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Frankfurter Buchmesse 2018

Beitragvon Klaus N. Frick » 9. Oktober 2018, 16:52

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Klaus N. Frick
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Die Frankfurter Buchmesse ist angelaufen. Für Menschen, die am Freitag anreisen, ist vielleicht »Think Ursula« von großer Bedeutung. Hier eine Information dazu:

https://perry-rhodan.net/aktuelles/news ... ion-lounge

Re: Frankfurter Buchmesse 2018

Beitragvon Klaus N. Frick » 11. Oktober 2018, 12:14

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Klaus N. Frick
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In meinem privaten Blog habe ich gerade eben einen ersten Bericht – sehr subjektiv – von der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht:

Bei Sonne in die Halle

Ich bin sehr froh, einen Beruf gewählt zu haben, der meinen Interessen entspricht: Da kann ich viel Zeit mit dem Lesen und dem Schreiben von phantastischer Literatur im weitesten Sinn verbringen. Und ich kann auf Buchmessen fahren, bei denen ich dann Leute treffen, die ähnlichen Interessen wie ich folge. So auch in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse.

Wobei es schon hart ist: Im Hof zwischen den Messehallen herrschen sommerliche Temperaturen, die Sonne knallt auf den Platz herunter, und mit dem Anzug komme ich mir vor, als sei ich zu warm angezogen. Viel schöner wäre es, mit einem Buch in der Hand gemütlich auf dem Platz zu sitzen, zu lesen und zu dösen. Das entspräche auch eher dem Sinn und Zweck einer Buchmesse.

Aber gut: Wir sind ja nicht zum Spaß hier. An diesem Donnerstagmorgen, 11. Oktober 2018, fuhr ich mit der Bahn nach Frankfurt; es klappte alles recht gut, und der Zug hatte nur 28 Minuten Verspätung. Den Fußweg vom Bahnhof zur Messehalle genoss ich, die Taschenkontrollen waren absurd kurz – ich hätte wahrscheinlich eine Maschinenpistole einschmuggeln können, und es wäre niemandem aufgefallen.

Und dann ging es gleich ins Getümmel. Ich traf Bekannte, die ich mochte, und ich wich Leuten aus, die ich kannte, die ich aber nicht treffen wollte. Und ich hatte auch gleich den ersten Termin, wenngleich der zur Hälfte aus »privatem Gelaber« bestand und eher mit Musik und tiefhängenden Gitarren zu tun hatte. So muss es sein!

Re: Frankfurter Buchmesse 2018

Beitragvon Klaus N. Frick » 11. Oktober 2018, 15:18

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Klaus N. Frick
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Wer über die Messe bummelt, trifft auf Autoren – der Redakteur gibt im Redaktionsblog einen ersten Blick auf seinen ersten Tag auf der Frankfurter Buchmesse:

Begegnungen auf der Messe

Wenn der Redakteur keinen Stand hat, an dem er die Bücher und Publikationen der Serie präsentieren kann, für die er tätig ist, muss er eben andere Leute besuchen. So geht es mir am Donnerstag, 11. Oktober, während der Frankfurter Buchmesse: Ich treffe Autoren und Verlagskollegen, ich besuche andere Verlage, und ich bummle zwischendurch in den Hallen herum, wo ich mich durchaus mal inspirieren lasse.

Um ein Beispiel zu geben: Bernd Perplies traf ich am Stand des Mantikore-Verlages. Dort signierte er die Neuausgabe seines Romans »Tarean«, die super aussieht. Wir gingen hinaus ins Freie, wo wir in schönstem Sonnenschein darüber sprachen, ob und wie wir im nächsten Jahr zusammenarbeiten könnten. Es mangelt nicht an Ideen, man muss nur immer schauen, was sich zeitlich machen lässt.

Weitere Termine sind für mich als Redakteur interessant, weil ich mit Kollegen aus anderen Verlagen spreche. Dabei erfahre ich oft Dinge, die meinen Horizont erweitern und mir manchen Hintergrund vermitteln, der mir bisher unklar war. Auch deshalb ist eine Buchmesse so wichtig für mich ...

Re: Frankfurter Buchmesse 2018

Beitragvon Clark Flipper » 11. Oktober 2018, 20:54

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Clark Flipper
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Re: Frankfurter Buchmesse 2018

Beitragvon Klaus N. Frick » 12. Oktober 2018, 11:50

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Klaus N. Frick
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Zweiter Messetag in Frankfurt – der Redakteur gibt im Redaktionsblog einen ersten kurzen Einblick:

Guter Start in den zweiten Tag

Es mangelte an diesem Morgen nicht an gruseligen Meldungen: Weil ein ICE zwischen Köln und Frankfurt in Brand geraten war – zumindest zwei Wagen –, kam es zu einer Vollsperrung der extrem wichtigen Bahnlinie und auch der Autobahn. Viele Leute, die auf dem Weg zur Frankfurter Buchmesse waren, betraf es an diesem Freitag, 12. Oktober 2018. Sie kamen zu spät, wurden mit Bussen transportiert oder mussten Umwege in Kauf nehmen.

Ich hatte Glück. Die Straße zwischen Karlsruhe und Frankfurt war frei, die tiefstehende Sonne blendete zwar gelegentlich – aber das empfand ich als ein echtes Luxusproblem. Und weil ich im Auto fleißig PERRY RHODAN hörte, hatte ich während der Fahrt viel Vergnügen. (Wer sich anhört, wie Alaska Saedelaere und Fellmer Lloyd in Gefangenschaft geraten, stört sich nicht am Verkehr.)

Nachdem der erste Messetag mit vielen Gesprächen sehr positiv zu Ende gegangen war, sollte der Freitag auch gut verlaufen. Erste Termine mit Verlagskollegen bei Fischer Tor und Piper konnte ich hinter mich bringen; der Freitag wird sicher noch abwechslungsreich.

(Ach ja: Das Bild zeigt den Beifahrersitz in meinem Auto. Alles rhodanifiziert ...)

Re: Frankfurter Buchmesse 2018

Beitragvon Klaus N. Frick » 12. Oktober 2018, 11:51

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Klaus N. Frick
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Klaus N. Frick hat geschrieben:

(Ach ja: Das Bild zeigt den Beifahrersitz in meinem Auto. Alles rhodanifiziert ...)


Hier:
https://perry-rhodan.blogspot.com/2018/ ... n-tag.html

Re: Frankfurter Buchmesse 2018

Beitragvon Klaus N. Frick » 12. Oktober 2018, 15:31

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In meinem privaten Blog schrieb ich eben über den zweiten Tag auf der Buchmesse:

Wandeln in fremden Hallen ...

Wenn ich früher den normalen Dienst am Messestand unseres Verlages absolvierte, klagte ich gern darüber, dass ich keine Zeit hätte, durch andere Hallen zu bummeln. Dabei gäbe es dort so vieles zu entdecken und zu bestaunen. Es klappte praktisch nie – für mich bestand die Buchmesse im Wesentlichen aus der Halle, in der wir unseren Stand hatten.

An diesem Freitag, 12. Oktober 2018, ergab es sich auf einmal, dass ich ein »Loch« in meinem Terminplan hatte. Ich bummelte durch die Sonne, ich aß gemütlich zu Mittag, und ich beschloss, mir die Halle mit den ausländischen Verlagen anzuschauen. Und das war wieder einmal eine Reise in eine ganz andere Welt.

Verlage aus den USA und aus Kanada, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und aus Saudi-Arabien, Verlage aus – buchstäblich – aller Herren Länder: Es war ein Spaziergang zwischen den unterschiedlichsten Kulturen, und das manifestiert sich eben auch in der Gestaltung von Titelbildern oder Messeständen. Da ist ein Stand eben mal quietschebunt, ein anderer präsentiert sich nüchtern und zurückhaltend.

In solchen Minuten geht der »Privat-Klaus« auf Reisen. Ich kann die Bücher, die von diesen Verlagen ausgestellt werden, zum größten Teil nicht lesen. Aber es ist ein bereicherndes Vergnügen, sie zu betrachten, auch mal zur Hand zu nehmen und durchzublättern. Allein dafür hat sich der Besuch der Buchmesse gelohnt ...

