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Kritikaster
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Arthur Dent hat geschrieben:(auf dem Liegestuhl sitzend)
Mir wird schwindlig. :(

Liegestühle sind gefährlich für den Kreislauf. 8-)
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Yman
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Kritikaster hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:(auf dem Liegestuhl sitzend)
Mir wird schwindlig. :(

Liegestühle sind gefährlich für den Kreislauf. 8-)


Hier scheint sich gerade ein Sommerloch zu manifestieren. Schönen Abend noch. :D

Re: Spoiler Terminus 10: Spur nach Nirgendwo, v. Dietmar Sch

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 30. August 2017, 21:25

Trevor Casalle 839
Arthur Dent hat geschrieben:Wer den Spoiler im Spoiler liest ist selber schuld. Er enthält eine Auflösung des bisherigen Geschehens, die ich persönlich für katastrophal schlecht halte und zur kompletten Abwertung der Serie führt. Band 11 und 12 können das nicht mehr kitten.

Dann hast du Band 6 nicht richtig gelesen. Da war schon klar, dass Takayo Sukurai eine Mago ist.
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Arthur Dent
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Wer den Spoiler im Spoiler liest ist selber schuld. Er enthält eine Auflösung des bisherigen Geschehens, die ich persönlich für katastrophal schlecht halte und zur kompletten Abwertung der Serie führt. Band 11 und 12 können das nicht mehr kitten.

Dann hast du Band 6 nicht richtig gelesen. Da war schon klar, dass Takayo Sukurai eine Mago ist.

Der Begriff Mago fällt in Terminus m.W. nicht. Es sind deine Erkenntnisse aus der EA, der zukünftigen EA. Die Empfindungen Rhodans gegenüber Sukurai, die er sich nicht erklären kann, sind nicht de facto eine Erklärung dafür, dass in Band 6 bereits alles klar war. Im Übrigen sehe ich von dir keinen Beitrag zum Spoilerthread Band 6 mit deiner Erkenntnis. Nur mit dem jetzt erhaltenen Wissen aus Band 10 interpretierst du nun frühere Begebenheiten neu. Zum Stand von Band 6 hätte die Leibwächterin auch einfach nur eine Mutantin oder sonstwas sein können.
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wepe
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Arthur Dent hat geschrieben:... auf dem Liegestuhl ... um das Milchstraßenzentrum ... durch die Lokale Gruppe ... durch den Galaxiencluster ...
Mir wird schwindlig. :(

Alles richtig, aber für das Schwindelgefühl sorgt in erster Linie die Rotation der Erde um sich selbst - einmal in ekliptischer Schräglage ganz herum in 24 h!
Wenn ich nachts mit einer Flasche Rotwein am griechischen Strand gesessen habe und das Firmament über mir vorbeisauste, war mir oft am nächsten Morgen schwindelig ... q.e.d. B-)

Re: Spoiler Terminus 10: Spur nach Nirgendwo, v. Dietmar Sch

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 31. August 2017, 10:51

Trevor Casalle 839
Arthur Dent hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Wer den Spoiler im Spoiler liest ist selber schuld. Er enthält eine Auflösung des bisherigen Geschehens, die ich persönlich für katastrophal schlecht halte und zur kompletten Abwertung der Serie führt. Band 11 und 12 können das nicht mehr kitten.

Dann hast du Band 6 nicht richtig gelesen. Da war schon klar, dass Takayo Sukurai eine Mago ist.

Der Begriff Mago fällt in Terminus m.W. nicht. Es sind deine Erkenntnisse aus der EA, der zukünftigen EA. Die Empfindungen Rhodans gegenüber Sukurai, die er sich nicht erklären kann, sind nicht de facto eine Erklärung dafür, dass in Band 6 bereits alles klar war. Im Übrigen sehe ich von dir keinen Beitrag zum Spoilerthread Band 6 mit deiner Erkenntnis. Nur mit dem jetzt erhaltenen Wissen aus Band 10 interpretierst du nun frühere Begebenheiten neu. Zum Stand von Band 6 hätte die Leibwächterin auch einfach nur eine Mutantin oder sonstwas sein können.

Ähem, nein. Mir war da in Band 6 schon noch klar, dass sei eine Cyno sein müsste, die Ereignisse glichen zu sehr dem, was sich beim Kampf Gribbsen/Sadinoha zugetragen hatte. Meine Zuordnung als Mago basiert dann aber tatsächlich auf den Ereignissen in Band 10, das war so nicht aus Band 6 herauszuholen.

