Wie gefällt

die Story des Romans? - Note 1
2
6%
Note 2
4
12%
Note 3
3
9%
Note 4
2
6%
Note 5
0
Keine Stimmen
Note 6
0
Keine Stimmen
Keine Bewertung
0
Keine Stimmen
der Schreibstil des Autors? - Note 1
1
3%
Note 2
7
21%
Note 3
2
6%
Note 4
1
3%
Note 5
0
Keine Stimmen
Note 6
0
Keine Stimmen
Keine Bewertung
0
Keine Stimmen
die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
2
6%
Note 2
4
12%
Note 3
4
12%
Note 4
1
3%
Note 5
0
Keine Stimmen
Note 6
0
Keine Stimmen
Keine Bewertung
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 33
Benutzeravatar
Offline
Arthur Dent
Oxtorner
Beiträge: 601
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Hauptpersonen:
Perry Rhodan – Der Großadministrator wird wieder zum Risikopiloten.
Gucky – Der Mausbiber rennt schreiend davon.
Darren Zitarra – Der Zeitspringer will sich nichts befehlen lassen.
Takayo Sukurai – Rhodans Leibwächterin eilt mit einem Panzer zu Hilfe.
Tääj Yöriil – Der Jülziish hat Angst um seinen Hals.

Am 24. November 3430 verlässt die CART RUDO die Freihandelswelt Olymp und fliegt in die galaktische Eastside. In den Daten, die sowohl auf Olymp als auch auf Nosmo erbeutet wurden, konnte ein Koordinatensatz entdeckt werden, der zu einer kleinen roten Sonne in 60.000 Lichtjahren Entfernung führt. Neben Perry Rhodan fliegen seine Leibwächterin Takayo Sukurai und Gucky mit. Auch die beiden Zeitspringer und Professor Bievre sind dabei.

Anderenorts wird der Jülziish Tääj Yöriil vom Volk der Gaatanyi vor die Wahl gestellt. Tääj Yöriil ist kurz zuvor von einem Gericht zum Tode durch Enthauptung verurteilt worden. Doch plötzlich bekommt er die Chance, seinen Hals zu retten. Mit Dutzenden anderer Verurteilter soll er an einem Himmelfahrtskommando teilnehmen. Überlebt er, kann er der Todesstrafe entgehen. Mit anderen geht er an Bord eines Diskusraumers. In engen, speziell abgeschirmten Kapseln wartet er mit seinen Kameraden auf den Einsatz. Es soll gegen die Kugelköpfe gehen, wie die Lemurerabkömmlinge von den Gaatanyi bezeichnet werden. Sie haben einen Stützpunkt im Hoheitsgebiet der Gaatanyi eingerichtet. Ein Stoßtrupp, angeführt von Tääj Yöriil, soll die Anlagen dort sichern.

Fünf Tage nach dem Aufbruch beendet die CART RUDO die letzte Linearetappe am Rande des Zielsystems und versteckt sich in einer Kometenwolke. Das System wird Arcane getauft und hat vier Planeten. Nummer zwei scheint die Hauptwelt zu sein. Dort werden Städte, Raumhäfen und Werften ausgemacht. Um Planet vier treiben die Wracks dreier Bluesschiffe. Rhodan geht mit einem Einsatzteam an Bord eines der Wracks Die Raumschlacht, die zur Zerstörung der Diskusraumer geführt hat, ist erst wenige Tage oder Wochen her. Weitere Daten kann das Team nicht sichern und muss das Schiff überhastet verlassen, als einige Notsicherungssysteme anspringen.

Zurück auf der CART RUDO präsentiert Professor Bievre neueste Erkenntnisse über Planet Zwei. Dort gibt es große Howalgoniumvorkommen, die großmaßstäblich abgebaut werden. Die Ortung meldet etwas Überraschendes. Vom zweiten Planeten starten acht Kugelraumschiffe der 800m-Klasse. Es scheinen exakte Kopien terranischer Schlachtschiffe der STARDUST-Klasse zu sein. Sie tragen keine Kennzeichnung. Überraschend nähert sich eine zweite Flotte von Diskusraumern und greift die Schlachtschiffe an. Die Blues haben keine Chance. Etliche Schiffe werden zerstört, das Flaggschiff zum Wrack geschossen. Der Rest tritt die Flucht an und sammelt sich in einiger Entfernung, wie die Orter der CART RUDO feststellen. Die acht Kugelraumschiffe verschwinden mit unbekannten Ziel.

Perry Rhodan möchte sich auf Arcane Zwei umsehen. Mit einem Shift reist er huckepack auf dem zum Wrack geschossenen Flaggschiff der Bluesflotte. Das Schiff stürzt in einer unbewohnten Gegend von Arcane Zwei ab. Die Bewohner der Welt kümmert das nicht. Vor dem Aufschlag trennt sich der Shift vom Wrack und steuert eine der Werften an. Da bemerkt Gucky die Gedanken von Jülziish. Die waren bisher abgeschirmt. Noch jemand anderes ist wie die Terraner heimlich auf der Werftwelt eingesickert.

