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Spoiler "TriVid 5" (Experiment)

Beitragvon Arthur Dent » 24. November 2016, 20:50

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Arthur Dent
Terraner
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Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Perry Rhodan ist mit Lian Taupin und Neyla Abiola zum Mars zurückgekehrt. Er lässt die beiden Frauen alleine. Plötzlich wird Feueralarm gegeben. Der Raum, in dem Lian über Stunden versucht hat, Zugang zu ihrer Mutter zu finden, ist verqualmt. Das Feuer kann schnell gelöscht werden aber von den beiden Frauen fehlt jede Spur. Der Terraner entdeckt, dass Neyla sie getäuscht hat. Sie war nicht verletzt und die Flucht der Frauen liegt schon länger zurück. Das Feuer wurde aus der Ferne ausgelöst.

Lian erwacht an einem fremden Ort. Von Neyla erfährt sie, wie die „Flucht“ abgelaufen ist. Nach mehreren Zwischenstopps haben die beiden Frauen ein Raumschiff erreicht. Vorher wurde Lian ein Schlafmittel gegeben, damit sie nichts verraten kann. Denn sie soll nach der Untersuchung, die helfen soll Dano zu retten, zu Rhodan zurückkehren können.

Lian erfährt ein wenig mehr über die Hintergründe, warum der Plan von Dano geändert wurde und Neyla den Part übernahm, Lian zu überreden. Sie erfährt auch von dem Finanzier im Hintergrund, dessen Identität Neyla nicht preisgeben möchte und den Lian deshalb Doc Devios tauft, um dem Unbekannten einen Namen zu geben.

Neyla Abiola zeigt sich abgebrüht, als Lian sie mit den zahllosen Opfern konfrontiert, die durch Dano gestorben sind. Für Dano hingegen scheint Neyla alles tun zu wollen. Die Frau, aus deren Genen Lian entstanden ist, erzählt, wie sie durch das Projekt ein Leben im Überfluss führen konnte. Als TRAFO beendet wurde, war auch ihr Leben am Ende. Doch Jeobald Tenglar engagierte sie, um die Experimente fortzusetzen, finanziert von einem Partner. Und Neyla, die nur wenig mit ihrem Ehemann Shorek verband, willigte ein. Doc Devios finanzierte die Forschungen und Neyla bekam durch Lussa eine neue Identität. Auf dem Merkur erschuf Tenglar den ersten Klon. TRIVID 1 oder genauer Telencephalon-Raffination individuelle Version mit der ID Eins.

Bevor Neyla weiter berichtet, wird Lian eine Gewebeprobe entnommen. An Bord des Raumschiffs ist sie in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Dennoch kann sie einen Blick auf den Saturn erhaschen. Sie ist also noch im Sonnensystem. Sie schmiedet einen Plan, wie sie Perry Rhodan über ihren Aufenthaltsort informieren kann. Doch zunächst legt Neyla die Experimente offen, die Tenglar weitertrieb und deren Ergebnisse er seinem Partner verschwieg.

Die ersten Klone waren nicht lebensfähig, bzw. reagierten sie zutiefst instinktgesteuert. Neyla war von den Ergebnissen schockiert, allerdings bekam sie für ihre Dienste gutes Geld. Tenglar und der Datendieb Lussa entwickelten ein Mnemo-Implantat, um weitere Klone mit einer Basis-Erinnerung zu versehen. Doch die größte Schwierigkeit bereitete der Zellverfall der Klone nach der Reifung. Erst mit TRIVID 35 und 36 glaubte Tenglar, dieses Problem in den Griff bekommen zu haben. Mehr noch, er entschied sich für ein Feldexperiment, in dem er die beiden Klone mit einer ausgefeilten Erinnerung in die Öffentlichkeit entließ. Während TRIVID 35 ohne Behandlung blieb, wurde TRIVID 36 mit einem von Tenglar entwickelten Kohäsionsverstärker behandelt. Sie ist das Erfolgsmodell, die Nullnummer einer neuen Serie. Trivid 0 ist Lian. In den Erfolg mischte sich der Detektiv und Neylas Ehemann ein. Es kam zur Explosion des Merkurkomplexes. Neyla tauchte unter. Da ihre Ersparnisse aber bald aufgebraucht waren, wendete sie sich wieder an Doc Devios, der Tenglars Forschungen fortführte. Sie spürten Dano auf und über Perry Rhodan dann auch Lian.

