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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 7. Mai 2018, 08:55

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Homer G Adams
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sonnenwind hat geschrieben:
Homer G Adams hat geschrieben:
sonnenwind hat geschrieben:@ Homer
Aber nun zurück zur Jagd nach dem "Aure". Klasse! Das wird bestimmt spannend. :st:

@ Sonnenwind
Ja, die Jagd nach dem Aure wird spannend. Dieses Artefakt wird sicherlich interessant. Mir ist da eine Idee gekommen…
Stichwort Kosmologie… :)


Natürlich... nicht abwegig solche Idee, denn das ist ja Deine "Spezialität"!
:st:
Prima! Ich wünsche mir eine aufregende Geschichte, die meinen niedrigen Blutdruck nach oben treibt :D mit vielen Denkanstössen zum Thema Kosmologie.
Ich freue mich... :)



@ Sonnenwind

Die ‚Spezialität’ muss noch ausgearbeitet werden. Kommen ja noch massenhaft Teile bis dahin.

Werde mich bemühen.

Das Hitzewetter belastet mich etwas. Ich werde mich jetzt schreibmäßig zurückhalten und mich auf einen Teil pro Woche beschränken. Sorry

LG

Homer
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 7. Mai 2018, 08:56

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Ich hoffe nur, Helena überlebt's.



Schaun mer maal. :unschuldig:
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 7. Mai 2018, 09:10

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Elena
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Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Schreib lieber nur einmal und bleib gesund als zweimal und brich dann zusammen.
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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Re: Requien für ES

Beitragvon sonnenwind » 7. Mai 2018, 13:49

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sonnenwind
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Elena hat geschrieben:Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Schreib lieber nur einmal und bleib gesund als zweimal und brich dann zusammen.



Ich bin ganz Elenas Meinung, Homer. :st:
Wenn Dich das Wetter belastet, gönne Dir Ruhe, denn Du schreibst ohnehin sehr viel! Gesundheitliches Wohlbefinden ist die Hauptsache... alles andere muß dem untergeordnet werden. :)
Der Reisende ins Innere findet alles, was er sucht, in sich selbst. Das ist die höchste Form des Reisens ( Laotse ).
Der wahre Mut besteht darin, gerade dann Mut zu zeigen, wenn man nicht mutig ist ( J. Renard ).
Wo Herzen mitentscheiden, werden gute Entscheidungen getroffen ( F. Weichselbaumer ).

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 7. Mai 2018, 14:31

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Homer G Adams
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sonnenwind hat geschrieben:
Elena hat geschrieben:Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Schreib lieber nur einmal und bleib gesund als zweimal und brich dann zusammen.



Ich bin ganz Elenas Meinung, Homer. :st:
Wenn Dich das Wetter belastet, gönne Dir Ruhe, denn Du schreibst ohnehin sehr viel! Gesundheitliches Wohlbefinden ist die Hauptsache... alles andere muß dem untergeordnet werden. :)



@Sonnenwind + Elena

Ja, ich werde mich daran halten. Danke für Eure Guten Wünsche..
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 9. Mai 2018, 15:29

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Homer G Adams
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Letztens habe ich das Hörbuch des Atlan Blauband Nr. 8 gehört. Davon ist obiges TB ein Bestandteil.

Besonders gefallen hat mir dieser Konflikt in der Atlan geriet, als er im Venus-Stützpunkt mit einem eigens gebauten primitiven Raumschiff angekommen ist.

ES stellte ihm die Wahl frei, den Hypersender des Stützpunkts zu benutzen und die Arkonflotte zu rufen, um die Erde als Teil des Großen Arkonimperiums kolonisieren zu lassen. Oder eben weiterhin als Wächter der Menschheit zu fungieren und die Erde sich individuell entwickeln zu lassen. Weil genau diese individuelle wenn auch blutige Entwicklung der Erde ihr die innere Freiheit geben würde, welche sie befähigt im kosmischen Spiel der Mächte eine wichtige Rolle zu spielen.

Es war für ES ein Risiko, denn er wusste durch die Existenz des zeitreisenden Sohn Rhodans in sich aus dem 50. Jahrhundert n.Chr. (1291 NGZ), die Geschichte bis zu diesem Zeitpunkt.

Sehr interessant geschildert dieser Konflikt.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 9. Mai 2018, 21:17

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Pucky
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Homer G Adams hat geschrieben:Das Hitzewetter belastet mich etwas. Ich werde mich jetzt schreibmäßig zurückhalten und mich auf einen Teil pro Woche beschränken. Sorry


Ich fühle mit dir. Das hiesige Wetter hat mir gestern den Kreislauf durcheinander gebracht, und heute "hat's meine Frau erwischt", die nach ansonsten gut überstandener OP einen intensiveren Schontag einlegen mußte.
Auch ich rate dir daher: Schone dich!
Wenn wir ein bißchen auf Fortsetzungen warten müssen, ist das wirklich kein Problem!

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 10. Mai 2018, 08:53

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Homer G Adams
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Pucky hat geschrieben:
Homer G Adams hat geschrieben:Das Hitzewetter belastet mich etwas. Ich werde mich jetzt schreibmäßig zurückhalten und mich auf einen Teil pro Woche beschränken. Sorry


Ich fühle mit dir. Das hiesige Wetter hat mir gestern den Kreislauf durcheinander gebracht, und heute "hat's meine Frau erwischt", die nach ansonsten gut überstandener OP einen intensiveren Schontag einlegen mußte.
Auch ich rate dir daher: Schone dich!
Wenn wir ein bißchen auf Fortsetzungen warten müssen, ist das wirklich kein Problem!


Ja, so ist das, wenn bereits im Mai Juni und Juli-Wetter ist.

