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Arthur Dent
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Hauptpersonen:
Perry Rhodan – Der Großadministrator trifft einen Kaiser.
Alaska Saedelaere – Der Mann mit der Maske begegnet einer Bestie.
Juki Leann – Die Nosmonerin kehrt auf ihre Heimatwelt zurück.
Darren Zitarra – Der Schwarzgardist hintergeht seinen Imperator.

Am 14. November 3430 verlässt die CART RUDO mit Perry Rhodan, Gucky, Alaska Saedelaere, Galbraith Deighton, Renier Bievre, Juki Leann und Darren Zitarra das Solsystem über die Temporalschleuse. Ziel des Schiffes ist das System von Boscyks Stern. Der Kaiser von Olymp, Anson Argyris, empfängt seine Besucher und lässt sich von den bisherigen Ereignissen berichten. Dabei werden von Deighton auch nachrichtendienstliche Erkenntnisse vorgetragen, die beunruhigend sind. Offenbar verschwinden auf solaren Welten seit geraumer Zeit tausende von Humanoiden, die nicht in das übliche Schema von Vermisstenfällen passen. Auch auf Olymp, auf Terra und sogar Nosmo sind Menschen verschwunden. Rhodan bildet zwei Teams, die diesen Vorkommnissen auf den Grund gehen sollen. SolAb-Agenten haben zudem herausgefunden, dass es in der Positronik des Sonnenpalasts auf Nosmo einen Datenbankbereich gibt, der sich dem Zugriff entzieht. Wenn es gelänge, diesen Bereich aufzuklären, dann könnte man diese Information benutzen, um eine Koalition mit dem Imperator einzugehen. Denn es ist zu vermuten, dass diese Erkenntnisse etwas mit der Unterwanderung des Imperiums zu tun haben. Diese Unterwanderung hatte Zeitspringer Zitarra bei seinen Ausflügen in die Vergangenheit feststellen müssen.

Unter dem Kommando von Alaska Saedelaere sollen die beiden Zeitspringer nach Nosmo fliegen, in den Sonnenpalast eindringen, die Informationen erbeuten und entkommen. Rhodan, Gucky und die anderen wollen indes auf Olymp der Angelegenheit mit den Vermissten nachgehen. Saedelaere bekommt von Rhodan noch den Auftrag, bei Verrat durch die Zeitspringer, seine Maske abzunehmen und die Agenten dadurch zu töten. Erschwerend für die Mission auf Nosmo kommt hinzu, dass nur ein schmaler Zeitrahmen zur Verfügung steht. Zwar ist das Intervall der Zeitsprünge von Leann und Zitarra gleich geblieben, aber die Sprünge in die Zeit werden wieder länger, wie Bievre feststellen muss. Beide Agenten machen noch vor dem Einsatz einen Zeitsprung, der eine Stunde in die Zukunft, bzw. in die Vergangenheit geht. Als Zitarra sich dabei selbst begegnet, fallen er und sein Zeitdouble in Ohnmacht. Während des Einsatzes auf Nosmo muss eine solche Situation vermieden werden.

Eine Springerwalze bringt das Team noch Nosmo. An Bord sind zwei hochmoderne terranische Space-Jets, die als Trojanisches Pferd dienen. Angeblich hat der Springer-Kapitän, der insgeheim für die SolAb arbeitet, die Raumschiffe für Dabrifa besorgt. Das Geschenk wird angenommen. An Bord gut versteckt sind Saedelaere und die Zeitspringer. Das Team muss zahlreiche Hürden nehmen, um in den Sonnenpalast einzudringen, der so heißt, weil er von hunderten künstlicher Sonnen angeleuchtet wird. Die verursachen aber auch Störstrahlungen, die das Team ausnutzt, dann einen See mit Dinosauriern durchquert und mit einer gewissen Kaltschnäuzigkeit in den Palast eindringt. Zeitweise verlässt das Team das Glück, denn sie bekommen zunächst keinen Zugang zu einer Positronik und müssen zudem in ihrer Maske als Angehörige der Palasttruppen an einer Feier zu Ehren des Imperators teilnehmen und stundenlang stillstehen.