Lian Taupin ist vom Gehörten entsetzt. Sie glaubt nicht alles, was Neyla ihr erzählt hat. Lian vermutet hinter dem Finanzier den Ara Khar Baraly, ein Mitglied des TRAFO-Teams. Und sie vermutet andere Ziele hinter den Forschungen. Längst geht es nicht mehr darum, Menschen mit größerer Hirnkapazität zu schaffen, sondern Menschen zu schaffen, die den Wünschen von potentiellen Auftraggebern entsprachen. Lian nutzt ihre Freiheiten an Bord und kann eine Nachricht absenden. Darin sagt sie, dass sie an Bord des Ara-Schiffes von Khar Baraly in der Nähe des Saturns ist.
Auf dem Mars wird Perry Rhodan diese Nachricht zugespielt. Cai Cheung, die Solare Premier übermittelt Rhodan auch, dass sie zwei Schiffe zum Saturn zu seiner Unterstützung abgestellt hat. Rhodan macht sich mit Lugauers Space-Jet auf dem Weg. Und noch eine Sache teilt Cai Cheung dem Unsterblichen mit. Die Botschaft von Lian enthält einen Fehler. Das Schiff beim Saturn gehört nicht Khar Baraly.

Re: Spoiler "TriVid 5" (Experiment)

Beitragvon Arthur Dent » 24. November 2016, 20:56

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Arthur Dent
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Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Der fünfte Band stellt die menschenverachtenden Experimente Tenglars in den Vordergrund und wie Neyla Abiola daran partizipiert. Das geht an die Nieren. Und Trevor Casalle 839 war mit seiner Vermutung, dass einer der Aras der Unbekannte ist, ziemlich dicht dran. Ich glaube nun nicht, dass es der andere Ara ist, nachdem Khar Baraly wohl ausscheidet. Meine Rezension:
https://uwebaetz.de/2016/11/24/ansichte ... chwoerung/

Re: Spoiler "TriVid 5" (Experiment)

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 25. November 2016, 00:04

Trevor Casalle 839
Dieser Teil des Sechsteilers war ganz anders aufgebaut als die anderen. Wirklich ganz anders. Schon allein, weil Perry Rhodan diesmal ganz schön in die Röhre schaute und nur zu Beginn und am Ende eine kleinere Rolle spielte.

Teilweise erzählte Neyla Abiola in der Ich-Form - so bekam man mit, wie skrupellos diese Frau wirklich ist.

Toll fand ich es, wie sich Lian Taupin in diesem Teil 5 schlug - und wie sie letztendlich ihre Entführer geradezu verarschte!

Re: Spoiler "TriVid 5" (Experiment)

Beitragvon Arthur Dent » 25. November 2016, 08:18

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Arthur Dent
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Ich hatte den Roman gestern in der Mittagspause angefangen zu lesen. Zunächst sprach mich die Geschichte nicht so richtig an. Mir fehlte es ein wenig an der Herausstellung der Motive von Lian, sich auf diese Sache einzulassen. Die Kälte ihrer Mutter wirkte abstoßend. Die Vorhalte, die Lian einbrachte, prallten an ihr ab. Und zu einer Konfrontation mit Dano kam es nicht.
Abends las ich die Geschichte dann noch mal von Anfang an. Nun gefiel sie mir besser. Das dürfte auch daran liegen, dass ich manche "Lücken" hinsichtlich der Motive der Figuren in meinen Gedanken überbrückte oder ausfüllte. Der Part, der die agilere Lian zeigte, war ohne Wenn und Aber wieder gut geschrieben.

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