Wobei ich ein paar Probleme mit dieser Stärke der parapsychischen Fähigkeiten dieser Magos habe. Das ist ja irre. Bei Caruso wüsste ich übrigens nicht, ob er ein Mago ist. An manchen Stellen sieht es nicht so aus...
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lichtman
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Alexandra hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Ich habe noch mal eine technische Frage: Im Roman spielt es wieder eine Rolle, dass eine bestimmte Geschwindigkeit für den Eintritt in den Linearraum erreicht werden muss und das Schiff beim Austreten aus dem Linearraum dieselbe Geschwindigkeit hat wie bei Eintritt. Wie wird denn diese Geschwindigkeit gemessen? Auf der Autobahn ist es ja ganz einfach, aber im Weltraum? Und noch dazu im Leerraum? Wie soll ich mir das vorstellen?

Normalerweise km/s.
Oder meinst du das Fehlen von Bezugspunkten in einem sich bewegenden Gesamtsystem?


Nach dem Relativitätsprinzip sind alle Bezugsysteme gleichberechtigt.

Es gibt also immer ein willkürliches bzgl. das man die notwendige Geschwindigkeit hat. Trotzdem kann man nicht einfach in den Linearraum überwechseln.

Kosmologisch gesehen gibt es natürlich ein absolut ausgezeichnetes Bezugssystem, das durch die kosmische Hintergrundstrahlung definiert ist.

Die ist zwar nicht perfekt gleichförmig, aber im Bezug auf 0,1 c sind das vernachlässigbare Unschärfen.

Auch lokale Bezugsysteme wie Planeten, Sonnen, Galaxien weichen nur geringfügig von diesem kosmologischem Bezugsystem ab.

Im Inneren des Schwarms, der sich mit brachialen 0,5 c(*) durch die Milchstrasse bohrt/bohren wird, ist es etwas anderes.

Vielleicht bildet der Schwarm in seinem Schmiegschirm fast so etwas wie einen Mikrokosmos mund definiert seine eigenes "kosmokratisches" Ruhe-Bezugsystem.

Jedenfalls ist mir nicht erinnerlich dass die Mindesteintauchgeschwindigkeit im Schwarm abgeschafft war.

manfred

(*) Vermutlich damit er selbst jederzeit transitieren kann.
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lichtman
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Kritikaster hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Die Vermehrungsrate der Cynos ist aber nicht hoch genug.

Aah, Insiderwissen. Wie vermehren die sich denn, kommen die als Miniobelisken auf die Welt? 8-)


Ich weiß nicht welche Ideen die Autoren um 1971 hatten.

Ich dachte eigentlich, dass es sich bei den Cynos nicht um ein Volk im biologischen Sinn handelt.

So wie die Ritter der Tiefe auch kein Volk (der Tiefe) sind.

Der vom Mars entführte/adoptierte Tobias Schulze alias Kukuruzku war z.B. Mago an Bord der ATON!

Meine Vorstellung war, dass sein Bewusstsein irgendwann auf einem Obelisken aufgeprägt wird und er so unsterblichen richtigen Cyno gemacht wird. (Die Porleyter haben das Verfahren kopiert:)

Dazu zu gehört natürlich noch eine Agens X ähnlich der Ritterweihe. Vielleicht ein Parablock von Cynos und/oder Obelisken die für eine entsprechnede psionische Aufladung/Begabung sorgen. Das Paragon-Kreuz aus cynoiden Felsbrocken hatte ja eine ähnliche Funktion.

Corkt Y'Xamterre versteinerte im Psi-Safe und warf hinfort keinen Schatten mehr. Sind die Kleineren Kindern der Intelligenzverteiler(*) Kinder der Cynos. Nostradamus verstand die Cynos als die Intelligenzverteiler.

Im Schwarm wurden "Mutanten" in einem Kristallplaneten als Detailmodifikatoren gesammelt.

Meine Theorie war: Früher als die Cynos den Schwarm beherrschten, waren sie die Kandidaten dafür Cynos zu werden.

manfred

(*) Sprachlich etymologisch könnten die Karties und die Karduuhls verwandt sein. Sind die Karties die älteren Kindern der Intelligenzverteiler? Auch wenn Cynos=Intelligenzverteiler nicht so ganz in die Ka-Wortreihe passt.
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lichtman
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Alexandra hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Die Vermehrungsrate der Cynos ist aber nicht hoch genug.

