Spoiler Arkon 1

Alles rund um die Miniserie PERRY RHODAN - Arkon
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Umfrage endete am 29. Juni 2016, 03:10

___________________Story_des_Romans____________________________________
2
2%
gefällt
22
23%
gefällt nicht
4
4%
keine Wertung
3
3%
___________________Schreibstil_des_Autors_________________________________
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24
25%
gefällt nicht
2
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keine Wertung
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___________________Konzeption_der_Miniserie_______________________________
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gefällt
12
13%
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4
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keine Wertung
13
14%
 
Abstimmungen insgesamt : 95

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon MAH » 3. Februar 2016, 23:01

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MAH
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spaceman spiff hat geschrieben:Ja nun! Im Eintrag zu Siela Correl wird ihre Tochter Sahira sogar namentlich erwähnt (Seit wann?)

Das kannst du über die "Versionsgeschichte" (links neben dem Suchfeld) nachvollziehen. :)

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 4. Februar 2016, 00:32

Trevor Casalle 839
MAH hat geschrieben:
spaceman spiff hat geschrieben:Ja nun! Im Eintrag zu Siela Correl wird ihre Tochter Sahira sogar namentlich erwähnt (Seit wann?)
Das kannst du über die "Versionsgeschichte" (links neben dem Suchfeld) nachvollziehen. :)

Manchmal sind die Perrypedia-Datenbankeinträge schneller als Spoiler ;)

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon MAH » 5. Februar 2016, 14:02

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MAH
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Thomas Harbach - bekannt für seine teilweise sehr kritischen (PR-)Rezensionen, hat ARKON 1 besprochen. Zu meiner Freude (und Überraschung) kommen sowohl der Roman als auch das ARKON-Setting sehr gut weg.

http://www.robots-and-dragons.de/buchecke/8141-arkon-1-der-impuls

Exposeautor dieser Miniserie „Arkon“ eröffnet mit „Der Impuls“ einen der zumindest vom Auftaktband ausgehend unterhaltsamsten Zyklen der letzten „Perry Rhodan“ Jahre. Natürlich bewegt sich der Schweizer immer am Rande des Stereotyps, im Gegensatz aber zu Uwe Antons enttäuschender „Stardust“ Serie fügt Marc A. Herren sehr viele Nebenfiguren dreidimensional in das kurzweilige, auf zwei natürlich miteinander verbundenen Ebenen ablaufende Geschehen ein. Dadurch fällt es deutlich weniger auf, dass seit den im Heyne Verlag veröffentlichten Miniserie die Ausgangsszenarien der Erstauflage wie auch den zahlreichen abgeschlossenen Begleitern sich zu sehr ähneln.

Die Serie beginnt im Jahre 1402 NGZ. Um Perry Rhodan und die wenige Getreuen – in diesem Fall in erster Linie Gucky – aus dem Schutz der immer noch mächtigen terranischen Flotte zu bekommen und dadurch größere Aktionen von Beginn an auszuschalten, ist Perry Rhodan unterwegs zu einer Konferenz auf dem Planeten Zalit. Auch der arkonidische Regent Bostich soll teilnehmen. Zalit ist eine Welt, die sich eher introvertiert gibt und auf Regeln wert legt. So wird Perry Rhodan für einen mehrfachen Vertrauensbruch gerügt – an Bord des vielleicht ein wenig zu perfekten Raumschiffes MANCHESTER seiner Frau befindet sich neben Gucky noch eine geheimnisvolle junge Frau, deren Anwesenheit Perry Rhodan bei der Begrüßung im Sonnensystem nicht angibt -, weil er nicht offen mit seinen Gastgebern gesprochen hat. Natürlich haben die Gastgeber auch ein entsprechendes Geheimnis, dessen Wurzeln fünf Jahre zurück liegen. Viele wichtige Informationen erhält der Leser in den Zwischenblenden, die wie schon angesprochen einige Jahre vor der laufenden Handlung spielen. Durch das Zusammenspiel der Actionszenarien und ein typisches terranisches Infiltrationsmanöver kann Marc A. Herren sehr viele Hinweise/ Informationen in kompakter Form präsentieren und hält das Tempo des ganzen Romans auf beiden Handlungsebenen ausgesprochen hoch.

Mit der jungen, anfänglich im künstlichen Koma liegenden Frau fügt Marc A. Herren dieser Serie einen der interessantesten neuen Charaktere hinzu, die gleichzeitig durch ihre Herkunft als Tochter eines Unsterblichen auf einen der faszinierenden, lange vermissten Unsterblichen hinweist. Ob ihr Vater auch einen Auftritt hat, muss abgewartet werden, aber in dieser Konstellation nutzt Marc A. Herren das fast perfekt abgeschirmte Privatleben dieses Unsterblichen aus und gibt ihm weniger die bekannte tragische Note, sondern rundet die Persönlichkeit auch ohne Auftritt in diesem Auftaktband sehr gut ab. Sie leidet an einer seltenen Krankheit. Anscheinend wird sie immer jünger. Bei besonderen Krankheiten sind immer die Aras in der Nähe. Gucky erhält zumindest mit seinem großzügigen Angebot eine Minute des nicht paranormalen Ruhms, auch wenn Marc A. Herren sich hinsichtlich seiner Einkunftsquellen auf zu dünnes Leo Lukas Eis bewegt. Hinzu kommt aber, dass vor irgendwo aus dem Nichts nicht nur manipulierende Befehle aus einer unbekannten Quelle stammen, sondern ein Kriegsszenario mit Arkon und Bostich im Mittelpunkt im Raum zu stehen scheint. Das Unterbewusstsein der jungen Frau scheint einiges darüber zu wissen. Natürlich interessiert sich neben Perry Rhodan ein seltsam veränderter, fast ausgetauschter Bostich dafür, der plötzlich nicht mehr der Vertreter der vereinigten Sternenvölker ist, sondern in die Rolle der alten arkonidischen Regenten zurückfällt, die heimlich die Eroberung der Milchstraße planen. Marc A. Herren belässt es bei einer Reihe von Andeutungen, so dass der Leser nicht weiß, ob Bostich ausgetauscht oder nur manipuliert worden ist. Da sich Zalit im Herzen des ehemaligen Kristallimperiums befindet und Rhodan wie eingangs erwähnt von seinen eigenen Resourcen so gut wie abgeschnitten ist, baut der Autor mit dieser ebenfalls grundlegend nicht neuen Konstellation insbesondere mit dem Aufbruch zur nächsten Station der Suche aufgrund konkreter Hinweise ausreichend Spannung auf. Bis dahin gibt es noch keine „Deus Ex Machina“ Lösungen oder übertriebene Rettungsaktionen in letzter Sekunde. Die eine Aktion innerhalb der abgeschotteten Forschungsstation endet sogar mit einer persönlichen wie peinlichen „Niederlage“. Perry Rhodan und Gucky gehen anfänglich zielstrebig vor, haben anschließend aber auch den Raum, auf die sich verändernden Szenarien in geplanter und für den Leser immer auf Augenhöhe nachvollziehbarer Form zu reagieren. Alleine diese Rückkehr zu den Grundtugenden der Unterhaltungsliteratur zeigt, dass Marc A. Herrens „Arkon“ eher wie ein Herzensangelegenheit erscheint, während Uwe Anton wahrscheinlich auch durch seine langjährige Arbeit als Exposeautor der laufenden Erstauflage bei „Stardust“ müde und ideentechnisch ausgelaugt erschienen ist.

Die Erwartung ist aber auch groß, dass diese potentiellen Zwischenstationen beginnend mit Band 2 „Aufstand in Thantur- Lok“ effektiver als in den „Atlan“ Minizyklen genutzt werden und sich diese Odyssee nicht als ähnlich sinnfrei herausstellt wie es sich bei Uwe Antons „Stardust“ Serie rückblickend der Fall gewesen ist.

Marc A. Herrens unterhaltsamer Stil und sein solider Zugriff auf die bekannten Figuren – Gucky erhält endlich wieder herausfordernde Aufgaben und zeichnet sich nicht nur die Sprüche aus, während dieser Perry Rhodan offensiv entschlossen und zielstrebig agiert – hebt „Der Impuls“ aus der Masse der letzten oberflächlichen, unnötig komplizierten, nicht komplexen und enttäuschenden Perry Rhodan Veröffentlichungen heraus. Hinzu kommt, dass für den Leser die Verbindungen zwischen dem veränderten Bostich, dem Impuls und der jungen Frau erahnbar, aber noch nicht klar erkennbar sind und am Ende des Romans die aufgeworfenen Fragen nicht um ihrer Selbst Willen entwickelt erscheinen, sondern ein interessantes, sogar originelles Ausgangszenario bilden, auf dem hoffentlich die nächsten „Arkon“ Hefte effektiv und temporeich aufbauen.


Einziger (kleiner) Fehler: Thomas hat aus den fünf Tagen, die zwischen den beiden Handlungsebenen liegen, fünf Jahre gemacht.

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Elena » 5. Februar 2016, 21:40

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Elena
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Sehr schöne Rezension. Da würde sich wohl jeder freuen! :)
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Alexandra » 5. Februar 2016, 21:56

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Alexandra
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Die Bemerkung über Uwe Anton in der Rezension finde ich respektlos. Wobei ich eigentlich ziemlich dasselbe denke, aber ich würde es nie schreiben.
Ich stelle dies als echte Frage: ist es naiv oder übertrieben sensibel, wenn man solche Aspekte ausklammert?
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon hz3cdv » 5. Februar 2016, 22:03

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hz3cdv
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Naja, solche Sprüche erhöhen halt den Unterhaltungswert von Kritiken. Da kennt man von Reich-Ranitzki noch ganz andere Sprüche.

Ich seh das ganz entspannt und goutiere auch eine gute Bemerkung, wenn sie sachlich falsch ist - äh, ich meine, wenn sie nicht meine Ansicht wiedergibt. Wobei, das ist ja eigentlich das gleiche. :unschuldig:

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon MAH » 5. Februar 2016, 23:21

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MAH
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Die Kritik an STARDUST finde ich auch ziemlich überzogen. Das ist mehr der Thomas Harbach, den ich kenne. Ich schätze ihn so ein, dass ihn nur ganz bestimmte Geschichten von PR noch abholen, vielleicht auch begeistern können. PERRY RHODAN-Action gehörte nicht dazu, STARDUST offenbar auch nicht. Dass ihm ARKON bisher gefällt, ist für mich dennoch ein gutes Zeichen. Es nährt in mir die Hoffnung, dass wir mit ARKON eine Geschichte erzählen können, die auch für PR-müde Leser unterhaltsam und spannend ist.

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Alexandra » 5. Februar 2016, 23:54

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Alexandra
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Beimm Wiederlesen fiel mir jetzt auf, dass ich durch das Anknüpfen zu stark mitgezogen werde und möchte neu formulieren: Ich fand Stardust, zu dem Uwe Anton die Exposées schrieb, auch nicht so wirklich liebevoll gestaltet und so. Die Grenze zum Persönlichen möchte ich nicht überschreiten.
Er tut es, auch wenn er schreibt, er sei ihm so "erschienen". Es steht ganz am Ende des langen Satzes und fällt beim Lesen kaum mehr ins Gewicht, dient nur dem Nachweis der Relativierung.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 6. Februar 2016, 17:22

Trevor Casalle 839
MAH hat geschrieben:Die Kritik an STARDUST finde ich auch ziemlich überzogen.

Stimmt, persönlich sollte man nicht werden. Ich selbst fand die Minserie Stardust "eng", da sie nicht über ein kleines Partialthema hinausging. Innerhalb dieses kleinen scharf und eng begrenzten Themas war die Miniserie gut, ließ aber fast alles liegen, was die Stardust-Menschheit ausmacht(e). So etwas mag ich überhaupt nicht - es kommt nahe an "Thema verfehlt" heran.

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon TCai » 6. März 2016, 11:21

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TCai
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Bin jetzt endlich auch dazugekommen den Roman zu lesen. Dreimal gefällt! :st:
Spannende Geschichte für einen Einstiegsroman. Ich hoffe, dass sich das so fortsetzt und nicht wie seinerseits bei »Stardust« ins Nebensächliche verkommt.

Meine ausführliche Meinung hier:
http://www.christina-hacker.de/2016/03/mit-perry-in-m13/
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

Christinas Multiversum
ST-EBOOKS Fanfiction

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon MAH » 6. März 2016, 12:06

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MAH
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TCai hat geschrieben:Bin jetzt endlich auch dazugekommen den Roman zu lesen. Dreimal gefällt! :st:
Spannende Geschichte für einen Einstiegsroman. Ich hoffe, dass sich das so fortsetzt und nicht wie seinerseits bei »Stardust« ins Nebensächliche verkommt.

Meine ausführliche Meinung hier:
http://www.christina-hacker.de/2016/03/mit-perry-in-m13/

Schöne Rezi. :) Vielen Dank, Christina.

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Elena-Gucky » 10. April 2016, 23:38

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Hab jetzt endlich (1. zu wenig Zeit und 2. bei Audible erscheinen die Hörbücher später) geschafft Teil 1 zu hören... Der Anfang der Serie gefällt :st:

Nur... wer hat dem Sprecher gesagt, er soll Gucky so verunstalten? :mellow:
"Kinder und Mausbiber dürfen teleportieren"

"Wenn Sie nicht wissen, wie sie Gucky danken wollen, dann schicken Sie ihm einfach bei Gelegenheit eine große Mohrrübe. Das freut ihn mehr als alles andere."

EA = 2899, Aufholjagd = 999

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon ganerc » 19. April 2016, 19:57

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ganerc
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Registriert: 25. Juni 2012, 21:57
Wohnort: neabadra auf dr Alb
Ich hatte jetzt endlich ein paar Tage Ruhe und begann mit PR-Arkon.
Der Einstiegsroman ist sehr lesenswert und bietet dem PR-Fan alles was er mag. Prima geschrieben und erzählt.
So mag ich unterhalten werden. Danke dafür!
Zur Geschichte brauche ich jetzt nichts mehr zu sagen. Das Tagen andere schon genug. Sie ist auf jeden Fall super ausgedacht. Meinen Respekt! Das macht wahrlich Lust auf mehr :)

HP
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Ce Rhioton » 28. Dezember 2018, 16:25

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Elena-Gucky hat geschrieben:Hab jetzt endlich (1. zu wenig Zeit und 2. bei Audible erscheinen die Hörbücher später) geschafft Teil 1 zu hören... Der Anfang der Serie gefällt :st:

Nur... wer hat dem Sprecher gesagt, er soll Gucky so verunstalten? :mellow:


Inwiefern "verunstalten"? :???:
Passt die Stimme nicht zu einem stolzen Ilt?
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