Perry Rhodan erreicht mit Gucky, Darren Zitarra und Takayo Sukurai eine der Werften. Es gibt keinen Schutz und sie können ungehindert eindringen. Es gibt eine Belegschaft, deren Gedanken der Mausbiber aber nicht lesen kann. So, als seien die Unbekannten in Trance. Die Fabrik scheint überhastet geräumt worden zu sein. Der Teilbau eines Kugelschiffes steht noch darin. Rhodan entdeckt, dass die Schiffe nach Bauplänen des Solaren Imperiums entstanden sind. Und er entdeckt einen Datensatz, der ihn alarmiert. Doch dann müssen er und seine Begleiter fliehen, weil die Jülziish eintreffen. Auf dem Rückzug muss sich Rhodans Team gegen ein paar Industrieroboter wehren.

Die Terraner machen sich auf den Weg in die nächste Stadt. Derweil erobern die Jülziish die Werft. Als einer der Roboter explodiert, wird Tääj Yöriil der Kopf abgetrennt.

Die Stadt erweist sich als Geisterstadt. Die meisten Bewohner sind weg. In den Appartements sichert Zitarra Spuren von Bewohnern. Er vermutet, dass dort verschwundene Nosmoner gelebt haben. Im zentralen Turm der Stadt arbeiten noch Terraner, Arkoniden und Akonen. Gucky lenkt sie ab, während Rhodan erneut Daten sichert. Er entdeckt zu seinem Entsetzen, dass die Unbekannten auch Daten des Hyperinmestrons haben und daran arbeiten.

An Bord der CART RUDO entdeckt man eine große Flotte Diskusraumer, die den zweiten Planet anfliegt. Rhodan kann nicht gewarnt werden. Mehrere Diskusraumer dringen in die Atmosphäre ein und fliegen die Stadt an, in der sich Rhodan und sein Team aufhalten.
Benutzeravatar
Offline
Arthur Dent
Oxtorner
Beiträge: 601
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Meine Rezension kann, wer mag, hier lesen: https://uwebaetz.de/2017/07/13/ansichte ... us-heft-7/

Die Jülziish waren mir zu "terranisch". Da nützte es auch wenig, wenn zu verschiedenen Gelegenheiten eine der "Kreaturen" angerufen wurde. Und das Tääj Yöriil mir nichts dir nichts am Ende sein Schicksal ereilt, war auch ein wenig schade. Andererseits war dessen Ende dann doch wieder verblüffend. Und so was mag ich eigentlich. Aber irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht warm. Und auch mit dem Zyklus nicht. Ich weiß nicht. Da fehlt einfach das Salz in der Suppe.
Offline
Yman
Plophoser
Beiträge: 458
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Arthur Dent hat geschrieben:Aber irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht warm. Und auch mit dem Zyklus nicht. Ich weiß nicht. Da fehlt einfach das Salz in der Suppe.


Der Anfang mit Band 1 war ja noch sehr gut, dann ließ es stark nach, aber Band 5 hat mir auch wieder gut gefallen, aber dieser Band 7 hat mich furchtbar gelangweilt. Perry und ein paar Leute machen sich auf den Weg, ein paar Blues machen sich auf den Weg, beide Gruppen treffen auf dem Planeten so mehr oder weniger, eher weniger, aufeinander, und es passiert eigentlich nichts. Waren diese Kommandounternehmen, z.B. mit Don Redhorse, früher auch so stinklangweilig wie in diesem Roman? Habe ich die nur besser in Erinnerung als sie wirklich waren?

Das einzig Bemerkenswerte ist, dass die Baupläne für ein Hyperinmestron entdeckt werden. Es wirkt so wie der verzweifelte Versuch, den Leser weiter bei der Stange zu halten und diesen langweiligen Roman im Nachhinein zu rechtfertigen. Es ist klar, dass Perry hier eingreifen und die Gefahr beseitigen muss, und so geht es dann ja auch weiter. Gucky wird es schon richten. Entweder ganz klassisch reinteleportieren, Schaden anrichten, die Positronik vernichten, rausteleportieren, oder, nicht ohne Ironie, das Hyperimestron ist schon fertig gebaut und wird dann von Perry benutzt, um Arcane 2 bzw. das ganze System zu vernichten. Band 8 habe ich natürlich noch nicht gelesen, aber ich vermute mal, Band 7 und 8 hätte man auch gut zu einem Band zusammenfassen können.
Benutzeravatar
Offline
Arthur Dent
Oxtorner
Beiträge: 601
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Yman hat geschrieben:...
Das einzig Bemerkenswerte ist, dass die Baupläne für ein Hyperinmestron entdeckt werden. Es wirkt so wie der verzweifelte Versuch, den Leser weiter bei der Stange zu halten und diesen langweiligen Roman im Nachhinein zu rechtfertigen. ...

