Spoiler Arkon 1

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Umfrage endete am 29. Juni 2016, 03:10

___________________Story_des_Romans____________________________________
2
2%
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23%
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4
4%
keine Wertung
3
3%
___________________Schreibstil_des_Autors_________________________________
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25%
gefällt nicht
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keine Wertung
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___________________Konzeption_der_Miniserie_______________________________
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13
14%
 
Abstimmungen insgesamt : 95

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Lyrressa » 22. Januar 2016, 12:18

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Lyrressa
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Papageorgiu hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:Warum geht hier was in der EA vorgeblich nicht ging?

Weil sich Marc der Sache angenommen hat? ;)


Und warum dann nicht auch in der EA?

Bitte nicht missverstehen, ich will nicht rumjammern oder rummeckern um miese Stimmung zu machen. Mich interessiert es einfach schlichtweg
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 22. Januar 2016, 12:24

Vivian-von-Avalon
Lyrressa hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:Warum geht hier was in der EA vorgeblich nicht ging?

Weil sich Marc der Sache angenommen hat? ;)


Und warum dann nicht auch in der EA?

Bitte nicht missverstehen, ich will nicht rumjammern oder rummeckern um miese Stimmung zu machen. Mich interessiert es einfach schlichtweg


Ich spekuliere einfach mal ein wenig:

Vielleicht, weil in der EA dafür kein Raum ist? Weil es nach einem "strengen Faden" gehen muss/soll?

Für solche Dinge waren doch schon immer die Sonderserien - oder täusche ich mich jetzt hier? Die Sonderserien sollen doch Lücken in der EA füllen - wie früher die Planetenromane? Wenn ich falsch liege, bitte sagen ...

Letzten Endes machen wir Hobbyisten doch genau das, wenn wir Fanstorys schreiben: Wir suchen uns Lücken in der EA und füllen sie mit Leben ...

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon MAH » 22. Januar 2016, 12:27

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MAH
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Lyrressa hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:Warum geht hier was in der EA vorgeblich nicht ging?

Weil sich Marc der Sache angenommen hat? ;)


Und warum dann nicht auch in der EA?

Bitte nicht missverstehen, ich will nicht rumjammern oder rummeckern um miese Stimmung zu machen. Mich interessiert es einfach schlichtweg

Mein Gucky in PRAR01 ist derselbe wie in meinem EA-Roman 2803. Ich bezweifle stark, dass Arndt oder sonst jemand aus dem Autorenteam gesagt/geschrieben hat, dass Guckys Fähigkeiten verändert wurden, weil wir den Gucky nicht schreiben können. Da bitte ich doch um ein 1:1-Zitat und nicht ein "ich glaube mal gelesen zu haben". ;)

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Lyrressa » 22. Januar 2016, 12:28

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Lyrressa
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Vivian-von-Avalon hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:Warum geht hier was in der EA vorgeblich nicht ging?

Weil sich Marc der Sache angenommen hat? ;)


Und warum dann nicht auch in der EA?

Bitte nicht missverstehen, ich will nicht rumjammern oder rummeckern um miese Stimmung zu machen. Mich interessiert es einfach schlichtweg


Ich spekuliere einfach mal ein wenig:

Vielleicht, weil in der EA dafür kein Raum ist? Weil es nach einem "strengen Faden" gehen muss/soll?

Für solche Dinge waren doch schon immer die Sonderserien - oder täusche ich mich jetzt hier? Die Sonderserien sollen doch Lücken in der EA füllen - wie früher die Planetenromane? Wenn ich falsch liege, bitte sagen ...

Letzten Endes machen wir Hobbyisten doch genau das, wenn wir Fanstorys schreiben: Wir suchen uns Lücken in der EA und füllen sie mit Leben ...


Lücke stopfen ok, aber dann hätte man Gucky in der AE ja nicht mehr auftreten lassen müssen ausser mal in einem Nebensatz...
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 22. Januar 2016, 13:42

Trevor Casalle 839
Papageorgiu hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:Warum geht hier was in der EA vorgeblich nicht ging?