Man kann es nur mit Ruhe ‚überstehen’, wenn man körperlich angeschlagen ist.

Ergo sehr wenig Computer/Internet, wenig Fernsehen – außer Fussball :o) - wenig Lesen und VIEL Hörbuch hören.

Habe mir mal schon vor zwei Jahren oder so, alle Hörbucher der Atlan-Blauband-Reihe mit den Zeitabenteuern unseres Kristallprinzen gekauft. Jetzt höre ich sie endlich komplett.

In diesem Sinne auch alles Gute Dir und Deiner Frau

Ad astra

Homer
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Re: Requien für ES

Beitragvon sonnenwind » 10. Mai 2018, 09:52

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sonnenwind
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@ Homer, Pucky und Frau
Gute Besserung für Euch! :)
Der Reisende ins Innere findet alles, was er sucht, in sich selbst. Das ist die höchste Form des Reisens ( Laotse ).
Der wahre Mut besteht darin, gerade dann Mut zu zeigen, wenn man nicht mutig ist ( J. Renard ).
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 10. Mai 2018, 19:21

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Elena
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sonnenwind hat geschrieben:@ Homer, Pucky und Frau
Gute Besserung für Euch! :)

Von mir auch! :st:
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 10. Mai 2018, 19:38

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Pucky
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Danke schön :)

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 11. Mai 2018, 09:20

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Homer G Adams
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Teil 18

Spoiler:
Die Barke fuhr gemächlich auf den Kai vor den Mauern zu. An den Ufern herrschte reger Betrieb. Priester und Priesterinnen, eines offensichtlich kleinen Tempels stellten sich zu einem Zug auf. Sie hoben ihre Klappern, Flöten, Kuhhörner, Zimbeln und Tamburine und machten damit Krach.
In der Zwischenzeit legte unser Papyrusboot am Kai direkt vor den Priestern mit ihrer Veranstaltung an.
Ich stand auf und schulterte meinen schweren Rucksack. Rico folgte meinem Beispiel, sein Gepäck bestand aus einem schlichten allerdings riesigen Seesack. Riancorus in der Maske des Makedoniers ‚Philippos’ rückte sein Rückenscheid mit dem riesigen Schwert zurecht.
Dann verließen wir die Barke. Zwischen uns bedurfte es keiner Worte.
Die Menschen machten uns respektvoll Platz. Vor allem ein riesiger schwer bewaffneter ‚Barbar’ stellte eine potenzielle Gefahr dar, also ging man uns aus dem Weg.

Ich blieb stehen und begaffte neugierig den Umzug. ‚Philippos’ folgten sofort meinem Beispiel.
Leicht begleitete weibliche und männliche Tänzer umkreisten in einem sich steigernden Rhythmus einen Heiligen Schrein, der irgendeinem Gott gewidmet war. Offenbar sah sich die Priesterschaft veranlasst für ihren Kult zu werben. Überall galt wohl, dass Rasseln zum Handwerk gehört!

„Komm Philippos!“ Wir verließen den Hafenbereich mit seinem Kai, den Gasthäusern, Lagerschuppen und Bordellen.
Wir hatten als OdL- Agenten einen Anlaufpunkt in der Stadt.

An dem Westtor wurde wir von den Wachen: einem Offizier und drei Soldaten, aufgehalten.
Der drahtige hoch gewachsene Hauptmann, trug eine Lederkappe, halbhohe Lederstiefel und einen Kriegsrock mit Bronzeschnallen. Über seiner nackten Brust verliefen zwei breite Ledergurte. Sein Gesicht hatte das Wetter gegerbt, die Wangen eingefallen, die Augen wirkten verkniffen, was von dem ständigen grellen Sonnenlicht herrührte. Der muskulöse Oberkörper war mit Narben übersät. Er trug kunstvolle Kupferarmbänder und sein Gürtel verzierten Silberplättchen. In einem verzierten Scheid steckte ein mittellanges Schwert. Seine Männer kleideten sich ähnlich, allerdings nicht so reich geschmückt. Sie hielten im Gegensatz zu ihrem Offizier Schild und Speer in den Händen.
„Seid ihr privat unterwegs?“ wurden wir in holpriger persischer Sprache und hellenischen Akzent vom Hauptmann gefragt.
„Ja, im Moment sind wir ohne Anstellung und möchte die Gelegenheit für Studien benutzen.“
Die vier Wächter blickten uns neugierig und gleichzeitig verständnislos an, als wir unser Vorhaben bekundeten.
„Du sprichst mit einem hellenischen Akzent“, meinte er und blickte mich gespannt an.
„Richtig. Ich wuchs in Salamis auf“, log ich ohne schlechtes Gewissen. Viele Hellenen aus dieser Stadt arbeiteten inzwischen freiwillig für das persische Weltreich. Es gab dort mehr als in der kargen Heimat zu verdienen. Unzählige Griechen arbeiteten inzwischen als Söldner in persischen Diensten. Die Gold-Dareiken flossen in diesem Beruf reichlich.
„Verstehe, ich stamme übrigens aus Kition auf Cypros. Wir Hellenen haben es in dieser punischen Stadt nicht leicht und wandern deshalb in Scharen aus!“ Ich nickte verständnisvoll.
„Du bist Bogenschütze?“
„Darauf kannst du wetten!“
„Nun, wir suchen ständig gute Krieger.“
„Später. Ich habe in Heliopolis einen Schwur zu erfüllen. Einige Wochen Pause tun mir gut.“
„Natürlich. Wenn, deine hm, spirituelle Zeit vorbei ist, dann melde dich bei mir. Ein außergewöhnlicher Partner, dein Barbar. Ein Makedonier?“ Ich nickte. Die Makedonier galten bei ‚echten’ Hellenen als Barbaren, obwohl sie sich selbst als einen griechischen Stamm ansahen. Die übrigen Hellenen bezweifelten das sehr, zumal wir ihr ‚griechisch’ kaum verstanden. Eigentlich handelte es sich um eine thrakisch-griechische Mischsprache. Ob sich die bäuerlichen Makedonen je veränderten? Sie galten immerhin als tapfere Krieger, wenn sie ihre Hütten verließen. Bildete man sie zu Hopliten aus, übertrafen sie meist normale hellenische Hopliten an Kampfkraft und Ausdauer.