Sehe ich ähnlich. Irgendwie scheint die Konzentration auf das Haupthema "Terminus" im zweiten Viererblock verlorengegangen zu sein. Nur in Heft 3 wurde bislang ein einziges Mal der Begriff Terminus erwähnt. Ronald Tekener ruft alle Soldaten der Galaktischen Koalition zum Kampf auf. Lieber sterben, als unter der Herrschaft von Terminus zu enden.
Heft 1 bis 4 dienten bislang dem Bedrohungsaufbau. Zunächst werden die Zeitspringer eingeführt und die Unterwanderung des SI kommt ans Licht. In Heft 2 und 3 werden die Auswirkungen auf die Zukunft konkretisiert und das Heimliche Imperium eingeführt. Ohne viel Detail. Es ist eben heimlich und es hat was mit Gestaltwandlern zu tun. In Heft 4 wird die Gefahr für das ATG durch die Zeitspringer zum Thema gemacht und zwei Cynos liefern sich einen Showdown. Die folgenden Hefte dienten dem Gewinnen von Erkenntnissen. Bis einschließlich diesem Band fällt die Bilanz mager aus. Ein Koordinatensatz führt nach Arcane. Und jetzt eben das Hyperinmestron.

Ich habe nochmal ein bisschen im Roman geblättert. Der Schreibstil gefällt mir durchaus, wenngleich er anfänglich doch recht sperrig wirkt. Das Herausstellen der Hierarchie der alten Romane ist zwar beabsichtigt, macht es aber eben nicht leicht, sich an den Figuren und ihren Handlungen zu erwärmen. Beispielsweise, als Rhodan alle zur Konferenz bittet und die Pilotin mit eingeladen wird. Und danach die Feststellung der "Erheiterung", als Gucky seine Späße macht.

Die Erforschung des Wracks geriet zu harmlos. Hier hätten die Beschreibungen durchaus mehr ausgebaut werden können, um eine bedrohlichere Atmosphäre an Bord des Wracks aufzubauen. Kein Problem habe ich damit, dass die Mission unter dem Motto „außer Spesen, nichts gewesen“ stand. Aber etwas mehr Biss hätte der Ausflug schon haben können.

Der Autor nimmt sich ebenfalls des Themas der Moralität von Rhodans Entscheidung an. Insbesondere der Kommandant der CART RUDO setzt den Unsterblichen unter Druck. Er bringt das Leid zur Sprache, das unzählige Terraner durch den Fall Laurin ertragen müssen. Und er beleuchtet die rechtliche Seite und geht davon aus, dass man die Regierung mit Prozessen und Schadensersatzforderungen überhäufen wird. Ein Thema, dass wir auch schon hier (http://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=72&t=9512#p538577) kurz diskutiert hatten. Die Reaktionen der Figur Perry Rhodan sind oberflächlich. Insbesondere sein Verweis auf seinen Wahlkampfmanager empfand ich als hochnotpeinlich. An der Stelle hätte ich zunächst die Reaktion von Perry Rhodan erwartet, der sich mit den persönlichen Problemen der Menschen befasst, wie sie vom Kommandanten der CART RUDO stellvertretend vorgetragen wurden. Und Perry kommt mit seinem Wahlkampfmanager. :(
Offline
Kritikaster
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1800
Registriert: 26. Juni 2012, 08:34
Yman hat geschrieben: Waren diese Kommandounternehmen, z.B. mit Don Redhorse, früher auch so stinklangweilig wie in diesem Roman? Habe ich die nur besser in Erinnerung als sie wirklich waren?