Weil sich Marc der Sache angenommen hat? ;)

mag sein. Auch Bully bekommt (wenn man mit der Ahnung reingeht, er könne Sahiras Großvater sein) ja so sein Fett weg, wozu man als Erzähler eine gewisse erzählerische Ader braucht.

Soll heißen, dass alle Figuren gut und lebendig geschildert wurden. Und das trotz eines Romans, in dem man so viele Daten und Details unterbringen musste.

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Papageorgiu » 22. Januar 2016, 13:48

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Nebenbei: Auch Leo Lukas kann Gucky! Und nicht nur wegen seiner oft humoristischen Art. Auch er verleiht dem Mausbiber Charakter - und Tiefe. (Meiner Meinung nach, natürlich...)

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Lyrressa » 22. Januar 2016, 15:29

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MAH hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:Warum geht hier was in der EA vorgeblich nicht ging?

Weil sich Marc der Sache angenommen hat? ;)


Und warum dann nicht auch in der EA?

Bitte nicht missverstehen, ich will nicht rumjammern oder rummeckern um miese Stimmung zu machen. Mich interessiert es einfach schlichtweg

Mein Gucky in PRAR01 ist derselbe wie in meinem EA-Roman 2803. Ich bezweifle stark, dass Arndt oder sonst jemand aus dem Autorenteam gesagt/geschrieben hat, dass Guckys Fähigkeiten verändert wurden, weil wir den Gucky nicht schreiben können. Da bitte ich doch um ein 1:1-Zitat und nicht ein "ich glaube mal gelesen zu haben". ;)


Das kann ich Dir nicht liefern, mehrere hundert LKS in ebook nachstöbern ist nicht mein Ding - deswegen sagte ich auch bewusst "ich glaube mich zu erinnern" - und da kann ich natürlich auch irren und wenn es so ist bitte ich um Verzeihung :)
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Teumessia » 22. Januar 2016, 15:33

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Teumessia
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Casaloki hat geschrieben:Eine kleine Kritik hab ich schon, bevor ich den Roman heute bekomme. Wenn Bostl so sehr auf Perry fixiert ist, wäre meiner Meinung nach eine Erklärung notwendig, warum sie beide nur ein paar Jahre später gemeinsam durch die EA düsen, ohne über ihre gemeinsamen Erlebnissse aus der Miniserie zu reflektieren.

Ein normales Problem mit Prequels. Es kommen Ereignisse vor, die die Welt/Galaxis erschüttert haben, von denen keiner bisher geredet hat.
In den seltenen Fällen, wo es funktioniert ist es zumindest angerissen worden. Wie in Star Wars die Klonkriege.

Was mich an ein Pulp Rollenspiel erinnert, wo vieles ausergewöhnliche auf ein Experiment zurückläuft. Jahre später stieß ich auf die Quelle des Experiments... in den originalen Sherlock Holmes Geschichten als Randnotiz über Fälle die Dr. Watsen auflistet welche aber nie geschrieben wurden.
:lol:

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon MAH » 22. Januar 2016, 15:53

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MAH
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Teumessia hat geschrieben:
Casaloki hat geschrieben:Eine kleine Kritik hab ich schon, bevor ich den Roman heute bekomme. Wenn Bostl so sehr auf Perry fixiert ist, wäre meiner Meinung nach eine Erklärung notwendig, warum sie beide nur ein paar Jahre später gemeinsam durch die EA düsen, ohne über ihre gemeinsamen Erlebnissse aus der Miniserie zu reflektieren.

Ein normales Problem mit Prequels. Es kommen Ereignisse vor, die die Welt/Galaxis erschüttert haben, von denen keiner bisher geredet hat.
In den seltenen Fällen, wo es funktioniert ist es zumindest angerissen worden. Wie in Star Wars die Klonkriege.

