Meinung und Superkurzspoiler zu Arkon 8

Alles rund um die Miniserie PERRY RHODAN - Arkon
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AARN MUNRO
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Netter Band von MMT:bin gerade Seite 49: unvollständiger Kurzspoiler:
Spoiler:
Tekener und Shallovain begeben sich beide getrennt voneinander getarnt nach Aralon, jeder mit seinen Mitteln, um Bostich dort zu kidnappen bzw. zu schützen bzw. aus dem Bann des Extrasinns zu befreien. Dabei wendet jeder der Beiden die üblichen, ihm zur Verfügung stehenden, geheimdienstlichen Mittel an. Perry, Gucky und Sahira kommen am Anfang des Romans kurz vor.


Der Band gefällt mir, weil ganz gut geschrieben, dichte, packende, gut erzählte Handlungen und dargestelles Ambiente auf Aralon. Auffallend sind aber die "vielen" grammatischen Fehler (4 bis 5). Logikfehler bis jetzt nur einer: eine etwas unklare Formulierung. Das Heft ist gut dramatisiert, der Wettbewerb von Shallovain und Tek um den Imp formt sich langsam aus, nimmt dann stärkere Form an und fokussiert sich zuletzt wie ein Fünf-Akt-Drama.. Die letzten zwölf Seiten werden später ergänzend von mir kommentiert...
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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AARN MUNRO
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Zweiter Superkurzspoiler: die letzten zwölf Seiten:
Spoiler:
Tekener und Shallovain können den Imp Bostel von Aralon her befreien. Sie schließen mal wieder ein Zweckbündnis und fliehen mit Teks Leka-Disk der USO aus M13 nach M3, um die MS zu verlassen, damit evtl. der Einfluss auf den Extrasinn vom Imp aufhört...dabei spielen sie aus Langeweile Garrabo...Manko: Die Nebenpersonen, eine Arkonidin des araischen Geheimdienstes und der USO-Agent Kort Moody kommen auf Aralon bei der Befreiung um...Rothemden....


Kritik: Die letzten drei Seiten sind zu stark zusammengehämmert, hier hätte man sich mehr Erzählplatz für die Handlung gewünscht. Da ist MMT nicht ganz rund mit dem Buch geworden...die letzten Darstellungen wurden einfach zu schnell, zu kurz abgehandelt...hoffentlich behandelt er auch solche Themen in seinem Schreibcamp...dieses Manko tritt typischerweise in Heftromanen oft auf, neulich bei LeLu, oft einst bei STF...meist macht es der Gesamthandlung keinen Abbruch; hier auch nicht...man hätte sich eben nur drei bis vier Seiten augebreitetere Erzählung mehr gewünscht zum Schluss...
Lob: Die Gesamthandlung ist sehr schön konzentriert unhd fokussiert dargestellt...überzeugendes Ambiente (aber er erzähmogelt manchmal mit den Katsugos...diese werden als Spezialexemplare für geschlossene Räume kjleingeredet...dennoch gute Action).
Widerspruch: echt oder scheinbar: auf einmal ist Dar-Tranatlan der wichtigste der zwölf Heroen...andere Autoren hatten das jüngst und auch sonst anders dargestellt...
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MMThurner
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Ich hab ein wenig zur Entstehung von ARKON Band 8 geschrieben, und zwar hier:

https://mmthurner.wordpress.com/2016/04/29/zu-arkon-8/

Schöne Grüße

Michael
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hz3cdv
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Roman gerade ausgelesen. Hat mir gefallen. Schöne klassische Agentengeschichte. Ein wenig im Stil des USO-Zyklus aus der Atlan-Serie.

Nachdem der Zyklus die letzten Hefte für mein Gefühl ein wenig "durchhing" scheint jetzt, in Richtung Finale, wieder mehr Dramatik reinzukommen.

Re: Meinung und Superkurzspoiler zu Arkon 8

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 3. Mai 2016, 11:14

Trevor Casalle 839
Richtig. Das geht auch mir so.