Die Frage drängte sich mir auch auf. Das Flair der damaligen Zeit kam durchaus authentisch rüber. Die Handlungsabläufe erinnerten extrem stark an die frühe Zeit der Serie, so oder so ähnlich habe ich das vermutlich schon dutzendfach gelesen, wobei ich den Eindruck hatte, dass die Schilderung in diesem Roman besser durchdacht war als bei vielen Vorgängerbeschreibungen.
Aber es sprang beim Lesen kein Funke über. Die entführten Arbeiter waren weitgehend abgereist oder jedenfalls nicht an irgendwelchen Auseinandersetzungen interessiert, die Blues-Freiwilligen waren als Gegner nicht wirklich ernstzunehmen, die Roboter waren nur eingeschränkt gefährlich. Dabei gefiel mir dies Szenarium durchaus, besser jedenfalls als wenn da hunderte Kampfroboter der Extraklasse am Start gewesen wären, denen unsere Helden aber trotzdem immer wieder entkommen hätten müssen. Nur scheinen wir als PR- Leser von 2017 tatsächlich daran gewöhnt, seitenweise Strahlergewitter zu konsumieren und die Rettung in letzter Sekunde als die Normalität des gewöhnlichen Daseins zu betrachten. Gucky fiel zeitweilig aus und ansonsten war auch alles, wie immer, aber es kam keinerlei Angst um unseren Erkundungstrupp auf. Warum auch? Nein, nochmal: Ein technisch sauber geschriebener Roman aber mehr Reiseromantik als Abenteuergeschichte.
An einer Stelle tauchte für mich doch eine Frage auf: Warum ist Perry der Einzige, der die Koordinaten des Zielsystems kennt? Ach ja, da war im Vorgängerroman irgendwas mit einem erbeuteten Chip. Nun gut. Warum hatte man noch mal den Chip geklaut? Weil es eine Firma gab, die Leute anheuerte, die dann verschwanden. Warum war Perry noch mal daran interessiert, wohin diese Leute verschwanden? Weil er auf der Suche nach einigen Gestaltwandlern war. Ach ja. Logisch. Oder habe ich irgendeinen dargestellten Zusammenhang überlesen? Oder hätte ich mir den selber zusammenreimen müssen?
Wie auch immer. Jetzt noch eben den Planeten vernichten, dann nach Terminus und dann ist erst mal wieder für lange Zeit Schicht mit Miniserien. 8-)
Benutzeravatar
Offline
Garfield Roofpit
Siganese
Beiträge: 8
Registriert: 22. April 2017, 21:19
Kritikaster hat geschrieben:Warum ist Perry der Einzige, der die Koordinaten des Zielsystems kennt? Ach ja, da war im Vorgängerroman irgendwas mit einem erbeuteten Chip. Nun gut. Warum hatte man noch mal den Chip geklaut? Weil es eine Firma gab, die Leute anheuerte, die dann verschwanden. Warum war Perry noch mal daran interessiert, wohin diese Leute verschwanden? Weil er auf der Suche nach einigen Gestaltwandlern war. Ach ja. Logisch. Oder habe ich irgendeinen dargestellten Zusammenhang überlesen? Oder hätte ich mir den selber zusammenreimen müssen?
Wie auch immer. Jetzt noch eben den Planeten vernichten, dann nach Terminus und dann ist erst mal wieder für lange Zeit Schicht mit Miniserien. 8-)


Ähhh .... das ist doch ein "bisschen" verkürzt dargestellt - oder? :wacko:
PSI-begabte Gestaltwandler, die die höchsten Ränge des Solaren Imperiums infiltrieren? Die Gefahr durch die Zeitspringer das ATG und damit das SOLsystem zu sprengen? Eine Macht, die sich in ALLEN Imperien der Menschheit - und vermutlich noch viel weiter - ausbreitet? Die Firma auf Olymp ist ja nur EINE Anlaufstelle von Vielen in allen Imperien ... und die entführen Hunderttausende ... Wie lange schon? Und wie viele sind das jetzt bereits?
Was machen die mit diesen Menschen? Nur Kampfraumschiffe bauen? Warum eigentlich?

DAS findest du langweilig?
Ich nicht. :rolleyes:

ad astra
Peter
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6569
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Garfield Roofpit hat geschrieben:Ähhh .... das ist doch ein "bisschen" verkürzt dargestellt - oder? :wacko:

Oh, ich liebe diese Formulierung! :D
DORGON http://www.dorgon.net/
BLÄTTERFLUG GEDANKENSCHNUPPEN - https://blaetterfluggedankenschnuppendo ... press.com/
Benutzeravatar
Offline
Arthur Dent
Oxtorner
Beiträge: 601
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Garfield Roofpit hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:Warum ist Perry der Einzige, der die Koordinaten des Zielsystems kennt? Ach ja, da war im Vorgängerroman irgendwas mit einem erbeuteten Chip. Nun gut. Warum hatte man noch mal den Chip geklaut? Weil es eine Firma gab, die Leute anheuerte, die dann verschwanden. Warum war Perry noch mal daran interessiert, wohin diese Leute verschwanden? Weil er auf der Suche nach einigen Gestaltwandlern war. Ach ja. Logisch. Oder habe ich irgendeinen dargestellten Zusammenhang überlesen? Oder hätte ich mir den selber zusammenreimen müssen?
Wie auch immer. Jetzt noch eben den Planeten vernichten, dann nach Terminus und dann ist erst mal wieder für lange Zeit Schicht mit Miniserien. 8-)


Ähhh .... das ist doch ein "bisschen" verkürzt dargestellt - oder? :wacko:

