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Die Arkon-Trilogie

Beitragvon Klaus N. Frick » 8. März 2016, 11:47

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Klaus N. Frick
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Ich habe mich mal wieder an die ATLAN-Trilogie erinnert – im Rahmen meiner Reihe »Der Redakteur erinnert sich«:
http://www.perry-rhodan.net/newsreader- ... ckens.html

Wie fandet ihr die eigentlich?

Re: Die Arkon-Trilogie

Beitragvon hz3cdv » 8. März 2016, 12:33

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hz3cdv
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Gut.

Nicht nur inhaltlich, sondern auch vom Format her. Das Buch bzw. Taschenbuch (bei den Heyne-Minizyklen) erlaubte andere Handlungsentwicklungen als Heft, Taschenheft oder Planetenroman.

Re: Die Arkon-Trilogie

Beitragvon Faktor10 » 8. März 2016, 14:33

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Faktor10
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Die drei Bücher hatten mir gut gefallen. Nur dass so viele Begriffe im originalen arkonidich waren machte es mir nicht einfach.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

Re: Die Arkon-Trilogie

Beitragvon Richard » 8. März 2016, 21:32

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Richard
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Mir hat die Handlung besser gefallen als die Fortsetzung der Atlanbuecher mit den Jugendabenteuern von Atlan.

Vermutlich liegt das daran, dass mir rein von der Handlungszeit dieser Zeitraum der Regentschaft von Atlan als Imperator mehr zusagte - immerhin gab es da schon ein Solares Imperium. Und es gab natuerlich auch RaiCa die Moeglichkeit eigene Atlanabenteuer in einem etwas groesseren Rahmen zu schreiben.

Re: Die Arkon-Trilogie

Beitragvon Heiko Langhans » 19. März 2016, 18:35

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Heiko Langhans
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Ich bin da befangen, weil ich mich mit Rainer ganz am Anfang daüber ausgetauscht hatte und von daher wusste, was er vorhatte.

Ihm ist im Großen und Ganzen auch gelungen, was ihm vorschwebte, nämlich aus den zahlreichen weit verstreuten "Arkon-Elementen" und sehr viel Eigenaufwand ein imposantes Panorama darzustellen und zugleich auch noch so ziemlich zu allen wichtigen Punkten der damals schon knapp 2000 Hefte umfassenden Mutterserie den einen oder anderen höheren oder tieferen Bezug herzustellen - die Amis nennen das wohl "everything but the kitchen sink".

Das ist vielleicht auch die Crux der drei Bände, dass Rainer zu üppig auftrug und zwischendurch selbst schon ein wenig daran verzweifelte, welcher seiner gefühlt hundert Protagonisten sich nun wann wo aufhielt. Aber ähnlich wie bei seinen Beiträgen zum Traversan-Zyklus lieferte er damit sich und den Kollegen einen reichhaltigen Steinbruch für spätere Verwendung, schrieb also nicht nur für sich, sondern gleich für das damalige und zukünftige Team mit. Diesen Arbeitsansatz hat er in den folgenden Blaubänden noch ausführlicher verfolgt.

Klaus hat es anderswo schon angesprochen: Rainer hatte vor seinem Einstieg in das Perryversum umfangreiche Notizen für ein noch umfangreicheres SF-Epos ("12 Bände oder so!") angelegt, in dem er Elemente, wie er sie in Perry Rhodan und Macabros* entdeckt hatte, einbringen wollte. Natürlich sollte sich die Handluing zeitlich und räumlich sehr weitläufig erstrecken. Das Ganze nannte sich Nando Hakrim-Zyklus (oder so ähnlich - die Wiedergabe ist phonetisch).

Teile dieses Epos haben ihren Niederschlag in zwei Büchern gefunden, die bis auf die ursprüngliche Ideenherkunft nichts gemeinsam haben: Zum einen der Roman GAIA, der beim Blitz-Verlag erschienen ist, und zum anderen der Roman TITAN, der in AHC 16 eingearbeitet worden ist. Letzteres war eine aus dem Termindruck geborene Notlösung, die einige Leser etwas ratlos zurückließ.

Die von der Zeit des großen Galaktischen Krieges bis ins 21. PR-Jahrhundert reichende Geschichte endet daher etwas abrupt und mit viel Psi und Hyper, was nie ganz befriedigen kann. Wer die Hauptserie weiter verfolgt, findet etliche Spuren aus der Trilogie auch in den aktellen Heften der Erstauflage wieder. Und im Unterschied zu vielen anderen Trilogien ist hier der zweite Band fast noch besser als der erste.

---
*Er hatte einmal erwähnt, dass "Dan Shockers" Dark Fantasy-Serie ihn durchaus beeinflusst und die Grundlage für einige Ideen geliefert habe, unter anderem den Lebenszyklus der Monde des Schreckens.

Re: Die Arkon-Trilogie

Beitragvon atlanundelvira » 21. Juli 2016, 14:13

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atlanundelvira
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Ich fand, die Arkon-Trilogie war schwere Kost. Erwartet hab ich zunächst auch was anderes, nämlich, wie Atlan sich als Imperator, also, auch als Bürohengst und Verwaltungsfuzzi ;) benimmt und wie er es anstellt, die unkooperativen, lahmarschigen arkonidischen Beamten auf Vordermann zu bringen und wie er sich verhält, wenn sie nicht spuren, hehe, das hätte mir gefallen. Aber - ok, das ist mein Problem, dass Castor da nur seeehr marginal drauf eingegangen ist. Ich erinnere mich nur noch an die amüsante Stelle, da Atlan sich darüber geärgert hat, dass die Fenster im Kristallpalast nie ganz sauber waren, weil heute die Innenseite und in einem Jahr die Außenfronten geputzt wurden. ;)
Eine meiner Highlight-Stellen ist, wie der hochnäsige Hofzeremonienmeister Truk Drautherb Atlan die Leviten liest, weil der so ungeduldig ist und alles auf einmal und das am liebsten sofort erledigt haben wollte. Da erklärt Drautherb ihm - und den Lesern - wie die arkonidische Seele funktioniert. Sehr erhellend! und echt gut.
Die Trilogie ist für mich ein gutes Lexikon, viele neue Völker und Planaten des arkonidischen Imperiums werden vorgestellt, und z.B. alle esoterischen Szenen, die mit derm Erwerb der Millionenäugigkeit zusammenhängen, haben mir - evt auch wegen Castors Schreibstil - nicht so gefallen, er, der Stil, ist verwirrend und teilweise eben lexikonartig; alles in allem schwierig zu lesen.
Bd 15+16 war ein Galopp durch alle 4,5 Mrd Jahre des Perryversums und - wieder sei's gesagt - ein gutes Lexikon, das man immer mal wieder zu Rate ziehen kann. Ich erinnere mich, die Bände "durchgearbeitet" und ne Datei erstellt zu haben mit dem groben Inhaltsraster ;)

Re: Die Arkon-Trilogie

Beitragvon Papageorgiu » 21. Juli 2016, 15:08

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Papageorgiu
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Für mich ist die Arkon-Trilogie schlichtweg "unlesbar". Deshalb hat es mich auch nicht gewundert, dass Eins A Medien nach den 13 Zeitabenteuer-Büchern mit der Vertonung der Atlan-Buchreihe Schluss gemacht hat.

Re: Die Arkon-Trilogie

Beitragvon DelorianRhodan » 14. August 2016, 18:05

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DelorianRhodan
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Die Trilogie war zumindest anstrengend für den Leser,
Bei Gelegenheit werde ich sie mal wieder hervorkramen, aber sie nach über 15 Jahren noch einmal sozusagen "am Stück" zu lesen
wird wohl kaum zu schaffen sein.

Re: Die Arkon-Trilogie

Beitragvon Copperblade » 14. August 2016, 21:38

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Copperblade
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Ich fand die Trilogie super. Durch sie hat Rainer Castor Arkon einen Background und eine gewisse Struktur dadurch gegeben, dass
er eben viele Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammengefügt bzw. dieses auch ergänzt hat. Eine Leistung die man würdigen
sollte. :st:
Zur Zeit lese ich Perry Rhodan Heft Nr.85: "Kampfschule Naator" von Clark Darlton

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