Re: Frankfurter Buchmesse 2018

Beitragvon Faktor10 » 12. Oktober 2018, 19:29

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Re: Frankfurter Buchmesse 2018

Beitragvon Klaus N. Frick » 13. Oktober 2018, 10:21

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Klaus N. Frick
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Der zweite Tag auf der Frankfurter Buchmesse war interessant und anstrengend – das berichtet der Redakteur heute im Redaktionsblog:

Verlagshopping am Freitag

Der Freitag auf der Buchmesse wurde noch einmal richtig anstrengend: Ich hatte eine Reihe von Terminen mit Verlagen und kam so noch in den Genuss des wunderbaren Sonnenscheins im Freien. Unter anderem besuchte ich den Stand des Hannibal-Verlages, wo ich die wunderbare »Flash Gordon«-Neuausgabe bestaunte – dort ging es aber um den aktuellen Stand der PERRY RHODAN-Chronik, bei der ich nach wie vor nicht sagen kann, wann sie erscheinen wird –, oder ich saß bei Droemer-Knaur, wo es um allgemeines Fachsimpeln und weitergehende Ideen ging.

Eine Messe ist für einen Redakteur nicht unbedingt der Ort, an dem er »Aufträge reinholt«. Früher wurde die Buchmesse dazu genutzt, dass die Buchverkäufer und die Buchhändler ihre Arbeit machten, dann war sie ein Hort für die Menschen, die Rechte und Lizenzen handeln wollten – aber hier wird die hauptsächliche Arbeit ja bereits vor der Messe erledigt.

Die Buchmesse wandelt sich, und für mich ist sie ein Ort, an dem ich viele Menschen aus anderen Verlagen und viele Autoren treffe, um mich mit ihnen auszutauschen. Das hat an den zwei Tagen in diesem Jahr 2018 wieder einmal sehr gut geklappt.

Re: Frankfurter Buchmesse 2018

Beitragvon Klaus N. Frick » 13. Oktober 2018, 10:34

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Klaus N. Frick
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Sehr private Eindrücke in meinem Blog von der Frankfurter Buchmesse (ohne jegliche politische Werbung, deshalb hier in unserem Forum wohl erlaubt:)

Polizeisperren in Halle 4

Man bekommt, wenn man auf einer Buchmesse ist, verständlicherweise nur einen sehr kleinen Eindruck von dem mit, was in den vielen Messehallen los ist. So wusste ich beispielsweise, dass rechtsradikale Verlage mit Ständen vor Ort sein würden, und ich hatte auch gehört, dass Politiker von rechtsradikalen Parteien auf die Messe kommen würden – aber ich sah und hörte davon eigentlich nichts. Wenn ich in meiner Science-Fiction-Filterblase unterwegs bin, habe ich ohnehin genügend zu tun ...

Als ich am Samstagmittag in die Halle 4.1 wollte, wurde es seltsam. Ich ging über den Hof, genoss die Sonne und betrat die Halle 4.0 an der Stelle, wo die großen Rolltreppen sind. Eine Traube von Menschen füllte den Innenraum aus, kaum jemand kam mehr vorwärts oder rückwärts.

Polizisten in »Riot-Cop«-Ausrüstung standen vor den Zugängen zur Rolltreppe und sperrten diese ab. Das zentrale Element der Halle 4, über das die Stockwerke verbunden sind, war auf einmal eine Sperrzone. Die meisten Menschen wussten nicht, was los war – vor allem Ausländer waren sichtbar verwirrt angesichts der Präsenz der Polizei –, und irrten ein wenig herum.

Ich fragte einige Leute, ob sie wüssten, was los sei. Einer meinte dann, »der Höcke ist da«, aber das war auch eher eine Vermutung als eine Tatsache. Wie sich was weiter entwickelte, bekam ich nicht mehr mit. Ich ging zur Treppe – auch die Fahrstühle waren allesamt gesperrt –, die eigentlich nur für Notfälle gedacht ist, und eilte diese hoch.

Auch im Treppenhaus standen Polizisten in Ausrüstung, ließen mich aber passieren. So kam ich dann doch in die Halle 4.1, wo aber die anderen Personen meines Termins mit einiger Verspätung eintrafen. Und auch dort herrschte eher Verwirrung vor. In meiner Wahrnehmung sorgten die bewaffneten Polizisten also nicht gerade für ein Gefühl der Sicherheit ...

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