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AARN MUNRO
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Alexandra
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zephydia hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:dys-chronal. Das Y und der Hyphen sind extrem wichtig.


Stimmt :o( Wobei allerdings laut Duden diese Vorsilbe eigentlich "dis" heißen müsste... :unschuldig: Aber was weiß der Duden schon vom Perryversum.

Die Begrifflichkeit des Perryversums steht in der Perrypedia, nicht im Duden. Trete ich eine Verschwörungstheorie los, wenn ich erwähne, dass so was "Neologismus" heißt?
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Alexandra
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Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben: ....
Ich finde es schön, dass ihr ihm nicht zutraut, zu lügen .... :devil:

Lügen? Lügen ist ein viel zu harter Ausdruck für die Lücken und Leerräume zwischen den Worten, die er immer wieder findet.
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AARN MUNRO
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Der Band wird flotter, die Action nimmt zu. Bievre wirklich gut beschrieben, ebenso die Zeitsprünge.Kleine Kausalkräuselungen zu geschlossenen Zeitlinien auf lokaler Ebene stören auch nicht. Mit den Selbstbetäubungen ist das Problem der Eigenbegegnung ganz gut gelöst. :D Nette Sprüche auch inzwischen. Der Autor ist eine echte Bereicherung! Gut so!
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Re: Spoiler Terminus 5: Im Sonnenpalast, v. Dietmar Schmidt

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 16. Juni 2017, 15:59

Trevor Casalle 839
AARN MUNRO hat geschrieben:Der Band wird flotter, die Action nimmt zu. Bievre wirklich gut beschrieben, ebenso die Zeitsprünge.Kleine Kausalkräuselungen zu geschlossenen Zeitlinien auf lokaler Ebene stören auch nicht. Mit den Selbstbetäubungen ist das Problem der Eigenbegegnung ganz gut gelöst. :D Nette Sprüche auch inzwischen. Der Autor ist eine echte Bereicherung! Gut so!

Sehe ich genauso! :D :D [bis auf das etwas unglücklich vergeigte Motiv alles sehr überzeugend!]

Dietmar Schmidt kommt ja in Band 10 zurück und schreibt einen weiteren Roman. Bin schon gespannt!
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AARN MUNRO
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Der Band wird flotter, die Action nimmt zu. Bievre wirklich gut beschrieben, ebenso die Zeitsprünge.Kleine Kausalkräuselungen zu geschlossenen Zeitlinien auf lokaler Ebene stören auch nicht. Mit den Selbstbetäubungen ist das Problem der Eigenbegegnung ganz gut gelöst. :D Nette Sprüche auch inzwischen. Der Autor ist eine echte Bereicherung! Gut so!

Sehe ich genauso! :D :D [bis auf das etwas unglücklich vergeigte Motiv alles sehr überzeugend!]

Dietmar Schmidt kommt ja in Band 10 zurück und schreibt einen weiteren Roman. Bin schon gespannt!



Ich bin ja noch nicht fertig (zuviel Arbeit) aber komme flott voran. Mir sind ein paar unglücklich wirkende Formulierungsfehler aufgefallen, aber der Autor ist "drin" im Thema und im Perrykosmos, deshalb wirkt der Band sehr dicht auf mich und überzeugt. Auch Alaska.
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Kritikaster
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Alexandra hat geschrieben: Die Beschreibung der Temporalschleuse ist atemberaubend und ich mag die Art der Kommunikation zwischen den Charakteren.

Das sorgfältige Durchdenken und nachvollziehbare Schildern technischer Abläufe hält der Autor fast den gesamten Roman über durch und ermöglicht somit auch mir ein genussvolles Lesen. Die einfühlsamen und häufig humorvollen Schilderungen der Personen und ihrer Interaktion gefallen mir auch sehr. Schade, dass der große Rahmen der Handlung nicht passt. Die Zusammensetzung der Aktionsgruppe ist so absurd begründet wie die gesamte Aufgabenstellung. Zum Ende des Romans hin wird es dann auch im Detail etwas weniger nachvollziehbar (was Leann da in zehn Zukunftsminuten schafft, lässt auf einen zusätzlichen personeninhärenten Zeitbeschleuniger schließen). Sehr schön die abschließende Konstatierung eines veritablen Zeitparadoxons. Aufgrund vieler wirklich überzeugender Textpassagen insgesamt ein sehr lesenswertes Heft. 8-)
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Günther Drach
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was ist 'bluesfarben'?
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men

Re: Spoiler Terminus 5: Im Sonnenpalast, v. Dietmar Schmidt

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 18. Juni 2017, 15:15

Trevor Casalle 839
Günther Drach hat geschrieben:was ist 'bluesfarben'?
blau oder rosa, suchs dir aus...
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AARN MUNRO
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Kritikaster hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben: Die Beschreibung der Temporalschleuse ist atemberaubend und ich mag die Art der Kommunikation zwischen den Charakteren.

Das sorgfältige Durchdenken und nachvollziehbare Schildern technischer Abläufe hält der Autor fast den gesamten Roman über durch und ermöglicht somit auch mir ein genussvolles Lesen. Die einfühlsamen und häufig humorvollen Schilderungen der Personen und ihrer Interaktion gefallen mir auch sehr. Schade, dass der große Rahmen der Handlung nicht passt. Die Zusammensetzung der Aktionsgruppe ist so absurd begründet wie die gesamte Aufgabenstellung. Zum Ende des Romans hin wird es dann auch im Detail etwas weniger nachvollziehbar (was Leann da in zehn Zukunftsminuten schafft, lässt auf einen zusätzlichen personeninhärenten Zeitbeschleuniger schließen). Sehr schön die abschließende Konstatierung eines veritablen Zeitparadoxons. Aufgrund vieler wirklich überzeugender Textpassagen insgesamt ein sehr lesenswertes Heft. 8-)



Stimme zu: die guten Passagen überdecken die nicht ganz so guten und die sehr wenigen Fehlformulierungen. Global gesehen ein wirklich sehr flüssig lesbares, gutes Heft. Meiner einer Meinung nach. :D
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Tennessee
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Also...

der Roman hat mich grundsätzlich gut unterhalten, aber

- Alaska Saedelaere, ein Mann ohne Außendiensterfahrung, letztendlich ein "Bürohengst", der u.a. mit einem mehrstündigen Stehen Probleme hat, dessen Psyche durch das Cappinfragment (welches ja dann auch noch "strahlend reagiert" und insgesamt mehr Umstände macht als es Vorteile bringt) eher instabil als stabil ist, zum Einsatzleiter zu machen, ist wohl eher einem nostalgischen Gedanken geschuldet, denn einem notwendigen. Natürlich, Saedelaere ist eine beliebte Figur und über solche Mini-Serien auch mal in die "Vorvergangenheit" beliebter Personen zu schauen ist sehr charmant und erfreulich, allerdings schien mir hier der Gedanke tragender, unbedingt einen "alten Helden" in der Handlung haben zu müssen als eine passende Geschichte zu erzählen. Nicht falsch verstehen, ich habe lieber die Haupt"helden" als Haupthandlungsträger als ein austauschbares Nebenpersonal. Doch meine ich, dass diese Personen dann auch passend eingefügt werden sollten. Ein ausgebildeter SalAb-Agent und Attentäter - und man möge mir nicht erzählen, dass das SI so jungfräulich unschuldig ist, dass es nicht über Personal verfügt, das die Zeitspringer multipler hätte abmurksen können als ein "auffälliges Gesicht" zu offenbaren - wäre für die Geschichte naheliegender gewesen. Selbst ein unfall- oder zufallsbedingter Einsatz Saedelaeres als dritter oder vierter Mann hätte ich für naheliegender gehalten. So wäre auch Saedelaeres Unsicherheit in diesem für ihn neuem Gebiet des Agenteneinsatzes erzählerisch kohärenter gewesen. Aber immerhin durfte er sich am Ende durch Juki Leann noch einmal passend bedauern lassen.

- habe ich das überlesen oder war der Agenteneinsatz letztendlich nicht doch etwas einfach dafür, dass zu Beginn solche Hürden und Schwierigkeiten aufgebaut wurden? Ich meine, eine solch durchstrukturierte Feierlichkeit, solch überwachte und totalitäre Strukturen - und die drei Agenten schlüpfen dann plötzlich völlig unbeobachtet (Kameras???) durch den Hochsicherheitspalast? Wie gesagt, vielleicht habe ich da was überlesen, aber mir erschien es dann doch etwas einfach dafür, dass man den Endruck hatte, dass man bei Dabrifa nicht einmal unbemerkt Husten könnte.

Es mag nun etwas seltsam daherkommen, aber Rhodans Befehl an Saedelaere, die beiden Agenten notfalls umzubringen, war erneut ein Aspekt an der Figur Rhodan, der mit sehr gut gefiel. Klar, es ist ein Mordbefehl. Aber mir erschien er für die Person, Position und Situation des "Großadministrators Rhodan in der Spionagekrise" sehr passend. Dass er nun ausgerechnet Saedelaere wählte.... nun ja, das habe ich oben schon ausgeführt.

Insgesamt ein m.E. unterhaltsamer Roman, dessen erzählersich-konzeptionellen Schwächen die schriftstellerischen Stärken merkbar minderten.

lg
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„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Goshkan
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Auf mich wirkte er ernüchternd: 2-5-2. Das Aufblitzen von guten Szenen (wenige zu Beginn, am Ende mehr) konnte für mich das langatmige Geschwafel nicht wettmachen. Schade.
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AARN MUNRO
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@Tennessee:
Es ist eigentlich kein "Mordbefehl"- Dabrifa und das SI befinden sich in einem nur halb erklärten Krieg, sie sind Gegner/Feinde. Soldaten sind uniformiert. nach der Genfer Konvention ist es erlaubt, auf klar erkennbare feindliche Kämpfer zu schießen, da sie keine Zivilisten sind. Mithin ist es kein Mord, sondern eine gezilete Feindtötung, um Schaden für einen selbst zu verhindern (SI). Keine niederen Bewegggründe von Rhodan: weder Eifersucht, Raffsucht, Neid, ungesetzliche Bereicherung. Auch kein Zorn, Affekt, Rachsuchtt, Amoklauf etc. Also kein Mordmotiv. Das ist in der Moraltheorie ein Unterschied!
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Tennessee
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AARN MUNRO hat geschrieben:@Tennessee:
Es ist eigentlich kein "Mordbefehl"- [...] Also kein Mordmotiv. Das ist in der Moraltheorie ein Unterschied!


Salut Aarn,

danke für die Erläuterung. Ich kenne mich mit diesen Begriffen nicht so gut aus. Bin ja weder Jurist noch Militärfachmann oder so.

Aber auch wenn es eine gezielte Feindtötung statt eines Mordbefehls, finde ich die Figur Rhodan gut dargestellt.

LG
Ten
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Goshkan
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AARN MUNRO hat geschrieben:. Das ist in der Moraltheorie ein Unterschied!

Tschuldige wenn ich mich ungefragt einmische. Aber was genau ist die Moraltheorie? Gibts da genau eine?
Katrone aus Überzeugung.
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AARN MUNRO
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Tennessee hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:@Tennessee:
Es ist eigentlich kein "Mordbefehl"- [...] Also kein Mordmotiv. Das ist in der Moraltheorie ein Unterschied!


Salut Aarn,

danke für die Erläuterung. Ich kenne mich mit diesen Begriffen nicht so gut aus. Bin ja weder Jurist noch Militärfachmann oder so.

Aber auch wenn es eine gezielte Feindtötung statt eines Mordbefehls, finde ich die Figur Rhodan gut dargestellt.

LG
Ten



Da stimme ich Dir zu! :st:
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AARN MUNRO
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Goshkan hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:. Das ist in der Moraltheorie ein Unterschied!

Tschuldige wenn ich mich ungefragt einmische. Aber was genau ist die Moraltheorie? Gibts da genau eine?



Das kann ich nur in einem eigenen Thread ausführlich beantworten. Soviel hier nur: Ja und Nein. Gerne PM für ausführlichere Diskussion. Muss aber erst mein Postfach hier im Forum räumen, es ist voll! Eine Antwort dauert also eine Weile - oder eigener Thread unter Fandiskussionen, bitte.Das geht dann schneller.
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Richard
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Sorry fuer OT...

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Ich wuerde in so einem Fall jedenfalls erst mal als Grundlage den auch den Begriff Moral auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Der entsprechende Wikiartikel ist da jedenfalls ganz gut wie ich finde:

https://de.wikipedia.org/wiki/Moral.
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AARN MUNRO
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Richard hat geschrieben:Sorry fuer OT...

---

Ich wuerde in so einem Fall jedenfalls erst mal als Grundlage den auch den Begriff Moral auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Der entsprechende Wikiartikel ist da jedenfalls ganz gut wie ich finde:

https://de.wikipedia.org/wiki/Moral.

Ja, der Artikel fängt schon einmal gut mit Grunddefinitionen an. Jetzt kommt noch die Ethik hinzu. Real existierende Moralvorstellungen können dann daran als Richtlinie ebenso ausgerichtet werden wie fiktive von erfundenen, kosmischen Völkern.
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Yman
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Günther Drach hat geschrieben:Und im Sonnenpalast ist also in einer Datenbank Verdächtiges gespeichert. Wow.
Habe ich richtig verstanden -- dort sind auch zwei Siganesen vor Ort aktiv? Die natürlich nicht eingesetzt werden, sondern ein im Außeneinsatz unerfahrener Anfänger und zwei eigentlich nicht vertrauenswürdige Dabrifa-Spione. Ja klar, macht enorm Sinn.

(*) Sinnvoller als nur diese tollen Spuren zu verfolgen wäre vielleicht Sadinohas Hinterlassenschaften zu durchforsten. Der Junge hat ja Jahre lang nach den Bossen des HIs gesucht und bestimmt auch Kontakte zu seinen freiheitskämpfenden Brüdern und Schwestern unterhalten.

P.S. Und natürlich meine üblichen Kritikpunkte: PR 404 zufolge betritt Alaska im Februar 3432 zum ersten Mal in seinem Leben olympischen Boden (er kennt nur Berichte über den Handelsplaneten) und begegnet auch zum ersten Mal Anson Argyris (auf Atlans Frage, ob er den Kaiser kenne, antwortet er mit "Nein"


An diesen Kritikpunkten komme ich auch nicht vorbei. Den PR Error 404 hätte man vermeiden können, und die beiden Siganesen wären sehr viel glaubwürdiger gewesen, als Alaska und die Zeitspringer in den Einsatz zu schicken, aber der Roman hat mir sehr viel besser gefallen als Terminus 4 von Susan Schwartz, nach dem ich am liebsten ausgestiegen wäre. Ein Glück, dass ich nicht wie bei PR Jupiter mit Band 4 aufgegeben habe.

Es stimmt auch, dass Dietmar Schmidt sich für vieles viel Zeit nimmt, z.B. für die Durchquerung der Temporalschleuse, aber es hat mir trotzdem sehr gefallen. Die Darstellung dieses Vorgangs hätte ich mir als Titelbild gewünscht. Mit dem tatsächlichen Titelbild kann ich nichts anfangen. Das, was mich interessiert hätte, ist nicht mal ansatzweise zu sehen. Innenillustrationen gibt es leider auch keine. Die letzten zwei Redaktionsseiten von Uwe Anton haben mich nicht interessiert. Bei der nächsten Miniserie hätte ich lieber eine lebendige actionbetonte Innenillustration als diese unnötigen, uninteressanten Textseiten.
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Tifflor2012
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Das NÖ von diesem Wissenschaftler ist mir noch halbwegs bekannt. Aber warum wird das YO wenn er dieses seltsame Deutsch benutzt, mit U am Ende geschrieben?
Von meinem Terra Mobile gesendet.
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wepe
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Weil er es so ausgesprochen hat? Der Sound von Rainer ist mir noch gut im Ohr ... :st: Allerdings fände ich "j" passender: Jou!
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Alexandra
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Um in den Text reinzukommen, schreibe ich jetzt tatsächlich meine Privatspoiler, und ich komme dadurch wesentlich besser rein. Hey, ich dachte, ich kenne den Text!

Zum ersten Kapitel:
Spoiler:
Im Sonnenpalast von Dietmar Schmidt
Spoiler, 1. Kapitel


Der Roman erzählt die Geschichte zweier Besuche. Einer ist willkommen – der beim Kaiser von Olymp, Anson Argyris, dem Verbündeten außerhalb des zeitversetzten Solsystems. Der andere ist hochgradig unwillkommen, und das ist der im Sonnenpalast des Imperators Dabrifa, eines luxusverliebten Despoten, wobei zu Zwecken der Informationsbeschaffung Saurierteich, Festbankett und Absicherungen durchquert werden müssen. Verdeckt bleiben beide.

Am Zapfstrahl des Gezeitenwandlers beginnt der Roman, am gleißenden Hypertronstrahl, der das gestaltlose, düsterrote Wallen des Antitemporalen Gezeitenfeldes speist, und bei einer Emotionautin mit rotvioletter Frisur und trkisfarben geschminkten Lippen, deren Finger am Metallplastikgehäuse der SERT-Haube entlangstreichen, mit deren Hilfe sie durch Gedankenkraft das Schiff steuern kann. Sie macht sich bereit, denn an diesem 14. November 3430 wird die CART RUDO die Temporalschleude durchqueren, die das Solsystem vom Rest der Galaxis trennt, und die Route ist schwer zu fliegen. Perry Rhodan, Gucky, Galbraith Deighton und das hyperphysikalische Genie Renier Bievre sind an Bord, zusammen mit dem anvisierten Einsatzteam: Alaska Saedelaere, Juki Leann und Darren Zitarra.

Dann beginnt die eindrucksvollen Durchquerung der Temporalschleuse, deren Farbschichten, wie Bievre erklärt, keine räumliche Dimension enthalten, sondern eine Manifestation hyperphysikalischer Vorgänge darstellen: Sie zeigen den Abstand der jeweiligen Relativzukunft, der Labilzeit, zur Zeit des Einsteinraums an. Beim Durchqueren werden die zu passierenden Farbschichten von Bievre rrläutert und von einem blutjungen Fähnrich kommentiert, auf den das aufscheinende weiche Buttergelb wirkt, als habe ein kosmischer Herrscher einen Schalter umgelegt. Ein dritter vergleicht es mit seinem endoskopierten Mageninhalt.

Ein schwerer Flottentender der DINO-Klasse erwartet sie. Auf ihm ist ein gigantischer Torbogentransmitter installiert, den die mit Triebwerksringwulst um den Äquator 550 durchmessende CART RUDO im Verschlusszustand anfliegt, »über die bläulich schimmernde Terkonitstahlfläche« dahingleitend. »über Traktorstrahler, Prallschirmprojektoren und Lukentore hinweg zum rot leuchtenden Transmitterbogen«. Heftiger Entzerrungsschmerz flammt auf, und als er abklingt, sehen sie endlich wieder tiefschwarzes All mit einer matten, roten Sonne davor: Boscyks Stern. Schiffe der Galaktischen Freihändler kommen ihnen entgegen. Die Sonne erzeugt derartig viel energetischen Wirrwar, dass sie fast perfekt vor Ortung schützt.

Sie sind da. Als Carter die SERT.Haube absetzt, erhebt sich eine junge Frau mit dunkelblauen Haaren. Takaro Sukurai stellt sich hinter den Mann, den sie die ganze Zeit nicht aus den Augen gelassen hat, den mit der Narbe am Nasenflügel, um den sich alles dreht: Perry Rhodan.

Ein Sergeant schaltet einen zweiten Transmitter ein, einen in Zimmergröße. Eine eindrucksvolle Erscheinung tritt aus der Schwärze: Zwei Meter groß, die langen schwarzen Haare durch einen fünf Zentimeter breiten rasierten Scheitel getrennt, Der lange, schwarze Bart ist in Zöpfe geflochten und klemmt unter den Schulterstücken aus unbezahlbar teurem Howalgonium. .Die Kleidung des großen Mannes entspricht dem Gegenwert kleinerer Sternenreiche. Sein Koppelschloss zeigt das Gesicht des Roi Danton, Rhodans Sohn … und nach tausend Jahren schmerzt den díe Wunde noch, denn sein Sohn gilt als tot. Das Schloss schirmt die Streustrahlung des Robotkaisers ab.

Die beiden Staatsmänner gehen in den Besprechungsraum. Galant wird Major Surukai vorgestellt, die sich dem Handkuss des Kaisers entzieht. Doch sobald das Schott sich schließt, wird der Robotkaiser sachlich. Er erkundigt sich, warum Rhodan nur zwei Wochen nach dem Eintreten des Fall Laurin die Planung umstößt und das versteckte Solsystem verlässt.
In diesem ersten Kapitel verzichtet Rhodan auf Antwort.

To be continued ...
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Klaus N. Frick
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AARN MUNRO hat geschrieben:@Tennessee:
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Alexandra
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Kapitel 2 ... kein richtiger Spoiler, aber so komme ich in den Aufbau rein. Es wird halt sehr viel rekapituliert, so dass dieses zweite Drittel der Miniserie noch mal einen Neustart hat.

Spoiler:
Kapitel 2 - Spoiler
Maske, Identität und Tradition als Beharren in der Zeit – im Gegensatz zum Zeitsprung – bestimmen diesen Serienabschnitt, der durch Alaska Saedelaeres einsames Brüten in seiner Kabine eingeläutet wird. Er betrachtet seine Maske: »Sein Gesicht lag auf dem Tisch vor ihm. Sein Gesicht für die Außenwelt. Für den Kosmos.« Wobei die Handlung unsere Helden aus dem zeitversetzten Solsystem hinausführt. Und dabei verbergen sie sich. Mit Maske, in Maske ... vor Maske?

Alaska muss die Maske tragen, weil er einen Unfall bei einem Transmittertransport hatte: Während sein Körper, in Energie aufgelöst, von der Sende- zur Empfangsstation geschickt wurde, stieß er mit einem anderen Wesen in gleichem Zustand zusammen. Ein Klumpen fremder Materie blieb in seinem Gesicht hängen, den er selbst wunderschön findet, der aber jeden anderen Betrachter unweigerlich in Wahnsinn und Tod treibt. Er grübelt, was für ein Wesen dies war, wie es ihm geht, ob er selbst überhaupt noch ein Gesicht hat und was die erzwungende Einsamkeit in seinem Leben veränderte.

Trivideoaufnahmen – Fotos – beschwören die Einsamkeit seiner Jugend herauf. Auch die seiner Kindheit, beginnend mit seinem Vater Tresham Saedelaere, Agent der Solaren Abwehr, für den die Familie seine Maske war, seine Tarnexistenz. Für den Alaska wohl nie mehr war als Tarnung, und für dessen Dienststelle er jetzt arbeitet, seit er unter schweren, durch den Unfall bedingten Depressionen leidet und seine Maske tragen muss.

Es war Galbraight Deighton, der Gefühlsmechaniker, der ihn für die SolAb verpflichtete, auf den Alaska hörte, obwohl er weiß, dass er Gefühle manipuliert. Und jetzt ist er plötzlich Verhörspezialist und auf dem Weg in einen gefährlichen Einsatz, ohne es zu wollen. Warum er, dessen Maske so auffällig ist, beim geplanten Unternehmen dabei sein soll, ist ihm ein Rätsel. Und vor lauter Grübeln kommt er zu spät.

Und so sitzen alle am Tisch, als Alaska hereinstolpert: Perry Rhodan, LeibwächterinTakayo Sukurai, Mausbiber Gucky, das hyperphysikalische Genie Renier Bievre und sein Chef. Etwas abseits sitzen die beiden Zeitspringer, Juki Leann und Darren Zitarra. Die Runde beherrscht die breite, auffällige Gestalt des Kaisers der Freihändler, Anson Argyris.

Damit beginnt das nächste Maskenspiel. Alaska ist froh, zu wissen, wer Argyris ist. Nämlich der Freihändlerkaiser. Doch Argyris ist darüber hinaus seit Jahr und Tag ein Vario-500 eiförmiger Roboter mit Kokonmaske. Das war er schon, als Rhodans Sohn Michael die Freihändler anführte, maskiert als ein französischer Adeliger namens Roi Danton aus der Zeit des Sonnenkönigs. Deshalb trägt Argyris Rois Konterfei auf der Gürtelschnalle.

Verwirrspiel … Alaska vermutet, Argyris würde eine Vorrangstellung gegenüber Rhodan beanspruchen, als er nach seiner Leibwache fragt. Rhodan behauptet, die schütze gerade sein Double, einen Vario-300 mit Kokonmaske. Und Argyris merkt an, dass er so ein Gerät auch gern hätte. Und Gucky widerspricht, dass man ihn nicht kopieren könne. Ha!

Alaska vermutet wegen der Untertöne, Argyris könne vielleicht etwas mit der Produktion des Roboterdoubles zu tun haben und versucht seine Abneigung gegen den Kaiser abzuschwächen, indem er sein Verhalten auf das anachronistische Brauchtum der Freihändler zurückführt, einer Maske, hinter der Argyris sich freiwillig verbirgt, wo er selbst eine tragen muss, und nimmt sich vor, ihm offener zu begegnen ... welch Ironie!

Dann rekapitulieren die Besucher das Geschehen der ersten vier Bände vor dem Kaiser: Das Einschmuggeln der WOOGAN-237, die beiden Zeitspringen, das Sich-Auflösen von Wloto Gribson und die Zeitpartikel, mit denen die Körper der anderen beiden sich aufluden; wobei Bievre wieder mal aufstößt, weil es Zeitpartikel nicht gibt. Argyris erfährt, dass die beiden alle drei Tage einen Zeitsprung identischen Ausmaßes in entgegengesetzte Zeitrichtungen machen, also temporal verschränkt sind, und deshalb wissen, dass das Solare Imperium und das Imperium Dabrifa in zwölf Jahren zerstört sein werden, die Unterblichen tot. Dies gilt es zu verhindern.

Auch Deightons Stellvertreter trägt Maske: Tezen Sadinoha gehört zu den Gegnern … falls er es ist und nicht jemand anders seine Identität angenommen hat. Der hat die Zeitspringer ursprünglich befreit und in die dabrifanische Botschaft gebracht. Zitarra berichtet von einer mitgehörten Unterhaltung über eine Unterwanderung durch den Feind. Leann fügt hinzu, jeweils einer der Verschwörer sei in der Zielzeit anwesend. Und dass sie Zitarra in der Zukunft getötet hat; nach der Rückkehr fiel er ins Koma.

Bievre paraphrasiert in hyperphysikalischem Kauderwelsch, Fachtermini. Es fällt der Begriff Terminus. Der Terminus Terminus? Was Terminus ist, weiß noch keiner, allerdings hat Terminus Truppen, die kämpfen können. Und Gucky schildert, wie der zurückgekehrte Darren zu flackern begann und etwas aus ihm aufstieg, während Juki etwas von Zeitenergie und Merkur krächzte. Und der aufsteigende Schemen war Wloto Gribson. Für die resultierende veränderte Wahrnehmung von Zitarras Körper prägt Bievre den Begriff der Paramodulation.

Zuletzt bericht Gucky dem Kaiser vom Kampf zwischen Sadinoha und Gribson in Zitarras Körper, während dem Gucky Parafähigkeiten und Icho Tolots Riesenkräfte gleichermaßen unnütz waren, und vom Aufbau der eigentlich desaktivierten Temporalschleuse. Juki spricht von ihrem Kältegefühl, dass den Zeitsprung ankündigt, und von der Gefahr einer Resonanzkatastrophe bei einem Sprung so nah an der Zeitschleuse. Rhodan erzählt, wie dann die beiden Fremden auf geistiger Ebene gegeneinander kämpfen, der eine den andern ins Abstrahlfeld des nicht auf eine Gegenstation geschalteten Transmitters zerrte und die beiden sich beim Entmaterialisieren in antike Obelisken verwandelten. Bievre fügt hinzu, dass danach die Temporalenergie in den Körpern der Zeitspringer reduziert war.

Nun wissen sie, dass das Antitemporale Gezeitenfeld geschützt werden muss und dass es beim Gegner zwei Fraktionen gibt. Deighton bringt neue Informationen ein: Auf diversen solaren Welten, auch auf Olymp und auf Osmo, verschwinden seit einiger Zeit Tausende von Humanoiden, die nicht den üblichen Kategorien von Vermisstenfällen entsprechen. Rhodan beschließt ein zweigleisiges Vorgehen: Auf Olymp nachzuforschen und auf Nosmo, im Sonnenpalast des Diktators Dabrifa.


So - jetzt wundere ich mich nicht mehr, dass ich da so schwer reinkam.
Und Gribson, der den Körper anderer ergreift, um die Weltherrschaft an sich zu reißen, erinnert mich jetzt an Brain. Wo ist Pinky?
Endlich ein Name, den ich nachvollziehen kann.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
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