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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 4. Januar 2018, 22:23

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GruftiHH hat geschrieben:
piehdschäij hat geschrieben:Das freut mich :st: Es wäre schön, wenn Du Deine Bemerkungen zu den Zeitabenteuern dann auch hier crossposten könntest - das würde eine lebhaftere Diskussion ermöglichen. :)


Geht klar. Dauert aber noch. Ich baue sie erst von 0 auf.


Schön, dass du mit dabei bist. Ich lese gerade das aktuelle Abenteuer "Kampf der tausend Schiffe", arbeite aber auch wieder einiges von Anfang auf, da mir erst jetzt einige Zusammenhänge klar geworden sind. Ich freue mich sehr auf deine Beiträge.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 6. Januar 2018, 20:24

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piehdschäij
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Weiter geht's mit den klassischen Abenteuern. Inzwischen sind wir bei den Resten meiner Schulbildung angekommen, vieles erscheint mir vertraut. Sehr schön: Atlan als Bildungsroman! :st:

Der Roman verfolgt einen neuen Ansatz: Atlan muss nicht die Erde vor außerirdischen Bedrohungen retten, aber es ist auch kein Aufbau-Roman. Stattdessen soll er als Zünglein an der Waage eingreifen. Das tut er sehr zögerlich - warum sollte er überhaupt? Dass ES die Strafexpedition von Xerxes so hochstilisiert, erscheint mir wie Atlan wenig plausibel. Aus persischer Sicht muckt da ein unbedeutendes Randvolk auf, das auch einfach dem persischen Reich hätte einverleibt werden können (bei klügerem Anführer). Seine historische Bedeutung hat es wohl eher durch den unerwarteten Ausgang - und die Tatsache, dass wir die Griechen als unsere "kulturellen Vorfahren" adoptiert haben :gruebel:

Die Beschreibung des persischen Heerzuges war sehr bunt. HK greift in die Vollen und reiht unterschiedlichste Gruppen und Kulturen aneinander. Man merkt, was so ein riesiges Reich wirklich bedeutet. Die folgenden endlosen Schlachtengemälde waren für mich aber eher langweilig. Das lag wohl auch an fehlenden Identifikationsfiguren. Insbesondere die Darstellung der Schlacht bei den Thermophylen ist natürlich recht grausig. Trotzdem machte mir das weniger Probleme als beim 2. Tamaran-Band. Das liegt zum einen wohl daran, dass weniger "herausstechende" Details vorkommen, aber sicher auch am Kontext: Bei einer Schlacht erwartet man Grausamkeit.

Interessant fand ich die Aufwachphase: Das von ES angerichtete Gedächtnischaos wird hier besonders intensiv beschrieben. Man hat den Eindruck, dass Atlan gar keine kohärenten Erinnerungen aufbauen kann, sondern mit einzelnen Splittern leben muss. ES richtet großen Schaden an Atlans Persönlichkeit an! Nebenbei macht das plausibel, wie es zu den - auch in der PR-Frühzeit immer wieder beschriebenen - Gedächtnis-Flashs kommt.

Ein nettes Detail: Atlan, Charis und Ptah diskutieren über die Rolle der Frau in der persischen und griechischen Gesellschaft. Charis als ehemalige Herrscherin hat dafür natürlich einen anderen Blick als ihre "Vorgängerinnen".

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Dennis Mathiak » 6. Januar 2018, 20:48

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Schade, dass Tamaran euch nicht zu mehr Diskussionen und Rückmeldungen angeregt hat. Ich hoffe, Ihr hattet mit den drei Bänden trotzdem euren Spaß als Ergänzung zu den Klassikern.
Ad Astra,

Dennis

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 8. Januar 2018, 22:45

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PR-TB 227 Wolken des Todes
PR-TB 229 Im tödlichen Schatten

Mir ist aufgefallen, dass die Zeitabenteuer in Band 6 alle zur sogenannten 3. Staffel gehören. Auffällig ist auch, dass eine gewisse Chronologie eingehalten wird und Charis Atlans stetige Begleiterin ist. Auch gab es mit den "Wolken des Todes" und "Im Tödlichen Schatten" ein Abenteuer doppelten Umfangs, das auf zwei Taschenbücher aufgeteilt wurde. Die kleine Weltreise der vier Gefährten Atlan, Rico, Charis, Ptah-Sokar hat mir ganz gut gefallen, auch, da die Charaktere etwas differenzierter dargestellt wurden. Besonders Ptah-Sokar finde ich interessant. Er profitiert ein wenig davon, dass Zakanza-Upuaut nicht mehr unter uns weilt. Er ist ein treuer Freund und nicht völlig unkritischer Bewunderer Atlans.

Die gute Frage ist, warum zündet ES die Projektile nicht selbst? Eine ebenso gute Frage ist, warum sollte ES? ES experimentiert und beobachtet gerne, auf Wanderer ebenso wie auf der Erde. Dabei geht ES auch Risiken ein, und ES ist auch keineswegs ein neutraler Beobachter. Für Atlan hingegen ist sein Aufenthalt auf der Erde, mit den vielen Aufträgen von ES, eine nicht endende Prüfung.

PR-TB 238 Kampf der tausend Schiffe

Man erfährt, dass die Projektile, die die Wolken vernichteten, mit den Mitteln der arkonidischen Unterwasserzuflucht erstellt wurden. Es ist zwar logisch, aber auch etwas enttäuschend, dass sich ES so ungeniert einfach bei Atlan bedient und keine eigenen Mittel einsetzt. Atlan und Charis machen sich viele Gedanken darüber, dass ihre Erinnerungen manipuliert wurden. Nun sollen sie plötzlich entscheiden: Griechen oder Perser.