„Ich kaufte ihn einst als Sklave. Er war karthagoscher Gladiator. Inzwischen ist er längst ein freier Mann und dient mir freiwillig.“
Der Offizier nickte und blickte den ‚Barbaren’ respektvoll an. Seine Männer folgten seinem Beispiel.
„Mein Name ist Aios.“
„Freut mich, ich bin Jason!“ Wir fassten uns an den Handgelenken.
„Ein seltener Name, heutzutage.“
„Stimmt, die Zeit der achäischen Helden ist vorbei!“ bestätigte ich grinsend, „und trotzdem immer noch legendär.“ Wir grinsten uns wissend an. Griechen waren immer stolz auf ihre Legenden, selbst wenn sie für die Perser arbeiteten.
„Hm, wie wäre es, mit einer kleinen Kostprobe, deiner Schießkunst? Dort auf der Holzrückwand des Schuppens ist eine Blume gezeichnet. Wir benutzen sie oft als Zielscheibe.“
„Von mir aus!“
Mit einer routinierten Bewegung nahm ich blitzschnell den Bogen vom Rucksack und einen Pfeil aus dem Köcher. Das Auflegen und Ziel anpeilen vollzog sich in einer einzigen fließenden Bewegung. Drei Pfeile wurden mit einer unglaublichen Geschwindigkeit in das Ziel etwa fünfzig Schritte entfernt, gejagt. Sie lagen nur einen halben Finger von einander entfernt. Ich hätte sie auch in das gleiche Loch schießen können, aber zu auffällig wollte ich meine Dagor- Bogenkunst nicht demonstrieren.

Trotzdem reichte die Vorführung aus, um ihre Münder offen stehen zu lassen.
Philippos klatschte zustimmend, ganz wie es ein ‚Klient’ zu tun hatte, wenn sein ‚Patron’ eine Glanzleistung zeigte.
„Hervorragend, wie der OdL- Androide den makedonischen Barbaren spielt!“ lobte mein Extrasinn mit wispernder Stimme in meinen Ohren.
Riancorus spielte seine Rolle wirklich hervorragend.

Nach einigen Augenblicken der Stille, die ich nutzte, um den Bogen wieder an den Platz am Rucksack zu befestigen, blickte mich Aios nachdenklich an.
„Du bist ein Meisterschütze! Vergleichbares habe ich nur ein, zweimal gesehen. Du wärst uns mehr als willkommen!“
„Nach meiner spirituellen Auszeit!“
„Gut, sobald du deinen Schwur erfüllt hast, kannst du dich jederzeit bei mir melden. Ich bin zurzeit für die Sicherheit der Mauern in Heliopolis verantwortlich. Wenn ich allerdings einen Schützen wie dich anheure, dann können wir bald nach Naukratis oder Nomos Kanopos verlegt werden. Natürlich mit höheren Gehalt.“ Er grinste, als er das sagte.
„Ich denke daran, Aios!
Wir nickten uns zu und ich verabschiedete mich auch von Aios drei Männern durch ein kurzes freundliches Lächeln. Es schadete nie zu lächeln. Sie blickten uns mit einer Mischung aus Respekt und Furcht nach. Der Mann mit dem schnellen und sicheren Bogen und dem großen Barbaren mit dem riesigen Breitschwert kamen ihnen nicht ganz geheuer vor. Vielleicht sagte ihnen auch ihr Instinkt, dass wir mehr waren, als wir vorgaben zu sein. Ihr Hauptmann würde das gleiche vermuten. Ich hatte es am nachdenklichen Blick von Aios gesehen.
Wir durchschritten etwas nachdenklich das Stadttor.

Die Hauptstraße wurde von eleganten Wohnhäusern, Geschäften und Tempeln, die nur mit der Stirnseite auf die Straße zeigten, gesäumt. Immer wieder unterbrachen Palmen, die Ordnung der Allee. Hochbeladene Fuhrwerke von Schulterschaukelnden Ochsen gezogen, knirschten vorbei. Links konnten wir die Front mit dem Vorhof und den gewaltigen Pylonen des Rè-Tempels erkennen. Eine ganze Schlange von Gläubigen hatte sich davor versammelt und begehrte Einlass. Ihnen standen nur bestimmte Bereiche der Gesamtanlage zur Verfügung. Aber die Priester verlangten ‚Geschenke‘, um sie hereinzulassen. Für sie handelte es sich um ein großes Geschäft. Immerhin hatten die persischen Eroberer darauf verzichtet, die Tempelbibliotheken zu vernichten, sie waren die best Ausgestatteten im Großreich der Asiaten. In den Papyrusrollen und Tontafeln der Tempel lag das Wissen eines uralten Volkes. So etwas vernichteten die Sieger nicht.