Die Ereigniskette, die zu den Handlungen der Figuren führten, ist in den Romanen nur unwesentlich länger. Andere Geschehnisse gab es auch, doch hier ging es Kritikaster doch um die Auslöser zu einem bestimmten Handeln.
Im Solsystem wurden also Beobachtungen gemacht, die auf die Unterwanderung des SI durch eine fremde Macht hindeuten. Was passiert? Gerade mal zwei der Fremden löschen sich gegenseitig aus. Das reicht den Verantwortlichen und das Solsystem wird verlassen. So, als wäre das Solsystem nun sicher vor den Unbekannten. Als Begründung wird die Gefahr für das ATG durch die Zeitspringer genannt. Dass genau dieses ATG in größere Gefahr durch die Gestaltwandler geriet, als durch die abstrakte Gefahr durch die Zeitspringer, ignorieren die Figuren geflissentlich.
Kaum außerhalb des Solsystems steht man vor dem Problem, was machen wir denn jetzt? Glücklicherweise wird den Figuren seitens der Autoren nun der Brotkrumen der verschwundenen Menschen hingeworfen, dem unsere Helden dankbar folgen. Und wie Kritikaster und ich schon bemerkten, mangelt es diesem Vorgehen ein wenig an Stringenz.
Im vorliegenden Roman kommt man den verschwundenen Menschen nahe und was passiert? Man ignoriert sie.
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6569
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Kritikasters Beschreibung erinnert mich ungeheuer an die frühen Zyklen, MdI zum Beispiel. Wo sie quer durch Andromeda schippern (ist ja auch übersichtlich, die Sache) und dann an paar Orten paar Leute treffen, wodurch dann alles gelöst wird.
Ich hab' ja grad' bei I wieder angefangen und bei meinem Tempo kann das dauern. Bin gespannt.
DORGON http://www.dorgon.net/
BLÄTTERFLUG GEDANKENSCHNUPPEN - https://blaetterfluggedankenschnuppendo ... press.com/
Benutzeravatar
Offline
Soulprayer
Oxtorner
Beiträge: 574
Registriert: 8. Februar 2016, 16:02
Wohnort: Bergisches Land
Mir hat das Heft gefallen, aber ich fand es doch ein wenig unspannend.
Ich bin mir selbst unsicher, woran es gelegen hat, aber ich vermute die Beschreibungen der "Einsamkeit" waren ein wenig dörftig.
Es hätte vielleicht ein wenig "unheimlicher" gestaltet werden dürfen.
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 403/2874 (14,01 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen
Autor beim kostenlosen, digitalen Magazin http://www.kryschen.de
Offline
Kritikaster
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1800
Registriert: 26. Juni 2012, 08:34
Garfield Roofpit hat geschrieben:PSI-begabte Gestaltwandler, die die höchsten Ränge des Solaren Imperiums infiltrieren? Eine Macht, die sich ..... ausbreitet? Und wie viele sind das jetzt bereits?
Was machen die? Warum eigentlich?

DAS findest du langweilig?
Ich nicht. :rolleyes:

ad astra
Peter

Als Langeweile hätte ich mein Gefühl eigentlich nicht definiert. Aber du sprichst einige Fragen an, die wiederum mir Anlass zum Nachdenken geben. Wer die Cynos sind und was ihre Rolle in der Geschichte der Milchstraße ist, ist mir nun seit realen Jahrzehnten bekannt. Die Fragen, die du aufwirfst, sind also für mich gar keine. Für jemanden, der diese Geschichte nicht kennt, mag das alles tatsächlich etwas spannender daherkommen. Das freut mich ehrlich gesagt für dich.
Ich hätte mir dagegen - wie oben erwähnt - etwas mehr Finesse und Strategie und Taktik auf Seiten der handelnden Rhodanisten gewünscht. Wenn das nicht zu haben ist, muss ich mich eben mit Nostalgie begnügen. 8-)
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6569
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Kritikaster hat geschrieben: Für jemanden, der diese Geschichte nicht kennt, mag das alles tatsächlich etwas spannender daherkommen. Das freut mich ehrlich gesagt für dich.
Ich hätte mir dagegen - wie oben erwähnt - etwas mehr Finesse und Strategie und Taktik auf Seiten der handelnden Rhodanisten gewünscht. Wenn das nicht zu haben ist, muss ich mich eben mit Nostalgie begnügen. 8-)

Das ist, glaube ich, ein ganz zentraler Knackpunkt: Dass bewusst eine Geschichte erzählt werden soll, die mit Serieninventar funktioniert, aber so, dass es ohne Kenntnis des Serienhintergrunds funktioniert. Wobei die Altleser über Nostalgie angesprochen werden sollen - und über vereinfachte Erzählvorgänge, was dann wiederum nur bei den Altlesern funktioniert, die mit der Komplexität der EA überfordert sind. Wer mit dem Komplexität zurechtkommt, müsste anderweitig beschäftigt werden. Ich favorisiere mehr Sarkasmus bei bestimmten Figuren, zum Beispiel.

Das Problem mit der Beschaffenheit der EA, bei der scheinbar simple Geschichten dann über einen ellenlagen und nur eingefleichten Nerds zugänglichen Hintergrund verbunden werden, haben wir beide gerade im EA.Thread 2916. Das ist das parallele Problem.