ES war sich offenbar nicht sicher, welche Herrschaftsform die beste ist. Am Ende des Abenteuers hatte ich den Eindruck, dass Atlan zwar eine Entscheidung getroffen hat und die Griechen als Berater mit wichtigen Informationen und auch im Kampf mit der GÖTTERSTURM unterstützt hat, am Ende aber dieser Bereich der Welt in einem Nachkriegs-Chaos versinkt und alle so klug sind wie zuvor auch.

piehdschäij hat geschrieben:Die Beschreibung des persischen Heerzuges war sehr bunt. HK greift in die Vollen und reiht unterschiedlichste Gruppen und Kulturen aneinander. Man merkt, was so ein riesiges Reich wirklich bedeutet. Die folgenden endlosen Schlachtengemälde waren für mich aber eher langweilig. Das lag wohl auch an fehlenden Identifikationsfiguren. Insbesondere die Darstellung der Schlacht bei den Thermophylen ist natürlich recht grausig. Trotzdem machte mir das weniger Probleme als beim 2. Tamaran-Band. Das liegt zum einen wohl daran, dass weniger "herausstechende" Details vorkommen, aber sicher auch am Kontext: Bei einer Schlacht erwartet man Grausamkeit.


Ptah-Sokar verabschiedet sich u.a. mit den Worten "Auf Gemetzel wie in den letzten Schlachten kann ich indes frohen Herzens verzichten."

Ich auch.

Ptah-Sokar ist nun aus dem Spiel. Er war ja lange an Atlans Seite, hatte nun aber wohl auch keine Lust mehr, weiterzumachen und irgendwann neben Atlan aufzuwachen und sich neu orientieren zu müssen.

piehdschäij hat geschrieben:Interessant fand ich die Aufwachphase: Das von ES angerichtete Gedächtnischaos wird hier besonders intensiv beschrieben. Man hat den Eindruck, dass Atlan gar keine kohärenten Erinnerungen aufbauen kann, sondern mit einzelnen Splittern leben muss. ES richtet großen Schaden an Atlans Persönlichkeit an! Nebenbei macht das plausibel, wie es zu den - auch in der PR-Frühzeit immer wieder beschriebenen - Gedächtnis-Flashs kommt.


Das kommt in diesem Buch wirklich gut heraus, was ES angerichtet hat.

Dennis Mathiak hat geschrieben:Schade, dass Tamaran euch nicht zu mehr Diskussionen und Rückmeldungen angeregt hat. Ich hoffe, Ihr hattet mit den drei Bänden trotzdem euren Spaß als Ergänzung zu den Klassikern.


Ich habe jetzt auch leider nur den ersten Band gelesen. Es ist allgemein schade, dass es hier nicht mehr Diskussionen und Rückmeldungen zu den Zeitabenteuern gibt und sich offenbar einige Teilnehmer völlig zurückgezogen haben.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 12. Januar 2018, 22:51

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PR-TB 242 Herr der hundert Schlachten
PR-TB 245 Das Ende eines Herrschers

Diese nächsten beiden Abenteuer sind eigentlich ein einziges Abenteuer mit doppeltem Umfang, damals aufgeteilt auf zwei Taschenbücher. Das Buch war so spannend, ich konnte es kaum noch weglegen. Sämtliche Abenteuer in diesem Band, angefangen mit dem Doppelabenteuer um die Wolken des Todes, danach der Kampf der tausend Schiffe und anschließend das Doppelabenteuer um Alexander den Großen, bauen sehr gut aufeinander auf, und auch in Verbindung mit der Handlung auf Gäa ergibt das ganze Buch etwas Ganzes. Das liegt vor allem an der zwielichtigen Rolle, die ES spielt und den Auswirkungen auf Atlan und Charis. Am Ende liefert ES immerhin auch (neben einigen offensichtlichen, wenn auch nebensächlichen Gründen, wie z.B. um Atlan Kummer zu ersparen), eine glaubwürdige Begründung, warum ES Atlans Gedächtnis immer wieder blockiert hat.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 14. Januar 2018, 09:54

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Dennis Mathiak hat geschrieben:Schade, dass Tamaran euch nicht zu mehr Diskussionen und Rückmeldungen angeregt hat. Ich hoffe, Ihr hattet mit den drei Bänden trotzdem euren Spaß als Ergänzung zu den Klassikern.


Ja, ich fand es auch sehr schade, das zur Tamaran-Triologie nicht mehr Beiträge kamen. Vielleicht nimmt sich nach einiger Zeit eine neue Gruppe von Usern dieser Thematik an (z.B. in einem Lesezirkel). Dennoch danke, das Du mit reingeschaut und mit beteiligt hast, Dennis :st:

(gleiches gilt natürlich auch für Christian Montillion und Marc A. Herren ;) ).
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 14. Januar 2018, 10:01

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Im Mai des Jahres 1983 erschien das chronologisch 24te Zeitabenteuer.

Herr der Hundert Schlachten

von Hanns Kneifel

Bild

Handlung:

Atlan und seine Gefährtin Charis werden ein weiteres Mal von ES aus dem Kälteschlaf gerissen. Erneut erhalten sie den Auftrag, eine Entscheidung zu fällen, die den Fortgang der Zivilisation auf Larsaf III bestimmen könnte. Der makedonische König Philipp hat das zerstrittene Griechenland unter seiner Kontrolle vereint; sein Sohn Alexander macht sich nun nach dem Tod seines Vaters daran, dem noch immer mächtigen persischen Großreich die Stirn zu bieten. Trotz seiner Jugend hat er die Zügel seines Reiches fest in der Hand und kann bereits erste Erfolge in seinem Feldzug gegen den Erzfeind verzeichnen. ES spricht ihm großes Potential zu, den Fortschritt voranzutreiben, falls er lange genug lebt, um aus seinem entstehenden Großreich eine Einheit zu formen. Die Entscheidung über Alexanders Lebensdauer legt ES daher in Atlans Hände: Der Arkonide erhält von der Superintelligenz einen temporären Zellaktivator, den er an den jungen Herrscher weitergeben darf, sowie einen Ring, mit dem er den Zellaktivator zu jeder Zeit zerstören kann. Zudem wird ihm eine Gruppe von Wanderer-Androiden zur Seite gestellt, die »Ehernen Krieger«.