Wir lernen einen Ronald Tekener kennen, der die eigenen Leute bedenkenlos verheizt, der eine Horde von pubertierenden Jugendlichen in das Fuer der Wachkräfte von Bostich schickt, der ehemalige USO-Angehörige bedenkenlos erpresst und deren leben zerstört. Alles zum Wohle des Ergebnisses, man darf ja nicht zimperlich sein. Weinen kann man hinterher ja immer noch...
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Elena
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So wurde er in der Vergangenheit nie beschrieben. Warum jetzt? Weil er jetzt tot ist und nicht mehr so betrauert werden soll? :(
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AARN MUNRO
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Elena hat geschrieben:So wurde er in der Vergangenheit nie beschrieben. Warum jetzt? Weil er jetzt tot ist und nicht mehr so betrauert werden soll? :(




...weil der Autor ihn nicht adäquat beschreiben kann...? Weil das Tek-Psychogramm durch die heutigen Autoren nicht mehr darstellbar ist (Bond-kalter-Krieg-Modell, paßt nicht zum Gutmenschen der Wohlstandsrepublik...)...weil der Autor lustvoll übertreibt...weil die "Tek-Daten" inzwischen irrelevant sind, da ja ohnehin zukünftig wohl nicht mehr verwendet...weil es eine Kurzserie ist? Weil MAH ihn vielleicht im Expose so entworfen hat? Weil der Autor dichterische Freiheit genießt...? Weil er ein Österreicher ist? (Bitte diese Aussagen cum grano salis nehmen...):D
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Re: Meinung und Superkurzspoiler zu Arkon 8

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 3. Mai 2016, 12:53

Trevor Casalle 839
AARN MUNRO hat geschrieben:
Elena hat geschrieben:So wurde er in der Vergangenheit nie beschrieben. Warum jetzt? Weil er jetzt tot ist und nicht mehr so betrauert werden soll? :(
...weil der Autor ihn nicht adäquat beschreiben kann...? Weil das Tek-Psychogramm durch die heutigen Autoren nicht mehr darstellbar ist (Bond-kalter-Krieg-Modell, paßt nicht zum Gutmenschen der Wohlstandsrepublik...)...weil der Autor lustvoll übertreibt...weil die "Tek-Daten" inzwischen irrelevant sind, da ja ohnehin zukünftig wohl nicht mehr verwendet...weil es eine Kurzserie ist? Weil MAH ihn vielleicht im Expose so entworfen hat? Weil der Autor dichterische Freiheit genießt...? Weil er ein Österreicher ist? (Bitte diese Aussagen cum grano salis nehmen...):D


Er ist ein Agent und es geht auf Leben und Tod. Punkt. MMT hat in einer Szene sogar noch gnädig mit Tek agiert. Als nämlich Korrt Moody sich opfern musste, um Tek und Shallowain das Überleben zu retten, opferte er sich selbst und brauchte dazu keinen Befehl.

Wie fair von ihm gegenüber Tekener :devil:

Dann wurden noch die Kralasenenschüler beschrieben, wie sie gähnten, sich Gedanken machten, Angst hatten, flüchten wollten. Da war die Gehirnwäsche wohl nicht vollständig genug....
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MAH
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AARN MUNRO hat geschrieben:
Elena hat geschrieben:So wurde er in der Vergangenheit nie beschrieben. Warum jetzt? Weil er jetzt tot ist und nicht mehr so betrauert werden soll? :(




...weil der Autor ihn nicht adäquat beschreiben kann...? Weil das Tek-Psychogramm durch die heutigen Autoren nicht mehr darstellbar ist (Bond-kalter-Krieg-Modell, paßt nicht zum Gutmenschen der Wohlstandsrepublik...)...weil der Autor lustvoll übertreibt...weil die "Tek-Daten" inzwischen irrelevant sind, da ja ohnehin zukünftig wohl nicht mehr verwendet...weil es eine Kurzserie ist? Weil MAH ihn vielleicht im Expose so entworfen hat? Weil der Autor dichterische Freiheit genießt...? Weil er ein Österreicher ist? (Bitte diese Aussagen cum grano salis nehmen...):D


Aus meiner Sicht: Nein, nein, vielleicht, nein, nein, teilweise, unter anderem, irrelevant.

Von daher trifft "cum grano salis" absolut zu. ;)
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MAH
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Falls jemand an meiner Meinung interessiert ist - ich finde den Roman großartig. :D Genau wie MMTs 4er ... Der gute Michael hat die beiden ersten Viererblöcke wunderbar abgeschlossen. Und nun geht's in den dritten und letzten von ARKON.
;) :unschuldig:
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MAH
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Reinhold schreibt auf Goodreads:

