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Arthur Dent
Terraner
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Hauptpersonen:
Perry Rhodan – Der Großadministrator ist auf der Flucht.
Gucky – Der Mausbiber geht in die Luft.
Darren Zitarra – Der Dabrifaner macht sich selbständig.
Miranda Carter – Die Emotionautin geht an ihre Grenzen.
Caruso – Der Gestaltwandler räumt auf.

Während sich Perry Rhodan mit seinen Begleitern noch auf Arcane 2 befindet, hat die CART RUDO eine Flotte von Diskusraumern entdeckt, die den zweiten Planeten anfliegt. Rhodan kann nicht mehr gewarnt werden. Und gegen die 210 Raumschiffe der Gaatanyi kann der terranische Schlachtkreuzer unter Kommandant Jason Perez trotz technischer Überlegenheit nichts ausrichten. Doch andere können es. 50 Kugelschiffe, allesamt terranische Nachbauten, darunter sogar fünf Superschlachtschiffe der IMPERIUMS-Klasse erscheinen und greifen die Gaatanyi-Flotte an. Zweierlei geschieht. Während einige Diskusraumer bereits nach Arcane 2 vorgestoßen sind und offensichtlich Bodentruppen absetzen, sind die Kugelraumer im Gegenzug dabei, nicht nur die Flotte anzugreifen, sondern ebenfalls mit einigen Schiffen auf dem zweiten Planeten zu landen. Sie sollen wohl die Werftarbeiter evakuieren.

Der Hyperphysiker Bievre entdeckt ein 51. Schiff bei den Neuankömmlingen. Ein schwarzer Diskusraumer, 400 m Durchmesser, bei 50 m Höhe. Es scheint das Kommandoschiff zu sein. Rund um Arcane 2 entbrennt eine Raumschlacht. Miranda Carter und die Taktiker sollen einen Plan erarbeiten, wie die CART RUDO möglichst unentdeckt, Arcane 2 anfliegen kann, um das Einsatzteam zu bergen. Ein kleineres Diskusschiff hat das Kommandoschiff verlassen und ist an ein Kugelschiff angedockt, auf Arcane 2 gelandet.

Derweil bombardieren Diskusraumer die Geisterstadt, in deren zentralen Turm Perry Rhodan die Daten des Hyperinmestrons entdeckt hat. Gucky teleportiert sich und Rhodan in den Shift zurück und Takayo Sukurai steuert das Gefährt in wilder Fahrt durch die Stadt. Endlich drehen die Angreifer ab, ohne das terranische Fahrzeug entdeckt zu haben. Rhodan will den Arbeitern folgen, die die Stadt bereits verlassen haben und zu einem Sammelpunkt streben. Dort erhofft er sich weitere Informationen. Auf dem Weg dorthin, zieht sich Zitarra um und legt zur Tarnung einen der typischen Schutzanzüge an, wie sie die Werftarbeiter getragen haben. Er lässt sich von Rhodan die Wirkungsweise eines Hyperinmestrons erklären und ist entsetzt über diese Weltuntergangsmaschine.

An Bord des Diskusschiffes sind drei Gestaltwandler nach Arcane 2 gelangt. Caruso, Pavarotti und Lanza. Zum einen soll das Material geborgen werden, wie die Cynos des Freiheitsbundes die Werftarbeiter despektierlich bezeichnen, zum anderen suchen sie eine Geheimstation auf. Die drei Cynos steigen in den Untergrund des Kommandobunkers und aktivieren mit ihren Parakräften eine Maschine, die den Planeten in 150 Minuten zerstören wird.

Auf dem Weg zum Sammelpunkt wird der Shift erneut angegriffen. Und Rhodan empfängt per Rafferspruch einen Rendezvouspunkt von der CART RUDO. Gucky teleportiert Rhodan und seine Leibwächterin aus den Shift und in Sicherheit. Noch bevor er Zitarra holen kann, explodiert der Flugpanzer unter dem Beschuss der Diskusraumer. Was die drei nicht sehen, Zitarra hat überlebt. Er glaubte, dass Rhodan die entführten Dabrifaner und andere in Stich lassen will. Er hat mit einem Raketenrucksack den Shift verlassen und sich zu einer Magnetschwebebahn durchgeschlagen, die den Sammelpunkt anfährt.