Nach einer Phase des Kennenlernens und gemeinsamen Übens macht sich die Gruppe zunächst an die Aufgabe, Atlan so nahe wie möglich an Alexander heranzubringen, damit er den Charakter des jungen Mannes besser einschätzen kann. Sie reisen nach Gordion, wo die makedonischen Truppen sich gerade auf den nächsten Feldzug vorbereiten. Die Ehernen Krieger fallen durch ihre Ausrüstung auf, und bei einer zufälligen Begegnung wechselt Alexander einige Worte mit Atlan. Der Arkonide stellt fest, dass Alexander ein Nachfahre von ihm selbst und der Amazone Aieta Demeter sein könnte, der er vor Troja begegnet war. (PR-TB 74 »Strafkolonie Erde«) Was Atlan sagt, erweckt die Neugier des jungen Königs. Er lädt ihn gemeinsam mit den makedonischen Heerführern und anderen bedeutenden Persönlichkeiten in den Tempel ein, in dem er den Gordischen Knoten lösen soll. Auch hier betätigt sich Atlan unauffällig als Alexanders Berater und verhilft ihm mittels einer Geste zu der legendären Lösung des Problems. Als Alexander Atlan und seine Gruppe auffordert, ihm auf seinem Zug nach Osten zu folgen, lehnt der Arkonide jedoch ab. Er überreicht dem Herrscher aber einen Ring mit einem Minisender. Damit soll er um Hilfe rufen, falls er in Bedrängnis gerät. Dann trennen sich die Wege der beiden Männer vorerst wieder.

Alexander zieht weiter, neuen Erfolgen und Fehlschlägen entgegen. Atlan folgt ihm mit seinen Gefährten in gewissem Abstand zunächst bis zur Mittelmeerküste. Dabei behält er den Herrscher mittels seiner Sonden ständig im Auge, um eine Grundlage für seine Entscheidung zu erhalten. Ihm gefällt, dass der Herrscher in allen von ihm eroberten Gebieten stets darauf bedacht zu sein scheint, die makedonische und hellenische Kultur mit der persischen zu vermischen. Inzwischen ist der persische Großkönig Darius persönlich aufgebrochen, um sich mit seinem Heer dem Eroberer entgegenzustellen. Nach einiger Verwirrung treffen sich die beiden Heere bei Issos. Auch Atlan hat sein Lager nicht weit entfernt aufgeschlagen, und am Morgen der Schlacht steht er mit den Ehernen bereit, um notfalls einzugreifen. Alexander hat seine Sympathie bereits gewonnen, obwohl der Arkonide sich bei objektiver Sicht seiner Sache noch immer nicht sicher ist. Tatsächlich wird Alexander während der Schlacht mit seinen Kampfgefährten von seinem Heer abgeschnitten, und der junge Herrscher nutzt das ihm von Atlan gemachte Geschenk. Sofort schreiten die Ehernen mit Schutzschilden und Betäubungswaffen ein, um Alexander Luft zu verschaffen. Die Gefahr kann gebannt werden, und die Gruppe zieht sich sofort wieder zurück. Atlan hofft, nun das Band genug gefestigt zu haben, um später Einfluss auf den König nehmen zu können.

Nach Alexanders Sieg bei Issos zieht der Makedone weiter an der östlichen Mittelmeerküste entlang nach Süden, um sich mit den Hafenstädten die Seehoheit endgültig zu sichern. Atlan und Charis reisen indessen mit den Ehernen per Schiff nach Gaza und von dort nach Naukratis in Ägypten, um die weitere Entwicklung abzuwarten und in dieser Zeit über die ansässigen Händler zivilisatorische Impulse zu verbreiten. Überraschenderweise wird Atlan wenig später von einem Boten aufgesucht, der ihm eine Einladung zum Ammon-Orakel in der Oase Siwa überbringt. Die Gruppe folgt der Einladung, und Atlan führt mit dem Ältesten der Priester des Orakels ein überraschendes Gespräch über Alexander und die Zukunft der Welt. Er lässt das Amulett, in dem sich der Zellaktivator verbirgt, bei dem Priester zurück, damit er es dem Herrscher in passendem Rahmen übergibt. Alexander setzt indessen seinen Siegeszug entlang der Küste fort. Städte, die sich ihm ergeben, werden gut behandelt. Widersetzt sich ihm eine Stadt, schlägt er jedoch unbarmherzig zu. Schutz gibt es nur in Tempeln und Heiligtümern, die er stets als Zufluchtsorte respektiert. Als Alexander schließlich Ägypten erreicht, übergibt der Satrap sein Reich kampflos und grüßt Alexander als Befreier. Zur Willkommensfeier sind auch Atlan und seine Gefährten in Memphis. Von ES haben sie die Aufforderung bekommen, den Herrscher aus größerer Nähe zu beobachten. Atlan bietet daher dem neuen Herrscher von Ober- und Unterägypten seine Unterstützung bei allem an, das nicht direkt mit Krieg und Töten zu tun hat, und erhält von ihm den Auftrag, eine Stadt im Nildelta zu bauen – die erste einer Reihe von Städten, die Alexanders Namen tragen. Während Atlan sich an seinen Auftrag macht, zieht Alexander zur Oase Siwa und erhält das Amulett. Nach seiner Rückkehr bereitet er seinen nächsten Feldzug nach Osten vor, in das Herz des persischen Reiches. Als das Heer aufbricht, sind auch Atlan, Charis und die Ehernen Krieger dabei.

Alexander zieht in Richtung Babylon, und Darius stellt sich ihm auf der Ebene von Gaugamel entgegen. Doch der Makedone lässt seine Gegner mehrere Tage warten, um gemeinsam mit seinen Heerführern und Atlan sorgfältig seine Strategie gegen die Elefanten und Sichelstreitwagen der Perser zu planen. Atlan teilt ihm mit, dass eine Mondfinsternis bevorsteht, und während Alexander dies seinen Männern als gutes Zeichen deutet, werden die Perser verunsichert. Schließlich kommt es zur Schlacht, und die Planung der Makedonen bewährt sich und führt zum Sieg gegen die Übermacht. Der Perserkönig kann allerdings wiederum fliehen. Alexander zieht nun in Babylon ein, das sich kampflos ergibt und von ihm wiederum verschont wird. Auch Susa, sein nächstes Ziel, ergibt sich, nachdem Atlan dem Sohn des Satrapen in Alexanders Auftrag dazu rät. Wieder gibt es keinerlei Plünderungen oder Misshandlungen, und Darius' hier residierende Familie bekommt von Alexander sogar einen Lehrer für griechische Sprachen gestellt. Dann beginnt der Zug auf die Hauptstadt des Perserreiches, Persepolis. Nachdem mit Einzug in das persische Reich aus dem Befreier Alexander der Eroberer Alexander geworden ist, hat er als Motivation die Rache für vergangene Missetaten der Perser genutzt. Um seinem Heer die versprochene Rache zu geben, gibt Alexander diese Stadt nun trotz der ebenfalls kampflosen Übergabe zur Plünderung frei. Obwohl Atlan dies nicht gefällt, kann er Alexanders Motivation verstehen. Er und die Ehernen versuchen lediglich, gemeinsam mit Alexanders Kampfgefährten Alexanders Schutzversprechen für Leib und Leben der Bewohner durchzusetzen. Dies gelingt ihnen nicht überall, doch zumindest ein paar Bewohner können sie vor Misshandlung oder Tod bewahren. Nach Ende der Plünderung scheint alles zu einem normalen Leben zurückzukehren; Alexander ist bestrebt, das persische Volk und seine Kultur nicht zu unterdrücken, sondern mit Makedonien und Griechenland als Einheit zusammenzuführen. Zugleich wird seine Lebensführung jedoch zunehmend ausschweifender, und immer öfter finden seine Heerführer und Berater weniger Gehör bei ihm als seine Geliebten und Saufkumpanen. Als er während eines Festes im Rausch auf Wunsch der Hetäre Thais den Palast von Persepolis anzündet, greift das Feuer auf die Stadt über. In der folgenden Verwirrung warnt Atlan den Herrscher deutlich vor den Folgen weiterer Fehler dieser Art. Danach verlassen er und seine Gefährten Alexanders Heer.

Anmerkung

Diese Geschichte wird in PR-TB 245 »Das Ende eines Herrschers« fortgesetzt.

Personenregister

Toxarchos Atalantos Atlan gibt sich als Forscher aus Ägypten aus, der zugleich als »Fürst der Bogenschützen« die Einheit der Ehernen Krieger führt, die mehrfach Alexanders Leben rettet.
Charis Atlans Gefährtin aus vielen Abenteuern begleitet ihn auch dieses Mal. Ihre Schönheit fällt auch dem jungen makedonischen Herrscher ins Auge.
ES Die Superintelligenz
Philipp König von Makedonien, Vater von Alexander. Eroberte Griechenland und begründete die makedonische Heeresstrategie, die Alexander später zu seinen Eroberungen verhalf. Wurde ermordet, als Alexander 22 Jahre alt war.
Alexander Der junge König von Makedonien mit großen Zukunftsplänen
Aieta Demeter Frühere Gefährtin Atlans
Dareius »Kodomannos« Persischer Großkönig, der sein Reich Stück für Stück an Alexander verliert
Thais Athenische Hetäre, Alexanders Geliebte

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 14. Januar 2018, 10:27

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Lumpazie hat geschrieben:
Dennis Mathiak hat geschrieben:Schade, dass Tamaran euch nicht zu mehr Diskussionen und Rückmeldungen angeregt hat. Ich hoffe, Ihr hattet mit den drei Bänden trotzdem euren Spaß als Ergänzung zu den Klassikern.


Ja, ich fand es auch sehr schade, das zur Tamaran-Triologie nicht mehr Beiträge kamen. Vielleicht nimmt sich nach einiger Zeit eine neue Gruppe von Usern dieser Thematik an (z.B. in einem Lesezirkel). Dennoch danke, das Du mit reingeschaut und mit beteiligt hast, Dennis :st:

(gleiches gilt natürlich auch für Christian Montillion und Marc A. Herren ;) ).


Ja, gleiches gilt natürlich auch für Christian Montillion und Marc A. Herren, von denen auch keine Beiträge mehr kamen. Z.B. wurden die Fragen, was Hans Kneifel von den beiden nachfolgenden Bänden hielt und warum für die E-Book-Ausgabe von Band 1 "Die Prophezeiung von Saïs" das Titelbild geändert wurde, nicht beantwortet.

Dennis sollte die Hoffnung aber nicht aufgeben. Das Buch liegt noch immer auf dem Stapel, zwar etwas weiter unten als vor einem Monat, aber es wird gelesen.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 14. Januar 2018, 10:35

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Yman hat geschrieben:Ja, gleiches gilt natürlich auch für Christian Montillion und Marc A. Herren, von denen auch keine Beiträge mehr kamen. Z.B. wurden die Fragen, was Hans Kneifel von den beiden nachfolgenden Bänden hielt und warum für die E-Book-Ausgabe von Band 1 "Die Prophezeiung von Saïs" das Titelbild geändert wurde, nicht beantwortet.

Dennis sollte die Hoffnung aber nicht aufgeben. Das Buch liegt noch immer auf dem Stapel, zwar etwas weiter unten als vor einem Monat, aber es wird gelesen.


Ups, ganz übersehen :o( Da hast Du natürlich Recht, Yman. :(
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Dennis Mathiak » 14. Januar 2018, 12:54

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Lumpazie hat geschrieben:(...)
Dennoch danke, das Du mit reingeschaut und mit beteiligt hast, Dennis :st:

(gleiches gilt natürlich auch für Christian Montillion und Marc A. Herren ;) ).


Gern geschehen. Ich war ja auch neugierig.
Ad Astra,

Dennis

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Dennis Mathiak » 14. Januar 2018, 12:58

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Yman hat geschrieben:Ja, gleiches gilt natürlich auch für Christian Montillion und Marc A. Herren, von denen auch keine Beiträge mehr kamen. Z.B. wurden die Fragen, was Hans Kneifel von den beiden nachfolgenden Bänden hielt und warum für die E-Book-Ausgabe von Band 1 "Die Prophezeiung von Saïs" das Titelbild geändert wurde, nicht beantwortet.


Es gibt Fragen, die können nicht unbedingt von den Autoren beantwortet werden, wie die zum Titelbild; wobei ich nicht verstehe, welche Änderung du meinst. Die des generellen Layouts bei den EBook-Ausgaben?