Wieder ein guter Roman von MMT innerhalb der PR-Arkon-Miniserie. Die Handlung spielt wieder auf Aralon, die USO schickt Ronald Tekener in einen Einsatz, um an Imperator Bostich heranzukommen, der in in einer Spezialklinik auf Aralon von seinen schweren Verletzungen medezinisch behandelt wird. Gleichzeitig versucht der Kralasene Shallowain das gleiche. Der Romen beschreibt die Vorgehensweise der beiden Teams, um an den stark bewachten und unter dem Einfluss des Impuls stehenden Imperators heranzukommen. Der Roman endet nach einer spannenden Agentenstory mit dem Zusammentreffen der beiden Teams, die danach zusammenarbeiten und gemeinsam es schaffen, Bostich aus dem Einflussbereich des Impuls zu schaffen...
Thurner hat es sehr gut verstanden, die Psyche der beiden Kontrahenten und deren Motivationen zu beschreiben, besonders die dunkle Seite in Tekener hat er sehr schön angerissen, außerdem war es ein sehr kurzweiliger und spannender Agententhriller, etwas das man nicht jeden Tag im Perryversum serviert bekommt...

Re: Meinung und Superkurzspoiler zu Arkon 8

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 5. Mai 2016, 20:40

Trevor Casalle 839
MAH hat geschrieben:Falls jemand an meiner Meinung interessiert ist - ich finde den Roman großartig. :D Genau wie MMTs 4er ... Der gute Michael hat die beiden ersten Viererblöcke wunderbar abgeschlossen. Und nun geht's in den dritten und letzten von ARKON.
;) :unschuldig:

Arkon 8 war sehr gut, definitiv!! Nachdem die ATLANTIS-Ebene im Roman Arkon 7 wie eine Satire wirkte, bin ich darüber auch sehr froh.

Ein Fehler in Arkon 8 ist mir aber immer wieder auf die Füße gefallen, der wurde sicher 10-15x gemacht. Tekener war niemals Lordadmiral und damit Chef der USO, er war lediglich Generaladmiral der USO und damit Monkey's Stellvertreter.
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AARN MUNRO
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
MAH hat geschrieben:Falls jemand an meiner Meinung interessiert ist - ich finde den Roman großartig. :D Genau wie MMTs 4er ... Der gute Michael hat die beiden ersten Viererblöcke wunderbar abgeschlossen. Und nun geht's in den dritten und letzten von ARKON.
;) :unschuldig:

Arkon 8 war sehr gut, definitiv!! Nachdem die ATLANTIS-Ebene im Roman Arkon 7 wie eine Satire wirkte, bin ich darüber auch sehr froh.

Ein Fehler in Arkon 8 ist mir aber immer wieder auf die Füße gefallen, der wurde sicher 10-15x gemacht. Tekener war niemals Lordadmiral und damit Chef der USO, er war lediglich Generaladmiral der USO und damit Monkey's Stellvertreter.




...und auch tausendfünfhundert Jahre früher Atlans Stellvertreter...
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Baptist Ziergiebel
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Ein unterhaltsamer, flotter und spannender Roman. Siehe da, für die Rücksichtlosigkeit der Aras gegenüber anderen Wesen oder auch sich selbst gibt es also eine handfeste Erklärung: ihre Gefühlslosigkeit bzw. fehlende Empathie hat demnach genetische Gründe. Erstaunlich, wußte ich bisher nicht. Und irgenwie unpassend für Ärzte, auch wenn es für das Arbeiten mit den Leiden anderer sicher nicht unbedingt von Nachteil ist.

Hochinteressant fand ich aber vor allem eine andere Stelle im Roman. Tekener läßt Bostich, nach Abstimmung mit Rhodan, ausrichten, dass Rhodan und die anderen Unsterblichen diesen faktisch als in ihren Reihen angekommen sehen, dass er als "gleichberechtigt" betrachtet werde. Ein vielsagender Einblick in ein gewisses Selbstverständnis dieser speziellen Gruppe, dass ich so zum ersten Mal in dieser deutlichen Form formuliert sehe und was ich gerne mehr thematisiert sehen würde. Zu Zeiten von Camelot wurde es allenfalls angedeutet, ansonsten begnügte man sich von Autorenseite her damit, die Zac-Träger weitesträumig zu verteilen, anstatt diese "standesartige" Entwicklung storytechnisch auszuwerten. *wink mit dem Zaunpfahl*

Gruß.
Das ist ... TERRA!
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Rainer Nagel
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Nicht zuletzt wollten wir an dieser Stelle auch andeuten, wo das doch eher gute Verhältnis zwischen Tekener und Bostich Anfang des Tribunal-Zyklus herkommt.
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AARN MUNRO
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Rainer Nagel hat geschrieben:Nicht zuletzt wollten wir an dieser Stelle auch andeuten, wo das doch eher gute Verhältnis zwischen Tekener und Bostich Anfang des Tribunal-Zyklus herkommt.




