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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Yman
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Tostan hat geschrieben:Ist jetzt natürlich blöde, wenn ich sage, warum der Zyklus spannend sein sollte ...
Die Zeitspringer erzählen von einer Zukunft, die wir aus der EA nicht kennen. Rhodan erfährt im Zuge von Terminus Dinge, die die EA verändert hätten und er kommentiert die Handlung von Terminus mit "Mein Gott, was habe ich getan". Und offenbar hat er das alles, was er bei Terminus erlebt hat, vergessen (die Frage ist wie). Als ich das zum ersten Mal gehört hatte, fand ich das spannend.


In Band 1 war das noch spannend, aber jetzt ist der Zyklus für mich zu einer sehr langweiligen Schnitzeljagd geworden. Es geht einfach nur ziemlich belanglos von hier nach da. Diese alternative Zukunft hätte interessant sein können, wenn die Ausflüge der Zeitspringerin dahin als eigenständiger Handlungsstrang erzählt worden wären, aber jetzt wirkt es so, als ob die Zeitspringerin gleich den Untergang der ganzen Milchstraße an die Wand malen musste, damit es ein paar Hefte später glaubhaft wird, dass Perry Rhodan selbst in einem Shift sitzt, weil nur Perry, Perry halt. Das ist mir alles zu konstruiert.

Interessant hätte ich es auch gefunden, wenn der Zyklus drei Handlungsebenen gehabt hätte, eine in der Vergangenheit vor 3430, eine in der Gegenwart von 3430, und eine nach 3430, und dass über alle drei Zeitebenen hinweg zusammengearbeitet werden muss, um die Gefahr abzuwenden.

Eine kleinere Gefahr hätte mir auch gereicht. Z.B. Dabrifa oder sonstwer bedroht ein mit Terra verbündetes oder befreundetes System, und Perry kann nicht einfach zur Hilfe kommen, weil das Solsystem offiziell vernichtet wurde und er sich durch seine Hilfe verraten würde. Mir kommt das aber sowieso alles nicht durchdacht vor. Wie lange hätte Perry denn das Solsystem in der Zukunft lassen wollen? Ein paar Hundert Jahre, bis Dabrifa, selbst Aktivatorträger, sich beruhigt hat?
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Tiberius
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Yman hat geschrieben:Mir kommt das aber sowieso alles nicht durchdacht vor. Wie lange hätte Perry denn das Solsystem in der Zukunft lassen wollen? Ein paar Hundert Jahre, bis Dabrifa, selbst Aktivatorträger, sich beruhigt hat?

Oder bis er tot wäre bzw. seine Macht aufgrund eines Umsturzes verloren hätte.
Oder bis sich die Lage verändert hätte, weil die drei Verbündeten sich entzweit hätten.
Auf jeden Fall hat Perry Rhodan Zeit gewonnen und das Solare Imperium für einige Zeit aus der Schußlinie genommen, was ihm neue Handlungsoptionen gibt.
Die Alternative wäre gewesen, daß die Solare Flotte die Angreifer hätte vernichten und selbst einige Verluste hätte erleiden müssen.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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Yman
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Tiberius hat geschrieben:Auf jeden Fall hat Perry Rhodan Zeit gewonnen und das Solare Imperium für einige Zeit aus der Schußlinie genommen, was ihm neue Handlungsoptionen gibt.


Was heißt für einige Zeit? Sechs Monate, zehn Jahre? Was war der Plan? Was war in den letzten 500 Jahren der Plan, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, was hat sich jetzt geändert, was er in den letzten 500 Jahren nicht hätte tun können oder wollen?
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Tostan
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Yman hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:Ist jetzt natürlich blöde, wenn ich sage, warum der Zyklus spannend sein sollte ...
Die Zeitspringer erzählen von einer Zukunft, die wir aus der EA nicht kennen. Rhodan erfährt im Zuge von Terminus Dinge, die die EA verändert hätten und er kommentiert die Handlung von Terminus mit "Mein Gott, was habe ich getan". Und offenbar hat er das alles, was er bei Terminus erlebt hat, vergessen (die Frage ist wie). Als ich das zum ersten Mal gehört hatte, fand ich das spannend.


In Band 1 war das noch spannend, aber jetzt ist der Zyklus für mich zu einer sehr langweiligen Schnitzeljagd geworden. Es geht einfach nur ziemlich belanglos von hier nach da. Diese alternative Zukunft hätte interessant sein können, wenn die Ausflüge der Zeitspringerin dahin als eigenständiger Handlungsstrang erzählt worden wären, aber jetzt wirkt es so, als ob die Zeitspringerin gleich den Untergang der ganzen Milchstraße an die Wand malen musste, damit es ein paar Hefte später glaubhaft wird, dass Perry Rhodan selbst in einem Shift sitzt, weil nur Perry, Perry halt. Das ist mir alles zu konstruiert.

Interessant hätte ich es auch gefunden, wenn der Zyklus drei Handlungsebenen gehabt hätte, eine in der Vergangenheit vor 3430, eine in der Gegenwart von 3430, und eine nach 3430, und dass über alle drei Zeitebenen hinweg zusammengearbeitet werden muss, um die Gefahr abzuwenden.

Eine kleinere Gefahr hätte mir auch gereicht. Z.B. Dabrifa oder sonstwer bedroht ein mit Terra verbündetes oder befreundetes System, und Perry kann nicht einfach zur Hilfe kommen, weil das Solsystem offiziell vernichtet wurde und er sich durch seine Hilfe verraten würde. Mir kommt das aber sowieso alles nicht durchdacht vor. Wie lange hätte Perry denn das Solsystem in der Zukunft lassen wollen? Ein paar Hundert Jahre, bis Dabrifa, selbst Aktivatorträger, sich beruhigt hat?


Spätestens in Band 11 wird einiges in Punkto Zeitspringerei und Zukunftsaussichten klarer ...

:aa:

-O- Tostan -O-
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Tiberius
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Yman hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:Auf jeden Fall hat Perry Rhodan Zeit gewonnen und das Solare Imperium für einige Zeit aus der Schußlinie genommen, was ihm neue Handlungsoptionen gibt.


Was heißt für einige Zeit? Sechs Monate, zehn Jahre? Was war der Plan? Was war in den letzten 500 Jahren der Plan, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, was hat sich jetzt geändert, was er in den letzten 500 Jahren nicht hätte tun können oder wollen?


Karl-Herbert Scheer hat aus Perry Rhodan ein "Weichei" gemacht, das nicht nach arkonidischer Art seine Kolonialwelten unterdrückt/zerbombt, sondern ihnen ihre Freiheit und Unabhängigkeit läßt, auch wenn dies letztendlich zu einer Konfrontation führte, verursacht durch die ehemaligen Kolonialwelten bzw. deren teilweise diktatorischen Machthabern.
Perry Rhodan hätte durch Geheimaktionen mit Hilfe von Agenten und Mutanten, so lange diese ihm zur Verfügung gestanden hätten (Second-Genesis-Krise), verhindern können, daß die Kolonien eigene große und starke Kolonialreiche bilden. Das Problem wäre dabei nur gewesen, daß man nicht alles hätte geheim halten können, es wäre somit an die Öffentlichkeit gekommen und hätte politisch schweren Schaden anrichten können.
K.H. Scheer wollte, daß Perry Rhodan ein vorausschauernder Mensch ist, der weiß, daß er seine Kolonialwelten gehen lassen muß, wenn diese die Freiheit und völlige Unabhängigkeit wollen, damit nicht auf ewig tiefe Gräben zwischen den Unsterblichen, der Menschheit der Stammwelt und der Menschheit der Kolonien liegt, der eine Zusammenarbeit, die allen Beteiligten Möglichkeiten eröffnet und bessere Vorteile bringt, für immer unmöglich macht.
Sieh dir die aktuelle Handlungszeit bzw. die Zeit ab dem Brechen der Larenherrschaft an, in der Terra und die terranischen Kolonien zusammenarbeiteten, in einem gemeinsamen Staat friedlich zusammenlebten bzw. Verbündete waren, in der Terra ein Planet unter vielen ist und nur dadurch heraussticht, daß er der Ursprungsplanet, das ideelle, das "religiöse" Zentrum ist. Hätte Perry Rhodan das Solare Imperium nach dem Dolan-Krieg mit Gewalt zusammengehalten, anders kann man nach Freiheit und Unabhängigkeit strebende Kolonien nicht vom Abfall abhalten, wäre dies nicht möglich gewesen. Perry Rhodan und seine "Clique" wären für alle/die meisten/viele Massenmörder gewesen, die den Einfluß nicht hätten, den sie nach der Larenherrschaft hatten und zur aktuellen Handlungszeit noch haben.

Ich denke, im Endeffekt wollte K.H. Scheer, nach einem Zeitsprung von 993 Jahren, einfach eine spannende Situation haben, die Mutterwelt Terra gegen ihre abtrünnigen Kolonien, aber sein Held Perry Rhodan sollte kein Massenschlächter werden.
Deshalb kam das Antitemporales Gezeitenfeld, damit Perry Rhodan einer direkten Konfrontation ausweichen konnte.
Deshalb war der Spuk der Antiterranischen Koalition nach 50 Heften vorbei und Dabrifa tot.
Ich vermute, daß K.H. Scheer kaum richtig darüber nachgedacht hat, was ein 1000 Jahressprung wirklich bedeutet, es war einfach nur eine Zahl. Über die wirklichen Konsequenzen eines solchen Zeitraums und der Protagonisten, die natürlich entsprechend ihres Charakters handeln würden, war er sich nicht im Klaren. Deshalb gebe ich es auf, ein solches Handlungsloch zu stopfen.

Btw.: Ich glaube, daß die aktuellen Expokraten deshalb seit der Hyperimpedanz-Erhöhung/dem Cantaro-Zyklus nur kleine Handlungssprünge zwischen den Zyklen einbauen, weil sie aus den Fehlern gelernt haben, die bei dem Eintausend-Jahres-Sprung gemacht wurden.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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Tostan
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Tiberius hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:Auf jeden Fall hat Perry Rhodan Zeit gewonnen und das Solare Imperium für einige Zeit aus der Schußlinie genommen, was ihm neue Handlungsoptionen gibt.


Was heißt für einige Zeit? Sechs Monate, zehn Jahre? Was war der Plan? Was war in den letzten 500 Jahren der Plan, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, was hat sich jetzt geändert, was er in den letzten 500 Jahren nicht hätte tun können oder wollen?


[url=https://www.perrypedia.proc.org/wiki/K._H._Scheer]
Hätte Perry Rhodan das Solare Imperium nach dem Dolan-Krieg mit Gewalt zusammengehalten, anders kann man nach Freiheit und Unabhängigkeit strebende Kolonien nicht vom Abfall abhalten, wäre dies nicht möglich gewesen. Perry Rhodan und seine "Clique" wären für alle/die meisten/viele Massenmörder gewesen, die den Einfluß nicht hätten, den sie nach der Larenherrschaft hatten und zur aktuellen Handlungszeit noch haben.


Da fällt mir gerade ein, dass ich das in T11 thematisiere ...

:aa:

-O- Tostan -O-
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Onot
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Tiberius hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:Auf jeden Fall hat Perry Rhodan Zeit gewonnen und das Solare Imperium für einige Zeit aus der Schußlinie genommen, was ihm neue Handlungsoptionen gibt.


Was heißt für einige Zeit? Sechs Monate, zehn Jahre? Was war der Plan? Was war in den letzten 500 Jahren der Plan, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, was hat sich jetzt geändert, was er in den letzten 500 Jahren nicht hätte tun können oder wollen?

Die Gefahr wurde akut und es wurde gehandelt. Der Plan der letzten 500 Jahre war evtl. "hoffentlich passiert es nicht, aber wenn, dann sind wir gewappnet und zwar ohne Massentötung". Und ab dem Fall Laurin hieß der Plan vermutlich "Hauptsache der Krieg mit Unmengen von Toten wurde verhindert - mal sehen, was wir jetzt tun können".
Nicht alles ist 1:1 planbar... Ich glaube Zeit gewinnen war der wichtige Punkt - und das verhindern vieler, vieler Toter.

Ob die Folgehoffnung das Zerstreiten der Parteien war oder der Gedanke Dabrifa & Co. abzuknippsen, das ist situationsabhängig in der Folge zu entscheiden.
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Onot
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Yman hat geschrieben:Ja, aber mir war der Roman trotzdem zu langweilig. Dem Autor habe ich eine 2 gegeben, der Story eine 4 und dem Zyklus eine 5. Ich finde, das wird alles immer langweiliger. Der nächste Roman heißt "Spur nach Nirgendwo", das scheint mir auch genau die Entwicklungsrichtung des Zyklus zu sein.

Sicher haben wir einen Bruch zwischen Heft 8 und 9 und ja, 9 schließt nicht an 1-8 an, steht fast "für sich" einsam herum. Vermutlich ist er eine Vorbereitung für etwas, das in dem/den Folgebänden wichtig sein wird. Es ist eine gute PR-Tradition, dass solche Dinge mit einem Roman bedacht werden.
Dafür, dass er zuerst einmal bzw. scheinbar nicht in die Reihe passt, wartet er aber mit schönen Bonbons auf. Etwas Technikgeschwurbel (wie lange habe ich das Wort Hypertoyktische Verzahnung nicht mehr gelesen), Deighton als Agent im Außeneinsatz, psychische Probleme eines Roboters (ja, OK, zugegeben mit biologischer Komponente) - das ist gute SF, wie ich sie mag. Zudem ist die Story auch richtig gut rübergebracht worden.

Ist die gesamte Terminus-Geschichte nun einen Schritt weitergekommen? Im Moment sichtbar nicht, aber in Kürze wird wohl offensichtlich werden, dass doch. Wie gesagt, die ganze PR-Geschichte lebt von solchen Schlenkern.
Mein Fazit: gut gemacht, Dennis.

Aber nicht nur das. Ich habe bei etwa Heft 610 aufgehört zu lesen und jetzt wieder die ersten 1.000 Hefte im Schrank plus diesen und jenen Planetenroman. Ein Wiedertreffen der alten Figuren im alten Kontext ist fast wie nach Hause kommen, wirklich sehr angenehm. Zudem sind die Romane heute wirklich um Längen besser zu lesen als die alten.
Ich bin jetzt NEO-Leser und genehmige mir ab und an genüsslich einen Alt-Zyklus ( Cappins sind durch, irgendwann demnächst startet der Schwarm) und habe Terminus aufgrund der Vergangenheitsbezogenheit begonnen. Und, ich habe es nicht bereut. Es macht mir Spaß, diese Mini-Serie zu lesen.
Sollte irgendwann eine andere Mini-Serie (oder wie auch immer die Publikationsform dann aussehen mag) gestartet werden, bin ich wieder dabei.
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Arthur Dent
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Tostan hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Ja, aber mir war der Roman trotzdem zu langweilig. Dem Autor habe ich eine 2 gegeben, der Story eine 4 und dem Zyklus eine 5. Ich finde, das wird alles immer langweiliger. Der nächste Roman heißt "Spur nach Nirgendwo", das scheint mir auch genau die Entwicklungsrichtung des Zyklus zu sein.


Schade, dass du den Zyklus so empfindest.
Ich hoffe, nach dem Finale in Heft 12 bewertest du es anders ...

:aa:

-O- Tostan -O-

Warum sollte er? Ist es nicht das Ziel, den Leser auch zu diesem Zeitpunkt des Zyklus zu beeindrucken? Ihm auch zu diesem Stand ein Lesevergnügen zu bereiten? Ihn zufriedenzustellen?
Ich fand den Roman mit Thema, Ausarbeitung und einigen Inhalten recht gut gelungen. Das Problem und das Dilemma des Vario-400 hat der Autor ganz interessant geschildert. Aber auch für mich war der Roman zu weit weg vom Zyklusgeschehen. Sollte es ein solches Geschehen tatsächlich geben. Ich bin mir da nämlich nicht sicher. Und ich will nicht unbedingt bis Band 12 warten oder bewerten. Sonst hätte ich mir ja 2-11 sparen können.
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Tostan
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Arthur Dent hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Ja, aber mir war der Roman trotzdem zu langweilig. Dem Autor habe ich eine 2 gegeben, der Story eine 4 und dem Zyklus eine 5. Ich finde, das wird alles immer langweiliger. Der nächste Roman heißt "Spur nach Nirgendwo", das scheint mir auch genau die Entwicklungsrichtung des Zyklus zu sein.


Schade, dass du den Zyklus so empfindest.
Ich hoffe, nach dem Finale in Heft 12 bewertest du es anders ...

:aa:

-O- Tostan -O-

Warum sollte er? Ist es nicht das Ziel, den Leser auch zu diesem Zeitpunkt des Zyklus zu beeindrucken? Ihm auch zu diesem Stand ein Lesevergnügen zu bereiten? Ihn zufriedenzustellen?


Ist es. Hat bei ihm ja wohl nicht geklappt. ^_^
Die letzte Chance ist also Band 12, dass er nach Auflösung der vielen Fragen, dann doch noch sagt. Mein Gott, zwischendurch hab es ich es zwar nicht so bewertet, aber nach *dem* Finale bewerte ich alles doch besser.

Was mir noch einfällt: Die Handlung von 9 ist sehr wohl in den Zyklus eingebettet ... erschließt sich vielleicht nicht gleich, aber dann in 10 und 11 ....

:aa:

-O- Tostan -O-
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Elena
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Tostan hat geschrieben:...
Rhodan erfährt im Zuge von Terminus Dinge, die die EA verändert hätte und er kommentiert die Handlung von Terminus mit "Mein Gott, was habe ich getan". Und offenbar hat er das alles, was er bei Terminus erlebt hat, vergessen (die Frage ist wie). Als ich das zum ersten Mal gehört hatte, fand ich das spannend. Nachdem ich bei der Konzeption mitgemischt habe, bin ich jetzt natürlich nicht mehr unparteiisch ...

:aa:

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Vielleicht ist ja das blaue Kirlian-Leuchten schuld an Rhodans Gedächtnisverlust.
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


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Dennis Mathiak
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Elena hat geschrieben:Vielleicht ist ja das blaue Kirlian-Leuchten schuld an Rhodans Gedächtnisverlust.


Ein naheliegender Gedanke, nicht? Mal abwarten, wie es dann tatsächlich dazu kam. :unschuldig:
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Dennis
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Dennis Mathiak
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Arthur Dent hat geschrieben:Ich fand den Roman mit Thema, Ausarbeitung und einigen Inhalten recht gut gelungen. Das Problem und das Dilemma des Vario-400 hat der Autor ganz interessant geschildert. Aber auch für mich war der Roman zu weit weg vom Zyklusgeschehen. Sollte es ein solches Geschehen tatsächlich geben. Ich bin mir da nämlich nicht sicher. Und ich will nicht unbedingt bis Band 12 warten oder bewerten. Sonst hätte ich mir ja 2-11 sparen können.


Du hast natürlich recht, dass ein Zyklus nicht erst im Nachhinein mit dem Lesen des letzten Bandes und eine Aha-Effekt gefallen soll, sondern bestenfalls jeden einzelnen Roman lang.

Band 9 ist m.E. durchaus in das Geschehen der zwölf Bände verstrickt. Selbst ohne Kenntnis der folgenden Bände. Eine der bisherigen Hauptfiguren ist auch in diesem Band eine. Terminus ist Thema, wir erfahren sogar mehr darüber.

Aber am Ende gilt natürlich, wie es bei dir als Leser angekommen ist. Vollkommen korrekt. Und du kannst sicher sein, dass wir Autoren uns jede Kritik annehmen. Sowohl die negativen als auch die positiven. Und natürlich diejenigen dazwischen.
Ad Astra,

Dennis
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Dennis Mathiak
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Onot hat geschrieben:Dafür, dass er zuerst einmal bzw. scheinbar nicht in die Reihe passt, wartet er aber mit schönen Bonbons auf. Etwas Technikgeschwurbel (wie lange habe ich das Wort Hypertoyktische Verzahnung nicht mehr gelesen), Deighton als Agent im Außeneinsatz, psychische Probleme eines Roboters (ja, OK, zugegeben mit biologischer Komponente) - das ist gute SF, wie ich sie mag. Zudem ist die Story auch richtig gut rübergebracht worden.

Ist die gesamte Terminus-Geschichte nun einen Schritt weitergekommen? Im Moment sichtbar nicht, aber in Kürze wird wohl offensichtlich werden, dass doch. Wie gesagt, die ganze PR-Geschichte lebt von solchen Schlenkern.
Mein Fazit: gut gemacht, Dennis.


Vielen Dank für das Lob. Wie ich bereits Arthur Dent schrieb, bin ich persönlich der Meinung, dass der Roman sogar auf den ersten Blick eine Weiterkommen für die Geschichte ist. Eine unserer Hauptfiguren erfährt mehr über Terminus. Vielleicht kommt dieser Spionageerfolg wegen der gewählten Perspektive nicht so gut herüber als wenn ich auch aus Deightons Sicht erzählt hätte. Da habe ich mich jedoch ganz bewusst gegen entschieden.

Aber nicht nur das. Ich habe bei etwa Heft 610 aufgehört zu lesen und jetzt wieder die ersten 1.000 Hefte im Schrank plus diesen und jenen Planetenroman. Ein Wiedertreffen der alten Figuren im alten Kontext ist fast wie nach Hause kommen, wirklich sehr angenehm. Zudem sind die Romane heute wirklich um Längen besser zu lesen als die alten.
Ich bin jetzt NEO-Leser und genehmige mir ab und an genüsslich einen Alt-Zyklus ( Cappins sind durch, irgendwann demnächst startet der Schwarm) und habe Terminus aufgrund der Vergangenheitsbezogenheit begonnen. Und, ich habe es nicht bereut. Es macht mir Spaß, diese Mini-Serie zu lesen.
Sollte irgendwann eine andere Mini-Serie (oder wie auch immer die Publikationsform dann aussehen mag) gestartet werden, bin ich wieder dabei.


Das höre ich gerne!
Ad Astra,

Dennis
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Dennis Mathiak
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Kritikaster hat geschrieben:Die erste Hälfte hat mich geärgert, weil im Hintergrund immer die Frage mitschwang, wie kommen die denn jetzt dahin, woher stammt die Information, das wurde nicht schlüssig hergeleitet, diese fehlenden logischen Ketten hatte ich für die Miniserie schon in früheren Romanen bemängelt und sie ärgerten mich auch diesmal wieder.


Interessant. Diesen Gedanken kann ich nämlich überhaupt nicht nachvollziehen, weil sich mir diese Frage nie gestellt hat. Schließlich wusste niemand, woher der Protagonist kommt. Nur, weshalb er dort ist. Vielleicht war es der Hauptpersonenkasten, der diese Fragen aufgeworfen hat? Weil man wusste, dass Gal Deighton eine Rolle spielt, und er der Unbekannte ist?

Dann die Auflösung: Das wird im Rahmen einer Rückblende schlüssig erklärt. Okay. Das half mir aber in der ersten Romanhälfte nicht, denn da wusste ich noch nicht, dass Rückblenden und Erinnerungsbruchstücke den Schwerpunkt des Inhalts bilden würden.
Das wurde zwar nach und nach deutlicher, allerdings wirkten die Episoden in diesem Zusammenhang merkwürdig konstruiert, als habe der Autor über dem Bemühen, alles logisch ineinanderzu schachteln, die Spontanität und Lebendigkeit des Textes in den Hintergrund rücken lassen.
Stilistisch wirkte manches auf mich langatmig, fast schon betulich.


Auch das interessant, da ich zwar selbstverständlich auf eine schlüssige Erklärung geachtet habe, aber diese Passagen recht frei von der Leber geschrieben habe.

Aber der Roman hatte eben andere Stärken. Die Auseinandersetzung mit der Erinnerung als zentralem Bestandteil jeder Persönlichkeit fand ich ganz gelungen, insbesondere in der nichtmenschlichen Variante.
Tragisch wäre es, wenn V400 seinen Neustart nicht mehr erleben würde, aber das ist wohl kaum zu befürchten. Zu befürchten ist eher, dass der nachfolgende Autor eine ganz andere Persönlichkeit kreieren wird. Na, warten wir's ab. 8-)


Da vertraue ich auf die Autoren der folgenden Bände. Sofern Tom überlebt natürlich. :devil:
Ad Astra,

Dennis
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Dennis Mathiak
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Günther Drach hat geschrieben:Zum Glück ist mein Geschmack nicht wirklich wichtig.


Findest du? Der Geschmack eines jeden Leser ist wichtig, finde ich. Und man kann leider nicht jeden treffen. Selbst vermeintlich objektive Gründe, weshalb einem ein Text nicht gefällt, stellen sich hinterher doch wieder als subjektiv heraus, wie Alexandras Antwort auf deinen Post zeigt.

Deine Texte litten (meiner Meinung nach) früher darunter, dass du häufig zu viel Information in die Sätze stopftest.
Das hat sich auf jeden Fall in der Zwischenzeit gebessert.
(ein Beispiel dazu hab ich in T9 gefunden:
Sofort senkte ich den Blick, verriegelte die letzten Verschlüsse meiner Rüstung, die laut der Materialausgabe aus geschäumten Plastron bestand, und nahm Haltung an.
Die Info über die Materialausgabe und das geschäumte Plastron ist an der Stelle (wieder in meiner Meinung, meinem Geschmack nach) einfach fehl am Platz.)


Hier würde ich dir zum Beispiel zustimmen. Früher war das so. Und auch heute kann mir das noch passieren, und es ist eine Sache, auf die ich spätestens beim Überarbeiten achte. Im konkreten Fall, wie deinem Beispiel, muss man sich dann halt entscheiden. Zu viel oder nicht? Fehl am Platz oder nicht. Für dich habe ich die falsche Entscheidung getroffen, für Alexandra die richtige. Das führt mich zurück zum Anfang des Posts - doch, ich finde der persönliche Geschmack eines jeden Lesers ist wichtig. Und auch derjenige des Autors.
Ad Astra,

Dennis
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Yman
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Dennis Mathiak hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Ich fand den Roman mit Thema, Ausarbeitung und einigen Inhalten recht gut gelungen. Das Problem und das Dilemma des Vario-400 hat der Autor ganz interessant geschildert. Aber auch für mich war der Roman zu weit weg vom Zyklusgeschehen. Sollte es ein solches Geschehen tatsächlich geben. Ich bin mir da nämlich nicht sicher. Und ich will nicht unbedingt bis Band 12 warten oder bewerten. Sonst hätte ich mir ja 2-11 sparen können.


Du hast natürlich recht, dass ein Zyklus nicht erst im Nachhinein mit dem Lesen des letzten Bandes und eine Aha-Effekt gefallen soll, sondern bestenfalls jeden einzelnen Roman lang.

Band 9 ist m.E. durchaus in das Geschehen der zwölf Bände verstrickt.


Ja, so irgendwie halt. Gerade bei PR-Terminus habe ich so das Gefühl, das Konzept für eine Miniserie scheint zu sein, der zuständige Exposé-Autor schreibt den ersten und den zwölften, letzten Band, und dann kommt wie bei einem Sandwich noch die Füllung mittenrein, die Bände 2-11 als eine Füllhandlung, im Prinzip unnötig, die Hauptfiguren, im Wesentlichen Perry Rhodan, müssen es nur irgendwie am Ende einer Schnitzeljagd zur Endstation schaffen, wo ihnen dann vermutlich vom Antagonisten, in dessen Gewalt sie geraten sind, alle Hintergründe einfach erzählt werden. D.h. der Antagonist hält eine große Rede, an deren Ende seine Pläne dann aber doch irgendwie durch irgendetwas Unwahrscheinliches vereitelt werden. Heißt der letzte Band nicht sogar "Pläne der Cynos"? Einer von denen wird schon Perry und Gucky gefangen nehmen und dann alles erzählen. Die Befreiung geschieht dann vielleicht durch ein tragisches Opfer der Zeitspringer und diverser Cyno-Rebellen, die von Perry im Stich gelassen werden.
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Arthur Dent
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Yman hat geschrieben:
Dennis Mathiak hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Ich fand den Roman mit Thema, Ausarbeitung und einigen Inhalten recht gut gelungen. Das Problem und das Dilemma des Vario-400 hat der Autor ganz interessant geschildert. Aber auch für mich war der Roman zu weit weg vom Zyklusgeschehen. Sollte es ein solches Geschehen tatsächlich geben. Ich bin mir da nämlich nicht sicher. Und ich will nicht unbedingt bis Band 12 warten oder bewerten. Sonst hätte ich mir ja 2-11 sparen können.


Du hast natürlich recht, dass ein Zyklus nicht erst im Nachhinein mit dem Lesen des letzten Bandes und eine Aha-Effekt gefallen soll, sondern bestenfalls jeden einzelnen Roman lang.

Band 9 ist m.E. durchaus in das Geschehen der zwölf Bände verstrickt.


Ja, so irgendwie halt. Gerade bei PR-Terminus habe ich so das Gefühl, das Konzept für eine Miniserie scheint zu sein, der zuständige Exposé-Autor schreibt den ersten und den zwölften, letzten Band, und dann kommt wie bei einem Sandwich noch die Füllung mittenrein, die Bände 2-11 als eine Füllhandlung, im Prinzip unnötig, die Hauptfiguren, im Wesentlichen Perry Rhodan, müssen es nur irgendwie am Ende einer Schnitzeljagd zur Endstation schaffen, wo ihnen dann vermutlich vom Antagonisten, in dessen Gewalt sie geraten sind, alle Hintergründe einfach erzählt werden. D.h. der Antagonist hält eine große Rede, an deren Ende seine Pläne dann aber doch irgendwie durch irgendetwas Unwahrscheinliches vereitelt werden. Heißt der letzte Band nicht sogar "Pläne der Cynos"? Einer von denen wird schon Perry und Gucky gefangen nehmen und dann alles erzählen. Die Befreiung geschieht dann vielleicht durch ein tragisches Opfer der Zeitspringer und diverser Cyno-Rebellen, die von Perry im Stich gelassen werden.

Ach Mist, jetzt hast Du alles verraten! :devil:
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Alexandra
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@Yman
So was heißt sich Binnenhandlung.
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Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
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Yman hat geschrieben:In Band 1 war das noch spannend, aber jetzt ist der Zyklus für mich zu einer sehr langweiligen Schnitzeljagd geworden. Es geht einfach nur ziemlich belanglos von hier nach da.


hmm, so ähnlich empfinde ich das auch.

die aufhänger des zyklus ( cynos, schwarm, ATG ) haben auf jeden fall ausgereicht, mich als leser zu gewinnen.

ein bisschen ist das ganze dann aber versandet in eher austauschbaren agenteneinsätzen von ... ja genau, "von hier nach da".

cynos, schwarm und co. brauchts für die momentane handlung eigentlich gar nicht :(


so richtig viel passiert ist auch hier nicht.

aber immerhin, dieser roman ist mir positiv aufgefallen wegen der schreibweise. eine ICH erzählung aus sicht eines VARIOs :st:
... mit vielen gelungenen details ... zb der unwichtige daten kleinkram der "tom bastinurti" bei unpassenden gelegenheiten ins bewusstsein hochsteigt... trotz des eher überschaubaren handlungsfortschritts waren da für mich doch einige passagen im roman die ich schlicht "klasse geschrieben" fand
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Tostan
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Yman hat geschrieben:Ja, so irgendwie halt. Gerade bei PR-Terminus habe ich so das Gefühl, das Konzept für eine Miniserie scheint zu sein, der zuständige Exposé-Autor schreibt den ersten und den zwölften, letzten Band, und dann kommt wie bei einem Sandwich noch die Füllung mittenrein, die Bände 2-11 als eine Füllhandlung, im Prinzip unnötig, die Hauptfiguren, im Wesentlichen Perry Rhodan, müssen es nur irgendwie am Ende einer Schnitzeljagd zur Endstation schaffen, wo ihnen dann vermutlich vom Antagonisten, in dessen Gewalt sie geraten sind, alle Hintergründe einfach erzählt werden. D.h. der Antagonist hält eine große Rede, an deren Ende seine Pläne dann aber doch irgendwie durch irgendetwas Unwahrscheinliches vereitelt werden. Heißt der letzte Band nicht sogar "Pläne der Cynos"? Einer von denen wird schon Perry und Gucky gefangen nehmen und dann alles erzählen. Die Befreiung geschieht dann vielleicht durch ein tragisches Opfer der Zeitspringer und diverser Cyno-Rebellen, die von Perry im Stich gelassen werden.


Äh ... das ist die Storyline, die seit Jahrtausenden funktioniert: Eine Anfrangsproblem wird am Ende gelöst. Dazwischen bewegt sich der Held psychisch oder physisch von Anfang bis eben zum Ende. Und die Erlebnisse dazwischen werden in einer logischen und aufwühlenden, spannenden Art und Weise ...

Ob wir uns für die Variante entschieden haben - der Antagonist erzählt Rhodan seine Pläne, bevor er Rhodan samt Mitstreiter beseitigt - wird sich weisen ...

:aa:

-O- Tostan -O-
PS: Und bevor jetzt einer kommt und schreibt "Eh, Mann, Rhodan überlebt doch sicher" ... nun, wer kann schon sagen, wer der Rhodan ist, der in der EA gerade mal wieder das Universum rettet ... :devil:
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Arthur Dent
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Tostan hat geschrieben:Äh ... das ist die Storyline, die seit Jahrtausenden funktioniert: Eine Anfrangsproblem wird am Ende gelöst. Dazwischen bewegt sich der Held psychisch oder physisch von Anfang bis eben zum Ende. Und die Erlebnisse dazwischen werden in einer logischen und aufwühlenden, spannenden Art und Weise ...

Ein Zyklus muss Zwischenhöhepunkte haben, um die Leser bei der Stange zu halten. Im Idealfall Wendungen, die die Leser überraschen. Das trifft durchaus auf die Großzyklen der Serie zu. Terminus arbeitet hingegen mit Blöcken. Die Übergänge sind zwar überraschend für den Leser geraten, aber eben nicht von der Art, die einen positiven Aha-Effekt nach sich ziehen
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Tostan
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Arthur Dent hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:Äh ... das ist die Storyline, die seit Jahrtausenden funktioniert: Eine Anfrangsproblem wird am Ende gelöst. Dazwischen bewegt sich der Held psychisch oder physisch von Anfang bis eben zum Ende. Und die Erlebnisse dazwischen werden in einer logischen und aufwühlenden, spannenden Art und Weise ...

Ein Zyklus muss Zwischenhöhepunkte haben, um die Leser bei der Stange zu halten. Im Idealfall Wendungen, die die Leser überraschen. Das trifft durchaus auf die Großzyklen der Serie zu. Terminus arbeitet hingegen mit Blöcken. Die Übergänge sind zwar überraschend für den Leser geraten, aber eben nicht von der Art, die einen positiven Aha-Effekt nach sich ziehen


Naja, das ist ja subjektiv. Wer viel gelesen hat, der ist nur mehr schwer in den Aha-Effekt zu kriegen. Wobei auch das ist subjektiv. Was für einen ein Aha-Effekt ist, lässt den anderen kalt.

Und eine Story an sich (egal ob Zyklus oder Heft/Buch) sollte spannend genug sein, dass der Leser weiterliest und das Ende wissen will. Das kannst durch Wendungen erreichen oder durch das was am Spiel steht etc.

:aa:

-O- Tostan -O-
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Günther Drach
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Tostan hat geschrieben::aa:

-O- Tostan -O-
PS: Und bevor jetzt einer kommt und schreibt "Eh, Mann, Rhodan überlebt doch sicher" ... nun, wer kann schon sagen, wer der Rhodan ist, der in der EA gerade mal wieder das Universum rettet ... :devil:

Du meinst, Rhodan beißt bei euch endlich ins Gras und ein Cyno übernimmt ab dann seine Rolle -- darauf hab ich eigentlich im Atopentribunal mit dem Bacctou die ganze Zeit gehofft.
Oder Rhodan stirbt, die von den Zeitspringern prophezeite Zukunft wird zur Wirklichkeit ... und in dreißig Jahren oder so haben die Zeitspringer ihre Fähigkeiten so im Griff, dass sie gezielt springen können. Und der Dingsda, dessen Name mir gerade nicht --Zitarra, genau der, springt zu einem Zeitpunkt, an dem er Terminus verhindern kann ...
Hätte was.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

"The Universe is made of stories, not of atoms."
*
"What would happen if one woman told the truth about her life?
The world would split open."

-- Muriel Rukeyser
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Tostan
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Günther Drach hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben::aa:

-O- Tostan -O-
PS: Und bevor jetzt einer kommt und schreibt "Eh, Mann, Rhodan überlebt doch sicher" ... nun, wer kann schon sagen, wer der Rhodan ist, der in der EA gerade mal wieder das Universum rettet ... :devil:

Du meinst, Rhodan beißt bei euch endlich ins Gras und ein Cyno übernimmt ab dann seine Rolle -- darauf hab ich eigentlich im Atopentribunal mit dem Bacctou die ganze Zeit gehofft.
Oder Rhodan stirbt, die von den Zeitspringern prophezeite Zukunft wird zur Wirklichkeit ... und in dreißig Jahren oder so haben die Zeitspringer ihre Fähigkeiten so im Griff, dass sie gezielt springen können. Und der Dingsda, dessen Name mir gerade nicht --Zitarra, genau der, springt zu einem Zeitpunkt, an dem er Terminus verhindern kann ...
Hätte was.


zum Beispiel, zum Beispiel
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