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TCE

Beitragvon Roi Danton » 7. Februar 2013, 13:36

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Roi Danton
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Hiermit soll nochmals auf den SciFic + Fantasy-Club „TCE“ hingewiesen werden, der im Fandom wegen seiner kreativen Beiträge für das Genre bekannt geworden ist. Andere Clubs tun das ja auch. :rolleyes:

Um mir Mühe und Arbeit zu ersparen, habe ich einfach die 1. Seite der Homepage kopiert und beigefügt.
Wer mehr wissen möchte, hier der Link:

http://www.terranischer-club-eden.com/

Neuestes Werk ist die Rückkehr der Orion-Serie.

http://www.terranischer-club-eden.com/

Viel Spaß beim Schmökern!

Ad Astra

Roi Danton

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 7. Februar 2013, 15:29

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Roi Danton
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[quote="Roi Danton"]Hiermit soll nochmals auf den SciFic + Fantasy-Club „TCE“ hingewiesen werden, der im Fandom wegen seiner kreativen Beiträge für das Genre bekannt geworden ist. Andere Clubs tun das ja auch. :rolleyes:

http://www.terranischer-club-eden.com/


Neuestes Werk ist die Rückkehr der Orion-Serie.

Statt eigener Worte, lasse ich die Macher der Orionserie zu Wort kommen:

" Uns findet man überALL! StartNewsNews-ArchivClub - News `Intern`Kontakt
Datum: Do. 29.November 2012


Raumpatrouille ORION fliegt wieder!

Wer kennt Sie nicht – die sagenhaften Worte am Anfang einer jeden TV-Folge:

»Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen schon Wirklichkeit sein.
Hier ist ein Märchen von Übermorgen.«

Diese Worte umschreiben so ziemlich das Gefühl, dass Kurt Kobler hatte, als er in seiner Garage einen Stapel mit 6 Disketten fand. Auf diesen aus heutiger Sicht antiquierten Speichermedien befanden sich sogenannte ›Diskettenromane‹.

Gemeint waren damit reine Textdateien, die in einem einfachen Textprogramm lesbar waren.

Kurt befragte die Rechteinhaber und stellte Verbindung zu einem der Autoren dieser Abenteuer her. Ein weiterer beteiligter Verfasser war Hans Peschke, uns allen bestens bekannt als Harvey Patton, der leider schon 1994 verstarb!

In der Folge konnte Kurt Norbert Mertens für das TCE-Sonderprojekt gewinnen. Dieser machte sich daran, die Texte zu überarbeiten, in einem ansprechenden Layout zu arrangieren und entwarf das Titelcover.

Schließlich lektorierte Joachim Kutzner den so entstandenen Band und legte letzte Hand an die Gestaltung an.

Der TCE präsentiert somit den ersten Band

im Hardcover-Einband.

Er enthält vier Romane der von Fans und Hans Peschke fortgesetzten ORION-Heftromanreihe, die nahtlos an die letzte offizielle Nummer 145, die innerhalb der TERRA ASTRA-Romane erschien, anschließt.

Enthalten ist die Risszeichnung der ORION XII mit erklärendem Text.

Wir erfahren von einem der Autoren, wie es zu der Fortsetzung kam und welche Überlegungen anzustellen waren.

Endlich werden die offenen Fragen beantwortet!

Wie fanden McLane und seine Freunde von der ORION-Besatzung zurück in ihre Zeitebene und was erwartete sie bei ihrer Rückkehr?

Die ORION ist zurück!


© Norbert Mertens, TCE

Re: TCE

Beitragvon overhead » 7. Februar 2013, 16:06

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overhead
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Ich kann nur sagen........... Nach den letzten "Rhodan-Erweiterungen" wieder ein Glanzstück (auch für `s Regal) :st:

Gruß overhead

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 7. Februar 2013, 20:06

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Roi Danton
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overhead hat geschrieben:Ich kann nur sagen........... Nach den letzten "Rhodan-Erweiterungen" wieder ein Glanzstück (auch für `s Regal) :st:

Gruß overhead


So ist es! :st:

Re: TCE

Beitragvon overhead » 7. Februar 2013, 20:39

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Zum TCE

Ich möchte noch anmerken, das die "Rhodan-Erweiterungen" - Geleitzug nach Andromeda(MdI); Das Andromeda-Backup (MdI) und Geheimoperation ONAGER (Negasphäre/Traitor) und so schöne Produktionen wie "Flaming Bess" über die Gruppe und die Bücher auch noch wunderbaren Lesestoff
hergeben(und nicht nur im Regal oder Schrank gut aussehen)......................... :st:

Und einige Dinge sogar förmlich nach "Fortsetzung" - für alle MdI-Fans unter den Foristen - schreien.......................... :devil:

Und für die Sammler unter Euch - schaut Euch mal auf der Seite des TCE nach der "Grey-Edition" um.................... :fg:

Und für Interresierte, die im Raum Dortmund wohnen - der "TCE ist überall" ist, glaube ich, das Motto - und somit ist der TCE auch auf dem
Dort-Con vertreten - wer sich also informieren möchte...................... :D

Also, macht Euch ein Bild.........................

Gruß overhead

Re: TCE

Beitragvon Early Bird » 7. Februar 2013, 20:52

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Early Bird
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overhead hat geschrieben:Und für Interresierte, die im Raum Dortmund wohnen - der "TCE ist überall" ist, glaube ich, das Motto - und somit ist der TCE auch auf dem
Dort-Con vertreten - wer sich also informieren möchte...................... :D
Gibt es auch so etwas wie ein Programm jeweils für Sa. + So.?
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

Lebe, als würde die Welt morgen untergehen. Lerne, als wenn du ewig lebst.

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 8. Februar 2013, 00:51

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Roi Danton
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Neues Projekt vom TCE:

Liebe Freunde ehrlichen Piratenhandwerks!

Im Jahr 2012 erschien mit dem Band 9 „"Der schwarze Hai“" der letzte Band unserer Neuauflage der Piraten-Reihe "Herr der Meere".
Reinhardt Gonder und seine wildverwegene Bande segelten am Ende des Buches mit ihrer mächtigen MARIA STUART in eine offene und ungewisse Zukunft.
War es das schon gewesen?
NEIN,
denn das offene Ende des letzten von KH Scheer geschriebenen Romans ließ uns keine Ruhe,
und so entstand die Nachfolgeserie:
Herr der Meere - Geheimauftrag MARIA STUART
Band 1 –
"Auf Gonders Spuren"
von Martin Marheineke

Es handelt sich dabei um keine direkte Fortsetzung der Scheer-Romane, sondern eine eigene Geschichte mit Motiven und Figuren aus der HdM-Serie.

Zum Inhalt:

Jahrelange hört man nichts mehr von Reinhardt Gonder und seiner legendären MARIA STUART.
Es gibt aber einen Mann, der sich nicht mit den widersprüchlichen Gerüchten über den Verbleib des Korsaren zufrieden gibt: Vicomte Marcel de Vetry, Gonders Freund und Neffe des französischen Kriegsministers.

Mit einem unscheinbaren Schiff, dem man weder seine Geschwindigkeit noch seine technischen Geheimnisse ansieht, und mit einer handverlesenen Mannschaft geht de Vetry im Herbst 1676 in See.

Nach einer schwierigen Überfahrt trifft die Geheimexpedition auf der berüchtigten Pirateninsel Tortuga einen Mann, der Näheres über das Schicksal der MARIA STUART zu wissen scheint ...

Aber diese Informationen bringen ungeahnte Gefahren für das Schiff und seine Besatzung.

Der Band hat über 150 Seiten,
Karten und Zeichnungen

Kommentar Roi Danton: "....und eine Bottle of Rum!" :devil:

Re: TCE

Beitragvon overhead » 8. Februar 2013, 02:19

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overhead
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@ early bird

Natürlich gibt es das auch für Dich als Bochumer auf den Seite des Dort-Con - Programme für die Tage sowie auch die Ehrengäste und wer alles
da ist..........

Schau auf dieser Seite rein.......

http://www.dortcon.de/index.php?content=index

Da wirst Du alles finden

Gruß overhead

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 8. Februar 2013, 13:59

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Roi Danton
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overhead hat geschrieben:@ early bird

Natürlich gibt es das auch für Dich als Bochumer auf den Seite des Dort-Con - Programme für die Tage sowie auch die Ehrengäste und wer alles
da ist..........

Schau auf dieser Seite rein.......

http://www.dortcon.de/index.php?content=index

Da wirst Du alles finden

Gruß overhead


Dort-Con Hm, sind hier auch Bayern oder VFB'ler Willkommen? :???: :gruebel: :D

Re: TCE

Beitragvon overhead » 8. Februar 2013, 15:37

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overhead
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Der Dort-Con ist nicht schwarz-gelb, weiß-blau oder rot - sondern überregional...........

SF-Fans und Comic-Fans ohne Ansehen des Fußball-Vereins............

Schaut Euch die Gästeliste und Clubliste auf der Seite des Dort-Cons an..........................

Gruß overhead

Re: TCE

Beitragvon Kreggen » 8. Februar 2013, 15:53

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Kreggen
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overhead hat geschrieben:Der Dort-Con ist nicht schwarz-gelb, weiß-blau oder rot - sondern überregional...........

SF-Fans und Comic-Fans ohne Ansehen des Fußball-Vereins............

Schaut Euch die Gästeliste und Clubliste auf der Seite des Dort-Cons an..........................

Gruß overhead


Dort-Con .. ich erinnere mich .. muss 1997 gewesen sein ... da war ich auch mal da ...