...nachträglich logisch durchaus gut rückerklärt! :st:
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MAH
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AARN MUNRO hat geschrieben:
Rainer Nagel hat geschrieben:Nicht zuletzt wollten wir an dieser Stelle auch andeuten, wo das doch eher gute Verhältnis zwischen Tekener und Bostich Anfang des Tribunal-Zyklus herkommt.




...nachträglich logisch durchaus gut rückerklärt! :st:

Was Rainer schrieb stimmt natürlich. Dazu kommt, dass man als Leser die Verwandlung/Evolution von Bostich vom reinen arkonorientierten Imperialisten zum galaktischen Staatsmann nur aus der Ferne beobachten konnte. Da wollte ich seit Jahren eine Geschichte entwerfen, in der diese Entwicklung gezeigt/angetönt wird. Das konnten wir nun bei ARKON teilweise realisieren. Schließlich war es ja Perry, der ursprünglich gesagt hat, dass die Milchstraße einen starken (und fairen) Bostich braucht.
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hz3cdv
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Tja, nehmen wir die bisherigen Romane, so gefielen mir Band 1 und die beiden von MMT am besten. Am Schlechtesten gefiel mir Heft 2 von S. Schwartz. Da waren für meinen Geschmack zu viele Einzelgeschichten drin.

Zum Gesamteindruck des Zyklus kann ich jetzt noch nichts sagen. Anders als der Stardust-Zyklus, der irgendwie der Dramaturgie eines klassischen Dramas folgte (Eröffnung, Höhepunkte in der Mitte und am Ende) bildete hier der zweite Viererblock quasi einen Neustart. Damit wurde der Handlungsfluss etwas unterbrochen und hing trotz guter Einzelromane durch. Für mich hängt viel jetzt vom Finale ab. Hier braucht es meiner Meinung nach noch einen richtigen "Knaller", der die in den Vorgängerromanen ausgelegte Spuren zusammenführt. Das könnte ein Hintermann sein, den jeder kennt, das könnte eine interessante Auflösung des Themas Extrasinn sein.

Im Stardust-Zyklus kam dieser Knalleffekt im dritten Akt mit der Zeitreise. Deshalb fiel für mich die Spannungskurve zum Ende hin ganz leicht ab. Hier scheint es eher auf den fünften Akt hinauszulaufen.

Ganz besonders gut finde ich, dass Perry nicht der Alleinunterhalter in diesem Zyklus ist.

Re: Meinung und Superkurzspoiler zu Arkon 8

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 10. Mai 2016, 20:09

Trevor Casalle 839
MAH hat geschrieben:Eindrücke? Meinungen? Hoffnungen? :)

Die Mini-Serie lebt von den Charakteren. Da ist sie 1A mit Sternchen.

Schwächster Roman war bislang Arkon 7, gefolgt von Arkon 2. Stärkster Roman: schwierig zu sagen, mal abgesehen von den beiden abfallenden Romanen 2 und 7 waren alle gut.

Arkon 8 von MMT war stark.
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hz3cdv
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Für mich war Palast der Gedanken bisher der Höhepunkt. Danach war ein Abfall der Kurve einfach unvermeidlich, aber Gerry Haynlay hat das sehr geschickt mit seiner 007-Reminiszenz umschifft. Nummer 6 brachte dann eine wichtige Zusatzinfo mit dem Relikt auf Archetz. Nummer 7 verlor dann etwas den Anschluss. Sahiras Ausflug nach Aralon wirkte auf mich etwas erzwungen. Irgendwie habe ich nicht den Eindruck, das dieser Roman etwas von Relevanz für die Miniserie enthielt. Vielleicht hätte man da Tekener noch einen Roman mehr spendieren können. Oder Atlan.
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AARN MUNRO
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Die Arkonreihe ist grundsätzlich gut: konzipiert starke Charaktere, spannende Handlungen, gut gewähltes Ambiente d.h.interessante Umgebungen...auch meist gut erzählt...stärkste Bände waren für mich die die mit derGegenüberstellung von Tek und Shallovain...der schw3ächste war der Band mit dem Ara...der eher an Klamauk gemahnte...aber gerade MMT ist immer in nder Lage, gute phantasievolle Handluingen zu beschreiben...
ein vorläufige Beurteilung zu Arkon ist übrigens im Zauberspiegel zu finden...KNF hatte auch bereits in einem Link darauf hingewiesen...
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Alexandra
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MAH hat geschrieben:
Aber diese Themen wurden ja schon tausendmal diskutier

Viel mehr würden mich weitere Feedbacks zu MMTs Roman interessieren. Und natürlich weitere Feedbacks zu ARKON. Da kommt (für mich) leider sehr wenig zurück in diesem Forum.