Das stimmt. Allerdings gibt es neben der Tatsache, dass zwischen PRAR und der aktuellen EA mehr als 100 Jahre vergangen sind, noch einen zweiten Grund, weshalb Perry und Bostich die Ereignisse rund um den Impuls nicht bei allen Gelegenheiten ansprechen müssen. Ich bin sicher, dass ihr am Ende der 12-teiligen Serie das auch so sehen werdet. :)

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Torytrae » 22. Januar 2016, 16:05

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Torytrae
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Teumessia hat geschrieben:
Casaloki hat geschrieben:Eine kleine Kritik hab ich schon, bevor ich den Roman heute bekomme. Wenn Bostl so sehr auf Perry fixiert ist, wäre meiner Meinung nach eine Erklärung notwendig, warum sie beide nur ein paar Jahre später gemeinsam durch die EA düsen, ohne über ihre gemeinsamen Erlebnissse aus der Miniserie zu reflektieren.

Ein normales Problem mit Prequels. Es kommen Ereignisse vor, die die Welt/Galaxis erschüttert haben, von denen keiner bisher geredet hat.

:lol:


... kann man so nicht sagen! In der EA Band 2832 Zitat Atlan

»Wir haben noch etwas Zeit, bis wir zurück in der ATLANC sind. Das wäre eigentlich eine passende Gelegenheit, dir zu erzählen, was damals im Jahr 1402 NGZ in meiner alten Heimat, dem Kugelsternhaufen M 13, geschehen ist. Magst du die Geschichte hören?«
Ich nickte dankbar.

Für mich ein schlüssiger Roman ohne Diskrepanzen zur EA. Spannend und schön geschrieben von Marc.
Bostich ist definitiv fremdgesteuert, also somit braucht es keine Rechtfertigung für eine 100 Jahre späterer etwaige Zusammenarbeit gegen einen neuen Feind mit Perry!
Man soll das Leben nicht so ernst nehmen, denn lebend kommt man da sowieso nicht raus

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 22. Januar 2016, 16:22

Vivian-von-Avalon
MAH hat geschrieben:
Teumessia hat geschrieben:
Casaloki hat geschrieben:Eine kleine Kritik hab ich schon, bevor ich den Roman heute bekomme. Wenn Bostl so sehr auf Perry fixiert ist, wäre meiner Meinung nach eine Erklärung notwendig, warum sie beide nur ein paar Jahre später gemeinsam durch die EA düsen, ohne über ihre gemeinsamen Erlebnissse aus der Miniserie zu reflektieren.

Ein normales Problem mit Prequels. Es kommen Ereignisse vor, die die Welt/Galaxis erschüttert haben, von denen keiner bisher geredet hat.
In den seltenen Fällen, wo es funktioniert ist es zumindest angerissen worden. Wie in Star Wars die Klonkriege.

Das stimmt. Allerdings gibt es neben der Tatsache, dass zwischen PRAR und der aktuellen EA mehr als 100 Jahre vergangen sind, noch einen zweiten Grund, weshalb Perry und Bostich die Ereignisse rund um den Impuls nicht bei allen Gelegenheiten ansprechen müssen. Ich bin sicher, dass ihr am Ende der 12-teiligen Serie das auch so sehen werdet. :)


Könnte es sein, dass den beiden Helden etwas peinlich ist? Oder sie sich aus anderen Gründen auf gegenseitiges Stillschweigen einigen?

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon MAH » 22. Januar 2016, 17:19

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MAH
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Vivian-von-Avalon hat geschrieben:Könnte es sein, dass den beiden Helden etwas peinlich ist? Oder sie sich aus anderen Gründen auf gegenseitiges Stillschweigen einigen?

Rainer Castor hätte jetzt gesagt: "Ja!" *ggg* :lol:

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Lyrressa » 22. Januar 2016, 17:40

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Roman beendet. Gut und flüssig geschrieben, mit Perry und Gucky die SO mal richtig Spaß machen und nachvollziehbar handeln. Bin tatsächlich auf nächste Woche gespannt :)
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon jogo » 22. Januar 2016, 17:58

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jogo
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... übernächste Woche. Nächste Woche musst du Neo lesen.
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Lyrressa » 22. Januar 2016, 18:06

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jogo hat geschrieben:... übernächste Woche. Nächste Woche musst du Neo lesen.