Re: TCE

Beitragvon Early Bird » 8. Februar 2013, 16:02

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Early Bird
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overhead hat geschrieben:@ early bird
Natürlich gibt es das auch für Dich als Bochumer auf den Seite des Dort-Con - Programme für die Tage sowie auch die Ehrengäste und wer alles
da ist..........
Schau auf dieser Seite rein.......
http://www.dortcon.de/index.php?content=index
Da wirst Du alles finden
Gruß overhead

@ overhead,
ich schaute auf die Seite,
ich suchte und
... fand nicht das Programm für die jeweiligen Tage.
Zwar, was insgesamt an Gäste vorgesehen ist, jedoch nicht was ausschließlich am Samstag und was ausschließlich am Sonntag und um wie viel Uhr vorgesehen ist.
Einen Programm / Ablaufplan erkennt man übrigens an angegebene Uhrzeiten. :pfeif:
So etwas finde ich leider nicht.

Von dir als Hertener hätte ich da schon einen deutlicheren Fingerzeig erwartet, wo ich denn den Ablaufplan / das Programm übersehe.
Gruß
Early Bird
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

Lebe, als würde die Welt morgen untergehen. Lerne, als wenn du ewig lebst.

Re: TCE

Beitragvon overhead » 8. Februar 2013, 17:25

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overhead
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@ Early Bird

Die genannten Ehrengäste (u.a. MMT) werden wohl genau wie Miram Pharo an beiden Tagen dasein.................... :devil:

Und das kein genaues Programm auf der Seite des Dort.Con steht, dafür kann ich als "Hertener" nichts.............. :o(

Ich werde vielleicht auch das erste Mal dasein............................

Gruß overhead

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 8. Februar 2013, 19:50

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Roi Danton
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overhead hat geschrieben:Der Dort-Con ist nicht schwarz-gelb, weiß-blau oder rot - sondern überregional...........

SF-Fans und Comic-Fans ohne Ansehen des Fußball-Vereins............

Schaut Euch die Gästeliste und Clubliste auf der Seite des Dort-Cons an..........................

Gruß overhead


Das weiß ich doch, war nur ein Witz. Für Fandomler ist der Dort-Con, längst bekannt. Wird in NRW, wohl nur noch von Sinzig übertroffen, oder?
:unsure:

Re: TCE

Beitragvon Lumpazie » 9. Februar 2013, 09:13

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Roi Danton hat geschrieben:Hiermit soll nochmals auf den SciFic + Fantasy-Club „TCE“ hingewiesen werden, der im Fandom wegen seiner kreativen Beiträge für das Genre bekannt geworden ist. Andere Clubs tun das ja auch. :rolleyes:
Ad Astra

Roi Danton


Da ich ebenfalls Mitglied im TCE bin, kann ich Roi Danton hier nur zustimmen. Ein Besuch auf den Seiten des TCE lohnt sich auf jeden Fall. Das schöne an dem Club ist halt, das er sich nicht nur auf Perry Rhodan Serie stützt, sondern auf die Ganze Bandbreite der SF-Fantasy (siehe auch die zahlreichen zu Publikationen wie Orion, Stargate-Fanromane, Lilith usw.). Dennoch ist für die Rhodan-Fans genug Matrial ihres Lieblingshelden vorhanden, also nicht nur Gedenkbände verstorbener Autoren. Sehr zu empfehlen ist für alle Altfans des MDI-Zyklus das ANDROMEDA-BACKUP (von Michael Pfrommer und Kurt Kobler) - klickst Du: http://www.terranischer-club-eden.com/s ... backup.htm

TCE rockt :st:
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 9. Februar 2013, 10:41

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Roi Danton
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Lumpazie hat geschrieben:
Roi Danton hat geschrieben:Hiermit soll nochmals auf den SciFic + Fantasy-Club „TCE“ hingewiesen werden, der im Fandom wegen seiner kreativen Beiträge für das Genre bekannt geworden ist. Andere Clubs tun das ja auch. :rolleyes:
Ad Astra

Roi Danton


Da ich ebenfalls Mitglied im TCE bin, kann ich Roi Danton hier nur zustimmen. Ein Besuch auf den Seiten des TCE lohnt sich auf jeden Fall. Das schöne an dem Club ist halt, das er sich nicht nur auf Perry Rhodan Serie stützt, sondern auf die Ganze Bandbreite der SF-Fantasy (siehe auch die zahlreichen zu Publikationen wie Orion, Stargate-Fanromane, Lilith usw.). Dennoch ist für die Rhodan-Fans genug Matrial ihres Lieblingshelden vorhanden, also nicht nur Gedenkbände verstorbener Autoren. Sehr zu empfehlen ist für alle Altfans des MDI-Zyklus das ANDROMEDA-BACKUP (von Michael Pfrommer und Kurt Kobler) - klickst Du: http://www.terranischer-club-eden.com/s ... backup.htm

TCE rockt :st:


Danke für diesen interessanten Beitrag, Lumpazie. Wusste gar nicht, dass du dich hier im Forum auch herumtreibst. Ist halt ein schnelleres Medium, als die alte Club-Infrastruktur, obwohl gerade solche aktive Clubs, wie der TCE oder der ACD durchaus noch ihre Berechtigung haben.
Wie wärs denn mal mit einigen deinen Werken in diesem Thread? :P :P :D :D :st: :st:

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 9. Februar 2013, 12:51

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Lumpazie hat geschrieben:
Roi Danton hat geschrieben:Hiermit soll nochmals auf den SciFic + Fantasy-Club „TCE“ hingewiesen werden, der im Fandom wegen seiner kreativen Beiträge für das Genre bekannt geworden ist. Andere Clubs tun das ja auch. :rolleyes:
Ad Astra

Sehr zu empfehlen ist für alle Altfans des MDI-Zyklus das ANDROMEDA-BACKUP (von Michael Pfrommer und Kurt Kobler) - klickst Du: http://www.terranischer-club-eden.com/s ... backup.htm

TCE rockt :st:


Das Andromeda-Backup liebe ich auch sehr. Beim Lesen entstand in mir spontan der "Sense of Wonder", der mich in den Meister der Insel zurückversetzte und die damals unvergleichliche Mirona Thetin. :rolleyes:
Wann kommt die Fortsetzung? :st:

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 9. Februar 2013, 13:28

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Roi Danton
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Bringe jetzt hier immer wieder interessante Links:

http://web.de/magazine/wissen/weltraum/ ... liten.html

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 9. Februar 2013, 13:45

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Roi Danton
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Diesen Thread betrachte ich ein bißchen als meine Homepage :devil:

Folgender Beitrag erschien oder erscheint in einem der nächsten Paras, dem Fanzine des TCE, indem bekanntlich viele Fan-Autoren, Zeichner,Graphiker und Lektoren ihr hobbymäßiges Betätigungsfeld in großer Zahl finden:
:o)

Thema: Perry Rhodan Neo und Kindle Reader - ein kleiner Rückblick

Pünktlich zum fünfzig jährigen Bestehen der Perry Rhodan- Serie entschloss ich mich im September 2011 vom Papier zu verabschieden. Als treuer PR-Papier-Altleser fiel mir das wahrlich nicht leicht.
Meine heimische Bibliothek wurde allerdings immer umfangreicher und über Amazon lassen sich nicht alle Bücher wieder verkaufen.
Da ich privat stark Amazon nutze fiel ich auf eine Werbung für den Kindle-Reader herein. Nur 99 Euro kostete das Ding. Das Risiko war überschaubar.
Fast gleichzeitig trudelten das erste papierene PR-Neo und der Kindle ins Haus. Nach der Aktivierung des Geräts und der WiFi-Lanverbindung ging es erstmals in den Kindle-Shop. Dort lud ich das erste PR-Neo herunter, trotz des vorliegenden Taschenbuches.

Es wurde ein begeistertes Aha-Erlebnis. Ich lernte das Lesen wieder neu!

Was soll ich sagen, die Möglichkeiten, vor allem die Vergrößerung der Schrift und das flimmerfreie Lesen ein echter Genuss. Aber auch der gigantische Akku-Speicher, macht das Kindle-Lesen zu einem echten Vergnügen. Der Kindle erlaubt ferner ‚persönliche Dokumente’ per Email direkt an die Kindle-Bibliothek und oder auf den Reader selbst zu schicken. So können viele Formate auch meine Word-Dateien auf den Kindle geschickt werden. Als Hobby-Autor habe ich diese Funktion natürlich besonders umfangreich genutzt und mir meine eigenen Storys geschickt. Diese lese ich inzwischen ebenfalls im bequemen und bewährten E-Ink- Display-, also lesen wie auf echtem Papier.
Ich lese natürlich das NEO, und nach Ablauf meines Abo, die Original-Serie, im Februar 2012, nur noch via Kindle-Shop.
Mit der Initiierung der Neo-Serie hat der Pabel-Moewig Verlag in meinen Augen, einen Volltreffer gelandet!
Ich kann es nicht mehr erwarten, und dies mir als routinierten Rhodanisten und SF-Leser, der Alten Zeit, bis endlich der nächste Neo-Band vom Kindle-Shop runter geladen werden kann. Es geht so weit, dass ich die Neos vorbestelle und sie können bereits am Mittwoch, nach 24.00 Uhr gelesen werden. Sie werden automatisch vom Shop auf den Reader geschickt.
Das Lesen der Neo-Bände erinnert mich an die Lektüre des ‚Dritte Macht-Zyklus’, als ich als Junge ebenfalls die nächsten Bände der damaligen Zweitauflage gierig verschlang und parallel die Erstauflage, mitten im MdI-Zyklus. Das damals knappe Taschengeld reichte gerade noch aus.
Natürlich ist das eBook-NEO ein Neubeginn im aktuellen Gewand, geschuldet dem Informationszeitalter. Trotzdem erwarte ich sie voller Ungeduld.
Ich gebe zu, als Anhänger der ursprünglichen Autoren war ich skeptisch, was NEO anbetraf, aber die jungen Autoren übertreffen alle Erwartungen.
Ich gebe dies gerne zu.
Ferner kann ich die Verlags-Entscheidung via Kindle-Shop bei Amazon eBook ein gigantisches PR-Angebot zu publizieren, nur begrüßen.
Um den Kindle ‚einzuweihen’, habe ich viele alten PR-Einzelromane runter geladen. Es waren Romane die ich längst nochmals gesucht und zum späteren Lesen in der Bibliothek gespeichert habe. Seit der Verlag sein eBook-Angebot erweitert hat, wird sich der Umsatz sicherlich steigern…
Ja, ich kann den Kindle nur empfehlen. Er soll angeblich 1350 Bücher oder so, speichern können. Beispielsweise können alle Klassiker wie Karl Mai, Jules Verne, Alexandre Dumas und viele mehr, kostenlos runter geladen werden.
Eigentlich unglaublich, ich habe über Weihnachten 2011 in den für mich neuen ‚Satan und Ischariot’-Dreiteiler rein gelesen. Der alte May hatte wirklich etwas auf dem Kasten, auch wenn sich seine Ansichten und Sprache heutzutage etwas antiquiert lesen. Aber allein seine Landschafts-Beschreibungen…