Nun ja, bei diesen tausendmal diskutierten Themen entsteht streckenweise dann doch mal was an grundsätzlicher Diskussion. Die Auslenkung der Diskussion sich ist für jemanden wie mich einfach zu emotional. Mögen und Nichtmögen interessieren mich nicht. Du fragst aber immer wieder in diese Richtung.

Der Beitrag von Baptist Ziergiebel sticht dabei positiv heraus. Geh doch stärker auf so was ein statt aufs Mögen.

Abgesehen von paar ungünstigen biographischen Faktoren war das für mich jetzt eigentlich der entscheidende Faktor darin, das Interesse zu verlieren.
Zuletzt geändert von Alexandra am 12. Mai 2016, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
DORGON http://www.dorgon.net/

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zephydia
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MAH hat geschrieben:Eindrücke? Meinungen? Hoffnungen? :)


Mir gefällt ARKON bisher gut. Insbesondere die Hefte 1,3 und 4.
Die ganze Serie fühlt sich ,da sie nicht den ganzen kosmischen Ballast der Hauptserie mit sich herumschleppen muss für mich einfach frischer und frecher an. Ich könnte auch sagen das Lesen der Erstauflage war wie harte Arbeit - ARKON lesen wie Urlaub. :D
Ausserdem ist hier Platz für Dinge für die in der EA wenig Platz ist, wie zum Beispiel mehr Raum für Charakterdarstellungen (vorallem in Band 3 und 4) und plastischere Beschreibungen der Umwelt in der die Personen agieren.

Hoffnungen? Naja, vorallem hoffe ich das die Serie bis zum Schluss wenigstens halbwegs ihre Bodenhaftung behält und am Ende nicht doch noch die mystisch-kosmische Breitseite kommt (insbesondere weil JUPITER nachdem was ich über die Taschenbuchausgabe auf Amazon und in der Perrypedia finden konnte wieder extremst in diese Richtung zu gehen scheint).
Darum warte ich mit weiterlesen jetzt (bin bei Band 5 ) auch erstmal ab.

Zum Thema Tekener: Ich bin zwar kein großer Fan von ihm, aber ich verstehe auch nicht unbedingt warum er gekillt wurde und der eindimensionalere Monkey drinbleibt.
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dee
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Wohnort: Entenhausen, Südbaden
Thread vorübergehend geschlossen - Thema wird geteilt
edit: die Beiträge über Tekener in der EA, ZAC-Träger-Verwendung, Rechenexempel etc. sind zum weiteren Diskutieren hier zu finden viewtopic.php?f=10&t=8496.
Thread wieder geöffnet - bitte nur Beiträge zum Thema Arkon 8.
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Baptist Ziergiebel
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Da mein Post mit meinem bisherigen Urteil über den Serienverlauf durch die Threadteilung mit hinüber wanderte, hier nochmal der relevante Teil:
MAH hat geschrieben:
Eindrücke? Meinungen? Hoffnungen? :)



Bisher bin ich recht zufrieden. Der zweite Viererblock war, einer Trilogie (wenn man drei Viererblöcke annimmt) naturgemäß, etwas zäher und langatmiger als der erste, auch wenn die Autoren sich Mühe gaben, das mit erhöhtem Actionanteil zu kaschieren. Dennoch bin ich auf die Auflösung gespannt. Die Idee einer Manipulation der Extrasinne ist gut und so naheliegend, dass man sich wundert, dass noch nicht früher jemand drauf kam.

Das recht lokale Setting gefällt mir ebenso. Sehr dankbar bin ich euch, dass ihr (bisher :) ) ohne Wundertüte wie etwa die Zeitreise bei STARDUST ausgekommen seid. So bleibt trotz der undurchsichtigen und noch recht geheimnisvollen Situation ein bodenständiger Eindruck, angesichts der JZL-Thematik der EA durchaus reizvoll.

Gut finde ich auch, dass Rhodan bisher eher eine Rolle von vielen bleibt und andere Figuren, wie Tekener und Shallowain glänzen können. Ähnliches würde ich mir auch für die oben erwähnten anderen Zac-Träger, die in der EA kaum auftreten können, zukünftig wünschen.

Soviel erstmal dazu, mehr nach Serienende. :)

Gruß.
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