Neo lese ich nicht, tut mir leid... war bis ca 30 okay aber zu viele lose Handlungsenden, viele Völker/Sachen wurden angerissen nur um AHA-Effekte zu erhaschen, waren aber in der dortigen Handlung zu wenig beschrieben respektive verlief mir zu viel an Handlung irgendwo im Sande. Gut geschrieben war es aber irgendwo nicht meins. Aber hab für die Zwischenzeit genug zu lesen, dank ebook gibts ja noch fast die ganze Atlan-Serie :)
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon icho_tolot » 23. Januar 2016, 13:45

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icho_tolot
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Papageorgiu hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:Warum geht hier was in der EA vorgeblich nicht ging?

Weil sich Marc der Sache angenommen hat? ;)

Um mal aus jüngst gesammelter Erfahrung zu sprechen: Der 'alte' Gucky, so viel Spaß er beim Lesen macht, ist beim Schreiben eine echte Herausforderung. Man sucht ständig nach Gründen, warum Parakraft X genau zu dem Zeitpunkt nicht funzt, zu dem ihr Einsatz echt sinnvoll wäre... Schließlich will man ja irgendwie Spannung aufbauen, ohne dass Captain Supermaus das Problem in Nullzeit löst. Um so mehr also ein Kompliment für den Autor, wenn der Leser Gucky in den Romanen genießt. 8-)

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon ovaron29 » 23. Januar 2016, 14:18

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ovaron29
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Lyrressa hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:... übernächste Woche. Nächste Woche musst du Neo lesen.

Neo lese ich nicht, tut mir leid... war bis ca 30 okay aber zu viele lose Handlungsenden, viele Völker/Sachen wurden angerissen nur um AHA-Effekte zu erhaschen, waren aber in der dortigen Handlung zu wenig beschrieben respektive verlief mir zu viel an Handlung irgendwo im Sande. Gut geschrieben war es aber irgendwo nicht meins. Aber hab für die Zwischenzeit genug zu lesen, dank ebook gibts ja noch fast die ganze Atlan-Serie :)

Da gebe ich dir recht. Aber deinen Beitrag könnte ich, wenn ich "NEO" weglasse, 1:1 im EA-Forum posten.
Seit 1961 Fan.

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon hz3cdv » 23. Januar 2016, 15:41

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hz3cdv
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Kurz und knapp: Roman hat mir gefallen.

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 23. Januar 2016, 16:12

Vivian-von-Avalon
hz3cdv hat geschrieben:Kurz und knapp: Roman hat mir gefallen.


Nicht nur gefallen! Der verdient eine glatte 1+!

Kompliment, Marc!

Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Alexandra » 23. Januar 2016, 17:37

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Diesmal mache ich es wie Lyrressa und lese auf Raten.
Die erste Handvoll Seiten mag ich.

Und zu Guckys Persönlichkeit: klar war die immer schon da. Manchmal von Geschrei verdeckt, aber bei genauerem Lesen nachweisbar. Der Punkt mit dem Spannungsaufbau trotz Alleskönner, der ist es halt, und dass ungebrochene Charaktere heutzutage angeblich altmodisch sind. Aber wir sind nicht beim Tatort.
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Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Lyrressa » 23. Januar 2016, 17:49

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Was mir gefiel:
Eine halbwegs langsam anlaufende Handlung ohne gleich auf den ersten Seiten in Ballerei zu ertrinken
Ordentliche Charaktere, die gereift und nachvollziehbar agieren
Mehrere diffuse Geheimnisse am Horizont, ohne gleich das ganze Universum bedroht zu sehen
Ein herrlich ekelhaft unsymphatisches Arschloch von einem Ara
Ein Springer, der das Leben auf Planeten vorzieht und dabei noch reich wird
Zaliter, die Imperiumstreu sind und doch wissen was sie Perry verdanken

Abzüge gibt es für:
Aspartamin (unsäglicher Name, gar nicht lustig)
Gucky´s Erschöpfung nach ganz wenigen Para-Einsätzen... Früher hat ers STUNDENLANG geschafft - fehlt da der ZAC?
Perry Privatyacht - echt jetzt? Was waren das für Schutzschilde, wenn die den Beschuss eines Flagschiffs des Imperators Minutenlang aushalten? Da hätte imho mehr erklärt werden müssen, zb "Sie hatten beim Bau Wert darauf gelegt, wie ein Blockadebrecher auch stärkstem Dauerfeuer kurze Zeit wiederstehen zu können"

Inhaltlich und vom Schreibstil her 8/10 für mich, habe den Roman richtig bewusst genossen und musste mich zum Etappenlesen zwingen. Wollte halt mit 100% Aufmerksamkeit lesen. Hut ab für Marc, hier mit wenigen Worten einem Charakter Tiefe verleihen zu können.
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Alexandra » 23. Januar 2016, 17:57

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Lyrressa hat geschrieben:Was mir gefiel:
Eine halbwegs langsam anlaufende Handlung ohne gleich auf den ersten Seiten in Ballerei zu ertrinken
Ordentliche Charaktere, die gereift und nachvollziehbar agieren.

Das sind exakt die Eigenschaften, die mir auf den ersten Seiten sehr positiv auffielen.
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Lyrressa » 23. Januar 2016, 18:31

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Alexandra hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:Was mir gefiel:
Eine halbwegs langsam anlaufende Handlung ohne gleich auf den ersten Seiten in Ballerei zu ertrinken
Ordentliche Charaktere, die gereift und nachvollziehbar agieren.

Das sind exakt die Eigenschaften, die mir auf den ersten Seiten sehr positiv auffielen.


Exakt deswegen habe ich das Heft alle 20 Seiten weggelegt, um den Kopf frei zu bekommen. Hätte ich es in einem Rutsch gelesen (und alles in mir wollte das!) hätte ich einige Feinheiten und schöne Szenen nicht gewürdigt...
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Alexandra » 24. Januar 2016, 11:16

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Alexandra
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MAH hat geschrieben:
ovaron29 hat geschrieben:Danke für den Spoiler und sonstige Infos. Bei uns in Wien ist der Roman nicht mehr oder überhaupt nicht zu bekommen.

Hmmm. Ich habe heute in Bern auch kein Exemplar entdeckt. Bei meinem normalen PR-Dealer kannten sie PRAR noch gar nicht ... :unsure:

Also bei uns in der Westpfalz war alles da. ^_^


Lyrressa hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:
Lyrressa hat geschrieben:Was mir gefiel: ...

Das sind exakt die Eigenschaften ...

Exakt deswegen habe ich das Heft alle 20 Seiten weggelegt, um den Kopf frei zu bekommen. Hätte ich es in einem Rutsch gelesen (und alles in mir wollte das!) hätte ich einige Feinheiten und schöne Szenen nicht gewürdigt...


Es ist wirklich gut, den Roman in Etappen zu lesen. Er ist schön. Ansonsten möchte ich sagen: ich habe mich vom analytischen Lesen entfernt und lese neuerdings einfach ganz normal von vorn bis hinten. In der Analyse erstelle ich eine reine Form. Beim einfachen Lesen kommt mein nörgeliges Selbst zum Tragen, das ich bisher selten ins Forum einbrachte. Deshalb möchte ich noch mal explizit voranschicken: der Roman gefällt mir.

Ausgezeichnet finde ich den bereits angesprochenen ruhigen Einstieg, bei dem die Personen nicht durch effekthaschende Action oder dramatische Lebenserinnerungen in die Handlung knallen, sondern über kleine, behutsame Einzelheiten zum Leben erwachen. Das würde auch bei Nicht-Promis funktionieren.

Bedauerlich fand ich hingegen, dass die angreifenden Zaliter (vgl. Z.11) gleich stolpern und hinfallen. Ich hätte lieber eine Begegnung auf Augenhöhe gelesen. Rhodan müsste sich doch einer Eisenstange erwehren können, ohne dass der Gegner von vornherein auf die Nase fliegt. Und dass die sich bei der Mitgenommenen manifestierende Wirrheit sich z.B. durch verzögerte Reaktionen im Kampf ankündigt statt durch Schaum vor dem Mund.

Guckys überragende Fähigkeiten können gerade auf engem Raum zum echten Spannungskiller werden, doch beim schnellen Statuswechsel vom souveränen Besucher zum Eingesperrten (vgl. S.12) wurden sie optimal genutzt, indem der Ilt sekundenschnell konstatiert, dass laut Gedankenmitlesen ein Paratronschirm den Weg zurück versperrt.

Der Übergang zur Vorgeschichte fiel mir ebenfalls ausgesprochen positiv auf, weil die Schlüsselinformationen zu Ort und Zeit nicht nur in der Kapitelüberschrift kamen, sondern mit „Tahun“ und „fünf Tage vorher“ noch mal im Text. Es ist in der Serie Usus, dass zwei Handlungsstränge – mindestens – ineinander verschränkt werden, was handlungsärmere Zeitabschnitte verschwinden lässt und durch Abwechslung Spannung erzeugen soll, wie wir es auch vom Fernsehen kennen. Szenenwechsel statt Gestaltung ist der Preis, der für diese Technik gezahlt wird, und ich frage mich halt seit Jahr und Tag, ob es wirklich so langweilig wäre, einen Handlungsstrang konsequent durchzuerzählen statt immer wieder stereotyp über Schnitttechnik zu arbeiten. Beim Folgekapitel ist diese Dopplung der Informationsvergabe nicht gegeben, und da ich mich sofort daran gewöhnt hatte, bin ich an dieser Stelle auch erst mal aus dem Lesevorgang ausgestiegen, schreibe jetzt das hier und greife dann erst mal zur Sonntagszeitung. Ha!

Der Rückblick war durch die Namensnennung (vgl. S.12) angereichert um die Information, dass die Geschichte in der guten alten Zeit spielt, in der Tekener noch lebte und es viele Aktivatorräger gab. Letzteres ist für die Handlung wichtig, für ersteres legt man sich wohl besser einen Revolver zurecht, um kreischenden Postnekro-Fans begegnen zu können.

Das Aussetzen im Kryosarg (vgl.S.14) finde ich wiederum klasse, da mir bei so was jederzeit frisch jene laternentragenden Dosanthikinder einfallen – sorry, dass ich nach Jahr und Tag noch darauf herumreite, aber mich hat das wirklich bleibend traumatisiert. Mein Mann kann bestätigen, dass es diese Sachen gibt, die ich auch nach läppischen 20 Jahren nicht vergesse, obwohl sich sonst keiner mehr an sie erinnern kann.

Der Herr von Süßstoff – ich weiß nicht. In der französischen EA lese ich gerade die Romane mit Pearl Simudden, und der Vorname (der mich damals als Teenager empfindlich gestört hat) ist zu Pe'Arl verfremdet. Einfach und effizient. Aspa'r Ta Min würde mich weniger irritieren.

Ungeschickt finde ich dann die Informationsvergabe rund um die Elternschaft. Augen wie tiefschwarze Brunnenschächte vergisst wohl auch ein Unsterblicher kaum. Der Leser versteht den Wink, bekommt dann aber gleich explizit gesagt, dass Alaska Saedelaere der Vater ist. Was den mit den betreffenden Personen vertrauten Leser schmerzlich unterfordert und dem Neueinsteiger nichts bringt, weil er die Relevanz nicht erkennt. Insofern fand ich das nicht so gut gelöst.

Nach de Sonntagszeitung lese ich weiter.
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Re: Spoiler Arkon 1

Beitragvon Macca » 24. Januar 2016, 15:19

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Macca
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Ich habe mir mal die Audio-Datei angehört. Weiß jemand, wie der Sprecher heißt? Kommt mir irgendwie bekannt vor, kann die Stimme aber nicht zuordnen. Eigentlich könnten doch mal Christian Brückner oder Klaus-Dieter Klebsch sprechen. Die sprechen doch (fast) alles, was sie kriegen können.
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