Endlich erhalten sie Zugang zu einem unverschlossenen Raum mit Zugang zur Positronik. Während sich Juki Leann an die Arbeit macht entdeckt ihr Kollege im Wandschrank den Grund für den unverschlossenen Raum. Er findet den verprügelten und gefesselten Techniker des Raums. Plötzlich setzt wieder der Zeitsprung ein. Zitarra gerät in die Vergangenheit, überrascht dort den Techniker, den er überwältigt und die Tür für sein später kommendes Ich öffnet. Juki Leann reist in die Zukunft und hat dort die notwendigen Daten bereits gesammelt und auf Speichern abgelegt, die das Team nach einer Stunde nur noch aufnehmen muss.

Das Einsatzteam entert die Space-Jet, jagt ein Transformgeschoss von innen gegen den Schutzschirm des Palasts, der daraufhin eine Lücke bekommt, die sie zur Flucht nutzen. Trotz der Abwehrflotte um Nosmo gelingt die Flucht in den Linearraum. Später werden sie von der Springerwalze wieder aufgenommen.
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Arthur Dent
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In meinem Blog habe ich meine Ansichten zusammengefasst. Das kann, wer mag, hier lesen: https://uwebaetz.de/2017/06/14/ansichten-zu-perry-rhodan-terminus-heft-5/

Größte Probleme hatte ich diesmal mit dem Motiv, dem Ziel des Romans, das sich mir zu keiner Zeit erschlossen hat. Das bedaure ich sehr, hat der Roman doch ein paar gute Stellen. Trotz der Langsamkeit hat mir die Geschichte vom Flug der CART RUDO gut gefallen. Auch die Innenansichten Alaskas, als er alleine in der Kabine hockt und zu spät zur Besprechung kommt, sind gut gelungen.

Re: Spoiler Terminus 5: Im Sonnenpalast, v. Dietmar Schmidt

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 14. Juni 2017, 22:36

Trevor Casalle 839
Arthur Dent hat geschrieben:Größte Probleme hatte ich diesmal mit dem Motiv, dem Ziel des Romans, das sich mir zu keiner Zeit erschlossen hat.

Es wurde nicht gesagt, warum die verschwundenen Personen so wichtig sind für die Suche nach dem Heimlichen Imperium. Leider. Das ist die einzige Stelle, die ich im Roman sub-optimal gelöst finde. Das kann durchaus das Lesevergnügen etwas trüben.

Dabei wäre es so einfach gewesen: sowohl Wloto Gribsen als auch die Abenteuer in der dabrifanischen Botschaft in Terrania deuten doch sehr klar darauf hin, dass rund um Dabrifa eine Menge der Leute des Heimlichen Imperiums angesiedelt sein müssen. Dass gerade das Imperium Dabrifa massiv unterwandert sein müsste. Auch der Umstand, dass das komplette Normon-System in der potenziellen Zukunft des Jahres 3442 total zerstört ist, deutet darauf hin, dass sich hier ein Brennpunkt der Entwicklungen findet. An solch einer Stelle sucht man natürlich bevorzugt nach Spuren des Heimlichen Imperiums. Das ist dann auch ein absolut natürlicher und konsequenter Grund, ein Team nach Nosmo zu schicken.

Wenn Dietmar Schmidt das alles erwähnt hätte, dann wäre die (scheinbare) Logiklücke keine und das scheinbare Fehlen eines Motivs keines gewesen.
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Alexandra
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Nach Lektüre des ersten Kapitel ist das mein bisheriger Favorit in der Binnenhandlung. Die Beschreibung der Temporalschleuse ist atemberaubend und ich mag die Art der Kommunikation zwischen den Charakteren. Diese sind mir auch sympathischer, weil zurückhaltender - so kann ich auf sie zugehen und mir Gedanken machen, ohne dass mir gleich alles Mögliche über sie erzählt würde, und es sind schöne lange Szenen.
Diese Art zu schreiben passt wirklich genau zu dem alten Serienabschnitt, in den die Handlung gesetzt wurde.
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http://www.geisterspiegel.de/?author=197

Re: Spoiler Terminus 5: Im Sonnenpalast, v. Dietmar Schmidt

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 15. Juni 2017, 14:37

Trevor Casalle 839
Alexandra hat geschrieben:Nach Lektüre des ersten Kapitel ist das mein bisheriger Favorit in der Binnenhandlung. Die Beschreibung der Temporalschleuse ist atemberaubend und ich mag die Art der Kommunikation zwischen den Charakteren. Diese sind mir auch sympathischer, weil zurückhaltender - so kann ich auf sie zugehen und mir Gedanken machen, ohne dass mir gleich alles Mögliche über sie erzählt würde, und es sind schöne lange Szenen.

Mir geht es genauso.
Alexandra hat geschrieben:Diese Art zu schreiben passt wirklich genau zu dem alten Serienabschnitt, in den die Handlung gesetzt wurde.

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Günther Drach
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Zumindest ist Jukis Vater dem Henkersbeil entronnen. Wird nebenbei in zwei Sätzen erwähnt.
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Alexandra
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Und hier noch das Interview zum Roman.
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Günther Drach
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Arthur Dent hat geschrieben:In meinem Blog habe ich meine Ansichten zusammengefasst. Das kann, wer mag, hier lesen: https://uwebaetz.de/2017/06/14/ansichten-zu-perry-rhodan-terminus-heft-5/

Größte Probleme hatte ich diesmal mit dem Motiv, dem Ziel des Romans, das sich mir zu keiner Zeit erschlossen hat. Das bedaure ich sehr, hat der Roman doch ein paar gute Stellen. Trotz der Langsamkeit hat mir die Geschichte vom Flug der CART RUDO gut gefallen. Auch die Innenansichten Alaskas, als er alleine in der Kabine hockt und zu spät zur Besprechung kommt, sind gut gelungen.

Ich sehe eigentlich die gleichen Kritikpunkte wie du.
Nach dem Verlust von Sadinoha und Gribsen haben sie eigentlich keine Spuren mehr, denen sie folgen können. (Oder sollen sie etwa Nostradamus' Schriften nach Hinweisen durchkämmen oder alle lebenden und toten Schmitts/Schmidts/Smiths überprüfen? Sollte eigentlich nichts bringen, der stellvertretende SolAb-Chef hat mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln in zehn Jahren nichts gefunden. (*))
Jetzt wird plötzlich dieses verdächtige Verschwinden von Tausenden von Personen auf Hunderten von Welten über einen unbestimmten Zeitraum ins Spiel geworfen. Ja toll. Es hätte der Glaubwürdigkeit der Story eigentlich wirklich nicht geschadet, bekannte Verdachtmomente und Hinweise auf eine Verschwörung bereits zuvor zu etablieren (etwa in der Art, dass z.B. Mercant Deighton entsprechende Akten hinterlassen hatte, die eben auf die Verwicklung mysteriöser Mächte in Ereignisse der letzten Jahrhunderten hindeuten (so a la Mercants ungeklärte Fälle, Mercants X-Files)) und jetzt nicht einfach so aus dem Hut zu zaubern.
Und im Sonnenpalast ist also in einer Datenbank Verdächtiges gespeichert. Wow.
Habe ich richtig verstanden -- dort sind auch zwei Siganesen vor Ort aktiv? Die natürlich nicht eingesetzt werden, sondern ein im Außeneinsatz unerfahrener Anfänger und zwei eigentlich nicht vertrauenswürdige Dabrifa-Spione. Ja klar, macht enorm Sinn.

(*) Sinnvoller als nur diese tollen Spuren zu verfolgen wäre vielleicht Sadinohas Hinterlassenschaften zu durchforsten. Der Junge hat ja Jahre lang nach den Bossen des HIs gesucht und bestimmt auch Kontakte zu seinen freiheitskämpfenden Brüdern und Schwestern unterhalten.