Perry Rhodan will nun endlich wissen, warum Gucky die Gedanken der Arbeiter nicht lesen kann, ob sie unter fremden Einfluss stehen und wohin sie gebracht werden. Sie teleportieren zum Sammelpunkt. Rhodan mischt sich unter die wartenden Planetarier, die mit großer Gleichgültigkeit die Evakuierung abwarten. Er erfährt nur, was er eh schon wusste. Die Anlagen sind abgebaut worden, der Planet wird aufgegeben. Seine Begleiter haben indes Darren Zitarra entdeckt und Rhodan schnappt sich den Abtrünnigen. Da wird der Sammelpunkt von Bodentruppen der Gaatanyi angegriffen. Nach einigen Kämpfen müssen sich Rhodan und seine Begleiter zurückziehen. Sie wollen zum Rendezvouspunkt mit der CART RUDO. Der Schlachtkreuzer hat sich auf dem Weg gemacht und ist mit einem gewagten Linearraummanöver dicht an Arcane 2 gesprungen. Gucky teleportiert das Team an Bord und in Sicherheit.

Als Caruso mit seinen Brüdern die Kommandostation verlässt, fällt ihm auf einem der Monitore der zerstörte Shift auf. Ein „terranischer“ Shift, kein Nachbau. Er kann Darren Zitarra mit den Überwachungsmöglichkeiten bis zum Sammelpunkt verfolgen und erkennt dort Perry Rhodan. Das Solare Imperium ist also nicht untergegangen.

Die CART RUDO beobachtet nach der Flucht von Arcane 2 die Situation aus sicherer Distanz. Das kleine Diskusboot hat den zweiten Planeten verlassen und ist zum Mutterschiff zurückgekehrt. Plötzlich schlagen die Orter aus. Die Planetenoberfläche von Arcane 2 blitzt auf und im nächsten Moment ist der Planet eine leblose Kugel im Raum. Bievre analysiert den Vorgang und kommt zum Schluss, dass ein kleines Hyperinmestron zum Einsatz kam.

An Bord des Mutterschiffs erfährt Caruso, dass ein terranischer Kugelraumer vor der Zerstörung zu Arcane 2 vorgestoßen ist. Er hat wohl Perry Rhodan abgeholt. Der Terraner ist eine Gefahr. Doch der Tag der Ankunft ist nah. Was jetzt zählt, ist nur noch Terminus.
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Arthur Dent
Terraner
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Ein guter Einstand für Olaf Brill. Ich habe eine Rezension in meinen Blog geschrieben, die, wer mag, hier lesen kann:
https://uwebaetz.de/2017/07/27/ansichten-zu-perry-rhodan-terminus-heft-8/

Noch eine kurze Info. Wegen Urlaubs kommt der nächste Spoiler zu Band 9 einige Tage später.
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Elena
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Die Cynos wissen jetzt also Bescheid. Wo das wohl noch hinführt!
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham
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Faktor10
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Zum Schwarm. :D

Und danke für den Spoiler.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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thinman
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Habe jetzt nur den Spoiler gelesen, aber ich solpere da über ein paar Namen, die mich jetzt doch ein wenig stutzig machen. Caruso hatten wir ja schon in einem vorherigen Band, aber Pavarotti und Lanza. -that's enemy action. Das heißt, daß diese Cynos schon seit der Mitte des 20. Jhhds auf der Erde aktiv waren, egal ob das jetzt Tarn oder Kampf namen sind. Ich bezweifele jedenfalls, daß sich einer von denen mal als LKW fahrer durchgeschlagen hat.
thinman
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Soulprayer
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Großartiger Roman. Hat mir gut gefallen.

Nur eine Kleinigkeit, das Hyperinsonmie... Hyperinstagram... das Dingsda wurde zweimal eingesetzt, das letzte mal als Machtdemonstration gegen die Okayferronen... Okayfellatio... Okadingsda.

Mensch, was für komplizierte Namen damals xD
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 550/2874 (<20 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen
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Tostan
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[quote="thinman"Das heißt, daß diese Cynos schon seit der Mitte des 20. Jhhds auf der Erde aktiv waren, egal ob das jetzt Tarn oder Kampf namen sind. Ich bezweifele jedenfalls, daß sich einer von denen mal als LKW fahrer durchgeschlagen hat.
thinman[/quote]

*abwarten* :devil:

:aa:

-O- Tostan -O-
To Live Is To Die
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Richard
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Soulprayer hat geschrieben:Großartiger Roman. Hat mir gut gefallen.

Nur eine Kleinigkeit, das Hyperinsonmie... Hyperinstagram... das Dingsda wurde zweimal eingesetzt, das letzte mal als Machtdemonstration gegen die Okayferronen... Okayfellatio... Okadingsda.

Mensch, was für komplizierte Namen damals xD


Konstrukteure des Zentrums? ;)

Die Okefenokees sind/waren quasi nur die "Vorstufe" der Entwicklung der KdZ - diese Entstanden aus den Toten der Okefenokees auf Monol .
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Soulprayer
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Jaaa, ich weiß. :-) habe ich ja vor kurzem durchgelesen, den Zyklus.
Wollte nur witzig sein. ^^
VG
Soulprayer

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Re: Spoiler Terminus 8: Finale für Arcane 2, von Olaf Brill

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 30. Juli 2017, 20:18

Trevor Casalle 839
Ich bin noch nicht ganz durch.

Aber der Roman atmet geradezu das Vergnügen und den Spaß, den Olaf Brill anscheinend beim Verfassen hatte. Das überträgt sich sogleich auf den Leser. Mir gefällt der Roman (bislang) sehr....
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Kritikaster
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Aber der Roman atmet geradezu das Vergnügen und den Spaß, den Olaf Brill anscheinend beim Verfassen hatte. Das überträgt sich sogleich auf den Leser. Mir gefällt der Roman (bislang) sehr....

Ich weiß nicht, ob es das allein ist, was mich den Roman hat genießen lassen. Er bringt mich tatsächlich zurück in die Zeit der späten 60er Jahre. Ich hoffe, dass Alexandra mir irgendwann erklärt, wie der Autor das sprachtechnisch hingekriegt hat. Vom Inhalt her eher etwas simpel. Aber auch das hat ja einen nostalgischen Touch. Gute Unterhaltung zumindest für jeden, der die damalige Zeit der Serie noch mal vor dem geistigen Auge erstehen lassen möchte. 8-)
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Yman
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Kritikaster hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob es das allein ist, was mich den Roman hat genießen lassen. Er bringt mich tatsächlich zurück in die Zeit der späten 60er Jahre. Ich hoffe, dass Alexandra mir irgendwann erklärt, wie der Autor das sprachtechnisch hingekriegt hat.


Ich bin zwar nicht Alexandra, aber vielleicht liegt es daran, dass Perry in einem Shift unterwegs ist. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft, und im Weltraum. Wie oft kommt das Wort Shift vor? Das Geheimnis, Leser in die 60-er zu shiften, ist Shift, Shift, Shift! :devil:
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Günther Drach
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Der unsägliche Bievre erklärt:
"Ein ... Hyperinmestron, sagen Sie? Dabei dürfte es sich um Hochverrat handeln. Die Baupläne lagern seit tausend Jahren in den Giftschränken des Solaren Imperiums. Ein solches Gerät strahlt hyperschnelle Inmestronen ab, die alle Materie aufladen und in Antimaterie verwandeln. Der Zusammenprall mit Normalmaterie führt zur völligen Vernichtung."
Die Wortwahl, der Satzbau erinnert zumindest mich frappant an den guten, alten KHS. (Und ist es nicht unglaublich erholsam, einen Sachverhalt so eingängig erklärt zu bekommen, ohne dass Quantenschaum geschlagen und autokausale Effekte bemüht werden müssen?)
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

"Well, there's only one way to end a story, really."
"Don't tell me: Happily ever after?"
"That's the one"

-- Hob Gadling to Gwen (from Neil Gaiman's Sandman)
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Alexandra
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Kritikaster hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Aber der Roman atmet geradezu das Vergnügen und den Spaß, den Olaf Brill anscheinend beim Verfassen hatte. Das überträgt sich sogleich auf den Leser. Mir gefällt der Roman (bislang) sehr....

Ich weiß nicht, ob es das allein ist, was mich den Roman hat genießen lassen. Er bringt mich tatsächlich zurück in die Zeit der späten 60er Jahre. Ich hoffe, dass Alexandra mir irgendwann erklärt, wie der Autor das sprachtechnisch hingekriegt hat. ...

Hihi. mit so was kann man Autoren wirklich erschrecken. Also, wenn man ihnen sagt, dass man einen Roman von ihnen oder ihren Sprachgebrauch analysiert hat. In der Regel fühlen sie sich dann erst mal richtig, richtig unbehaglich. Manche können aber gut damit umgehen. Ich denke, Olaf auch. Vom Interview im Geisterspiegel her (das du ja sicher gelesen hast, nicht wahr? Oder??) habe ich einen unheimlich guten Eindruck: Sehr schnell, sehr präzise, voll Initiative.
Wir machen ein zweites, längeres Interview mit anderem Themenschwerpunkt für die SOL (für das er mir aber erst mal Material zum Vorbereiten gegeben hat, igitt!), und da kann ich ihn dazu auch dezidiert fragen, mit Gruß von dir. Hervorragende Idee!
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Kritikaster
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Alexandra hat geschrieben: da kann ich ihn dazu auch dezidiert fragen, mit Gruß von dir. Hervorragende Idee!

Igitt. 8-)
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Alexandra
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Kritikaster hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben: da kann ich ihn dazu auch dezidiert fragen, mit Gruß von dir. Hervorragende Idee!

Igitt. 8-)

Ist gut, ich lass' den Gruß weg. B-)

Aber ernsthaft - ich hinke mit Lesen und Besprechen ganz weit hinter den Interviews her, und das hat seine eigenen Interferenzen.
Sicherlich trägt es sehr dazu bei, dass ich so schwer in den Textfluss komme, weil ich zu viel von Hintergrund und Machart weiß. Danach soll noch jemand irgendeine Illusion erleben. Ich will das Ding von vornherein auseinanderbauen und nachgucken, das liegt mir eh näher als Lesen.
Zu 9 drehe ich das um ... Arthur Dent wird sich ja nach dem Ende von TERMINUS der EA-Spoilerantengrupe anschließen, und umgekehrt mache ich wegen seines Urlaubs die 9. Spoilern ist Immersionslesen. Bin gespannt drauf, wie sich die Miniserie dabei anfühlt.
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Tennessee
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thinman hat geschrieben:Habe jetzt nur den Spoiler gelesen, aber ich solpere da über ein paar Namen, die mich jetzt doch ein wenig stutzig machen. Caruso hatten wir ja schon in einem vorherigen Band, aber Pavarotti und Lanza. -that's enemy action. Das heißt, daß diese Cynos schon seit der Mitte des 20. Jhhds auf der Erde aktiv waren, egal ob das jetzt Tarn oder Kampf namen sind. Ich bezweifele jedenfalls, daß sich einer von denen mal als LKW fahrer durchgeschlagen hat.
thinman


Salut,

ich ziehe - das kann ich gut! - die linke Augenbraue steil nach oben bei den drei Namen: Enrico Caruso, Luciano Pavarotti und Mario Lanza- die drei Tenöre! Nein, nicht die originalen drei Tenöre, das waren Pavarotti, Domingo und Careras, aber immerhin drei Namen, bei denen ich ganz bestimmte Bilder und Geräusche vor Augen bzw. vor Ohren habe. Ein übergewichtiger Mann, der schwitzend mit einem weißen Tuch vor einem Orchester steht und inbrünstig Nessum Dorma herausquetscht (er ist älter, die Stimme nicht mehr so geschmeidig wie früher, das Belcanto strengt an, aber man kann sich noch super vermarkten); eine Schellack-Platte, ein Grammophon, aus dem kratzig und leiernd eine Stimme kommt, von der Augen- bzw. Ohrenzeugen behaupteten, sie sei so schön; ein Tenor, der - hat der nicht auch bei den schlimmen Elvis-Filmen mitgespielt? - die große Geste beherrschte, ein brillanter Entertainer, ein guter Sänger, eine Art Peter Alexander des Opern-Flms, ich neige dazu Falco zu zitieren: "Er war ein Mann der Frauen Frauen liebten seinen" ... äh Kitsch.
Ja, diese Bilder machen mir Angst. Ich kann mir bei diesen Namen die Gefahr, die von Terminus ausgeht, geradezu omnisensorisch vorstellen. Dass diese drei Cynos früher auf der Erde als Caruso, Pavarotti und Lanza weilten und die Menschheit aus dem Geheimen lenkten - "Nessum Dorma" (haben alle drei gesungen) als geheime Botschaft Terminus' - Ich finde, das ist eine Gefahr. Und mysteriöser als der mir einzig bekannte Cyno, der als historische Gestalt auf der Erde weilte: Nostradamus.
Noch schlimmer ist die Gefahr, wenn die drei Cynos diese Namen als bloße "Kampfnamen" gewählt haben: Opernarien mit Latin-Lover-Wurzeln - auch Pavarotti galt als Mann der Frauen Frauen liebten seinen ... äh, das mag sich jeder selbst vorstellen - die auf 5D, nein n-dimensionale Weise (!!) das Schicksal der Milchstraße gestalten. Glutäugige Liebesarien in Gelato-Italienisch und die Damen kriegen Hitzewallungen und erregte Flecken auf Gesicht und Hals und lassen alles stehen und liegen, um der betörenden Musik zu lauschen - ein wirtschaftlicher Schaden für die Milchstraße, der in die Fantastillionen geht.

Meine Sichtweise auf die Namen: Könnten wir bitte etwas mehr Sorgfalt bei der Namenswahl erkennen? Sonst wird's doch irgendwann ein Witz.

P.S. Die Blues sind für diese Art der Gefahr natürlich immun. Viel zu tiefe Tonlage! Das ist ja einschläfernd. Obwohl - auch ne Methode, nicht wahr?

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Kritikaster
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Tennessee hat geschrieben: immerhin drei Namen, bei denen ich ganz bestimmte Bilder und Geräusche vor Augen bzw. vor Ohren habe.

Glücklicherweise vertreibt der Autor diese Bilder durch dezidierte Personenbeschreibungen ganz schnell. Und auch wenn die drei im Roman als Massenmörder tätig sind - ganz so furchterregend, wie ihre Namen klingen, sind sie denn doch nicht. 8-)
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Ce Rhioton
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Wozu große Worte schwingen? :unschuldig:

Olaf Brill ist ein Kenner der Materie und beherrscht die Klaviatur des Spannungsromans.

Terminus 8 - das ist Retro auf der Höhe der Zeit.

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AARN MUNRO
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Habe den Band noch nicht lesen können, aber kurz angeblättert. Die Daten der TF-kanone stimmen nicht. bereits im M-87-Zyklus, zitiere KH Scheer betrug die "Kernschussweite der TF-Kanone sieben Millionen km, dem gegenüberd ie Intervallkanonen der Uleb nur drei Millionen km weit reichten und starkem Schwund unterworfen waren. Diese Daten hatte Perry aus M 87 mitgrbracht. Die max. Schussweite der TF-Kanonen betrug übrigens elf Millionen km". Das war bereits 1000 Jahre früher. die Daten gelten für Großkampfschiffe wie Ultra/Superschlachtschiffe. Olaf spricht hier von "einer Million" (das las ich so im Überfluge) allerdings schränkt er auch ein, dass die "Cynos" nicht an die genaueren, technischen Daten kamen. Diese müssten allerdings m.E. bereits Standard sein.
Möchte sich jemand von dem Miniserienmachern dazu äußern?
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
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Alexandra
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AARN MUNRO hat geschrieben: ... bereits im M-87-Zyklus, zitiere KH Scheer betrug die "Kernschussweite der TF-Kanone sieben Millionen km, dem gegenüberd ie Intervallkanonen der Uleb nur drei Millionen km weit reichten und starkem Schwund unterworfen waren. Diese Daten hatte Perry aus M 87 mitgrbracht. Die max. Schussweite der TF-Kanonen betrug übrigens elf Millionen km". Das war bereits 1000 Jahre früher. die Daten gelten für Großkampfschiffe wie Ultra/Superschlachtschiffe.

Unbenommen ... ich lese wirklich lieber von Maschinen und Technik als von Lebemsgeschichten (außer sie sind stark genug) und kann dir in der Sache, nämlich: technische Daten adäquat zu übernehmen, nur beipflichten. Aber hier muss man schon auch drauf hinweisen, wie oft man hört, dass es eine "Kernschussweite" per se nicht geben kann. Mag sich ein anwesender Physiker oder Ballistiker dazu äußern?
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Clark Flipper
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:unsure: Und ich dachte immer, wenn das Ding trifft, dann trifft es.
Ansonsten nicht. Zumindest steht es so im Roman.

Alles andere sind Variablen auf die ich als Leser gar keinen Einfluss habe.

Der Autor schon und er hat vielfältige Möglichkeiten die Romanrealität
den Gegebenheiten anzupassen. Auch über die Fiktiven Spezifikationen
hinaus ... :gruebel:
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Tennessee
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Kritikaster hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben: immerhin drei Namen, bei denen ich ganz bestimmte Bilder und Geräusche vor Augen bzw. vor Ohren habe.

Glücklicherweise vertreibt der Autor diese Bilder durch dezidierte Personenbeschreibungen ganz schnell. Und auch wenn die drei im Roman als Massenmörder tätig sind - ganz so furchterregend, wie ihre Namen klingen, sind sie denn doch nicht. 8-)


Ich kann doch nichts für die Bilder und Geräusche, die ein ein PR-Roman bei mir hervorruft. *grinst wie eine satte Katze* Es gibt Leser, die wären froh, wenn in ihnen Bilder und Geräusche beim Lesen entstünden.
Aber ich muss dir in einem natürlich Recht geben: Der Roman liegt bei mir noch ungelesen auf dem ... äh.. irgendwo. Und sicherlich gelingt es dem Autor meine Assoziationen gerade zu rücken.
Aber hey - sogar bei den Spoilern entwickeln sich in mir Bilder und Geräusche. Und das mag dem Arthur Dent zur Ehre gereichen. *zwinker*

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Clark Flipper
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Also ich muss bei den Namen immer an Enrico Palazzo denken ... :rolleyes:
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Re: Spoiler Terminus 8: Finale für Arcane 2, von Olaf Brill

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 31. Juli 2017, 16:57

Trevor Casalle 839
Ce Rhioton hat geschrieben:Wozu große Worte schwingen? :unschuldig:

Olaf Brill ist ein Kenner der Materie und beherrscht die Klaviatur des Spannungsromans.

Terminus 8 - das ist Retro auf der Höhe der Zeit.

2/1/2

Ja, jeder, der Perry Rhodan nicht kennt, hätte das als spannenden und zeitgemäßen Roman empfunden. So aber, bei denen, die Perry Rhodan gut kennen, ist auch Retro-Flair dabei. Terminus 5 ist eine gute Einzelleistung - und Terminus 8 ebenso.

Ebenso 2-1-2.
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