Rückblickend kann ich nur bestätigen, dass es sich für jeden Science Fiction- Altfan lohnt PR-Neo zu lesen. Wir erleben die altbekannten Geschichten der Originalserie im neuen modernen Stil, in neuen packenden Storys und sehen die Charaktere in einem neuen Licht.
Die Handlung spielt in einem Parallel-Universum in dem zwar der kosmologische Hintergrund anscheinend mit der Originalserie übereinstimmt, aber ansonsten vieles in der PR-Kosmologie Neu ist.
Die Storys sind sowieso neu. Es ist tatsächlich so, als ob man Perry Rhodan noch einmal Neu liest.
Im Moment lese ich den Band 23: Fluchtpunkt Atlantis. Da die Handlungsträger 10.000 Jahre in die Vergangenheit geschickt wurden, erleben wir den Untergang von Atlantis noch einmal Neu. Und zum Schluss taucht endlich meine Lieblingsfigur der Serie auf: Atlan der Arkonide.
Der wissende Altleser kann neu spekulieren und ist wirklich gespannt auf den kommenden „Arkon-Zyklus“!

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 9. Februar 2013, 13:50

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Philosophie und Kosmologie sind ebenfalls Hobbys von mir. Hier ein Artikel:

Am 2.9.12 führte das ZDF um 23.30 eine neue Sendung ein: Philosophisches mit
Richard David Precht.
Das Thema war: Macht Lernen dumm?

„Der Reiz des Philosophierens ist
die Lust an der Horizonterweiterung.“
Richard David Precht, Philosoph

Macht Lernen dumm? Es war eine interessante Sendung mit dem ersten Gast Gerald Hüther, ein Neurologe, der diese These vertritt.
Eine sicherlich provokante These. Die beiden Diskutanten, sahen allerdings nicht das Lernen im Allgemeinen als verdummend an, sondern eben das Lernen, wie es momentan in der Schule gelehrt wird. Allgemein nehme man an, dass wenn die Kinder im Alter von sechs Jahren, wenn sie in die Schule kommen, meist voller Fantasie, Kreativität und Neugier sind. Wenn sie dann mit 19 die Schule verlassen sei davon so gut wie nichts mehr übrig.
Wenn man Precht fragt, woran das liegen könne, wenn diese These so richtig wäre, dann verweist er darauf, dass die Kinder zurzeit auf „Bulimie-Lernen“ trainiert werden. Das bedeutet, dass sie so schnell wie möglich viel Wissen in sich hineinfressen und dann wieder ausspucken müssen. Precht meint, dass wenn man sich Gedanken darüber machen muss, wie die Arbeitswelt ins 20 oder 30 Jahren aussehe, dann sagen die Zukunftsforscher voraus, dass Menschen benötigt werden, die eine

hohe Problemlösungskompetenz
kreativ und flexibel

sein sollten, um die Zukunftsanforderungen zu bewältigen.
Dies habe allerdings mit der Art und Weise, wie in der heutigen Schule gelehrt würde, nichts zu tun.
Als Lösung sehen beide unisono an, dass wir praktisch das Lernen neu erfinden müssten.
Das Hauptproblem wäre diese Veränderungen in verkrusteten Bildungsstrukturen durchzusetzen.
Als Beispiel wurde genannt, man müsse doch nicht das Fach Physik extra lehren, sondern beispielsweise das Thema Klimawandel, das alle berührt, vor allem auch die heutigen Schüler angeht. Damit wären sie emotional verbunden und wären beim Lernen mit Begeisterung dabei.
Im „Thema-Lernen“ wären dann der Physik-, der Mathe- und der Sozialkundelehrer sowieso involviert. Diese Fachstoffe lerne ich dann mit, weil mich das Thema angeht und interessiert.
Der Neurologe Gerald Hüther machte dann noch einmal eindringlich klar, dass das Lernen eines Stoffes in unserem Gedächtnis nur dann haften bleibt, wenn diese Infos als Neuromuster, im Gehirn verknüpft werden.
Am besten würde dies durch emotionale Verknüpfungen erreicht, als wenn sich der Lernende mit dem was er denkt und fühlt einbringen kann und merkt, dass es auch funktioniert.
Das wäre leider mit den alten, vor allem schulischen Lernmethoden kaum möglich.

Wenn ich so diese Thesen an mir vorbei fließen lasse und sie für mich persönlich reflektiere, könnte daran wirklich etwas Wahres seien.

Bei mir ist es auch so, vor allem im gesetzten Alter, dass nur noch das im Gedächtnis haften bleibt, was mich persönlich interessiert und mich involviert. In der Informationsflut, die uns vor allem die digitale „Schwarmintelligenz“ liefert, also die nahezu „Allgegenwart“ von Wissen und Informationen via Internet, können wir als eigenständiges Bewusstsein nur noch individuell wirken, wenn wir die Informationen filtern und reflektieren.
Dies geschieht nun mal, wie auch in dieser interessanten Sendung die Experten offen legten, am besten mit emotionalen Interessen und Einbringungen in individuelle Weise oder in Netzwerke.
In einer globalen Gesellschaft, in der nur noch Wettbewerbsdenken Priorität erhält und das Prinzip der Gewinnmaximierung zur neuen Religion erklärt wird, darf allerdings angezweifelt werden, ob noch die Muße zum kritischen Nachdenken, vor allem auch im Lernen unserer Jugend, eingeräumt wird.
Wenn doch, dann werden wohl die althergebrachten bestehenden Strukturen, ausgerichtet auf ein in der Alten Welt zu Ende gehendes Industriezeitalters, dies mit aller Macht zu verhindern suchen.
Lassen wir uns auch im Lernen überraschen, denn wir leben wahrlich in einer ZEITENWENDE!

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 9. Februar 2013, 14:16

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Heute mal eine Kosmologie aus dem Perryversum:


Es handelt sich um einen Textauszug von Robert Hector seines Artikels: Kolumne: Anomalie, Weltenfresser...PR 2620-2638, erschienen in
TERRACOM Nr.142, dem eFanzine der PROC-Community
Übrigens gestern stellte ich hier diesen Verein vor. Bitte nochmals nachlesen.
Hier nun der Text.

"Dienten die Lebensformen und Intelligenzwesen des Universums unter
anderem dazu, Psi-Materie für die Kosmonukleotide des Moralischen Kodes zu
generieren, damit das kosmische Schöpfungsprogramm die Stabilität des
Universums garantieren konnte, in dem es dem Zweiten Hauptsatz der
Thermodynamik als „anti-entropischer Impuls“ entgegenwirkten konnte?
Stellte im Rahmen der kosmischen Evolution der Moralische Kode die höchste
Entwicklungsstufe des Zwiebelschalenmodells dar?

Der Moralische Kode als höchste Stufe kosmischen Lebens?

War das Leben im Universum letztlich der „Erbauer“ des Moralischen Kodes, wobei die
kosmische Evolution über die Entwicklungsstufen unbelebte Materie -
Leben - Intelligenz - Superintelligenz - Moralischer Kode lief?
Wenn das Leben die Existenz des Moralischen Kodes initiiert hatte und der
Moralische Kode der Garant für die Weiterexistenz des Lebens war, dann würden
auch die erstaunliche phänomenologische Übereinstimmung der Doppelhelix der DNA
und der Doppelhelix des Moralischen Kodes erklärt.
Waren demzufolge entgegen den bisherigen Vorstellungen Materiequellen und
Kosmokraten gar nicht die nächst höheren Stufen in der kosmischen Evolution über
den Superintelligenzen?

Die Materiequellen sind physikalisch gesehen supermassive Black Holes oder
auch Super-Quasare, in denen aus den Hyperbaries des Hyperraums Masse und
Gravitation unseres Universums erzeugt werden.
Es sind Standorte der Schöpfung, aus denen sich ständig mächtige Materie- und
Energieflüsse ergießen, die zur Stabilisierung des Universums beitragen.

Die Kosmokraten existieren im ominösen Reich jenseits der Materiequellen, welches
wir uns als eine Sphäre purer Information und Energie vorstellen können.
Ein notwendiger Bestandteil ihrer Existenz ist der aus dem kosmischen
Quantenvakuum extrahierte Ultimate Stoff.

Die Materiequellen sorgen für den Nachschub der Materie unseres
Universums, und die Kosmokraten sind die Hüter des Moralischen Kodes und sorgen für
die Stabilität der Kosmischen Doppelhelix.

Materiequellen und Kosmokraten sind nicht höhere Stufen der kosmischen Evolution im
Zwiebelschalenmodell, sondern vom Moralischen Kode erschaffene hyperphysikalische Entitäten, die die Stabilität des Universums (und auch Multiversums) garantieren sollen.
Der Begriff „diesseits der Materiequellen“ bedeutet die materiell-physikalische
Existenzsphäre unseres Einsteinuniversums, „jenseits der Materiequellen“ bedeutet die
geistig-hyperenergetische Informationssphäre des Hyperraums.