„An diesem ‚Wissen’ hast du nicht unerheblich mitgewirkt“, wisperte der Extrasinn in meinen Ohren. „Ich habe mir in meiner erweiterten Form, einen Namen zugelegt, Erhabener.“ Das letzte Wort kam spöttisch.
„Ich nenne mich jetzt das ‚Para’“, kam es spöttisch und ging in ein kurzes homerisches Gelächter über. Das ‚Gefäß’ meines Kopfes wirkte dabei wie ein hallender Klangkörper.
„Verflucht“, dachte ich. „Hat sich in dich jetzt wirklich ein paramentales bewusstes Samenkorn von ES gesenkt, wie ich schon eine Weile vermute?“
„Das wüsste ich aber. Im Übrigen kümmere dich um das Außen und damit um deine Mission.“

Das tat ich zähneknirschend und ärgerte mich nicht zum ersten Mal über die unglaubliche Macht, welche ES oder der Orden auf ihre Agenten ausübten. Das machten selbst Superinteliigenzen oder Organisationen, die vorgeblich im Licht wandelten.

Verhältnismäßig wenigen Menschen begegneten wir zur Mittagshitze. Man ging langsam, möglichst rasch in die schattigen, kühlen und schmalen Quergassen hinein, oder verkroch sich vor der Hitze in den wesentlich kühleren Häusern aus Lehmziegeln oder in die Säulenhassen, in denen Händler ihre Waren auch um die heiße Tageszeit anboten.
Die fensterlosen Häuser oder deren kleine schmale Öffnungen lagen hoch oben an den Wänden. Aber immerhin konnte so frische Luft und ein wenig Licht in die meist hohen Gebäude kommen.

Nicht einmal die Wasserverkäufer gingen in der Mittagshitze ihrem marktschreierischen Gewerbe nach. Mein Mund fühlte sich längst wieder trocken an. Ein kurzer Blick auf Philippos bestätigte mir, dass wir so schnell wie möglich Wasser besorgen mussten. Auch seine von morphogenetisch aktiven Bionaniten erzeugte und deshalb jederzeit veränderbare fleischliche Hülle bedurfte des Nasses.
Wir erreichten einen Platz, an dem ein Brunnen stand. Mehrere Passanten labten sich an dem köstlichen Nass, aber als wir den Platz erreichten, suchten sie rasch das Weite.
Philippos zuckte mit den Schultern, grinste über die Furcht der Einheimischen und schöpfte mit den Handflächen aus dem Trog einige Schlucke Wasser und ich folgte seinem Beispiel. Wir löschten unseren Durst auf diese Art nur langsam. Aber jeder Schluck zeigte sich als ein wahrer Labsal für unsere ausgetrockneten Körper.

„Lass uns eine Herberge suchen.“
„Das ist kein Problem. Ich habe die Adresse eines Helfers oder Akolythen des Lux Filii Dei, der in On eine hervorragend sortierte private Buchhandlung betreibt und auch Unterkünfte an Ordensmitglieder gegen Silber vermietet“, informierte mich Rico.
„Lux Filii Dei ist das nicht ein Ausdruck der italischen Hochsprache, die sich rund um diesen aggressiven latinischen Stadtstaat Rom auf der italischen Halbinsel herausbildet?“ fragte ich mäßig interessiert.
„Exakt, wir im Orden nennen diese Sprache Latein. Sie wird in zweihundert Jahren für mehr als zweitausend Jahren die führende Bildungs- und Wissenschaftssprache auf Larsaf III werden“, meinte Phillipos alias Rico locker.
„Seit wann besitzt der Orden hellseherische Potentiale? Psionische Fähigkeiten dieser Art sind äußerst selten und nicht sehr konkret“, spottete ich.

„Da du dieses Wissen vom Orden sowieso wieder vergisst, kann ich dir diese Informationen ruhig geben. Es existiert nur solange, wie du es für die Mission benötigst, Deine Andeutungen sind durchaus richtig. Es gibt zwei Ricos. Der eine ist der hoch entwickelte Roboter, welcher dich in deinen Missionen, als Hüter der Menschheit begleitet und für den Kuppelstützpunkt zuständig ist. Der andere bin ich, ein Biodroide aus den Werkstätten vom Wanderer. Mein KI-Kern war zum Zeitpunkt, hm, meiner ‚Zeugung’ eine Kopie von dem damaligen Rico. Dieser KI-Kern eignete sich hervorragend als Ausgangspunkt meines Bewusstseins. Er war auch speziell auf dich ausgerichtet.
Ich besitze zudem Morphingfähigkeiten, dank hoch entwickelter biologischer Naniten in mir. Aber das weißt du ja bereits. Und ja, ich bin ein Eingeweihter des Ordens. In der Hierarchie des Lux Filii Dei nehme ich inzwischen die Position eines ‚Mentors’ ein. Ich bin dir also hierarchisch übergeordnet. Dank deines phänomenalen Überlebenspotentials und deiner Kampferfahrung nehme ich allerdings deine Missionsanweisungen klaglos hin.“
Der OdL- Rico kicherte als er das sagte. „Nun zu deiner Frage, wieso der OdL weiß, wie sich die Menschheit auf Larsaf III in den nächsten fünftausend Jahren entwickelt. Als Großmeister des Ordens fungiert natürlich ES innerhalb seiner Mächtigkeitsballung. ES besitzt in sich offenbar einen Chronisten, der sich innerhalb einer Zeitschleife bewegt. ES verfügt damit über alle Informationen hinsichtlich der nächsten fünftausend Jahre was seine Mächtigkeitsballung angeht. Er stellt uns daraus Häppchenweise nur kurzfristig existierende Informationen zur Verfügung. Auch das zeitweilige Wissen darüber, welcher Staat, die nächsten tausend Jahre und kulturell noch ein Jahrtausend länger vorherrschen wird. Rom wird sich zum größten kulturellen und militärischen Imperium in der bekannten Geschichte von Larsaf III entwickeln.“
„Schwer vorstellbar“, meinte ich, „aber es spielt ja sowieso keine Rolle wieso, denn ich werde diese Information in absehbarer Zeit wieder vergessen.“
„Stimmt, nach Ende dieser Mission“, grinste Rico. „Folge mir, bitte.“

Er sagte es und ging voraus. Ich folgte ihm etwas grollend. „Verfluchte Geheimniskrämerei dieser Organisationen. Egal ob vom Licht oder der Dunkelheit!“

Das ‚Para’ lachte kurz homerisch in meinem Bewusstsein. „Was für ein junger Narr du immer noch bist!“ spottete es wispernd in meinen Ohren.

Ich setzte mich langsam in Bewegung, „Junger Narr, …verfluchte SI’s“, grollte ich gedanklich, was das Gelächter in meinem Kopf noch einen Moment verlängerte.

Wir tauchten in ein Gewirr aus Gassen, Ständen, Kiosken und Läden hinein. Hier wimmelte es von Menschen. Ein Gemisch aus Gerüchen, Dampf und Rauch von den Kochstellen, umwehte uns rasch. Im Schatten des Irrgartens aus Lehmziegelmauern, versuchten wir den Weg in den engen Gassen hindurch zu finden. Man machte uns respektvoll Platz. Nicht einmal Taschendiebe wagten sich heran, als der ‚Barbar’ zwei, dreimal die Menschen anfauchte, die uns zu Nahe kamen

Was mir an diesem Markt auffiel, war die große Zahl an Läden und Kioske, die Papyrusbögen, aber auch fertige Bücher anboten. Am liebsten hätte ich tagelang darin herumgestöbert. Riancorus, der OdL-Name, des Wesens das sich mir als Rico nunmehr Rico II vorstellte, wohl noch mehr. Dessen wahre Heimat würde wohl die ‚Insel’ Tabora in der Raumzeitfalte des Lux Filii Dei sein. Angeblich gab es dort unterschiedlich verlaufende Zeitebenen. Das Bewusstsein von Rico II konnte demgemäß bereits für ihn reale Jahrtausende oder noch viel mehr in meiner ‚Standardzeit’ umfassen. Anders konnte ich mir auch nicht erklären, wieso Rico II bereits ‚Mentor’ im Orden sein konnte.

Ich konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, dass er eigentlich einen anderen Namen besaß, allerdings Dank seiner körperlichen Konstitution und deren Möglichkeiten sich gerne persönlich in Missionen einmischte. Der Großmeister ES der lokalen Ausrichtung des Ordens in seiner Mächtigkeitsballung akzeptierte diese Eigenart eines seiner wichtigsten Helfers wohl mit seinem ihm eigenen Humor…

Aber wir alle mussten unsere Rolle spielen. Die Suche nach Helena ließ uns wenig Zeit. Wir wussten, dass Ihr erstes Ziel Heliopolis gewesen sein könnte. Dass wusste ich aus ihrem Brief an Jason. Dieser Brief beinhaltete auch die Option, dass ihre ‚Entführung’ in Wirklichkeit eine Flucht aus Athen gewesen sein könnte. Anders ausgedrückt, eine Flucht von Theseus, ihrem Ehemann. Was war dies für ein Ungeheuer? Ein Dunkler aus der Bruderschaft? Griff diese Dunkle Bruderschaft nach Helena? Wollten sie die Frau zu einer der ihren machen? Sehr wahrscheinlich, sonst hätten sie sie längst getötet. Fragen über Fragen.
Ich fluchte leise in mich hinein. Diese Kämpfe der ‚Hohen Mächte’ untereinander. Und dabei wollten sie für uns ‚Niederen’ immer moralische Vorbilder sein. Ich fluchte stärker in mir und das ‚Para’ schwieg.

Immerhin ein Anlaufziel, den Apollotempel von On, hatten Philippos und ich.
Im Tempel wollte ich nicht unbedingt wohnen. Wir beide liebten die Unabhängigkeit, zumal in der Fremde.

An einem Stand kaufte ich zwei Wasserflaschen, die bequem an unserem Gürtel Platz fanden. Ich ließ mir die beiden Lederbehälter mit dem nassen Element füllen und gab Philippos eine der Flaschen, die er rasch an seinem Gürtel befestigte. Ich folgte seinem Beispiel. Die Sommerhitze in der überfüllten Stadt wurde um die Mittagszeit fast unerträglich. Vielleicht sollten wir oben ohne herumlaufen. Ich nestelte an meiner Tunika herum.
„Wir sollten das lassen Atlan. Ich schwitze lieber, als dass ich mich mit einem Sonnenbrand herumschlagen muss. Meine fleischliche Hülle verträgt die Sonne auch nicht so gut. Und meine Bio- Naniten möchte ich nicht unnötigerweise einsetzen“, flüsterte mir Riancorus zu. „Ich hasse Verschwendung und Unachtsamkeit“.
„Du hast Recht, Rico oder wie immer du wirklich heißt. Leiden wir eben!“

Der Biodroide ging weiter kommentarlos allerdings mit einem Grinsen in seinem perfekt ausgearbeiteten Gesicht voran. Irgendwann standen wir plötzlich vor einem hohen mehrstöckigen Haus. Im Unterstock hatten die Hausbesitzer einen kleinen Bücherladen untergebracht. Ich zögerte nicht lange und ging hinein. Riancorus folgte mir schweigend, In der kleinen Bibliothek entdeckten wir im Moment keinen weiteren Interessenten. Der Besitzer döste vor sich hin. Es handelte sich um einen typischen Ägypter: glatzköpfig, kleingewachsen, dunkle Augen. Der Bibliothekar trug eine knielange Tunika und sah auf, als er uns erblickte.
„Kann ich etwas für Sie tun, ihr Herren?“ fragte er schläfrig. Er blinzelte uns an. Seine Augen weideten sich plötzlich vor Überraschung.
„Tausend Jahre sind wie ein Tag, wenn man dem Lux Filii Dei angehört“, sagte er.
„Riancorus entgegnete: „Der Parthenon ist auch nicht an einem Tag erbaut worden“, und kurz darauf spöttisch: „Die Terraner werden ebenfalls eines Tages Kamana herstellen.“

Damit fielen die entsprechenden Stichwörter, die Eingeweihte des Ordens untereinander zur Erkennung austauschten. Kamana spielte für die Mitglieder die gleiche Rolle, wie später für die Terraner der verwandte Kaffee :)

„Was für ein skuriller Code“, dachte ich.

Wir erkannten uns allerdings vor allem an unseren Auren. Ich trug eine des Paladins, Rico die eines Mentoren und der Ägypter, die eines Akolythen. Wir konnten unsere Auren unbewusst erkennen.
„Haben Sie ein Zimmer für einige Tage, zu vermieten?“ fragte Rico. Der Akolyth des OdL musterte uns lange und nachdenklich.
„Eure Tarnung als reisende hellenische Söldner ist gut!“ Er grinste. Ich nickte und nestelte einige Goldmünzen aus einer meiner Gürteltaschen. Der Mann nahm sie schweigend entgegen, als wäre es eine Nebensächlichkeit. Er bot ja auch eine Serviceleistung.
„Wir wollen für einige Tage die Stadt bestaunen und haben hier eine Mission zu erfüllen.“
„Du bist ein Paladin und dein Begleiter ein Gelehrter des Ordens, in einer Tarnung als Leibwächter. Nicht schlecht. Wie kann ich Euch sonst noch helfen? Viele Gelehrte oder Schüler beider polaren Richtungen kommen nach Heliopolis. Die große Zahl an Tempel, Schulen und Bibliotheken machen aus On, eine einzige riesige Lehranstalt, sowohl für die Jünger der Dunkelheit, wie des Lichts. Die Stadt hat sich auf die unzähligen Pilger und Gelehrte eingestellt, die jährlich hierher kommen. Manche Wissbegierige bleiben Jahre, andere ihr Leben lang. Einige Tage? Gut Kein Problem.“
Plötzlich fühlte ich eine negative Ausstrahlung. Riancorus ging es wohl ähnlich, weil er mich warnend anstieß. Wir gingen in Habachtstellung.

Ein weiterer Kunde betrat den Raum. Seine scharfen raubtierartigen Blicke taten mir regelrecht weh. Automatisch fuhr meine rechte Hand zum Dolch, der natürlich noch einige technische OdL- Gimmicks besaß. Auch Riancorus nahm eine Habachtstellung ein.[/spoiler
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 11. Mai 2018, 09:23

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Danke Sonnenwind. Dir auch.

Oben ist der nächste Teil. Viel Spaß beim Lesen.

Zum Glück hat der Regen von gestern, die drückende und von Blütenstaub erfüllte Luft gereinigt. Wenn man jetzt die Fenster öffnet oder seinen Spaziergang macht, kann man wieder durchatmen und sogar seinen Kamana genießen. :lol: :-=
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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 11. Mai 2018, 10:24

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Pucky
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Du hast es wieder sehr gut geschafft, die Szenarien zu beschreiben!

Sehr gut gefällt mir, daß sich Atlan, weitaus mehr als in den Taschenbüchern, des Zwangs bewußt ist, den sein "Job für die SI" mit sich bringt.

Allerdings wundere ich mich, daß man sich mehr order weniger öffentlich über den Orden etc unterhält. Allzuleicht kann ein Uneingeweihter, zufällig, mithören.
Und was passiert dann?
Richtig, damals vermutlich das selbe wie heute: Derjenige erzählt's weiter (schließlich wird er dadurch "interessant"):
"Tach Leute - 1 Wein bitte. Hey, habt ihr schon die Fremden gesehen? Die unterhalten sich über komische Dinge [...]"
Ein wenig mehr "Geheimhaltung" (öffentliche Verschwiegenheit) wäre insofern für mich nachvollziehbarer.
Wollt' ich nur 'mal anmerken :)

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 11. Mai 2018, 12:24

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Homer G Adams
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Pucky hat geschrieben:Du hast es wieder sehr gut geschafft, die Szenarien zu beschreiben!

Sehr gut gefällt mir, daß sich Atlan, weitaus mehr als in den Taschenbüchern, des Zwangs bewußt ist, den sein "Job für die SI" mit sich bringt.

Allerdings wundere ich mich, daß man sich mehr order weniger öffentlich über den Orden etc unterhält. Allzuleicht kann ein Uneingeweihter, zufällig, mithören.
Und was passiert dann?
Richtig, damals vermutlich das selbe wie heute: Derjenige erzählt's weiter (schließlich wird er dadurch "interessant"):
"Tach Leute - 1 Wein bitte. Hey, habt ihr schon die Fremden gesehen? Die unterhalten sich über komische Dinge [...]"
Ein wenig mehr "Geheimhaltung" (öffentliche Verschwiegenheit) wäre insofern für mich nachvollziehbarer.
Wollt' ich nur 'mal anmerken :)



Danke Pucky, dass du so mitdenkst und dir das Hintergrund-Szenario wieder gefallen hat.

Okay, die Unterhaltung von Rico II und Atlan kurz vor dem OdL-Refugium war vielleicht grenzwertig. :unschuldig:

Aber ehrlich, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein ‚Dunkler’ mithört. Die beiden hätten wie einst die Unsterblichen Highlander sofort bemerkt, wenn ein Dunkler in die Nähe gekommen wäre. Sprich sie hätten die Dunkle Aura sofort bemerkt, wie umgekehrt natürlich auch.

Wenn ein normaler Bewohner oder Besucher von On zufällig mitgehört hätte, hätte er nur ‚Bahnhof’ verstanden, zumal sie noch hellenisch gesprochen haben. Im günstigsten Fall hätten sie was von spinnerten Hellenen gedacht.

Dann die Dialoge zwischen dem ‚Para’ und Atlan in des Kristallprinzen Kopf hat ja sowieso niemand gehört, nicht mal ein Telepath, weil Atlan durch den Logiksektor, Verzeihung das Para, mentalstabilisiert ist.

Das Refugium ist wie bereits erwähnt ‚Lichtaurengeschützt’ und natürlich auch abhörsicher. Dafür sorgt ein technisch geschulter OdL-Akolyth der in On wohnt und mit Wanderertechnik agiert.

In jedem Fall, freue ich mich darüber Pucky, dass du mitdenkst. Das macht Spaß.
:st:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 11. Mai 2018, 13:38

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Pucky
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Homer G Adams hat geschrieben:
In jedem Fall, freue ich mich darüber Pucky, dass du mitdenkst. Das macht Spaß.
:st:


Ich hatte gehofft, daß du meine "Kritik" so auffaßt, daher leg' ich noch etwas nach:
Ich verstehe durchaus, weshalb du diese "Identifikation mit Code-Sätzen" eingebaut hast. Allerdings erscheint sie mir in diesem Szenario überflüssig".
Wie in der Geschichte ja steht (nach "Code-Austausch")
Wir erkannten uns allerdings vor allem an unseren Auren. Ich trug eine des Paladins, Rico die eines Mentoren und der Ägypter, die eines Akolythen. Wir konnten unsere Auren unbewusst erkennen.


Wenn beide Seiten die Identifizierung des Anderen schon gespürt hatten, wieso dann noch der Code-Austausch?

Wie ich schrieb: Der Sinn des Codes ist mir klar. Simple Situation: OdL-Mitglied schickt ein Nicht-Mitglied zu einem anderen Mitglied. Als Boten z.B. um ihm etwas zu überbringen. Dann sollte der Bote (A) sehr wohl in der Lage sein, sich in gewisser Weise beim Adressaten (B) zu identifizieren. Besser gesagt: Seine Botschaft / das Überbrachte "einzuordnen": "XY schickt mich und sendet dir dieses Kästchen".
Toll. Selbst, wenn B "XY" kennt - kann ja jeder kommen. Ergo: Identifikation nötig.
Allerdings müßtest du in solchen Fällen den Ident-Verlauf ändern.
Beginnen müßte A. Je nachdem, wer der Adressat ist, fängt er an mit
"XY schickt mich und läßt mich fragen, ob Sie die neue Lieferung Kamana schon bekommen haben."
(Gfls. je nach Situation abzuändern; Hauptsache, "Kamana" kommt drin vor.)
Weiter dann wie von dir beschrieben.

Ist im Endeffekt "pingelig" von mir, weiß ich. Aber beim Lesen der Story war nun mal meine Überlegung "Sacht ma', ihr Dödel, wieso "identifiziert" ihr euch noch durch $%&//() Worte, wenn ihr sowieso schon wißt, daß ihr vom selben Verein seid? Steht im Handbuch, 3 Auflage, und wird erst in der 4. Auflage geändert, wenn die irgendwann mal rauskommt? Ach so ..."

Generall aber zu deiner Geschichte: :st:

Re: Requien für ES

Beitragvon sonnenwind » 11. Mai 2018, 15:41

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sonnenwind
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@ Homer
Teil 18 wieder super geschrieben! :st:
Und es endet ja sehr spannend. :st: Warum hörst Du immer dann auf, wenn man weiterlesen will? :D
Der Reisende ins Innere findet alles, was er sucht, in sich selbst. Das ist die höchste Form des Reisens ( Laotse ).
Der wahre Mut besteht darin, gerade dann Mut zu zeigen, wenn man nicht mutig ist ( J. Renard ).
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 11. Mai 2018, 16:02

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Homer G Adams
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@ Pucky

Wow, Pucky, da hast du wirklich einen Fehler meinerseits entlarvt mit dem doppelten Code. :)

Natürlich kann ich den zweiten verbalen Code nicht mehr löschen. :-=

Ursprünglich war die Geschichte ja eine Geheimbundgeschichte der Eulen gegen die Spartaner/Perser, die damals das Attische Reich auslöschen wollten, was ihnen ja im kurzer Zeit späteren ‚30 Jährigen Krieg’ auch gelang.

Also keine Spur von Atlan, Odl + co. :devil:

Damals gab es noch keine ‚Aurengeschichte’, sondern eben nur altmodische Codes.

Beim Umschreiben habe ich ‚doppelt gemoppelt’. Sorry. Das mit dem Kamana/Kaffee habe ich halt besonders witzig gefunden. :o)

Künftig reichen natürlich die ‚Aurencodierung’.

Übrigens das mit der Aura ist mir aus Protest eingefallen, weil die momentanen PR-Expokraten zuerst die Ritter der Tiefe, dann noch die RdL-Aura von Perry und wohl auch bald von Atlan ‚wegscheeren’ wollen. Dann fielen mir natürlich noch die Auren der Unsterblichen in der Highlander-Saga ein, die mir bis heute immer noch gefällt. Natürlich habe ich die Serie in der DVD-Sammlung. :unschuldig:

Zeige mir künftig bitte weiter solche Unnötigkeiten auf.