Aah, Insiderwissen. Wie vermehren die sich denn, kommen die als Miniobelisken auf die Welt? 8-)

Echt nicht. Das habe ich aus meiner Teenagerzeit mitgenommen. Dalaimoc Rorvic und so.
Es gibt gar keinen Grund, das zu glauben, aber ich bin mir total sicher, dass das so ist.
...
Aber die Idee ist eigentlich echt spannend. Miniobelisken!

Meine Vorstellung war, dass die Cynos im wesentlichen psionisches Leben sind.

Chmekyr - ein Bündel aus reiner Energie, in der Lage pseudomaterielle Form eines beliebigen Lebewesen anzunehmen - seit 100 Mio Jahre der Pförtner des Loolandre erinnerte mich an die Cynos.

Das psionische Bewusstsein der Cynos ist aufgeprägt auf die materielle Matrix eines Obelisken - siehe auch Nookinese, Porleyter.

Ein ähnlicher Prägevorgang auf einen Festkörper passiert beim Tod eines Karduuhls.

Die Paramodulation nimmt dann diese materielle Basis und wandelt sie in einen beliebigen Körper.

Die Phase als toter Obelisk ist möglicherweise nur eine wiederholte Zwischenphase in einem Cynoleben.

Mehrere Obelisken zusammen – wie auf Obelisk – bilden dann eine Art Parablock, ein Gemeinschaftsbewusstsein.

Das Auftreten in Gruppen mit ungerader Anzahl könnte man auch als Hinweis auf ein gewisses Kollektivbewusstsein deuten. Bei ungerader Anzahl kommt es weniger zu Pattsituationen :)
Also, um mal als Teenager zu reden (und ohne die hier lesenden Herren in Verlegenheit bringen zu wollen): Wie funktioniert in Paramodulation entstandenes, pseudomateriell projiziertes Sperma bei der Entstehung eines echten, Leben tragenden Körpers?


Der paramodulierter Körper eines Cynos(*) muss zu Tarnungszwecken möglichst perfekt sein.

Nicht dass man/frau durch eine Blutspende/Blutprobe o.ä. entlarvt wird.

Da kann man/frau sich nicht aus falsch verstandener Prüderie funktionsunfähiges Sperma oder funktionsunfähige Eizellen leisten.

Die Fruchtbarkeit ist schon aus Tarnungsgründen natürlich identisch.

Aber die Cynos agieren als heimliche Elite, sind unsterblich (Imago I+II 1 Million Jahre) und nicht so sehr daran interessiert sich fortzupflanzen.

In der Gestalt eines Terraners einer Terranerin wird das biologische Kind eben terranisch sein.
Bei Cynos in der Gestalt von Vertyren, sind die Kinder Vertyren.

Ich konnte mir nie vorstellen, dass DNS Proteine usw. kodiert, die dann eine Parafähigkeit hervorbringen. Oder die Verpflanzung von Teleporterorganen.

Die Vererbung von Psifähigkeiten stelle ich mir getrennt auf einer psionischen Ebene vor. Wie Ernst Ellert und die Altmutanten beweisen, sind Psifähigkeiten ja nicht an einen biologischen Körper gebunden.

Durch diese doppelte Vererbung haben wir dann Halbcynos. Obwohl so "Halb" sind sie gar nicht.

Dalaimoc war z.B. auch ein (wenn auch unfreiwilliger) Gestaltwandler.

manfred

(*) https://en.wiktionary.org/wiki/cyno-: Prefix cyno- Used to form names for taxa whose members resemble dogs in some way
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nanograinger
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Ich habe es tatsächlich geschafft, zum aktuellen Stand aufzuschließen, und muss natürlich die Gelegenheit nutzen, hier etwas beizutragen. B-)
Arthur Dent hat geschrieben:
Uwe Anton hat geschrieben:Eine Ergänzung:
"Sie hatte Rhodan erfolgreich zugeraten, dass er nicht die volle militärische Machtfülle zum Einsatz brachte, die ihm zur Verfügung stand. Sie hatte ihn stattdessen darin bestärkt, dass er allem, was mit dem Heimlichen Imperium zu tun hatte, allerhöchste Geheimhaltung zuwies und nur so wenig Leute wie irgend möglich involvierte."
Dazu benötigt man aber keine Cyno-Fähigkeiten.

