Wie findest du ...

die Story des Romans? - Note 1
2
7%
Note 2
3
10%
Note 3
1
3%
Note 4
4
13%
Note 5
0
Keine Stimmen
Note 6
0
Keine Stimmen
Keine Bewertung
0
Keine Stimmen
der Schreibstil des Autors? - Note 1
3
10%
Note 2
4
13%
Note 3
2
7%
Note 4
1
3%
Note 5
0
Keine Stimmen
Note 6
0
Keine Stimmen
Keine Bewertung
0
Keine Stimmen
die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
2
7%
Note 2
4
13%
Note 3
1
3%
Note 4
1
3%
Note 5
2
7%
Note 6
0
Keine Stimmen
Keine Bewertung
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 30
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6887
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Selbstfindung, das Ringen um die eigene Erinnerung, der Kampf um die Identität, entpuppen sich als Kampf ums Überleben. So weit das Übliche. Doch der Roman beschreibt die Selbstfindung auf Robotisch.

Die zwei Hauptpersonen sind der Rekrut Tom Bistamurti, dessen Erinnerungen sich um ein tentakelbesetztes Ei drehen, und Geheimdienstchef Galbraith Deighton, der ihn in den Risikoeinsatz unter den Verschwundenen auf Terminus begleitet.

Der Soldat C-13, der sich nicht an seinen Namen erinnert, befindet sich im Kampf, tötet ein insektoides Intelligenzwesen, bedauert das; doch schwerer wiegt, dass der Feind gegen die Interessen von Terminus handelt. Die allein zählen … auch wenn das namenlose Ich keine Ahnung hat, was für ein Konflikt das ist und wie er zustande kam.

Überhaupt erinnert er sich an nichts als an vage Bilder, an ein bellendes, sechsbeiniges Haustier zum Beispiel. Und er weiß auch gar nicht mehr, ob er sich im HEER befindet. Seine Ausrüstung nimmt er in allen Einzelheiten wahr, und seine Waffe. In einer seltsam vagen Umgebung tötet er den zweiten Insektoiden, dann verbindet er seine Anzugpositronik mit der des Kameraden C-10 und kehrt auf dem Weg durch den Eiswald zurück. Er grübelt: Dient eine Erinnnerungsblockade dem Schutz vor dem Feind? Bei einem weiteren Angriff stirbt C-10, dann wird C-13 von einem in seinem Rücken eingeschlagenen Projektil zerrissen.

Als C-13 aufwacht, ist es sechs Uhr morgens und er ist ein Rekrut, die Zimmerpositronik informiert ihn über Ort und Zeit der Nahrungsaufnahme und C-10 liegt im Bett unter ihm. Beide haben höllische Schmerzen, was die Erinnerung an den Kampf zurückbringt. Ihre Ausbildung ist schwer, sowohl die in HEER wie auch die in SCHMIEDE. Doch C-13 will Erfolg haben, um sich in TROSS eine Partnerin für Familie und Kinder suchen zu können, wie ihm versprochen wurde.

Unter der Dusche mustert er die Wunden und Blutergüsse seiner Kameraden, und der dumpfe Schmerz am Schulterblatt lässt nach. Natürlich stammt das von den Tritten der Ausbilder … doch warum zittert seine Hand so? Jetzt erinnert er sich an das Erlebte als Simulation. An seinen Namen erinnert er sich immer noch nicht, doch das ist nicht relevant. Denn nur Terminus zählt.

Am Bahnhof trifft er Blues, Unither und einen Gurrad. Sie alle müssen sich an die höhere Schwerkraft gewöhnen, als die Rohrbahn in SCHMIEDE einfährt. Dort gibt es unzählige Übungen und Prüfungen, denn Terminus will bestens ausgebildete Fachkräfte mit solidem Grundwissen und an individuelle Stärken angepasste Spezialisierungen. C-13 gilt als hitzköpfig, aber als guter Kämpfer. In SCHMIEDE hat er Probleme, er ist feinmotorisch schwach und hat zu wenig technisches Verständnis. Neue Simulationen zum Umgang mit Technik folgen. Danach fühlt C-13 sich schwach und verwirrt.

Der Unbekannte reißt ihn aus seinen Gedanken. Er ist ein hochgewachsener Mann mit grauem Haar, eine Locke fällt ihm in die Stirn, eine Narbe spaltet die rechte Augenbraue. Seine Kennnummer lautet H-37 und er weist sich durch einen Abholschein aus. Dann stellt er seltsame Fragen, so dass C-13 nichts als weg von dem Spinner will. Doch der führt ihm vor Augen, dass sein Gedächtnis keine zwei Tage zurückreicht.

Zurück in HEER. In diesen Simulationen ist C-13 glücklich, weil richtig gut: Reflexe, Körperbeherrschung, Koordinationsfähigkeit sind sein Ding. Und an diesemTag trifft er in der Rohrbahn eine Frau, eine potenzielle Partnerin. Leider steigt sie anderswo aus.

C-13 wird ins Aufsichtsbüro gerufen, denn er hat den Unbekannten gemeldet. Eine Ferronin zeigt ihm ein Bild von H-37, einem ganz anderen Mann. Sie stellen eine Beschreibung des Unbekannten zusammen. Danach erhält sie Frau von einem Mann mit gedankenschweren Augen die Anweisung, C-13s Erinnerung noch mal gründlicher zu löschen. Das geschieht mit einem blauen Kirlianleuchten, das die Leute plötzlich wie eine Aura umgibt.

Der Unbekannte kommt wieder. Erneut führt er C-13 vor Augen, dass er sich an nichts erinnert, und führt dann etwas in seinen Rücken ein. Und er erinnert sich, dass er ein Roboter ist. Und an die Identität seiner Kokonmaske: Tom Bistamurti. Den Unbekannten erkennt er als Galbraith Deighton. Er ist ein Vario-400. Eine Begegnung mit dem Vario-500 Anson Argyris läuft in seiner Erinnerung ab, und die Geschichte seiner Entstehung. Denn er war der Prototyp, auf dessen Grundlage Argyris entwickelt wurde, der Einzige seiner Art.

Detaillierte technische Beschreibungen des Robotkörpers und des Verbunds mit der Kokonmaske folgen ... eine Lebensgeschichte auf Robotisch, voll von ausgefeilten Details.

Weiter im Rückblick: In Argyris' Empfangszimmer serviert ein livrierter Robotdiener den beiden Varios Cognac. Sie betrachten die Berichterstattungen über die Katastrophe auf Olymp, bis Galbraith Deighton eintrifft. Um den Kreis der Eingeweihten klein zu halten, jetzt, wo überall unterwandert wird, kommt der SolAb-Chef in den Risikoeinsatz mit. Man referiert knapp die bisherigen Geschehnisse und die Sicherheitslage. Die beiden lassen sich von der Nowikoy anheuern, um den Tausenden von Verschwundenen zu folgen.

Zur Vorbereitung entführen sie einen Nowikoy-Mitarbeiter und verhören ihn nach Strich und Faden, mit allen Mitteln, die dem Geheimdienst eines demokratischen Staatsgebildes zur Verfügung stehen. Tremois ist ein Schreibtischtäter. Erschöpft und eingeschüchtert ebnet er den beiden den Zugang, baut Deighton die falsche Identität, die er braucht. Tom Bistamurti mit den Rastahaaren hat noch keine Vergangenheit, er bewirbt sich mit dem echten Namen. Mit der VITALIYA KONSTANTINOVA, in die Container und Arbeiter verladen werden, geht die Reise los.

Zurück in der Gegenwart … weitere Eignungsprüfungen folgen. Bistamurti ist richtig schlecht. Er fragt sich, was mit ihm los ist, denn er kann seine Fähigkeiten nicht aktivieren. Der Roboter kann keine Selbstdiagnose einleiten und fühlt sich, als sei er aus sich selbst ausgesperrt. Erinnerungen erwachen und werden erneut gelöscht.

»Und täglich grüßt Galbraith Deighton« lautet das Kapitel, das in der Übergangszone zwischen HEER und TROSS beginnt. Schon wieder erinnert C-13 sich an gar nichts, als Deighton auftaucht, und muss erneut durch jenen in den Rücken gerammten Gegenstand daran erinnert werden, wer er ist. Sie sprechen über die Lage, durch einen vorgetäuschten Übungskampf im Regenerationszentrum geschützt. Deighton nennt das blaue Kirlianleuchten als Verursacher des Gedächtnisverlustes und berichtet von seinen Erkundigungen und den Mitreisenden an Bord der VITALIYA KONSTANTINOVA. Ihm fiel auf, dass sie alle weder Familie noch Freunde hatten.

Die beiden denken Toms Tagesablauf durch. Daraus versuchen sie zu erfassen, wie die Manipulation des kognitiven Systems aufgezogen wird und wozu sie dient. Unter der Dusche sprechen sie über Deightons Mentalstabilisierung, die ihn zu schützen scheint, und wie die Gedächtnislöschung auf Toms hypertoyktische Verzahnung zugreifen kann, ohne dass sein Positronikanteil übernimmt. Tom bittet Deighton, den Rufer und Entstörer einzusetzen,den er bei sich trägt, um ihm den Zugriff auf seine Biopostronik wieder möglich zu machen. Zur Zeit werde er nur von den Gefühlen seines Bioplasma gesteuert. Weitere Erinnerungen folgen und Deightons Zugriff gelingt. Der Geheimdienstchef trägt alles Mögliche in seinen Schuhabsätzen spazieren.

Angreifer kommen. Bei der Flucht aus dem Regenerationszentrum trennen sich die beiden. Tom wartet auf seinen Verfolger und schlägt ihn nieder, Deighton betäubt die Übrigen. Auf der Flucht durch TROSS geht es durch Tunnel und Schächte, bis sie eine Positronikschnittstelle finden. Tom verbindet sich sofort damit, woraufhin er sich auskennt. Auch innerlich: Er wird nicht mehr von Gefühlen überschwemmt.

Dann fällt ihnen die ungewöhnlich gute Belüftung auf. Tom fährt eine neue Bioponfaser aus, mit der er an der Positronikschnittstelle andockt, doch mit einer ungeschickten Bemerkung Deightons beginnt der Konflikt: Tom beschwert sich, dass Deighton nur eine Maschine in ihm sieht. Der bittet ihn, den Vario-400, sich zusammenzureißen, und Tom akzeptiert. Aber er fühlt sich immer gespaltener, und zwar mit drei Komponenten: als Vario-400, als Tom Bistamurti und als mathematisch-logisch handelnde Positronik. Dadurch steht er sich selbst im Weg.

Als sie entdeckt werden, geht es wieder über Schächte und Gänge weiter. Sie kommen an ein Familienwohndeck. Tom kommt nicht an die Informationen und wird beim Anblick eines Doppelbettes sentimental. Der schaudernde Deighton erkennt das Versprechen auf Familiengründung als Methode, sich Soldaten zu züchten.

Wieder werden sie entdeckt, doch zum Glück trägt Deighton seine ganze Ausrüstung am Körper: Sie färben ihre Haare und modellieren sich andere Gesichter. Dann entwenden sie andere Kleidung und verändern die Namen darauf.

Nun kommen sie an ein stufenförmig aufgebautes Tal voller Pflanzen, Tom kann keinen Positronikzugriff machen und seine Gedächtnisinhalte vermischen sich. Weil sie nicht weiterkommen, bemühen sie sich, den Rückweg zu rekonstruieren. Am Regenerationszentrum finden sie einen Antigravschacht. Schließlich finden sie einen durch schwachen Strom gesichterten Zugang. Deighton bringt Tom zur nächsten Schnittstelle, sie brauchen einen Lageplan. So kommen sie an die Stelle, an der Tom in TROSS ankam. Erinnerungen überwältigen ihn …

… Tom versteht nicht, was Deighton ihm sagt, kriecht weiter und dann taucht er in die Erinnerung ein: Seine Reise auf der VITALIYA KONSTANTINOVA. Auch er stellt fest, dass alle Mitreisenden Außenseiter sind. Noch einmal lernen wir TROSS und die hübsche Blondine kennen. Dann umhüllt das blaue Leuchten die Leute, woraufhin sich alle brav auf ihre Plätze setzen. Die Stimme, die in ihm »Störung« gellt, versteht er nicht mehr.

Desorientiert kommt Tom zu sich. Deighton hat ihn in ein Gebiet von TROSS gebracht, dass er erst kürzlich entdeckte, anscheinend ein Ausbaugebiet. Deighton beschreibt die Größe des Geheimunternehmens, die ihm Kopfschmerzen macht. Der ergiebige Absatz seines Schuhs enthält noch ein Gerät, das Argyris ihm gab. Es sieht aus wie ein Stift, ist aber ein Diagnosewerkzeug für Tom. Man kann es an die Bioponfasern des Vario-400 anschließen. Nun hat er wieder Zugriff auf seine Biopositronik, aber seine Balpirol-Halbleiterschicht wurde durch die Gedächtnismanipulation in der Rohrbahn in Mitleidenschaft gezogen.

Der erschütterte Vario-400 birgt sein Gesicht in den Händen und fragt Deighton, ob er eigentlich auch seine Gefühlsimpulse wahrnimmt. Und als er bejaht, ob er nicht darauf achtet, weil Tom ein Roboter ist. Deighton verweist auf Mitarbeiter, die ihn ebenfalls als unsensibel empfinden; der Grund sei aber, dass seine Einflussnahme auf Gefühle Teil seiner Arbeit sind, mit der er das Imperium schützt. Tom glaubt ihn.

Weiter geht die Diskussion über die Balpirolhalbleiterschicht und die Gedächtnismanipulation. Und ob ein kompletter Systemneustart Tom helfen würde oder seine Existenz beenden, wie weit er, der Prototyp, ohne Kokonmaske käme und wie verheerend mangelnde Energiezufuhr sich auf das Zellplasma seiner Biopositronik auswirken würde. Vielleicht würde seine Identität gelöscht, oder er würde nie wieder erwachen. Der Vario-400 bemüht sich, nicht weinerlich zu klingen, als er Deighton sagt, dass er nicht sterben will.
Zuletzt geändert von Alexandra am 10. August 2017, 15:29, insgesamt 4-mal geändert.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6887
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Sehr schön viel Technik. Auch sehr viel Action und persönliche Konflikte, aber nicht so emotional und persönlich wie in Band 2, so dass dieser hier mir wesentlich besser gefällt.

Es ist ein vollständig ungewöhnlicher Roman; ich kann mich an keinen wirklich vergleichbaren erinnern. Also mit dermaßen extrem viel technischer Begrifflichkeit. Die Gefühle sind auf die Sache ausgerichtet und überschwemmen den Leser nicht.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
Benutzeravatar
Offline
Hathorian
Marsianer
Beiträge: 230
Registriert: 15. Februar 2014, 19:50
Ich danke Dir für den Spoiler Alexandra.
Leider fehlt mir die Zeit, um die Ablegerserie aktiv zu lesen. Umso dankbarer bin ich um gute Spoiler, wie diesen hier.
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6887
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Hathorian hat geschrieben:Ich danke Dir für den Spoiler Alexandra.
Leider fehlt mir die Zeit, um die Ablegerserie aktiv zu lesen. Umso dankbarer bin ich um gute Spoiler, wie diesen hier.

Hihi. dreimal darfst du raten, wer dafür mit der EA hinterherhinkt und bis zum Spoiler 2922 zwei Hefte nachlesen muss. Zum Glück gibt es auch dort gute Spoiler. Du warst heute eine Viertelstunde nach mir fertig, oder? In der EA fühle ich mich sicherer, die Terminus-Texte funktionieren anders.

Und dieser hier lebt in ganz hohem Maße vom technischen Vokabular. Der Spoiler liest sich viel emotionaler als der Roman, weil dieses massive Aufgebot in dieser emotionalen Grundspannung eingesetzt ist, und die braucht es auch. damit aus den vielen Daten ein Roman wird. Und das ist er auch - kein Infodumping, sondern alles eingebaut. Endlich mal eine interessante "Lebensgeschichte", die dann auch in kurzen, eingebundene Sequenzen gereicht wird statt en bloc beim geringsten Auslöser.

Ich mach' das Interview zu Band 10 auch mit dem technischen Berater Peter Dachgruber, da bin ich vielleicht extra sensibilisiert dafür, wie viel technischer Unterbau drin steckt. Wir haben grad' einen Teil ausgekoppelt für den Newsletter der PRFZ, den ich grad lektorier und der zum 15. raus soll (habe ich erwähnt, dass alle Mitglieder die PDF umsonst auf der PRFZ-Seite abonnieren können?) ... insofern bin ich mit dem Spoiler erst mal hochgradig unzufrieden. Ich kann die Technik aber nicht zusammenfassen, beim besten Willen nicht.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
Benutzeravatar
Offline
Dennis Mathiak
Marsianer
Beiträge: 213
Registriert: 29. Juni 2012, 14:24
Wohnort: Recklinghausen
Es freut mich, dass dir Band 9 gefällt Alexandra, im Gegensatz zu meinem Band 2. Die beiden Romane sind aber auch tatsächlich zwei unterschiedliche Paar Schuhe, auch von der Herangehensweise. Jeder Roman ist das, und ich experimentiere immer mal wieder, entdecke immer wieder neue Seiten auch an meiner Schreiberei.

Der Spoiler ist dir gelungen, finde ich; er gibt den Inhalt des Romans korrekt wieder. Dass dabei nicht die Atmosphäre und Nuancen eingefangen werden, liegt für mich in der Natur der Sache.

Gerade der technische Part war für mich etwas sehr Interessantes. Die für den Roman bereitgestellten Datenblätter habe ich dieses Mal sehr deutlich in das Manuskript einfließen lassen, hatte mich bewusst dafür entschieden, eine Idee von Peter Dachgruber zu einem zentralen Punkt der Dramaturgie zu machen. Auch wenn ich denke, dass Peter sich das Endergebnis nicht so ausgemalt hat, wie es letztendlich kam, und ich ihn hoffentlich doch überraschen konnte. Darüber haben wir interessanterweise gar nicht mehr gesprochen.

Natürlich wollte ich das aber auf meine Weise erzählen, musste aus dieser technischen Idee und dem Exposé eine Geschichte formen, und diese mit meinen Worten wiedergeben. Ohne Peter Dachgruber wäre mir das aber sicherlich nicht so gut gelungen, denn er hat mir sehr hilfreich zur Seite gestanden, damit meine aus den Vorgaben und Datenblättern entstandenen Gedanken auch technisch plausibel sind.

Die Spoilerleser werden jetzt hoffentlich nicht abgeschreckt. Ich habe keine Datenblätter in das Manuskript kopiert. Keineswegs. Der größte Anteil der Geschichte ist eben das, eine Geschichte. Um mich gemütlich zurückzulehnen, dafür waren die Datenblätter dann doch bei Weitem nicht lang genug. ;)

Und nun lehne ich mich wieder zurück und harre gespannt der weiteren - hoffentlich zahlreichen - Rückmeldungen.
Ad Astra,

Dennis
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6887
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Dennis Mathiak hat geschrieben:Es freut mich, dass dir Band 9 gefällt Alexandra, im Gegensatz zu meinem Band 2. Die beiden Romane sind aber auch tatsächlich zwei unterschiedliche Paar Schuhe, auch von der Herangehensweise. Jeder Roman ist das, und ich experimentiere immer mal wieder, entdecke immer wieder neue Seiten auch an meiner Schreiberei.

Du kennst mich noch nicht, wenn ich richtig zu nörgeln anfange, nicht wahr?

Ansonsten ... diese Überpräsenz der Refektorfigur, die mich unheimlich störte, ist wirklich total weg, das finde ich viel angenehmer.
Und auch vom Thema her, oder den Themen. Ich arbeite in einem Sozialberuf, deswegen habe ich halt in meiner Freizeit auf Gefühle und Lebensgeschichten echt keinen Bock.
Wenn es überall blitzt und knallt, mag das auf manche spannend wirken - ich habe fünf Kinder (der Älteste ungefähr in deinem Alter) und arbeite an einer Gesamtschule, mich beeindruckt das gar nicht. Echt nicht. Und die Kneipen- und Einkaufsumgebung hat mich gelangweilt. Aber man kann halt nicht jedem Leser entsprechen. Ich finde es auch verfehlt, es mit dem Versuch zu übertreiben.

Dennis Mathiak hat geschrieben:Der Spoiler ist dir gelungen, finde ich; er gibt den Inhalt des Romans korrekt wieder. Dass dabei nicht die Atmosphäre und Nuancen eingefangen werden, liegt für mich in der Natur der Sache.

Danke.
"Natur der Sache" trifft für mich den Kern der Problematik recht gut. Ich fand das total interessant, dass der Inhalt an sich doch unheimlich emotional ist. Der Rest ist "eingehängt", beim Lesen merkt man das Emotionale gar nicht so, im Gegenteil.

Dennis Mathiak hat geschrieben: Gerade der technische Part war für mich etwas sehr Interessantes. Die für den Roman bereitgestellten Datenblätter habe ich dieses Mal sehr deutlich in das Manuskript einfließen lassen, hatte mich bewusst dafür entschieden, eine Idee von Peter Dachgruber zu einem zentralen Punkt der Dramaturgie zu machen. Auch wenn ich denke, dass Peter sich das Endergebnis nicht so ausgemalt hat, wie es letztendlich kam, und ich ihn hoffentlich doch überraschen konnte. Darüber haben wir interessanterweise gar nicht mehr gesprochen.

Nach dem, was ich denke, dass du das meinst, frage ich ihn in dem Interview. Guter Zusatzaspekt, so könnte man die Auskunft bisschen emotionalisieren ...

Dennis Mathiak hat geschrieben:
Die Spoilerleser werden jetzt hoffentlich nicht abgeschreckt. Ich habe keine Datenblätter in das Manuskript kopiert. Keineswegs. Der größte Anteil der Geschichte ist eben das, eine Geschichte. Um mich gemütlich zurückzulehnen, dafür waren die Datenblätter dann doch bei Weitem nicht lang genug. ;)

Eben gar keine kopierten Datenblätter, kein Infodumping. Sondern belebte Maschinen. Verena Themsen macht das manchmal, das finde ich jedesmal klasse, wie bei der Maschine im Kerker der Maschinisten (2889) und dem letzten Arkon-Roman (2915). Maschinen, denen paar Gefühle draufhepflatscht werden,gibt es genug, das ist was anderes. Die Technik ist sinntragend. Ich mag das.

Dennis Mathiak hat geschrieben: Und nun lehne ich mich wieder zurück und harre gespannt der weiteren - hoffentlich zahlreichen - Rückmeldungen.

Viel Glück! Mir fiel die Ruhe dieses Unterforums heute ziemlich auf, ich war froh, dass Hathorian mich besuchen kam, Macca hat den Spoiler auch gelesen (ich fühlte mich nicht ganz wohl damit) und freue mich richtig auf den 2922-Spoiler nächste Woche. Die Verzahnung mit der reinen Handlung funktioniert in dieser Miniserie anders als in der EA.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
Benutzeravatar
Offline
Klaus N. Frick
Kosmokrat
Beiträge: 7160
Registriert: 25. Juni 2012, 22:49
Im Redaktionsblog geht's heute um den aktuellen Band neun der Miniserie PERRY RHODAN-Terminus – von Dennis Mathiak.

http://perry-rhodan.blogspot.de/2017/08 ... erung.html
Benutzeravatar
Offline
Günther Drach
Superintelligenz
Beiträge: 2564
Registriert: 1. Juli 2012, 20:44
Tut mir leid, das war einfach zu zäh für mich.

(Okay. Zwei Fragen doch:

Weitere Schüsse verwandelten die Umgebung in einen See aus brodelndem Quarz. Vor mir, halb im Meer versunken, halb in den Sand gegraben, brannte ein Diskusraumer mit etwa dreißig Meter in der Breite und Länge sowie zehn Meter maximaler Höhe.

Der brodelnde Quarz (auch später die Quarzpfützen) will mir einfach nicht gefallen, aber Breite und Länge bei einem Diskus? Da würde ich ja mit einem Durchmesser rechnen. (Aber vielleicht liege ich auch falsch.)

Das ergäbe aus jedem Quartal unserer Landungsgruppe mindesten ein Bauteil.
Ist Quartal eigentlich nicht eine Zeiteinheit?)
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

"Well, there's only one way to end a story, really."
"Don't tell me: Happily ever after?"
"That's the one"

-- Hob Gadling to Gwen (from Neil Gaiman's Sandman)
Benutzeravatar
Offline
Dennis Mathiak
Marsianer
Beiträge: 213
Registriert: 29. Juni 2012, 14:24
Wohnort: Recklinghausen
Deinen Geschmack, Günther, treffe ich einfach nicht. Schade, tut mir leid.

Bei deinen zwei Fragen hast du recht, meine ich. Das ist sowohl mir als auch Dieter Schmidt durchgegangen.
Ad Astra,

Dennis
Benutzeravatar
Offline
Günther Drach
Superintelligenz
Beiträge: 2564
Registriert: 1. Juli 2012, 20:44
Zum Glück ist mein Geschmack nicht wirklich wichtig.

Deine Texte litten (meiner Meinung nach) früher darunter, dass du häufig zu viel Information in die Sätze stopftest.
Das hat sich auf jeden Fall in der Zwischenzeit gebessert.
(ein Beispiel dazu hab ich in T9 gefunden:
Sofort senkte ich den Blick, verriegelte die letzten Verschlüsse meiner Rüstung, die laut der Materialausgabe aus geschäumten Plastron bestand, und nahm Haltung an.
Die Info über die Materialausgabe und das geschäumte Plastron ist an der Stelle (wieder in meiner Meinung, meinem Geschmack nach) einfach fehl am Platz.)
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

"Well, there's only one way to end a story, really."
"Don't tell me: Happily ever after?"
"That's the one"

-- Hob Gadling to Gwen (from Neil Gaiman's Sandman)
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6887
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
@Günther
An genau dieser Stelle gefiel mir die Materialangabe ausgezeichnet, so was macht für mich den Roman spannend.
Was interessiert mich sonst, dass ein Typ seine Rüstung schließt.

Aber eine andere Frage beschäftigt mich: Der VARIO-400 bekommt ja seine dreifache Identitätskrise wegen vom Kirlian-Leuchten hervorgerufenen Schäden an den Balpirol-Halbleitern, die das Bioplasma mit der Biopositronik verbinden. Und seine Kokon-Maske hat mehr vorgeprägte Identität als beim VARIO-500 Argyris. Ja?
Jetzt hab' ich bisschen gesucht, die Perrypedia kann hier optimiert werden, im Kontext von PERRY RHODAN Action gab es mehr .... jetzt frage ich mich allerdings beharrlich nach dem Unterschied zwischen der toyktischen Verzahnung in einer Hyperinpotronik und in einer Biopositronik und wie man die abgrenzt.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
Benutzeravatar
Offline
Axo
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1660
Registriert: 29. Juni 2012, 22:50
Wohnort: Tief im Süden
In der letzten Zeit habe ich ziemlich wenig Bock, hier irgendwelche Rückmeldungen zu geben (die Zyklusenden von "Jenzeitige Lande" und "Sternengruft" wirken noch nach), aber ich finde, der Roman hat eine Ausnahme verdient.
Sehr schön gestaffelte Erzählweise, interessante Erzählperspektiven. Mir fiel das "Technische" (wie hier in den Vorgängerbeiträgen fokussiert) gar nicht so sehr auf. Ich wartete gespannt auf mehr Informationen zu den Stationen (SCHMIEDE, TROSS, HEER) und zu Terminus, war aber am Ende des Romans trotzdem nicht enttäuscht als (aus meiner Sicht) noch nichts Entscheidendes bekannt wurde. Grund für meine Zufriedenheit war die sehr gute Darstellung der Erinnerungskonflikte des Vario-400 und des finalen Konflikts des Neustarts. Von der Figurendarstellung her sehr gelungen. Auch die Schilderung von Galbraith Deighton gefiel mir gut (in Erinnerung blieben mir die extremen Gegensätzlichkeiten von Unsterblichkeit und Risikoeinsatz).
Insgesamt mochte ich die Balance zwischen Informationsweitergabe und der Ausarbeitung der Romanfiguren. Ich habe den Roman mit einem Kopfnicken zugeklappt (und das ist normalerweise bei mir ein Zeichen für einen gelungenen Roman).
Ich will jetzt auch nicht extra nachlesen (habe das Heft gestern gelesen), um Kritikpunkte zu identifizieren - soll ja keine durchgearbeitete Rezension sondern nur ein emotionales Feedback werden. Mit ist aber nicht unmittelbar ein negativer Punkt im Gedächtnis haften geblieben (ich suche da im Normalfall auch nicht danach, sammle diese aber auf, sobald ein Roman mir unangenehm beim Lesen auffällt).
Kurz: ein sehr angenehm zu lesender und interessanter Roman. :st: Offene Fragen (wie geht es mit dem Vario-400 weiter?) werden sicher in den nachfolgenden Heften aufgegriffen werden.
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
Erasmus von Rotterdam
Offline
Kritikaster
Zellaktivatorträger
Beiträge: 2082
Registriert: 26. Juni 2012, 08:34
Alexandra hat geschrieben:Was interessiert mich sonst, dass ein Typ seine Rüstung schließt.

Mit der Kenntnis, dass darunter nur Unterwäsche getragen wird und wenn man sich den einen oder anderen Typ aus dem realen Leben mal so bildlich vorstellt, könnte diese Information zumindest erleichternden Charakter haben - oder? 8-)
Benutzeravatar
Offline
Tostan
Terraner
Beiträge: 1209
Registriert: 29. Juni 2012, 14:04
Wohnort: Wien
Kritikaster hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Was interessiert mich sonst, dass ein Typ seine Rüstung schließt.

Mit der Kenntnis, dass darunter nur Unterwäsche getragen wird und wenn man sich den einen oder anderen Typ aus dem realen Leben mal so bildlich vorstellt, könnte diese Information zumindest erleichternden Charakter haben - oder? 8-)


Unterwäsche ist ein gutes Stichwort ...
*in die Lust schaut und pfeift*

:aa:

-O- Tostan -O-
To Live Is To Die
Benutzeravatar
Offline
Ce Rhioton
Oxtorner
Beiträge: 529
Registriert: 12. Februar 2017, 17:29
Tostan hat geschrieben:
Unterwäsche ist ein gutes Stichwort ...
*in die Lust schaut und pfeift*

:aa:

-O- Tostan -O-


An manchen Tippfehlern hätte Sigmund seine helle Freud. :D

Spoiler:
Falls es ein Tippfehler war.:gruebel:
Die Zeit bleibt Sieger
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6887
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
:fg: :susp:
Kritikaster hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Was interessiert mich sonst, dass ein Typ seine Rüstung schließt.

Mit der Kenntnis, dass darunter nur Unterwäsche getragen wird und wenn man sich den einen oder anderen Typ aus dem realen Leben mal so bildlich vorstellt, könnte diese Information zumindest erleichternden Charakter haben - oder? 8-)

Erleichternd oder erheiternd? :unsure:
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
Benutzeravatar
Offline
Tostan
Terraner
Beiträge: 1209
Registriert: 29. Juni 2012, 14:04
Wohnort: Wien
Ce Rhioton hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Unterwäsche ist ein gutes Stichwort ...
*in die Lust schaut und pfeift*

:aa:

-O- Tostan -O-


An manchen Tippfehlern hätte Sigmund seine helle Freud. :D

Spoiler:
Falls es ein Tippfehler war.:gruebel:


Spoiler:
Exakt. Falls es einer war ...

:devil:
To Live Is To Die
Offline
Kritikaster
Zellaktivatorträger
Beiträge: 2082
Registriert: 26. Juni 2012, 08:34
Man sollte nicht in spoilerthreads schauen, bevor man einen Roman gelesen hat. Mit der Last dieses Fehlers muss ich jetzt leben. Wenn Günther Drach etwas kritisiert, hat das normalerweise Hand und Fuß, wenn Axo etwas schreibt bin ich nur ganz selten anderer Ansicht. Also was denn nun? Alexandra macht mir Angst, dass ich nach diesem Roman die Bauanleitung des Hyperinmestrons auswendig aufsagen können soll. Nein, jetzt mal ganz ruhig. Wie habe ich den Roman denn empfunden?
Alles in Allem: Er war für mich ganz in Ordnung. Viel Aufklärung gab es nicht, aber als Roman um Erinnerungsmanipulationen und den Umgang damit hat es schon gepasst. Erstaunlich, dass mal der Titel eines PR-Romans so sehr den Inhalt bestimmt.
Die erste Hälfte hat mich geärgert, weil im Hintergrund immer die Frage mitschwang, wie kommen die denn jetzt dahin, woher stammt die Information, das wurde nicht schlüssig hergeleitet, diese fehlenden logischen Ketten hatte ich für die Miniserie schon in früheren Romanen bemängelt und sie ärgerten mich auch diesmal wieder. Dann die Auflösung: Das wird im Rahmen einer Rückblende schlüssig erklärt. Okay. Das half mir aber in der ersten Romanhälfte nicht, denn da wusste ich noch nicht, dass Rückblenden und Erinnerungsbruchstücke den Schwerpunkt des Inhalts bilden würden.
Das wurde zwar nach und nach deutlicher, allerdings wirkten die Episoden in diesem Zusammenhang merkwürdig konstruiert, als habe der Autor über dem Bemühen, alles logisch ineinanderzu schachteln, die Spontanität und Lebendigkeit des Textes in den Hintergrund rücken lassen.
Stilistisch wirkte manches auf mich langatmig, fast schon betulich.
Aber der Roman hatte eben andere Stärken. Die Auseinandersetzung mit der Erinnerung als zentralem Bestandteil jeder Persönlichkeit fand ich ganz gelungen, insbesondere in der nichtmenschlichen Variante.
Tragisch wäre es, wenn V400 seinen Neustart nicht mehr erleben würde, aber das ist wohl kaum zu befürchten. Zu befürchten ist eher, dass der nachfolgende Autor eine ganz andere Persönlichkeit kreieren wird. Na, warten wir's ab. 8-)
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6887
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Kritikaster hat geschrieben: Alexandra macht mir Angst, dass ich nach diesem Roman die Bauanleitung des Hyperinmestrons auswendig aufsagen können soll.

Sag mal, liest du meine Posts eigentlich??? Um das Hyperinmestron geht es in dem Roman nun wirklich gar nicht!

Kritikaster hat geschrieben: Zu befürchten ist eher, dass der nachfolgende Autor eine ganz andere Persönlichkeit kreieren wird. Na, warten wir's ab. 8-)

In diesem Punkt bin ich auch gespannt.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
Offline
Kritikaster
Zellaktivatorträger
Beiträge: 2082
Registriert: 26. Juni 2012, 08:34
Alexandra hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben: Alexandra macht mir Angst, dass ich nach diesem Roman die Bauanleitung des Hyperinmestrons auswendig aufsagen können soll.

Sag mal, liest du meine Posts eigentlich??? Um das Hyperinmestron geht es in dem Roman nun wirklich gar nicht!

Ich lese die Posts aller Foristen zu den gerade erschienenen Romanen. Hast du irgendwo erwähnt, um welche technischen Dinge es dir ging? 8-)
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 6887
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Kritikaster hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben: Alexandra macht mir Angst, dass ich nach diesem Roman die Bauanleitung des Hyperinmestrons auswendig aufsagen können soll.

Sag mal, liest du meine Posts eigentlich??? Um das Hyperinmestron geht es in dem Roman nun wirklich gar nicht!

Ich lese die Posts aller Foristen zu den gerade erschienenen Romanen. Hast du irgendwo erwähnt, um welche technischen Dinge es dir ging? 8-)

Natürlich. Die Balpirol-Halbleiterschicht. An der hängt die hypertoyktische Verzahnung, deren Beschädigung durch das blaue Kirlian-Leuchten das Gleichgewicht zwischen der positronischen Komponente und der biologischen kippt. Darauf beruht Toms Konflikt.

Ich habe mich da inzwischen anderweitig informiert, bei einem jener Alleswisser des Serienhintergrunds. Jetzt habe ich echt kiloweise Informationen zu den Posbis, ihrer Entwicklung durch die Laurins, nebenbei: ihrer ursprünglichen Dominanz durch den Besitz der Transformkanone, die in der Miniserie ja auch sehr betont wird, die inkonsequenten Unterscheidungen zwischen Biopositronik und Hyperinpotronik, den Ursprung des Vario-500 Anson Argyris, weil der Vario-400 ja sein Vorläufer ist, und gewisse Unterschiede aufweist ... ich hätte mir beim Lesen Notizen machen müssen, es stehen ja auch klare Daten im Text. An Serienhintergrund gibt es irrsinnig viel und mir schwirrt der Kopf. Lauter Serieninventar, zu dem jetzt der Vario-400 hinzugefügt wurde. Also, das Material im Roman ist harmlos, total harmlos. Aber wenn man dann mit jemandem redet, der bei den restlichen 2900 Bänden auf so was geachtet hat, dann bietet sich eine andere Perspektive.

Das Hyperinmestron kam in Form dieser Baupläne vor, die Rhodan in diesem Turm gefunden hat, und eventuell hat es auch damit zu tun, dass am Ende von Band 8 ganz Arcane tot ist. Ob die damit jetzt noch weiter was machen, weiß ich auch nicht.
Ich lese grad wieder EA, hab' das jetzt alles nicht so präsent.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 770
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Axo hat geschrieben:Sehr schön gestaffelte Erzählweise, interessante Erzählperspektiven.

Ja, aber mir war der Roman trotzdem zu langweilig. Dem Autor habe ich eine 2 gegeben, der Story eine 4 und dem Zyklus eine 5. Ich finde, das wird alles immer langweiliger. Der nächste Roman heißt "Spur nach Nirgendwo", das scheint mir auch genau die Entwicklungsrichtung des Zyklus zu sein.
Benutzeravatar
Offline
Tostan
Terraner
Beiträge: 1209
Registriert: 29. Juni 2012, 14:04
Wohnort: Wien
Yman hat geschrieben:
Axo hat geschrieben:Sehr schön gestaffelte Erzählweise, interessante Erzählperspektiven.

Ja, aber mir war der Roman trotzdem zu langweilig. Dem Autor habe ich eine 2 gegeben, der Story eine 4 und dem Zyklus eine 5. Ich finde, das wird alles immer langweiliger. Der nächste Roman heißt "Spur nach Nirgendwo", das scheint mir auch genau die Entwicklungsrichtung des Zyklus zu sein.


Schade, dass du den Zyklus so empfindest.
Ich hoffe, nach dem Finale in Heft 12 bewertest du es anders ...

:aa:

-O- Tostan -O-
To Live Is To Die
Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 770
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Tostan hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
Axo hat geschrieben:Sehr schön gestaffelte Erzählweise, interessante Erzählperspektiven.

Ja, aber mir war der Roman trotzdem zu langweilig. Dem Autor habe ich eine 2 gegeben, der Story eine 4 und dem Zyklus eine 5. Ich finde, das wird alles immer langweiliger. Der nächste Roman heißt "Spur nach Nirgendwo", das scheint mir auch genau die Entwicklungsrichtung des Zyklus zu sein.


Schade, dass du den Zyklus so empfindest.
Ich hoffe, nach dem Finale in Heft 12 bewertest du es anders ...


Vorausgesetzt, dass ich so lange durchhalte. Zugegeben, der Zyklus fährt recht schön auf der Nostalgieschiene, aber ich verstehe nicht, was an dem Zyklus so spannend sein soll. Zeitspringer warnen vor der Zukunft, Cynos tauchen auf, Leute verschwinden, und wir wissen, Rhodan hat irgend etwas getan.
Benutzeravatar
Offline
Tostan
Terraner
Beiträge: 1209
Registriert: 29. Juni 2012, 14:04
Wohnort: Wien
Yman hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
Axo hat geschrieben:Sehr schön gestaffelte Erzählweise, interessante Erzählperspektiven.

Ja, aber mir war der Roman trotzdem zu langweilig. Dem Autor habe ich eine 2 gegeben, der Story eine 4 und dem Zyklus eine 5. Ich finde, das wird alles immer langweiliger. Der nächste Roman heißt "Spur nach Nirgendwo", das scheint mir auch genau die Entwicklungsrichtung des Zyklus zu sein.


Schade, dass du den Zyklus so empfindest.
Ich hoffe, nach dem Finale in Heft 12 bewertest du es anders ...


Vorausgesetzt, dass ich so lange durchhalte. Zugegeben, der Zyklus fährt recht schön auf der Nostalgieschiene, aber ich verstehe nicht, was an dem Zyklus so spannend sein soll. Zeitspringer warnen vor der Zukunft, Cynos tauchen auf, Leute verschwinden, und wir wissen, Rhodan hat irgend etwas getan.


Ist jetzt natürlich blöde, wenn ich sage, warum der Zyklus spannend sein sollte ...
Die Zeitspringer erzählen von einer Zukunft, die wir aus der EA nicht kennen. Rhodan erfährt im Zuge von Terminus Dinge, die die EA verändert hätten und er kommentiert die Handlung von Terminus mit "Mein Gott, was habe ich getan". Und offenbar hat er das alles, was er bei Terminus erlebt hat, vergessen (die Frage ist wie). Als ich das zum ersten Mal gehört hatte, fand ich das spannend. Nachdem ich bei der Konzeption mitgemischt habe, bin ich jetzt natürlich nicht mehr unparteiisch ...

:aa:

-O- Tostan -O-
To Live Is To Die
Nächste

Zurück zu PERRY RHODAN-Terminus

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast