Spoiler Arkon 5

Alles rund um die Miniserie PERRY RHODAN - Arkon
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Umfrage endete am 15. Juli 2016, 20:30

# Story des Romans? - Gefällt
13
31%
# Gefällt nicht
0
Keine Stimmen
# Keine Wertung
1
2%
* Schreibstil des Autors? - Gefällt
12
29%
* Gefällt nicht
1
2%
* Keine Wertung
1
2%
§ Konzeption der Miniserie? - Gefällt
10
24%
§ Gefällt nicht
0
Keine Stimmen
§ Keine Wertung
4
10%
 
Abstimmungen insgesamt : 42

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon nanograinger » 24. März 2016, 17:36

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nanograinger
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:geliefert wurde eine Parodie.

Das mit Jaga fand ich absolut logisch. Ein Gott (She'huhan) spricht, die Arkonidin gehorcht. Die heißen nicht umsonst die "Bluthunde des Imperators". Eigentlich sind derartige Extremisten mit spitzen Fingern anzufassen, zum Glück gibt es noch Shallowain, der denken kann. Deshalb wurde der auch eliminiert (oder sollte es zumindest). Für mich kam diese Szene sehr gut rüber, das war genau das, was ich erwartet hatte.


Du magst das erwartet haben, aber es macht trotzdem keinen Sinn. Shallowain ist auch ein "Bluthund", kann aber denken. Okay, vielleicht ist er eine Ausnahme (wobei ich mir schwer tue, das zu akzeptieren: Die "Bluthunde" sind keine Standard-Kader, sondern offenbar alles Individualisten, (siehe die Beschreibung von Jaga selbst). Aber nicht nur Shallowain sollte eliminiert werden (im ersten Angriff), sondern alle (!) "Bluthunde", inkl. Jaga. Hat sie das vergessen? Wie kann man das verdrängen, wenn einem kein Extrasinn den Kopf verdreht?

Nee, hier ging es darum, a) plotmäßig Shallowain als Lone Ranger verletzt in den Untergrund zu schicken und b) aus Autorensicht das auch noch in einer "coolen" Countdown-Szene zu schildern, wobei selbst diese noch parodiert wird: ..."Du hast die sechs vergessen" - "Und du deine Manieren".....

Wenn Jaga einfach den Befehl ihrer "Gottheit" aus Kadavergehorsam befolgen würde, dann hätte sie einfach den Finger gekrümmt und nicht eine große Show daraus gemacht.

Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Der Rest sind Szenen, in denen der Autor mit Zeitskalen hantiert hat, die er anscheinend nicht wirklich beherrscht hat (@Autor: merken und verbessern). Und/oder wo der Roman gekürzt wurde. Aber deswegen ist es noch keine Parodie und auch der Roman ist aus meiner persönlichen Sicht dadurch nicht schlechter geworden.

Ich glaube nicht, dass dies eine handwerkliche "Unsicherheit" im Umgang mit Zeitskalen ist. Sowohl die Zeitlupenszene als auch die "der geschlagene Shallowain kehrt zurück"-Szene sind bewusste Versuche von "Hommagen" an Filmszenen.
Bei der Zeitlupenszene ist das offensichtlich, ist aber leider literarisch gescheitert, denn das Gefühl der Zeitlupe kommt auf Seite 56 nie auf.
Bei der "der geschlagene Shallowain kehrt zurück"-Szene ist die Hommage besser gelungen. Es sind die Zeitangaben, die (für mich) den parodistischen Charakter verstärken. Mir scheint, Gerry Haynaly hat die Zeitangaben bewusst reingeschrieben, um zu betonen, wie unrealistisch solche Szenen in Filmen (aber oft auch in PR) sind.

Aber hey, wenn dir das im Großen und Ganzen gefällt, ist ja alles in Ordnung für dich. Lass dich von mir nicht weiter stören...

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon Ziska » 24. März 2016, 19:45

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Ziska
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nanograinger hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Das mit Jaga fand ich absolut logisch. Ein Gott (She'huhan) spricht, die Arkonidin gehorcht. Die heißen nicht umsonst die "Bluthunde des Imperators". Eigentlich sind derartige Extremisten mit spitzen Fingern anzufassen, zum Glück gibt es noch Shallowain, der denken kann. Deshalb wurde der auch eliminiert (oder sollte es zumindest). Für mich kam diese Szene sehr gut rüber, das war genau das, was ich erwartet hatte.


Du magst das erwartet haben, aber es macht trotzdem keinen Sinn. Shallowain ist auch ein "Bluthund", kann aber denken. Okay, vielleicht ist er eine Ausnahme (wobei ich mir schwer tue, das zu akzeptieren: Die "Bluthunde" sind keine Standard-Kader, sondern offenbar alles Individualisten, (siehe die Beschreibung von Jaga selbst). Aber nicht nur Shallowain sollte eliminiert werden (im ersten Angriff), sondern alle (!) "Bluthunde", inkl. Jaga. Hat sie das vergessen? Wie kann man das verdrängen, wenn einem kein Extrasinn den Kopf verdreht?

Sehe ich genauso. Die Ermordung der Kralasenen ergibt überhaupt nur dann Sinn, wenn Bostich (bzw. dessen Extrasinn) davon ausgeht, dass sie eben nicht blind seinen Befehlen folgen, sondern - wie Shallowain - mitdenken. Und dann schnell merken, dass da etwas faul ist im Staate Arkon.

Irgendwas passt hier nicht zusammen.
[center]Meine Perry Rhodan-Fanfiction

Wir machen es auch im Wachen wie im Traume: wir erfinden und erdichten erst den Menschen, mit dem wir verkehren - und vergessen es sofort. (Nietzsche)

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon zephydia » 25. März 2016, 15:08

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zephydia
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Ich habe das Heft jetzt seit einer Woche Zuhause und hätte Zeit es zu lesen konnte mich bisher aber noch nicht aufraffen. Ich fürchte fast das EA 2846 mir den Spaß an der Serie für immer ruiniert hat. Dabei habe ich das Gefühl das dieses Heft hier mir gefallen könnte, aber dank Erstauflage ekelt mich die Blödheit und das heuchlerische Getue des großen Auserwählen Rhodan nur noch an (nebenbei habe ich immer noch nicht verstanden warum sie die RT samt Indoktrinatoren nicht zerstören und mit einem anderen Schiff per Zeitdilitation nach Hause fliegen konnten). Vielleicht ändert sich meine Meinung noch dann hole ich mir zumindest das Abschlussheft das Arkonzyklus aber ansonsten denke ich das es das für mich war.

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon Alexandra » 25. März 2016, 16:48

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Alexandra
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zephydia hat geschrieben: ... mir den Spaß an der Serie für immer ruiniert hat...

Die Zeiten hat sicher jeder mal. Zum Fansein braucht man eine gewisse Leidensfähigkeit. Das wird schon wieder.
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Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
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Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon zephydia » 25. März 2016, 17:33

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zephydia
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Alexandra hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben: ... mir den Spaß an der Serie für immer ruiniert hat...

Die Zeiten hat sicher jeder mal. Zum Fansein braucht man eine gewisse Leidensfähigkeit. Das wird schon wieder.


Danke für die Aufmunterung aber irgendwie fällt es mir schwer daran zu glauben (ich habe mal ein bisschen was zu meinen Problemen mit dem Charakter Perry Rhodans im Spoilerthread zu 2846 geschrieben) da müsste sich wirklich eine Menge an der Erstauflage ändern. Und das wird es nicht da es der Mehrheit gefällt. Und das ist ja auch okay so es muss ja nicht jedem alles gefallen. Und im Moment erscheint gerade wieder viel mehr SF in Deutschland als noch vor ein paar Jahren da findet sich sicher was für mich...Werde trotzdem ab und zu mal ins Forum schauen.

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon Alexandra » 29. März 2016, 03:32

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Alexandra
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So - ich brauchte ein bisschen Anlauf, aber jetzt habe ich meine Eindrücke zusammengefasst.
https://blaetterfluggedankenschnuppendo ... y-arkon-5/
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Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon Cardif » 30. März 2016, 19:50

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Cardif
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Alexandra hat geschrieben:So - ich brauchte ein bisschen Anlauf, aber jetzt habe ich meine Eindrücke zusammengefasst.
https://blaetterfluggedankenschnuppendo ... y-arkon-5/



Vielen Dank für Deine ausführlichen Ansichten. Toll.


Allerdings bekräftigt mich das doch, Arkon nicht weiter zu lesen (ich hänge vor Band 3). Da ich zum unumstrittenen Kreis der Sammler und Käufer gehöre, entsteht hier kein Schaden.

Trotzdem hätte ich gerne eine (Lese)Perspektive. Wer kann eine bieten?

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon Baptist Ziergiebel » 3. April 2016, 15:38

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Baptist Ziergiebel
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Ach schön! PRAETORIA, LFT-Boxen, Strega, die MOTRANS-Verbindung zwischen Arkon und Terra, Tekener - alles Dinge, technologische Errungenschaften und Personen, für die es in der aktuellen Serie gerade anscheinend keinen Platz mehr zu geben scheint. Allein mal wieder davon zu lesen, lohnt den Romankauf.

Ansonsten gibt es einiges an Licht und Schatten. Positiv ist die flotte und gut lesbare Schreibweise des mir ansonsten unbekannten Gerry Haynaly. Ebenso, dass er/sie die oben erwähnten Serienzutaten mit eingebracht hat, die für mich viel zum Flair der LFT-Welt des 6. Jahrtausends beitragen.
Auch der Bond-Bezug der Agentenstory war recht witzig, allerdings fängt hier auch die Kritik an. Die an Q angelehnte Ausrüstungsszene war zu ausgewalzt für meinen Geschmack und andere Szenen waren entweder schablonenhaft, wie die folgenlose Anrempelung im Caffee oder anachronistisch, wie das zeitschinderische Schnürsenkel (! im 6 Jahrtausend!)-zubinden von Tekener. Einige, zuvor schon von Nanograinger und Alexandra erwähnt, Ungereimtheiten kommen noch dazu.

Dennoch gefällt mir der Verlauf der Serie bisher ganz gut. Da man in der Hauptserie ja gerade mit gottgleichen Entitäten und ausufernden Rahmenbedingungen geradezu eingedeckt wird, habe ich nichts dagegen, dass hier als Verursacher der Händel mal keine gerade erwachte dunkle Macht, Superintelligenz oder dergleichen dahintersteckt, sondern evtl. "nur" ein galaktisches Verbrecherkartell, das den großen Coup plant. Und für dessen Bekämpfung man auch ohne PSI-Materie, Zeitreise u.ä. auskommt und sich der Fähigkeiten der Protagonisten bedienen kann/muß. Der im Roman erwähnte Galactic Guardian (in die obige Auflistung gleich mit einreihen! Was macht die organisierte galaktische Kriminalität überhaupt gerade?) läßt ja darauf schließen. Allein, so recht glaube ich noch nicht dran, es ist schließlich Perry Rhodan... :)

Gruß.
Das ist ... TERRA!

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon Atlantis » 19. April 2016, 23:50

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Guter spannender Roman.

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon zephydia » 12. Mai 2016, 16:10

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Hatte heute frei und nix zu tun,da habe ich das Heft, das schon seit Wochen bei mir herumlag, doch noch gelesen.
Hat grundsätzlich Spaß gemacht, insbesondere die Kapitel aus Shallowains Sicht.Die Anspielungen auf James Bond und diverse Actionfilme haben mich überhaupt nicht gestört, im Gegenteil, ich fand es witzig.
Was die Logik von Bostischs Entschluss seine Elite-Kralasenen umbringen zu lassen angeht übersehen wir möglicherweise einen wichtigen Punkt:
Wir gehen davon aus das der Plan der Extrasinne darin besteht das Kristallimperium unter Kontrolle zu bringen. Was ist wenn das gar nicht das Ziel ist? Sondern das Ziel darin besteht soviel Chaos und Zerstörung wie möglich zu verbreiten?
Dann würde Bostischs Verhalten passen.

Eine Sache hat mich aber doch gestört: Das Tekener die Wachen das Gefängnises (die ja letztlich unschuldig waren) einfach rücksichtslos tötete. Selbst den Naat vor der Tür, erst als das nicht klappte, hypnotisierte er ihn mit dem Psychostrahler. Auch eine Methode: Erst mal versuchen Leue umzubringen und wenn das nicht funktioniert kann man es ja mal ohne umbringen versuchen. Und da wundern die Terraner sich das der Rest der Galaxis nicht automatisch zu ihrer Rettung herbeieilt als sie Prügel von den Tius beziehen. :-=

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon Cardif » 1. Juni 2016, 17:19

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Cardif
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Bin endlcih angekommen und habe den Roman zu lesen begonnen.

Sapperloltt, die ersten Seiten gehen ja richtig ab. Gut. Freut mich. Vielleicht freunde ich mich mit dem Spin Off doch noch an.

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon TCai » 10. Juni 2016, 11:38

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TCai
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Ich mag James Bond, aber der Roman war mir zu viel des Guten. :rolleyes:
Und wo bitte bleiben die Informationen zur Haupthandlung?
http://www.christina-hacker.de/2016/06/eine-glock-fuer-arkon/
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

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Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon Yman » 24. Juni 2016, 18:08

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Yman
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Der Roman war aufgebaut wie ein Bond-Movie. Lange Vorhandlung mit Shallowain, Haupthandlung mit Tekener. Hat mir gefallen. Besonders die Shallowain-Handlung war toll.

Die Shallowain-Handlung war doch die Haupthandlung. Tekener ist - als Nebenhandlung - Shallowain nur in die Quere gekommen. Der Roman hat mir auch gefallen, ich finde, es ist sogar der beste bisher.

Re: Spoiler Arkon 5

Beitragvon Yman » 24. Juni 2016, 18:29

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Yman
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nanograinger hat geschrieben:Auf Seite 57 liegt dann Shallowain mindestens 15 Zentitontas (gut 12 Minuten) rum und erholt sich, während Tekener da Minterol verfolgt. Das macht er etwas länger als 10 Minuten. Aber kaum hat er da Minterol gestellt, wird er von Shallowain angesprungen. Der hat offenbar innerhalb weniger Minuten die Strecke bewältigt, für die Tekener über 10 Minuten gebraucht hat, obwohl er blind und in der Atmung eingeschränkt ist, und sich ohne Schwert durch einen Dschungel schlagen muss. Tja, Daghor macht's möglich....äh nein, das ist wohl wieder eine Parodie auf...ach, sucht euch selbst einen passenden Film aus.

Der Roman ist schon eine Parodie, aber Tekener ist mit 1,90 ja relativ klein, sozusagen. Shallowain sicher über 2 Meter groß, hat längere Beine, macht größere Schritte, kann also schneller laufen. Vielleicht ist Tek aber auch im Kreis gelaufen.
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