P.S. Und natürlich meine üblichen Kritikpunkte: PR 404 zufolge betritt Alaska im Februar 3432 zum ersten Mal in seinem Leben olympischen Boden (er kennt nur Berichte über den Handelsplaneten) und begegnet auch zum ersten Mal Anson Argyris (auf Atlans Frage, ob er den Kaiser kenne, antwortet er mit "Nein" und die folgende Beschreibung bestätigt das eigentlich). Natürlich könnte man behaupten, dass Alaska und auch Argyris damals Atlan ggü logen und ihre bestehende Bekanntschaft verschwiegen. Und dann wartet am Ende dieses Minis ja ohnehin der Reset -- aber wäre es nicht einfach besser gewesen, in den Heften vorgegebene Informationen beizubehalten?
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zephydia
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Günther Drach hat geschrieben:
P.S. Und natürlich meine üblichen Kritikpunkte: PR 404 zufolge betritt Alaska im Februar 3432 zum ersten Mal in seinem Leben olympischen Boden (er kennt nur Berichte über den Handelsplaneten) und begegnet auch zum ersten Mal Anson Argyris (auf Atlans Frage, ob er den Kaiser kenne, antwortet er mit "Nein" und die folgende Beschreibung bestätigt das eigentlich). Natürlich könnte man behaupten, dass Alaska und auch Argyris damals Atlan ggü logen und ihre bestehende Bekanntschaft verschwiegen. Und dann wartet am Ende dieses Minis ja ohnehin der Reset -- aber wäre es nicht einfach besser gewesen, in den Heften vorgegebene Informationen beizubehalten?


Vielleicht geht es bei "Terminus" ja auch darum zu zeigen dass durch die dischronale Scherung die Vergangenheit sich verändert hat und vieles von dem was wir zu wissen glauben nicht mehr stimmt? So etwas wurde doch in der EA in der Geschichte um "Leticrons Säule" angedeutet?
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Arthur Dent
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zephydia hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:
P.S. Und natürlich meine üblichen Kritikpunkte: PR 404 zufolge betritt Alaska im Februar 3432 zum ersten Mal in seinem Leben olympischen Boden (er kennt nur Berichte über den Handelsplaneten) und begegnet auch zum ersten Mal Anson Argyris (auf Atlans Frage, ob er den Kaiser kenne, antwortet er mit "Nein" und die folgende Beschreibung bestätigt das eigentlich). Natürlich könnte man behaupten, dass Alaska und auch Argyris damals Atlan ggü logen und ihre bestehende Bekanntschaft verschwiegen. Und dann wartet am Ende dieses Minis ja ohnehin der Reset -- aber wäre es nicht einfach besser gewesen, in den Heften vorgegebene Informationen beizubehalten?


Vielleicht geht es bei "Terminus" ja auch darum zu zeigen dass durch die dischronale Scherung die Vergangenheit sich verändert hat und vieles von dem was wir zu wissen glauben nicht mehr stimmt? So etwas wurde doch in der EA in der Geschichte um "Leticrons Säule" angedeutet?

Nein, die Vergangenheit wird nicht geändert, bzw. bleiben alle bekannten Ereignisse so bestehen. Das hat Uwe Anton immer wieder betont.
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AARN MUNRO
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Wie ist das denn nun mit dem Schiffsdurchmesser? Mit oder ohne Ringwulst zu zählen? Ein Schlachtkreuzer der Solakklasse hat 500m Durchmesser, hieß es immer. Das impliziert in meiner Erwartungshaltung mit Ringwulst, weil natürlich der maximale Horizontaldurchmesser angegeben wird. Jetzt sind es aber 550m mit RW und nur 500m ohne. Was ist denn nun richtig?

BIn erst beim einlesen, aber bis jetzt schönes Heft. Bievre gut geschildert, sehr lebensecht, Rhodan gut eingeführt.Guter Humor. Auch die Selbstbezüglichkeit des Autors kommt nicht zu kurz ...(erster Satz!)
Zuletzt geändert von AARN MUNRO am 16. Juni 2017, 08:22, insgesamt 3-mal geändert.
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Tostan
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Arthur Dent hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:
P.S. Und natürlich meine üblichen Kritikpunkte: PR 404 zufolge betritt Alaska im Februar 3432 zum ersten Mal in seinem Leben olympischen Boden (er kennt nur Berichte über den Handelsplaneten) und begegnet auch zum ersten Mal Anson Argyris (auf Atlans Frage, ob er den Kaiser kenne, antwortet er mit "Nein" und die folgende Beschreibung bestätigt das eigentlich). Natürlich könnte man behaupten, dass Alaska und auch Argyris damals Atlan ggü logen und ihre bestehende Bekanntschaft verschwiegen. Und dann wartet am Ende dieses Minis ja ohnehin der Reset -- aber wäre es nicht einfach besser gewesen, in den Heften vorgegebene Informationen beizubehalten?


Vielleicht geht es bei "Terminus" ja auch darum zu zeigen dass durch die dischronale Scherung die Vergangenheit sich verändert hat und vieles von dem was wir zu wissen glauben nicht mehr stimmt? So etwas wurde doch in der EA in der Geschichte um "Leticrons Säule" angedeutet?

Nein, die Vergangenheit wird nicht geändert, bzw. bleiben alle bekannten Ereignisse so bestehen. Das hat Uwe Anton immer wieder betont.


Ich finde es schön, dass ihr ihm nicht zutraut, zu lügen .... :devil:
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AARN MUNRO
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Beim aktuellen Band bin ich ja noch mittendrin. dazu bemerke ich dann später etwas Kritik, aber bandunabhängig: die gewollte Retroschiene funktioniert nicht wirklich. sie wirkt zu gekünstelt, der Zeitgeist von damals ist nicht mehr einzufangen, auch, dann nicht, wenn man einige "Sir" und "Großadministrator" einfügt.Das wirkt dann nur wie übergestülpt. Das ist nicht den Autoren anzulasten , es funktioniert schlicht kaum bis nicht, da diese Methode der Darstellung so übergeworfen erscheint: die Kleidung, nicht die Haut. Verglichen mit den alten Bänden aus dieser Zeit. Es ist eine nette Remineszenz, ja, aber nur der Schatten, nicht die Figur. Dennoch: gute Retrodarstellung in ihrer künstlichen Konstruktion als Nachstellung der damaligen Schreibweise.
Zum aktuellen Band: Saedelaere gut geschildert in seiner Kabine und wie er zu spät zur Besprechung kommt. das passt. Auch die Anspielungen.
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Arthur Dent
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AARN MUNRO hat geschrieben:Wie ist das denn nun mit dem Schiffsdurchmesser? Mit oder ohne Ringwulst zu zählen? Ein Schlachtkreuzer der Solakklasse hat 500m Durchmesser, hieß es immer. Das impliziert in meiner Erwartungshaltung mit Ringwulst, weil natürlich der maximale Horizontaldurchmesser angegeben wird. Jetzt sind es aber 550m mit RW und nur 500m ohne. Was ist denn nun richtig?
...

Obwohl Du diesen Beitrag 3x geändert hast, werde ich nicht schlau daraus. Im Roman steht an mindestens 2 Stellen korrekt, dass die CART RUDO ein Schlachtkreuzer mit 500 m Kugelzellendurchmesser ist. An einer weiteren Stelle ergänzt der Autor, wiederum korrekt die Maße des Ringwulst. Alles in Ordnung!
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AARN MUNRO
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Arthur Dent hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Wie ist das denn nun mit dem Schiffsdurchmesser? Mit oder ohne Ringwulst zu zählen? Ein Schlachtkreuzer der Solakklasse hat 500m Durchmesser, hieß es immer. Das impliziert in meiner Erwartungshaltung mit Ringwulst, weil natürlich der maximale Horizontaldurchmesser angegeben wird. Jetzt sind es aber 550m mit RW und nur 500m ohne. Was ist denn nun richtig?
...

Obwohl Du diesen Beitrag 3x geändert hast, werde ich nicht schlau daraus. Im Roman steht an mindestens 2 Stellen korrekt, dass die CART RUDO ein Schlachtkreuzer mit 500 m Kugelzellendurchmesser ist. An einer weiteren Stelle ergänzt der Autor, wiederum korrekt die Maße des Ringwulst. Alles in Ordnung!



Ich bin ja noch mitten drin, erst auf Seite 14. Da ist nichts mit "in Ordnung" - Wenn der Autor sich später korrigiert - gut.
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AARN MUNRO hat geschrieben:Wie ist das denn nun mit dem Schiffsdurchmesser? Mit oder ohne Ringwulst zu zählen?

Ohne.

Günther
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AARN MUNRO
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Sind also die generell für Kugelschiffe angegebenen Durchmesser immer Schiffszellen-D oder Gesamt-D mit Ringwulst? 2500m bei einem Ultraschlachtschiff einschließlich oder plus RW?
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AARN MUNRO
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Moonbiker hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Wie ist das denn nun mit dem Schiffsdurchmesser? Mit oder ohne Ringwulst zu zählen?

Ohne.

Günther


Danke. Mein Folgeposting kam genau dazwischen. Betrachte es also als gegenstandslos.
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zephydia
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Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:
P.S. Und natürlich meine üblichen Kritikpunkte: PR 404 zufolge betritt Alaska im Februar 3432 zum ersten Mal in seinem Leben olympischen Boden (er kennt nur Berichte über den Handelsplaneten) und begegnet auch zum ersten Mal Anson Argyris (auf Atlans Frage, ob er den Kaiser kenne, antwortet er mit "Nein" und die folgende Beschreibung bestätigt das eigentlich). Natürlich könnte man behaupten, dass Alaska und auch Argyris damals Atlan ggü logen und ihre bestehende Bekanntschaft verschwiegen. Und dann wartet am Ende dieses Minis ja ohnehin der Reset -- aber wäre es nicht einfach besser gewesen, in den Heften vorgegebene Informationen beizubehalten?


Vielleicht geht es bei "Terminus" ja auch darum zu zeigen dass durch die dischronale Scherung die Vergangenheit sich verändert hat und vieles von dem was wir zu wissen glauben nicht mehr stimmt? So etwas wurde doch in der EA in der Geschichte um "Leticrons Säule" angedeutet?

Nein, die Vergangenheit wird nicht geändert, bzw. bleiben alle bekannten Ereignisse so bestehen. Das hat Uwe Anton immer wieder betont.


Ich finde es schön, dass ihr ihm nicht zutraut, zu lügen .... :devil:
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Wem Alaska oder Uwe? :D

Ernsthaft, mir wäre es lieber wenn Arthur Dent recht hat und in die Vergangenheit so bleibt wie sie war. Alles andere würde nur ein mega Chaos auslösen...

Und WENN ich etwas ändern würde, dann würde ich an der Stelle ansetzen wo die Laren die Milchstraße erobert haben und dafür sorgen das sie ganz schnell wieder aus der Milchstraße gekickt werden das Solare Imperium erstmal bestehen (kann man später immer noch in eine weniger militärische Föderation oder Allianz umwandeln) und uns die gruseliege Kosmische Hanse erspart bleibt.
Ich meine ein Großkonzern der im geheimen die Galaxis beherrscht und Kontrolle durch reihenweise Gehirnmanipulation der Bevölkerung ausübt und dazu noch allen Völkern ihre jeweiligen Zeitrechnungen wegnimmt und dafür sorgt das man seit seiner Gründung zählt... Bähhhh. Da kann Perry sich in der EA eigentlich nicht über die Thoogondu und ihre Gedächtnismanipulationen aufregen, er war nicht besser!

Re: Spoiler Terminus 5: Im Sonnenpalast, v. Dietmar Schmidt

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 16. Juni 2017, 09:44

Trevor Casalle 839
Tostan hat geschrieben:Ich finde es schön, dass ihr ihm nicht zutraut, zu lügen .... :devil:

Lügen? Sowas wird hinterher in der Perrypedia schlimmstenfalls unter "Autorenfehler" notiert! :P

Und wenn sich der Zeitablauf doch irgendwie ändern sollte, dann ist der Autor bei einer gut mit Motiven unterfütterten und konsistenten Darstellung der Geschichte allmächtig und es wird ggf. unter »Autokausalität« oder »dys-chronaler Scherung« verbucht.... Von Lüge kann da keine Rede sein, denn Autoren lügen nie, denn sonst könnten sie ja keine spannenden Geschichten erzählen, die den Leser mitnimmt, oder?

Leser wollen vor allem eine konsistente und nachvollziehbare Geschichte beginnend beim Motiv (im Krimi extrem wichtig - anderswo aber auch) vorgesetzt bekommen - was danach geschieht, fällt unter "Allmächtigkeit" eines Autors - und nicht unter "Lüge". ;)
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Günther Drach
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zephydia hat geschrieben:Vielleicht geht es bei "Terminus" ja auch darum zu zeigen dass durch die dischronale Scherung die Vergangenheit sich verändert hat und vieles von dem was wir zu wissen glauben nicht mehr stimmt? So etwas wurde doch in der EA in der Geschichte um "Leticrons Säule" angedeutet?

dys-chronal. Das Y und der Hyphen sind extrem wichtig.
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zephydia
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Günther Drach hat geschrieben:dys-chronal. Das Y und der Hyphen sind extrem wichtig.


Stimmt :o( Wobei allerdings laut Duden diese Vorsilbe eigentlich "dis" heißen müsste... :unschuldig: Aber was weiß der Duden schon vom Perryversum.
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zephydia
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AARN MUNRO hat geschrieben:Beim aktuellen Band bin ich ja noch mittendrin. dazu bemerke ich dann später etwas Kritik, aber bandunabhängig: die gewollte Retroschiene funktioniert nicht wirklich. sie wirkt zu gekünstelt, der Zeitgeist von damals ist nicht mehr einzufangen, auch, dann nicht, wenn man einige "Sir" und "Großadministrator" einfügt.Das wirkt dann nur wie übergestülpt. Das ist nicht den Autoren anzulasten , es funktioniert schlicht kaum bis nicht, da diese Methode der Darstellung so übergeworfen erscheint: die Kleidung, nicht die Haut. Verglichen mit den alten Bänden aus dieser Zeit. Es ist eine nette Remineszenz, ja, aber nur der Schatten, nicht die Figur. Dennoch: gute Retrodarstellung in ihrer künstlichen Konstruktion als Nachstellung der damaligen Schreibweise.
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Ich arbeite mich ehrlich gesagt noch durch Nr. 4 aber soweit ich bisher gelesen habe muss ich Dir zustimmen, die Hefte bisher lasen sich, abgesehen vom sietzen nicht anders als diejenigen die zur aktuellen Handlungdzeit spielen. Wenn ich ehrlich sein will hatte die Arkon Miniserie für mich mehr Retro-Flair und das obwohl sie viel weiter in der Zukunft stattfand. Aber sie hatte mehr von der Lockerheit und Verspieltheit die für mich den Charme der alten Hefte ausmacht...

Aber Terminus ist trotzdem interessant, nur eben nicht das was ich ursprünglich erhofft hatte.

Re: Spoiler Terminus 5: Im Sonnenpalast, v. Dietmar Schmidt

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 16. Juni 2017, 11:31

Trevor Casalle 839
Naja, etwas nur wegen "retro" zu lesen, macht wenig Sinn.

Terminus ist da eigenständig, nicht retro. Einige Konventionen der alten Serie werden eingehalten, das war es dann aber auch schon. Ansonsten wird man - aus meiner Sicht - sehr gut unterhalten.
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Naja, etwas nur wegen "retro" zu lesen, macht wenig Sinn.

Terminus ist da eigenständig, nicht retro. Einige Konventionen der alten Serie werden eingehalten, das war es dann aber auch schon. Ansonsten wird man - aus meiner Sicht - sehr gut unterhalten.


Das ich Terminus trotzdem interessant finde hatte ich ja gesagt nur hätte ich es gut gefunden wenn die neue Miniserie etwas weniger düster ausgefallen wäre. Denn die EA ist für meinen Geschmack schon finster genug.
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