Und dann wollen sie neue Leser ansprechen ... die sind aber an moderne Erzählweisen und entsprechende Charaktere gewöhnt, was wiederum nicht zum nostalgischen Stil passt.
DORGON http://www.dorgon.net/
BLÄTTERFLUG GEDANKENSCHNUPPEN - https://blaetterfluggedankenschnuppendo ... press.com/
Benutzeravatar
Offline
Tostan
Terraner
Beiträge: 1153
Registriert: 29. Juni 2012, 14:04
Wohnort: Wien
Arthur Dent hat geschrieben:
Garfield Roofpit hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:Warum ist Perry der Einzige, der die Koordinaten des Zielsystems kennt? Ach ja, da war im Vorgängerroman irgendwas mit einem erbeuteten Chip. Nun gut. Warum hatte man noch mal den Chip geklaut? Weil es eine Firma gab, die Leute anheuerte, die dann verschwanden. Warum war Perry noch mal daran interessiert, wohin diese Leute verschwanden? Weil er auf der Suche nach einigen Gestaltwandlern war. Ach ja. Logisch. Oder habe ich irgendeinen dargestellten Zusammenhang überlesen? Oder hätte ich mir den selber zusammenreimen müssen?
Wie auch immer. Jetzt noch eben den Planeten vernichten, dann nach Terminus und dann ist erst mal wieder für lange Zeit Schicht mit Miniserien. 8-)


Ähhh .... das ist doch ein "bisschen" verkürzt dargestellt - oder? :wacko:

Im vorliegenden Roman kommt man den verschwundenen Menschen nahe und was passiert? Man ignoriert sie.


Ja, heute, heute würde Rhodan sich zuerst um die verschwundenen Menschen kümmern und dann erst um die Gefahr. :devil:
Aber damals, damals hat er sich zuerst um die Gefahr gekümmert und dann um die Menschen.
(Vielleicht, weil die Gefahr auszuschalten, bedeutet, dass auch die Menschen frei sind .. ;-) )

:aa:

-O- Tostan -O-
To Live Is To Die
Benutzeravatar
Offline
Tostan
Terraner
Beiträge: 1153
Registriert: 29. Juni 2012, 14:04
Wohnort: Wien
Kritikaster hat geschrieben:
Garfield Roofpit hat geschrieben:PSI-begabte Gestaltwandler, die die höchsten Ränge des Solaren Imperiums infiltrieren? Eine Macht, die sich ..... ausbreitet? Und wie viele sind das jetzt bereits?
Was machen die? Warum eigentlich?

DAS findest du langweilig?
Ich nicht. :rolleyes:

ad astra
Peter

Als Langeweile hätte ich mein Gefühl eigentlich nicht definiert. Aber du sprichst einige Fragen an, die wiederum mir Anlass zum Nachdenken geben. Wer die Cynos sind und was ihre Rolle in der Geschichte der Milchstraße ist, ist mir nun seit realen Jahrzehnten bekannt. Die Fragen, die du aufwirfst, sind also für mich gar keine.


Du glaubst, sie zu kennen. Du glaubst ...

:aa:

-O- Tostan -O-
To Live Is To Die
Benutzeravatar
Offline
Arthur Dent
Oxtorner
Beiträge: 601
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Im vorliegenden Roman kommt man den verschwundenen Menschen nahe und was passiert? Man ignoriert sie.


Ja, heute, heute würde Rhodan sich zuerst um die verschwundenen Menschen kümmern und dann erst um die Gefahr. :devil:
Aber damals, damals hat er sich zuerst um die Gefahr gekümmert und dann um die Menschen.
(Vielleicht, weil die Gefahr auszuschalten, bedeutet, dass auch die Menschen frei sind .. ;-) )

:aa:

-O- Tostan -O-

Das ist zu kurz gedacht, Roman. Wir diskutieren hier ja den vorliegenden Roman. Von daher bezog sich meine Aussage auf den Stand der Dinge. Der stellt sich wie folgt dar. Ein kleine Flotte verlässt den Planeten und verschwindet. Rhodan schaut sich Arcane 2 an. Er trifft auf keine Überwachung, keinen Schutz, keinen Feind, der ihn an seinem Tun behindert, abhält oder was auch immer. Das heißt nun zwar nicht, dass es nicht doch eine Bedrohung für unsere Helden gibt, aber zunächst hätte es Gelegenheit genug gegeben, ein paar Antworten zu finden. Die Gruppe teilt sich ja. Darren und Gucky inspizieren aber nur leere Wohnungen und sinnieren darüber, dass hier die verschwundenen Menschen gewohnt haben müssen. Ja hallo? Gerade seit ihr an welchen vorbeigelaufen!
Benutzeravatar
Offline
Soulprayer
Oxtorner
Beiträge: 574
Registriert: 8. Februar 2016, 16:02
Wohnort: Bergisches Land
Arthur Dent hat geschrieben:Darren und Gucky inspizieren aber nur leere Wohnungen und sinnieren darüber, dass hier die verschwundenen Menschen gewohnt haben müssen. Ja hallo? Gerade seit ihr an welchen vorbeigelaufen!