Den Kontext unberücksichtigt lassend, wirkt das tatsächlich anders. Aber das Umfeld dieser Szene ist doch deutlich anders. Wir erleben Sukurai, die ihre Fähigkeiten einsetzt, weil sie "improvisieren" musste als sie den Kontrolleur von Rhodan mit Parakräften von einer weiteren Kontrolle abhielt.
Und nun der entscheidende Satz: "Und Improvisationen waren niemals makellos. Im Gegensatz zu ihrer Einwirkung auf Rhodan."

Weiter unten dann: "Sie hatte Alaska Saedelaeres beinahe unheimliche Fähigkeit, zu treffsicheren Schlussfolgerungen zu gelangen, fast kaltgestellt. Und das hatten ihre Leute an Bord der CART RUDO hoffentlich fortgesetzt."

Wenn dies ohne Parafähigkeit erfolgte, wie sollen dann ihre Leute diese "Beeinflussung" fortsetzen, da sie doch im Verborgenen arbeiten?

Meine Lesart ist wie folgt: Sukurai hat Rhodan im Allgemeinen nicht (höchstens kürzlich in der CART RUDO) paramental beeinflusst, aber sie hat vermutlich alle möglichen Leute beeinflusst, um sich in die Position zu bringen, in der sie jetzt ist. Deshalb der Ausdruck "perfekte Einwirkung", die perfekt ist, weil sie dazu ihre paramentalen Kräfte für Rhodan gar nicht einsetzen musste, also kann auch niemand entsprechende Nachwirkungen detektieren.

Trotzdem hat die Sache für mich einen faden Beigeschmack, ähnlich wie beim "Anzug der Universen" im Neuroversum-Zyklus. Außerdem stellt sich die Frage, warum Sukurai und Sadinoha sich nicht gegenseitig "detektierten", sie müssen sich ja oft genug nahe gekommen sein. Naja, warten wir mal die Auflösung in den letzten beiden Romanen ab. Ich wäre nicht überrascht, wenn
Spoiler:
sich Sukurai als eine(r) der Imagos herausstellt.

Schon Terminus 5 von Dietmar Schmidt hat mir gut gefallen und auch hier liefert er einen guten Roman ab, unabhängig davon, wie ich zum Inhalt der beiden Romane stehe. Sein Stil gefällt mir unter den für mich neuen Autoren am Besten. Im Allgemeinen finde ich die Autorenleistungen in Terminus besser als zumindest teilweise bei PR Arkon.

Ich möchte noch ein paar allgemeine Bemerkungen zu PR-Miniserien loswerden, da ja die nächste schon in der Ausgestaltung ist.

Die Miniserien haben ja überschaubare Länge, und man könnte eigentlich erwarten, dass über diese Länge eine nicht nur konsistente, sondern auch plausible Handlungsentwicklung möglich sein sollte, ohne "Füllromane" und "seltsame" Handlungsentscheidungen der Protagonisten (die sich dann als von außen gesteuert herausstellen). Leider klappt das aber nicht so wirklich, wenn ich die Erfahrungen mit Stardust, Arkon, und nun Terminus anschaue. Wenn ich mich nun frage, woran das liegt, so scheinen mir die Gründe dafür nicht bei den jeweiligen Expokraten zu liegen. Statt dessen gibt es doch sehr viele Anforderungen von Seiten der Redaktion, scheint mir. Man möchte neue Autoren ausprobieren, die mit dem Serienhintergrund vielleicht nicht so vertraut sind. Man möchte diverse Schauplätze und Personen ins Spiel bringen, um die jeweiligen Fans unter den Lesern zum Kauf zu motivieren. Andererseits soll peinlich vermieden werden, dass die Handlung der Miniserie für das Verständnis der Handlung der Hauptserie wesentlich wird.

Was letzteres bedeutet, kann man an Terminus sehr gut beobachten. Sowohl der Anfang als auch der Endpunkt der Terminus-Handlung ist innerhalb der damaligen EA-Serie "verankert". Es gibt zwar ein bisschen Freiheit, weil in der damaligen Hauptserie natürlich nicht jedes Detail beschrieben wurde, aber trotzdem ist das ein starres Korsett, in das sich die Handlung zwängen muss. Zwangsläufig muss dann die Handlung entweder letztlich "belanglos" sein (überspitzt ausgedrückt), oder aber man wendet (wie sich in Terminus abzeichnet) die Gedächtnislöschung an, (die übrigens neben Perry und Deighton auf Terminus auch noch mindestens Saedelaere, Tolot und Gucky auf der CART RUDO und Anson Argyris auf Olymp betreffen muss. Ein Haufen Arbeit wartet auf die Cynos...).

Die Frage ist, ob nicht eine Miniserie gemacht werden könnte, in der die Anknüpfungspunkte zur Hauptserie eben nicht am Anfang und Ende sind, sondern irgendwo in der Mitte der Miniserie. Also würde so eine Serie im ersten Roman irgendwo im Perryversum ohne konkreten Bezug zu Perry oder anderen Unsterblichen beginnen, die (bisher unbekannten) Protagonisten würden dann bspw. erst im dritten Band mit den "Großkopfeten" in Berührung kommen, und das Finale könnte ebenfalls ohne die üblichen Verdächtigen (zumindest ohne Perry) ablaufen. So wäre die Spannung über den Ausgang der Geschichte viel höher als es in der bisherigen Konstruktion der Fall ist.

Ich weiß: Der übliche Einwand ist, dass dann Perry möglicherweise nicht im Zentrum der Handlung steht. Aber in der EA haben wir gerade einen Zyklusabschnitt, in der mind. 9 Wochen Perry gar nicht auftaucht (PR 2923-2931, danach sind die weiteren Romane noch nicht bekannt), warum soll das also nicht Ähnliches in einer Miniserie möglich sein. Und je nach gewähltem Zeitabschnitt kann man inzwischen in der EA "ausgeschiedene" Personen das Finale bestreiten lassen (Waringer, Tekener, Lloyd, Tschubai, ....).
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Yman
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nanograinger hat geschrieben:Ich habe es tatsächlich geschafft, zum aktuellen Stand aufzuschließen, und muss natürlich die Gelegenheit nutzen, hier etwas beizutragen. B-)
Arthur Dent hat geschrieben:
Uwe Anton hat geschrieben:Eine Ergänzung:
"Sie hatte Rhodan erfolgreich zugeraten, dass er nicht die volle militärische Machtfülle zum Einsatz brachte, die ihm zur Verfügung stand. Sie hatte ihn stattdessen darin bestärkt, dass er allem, was mit dem Heimlichen Imperium zu tun hatte, allerhöchste Geheimhaltung zuwies und nur so wenig Leute wie irgend möglich involvierte."
Dazu benötigt man aber keine Cyno-Fähigkeiten.

Den Kontext unberücksichtigt lassend, wirkt das tatsächlich anders. Aber das Umfeld dieser Szene ist doch deutlich anders. Wir erleben Sukurai, die ihre Fähigkeiten einsetzt, weil sie "improvisieren" musste als sie den Kontrolleur von Rhodan mit Parakräften von einer weiteren Kontrolle abhielt.
Und nun der entscheidende Satz: "Und Improvisationen waren niemals makellos. Im Gegensatz zu ihrer Einwirkung auf Rhodan."

Weiter unten dann: "Sie hatte Alaska Saedelaeres beinahe unheimliche Fähigkeit, zu treffsicheren Schlussfolgerungen zu gelangen, fast kaltgestellt. Und das hatten ihre Leute an Bord der CART RUDO hoffentlich fortgesetzt."

Wenn dies ohne Parafähigkeit erfolgte, wie sollen dann ihre Leute diese "Beeinflussung" fortsetzen, da sie doch im Verborgenen arbeiten?

Meine Lesart ist wie folgt: Sukurai hat Rhodan im Allgemeinen nicht (höchstens kürzlich in der CART RUDO) paramental beeinflusst, aber sie hat vermutlich alle möglichen Leute beeinflusst, um sich in die Position zu bringen, in der sie jetzt ist. Deshalb der Ausdruck "perfekte Einwirkung", die perfekt ist, weil sie dazu ihre paramentalen Kräfte für Rhodan gar nicht einsetzen musste, also kann auch niemand entsprechende Nachwirkungen detektieren.