Materiequellen sind physikalische Gebilde, Generatoren, die aus der Hyperbaries des
Hyperraums Masse und Gravitation fürunsere Universum (und auch andere
Paralleluniversen) erzeugen. Kosmokraten sind künstliche Intelligenzen, Hyperroboter
bzw. Hypercomputer, die darauf programmiert sind, Schäden vom Moralischen Kode fernzuhalten.
Und Roboter können bekanntlich aufgrund von Fehlern in der Programmierung Amok
laufen…
Kosmokratenroboter wie Laire, Samkar und Cairol sind pseudomaterielle Inkarnationen dieser künstlichen Intelligenzen, die nur im
Hyperraum existieren können.

Der Moralische Kode ist die höchste Stufe der Evolution im Zwiebelschalenmodell, die
kosmische Hyperintelligenz, aus der sich Materiequellen und Kosmokraten ableiten.

Vor diesem Hintergrund gewinnen folgende Zeilen aus PR-Heft 2396 (geschrieben von
Hubert Haensel) eine tiefe Bedeutung:
Und wenn er daran dachte, welche Form der „Moralische Kode“ besaß...eine
Doppelhelix, ganz wie in der DNS der Menschen.
War das kein Hinweis darauf, dass Leben im
Universum etwas vollkommen anderes oder Übergreifenderes sein musste, als
traditionelle Definitionen festlegten?“ Leben (und damit assoziiert Bewusstsein)
ist ein anti-entropischer Impuls, eine zentrale Ordnungskraft im Universum
(neben den Naturgesetzen).
Möglicherweise war eine solche Ordnungskraft auch für die Entstehung
unseres Universums verantwortlich.
„...denn letztlich sind auch ES und Anti-ES) nur
Geschöpfe jener unfassbaren Macht, die das Universum entstehen ließ.“

Kosmokraten sind künstliche Intelligenzen,
hyperintelligente Roboter, die darauf programmiert sind, Schäden vom
Moralischen Kode (von dem sie erschaffen wurden) fernzuhalten.
In der „Region jenseits der Materiequellen“ existieren die Kosmokraten.
Über diese Region ist bislang wenig bekannt. In einer Diskussion zwischen Perry Rhodan
dass die Kosmokraten keine gottähnlichen Wesen waren. Rhodan würde lernen müssen, sich danach zu richten. Die Kosmokraten sind keine Götter, sondern hyperintelligente
Roboter, Replikatoren, basierend auf dem Konzept von abstrakten Turingmaschinen
und materialisiert in Form von Dunkler Materie. Die sind Geschöpfe des
Moralischen Kodes und letztlich Produkt der Evolution, genauso wie die Menschen…"

(entnommen aus Terracom Nr.142 das eFanzine des PROC, Artikel von Robert Hector: Kolumne: Anomalie, Weltenfresser….)

Im philosophischen Blog der Realität, also nicht der Kosmologie des Perryversums, werde ich später nochmals auf einige Punkte eingehen.

:st: :st:

Bemerkungen Roi Danton:

Heute möchte ich wieder einen Science Fiktion Club vorstellen, den

Perry Rhodan Online Club (PROC).

In dessen Clubcon TERRACOM wurde dieser Artikel veröffentlicht:

Der Club entstand 1998 in Garching, durch die Fusion des PRWCC und TOPRC.
Der PROC e.V. mit Sitz in Garching wurde 2003 auf dem Perry Rhodan-Con in Garching von 15 Mitgliedern gegründet.

Ziel ist es die Perry Rhodan Online Community und ihren Projekten, wie beispielsweise DORGON, Perrypedia oder Terracom FanZine ein finanzielle Zukunft und Sicherheit zu geben.

Zu den Projekten zählen seit 1999 die Fanserie DORGON, seit 2004 die Perrypedia und seit 1998 das monatliche Online Fanzine Terracom.

Der PROC will Perry Rhodan und Science-Fiktion Fans eine Plattform für ihr kreatives Schaffen geben.
Mitarbeit ist deshalb ausdrücklich erwünscht und jederzeit willkommen.

Soweit die Infos des Vereins.
Hier die Webadresse:

http://www.proc.org/

Re: TCE

Beitragvon overhead » 9. Februar 2013, 14:44

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overhead
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@ Roi Danton

Wieso kommen Wissenschaftler erst jetzt darauf, das Lernen mit Emotionen verbunden sein muß.............????

Das ist etwas, was meine erste Lehrerin 1958 direkt selber aus dem Studium kommend, und drei Jahre später mein Hauptlehrer bis 1963 uns Kindern
als erstes beigebracht haben : "Lernen muß Spaß machen!"

Wir haben dadurch gelernt, das wir in allen Fächern selber Material zusammengetragen haben und dann darüber diskutiert haben, das Projekte
durchgeführt wurden, deren Ergebnisse ausgestellt oder vervielfältigt wurden, damit jeder es hatte und auch wieder ansehen oder nachlesen konnte.........

Durch diese "Prägung" bin ich auch heute noch in der Lage, effektiv mit "neuem" Wissen umzugehen und nicht durch mein "Alter" gezwungen, beim
"Dazulernen" kürzer zu treten........................

Ach, übrigens, lieber Roi - Um "Lumpazie`s Werke" zu sehen, mußt Du Dich nur in einen anderen Thread hier bemühen :

viewtopic.php?f=10&t=85

Gruß overhead

Re: TCE

Beitragvon overhead » 9. Februar 2013, 15:00

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overhead
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@ Roi Danton

Thema Kindle:

Ich besitze auch einen eBook-Reader, allerdings entschied ich mich "ad hoc" und spontan aus Kostengründen, nachdem ich mich monatelange mit dem Thema beschäftigt hatte, für eine Actions-Gelegeheit bei "Saturn", einen TrekStor 3.0.........
Mit dem Ding kann ich Lesen - ich lese z.B. kostenlose Bücher von:

http://www.gutenberg.org/wiki/Category: ... Ccherregal

http://wiki.mobileread.com/wiki/Free_eB ... /ebooks-de

Unter anderem die Bücher, die andere beim Studium lesen mußten.......

Aber ich kann, wenn ich will, mit dem Stück auch MP3-Musik hören, oder Lumpazie`s verballhornte Titelbilder ansehen, die ich mir daraufgeladen
habe, so kann ich sie zu meinem 2. Club "Zeitmaschinisten" mitnehmen und vorführen, indem Kurt Kobler und "Arcoerasmus" Mitglieder sind......

Ich lese aber auch weiterhin Papier-Ausgaben.........................

Gruß overhead

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 9. Februar 2013, 16:05

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Roi Danton
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Reginald Bull

von Roi Danton

“Terraner lieben die Sterne und das Leben.”

(Reginald Bull: Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Explorerflotte.
Von Hubert Haensel, aus ‚Perry Rhodan Kosmos-Chroniken: Reginald Bull’)

Die folgende Leseprobe aus GA 2.0 Neo soll eine Würdigung von Reginald Bull sein, über den nach Ansicht des Schreibers dieser Zeilen, in den PR-Romanen viel zu wenig geschrieben wird. Im neuen Neoversum-Zyklus hat sich dies zum Glück geändert...

An dieser Stelle geht ein Dank an Hubert Haensel, dem es nach meiner Ansicht, hervorragend gelungen ist, Reginald Bull zu charakterisieren.
Der ‚ewige Zweite Mann’ der Menschheit hinter Perry Rhodan, verdient es besser wegzukommen.
Hier an dieser Stelle soll auf die Graue Allianz 2.0 Neo verwiesen werden, in dem Bully ursprünglich wie in der PR-Serie üblich, nur eine Nebenrolle spielen sollte.
Aber Reginald Bull entwickelte in der Fantasie des Autors eine immer wichtigere Rolle im Geschehen von GA 2.0.
Nach dem Motto: Reginald Bull ist nach Perry Rhodan die wichtigste Persönlichkeit der Menschheit.
Hier eine kleine Leseprobe, aus der Graue Allianz 2.0 Neo, die irgendwann in der zweiten Hälfte 2013 vielleicht im TCE als Ebook erscheinen wird, wenn nicht bietet sich noch ein Thread im Forum an.

Mars, Ausläufer des Valles Marineris Grabenbruchs, Anfang Dezember 2036
Bericht Reginald Bull

„Five hundred Miles away from Home...“ Bobby Bares Song erfüllte, hervorgerufen durch einen ferronischen Mikro-Ohrhörer, mein Gemüt, während ich über den Mars nachdachte.
„Was überlegst du, Reg?“, fragte mich der Ferrone Herloss, einer meiner Begleiter auf unserer nun schon zehntägigen Marstour.
Vor knapp zwei Monaten war im Haupttal des Valles Marineris einem riesigen marsianischen Grabenbruchsystem, die TOSOMA gelandet und hatte eine gemischte Ferronisch-terranische Expedition abgesetzt. Sie sollte einen Stützpunkt, die Bradbury Base, errichten und die Bedingungen für ein Terraforming-Projekt im großen zentralen äquatorialen Grabenbruchsystem untersuchen. Seither wurde die Bradbury-Base ständig ausgebaut. Sie lag etwa eintausend Kilometer von unserem jetzigen Standort entfernt.
„Dass auf der Marsoberfläche die Farbe Orangefarben vorherrscht, daran kann ich mich einfach nicht satt sehen.“ Herloss nickte. „Das rührt von dem Eisenoxidstaub her.“ Nickend blickte ich in die Ebene hinein, die hinter dem Ausfluss-Tal begann.
In der Ferne konnte ich in der düsterorangefarbenen Ebene einen Minitornado mit einem langen Schlauch erkennen, besser gesagt eine größere Windhose, die in einer für uns Terraner grotesk langsamer Weise über die Ebene vor dem Tal fuhr und einen Berg von Eisenoxydstaub empor wirbelte und weiter hinten wie in Zeitlupe wieder auf den Boden fallen ließ, weil die Fallgeschwindigkeit und Anziehungskraft des Mars nur etwa vierzig Prozent der irdischen Werte entsprach. Das Ganze erinnerte mich an einen lebendigen Wirbel aus den Videospielen meiner frühen Jugend, die sich hier allerdings sehr langsam bewegten. Wie hatte das Onlinespiel noch einmal geheißen? Mir fiel es tatsächlich nicht ein, obwohl ich es eine zeitlang täglich spielte, bis mir mein Vater meinen Computer wegnahm und meinte: „Reginald, einen verdammten Nerd möchte ich nicht aufziehen!“
Damals hatte ich noch nicht gewusst, was diese Bezeichnung bedeutete. Später hatte ich Perry Rhodan kennen gelernt und wir beide hatten es nicht nötig in virtuelle Welten zu flüchten, weil die Realität uns jeden Tag eine Fülle neuer Abenteuer bot. Das war bis heute so geblieben.
„Eigentlich ein guter Platz für eine Siedlung“, meinte ich, um meine Gedanken abzulenken. „Die Felshänge bieten Schutz und vor uns beginnen die großen zentralen Ebenen des äquatorialen Mars.“
„Du hast Recht, Reginald, zumal wir in der Nähe eine riesige Kaverne mit Wassereis gefunden haben. Das Vorkommen ist riesig und erlaubt eine langfristig größere Siedlung. Dieser Platz ist der bislang Beste, den unsere gemischte Expedition entdeckt hat. Ich werde dem Thort und meinem Vater diesen Ort zur ersten rein ferronischen Siedlung auf dem Mars vorschlagen, nachdem uns die TU und die Versammlung aller irdischen Nationen zugesagt haben, einige Quadratkilometer des Mars, das wir bestimmen dürfen, zu verkaufen.“
Grinsend sagte ich: „Ein gutes Geschäft, Herloss. Dafür liefert ihr an die irdischen Nationen ferronische Hightech-Güter und lasst die Völker an den Segnungen eurer überlegenen Technologie teilhaben. Stimmt es, dass dein Vater einer der drei großen ferronischen Magnaten, tatsächlich die erste rein ferronische Raumschiffwerft in der neuen Siedlung errichten möchte?“
Kerloss nickte. Er erinnerte in seiner Gestalt mehr an einen Terraner, als an einen Ferronen. Er war zwar blauhäutig und etwas breiter gebaut als ein Erdenmensch, ansonsten könnte er durchaus als Terraner durchgehen. Der rothaarige Ferrone mit dem männlich markanten Gesicht, nickte mir wohlwollend zu. Nicht zum ersten Male fragte ich mich, ob er ein Mischling sein mochte? Aber das war unmöglich, denn Ferronen und Terraner kannten sich erst seit einigen Monaten.
„Ja, das ist wahr. Die Schiffe, die dort in den nächsten Jahren gebaut werden, basieren auf der ferronischen Technologie, vor dem Erscheinen der Topsider.“
„Diese Schiffe werden im Solsystem trotzdem alles übertreffen, was wir bislang besitzen, außer den beiden noch existierenden arkonidischen Schiffen TOSOMA und NESBITT-BRECK und eignen sich hervorragend für die Erschließung des Solaren Systems“, entgegnete ich begeistert.
„Dafür sind sie gedacht. Mein Vater möchte sie nicht nur für unsere Kolonien im Solsystem, die noch folgen werden, sondern auch an die TU oder andere Nationen und Konzerne verkaufen.“
„Da melde ich mich gleich als erster an“, meinte Alexander Helberg der sich zu uns gesellte. Er war ein weiterer Teilnehmer unserer Expedition, der wie ich und zwei andere hochrangige Vertreter der irdischen Wirtschaft, arkonidische Raumanzüge von der TOSOMA trugen. Die übrigen Teilnehmer trugen ferronisch-terranische Hybridanzüge, während Herloss einen rein ferronischen trug.
Herloss lächelte. „Vorgemerkt, Alexander. Was dein Vorschlag zu einem Joint Venture angeht, so werde ich meinen Vater darüber informieren. Ich bin zwar kein Mitglied seines Konzerns, aber soviel weiß auch ich, dass er Ihrem Konzern Terra Interstellar (TI) sicherlich allein wegen seiner Größe und der neuen Patente, die Sie in den letzten Monaten in Terrania mit Hilfe von arkonidischer und topsidischer Technobruchstücken erarbeitenden, sicherlich sehr positiv gegenüberstehen wird.“
„Das kann ich mir vorstellen“, mischte ich mich ein. „Deine Hightechwerkstätte im Futurepark, Alexander, haben beispielsweise das Kunststück fertig gebracht, die ersten Prototypen von McDove und Lehmann im Bereich der Antigravaggregate weiter zu entwickeln und eigenständige Antigrav-Triebwerke zu bauen. Es würde wirklich ein gutes Joint Venture abgeben: terranische Antigravaggregate zur Erzeugung von künstlicher Schwerkraft und ferronische Sublichtriebwerke und Raumschiff-Chassis.“
„Genauso“, meinte Alexander Helberg, “stelle ich mir die technische Zukunft Terras und Ferrols jenseits der Märchentechnik der Arkoniden vor. Diese wird für einige Zeit die Ausnahme bleiben, aber das Solare System können wir auch ohne ihre technische Magie erschließen.“
Meine Augen leuchteten auf. „Genau meine Worte und Gedanken, die Perry Rhodan leider nicht teilt. Er möchte bereits im Januar zu einer Arkon-Expedition aufbrechen und er schwört völlig auf arkonidische Technik“, dachte ich laut.
Alexander Helberg und Kerloss blickten mich perplex an. „Das ist viel zu früh“, sagten Alexander und der Ferrone unisono.
„Sagt das Crest, Thora und Rhodan“, entgegnete ich verbittert, weil ich großes Ungemach auf Terra zukommen sah. „Der Lichtbringer und sein unsterblicher Lehrer, werden schon wissen, was sie tun.“
„Mein Gott, seid ihr ein schicksalergebenes und naives Volk“, entfuhr es Alexander. „Kein Wunder, dass ihr technisch-wissenschaftlich in den letzten zehn Jahrtausenden nicht weitergekommen seid!“
„Alexander!“ ermahnte ich ihn.
„Ist doch wahr. Crest ist kein Gott und Rhodan nur ein Mensch. Wir sollten die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Technologien, welche uns die Ferronen schenkten und uns die topsidischen Wracks erkennen lassen, erst mal in aller Ruhe auswerten und in unsere Technologie einfließen lassen. Mit dieser neuen Hybridtechnik sollten wir das Solare System erkunden und erste Basen schaffen. Wir sollten lernen, zumindest topsidische Überlichttriebwerke zu bauen und dann im zweiten Schritt, das lokale Umfeld des Solsystems erkunden. Erst im Dritten Schritt, sollten wir eine Arkon-Expedition durchführen“, ereiferte sich Alexander Helberg, der Bruder von Markus Helberg, dem Begründer der Heimstattbewegung und neuerdings „Erster Sprecher“ des PHOENIX TRUSTS.“
„Meine Worte“, sagte ich und blickte hinauf zu einer bogenförmigen Einbuchtung am nördlichen Rand des Talrandes. Die Einbuchtungen entsprangen einstigen Hangrutschungen in diesem Gebiet. Offensichtlich infolge von früher vorhandenen Wassermassen, als die Atmosphäre noch so dicht war, dass das Wasser fließen konnte. Zumindest sagte dies eine weit verbreitete Hochrechnung, die Thora bei ihrem Flug über den Mars erstellen ließ.
„Aber da oben ist doch etwas.“
„Was meinst du, Reginald?“, hörte ich meine beiden Gefährten unisono sagen.
Statt einer Antwort richtete ich das Objektiv meines arkonidischen Minitablets, das auf meinem rechten Arm angebracht war, in diese Richtung und drückte blitzschnell einen Touchsensorpunkt. Es klickte mehrmals. Anschließend vektorierte ich das im Anzug integrierte Flugsystem, das wir infolge der Abnutzung der uralten arkonidischen Anzüge von der TOSOMA selten nutzten und schoss mit Höchstlast getragen von den Antigravflugelementen im Anzug nach oben in Richtung der uralten Hangrutschung, einer chaotisch aussehenden Gesteinsanordnung. In etwa fünfzig Meter Entfernung entfaltete sich urplötzlich ein Objekt, ob organisch oder nicht, konnten meine im Anzug integrierten Ortungssysteme nicht verifizieren. Das Ding war ortungstechnisch fast nicht erkennbar und optisch auch kaum. Ein seltsamer Nebel umgab das Flugobjekt. Nicht desto weniger verfolgte ich es, über die Marshochfläche und ließ meinen Anzug mehrere Aufnahmen machen.
Dann erreichten wir wieder ein geologisch chaotisches Gebiet. Vor uns lagen abermals die Valles Marineris, jenes gewaltige Grabenbruchsystem des Roten Planeten. Der Flug ging über einige Hänge, Ablagerungen und Trockentäler hinweg, deren Tiefe mein Anzugssystem mit mehreren Kilometern angab. In eines dieser Täler flog das Flugobjekt. Als sich das Grabensystem verbreiterte, tauchten kleine stromlinienförmige Gesteins-und Felseninseln auf. Die geologischen Strukturen ließen keinen Zweifel zu. Hier musste vor langer Zeit Wasser geflossen sein.
Das Gebiet wurde immer wilder und einer inneren Eingebung folgend, drückte ich den Sensorpunkt auf dem Display meines Armband-Tablets. Der im Anzug und im flachen Rückentornister - er gehörte zum Raumanzug - integrierte Funksender initiierte einen Notruf und fast gleichzeitig fing mein Flugaggregat an zu stottern. Sofort unterbrach ich den Flug und landete just in dem Augenblick auf einem kleinen Tafelberg im Tal, als die Antigravaggregate ihren Geist aufgaben. Meiner raschen Reaktion verdankte ich wahrscheinlich mein Leben. Der Funksender flackerte ebenfalls, ich konnte es auf meinem Armdisplay erkennen, aber bis zu diesem Zeitpunkt gab er noch Funkfeuer von sich.
Drei Leute unserer Expedition besaßen TOSOMA-Anzüge. Einer von ihnen war wie bereits erwähnt Alexander Helberg. Er würde alle drei Anzugträger aktivieren und mich suchen, soweit kannte ich ihn und die anderen Träger, obwohl diese, wie er kein Spezialist, sondern Wirtschaftsleute waren, die eine kurze Einführung zur Handhabung der Anzüge erhalten hatten.
Helbergs diesbezügliche Fähigkeiten entsprachen durchaus denen eines Astronauten. Er war bereits auf Luna und auf der Venus, und mit der TOSOMA im Wegasystem. Auf ihn setzte ich meine ganze Hoffnung auf Rettung. In diesem Augenblick setze das Funkfeuer aus und von einer tiefen Stelle dieses unübersichtlichen Gesteins- und Grabengewirrs startete in diesem Augenblick ein größeres Flugobjekt. Meine Augen konnten es nicht genau definieren. Geistesgegenwärtig drückte ich mehrmals das Auslösersymbol auf dem Display für die im Anzug integrierten Kamerasensoren. Die Hoffnung war groß, dass das Gerät noch funktionierte, weil das Display noch einige Prozentpunkte Betriebsbereitschaft der Sensoren meldeten. Dann erlosch auch dieses Symbol.
Alle meine höheren Anzugssysteme waren tot, natürlich auch die Funktion zur Erstellung eines Prall- oder Energieschirmes, den ich wahrscheinlich dringend benötigte, denn eben brach ein Brausen los. Das Firmament verdunkelte sich abrupt und ein Sandsturm brach über mich herein. Es war einer dieser plötzlich losbrechenden Stürme auf dem Mars. Hier oben war ich voll dem Sturm ausgesetzt. Nur mit Mühe konnte ich mich auf dem Felsen halten.
Die magnetische Verankerung funktionierte ebenfalls nicht mehr und selbst die Luftversorgung schien zu versagen. Der Druck wurde immer größer davon geweht zu werden. Verzweifelt blickte ich mich nochmals auf dem flachen Bergplateau um. Außer dem Felsen, an dem ich mit letzter Kraft klebte, war alles flach. Oder doch nicht? Verblüfft starrte ich auf das Loch, das einige Meter tief zu schein schien. Aber das war doch unmöglich. Noch vor kurzem war alles flach gewesen. Wie konnte ich nur dieses Loch übersehen haben?
Mit letzter Kraft schleppte ich mich zum Loch und ließ mich hineinfallen. Der Fall war tiefer als vermutet. Der Aufprall erzeugte in mir ein Meer von Schmerzen. Was tat mehr weh, der Rücken oder mein rechter Fuß? Den Sternengöttern sei dank funktionierten noch die manuell zu handhabende Medobox, dessen Inhalt ich mir injizierte. Anschließend verlor ich wohl das Bewusstsein, denn als ich erwachte lag ich in einem schaukelnden Objekt, einem Marsmobil ferronischer Herkunft.
Herloss fuhr den großen geschlossenen blasenförmigen Rover, der deshalb von den Menschen „Bubbles“ genannt wurde. Er wurde von ferronischen Brennstoffzellen angetrieben, konnte allerdings auch Sonnensegel ausfahren, vorausgesetzt die ferne Sonne schien. Diese ausgefahrenen Solarsegel gaben dem Fahrzeug einen käferartigen Anstich, was die namenskundigen Terraner gleich ausnutzten und ihm einen zweiten Übernamen gaben: „Beetles“. Durch die Kombination von Solar- und Brennstoffzellen konnte der Bubble als nahezu energieautark angesehen werden. Mittels Elektrolyse wurde ferner Wasserstoff in H2O und Sauerstoff umgesetzt. Die hierzu nötige Energie lieferte die Brennstoffzelle oder das Solarmodul. Bei diesem Vorgang wurde Wärme produziert, diese wiederum wurde im Fahrzeug gegen das kalte Wüstenklima des Mars eingesetzt. Ein nahezu perfektes Recycling-System.
Das Marsmobil war zudem extrem robust und wendig gebaut und wirkte nahezu perfekt ausgereift, wie alle ferronischen Fahrzeuge. Sie konnten auf eine technologische Tradition von zehntausend Jahren zurückgreifen. Da hatte Alexander Helberg schon Recht, die Terraner hätten diese gigantische Zeitspanne genutzt und von sich aus den technischen Standard der Arkoniden erreicht.
Helberg und zwei seiner Kollegen, die arkonidische TOSOMA-Anzüge trugen hatten meinen Notruf aufgefangen, ihre Anzugstechnologie zusammengeschaltet und so quasi eine Blase geschaffen, die es durchaus mit einem kleinen Raumschiff aufnehmen konnte. Sie waren als Einheit mit eingeschaltetem Energieschirm zu mir gerast, der Sturm konnte der zusammen geschalteten Märchentechnik der Arkoniden nichts anhaben, hatten mich in die mit Luft gefüllte Blase genommen und zum Standort der sieben parkenden Marsmobile zurückgebracht, die in einer Halbhöhle Schutz vor dem Sturm gesucht und gefunden hatten.

Eines der Bubbles besaß einen Lazarettcontainer-Anhänger, die übrigen Beetles Versorgungscontainer und einer ein mobiles Labor. Die Ferronen benötigten keine arkonidische Technologie, sie waren durchaus in der Lage ohne dieser, Planeten wie den Mars mit Leichtigkeit zu meistern.
Herloss hatte mich zusammengestaucht und mir klargemacht, dass gegen Dummheit kein Kraut gewachsen wäre, Helberg und seine Kollegen hatten mich nur angegrinst und unisono gemeint: „Reginald Bull, Exekutiv-Komitee-Mitglied der TU ist sicherlich vor künftigen Extratouren geheilt.“
Selbstverständlich hatte ich zurückgegrinst, aber mich innerlich gefragt, ob dem wirklich so war, schließlich war ich berüchtigt für meine eigensinnigen Extratouren. Mein TOSOMA-Anzug hatte übrigens fast nur noch Schrottwert. Zwischenzeitlich trug ich den für Menschen üblichen terranisch-ferronischen Hybridanzug.
Im fahrbaren Lazarett wurde ich von einem ferronischen Arzt, der in der Zwischenzeit die menschliche Physiologie, die sich seltsamerweise kaum von der ferronischen Unterschied, so gut wie die eigene beherrschte. Er schlief auf einer Querpritsche, die durch einen Vorhang vom kleinen Lazarett abgetrennt werden konnte.
Seit meiner Rettung waren zwei Tage und zwei Nächte vergangen. Wir hielten an einer geschützten Stelle im Langtal an, fuhren zu einer Wagenburg zusammen und bereiteten uns auf unsere letzte Nacht vor der Bradbury Base vor. Einige Versorgungswägen wurden zusammen rangiert und bildeten einen Großcontainer indem insgesamt genügend Platz für eine enge aber immerhin Kantine war. Dort gab es ein gutes Essen, nicht nur Notnahrung.
„Willst du mitkommen, Reginald? Wir würden dir helfen“, fragte mich mein inzwischen Busenfreund Helberg, der mir durch seine rasche und richtige Reaktion mein Leben gerettet hatte.
„Nein danke, Alexander, macht euch keine Umstände, bringt mir etwas, ich halte hier Stallwache.“
„Hast du wieder Probleme mit deinen Rippen?“
„Wie du weist sind sie durch den Sturz in das Loch nur angeknackst. Das famose ferronische Rippenband und die Injektionen verhindern, dass ich Schmerzen habe. Außerdem soll ich dank der überlegenen Heilkunst der Ferronen bald wieder der Alte sein.“
„Das stimmt“, meinte der blauhäutige Arzt lächelnd, „Reginald Bull wird in wenigen Tagen völlig schmerzfrei und wieder voll einsatzbereit sein.“
Helberg, der Arzt und Herloss nickten mir zu und ich wartete bis sie die Schleuse verlassen hatten, dann langte ich nach meinem Pod und informierte mich etwas intensiver über das Valles Marineris.
Dieses System von Tälern bildete ein weitläufiges Grabenbruchsystem, das sich längs des Äquators im Osten der vormaligen vulkanischen Tharsis-Region erstreckte. Die Poddatei behauptete, dass dieses Grabensystem mit einer Länge von 4000 Kilometer, einer Breite bis zu 700 km und einer Tiefe bis zu 7 km, das größte Trockencanyon-System des Sonnensystems wäre.
Das Valles Marineris erstreckte sich von den Ausläufen des Noctis Labyrinthus auf der Tharsis-Aufwölbung im Westen, bis den chaotischen Gebieten von Eos Chasma im Osten. Über weite Strecken verliefen die Grabenbruchsysteme in Form dreier fast paralleler, bis zu 200 Kilometer breiter Canons, von denen jeder den Grand Canyon in Arizona um ein Vielfaches übertraf.
Wir wussten inzwischen, dass die Mariner-Täler ein gigantischer tektonischer Bruch waren, der sich vor langer Zeit bildete und regional aufwölbte. Die Entstehung des Bruches fiel mit der Bildung des Tharsis-Hochlandes mit seinen drei mächtigen, 20 km hohen Schildvulkanen zusammen. Thora hatte Anfangs Juli mit dem damals noch existierenden Aufklärer der AETRON den Roten Planeten erkundet und mit der Schiffspositronik eine Simulation über die Entstehung dieses Marsgebietes hier erstellen lassen. Die Auswertung lag mir als Datei vor und ich spielte sie über das Display ab. Im schnellen Zeitraffer konnte ich erkennen, wie geschmolzenes Gestein aus den Tiefen des Mars herauf quoll und dadurch Vulkane, als Ventile schuf.
Die Simulation zeigte mir, dass die Planetenkruste steigenden Spannungen unterlag, bis sie brach, sich Senken bildeten, Bruchlinien und Gräben öffneten, Grundwasser emporschoss, Oberflächeneis schmolz, die Grabenbrüche unterspülte, wie das Land sich immer mehr senkte und die Wassermassen die Bruchstücke davon schwemmten. Am Ende sammelte sich das Wasser zu einem Paläosee. Nach langen Zeiträumen, versickerten die Wasser wieder und hinterließen ein chaotisches Terrain, eben die Valles Marineris.
„Reginald, das Essen.“
Der Arzt schloss die Schleuse und brachte mir das warme Essen, das in einem kleinen Spezialcontainer steckte. „In einer Stunde bin ich zurück und untersuche dich nochmals, bevor wir alle schlafen gehen.“
„Ist gut, Kerlock. Danke für Alles.“
„Nicht der Rede wert, Terraner. Das ist mein Job!“ Er sagte es, nickte mir nochmals zu und verschwand dann wieder über die winzige Schleuse im Kantinencontainer. Dort würde es noch eine Weile lustig zugehen. Nach fast zehn Tagen kannte ich schließlich die Expeditionsteilnehmer.
Aber ich genoss die kurzfristige Einsamkeit und machte mich über das warme Essen her.



Die Bradbury Base!

Wir hatten sie programmgemäß nach drei Tagen erreicht und konnten endlich die engen Blasen der „Bubbles“ verlassen. Mit grotesken und wiegenden Schritten, geschuldet der nur vierzigprozentigen Schwerkraft, erreichten wir die Hauptschleuse der Base, die von einer dreißig Meter hohen und vierhundert Meter durchmessenden transparenten Kuppel ferronischer Herkunft beherrscht wurde. Sie lag auf dem Grund des hier sieben Kilometer langen und nur Hunderte Meter breiten Canyons. Er war einer von mehreren parallelen Längstälern der Valles Marineris.
Wir betraten die Kuppel, durchschritten die Gartenanlagen und wurden von dem vietnamesischen Kommandanten Nyugen und seiner Crew begrüßt. So schnell es mir möglich war, entschuldigte ich mich und legte mich in meine eigene Kabine. Sie lag im Untergrund der Kuppel in einem der zylinderförmigen fünf Meter durchmessenden und 15 Meter langen Containermodulen. Etwa achtzig dieser Module waren vor eineinhalb Monaten in den Subbereich verlegt worden, bevor die Gartenanlage darüber errichtet wurde. All diese Container, die Kuppelsegmente und viele Ausrüstungsgegenstände waren zusammen mit einhundertfünfzig Personen, Menschen und Ferronen mit der TOSOMA angeliefert worden. Seither flogen nur Einweg-Versorgungsschiffe zum Mars, deren Schiffselemente anschließend in den Ausbau der Hauptbase und die inzwischen einem Dutzend Außenstationen integriert wurden.
Der ferronische Arzt schaute nochmals zu mir und gab mir weitere Medikamente. Rasch schlief ich in der Kabine ein. Es wurde offenbar ein Heilschlaf, denn am anderen Tag war ich ein neuer Mensch und wie neugeboren. Zwar musste ich noch einige Zeit das Rippenband tragen, aber alle übrigen Abschürfungen und Verstauchungen waren wie weggeblasen.
„Verflucht habe ich einen Hunger“, dachte ich laut und begab mich zur Kantine. Da es schon spät am Vormittag war, aß ich alleine ein umfangreiches Frühstück, das mir nach der eineinhalbwöchigen kargen Expeditionskost hervorragend mundete. Anschließend ging ich zum großen Labor, dem gleichzeitig eine Werkstätte angeschlossen war. Dort fand ich zwei mir unbekannte Ingenieure und Alexander Helberg vor. Sie hatten meinen einstigen TOSOMA-Schutzanzug auseinander genommen und die einzelnen Mikroelemente sauber auf einem langen Tisch in mehreren Reihen ausgebreitet. Wir begrüßten uns und Helberg stellte mir die beiden Ingenieure vor, ein Terraner, ein Inder, der Ravi Singh hieß und ein Ferrone mit Namen Tagor.
„Singh und Tagor sind die besten Ingenieure der Siedlung. Sie sind erst eine Woche hier und haben sich in Terrania zwei Monate lang im Future-Park in einer TU-Werkstatt intensiv mit arkonidischer Technik auseinandergesetzt“, erklärte mir Alexander Helberg und grinste mich an. „Ich habe sie bereits in Terrania kennen gelernt und sie dreimal vergeblich versucht für Terra Interstellar anzuwerben. Sie haben den Anzug auseinander genommen und dabei entdeckt, dass im Sensorspeicher der Videosensoren noch einiges an Daten vorhanden war.
Ein Computerspezialist kümmert sich in dem „Nerd-Labor“ um die Daten. Er hat bereits achtzig Prozent der verwertbaren Videosequenzen rekonstruiert und schickt dir und mir die ausgewerteten Daten. In deinem Namen habe ich um Geheimhaltung gebeten. Ich bin gespannt, ob du nur einer Fata Morgana nachgejagt bist.“
Lachend meinte ich. „Bin selbst gespannt, was meine Sensoren aufgenommen haben. Deine Geheimhaltung genehmige ich nachträglich. Habe da ein blödes Gefühl. Aber nun lass mich mal sehen, was ihr da alles schön habt. Obwohl ich als Spezialist für „Alientechnik“ gelte, habe ich noch nie die kompletten ausbaufähigen Elemente eines uralten arkonidischen Raumanzugs gesehen.“
Gespannt begab ich mich zum Tisch, wo die beiden Ingenieure leise miteinander Fachgespräche führten und mit Detektoren die Aggregate untersuchten. Auch Helberg folgte mir. Unsere Blicke flogen über die Elemente und Miniaggregate hinweg. Einige Zeit benötigte ich, um sie zu definieren.
„Eine unglaublich hoch entwickelte Mikrotechnik“, dachte ich laut und nahm ein zigarettenschachtelgroßes flaches Aggregat in die Hände, das geöffnet war. Herumrätselnd meinte ich: “Das müsste die Generatoreinheit des Mini-Antigrav-Gerät sein, denn hier erkenne ich eindeutig einen Transformator in Miniaturformat.“
Helberg nickte. „Das müsste stimmen, er wird doch zur Umwandlung von konventionellem Strom in EM-Felder von sehr hoher Frequenz und Ladungsdichte für den Einsatz im Generatorkern verwendet, oder?“
Nickend entgegnete ich: „Das ist richtig, Alex. Diese Felder werden dann mittels eines Flusskondensators eingespeist. Die Zusammenwirkung der starken EM-Felder mit der kohärenten Materiewelle im Aggregatzustand eines Bose-Einstein-Kondensates, erzeugt die antigravitatorische Wirkung, die im Projekt umgesetzt wird.“
Helberg lächelte mich an. „Willst du mich prüfen, Reg. Auch ich bin Ingenieur. Diese Wirkung ist erst ein gravoelektrischer Strukturstrom. Er muss mittels der sehr seltenen und teuren Hyperkristalle zu einer gravomechanischen Wirkung verstärkt werden. Dies übernimmt der Phasenwandler im Inverter. Dies hier ist der Inverter in Miniaturformat. Was für eine Märchentechnik“, Alexander Helberg deutete auf das kleine Aggregat.
„Schade“, grinste ich. „Du bist wirklich nicht herein gefallen. Jetzt glaube ich auch daran, dass deine in Terrania neu gegründete Holding, Terra Interstellar in Kürze Antigravaggregate bauen kann.“
„Darauf kannst du dich verlassen. Im neuen Jahr sind wir soweit. In Joint Venture mit Herloss Vaters Firma, bauen wir dann in der neuen Marswerft, die ersten interplanetare Schiffe für das Solsystem. Diese Wegwerf-Marsschiffe gehören dann der Vergangenheit an. Bald bauen wir dann in Terrania oder auf dem Mars das erste von arkonidischer Technologie unabhängige Sternenschiff mit Überlichtantrieb.“
Während sich Helberg mit mir unterhielt und das Antigravaggregat anschaute, ließen sich die beiden Ingenieure bei ihrer gemeinsamen Arbeit nicht stören. Immer wieder dokumentierten sie mit ihren Tablets ihre Arbeit und diskutierten leise weiter, während ihre Detektoren ständig scannten und aufnahmen.
Dann blickte der Ferrone auf und meinte: „Ihr Terraner habt mit der Arkontechnik offensichtlich eine gute Hand. Es ist mir eine Ehre und Freude an einer großen gemeinsamen technologischen Zukunft unserer beiden befreundeten Völker mitzuarbeiten!“
Alexander Helberg und ich blickten uns nur stumm an. Die Augen des Magnaten leuchteten allerdings auf, die meinen sicherlich auch. Mein Pod und das von Alexander summten und vibrierten leise in unseren Brustinnentaschen. Wir holten die kleinen Minicomputer gleichzeitig raus, aktivierten sie und blickten auf das Display. Eine Nachricht mit Videostreams erschien darauf. Es waren die Videoaufnahmen von meinem Anzug, zumindest was gerettet werden konnte. Lange blickte ich die Aufnahmen an. Alexander starrte angestrengt, dann ungläubig, schließlich kopfschüttelnd auf sein Pod.
„Gibt es einen Raum mit einer Abspielmöglichkeit für einen großen Display, wo wir ungestört sind?“, fragte ich leise, während sich ein dicker Klotz in meinem Magen bildete.
Die bösen Ahnungen schienen sich zu bestätigen. Mein Verstand wollte zumindest die ersten Aufnahmen nicht wahrhaben. Wir waren doch nicht in einer virtuellen Realität gefangen. Oder doch?
„Nebenan“, meinte der Großunternehmer. Wir nickten beide den Ingenieuren zu, die keine Nachricht erhalten hatten und ungerührt weiter mit der Analyse der Anzugs-Aggregate fort fuhren.
Im Nebenraum verschloss Alexander Helberg sorgfältig die Türen und verriegelte sie, während ich mit einem Sensor-App, das ein ferronischer Kybernetiker und Ortungsspezialist für Spezialpods entwickelt hatte, überprüfte, ob Abhörgeräte in dem kleinen Besprechungsraum installiert waren.
Helberg blickte mich fragend an.
„Alles sauber, Alexander.“
„Gut Reg. Ich lege meine Datei auf den großen Display.“
Nickend wartete ich, bis sich der große Schirm aktivierte und die Bilder mit großer Auflösung zeigte.
Jetzt waren wir sicher, blickten uns allerdings noch ratloser als zuvor an. Schließlich meinte Helberg: „Beginnen wir mit dem zweiten Teil der Aufnahmen. Sie zeugen eindeutig ein schwingenförmiges Raumschiff mit einer zentralen Säule, die in einem Raubvogelschnabel ausläuft.“
„Das Schiff, das dieses Ding dort aufnahm, welches ich verfolgte und mit ihm mit hoher Geschwindigkeit in den düsterroten Himmel des Mars entfloh, würde ich eher sichelförmig nennen. In der Mitte und in Flugrichtung erkenne ich einen stilettförmigen Hauptkörper. Die Hauptzentrale hinter einem glassitförmigen Material liegt im Bug und dieser erinnert mich an den riesigen Kopf eines Insektes oder Raubvogels. Am Heck des zentralen Hauptsegments befindet sich offensichtlich der Modulblock für das Sublichttriebwerk. Mir scheint, das mir völlig unbekannte Raumschiff ist schneller als vergleichsweise arkonidische Jäger oder Aufklärer.“
„Das ist wahr“, meinte Helberg. „Nein, ich erkenne deine Frage im Ansatz, Reg. Auch ich habe ein solches Schiff noch nie gesehen und auch nichts von meinem Bruder Markus, dem Neo-Druiden, Chefsprecher des PHOENIX TRUSTS und Gründer der Heimstättenbewegung vernommen, sofern er mir alles erzählte.“
„Ihr verkehrt noch miteinander, obwohl Ihr euch gegenseitig verachtet?“, fragte ich.
„Nur sporadisch“, meinte er. Aber wenn er solche Raumschiffe gesehen hätte, dann hätte er mir eine Datei darüber zukommen lassen. Du magst Markus als Spinner ansehen, Reg. Aber wenn es wirklich um Terras Sicherheit geht, ist er auf unserer Seite.“
Das bezweifelte ich und dachte an die bisher drei Andockungen der riesigen ferronischen Sternenschiffe an Curau-Orbital. Zehntausende Menschen mussten als Schläfer bereits in den Kosmos unterwegs sein, um dort die künftigen Heimstättenkolonien zu bevölkern. Allerdings teilte ich Alexander meine Überlegungen nicht mit. Stattdessen atmete ich tief durch und meinte: „Lassen wir mal deine Aussage stehen, Alex. Aber was ist mit den ersten Aufnahmen. Sind wir wirklich in der Realität, oder in einer Zeitschlaufe in einem virtuellen Fantasytraum gefangen?“
Alexander Helberg blickte mich ernst, dann mit einem leidenden Ausdruck an. „Ich muss dich enttäuschen Reg, wir leben in der einzigen Realität, die ich kenne und die scheint selbst irdische Märchen, Legenden und Sagen zu umfassen. Das Ding, das wir eindeutig erkennen und das du verfolgt hast erinnert mich an eine Mischung eines Humanoiden und eines Vogels. Schaue dir mal seinen speziell angepassten Schutzanzug an. Er gibt ihm sicherlich Druck und Sauerstoff, wie unsere Anzüge, aber es fliegt nicht mit einem Antigravaggregat mit integrierten Feldtriebwerk, sondern mit fledermausähnlichen Flügeln.“
Tief durchatmend schluckte ich meinen Klotz in der Kehle hinunter und meinte mit tonloser, möglichst neutraler Stimme: „Das Flugding ähnelt einer in den griechischen Sagen vorkommenden Bestienart, der Harpyie. Als Junge habe ich diese Dinger in einem Videospiel ständig niedergemacht.“
Alexander Helberg musste grinsen, trotz der Tatsache, dass ich hinter einem Legendenwesen herjagte, dass statt in einer Fantasiewelt oder auf der Erde hauste, auf dem Roten Planeten agierte.
„Auch ich habe diese Objekte im gleichen Videospiel gejagt, nur war ich vierzehn Jahre älter als du und Beta-Tester. Nein, im Ernst, Reg, du hast doch hm, diesen Sheriff Livermore damit beauftragt, künftig X-Akten zu untersuchen, da hätten wir wieder eine.“
„Nur dass Livermore einen unbefristeten Urlaub genommen hat, nachdem seine Geliebte ihn verließ, als er ihr endlich beichtete, dass er einst auch ein Auftragskiller für die Homeland Security war. Wir haben keine Ahnung wo er steckt, wann oder ob er überhaupt nach Terrania zurückkehrt.“
In den Augen von Helberg glomm es traurig auf.
„Ich habe ihm immer wieder gesagt, dass er seine alten Sünden, seiner Geliebten beichten soll. Genau diese Reaktion haben wir allerdings beide befürchtet. Miriam ist eine verdammte Idealistin. Zudem habe ich ihm Anfang Oktober gesagt, wer wirklich sein Vater ist, dann hat er sich nach einer mysteriösen Bergwanderung den Ida auf Kreta hinauf, abgesetzt. Er ist mit einem mysteriösen Guide, den es eigentlich nicht gab und dem Gourmetkoch Abel Balba den Gipfel hinauf gestiegen. Kurz vor dem Gipfel ist Balba vor Erschöpfung eingeschlafen auf dem letzen Plateau mit einer Quelle. Als er am anderen Tag aufwachte, waren die beiden Bergfreunde verschwunden. Als er wieder unten in dem Heimstättendorf Minoia war, erzählte man ihm, dass James Livermore nicht wieder aufgetaucht wäre. Von einem Bergführer Alexis wusste niemand etwas. Balba suchte noch eine Weile nach Livermore, aber er und der Guide waren wie vom Erdboden verschluckt. Balba informierte mich noch, der auch ein Freund von mir ist und dann ging er mit der nächsten Aussiedlerwelle der Heimstätter nach Phönix Prime.“
Nickend meinte ich:
„Wirklich mysteriös. Ob da wieder der Orden oder gar die GA ihre Hand im Spiel hatten? Vielleicht ist das Ida-Gipfelplateau einer dieser geheimnisvollen Faltpunkte, welche die beiden Organisationen für ihre Dimensionstunnel benutzen. Das wissen wir immerhin, dass diese existieren. Der Berggipfel ist von Mythen umrankt und soll einst dem hellenischen Gott Zeus gehört haben. Hm, ich glaube allerdings eher, dass er eine Weile seine Ruhe haben wollte und seine Spuren verwischt hat. Hoffentlich besinnt und fängt sich Livermore wieder und geruht aufzutauchen. Die TU braucht ihn. Apropos GA. Was weißt du darüber, Alexander?“, fragte ich ihn lauernd, da ich ahnte, dass er mehr Informationen über seinen Bruder darüber besaß, als wir in der TU.
Wieder setzte Helberg einen leidenden Ausdruck auf, den kannte ich inzwischen an ihm.
„Tut mir Leid, Reg. Viel mehr weiß ich auch nicht. Und was ich mehr weiß, stammt von meinem Bruderherz.“
„Da bin ich allerdings gespannt.“
„Du wirst gleich enttäuscht sein, Reginald. Laut meinem Bruder Markus existieren im bekannten Kosmos, also über unsere Galaxis hinaus, zwei mächtige gegenpolige Organisationen die das Gute und Böse verkörpern: Der Wächterorden und die Graue Allianz,
wobei der Orden das Gute verkörpert. Sie und ihre jeweiligen Hilfsvölker und Organisationen bekämpfen sich seit unvorstellbar langer Zeit in einem epischen Kampf.“
„Das mit dem Guten und Bösen ist so eine Sache“, meinte ich.
Helberg lachte. „Auch ich habe diese Probleme, mein Bruder weniger, er hat sich klar für den Orden entschieden und ich befürchte, er muss dafür einen hohen Preis bezahlen.
Was das Gute und Böse angeht … Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass nichts so ist, wie es scheint. Niemand kann sich sicher sein, ob er wirklich im Guten handelt. Was zurzeit gut ist, kann sich in seiner späteren Entwicklung als negativ herausstellen. Die Facetten im Universum sind vielfältig. Ich lehne jedwede Schwarz- und Weißfärberei ab. Der Kosmos ist weit komplexer, als diese eindimensionalen Denkmuster.“
Nickend stimmte ich ihm zu.
„So sehe ich das auch und ich warne Perry Rhodan immer wieder, es ebenfalls so zu sehen.“ Plötzlich vibrierte der Container und ein donnerndes Geräusch war zu vernehmen.
„Die NESBITT-BRECK landet. Zeit nach Hause zu gehen, Alex. Packen wir!“


Bemerkung Roi Danton: Sorry Honor Harrington, dass ich diese Kurzstory, als eine Leseprobe im TCE-Thread bringe, aber, dein Thread soll nicht der alleinige Anspruch auf Fanstorys haben… ;) :rolleyes: :rolleyes:

Re: TCE

Beitragvon Roi Danton » 9. Februar 2013, 16:16

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Roi Danton
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overhead hat geschrieben:@ Roi Danton

Ach, übrigens, lieber Roi - Um "Lumpazie`s Werke" zu sehen, mußt Du Dich nur in einen anderen Thread hier bemühen :

viewtopic.php?f=10&t=85

Gruß overhead


Danke für den Link, den werde ich mir mal ansehen. :st:
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