Du meinst die, welche von den Blues getötet worden sind?
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 403/2874 (14,01 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen
Autor beim kostenlosen, digitalen Magazin http://www.kryschen.de
Benutzeravatar
Offline
Arthur Dent
Oxtorner
Beiträge: 601
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Soulprayer hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Darren und Gucky inspizieren aber nur leere Wohnungen und sinnieren darüber, dass hier die verschwundenen Menschen gewohnt haben müssen. Ja hallo? Gerade seit ihr an welchen vorbeigelaufen!

Du meinst die, welche von den Blues getötet worden sind?

Richtig, aber das geschah lange nach Rhodans Ankunft in der Werft.
Als Rhodans Team die Werft betritt, befinden sich dort auch wenige Menschen (Personen), die Gucky zwar espern, deren Gedanken er aber nicht lesen kann. "Als seien sie in Trance."
Der Rest der Werft ist verlassen. Rhodan sichtet Daten, wobei er erste Infos zum Hyperinmestron erkennt. In der Stadt wollen sie mehr erreichen. Erst dann kommen auch die Blues dazu.
In der Zentralpositronik, zum Romanende hin, treffen sie auf Terraner, Arkoniden, Akonen. Gucky lenkt sie ab. Und macht nicht einen Versuch, ihre Gedanken zu lesen. Was sind das für Leute, was tun sie hier, wurden sie gezwungen, versklavt, mit Parakräften gefügig gemacht? Kein Hang zur Aufklärung. Und nochmal, Rhodan kann meinetwegen die völlig ungesicherten Daten analysieren. Aber Darren blieb es überlassen, sich als Einziger einen Gedanken zu den Verschwundenen zu machen, derentwegen sie 60.000 Lichtjahre gereist sind! Die Koordinaten wurden bei Aktionen gewonnen, die wegen der verschwundenen Menschen durchgeführt wurden. Selbst wenn wir dazu erst im 8. Roman Konkretes erfahren sollten, ist diese Aufteilung der Geschichte über die Romane hinweg m.E. ungklücklich geplant.
Offline
Kritikaster
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1800
Registriert: 26. Juni 2012, 08:34
Arthur Dent hat geschrieben:Und nochmal, Rhodan kann meinetwegen die völlig ungesicherten Daten analysieren. Aber Darren blieb es überlassen, sich als Einziger einen Gedanken zu den Verschwundenen zu machen, derentwegen sie 60.000 Lichtjahre gereist sind! Die Koordinaten wurden bei Aktionen gewonnen, die wegen der verschwundenen Menschen durchgeführt wurden. .

Das habe ich tatsächlich nicht so gelesen. Perry ging es immer um Spuren, die ihn zur Ursache dieser Verschwörungsgefahr führen könnten, die konkreten Menschen waren ihm dabei ziemlich schnurz. Was ich nur nicht verstanden habe war, warum er überhaupt darauf kam, dass diese verschwindenden Menschen eine Spur zum Heimlichen Imperium darstellen sollten. 8-)
Benutzeravatar
Offline
Arthur Dent
Oxtorner
Beiträge: 601
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Kritikaster hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Und nochmal, Rhodan kann meinetwegen die völlig ungesicherten Daten analysieren. Aber Darren blieb es überlassen, sich als Einziger einen Gedanken zu den Verschwundenen zu machen, derentwegen sie 60.000 Lichtjahre gereist sind! Die Koordinaten wurden bei Aktionen gewonnen, die wegen der verschwundenen Menschen durchgeführt wurden. .

Das habe ich tatsächlich nicht so gelesen. Perry ging es immer um Spuren, die ihn zur Ursache dieser Verschwörungsgefahr führen könnten, die konkreten Menschen waren ihm dabei ziemlich schnurz. Was ich nur nicht verstanden habe war, warum er überhaupt darauf kam, dass diese verschwindenden Menschen eine Spur zum Heimlichen Imperium darstellen sollten. 8-)

In Band 5 werden zunächst die Ereignisse aus den ersten vier Bänden für den Kaiser zusammengefasst. Anschließend präsentiert Deighton überraschend die Daten zu den Verschwundenen. Die Reaktion von Rhodan ist eindeutig:
"Und es betrifft nicht nur Terra, die solaren Welten und Olymp." Rhodan sah die Zeitspringer an. "Auch von Nosmo meldet uns die SolAb solche Vorfälle. Deshalb werden wir zweigleisig vorgehen. Wir werden hier auf Olymp der Sache nachspüren, aber auch auf Nosmo selbst. Und zwar im Sonnenpalast."

Eine Begründung, warum Rhodan da einen Zusammenhang sieht, wird nicht geliefert.

Saedelaeres Trupp erbeutet daraufhin in Heft 5 die Daten im Sonnenpalast und Rhodan andere Daten auf Olymp in Heft 6, aus denen dann in diesem Roman der Bezug zu den Verschwundenen hergestellt wird. Auch hier wieder ohne Begründung. Halt, nicht ganz. Die Unternehmungen sind auf Planeten tätig, wo es viele Fälle von Verschwundenen gab. Aber die Verbindung zu den Koordinatensatz in der Eastside kommt wieder überaschend.

Aber was soll Rhodan auch machen? Die Autoren werfen ihm eben nur diesen einen Brotkrumen hin. :unschuldig:
Benutzeravatar
Offline
Soulprayer
Oxtorner
Beiträge: 574
Registriert: 8. Februar 2016, 16:02
Wohnort: Bergisches Land
Vermutlich wollte Rhodan erstmal "gucken", bevor er Kontakt mit irgendwem aufnimmt. Er wusste ja, dass das Heimliche Imperium mit den Cynos ziemlich gefährlich (selbst für Gucky) sein kann.

Der Begriff "Beweis" ist hier klar fehl am Platz. "Indizienjagd" wäre mE besser gewesen :)

Arthur Dent hat geschrieben:Der Rest der Werft ist verlassen. Rhodan sichtet Daten, wobei er erste Infos zum Hyperinmestron erkennt. In der Stadt wollen sie mehr erreichen. Erst dann kommen auch die Blues dazu.

A propos "Hyperinmestron".
Der Begriff wurde leider nicht erklärt.
Ich musste erst in der Perrypedia nachsehen, was das ist.
Dann fiel erst der Groschen.
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 403/2874 (14,01 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen
Autor beim kostenlosen, digitalen Magazin http://www.kryschen.de
Benutzeravatar
Offline
Ce Rhioton
Marsianer
Beiträge: 224
Registriert: 12. Februar 2017, 17:29
Ein flüssig geschriebener Roman, dem leider die storytechnischen Höhepunkte abgehen. Die Spannung hält sich in Grenzen.

Sehr schön hingegen das tragische Ende des Tääj Yöriil.

Glauben Jülziish an Schicksal?

Ein sinnloser Tod. So ist das Leben.

3/2/2
Die Zeit bleibt Sieger
Benutzeravatar
Offline
dandelion
Kosmokrat
Beiträge: 6645
Registriert: 15. August 2013, 22:23
Die Nebenhandlung mit den Blues fand ich durchaus spannend. Der überraschende Tod der Hauptfigur erinnert an so manchen Voltz-Roman. Ich denke, der Anklang an die Erzählweise der frühen Serie ist recht gut gelungen.
Offline
Trevor Casalle 839
Superintelligenz
Beiträge: 2911
Registriert: 21. Januar 2015, 21:38
Arthur Dent hat geschrieben:Aber irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht warm. Und auch mit dem Zyklus nicht. Ich weiß nicht. Da fehlt einfach das Salz in der Suppe.

Ja. Bis Band 4 war alles stringent und klar und Band 5 war eine sehr gute Einzelleistung. Seitdem ist ein gigantischer Hänger drin, man weiß nicht einmal, worum es jetzt eigentlich wirklich geht... Da können die Autoren noch so gut schreiben (was sie tun, auch Bernhard Kempen), das rettet den Gesamteindruck nicht.
Benutzeravatar
Offline
Tostan
Terraner
Beiträge: 1153
Registriert: 29. Juni 2012, 14:04
Wohnort: Wien
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Aber irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht warm. Und auch mit dem Zyklus nicht. Ich weiß nicht. Da fehlt einfach das Salz in der Suppe.

Ja. Bis Band 4 war alles stringent und klar und Band 5 war eine sehr gute Einzelleistung. Seitdem ist ein gigantischer Hänger drin, man weiß nicht einmal, worum es jetzt eigentlich wirklich geht... Da können die Autoren noch so gut schreiben (was sie tun, auch Bernhard Kempen), das rettet den Gesamteindruck nicht.


Äh ... Rhodan folgt den Spuren der Gruppe, die offenbar die Milchstraße infiltriert hat und die vielen Leute "entführt" hat....

:aa:

-O- Tostan -O-
To Live Is To Die
Offline
Yman
Plophoser
Beiträge: 458
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Tostan hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Aber irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht warm. Und auch mit dem Zyklus nicht. Ich weiß nicht. Da fehlt einfach das Salz in der Suppe.

Ja. Bis Band 4 war alles stringent und klar und Band 5 war eine sehr gute Einzelleistung. Seitdem ist ein gigantischer Hänger drin, man weiß nicht einmal, worum es jetzt eigentlich wirklich geht... Da können die Autoren noch so gut schreiben (was sie tun, auch Bernhard Kempen), das rettet den Gesamteindruck nicht.


Äh ... Rhodan folgt den Spuren der Gruppe, die offenbar die Milchstraße infiltriert hat und die vielen Leute "entführt" hat....


Früher wäre so etwas kompakt als Planetenroman mit einem Galbraith Deighton (oder einem bis dahin noch unbekannten Solab-Agenten, von mir aus auch mit einem noch jungen Alaska Saedelaere, aber nicht mit Rhodan) als Hauptfigur rausgebracht, eventuell mit einem weiteren Band als Fortsetzung, aber nicht zu einer ganzen Serie ausgewalzt worden.
Nächste

Zurück zu PERRY RHODAN-Terminus

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste