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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Alexandra
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Zu Kapitel 3 ... war das mit Gribson - Brain verständlich? von wegen Greifen, grip, Grips und so. Sprechender Name. Ich finde es gut, wenn die Namen etwas ausdrücken. Dann muss ich mir nicht so viel merken.

Mein Privatspoiler zu Kapitel 3
Spoiler:
Kapitel 3 - Spoiler
Die Sicherheitsvorkehrungen des Palasts gelten als unüberwindlich. Zwei eingeschleuste siganesische Spezialisten – das sind vom Planeten Siga stammende, handspannenlange, grünhäutige Nachkommen von Terranern, die für den Geheimdienst USO arbeiten – haben Informationen weitergeleitet, bleiben jedoch im Verborgenen. Andere Leute müssen ran. Denn es soll in der Positronik des Sonnenpalasts auf Nosmo einen Datenbankbereich geben, der sich dem normalen Zugriff entzieht. Könnte man dies dem Diktator zeigen, so wäre er vielleicht von der Existenz einer heimlichen Unterwanderung zu überzeugen und könnte hierdurch die Galaktische Koalition, von der Leann auf ihrem Zeitsprung im Jahre 3442 gehört hat, schon elf Jahre früher haben.

Weitere Überlegungen gelten dem Heimlichen Imperium, dem verborgenen Gegner. Er sei parapsychisch hochbegabt und so effizient, dass Lean den Leichnam von Dabrifa, ein zerschlagenes Imperium und die Trümmer des Nosmo-Systems sah. Das heimliche Auftreten deutet auf das Fehlen militärischer Macht hin – jedenfalls im Moment. Man diskutiert, ob man durch Gegenmaßnahmen die gesehene Zukunft verhindert oder in die Wege leitet.

Wer geht? Gucky nicht, denn sicher gibt es Parafallen. Er wird bei Rhodan und Sukurai bleiben und sich mit den Vermisstenfällen beschäftigen. Saedelaere, Leann und Zitarra sind die Auserwählten. Letztere, weil sie sich vor Ort auskennen, und Saedelare … nun, er ist entsetzt, denn er war noch nie in einem Außeneinsatz. Er sei mentalstabilisiert, erfährt er erst mal. In einem Gespräch unter vier Augen beantwortet Rhodan ihm erst mal die Frage, warum der Kaiser nichts von Nostradamus und Schmitt erfährt: Er sieht keinen Handlungsbedarf, da die Cynos im ATG-Feld gefangen seien. Rhodan begründet dies. Dann spricht Alaska die Entdeckungsgefahr und die mangelnde Loyalität der Zeitspringer an. Vor ersterer, erklärt Rhodan, schütze die Ortskenntnis von Leann und Zitarra. Und dann erfährt Alaska, warum er mitgeht: nämlich als Notbremse. Im Fall des Verrats soll er seine Maske abnehmen und ihnen sein Gesicht zeigen. Rhodan schluckt, als er diesen Befehl gibt, ist aber entschlossen.


Zu den Mechanismen der Spannungserzeugung: Es wird eine detaillierte strategische Landschaft aufgebaut, in allen Einzelheiten. Keine Spannung durch Verbergen, sondern eine durch Identifikation des Lesers mit Kompetenz: Durchdenkt der Leser das Procedere, so fühlt er sich fähig und beginnt sich mit dem Einsatz zu identifizieren, einfach weil er jetzt schon so viel weiß.

Das finde ich wesentlich interessante als Knallbummeffekte und Verfolgungsjagden. Allerdings auch ziemlich materiallastig. Ich hatte das jetzt mehrfach gehört und musste beim schriftlichen Herausarbeiten der im Text explizit dargelegten Zusammenhänge trotzdem mehrfach nachlesen.

In der Kategorie des Runterfahrens der Begrifflichkeit, der Serienterminologie als Curling-Hilfe (metaphorische Eispolitur) für Neuleser ist ziemlich viel Luft nach oben.

Alaskas ständige Suche nach Worten wiederum bietet ein schönes retardierendes Moment, dass den dicht beladenen Textfluss in sinnvoller Weise verlangsamt und dem Leser Gelegenheit zur Sympathieentwicklung gibt.
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Alexandra
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Zu 4 mache ich jetzt keinen Spoilertag; das ist halt eine Mischung aus Nacherzählen und Besprechen.

Kapitel 4
Renier Bievre muss sich mit der Problematik der Zeitspringer auseinandersetzen. Es geht einerseits um ihn: Der Auftakt verstärkt die Gestaltung des Hyperphysikers als Denkmal für Rainer Castor, der sich bekanntermaßen ebenso extensiv mit den Arkoniden auseinandersetzte und über die Thematik der Eigenregie entsteht eine Parallele zur Beschreibung der Aufbruchssituation auf der Freihändlerwelt in Band 6. War doch 6?

Bievres Überziehen des Abgabezeitpunkts wird bei mir wohl auf ewig von einer Echtweltparallele überlagert, und zwar bin ich bei der SOL beim Redigieren der Gersting/Thez-Kolumne beteiligt, schreibe meine eigene Kolumne zum gleichen Thema (mit meist anderen Ansichten) aber im Corona-Magazine, wo Uwe Anton seine Comic-Kolumne reingibt. Und ich liefere (aus thematischen Gründen) immer auf den letzten Drücker ab, während der Streber immer schon beim allerersten Überblick unter „eingetroffen“ rangiert, und jedesmal überlege ich, welche Zeitschleifen er benutzt, weil er das ja neben den paar Romanen und Übersetzungen zur Entspannung schreibt … und genau als dieser Roman rauskam, hatte er noch nicht abgegeben. Das fiel mir auf, und da Bievre wegen der Zeitspringer nicht pünktlich war und Uwe die auch in überbordender Weise beschäftigten, sieht der Bievre für mich an dieser Stelle halt anders aus als beschrieben. Biographische Überlagerung, dafür kann der Dietmar nichts.

Das Castor-Biographische wird im Lauf des Kapitels dann aber schön eingebunden durch die Notwendigkeit technischer Expertise unter Verwendung vieler, vieler Daten und Fachbegriffe.

Die aktuelle – zeitversetzte – Handlung beginnt, als Zitarra auf dem Bildschirm auftaucht. Er erklärt grinsend, dass er sich aus der Vergangenheit meldet und ihm die Zeitpartikel ausgingen. Eben hat er noch Scherze über sein Gewicht gemacht, wegen dem man ihn nicht auf den Arm nehmen solle; doch sobald er versteht, rennt Bievre.

Dadurch ist er vor Ort, als der eine Zitarra nach einem kratzbürstigen Spruch mit Blick auf die Uhr zusammenbricht, während sein gleichermaßen bewusstloses Zeitdouble auftaucht und von Juki untersucht wird. Bievre schüttelt eine Zigarette aus dem Päckchen, Gucky ploppt auf und fragt, ob die bewusstlose Doppelpräsenz dem Universum Bauchgrimmen verursacht.

Während Juki mit aufsteigender Zärtlichkeit kämpft, weil sie gern seine Hand nehmen würde, aber nicht weiß, bei welchem der beiden das besser passen würde, misst Bievre. Und schon verschwindet ein Zitarra und der andere schnellt hoch. Dem legt Juki gleich die Hand auf die Schulter. Zitarra sinkt zurück, vom Medorobot betreut, und Bievre erklärt die Lage.

Auf seine nächste schnodderige Bemerkung hin kommen Juki die Tränen, weil sie an seine harte Jugend denkt, und erlebt diese Gefühle als nicht von ihr stammend, als fremde Empfindung in ihr. Und dazu hat sie Gründe …

Als braves Mädchen entschuldigt sie sich bei Bievre für ihr Verstoßen gegen das physikalische Naturgesetz der Masseerhaltung, aber der Professor sieht dieses Problem als geringfügig angesichts der Gesamtproblematik. Zitarra ist enttäuscht, weil die doppelte Anwesenheit nur fünf Minuten dauerte und dies ihre neuen Fähigkeiten entwertet.

An dieser Stelle drei Kommentare: Erstens kann ich Jukis Gefühle ebenfalls in keiner Weise einordnen, zu den Cynos passen sie für mich jetzt auch erst mal nicht und der Rest ist Kitsch, aber nich kitschig genug, um richtig Spaß zu machen. Und die „neuen Fähigkeiten“ sind wahrscheinlich in einem der Bände 2 bis 4 erklärt, weil ich da aber so viel Stress hatte, erinnere ich mich nicht mehr daran. Und wenn einerseits eine umfangreiche Rekapitulation der Vorgeschichte in das Gespräch mit Kaiser Argyris eingebaut wird, die Platz schluckt und die nachfolgende Informationsvergabe in anstrengender Weise verdichtet, frage ich mich, wieso dann konsequenterweise hier keine Rekapitulation erfolgt, wo sie die gleiche Berechtigung hätte wie die vorherige. Drittens: Ich liebe diese ironischen Einschübe, wie bei der Sache mit der Massererhaltung und im zweiten Kapitel.

Dann legen Leann und Zitarra sich brav auf Liegen und erwarten den nächsten Zeitsprung Bievre erklärt den Unterschied zwischen Mutanten und Psi-Fähigkeiten und ihnen (was meiner Erinnerung nach dem Vortext zumindest in Band 1 widerspricht), und er erklärt auch, warum die dabrifanischen Messgeräte not a snowball's chance in hell haben, sie anzumessen. Was das große Thema des nächsten Erzählabschnittes einläutet.

Dann gibt es Jukis Zeitsprung, die Symmetrie ist wieder hergestellt, die Zeitpartikel im Körper nehmen wieder zu und die Richtung der Handlung ist erneut ausgerichtet.
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Alexandra
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Kapitel 5
Erneut die Maskenthematik, die das Rahmenthema „Laurin“ auf der Figurenebene fortsetzt. Alaska findet, dass seine Maske in einer anonymen Uniform besonders hervorsticht und genießt es, dass die anderen maskiert sind. Und zwar als klassisches Sortiment fragwürdiger Gestalten verschiedener Ethnien … falscher Howalgoniumstaub, Markenfälschung, bluesfarbener Pulli mit üppiger blonder Perücke. Die technisch detailliert gezeichnete Springer-Walze beeindruckt mich als authentisch, in der Serie sollte es viel mehr interessante Maschinen geben.

Die Springer und die Freihändler scheinen in der Miniserie ein bisschen zusammengelegt zu sein, was die „Landschaft“ für Neuleser vereinfacht. Klassisch auch die Gestaltung des Freihändler-Kapitäns Fürst Haydon und seine Anmerkungen zu den schlecht verkleideten Spitzeln nebenan: Unither, deren Rüssel nur schlenkern. Mit den Woogan-Hütern kommt der Name des Kleinraumschiffs, mit dem die dabrifanischen Spitzel ins Solsystem kamen,ins Spiel. Eine derart sorgfältige Textbindung weiß ich zu schätzen.

Ebenso lobenswert finde ich das Aufgebot an technischem Vokabular. Man merkt, das Dietmar Schmied einen der Recherche-Jobs innerhalb des Teams hatte. Spannend im engeren Sinne ist das natürlich nicht. Aber es ist nett. Die durch diese komplexen Aufbauten erzeugten Orientierungsmöglichkeiten für Leser finde ich viel ansprechender als Arten der Spannungserzeugung, bei dem man wie in einem Tunnel geführt wird und überrascht werden soll.

Die Streustrahlung der Atomsonnen wird eingeführt, der Dinosauriersee im Trichterbau, die Abflussysteme, durch die sie in den Palast wollen, die unterlegene Technik der Dabrifaner und wie sie ständig reingelegt werden, auch bei der hochgeheimen WOOGAN 237 reingelegt wurden: Wir lernen, dass sie FENGG hieß, dass es die HORSA und die HENGIST gibt (immerhin eine Namenskette ähnlicher Semantik) ... So können wir die technischen Vorraussetzungen des Infiltrationsmanövers rundherum einschätzen; und wir erfahren, dass die Agenten dabei tot sein müssen.
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Alexandra
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So ... ich habe jetzt erst mal die Handlungsseite in der Perrypedia gefüllt; es ist schwer, zu kürzen, da viel an Ausschmückung in Wirklichkeit handlungstragend ist, und paar Sachen müssen eigentlich auf die Seiten zu den Personen weiterverschoben werden. Da brauche ich aber 'ne Pause für. Habe ich was vergessen? https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Im ... menfassung

5 und 6 sind ein Doppelpack, oder? Mit 7 beginnt dann eine zweite Serienhälfte, wobei weiterhin die Spannungserzeugung eher über ein berechenbar aufgefächertes Setting erfolgt (was ich im Vergleich zur angestrebten Zielspannung im ersten Drittel bevorzuge).

Was ich gar nicht verstehe, ist der bereits angesprochene plötzliche Einbruch in den Kitsch (wenn Leann ihre zärtlichen Gefühle kriegt) innerhalb dieses ansonsten solide ausgestalteten und mit interessanter situativer Ironie gebauten Romans.
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Tennessee
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Alexandra hat geschrieben:So ... ich habe jetzt [...]

5 und 6 sind ein Doppelpack, oder? Mit 7 beginnt dann eine zweite Serienhälfte, wobei weiterhin die Spannungserzeugung eher über ein berechenbar aufgefächertes Setting erfolgt (was ich im Vergleich zur angestrebten Zielspannung im ersten Drittel bevorzuge).

[...] gebauten Romans.


Salut Alexandra,

ich habe die Einteilung von TERMINUS anders verstanden. (Oder habe ich dich jetzt falsch verstanden?) Meines Erachtens gibt es hier drei klare Viegdlksgcöf.... Viererbkdoac .... Viererhgfaf ... verdammt, die Tastatur weigert sich dieses böse Wort zu schreiben. *grinst wie eine satte Katze*
Teil 1: Im Solsystem (Bd 1-4)
Teil 2: In der Milchtsraße (Bd. 5-8)
Teil 3: Bei Terminus (spekulativ) (Bd. 9-12)

Auch wenn ich gerade im Bd 8 bin und dieser Blocfz noch nicht beendet ist, finde ich diesen Teil im Vergleich zur Solsystem-Handlung inhaltlich viel schwächer, widersprüchlicher und zielloser als den ersten Viererblohfzgf. Obwohl ich das Grundsetting immer noch gut finde. (Ich bin nur mal gespannt, wie es gelingen wird, *alle* Beteiligten so zu konditionieren, dass sie wie Rhodan im Prolog zu Bd 1 TERMINUS alles vergessen, was geschehen war. Muss dann ne sehr umfangreiche Gehirnwäsche geben.)
Meiner Meinung nach hätte diesem Handlungsteil (Gott sei dank, die Tastatur streikt nicht!) eine größere Straffung gut getan, z.B. durch einen "Zwischenband 5", der kurz die Aktionen im Sol-System beleuchtet. Denn man kann doch nicht davon ausgehen, dass nach der Entdeckung des Maulwurfs plötzlich alle denken, dass es das gewesen sei im Sol-System?! Ich hoffe da auf Bd. 9.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Alexandra
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@Ten
Ich unterscheide stets zwischen der Einteilung, die man mir sagt, und der, die ich finde.
Die dreifache Unterteilung stimmt auf alle Fälle - und, so weit ich das sehe, ist sie auch im Aufbau umgesetzt, siehe Arten von Spannung; aber darüber hinaus meine ich eine weitere Unterteilung in Hälften zu beobachten, wegen dieser Maskenmotivik, die 5 und 6 dominiert. So ähnlich wie die EA-Gruppe 2915/6 und 2917/8. Ich meine jetzt nur die Textbindung der betroffenen Romane untereinander als Gruppe.

Durch das Zusammenführen von alter Serie und modernen Elementen schwirrt mir der Kopf, denn "einfach lesen" kann ich ja nun überhaupt nicht.

Jedenfalls bin ich inzwischen in hohem Maße mit 2 und 3 versöhnt, wenn ich sie einfach unter dem Gesichtspunkt der Zielspannung als Aufbauprämisse betrachte und die gruseligen Implikationen durchdenke, die der Ausrutscher ins Emotionale in 5 offenbart. Ich meine die Zeichnung von Frauengestalten unter den linear orientierten Bedingungen des Heftromans. Wenn ich mir vorstelle, die ganze Juki hätte in diesem Kontext so ein Anschmacht-Pflänzchen werden können, das mit ihren Gefühlen zum tollen Hengst Zitarra mit der harten Kindheit beschäftigt ist, bin ich mit dem unklar orientierten Schluck Wasser, als das sie bei mir rüberkommt, mehr als zufrieden.

Und sie muss ja eh leicht negativ gezeichnet sein von wegen feindliche Agentin.
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Alexandra
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... und insofern entwickele ich in diesem Mittelteil der Miniserie auch zum ersten Mal Neugierde auf den Ausgang; gut, ich lee grad noch mal 6 und bin mit 7 halb durch, ich erlebe die Protagonisten aber insgesamt als stärker und dann auch integrierter. Deshalb ist diese Emotio-Szene in 5 dann für mich der Ausgang zu spekulieren, wie die persönliche Ebene ausgeht.

Aus der Alexandra-Perspektive: Wie die partiell langweiligen Guten es schaffen, sich gegen die interessanteren Bösen durchzusetzen, und der tragende Wert müsste die Individualität sein.

Von dem her dann weniger die Frage, "ob sie sich kriegen", wie meine Mutter zu sagen pflegte, sondern wie oder wie eben nicht. Ich schätze, dass ich ein "kriegen sich nicht" bei gleichzeitiger Reifung der Charaktere befürworte.

Bei 5 ist ja dann erst mal der Ausflug ins Reich der Tierliebe, der auf dieser Schiene liegt.

Ich finde den zweiten Vierrrzgdings viel besser als den ersten.
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Laurin
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So ich hab's nun auch gelesen. Die eigentliche Idee, nun ausgerechnet die beiden 'feindlichen' Agenten die man eine Zeitlang wegen einem befürchteten Verrat möglichst von der Außenwelt des Solsystems fernhalten wollte, als umgedrehte Agenten zusammen mit dem unerfahrenen Saedelaere in die Höhle des Löwen zu schicken, wegen einem vagen vermuteten Hinweis - das fand ich schon arg haarsträubend.

Handlungsmäßig gibt die Story auch nicht viel her, außer einem Einblick in die Dabrifa'sche Lebensweise nur viel Herumschleicherei und ein bisschen Action am Ende. Trotzdem hat es der Autor geschafft, trotz der dünnen Story eine recht angenehm lesbare Story abzuliefern, bei der einem am Ende die Personen auch näher kamen. Gut gemacht.
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