der Kowalleks ist, die ihn nach ihrer Heimatwelt benannt haben. Als Oggar zurückkehrt, ist er von HIDDEN-X manipuliert. Insider wird ebenfalls beeinflusst, so dass er nun unter der Kontrolle von HIDDEN-X steht.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Da ich morgen nicht dazu komme, ausnahmsweise schon Samstag Nachts der nächste Atlan-Roman B-)

Am Montag, den 27. September 1982 erschien der Band 573 der Atlan-Serie:

Insiders Planet

von H.G. Francis



Danke, Lumpazie!

Der Roman ist sehr gut geschrieben, aber leider auf der ganzen Linie deprimierend, wie man es von den Beiträgen aus dem Logbuch der SOL so kennt. Das einzig Positive ist, dass einige wenigstens noch ihre gerechte Strafe für ihr Handeln bekommen, aber den Opfern nützt es nichts mehr. Es wird höchstens noch Schlimmeres verhindert, aber wenn man die traurige Geschichte der Extras an Bord der SOL kennt, weiß man, dass alles nur aufgeschoben wird. Am Ende des Romans gibt es dann noch einen Tiefschlag. Nun, da Insider etwas über seine Herkunft erfahren hat, wird er ein Opfer von Hidden-X. Hoffen wir das Beste. Der Zyklus bleibt spannend.
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Cardif
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567 – Kometenalarm – Kurt Mahr
Atlan als Amokläufer, von Hidden-X gesteuert, schafft es fast, das Mittelteil der SOL zu zerstören. Naja, das war schon dick aufgetragen. Dem Roman selbst hat es nicht geschadet, der war recht gut zu lesen und macht mal wieder Lust auf mehr. Man merkt schon, dass Mahr zu der damaligen Zeit mit der Beste war.
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Lumpazie
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Am Montag, den 4. Oktober 1982 erschien der Band 574 der Atlan-Serie:

Sternengeister

von Hubert Haensel

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Handlung:

Die SOL steht am 7. Oktober 3792 Bordzeit immer noch im Sternenmeer und sucht nach einem alternativen Weg in das Standarduniversum. Sanny wird von Chybrain besucht, den sie als Kind bezeichnet. Durch Chybrain kommt Sanny auf eine Idee und berechnet die Position des Ortes der absoluten Unwahrscheinlichkeit im Sternenmeer. Dieser ist 21 Millionen Lichtjahre entfernt und soll den Übergang in das Standarduniversum ermöglichen.

Die Space-Jet COLUMBUS soll unbemannt in die Zone geschickt werden. Jedoch schleichen sich die 17-jährige Lucy Garbers und der 18-jährige Fred Graebke, die sich selbst als Mitglieder der Gruppe der Tatendurstigen sehen, an Bord. Einer ihrer Freunde, Malcolm Brady, verrät sie kurz vor dem Start zum Schein an Atlan. Der begibt sich per Transmitter an Bord des gestarteten Beiboots und findet die beiden . Bevor sie per Transmitter zur SOL zurückkehren können, tritt diese bereits in die Zone des totalen Nichts ein. Damit erfüllt Atlan die Pläne der Jugendlichen: Er sollte auf die COLUMBUS gelockt werden.

Die Verbindung zur SOL bricht zusammen. In der Zone schweben schillernde Kugeln, die sich durch das Schiff gestört fühlen. Die COLUMBUS wird zerstört, Atlan und die beiden Solaner finden sich auf einem fremden Planeten wieder.

Dort müssen sie vor den Einheimischen fliehen, die wie römische Legionäre gekleidet sind. Während die drei schlafen, werden sie wiederum auf einen anderen Planeten versetzt. Hier kämpfen Einzige gegen Aquarianer. Der Bewahrer der Aquarianer, Krester Merrym, erklärt, dass sie die Verstorbenen des Sternenmeers sind, deren Bewusstseine hier die Welten erzeugen. Durch Kollision ihrer Welt mit einer anderen Kugel werden die drei Schiffbrüchigen wieder versetzt. Auf dem neuen Planeten werden sie nacheinander von Tieren und Pflanzen angegriffen, bis diese sich als Sinnbilder für die Lebensphasen Chart Deccons erweisen. Dieser ist von HIDDEN-X bei seinem Tod hierhergeschleudert worden. Mit Deccons Hilfe können die anderen Geister überzeugt werden, für die SOL eine Passage ins Standarduniversum zu öffnen. Dabei tun sich Fastrap und Wallga-Wallga hervor.

Schließlich stimmen die Geister zu. Atlan, Garbers und Graebke werden zu einem Transmitter der SOL geschickt. Am 11. Oktober 3792 Bordzeit kehrt die SOL nach 57 Tagen Aufenthalt ins Standarduniversum zurück. Das Schiff kommt in der Nähe des Zentrums von Pers-Mohandot heraus.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Cardif
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568 – Das Rätsel der Wasserwelt – Arndt Ellmer
Der Titel ist irreführend. Hier wird wenig über das Rätsel der Wasserwelt berichtet, gesschweige denn aufgelöst. Der Roman war sehr unterhaltsam, ein typischer Ellmer aus dieser Zeit. Etwas verworren, alles etwas übertrieben, aber unter dem Strich bleibt ein Roman, den man getrost empfehlen kann. Was den Zyklus angeht, sollte es nach meinem Empfinden etwas zügiger voran gehen.
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Lumpazie
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Am Montag, den 4. Oktober 1982 erschien der Band 575 der Atlan-Serie:

Das Hypno-Bewußtsein

von Peter Griese

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Handlung:

Nachdem die SOL sich wieder im Standarduniversum aufhält, fliegt sie das nahe gelegene MP-System an. Die Hunkeldarer – vertreten durch den Ersten Minister Daress – laden die Solaner freundlich zu einem Treffen ein. Als die SOL jedoch in der Nähe des achten Planeten aus dem Linearraum kommt, wird sie von 66 vermeintlichen Monden angegriffen, die sich als fliegende Festungen entpuppen.

In dem Chaos kann Uster Brick mit einer Lightning-Jet mit Atlan und Sanny an Bord durchbrechen und auf der Heimatwelt der Hunkeldarer landen. Die Regierung der Hunkeldarer gibt zu, von einem Hypno zum Anlocken der SOL gezwungen worden zu sein. Sanny bestimmt durch Berechnungen, dass die angreifenden Monde vom Mond Hunkels aus gesteuert werden. Ein Angriff der Lightning-Jet mit ihren Transformkanonen zerstört den ganzen Mond. Ohne Koordinierung sind die Festungen der SOL unterlegen. Sie vernichtet eine Bastion nach der anderen. Ungefähr die Hälfte der »Monde« flüchtet. OGGARS HORT taucht auf und feuert auf die schon besiegten »Monde«.

Schon seit dem Übergang der SOL in das Standarduniversum versucht Cpt'Carch, den Körper des alten Solaners Hatzel Keversin zu übernehmen, um die Solaner zu warnen. Der beeinflusste Oggar erzählt, dass das Datum der 16. August 3804 ist. Auch seine Geschichte vom Peilgerät im Zentralkegel stimmt. Allerdings schlägt er der SOL vor, im ehemaligen Heimatsystem der Pers-Oggaren auf das Signal des Kontakters zu warten, während er sich um die Wiederbelebung seines Volkes kümmert.

Nachdem er abgeflogen ist, sind die Solaner aufgrund von Oggars Verhalten misstrauisch. Die Warnversuche von Cpt'Carch bleiben nicht fruchtlos. Auch landen die Solaner auf Hunkel. Dort befreien sie den ehemaligen Ersten Minister Peseth-Ress von den Folgen einer Hypnose und erfahren so, dass vor elf Jahren das Hypnobewusstsein erschienen ist und ihn übernommen hat. Dadurch hat ein Aufrüsten der Monde begonnen, bei dem fremde Robotschiffe mitgeholfen haben. Später ist Oggar gekommen und hat den Hunkeldarern ein Gerät übergeben, mit dem er gerufen werden sollte, wenn die SOL eintrifft.

Sanny findet durch Berechnungen heraus, dass die Koordinaten, die Oggar ihr gegeben hat, dem des zweiten möglichen Eintrittspunkts der SOL vom Sternenmeer aus entsprechen. Also ist zu vermuten, dass dort eine zweite Falle aufgebaut worden ist. Der Kreuzer ANTOFAGASTA fliegt mit Atlan, Sanny, Bjo Breiskoll und Hage Nockemann voraus. In dem System schweben organische Kugeln mit einem Durchmesser zwischen 12 und 44 Kilometern, die Seckeldeks. Eine schließt den Kreuzer ein.

Als die SOL zu Hilfe eilt, wird sie ebenfalls eingeschlossen. Derweil entkommen Atlan, Sanny, Argan U und Blödel mit einer Space-Jet und fliegen den einzigen Planeten des Systems an, auf dem OGGARS HORT steht. Mit einem Dislozierungsprojektor, den Oggar Atlan im Zentralkegel überlassen hat, schaltet er nach Ablenkung durch Blödel Oggar und Insider aus. Durch die gelösten Bewusstseine kann Cpt'Carch Hatzel Keversin endgültig übernehmen und Breckcrown Hayes sagen, dass er die SOL in die Korona der Sonne steuern soll. Dort werden die Seckeldeks vernichtet. Da sie zusammen das Hypnobewusstsein bilden, sind Oggar und Insider wieder frei.

Insider gibt das Logbuch der SOL zurück. Der Impuls des Kontakters trifft ein und zeigt einen Ort, der 36,7 Millionen Lichtjahre entfernt ist.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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