Eine Rückmeldung von Hans Kneifel ist zumindest mir nicht bekannt. Ich wollte ihn in Mannheim fragen, kam aber nicht dazu. Und dann starb er leider viel zu früh.

Yman hat geschrieben:Dennis sollte die Hoffnung aber nicht aufgeben. Das Buch liegt noch immer auf dem Stapel, zwar etwas weiter unten als vor einem Monat, aber es wird gelesen.


Ich bin gespannt.
Ad Astra,

Dennis

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 14. Januar 2018, 13:17

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Dennis Mathiak hat geschrieben:Es gibt Fragen, die können nicht unbedingt von den Autoren beantwortet werden, wie die zum Titelbild; wobei ich nicht verstehe, welche Änderung du meinst. Die des generellen Layouts bei den EBook-Ausgaben?


Es geht nicht ums Layout. Schau dir mal die beiden Bilder an. Auf dem neuen Bild sieht Nitetis anders aus.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Dennis Mathiak » 14. Januar 2018, 13:44

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Yman hat geschrieben:Es geht nicht ums Layout. Schau dir mal die beiden Bilder an. Auf dem neuen Bild sieht Nitetis anders aus.


Jetzt wo du es sagst ... Das ist mir vorher nie aufgefallen.
Ad Astra,

Dennis

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 14. Januar 2018, 13:51

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Dennis Mathiak hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Es geht nicht ums Layout. Schau dir mal die beiden Bilder an. Auf dem neuen Bild sieht Nitetis anders aus.


Jetzt wo du es sagst ... Das ist mir vorher nie aufgefallen.


Das Irritierende ist: Warum gibt man demselben Künstler innerhalb kurzer Zeit zwei Mal einen Auftrag für ein Titelbild zu demselben Roman? Hat der Verlag zuviel Geld?

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon NEX » 14. Januar 2018, 15:03

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Kann die Erklärung nicht darin bestehen, dass die E-Book-Titelbilder auch in Schwarz-Weiß gut aussehen müssen, da viele Reader eben nur Graustufen haben?

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lion » 20. Januar 2018, 13:35

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Yman hat geschrieben:
Dennis Mathiak hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Es geht nicht ums Layout. Schau dir mal die beiden Bilder an. Auf dem neuen Bild sieht Nitetis anders aus.


Jetzt wo du es sagst ... Das ist mir vorher nie aufgefallen.


Das Irritierende ist: Warum gibt man demselben Künstler innerhalb kurzer Zeit zwei Mal einen Auftrag für ein Titelbild zu demselben Roman? Hat der Verlag zuviel Geld?


Zwischen den zwei TiBi-Versionen liegen sechs(!) Jahre (Tb 2010; ebook 2016). Das ist für mich keine so kurze Zeit. Da kann einiges passiert sein. Beide Versionen stammen ja von Arndt Drechsler. Vielleicht kann er noch mehr dazu sagen. Meine persönliche Vermutung ist z.b. dass zwischenzeitlich Bildrechte abgelaufen sind (Photomodell) oder was ähnliches.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 20. Januar 2018, 20:33

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Yman hat geschrieben:Das Buch war so spannend, ich konnte es kaum noch weglegen.


Es ist immer interessant zu sehen, wie verschieden die Geschmäcker sind. Ich finde die Griechen-Geschichten bisher (also ohne 2. Hälfte von Alexander) eher langweilig. Ich vermisse bei ihnen vor allem die Farbigkeit der Schilderungen, die Zeitabenteuer für mich so interessant machen.

Bei den Ägyptern oder Mesopotamiern verkehrte Atlan zwar auch mit Fürsten und Pharaonen, aber vor allem auch mit (mehr oder weniger) normalen Leuten, so dass wir am Leben echter Menschen teilnehmen können. Dagegen sind die letzten beiden Bände für mich fast wie schlechter Geschichtsunterricht: Eine Schlacht jagd die nächste, Granikos, Issos, Gaugamela und wie sie alle heißen. Es tauchen nur Helden auf, und die machen auch nicht viel anderes als heroische Dinge, sprich: Menschen in Massen töten. Selbst eine Figur wie Alexander gewinnt dabei für mich keine Lebendigkeit. Höchstens das Geschehen in Siwa brachte interessante Neuigkeiten, aber davon wurde das meiste verschenkt.

Dabei gäbe es bei den Griechen so spannende Dinge zu erfahren, so gerne wäre ich Leuten wie Euripides, Aristoteles oder Euklid begegnet, aber von Kultur keine Spur. Schade, Kneifel hat diese Ära meiner Meinung nach völlig verschenkt.

Dass Atlan keine Aufgabe hat, macht alles noch schlimmer. Unschlüssig streift er in der Gegend herum und hilft dadurch, dass er Leute paralysiert statt sie abschlachten zu lassen. Dabei könnte er hier dem Aufblühen von Mathematik und Naturwissenschaft zuschauen und sie befördern. Dass würde die Zivilisation der Menschheit deutlich mehr voranbringen als ein Zellaktivator für einen jugendlichen Massenmörder. Was ist nur aus dem früheren Kulturbringer Atlan geworden? Oder gar aus ES? Ich hoffe, dass Kneifel später wieder zu seinen Qualitäten zurückfindet.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 21. Januar 2018, 10:27

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Lion hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
Dennis Mathiak hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Es geht nicht ums Layout. Schau dir mal die beiden Bilder an. Auf dem neuen Bild sieht Nitetis anders aus.


Jetzt wo du es sagst ... Das ist mir vorher nie aufgefallen.


Das Irritierende ist: Warum gibt man demselben Künstler innerhalb kurzer Zeit zwei Mal einen Auftrag für ein Titelbild zu demselben Roman? Hat der Verlag zuviel Geld?


Zwischen den zwei TiBi-Versionen liegen sechs(!) Jahre (Tb 2010; ebook 2016). Das ist für mich keine so kurze Zeit. Da kann einiges passiert sein. Beide Versionen stammen ja von Arndt Drechsler. Vielleicht kann er noch mehr dazu sagen. Meine persönliche Vermutung ist z.b. dass zwischenzeitlich Bildrechte abgelaufen sind (Photomodell) oder was ähnliches.


Ich habe diese interessante Frage mal in dem Thread "Fragen an die Redaktion" gestellt. Bin gespannt, ob Klaus N. Frick etwas dazu weis -_-
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 21. Januar 2018, 19:23

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piehdschäij hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Das Buch war so spannend, ich konnte es kaum noch weglegen.


Es ist immer interessant zu sehen, wie verschieden die Geschmäcker sind. Ich finde die Griechen-Geschichten bisher (also ohne 2. Hälfte von Alexander) eher langweilig. Ich vermisse bei ihnen vor allem die Farbigkeit der Schilderungen, die Zeitabenteuer für mich so interessant machen.


Das Buch hat in der Mitte einen Hänger. Das Mittelstück "Kampf der Tausend Schiffe" (Xerxes' Feldzug gegen die Griechen) fand ich deutlich schwächer als das Doppelabenteuer zuvor (den Kampf gegen die Wolken des Todes) und das Doppelabenteuer danach (Alexander der Große), aber als Ganzes fand ich das Buch sehr spannend.

Anders als die mit den nur nachträglich chronologisch geordneten Abenteuern aus verschiedenen Schaffensperioden Kneifels zusammengestückelten Bände ist dieser hier aus einem Guß mit einem sehr guten Spannungsaufbau. Um nicht zu viel zu verraten, warte ich mal noch, bis du das Alexander-Doppelabenteuer zu Ende gelesen hast.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 21. Januar 2018, 20:25

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Den Kampf gegen die Todeswolken fand ich auch deutlich spannender als das Xerxes-Abenteuer. Mal sehen, ob das Ende Alexanders mich überzeugen wird.
Aber eins nach dem anderen; ich bleibe immer streng im Rhythmus, um zwischendurch bei meiner Aufholjagd voranzukommen (es fehlen nur noch PR 1303 - 2199 - das Ende ist in Sicht :o) ).

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 28. Januar 2018, 10:28

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Lumpazie
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Lumpazie hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
Dennis Mathiak hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Es geht nicht ums Layout. Schau dir mal die beiden Bilder an. Auf dem neuen Bild sieht Nitetis anders aus.


Jetzt wo du es sagst ... Das ist mir vorher nie aufgefallen.


Das Irritierende ist: Warum gibt man demselben Künstler innerhalb kurzer Zeit zwei Mal einen Auftrag für ein Titelbild zu demselben Roman? Hat der Verlag zuviel Geld?


Zwischen den zwei TiBi-Versionen liegen sechs(!) Jahre (Tb 2010; ebook 2016). Das ist für mich keine so kurze Zeit. Da kann einiges passiert sein. Beide Versionen stammen ja von Arndt Drechsler. Vielleicht kann er noch mehr dazu sagen. Meine persönliche Vermutung ist z.b. dass zwischenzeitlich Bildrechte abgelaufen sind (Photomodell) oder was ähnliches.


Ich habe diese interessante Frage mal in dem Thread "Fragen an die Redaktion" gestellt. Bin gespannt, ob Klaus N. Frick etwas dazu weis -_-


Und in der Tat - Klaus kann uns etwas zu dem Thema sagen:

Klaus N. Frick: Weil ich das tatsächlich nicht genau wusste, fragte ich bei Sabine Kropp nach, die als Redakteurin ja für die ATLAN-Taschenbücher verantwortlich war und ist.

Der Grund ist einfach: Arndt war mit dem Original-Titelbild nicht so zufrieden, also wollte er nachbessern. Das hätte er wohl auch gemacht, wenn das Taschenbuch irgendwann einmal nachgedruckt worden wäre. Für das E-Book konnte er das aber gut und flott machen – also hat er das Cover neu gemacht. Das geschah nach seiner Auskunft nicht zum ersten Mal, das hat er auch schon bei Titelbildern für andere Verlage so getan.


Quelle: Fragen an die Redaktion
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 28. Januar 2018, 10:35

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Lumpazie
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Im August des Jahres 1983 erschien das chronologisch 23te Zeitabenteuer.

Das Ende eines Herrschers

von Hanns Kneifel

Bild

Handlung:

Handlung

Anmerkung: Es handelt sich um die Fortsetzung der Geschichte aus PR-TB 242 – »Herr der Hundert Schlachten«.

Nach dem Brand von Persepolis haben Atlan und Charis sich mit den Wanderer-Androiden, die als die Ehernen Krieger auftreten, vom Heer des Makedonenkönigs Alexander getrennt. Indessen lässt Atlan Alexander nicht aus den Augen. Mittels des Robot-Adlers, der stets in der Nähe des makedonischen Heeres kreist, verfolgt er die Ereignisse um den Befreier und Rächer der griechischen Völker, der nun allmählich zum Eroberer wird.

Alexander, sich dieses Wandels bewusst, hat sein ursprüngliches Heer aufgelöst und allen freigestellt, in ihre jeweilige Heimat zurückzukehren. Aus denen, die bleiben, formt er ein neues Heer. Mit diesem nimmt er in einer Reihe Gewaltmärschen zunächst die Verfolgung des flüchtigen Perserkönigs Dareius auf.

Dareius wird von seinen eigenen Satrapen verraten und gefangen gesetzt. Die Satrapen wollen gegen Dareius' Willen mit Alexander Frieden schließen, doch dieser verfolgt nun stattdessen auch die Verräter. Als er zu ihnen aufschließt, töten sie Dareius und flüchten getrennt. Alexanders Erzfeind ist tot, und er wendet sich nun der Eroberung des restlichen Persien zu.

Atlan und seine Freunde sind inzwischen nach Hyrkanien gezogen, um die Siedlung zu besuchen, in der Ptah-Sokar sich mit seiner Gefährtin Indraya niedergelassen hatte. (PR-TB 238 »Kampf der Tausend Schiffe«) Ptah hat den Bewohnern von Atlan erzählt, und diese haben das Abbild des Kopfes des Arkoniden über ihrer Siedlung aus dem Berghang geschlagen. Bei seiner Ankunft wird er sofort erkannt, und die Gruppe wird schnell in die Gemeinschaft aufgenommen. Atlan und Charis helfen den Bewohnern mit Ratschlägen und neuen Techniken, während sie weiter Alexander im Auge behalten.

Dieser zieht ebenfalls nach Norden. Um die verschiedenen Bergstämme an sein Reich anzuschließen, hat er Gruppen aus seinem Heer ausgegliedert, die das Land auf anderen Routen durchstreifen. Atlan schickt einen seiner Ehernen und einen der Dorfbewohner mit einer Botschaft zu Alexander, um das Dorf seiner Herrschaft zu unterstellen. Als der Arkonide und einige seiner Freunde jedoch eines Tages von einem Ausflug in den nahen Urwald zurückkehren, finden sie es von einer Abteilung aus Alexanders Heer geplündert vor. Viele sind getötet oder als Sklaven gefangen und entführt worden.

Aus denen, die überlebt haben, formt Atlan schnell einen Befreiungstrupp. Mittels des Gleiters sind die abziehenden Soldaten schnell gefunden, und Atlans Gruppe kann die Gefangenen befreien. Sie bringen den Anführer in ihr Dorf und lassen seine Männer, soweit sie überlebt haben, ohne Kleidung zurück. Einige Zeit später macht Atlan sich mit dem Gefangenen auf den Weg zu Alexander, um ihn mit der Tat des Trupps zu konfrontieren.

Es stellt sich heraus, dass der Hauptmann auf eigene Faust gehandelt hat, nachdem er Atlans Nachricht abfing. Dennoch bezeichnet der Arkonide die Ereignisse als den zweiten schweren Fehler, der durch Alexanders Schuld geschah, und warnt ihn ein weiteres Mal. Alexander bittet ihn, bei ihm zu bleiben, doch Atlan lehnt ab. Wieder trennen sich die Wege der beiden Männer. Atlan und seine Gefährten ziehen – zunächst ziellos – nach Osten. An einer Wegmarkierung, die den Durchzug der »Wunderbaren Karawane« an dieser Stelle dokumentiert, meldet sich ES. Die Superintelligenz schickt ihre Helfer nach Indien, wo ebenfalls ein interessanter Herrscher aufgetreten ist. Atlan soll mithilfe von Charis und den Ehernen für Chandragupta Maurya ein Dorf nahe der Mündung des Indus zu einer Handelsstadt ausbauen, die er später als Stützpunkt nutzen kann. ES bringt die Gruppe mit der INDRAS VAJRA in die Nähe des Dorfes Pattala, wo Atlan auf den Fürsten trifft. Auch er ist von dem jungen Mann beeindruckt, und so beginnt er mit der Planung der Stadt.

Alexander jagt indessen weiter den Satrapen und selbsternannten Thronanwärter Bessos. In den Reihen der Makedonen wird eine Verschwörung gegen sein Leben aufgedeckt, und er lässt alle Verdächtigen ohne Gnade töten. Seine Jagd unterbrechen diese Ereignisse kaum. Schließlich wird der ehemalige Satrap von Steppenbewohnern gefangen genommen und an Alexander ausgeliefert, der ihn wie einen gemeinen Verräter qualvoll hinrichten lässt. Doch auch nach dem Tod des Bessos reißt die Reihe der Aufstände gegen Alexander nicht ab. Während Atlans Stadt allmählich wächst, erlangt Alexander langsam die Erkenntnis, dass es leichter ist, ein Reich zu erobern, als es zu halten. Kleitos, der ihn wegen seiner Schwierigkeiten mit Spitamenes verspottet, bringt er in einem Wutanfall um.

Der Ausbau Pattalas geht indessen gut voran, und nach einem Jahr stehen bereits die Fundamente und die Kanäle, durch die die neue Stadt vor den Auswirkungen der Regenzeit geschützt und mit Wasservorräten für die Trockenzeit versorgt werden soll. Alexander ist inzwischen auf seinem Eroberungszug bis in die Länder zwischen den Indus-Zuflüssen vorgedrungen. Auch hier kann keiner der einheimischen Herrscher ihn aufhalten. Sein Ehrgeiz geht noch darüber hinaus, doch es geschieht das Einzige, was ihn außer dem Tod noch aufhalten kann: Sein Heer wird unzufrieden und droht mit Meuterei. Widerwillig gibt er nach. Der Heereszug schwenkt nach Süden. Bei der Erstürmung einer Stadt wird Alexander schwer verletzt, und zum zweiten Mal nutzt er seinen Ring, um Atlan zu rufen. Der Arkonide folgt dem Ruf und sorgt für Alexanders Heilung, bleibt jedoch nicht bei ihm. Wenige Wochen später kann Alexander bereits wieder reiten, und das Heer bricht wieder auf. Als es sich Pattala nähert, stellt Atlan die Stadt unter den Schutz Alexanders und empfängt den Makedonen persönlich. Alexander nutzt die Gastfreundschaft von Atlans Stadt, um sein Heer auf die lange Rückkehr vorzubereiten. Nearchos, der einen Teil des Heeres auf dem Seeweg zurückführen soll, erhält zusätzlich von Atlan Karten, um die weite und gefährliche Reise gut hinter sich zu bringen. Alexander kehrt indessen mit seinem Heer auf einer gefährlichen Landroute mitten durch die Wüstengebiete Gedrosiens ins persische Kernland zurück. Bei seiner Ankunft findet er ein Reich vor, in dem die Hälfte der Gebiete versucht, seine Herrschaft abzuschütteln. Alexander durchreist Persien, und während er gleichzeitig Aufstände der Perser und die Unzufriedenheit der Makedoner zu überwinden sucht, wird sein Lebensstil immer ausschweifender. Gleichzeitig scheint er jedoch auch einsichtiger zu werden: Endlich denkt er daran, sein Reich nicht nur zu erweitern, sondern auch zu festigen. Dabei soll Atlan ihm helfen. Zum dritten Mal benutzt er den Sendering, um den Arkoniden um seine Hilfe zu bitten; dieses Mal nicht aus Lebensgefahr, sondern aus der Gefahr für die Einheit seines Reiches.