Geht es dir und deiner Frau wieder besser? Zum Glück ist es wieder kühler. Der kommende Sommer reicht doch mit seiner Hitze. Das muss wirklich nicht bereits im Mai sein.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 11. Mai 2018, 16:04

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Homer G Adams
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sonnenwind hat geschrieben:@ Homer
Teil 18 wieder super geschrieben! :st:
Und es endet ja sehr spannend. :st: Warum hörst Du immer dann auf, wenn man weiterlesen will? :D



Hallo sonnenwind,

Das ist glatte Absicht.. :lol:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 11. Mai 2018, 16:12

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Pucky
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Homer G Adams hat geschrieben:Zeige mir künftig bitte weiter solche Unnötigkeiten auf.

Werd ich tun, sofern ich 'was entdecke.

Geht es dir und deiner Frau wieder besser? Zum Glück ist es wieder kühler. Der kommende Sommer reicht doch mit seiner Hitze. Das muss wirklich nicht bereits im Mai sein.

Alles wieder ok; ein bißchen ruhiger treten/ausruhen, und dann ging's wieder. Danke für die Nachfrage!

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 11. Mai 2018, 16:31

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Homer G Adams
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Pucky hat geschrieben:
Homer G Adams hat geschrieben:
Geht es dir und deiner Frau wieder besser? Zum Glück ist es wieder kühler. Der kommende Sommer reicht doch mit seiner Hitze. Das muss wirklich nicht bereits im Mai sein.

Alles wieder ok; ein bißchen ruhiger treten/ausruhen, und dann ging's wieder. Danke für die Nachfrage!



Das hört man gerne. :st:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 11. Mai 2018, 22:44

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Tolle Geschichte, Homer! Zum Schluss hab ich mich gefragt, ob der unangenehme Typ vielleicht zur Gegenseite gehört. Werden wir sicher irgendwann von Dir erfahren. ;)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 12. Mai 2018, 07:47

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Elena hat geschrieben:Tolle Geschichte, Homer! Zum Schluss hab ich mich gefragt, ob der unangenehme Typ vielleicht zur Gegenseite gehört. Werden wir sicher irgendwann von Dir erfahren. ;)



:D :D :unschuldig: :)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 12. Mai 2018, 09:53

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Homer G Adams
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Pucky hat geschrieben:Du hast es wieder sehr gut geschafft, die Szenarien zu beschreiben!

Sehr gut gefällt mir, daß sich Atlan, weitaus mehr als in den Taschenbüchern, des Zwangs bewußt ist, den sein "Job für die SI" mit sich bringt.



@ Pucky

Nun, als Hanns Kneifel (HK) die ursprünglichen Taschenbücher über Atlans Zeitabenteuer schrieb, hatte er natürlich nicht unseren PR-Stand a.d. 2018.

Er wusste beispielsweise nichts von Delorian Rhodan der mit dem Stand von 1291 NGZ als Chronist in ES der Gründerphase vor 18 Mio Jahren einging. Ergo kannte ES die Geschichte seiner MB bis 1291 NGZ. Zumindest Häppchenweise.
Diese Zeitschleife in und um ES fasziniert mich natürlich besonders. Am Anfang in den Jahren ab 1966 fragte ich mich als Teenie, ob ES eigentlich Gottgleich wäre.
:devil: :unschuldig:

Ehrlich gesagt ist mir allerdings auch nicht ganz klar, wieso HK nicht mehr auf die Problematik einging, die Atlan empfunden haben musste, als ihm klar wurde, dass er als Knecht für eine SI, eigentlich nur eine Garradofigur war. Oft musste Atlan das zumindest so empfunden haben.

Egal, ein ergiebiges Thema für Hobby-Schreiberlinge. :lol:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. Mai 2018, 12:19

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Homer G Adams
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Mir fiel vor kurzem ein, dass ja der

Traversan-Atlan (1290 NGZ = 4877 n.Chr. – 5.772 v.Chr. – 4877 n.Chr.)

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Traversan_(Zyklus) existierte.

Im obigen Zeitraum gab es demgemäß zwei Atlans, den Traversan-Atlan, also den Zeitreisenden Atlan II und den jüngeren Atlan, den wir in den Storys hier, incl. 2127 n.Chr. kennen lernten. Wir wissen ferner, dass der kosmokratische Bann, die Lokale Gruppe wieder besuchen zu dürfen, offensichtlich nur in den Jahren 430 – 447 NGZ galt, sonst hätte der Trav-Atlan nicht in die Vergangenheit reisen können. Das hätte Atlans kosmokratische Ritteraura, die er ja 1290 NGZ immer noch besaß, in Rückwirkung mit dem lokalen Teil des Psionischen Netz der Milchstraße verhindert. Oder unterliegt mir ein Logikfehler?

Ergo gehe ich mal davon aus, dass auch der Psionische Imprint des Traversan- Atlans immer noch funktioniert. D.h. er kann auch in der Vergangenheit mit der Hilfe einer Netz-Kombination die Hauptstränge des Psionischen Netzes nutzen und innerhalb des Kosmonukleotid DORIFER bis zum Jahr 447 NGZ einen persönlichen Sprung absolvieren.

Aber im Zeitraum von 430 -427 NGZ müsste auch der Trav-Atlan aus der Lokalen Gruppe verschwinden. Da habe ich mir was ausgedacht. Lasst Euch überraschen.

Soweit ich weiß, wurden diesen beiden Umstände des Trav-Atlans noch nie in der EA oder in Miniserien angesprochen.

Oder Elena?
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