Einige Wochen bleibt Atlan noch in Pattala, dann macht er sich auf die Reise nach Babylon, wo Alexander zu dieser Zeit residiert. Charis begleitet ihn, obwohl sie die Entscheidung nicht begrüßt. Sie fühlt sich in Alexanders Gegenwart unwohl. Die Ehernen bleiben in Pattala, um die Entwicklung der Siedlung weiter voranzutreiben. In Babylon bittet Alexander Atlan, ihm die Welt zu zeigen, wie sie wirklich ist. Atlan zögert, stimmt jedoch zu, die Karten der Griechen zu überarbeiten und richtig zusammenzufügen. Charis unterstützt ihn dabei, soweit sie kann. Gerade als sicher ist, dass sie Atlans Kind trägt, kommt es zum Eklat: Alexander vergewaltigt Charis, und sie nimmt sich daraufhin das Leben. Das ist mehr als Atlan ertragen kann. Nach tagelanger Trunkenheit und Trauer zerstört er Alexanders Zellaktivator.

Nur wenige Tage, nachdem sich sein heilendes Amulett in einem Blitz aufgelöst hat, ist Alexander bereits von seinen Krankheiten, den Folgen seines Lebensstils und den Nachwirkungen alter Verletzungen gezeichnet. Er liegt im Sterben. Atlan beendet indessen die Arbeit an den Karten, bereitet alles für seine Abreise vor und sucht Alexander schließlich ein letztes Mal auf. Er wird ohne Fragen zum Lager des Herrschers gebracht. Dieser hofft noch immer, Atlan würde ihm helfen. Doch der Arkonide eröffnet ihm lediglich den Grund für seinen kommenden Tod, und wie lächerlich klein sein Reich und er im Vergleich zur Größe der ganzen Welt sind. Doch das Wissen nützt Alexander nicht mehr viel. Er stirbt wenige Tage später. Atlan kehrt derweil in die Fluchtkuppel zurück, um im Tiefschlaf das Vergessen zu suchen.
Personenregister

Toxarchos Atalantos Atlan versucht, auf Alexander Einfluss zu nehmen, um durch ihn ein stabiles Weltreich zu errichten.
Charis Atlans Gefährtin aus vielen Abenteuern begleitet ihn auch dieses Mal. Alexanders Interesse an ihr wird ihr zum Verhängnis.
Alexander König von Makedonien, der nach dem persischen Reich auch den Rest der Welt erobern will
Dareius Der Perserkönig auf der Flucht
ES Die Superintelligenz
Chandragupta Maurya Indischer Fürstensohn, der den Thron von Zentralindien erben wird und mit Atlans Hilfe seinen Einfluss weiter ausbreiten will
Bessos Wezir von Nabarzenes, führt die Rebellion gegen Dareios an und tötet ihn, um seine Krone zu beanspruchen
Kleitos Heerführer und Freund Alexanders; wird von diesem im Streit umgebracht
Spitamenes Baktrischer Fürst, der sich gegen Alexander auflehnt.
Nearchos Heerführer Alexanders, führt die Rückfahrt zur See eines Teiles von Alexanders Truppen von der indischen Grenze an

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 28. Januar 2018, 10:41

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Kleine Korrektur zu meinen Einstellungen nach der Tamaran Triologie! Da bin ich dann mit der Nummerierung der Zeitabenteur doch etwas durcheinander geraden :P

Also die folgenden TB´s sind in der Chronoglogischen Reihenfolge der Zeitabenteurhandlung:

Nr. 21 Kampf der tausend Schiffe
Nr. 22 Herr der hundert Schlachten
Nr. 23 Das Ende eines Herrschers (so wie auch korrekt angegeben)

Sorry, sorry, sorry (aber aufgefallen ist es anscheinend gar nicht :rolleyes: ).
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 3. Februar 2018, 12:37

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Das Ende des Blaubands hat mich etwas mehr überzeugt als die beiden vorigen Geschichten; Die Kämpfe standen nicht im Vordergrund, die Episode in Pattala brachte etwas Exotik, aber vor allem: Atlan (Kneifel) bezieht ganz klar Stellung:

Für uns hatte diese Gewalt Namen: Darius, Alexander, Parmenion, Satibarzanes. Zu anderen Zeiten hießen sie anders, die Könige und Eroberer. Sie gingen so nackt wieder zurück in den Schoß der Erde, wie sie geboren worden waren, aber diese Erfahrung machten sie auf Kosten geschundener Mitmenschen.


Ich hasse alles, was er als Mann verkörpert. Es ist zuviel Blut an seinen Händen.


Atlan ist völlig klar, dass Alexander auch nur einer aus einer langen Kette brutaler Eroberer ist. Warum ES ausgerechnet ihm einen Zellaktivator verleiht, ist völlig rätselhaft. Die Schändung von Charis ist dann der Anlass, den Zellaktivator auszuschalten. Das ist menschlich verständlich, aber verglichen mit den zahllosen anderen Verbrechen lächerlich. Wieviele Frauen wurden von ihm und seinem Heer vergewaltigt, wieviele Kinder getötet?

Herakles, Ammon und Zeus mochten Alexanders Heroen sein, meiner war Prometheus.


Atlan geht es genau wie mir. Aber die Ära ist voller prometheischer Kulturbringer - warum besucht und unterstützt er sie nicht?


Yman hat geschrieben:Am Ende liefert ES immerhin auch [...] eine glaubwürdige Begründung, warum ES Atlans Gedächtnis immer wieder blockiert hat.


Ich vermute, Du beziehst Dich auf folgende Aussage:

ES erwiderte: Die Terraner oder Gäaner würden, wenn sie jedes Wort lesen und auswerten, der Meinung sein, dass sie von mir beschützt und ausgezeichnet worden sind. Diesen Eindruck will ich vermeiden!


Für mich erschließt sich das nicht: Dass die Menschen schon lange von ES als Lieblings-Hilfsvolk aufgebaut werden, ist ja nun kein Geheimnis. Und die Befürchtung, dass die Terraner oder Gäaner im Vertrauen auf ihren Schutzgeist die Hände in den Schoß legen, ist angesichts der bisherigen Erfahrungen mit "Unterstützungen" durch ES wenig plausibel. :P

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 4. Februar 2018, 20:41

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Was ist eigentlich mit dandelion, Cardif und Wanderer777?

Kommen die irgendwann in absehbarer Zeit noch einmal zurück, oder sind die jetzt hier endgültig ausgeschieden?
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