Trotzdem hat die Sache für mich einen faden Beigeschmack, ähnlich wie beim "Anzug der Universen" im Neuroversum-Zyklus. Außerdem stellt sich die Frage, warum Sukurai und Sadinoha sich nicht gegenseitig "detektierten", sie müssen sich ja oft genug nahe gekommen sein. Naja, warten wir mal die Auflösung in den letzten beiden Romanen ab. Ich wäre nicht überrascht, wenn
Spoiler:
sich Sukurai als eine(r) der Imagos herausstellt.


Mein Problem ist, dass ich die Figur ziemlich langweilig finde. Der Überraschungseffekt wiegt es nicht auf, dass die Figur für mich vollkommen blass war und blass geblieben ist. Sie hätte superinteressant sein können, war sie aber nicht. Eine vertane Chance.
Spoiler:
Ich hoffe, dass es wenigstens im Abschlussband etwas besser wird. Da ist Sukurai ja prominent auf dem Titelbild drauf.
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Tiberius
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Alexandra hat geschrieben:Meine Lieblingsfiguren sind Miranda Carter, der Vario 400 und Caruso.

Bei Miranda Carter muß ich an Samantha Carter von Stargate denken. Die Namen hören sich fast identisch an. :D
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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Tiberius
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Der Roman hat mir sehr gefallen, wie auch schon der erste von Dietmar Schmidt.

Uwe Anton hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:Alles, was ich zur Thematik in den nächsten zwei oder vier Wochen denke, ist zwangsläufig falsch, weil mir ja die relevanten Informationen fehlen? Das mag den Autoren Spaß bereiten. Mir nicht. 8-)


Das ist bei praktisch bei 95 % aller Romane der Fall, bei Krimis, Thrillern, Spannungsliteratur allgemein liegt der Prozentsatz noch höher. Sie werden aus der Sicht der Hauptperson geschildert, die eben nicht schon auf Seite 5 weiß, wer der Mörder oder Verschwörer ist und welche Pläne sein Gegenspieler hat. Alles andere wäre langweilig.

Das stimmt, nur sind zwei Wochen soooo lang, bis es dann endlich weitergeht. Bei einem normalen Buch muß man nicht so lange warten.
Außer es ist eine Serie wie "Das Lied von Eis und Feuer/A Song of Ice and Fire" von George R.R. Martin. :D

Uwe Anton hat geschrieben:Hauptperson von TERMINUS ist Perry Rhodan. Das heißt keineswegs, dass die gesamte Serie aus seiner Perspektive erzählt wird, aber sein Wissensstand ist der relevante. Der Leser hat bislang nie mehr als Rhodan gewusst. Wir haben bislang nie aus einer auktorialen Perspektive erzählt, also aus der Sicht eines allwissenden Autors.

Jetzt geben wir dem Leser zum ersten Mal Informationen, die über Rhodans Wissensstand hinausgehen, und es kommt bei dir und Uwe nicht an. :( Vielleicht hätten wir die Auflösung nicht mit Band 10 einleiten sollen, sondern im letzten Band, was der RHODAN-Serie schon oft genug vorgeworfen wurde. Tja, wie man es macht ...

Ich finde es gut so, denn am Ende der Miniserie muß noch geklärt werden, wie Rhodan über die Informationen denkt, die er noch sammeln wird, welche Entscheidungen er diesbezüglich trifft, wie das Heimliche Imperium den Freiheitsbund besiegt und wie dann alle ihr Gedächtnis verlieren. Und dann muß Rhodan noch 1523 NGZ nach Terminus fliegen. Das hätte alles nicht in einen Roman gepaßt.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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lichtman
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Tiberius hat geschrieben:...
Ich finde es gut so, denn am Ende der Miniserie muß noch geklärt werden, wie Rhodan über die Informationen denkt, die er noch sammeln wird, welche Entscheidungen er diesbezüglich trifft, wie das Heimliche Imperium den Freiheitsbund besiegt und wie dann alle ihr Gedächtnis verlieren..

Ob sich eine ganzes Feld von Cynos dafür opfern muss?

Ob Perry vorher einen deal mit Imago I alias Schmitt abschliesst?

Es gibt ja eine Art Zeitkorrektur durch die Informationen der Zeitspringer - Ant-EGWEG: es geschieht was nicht geschah.

Kontra-Cynos gab es noch bei der Übernahme des Schwarmes.

u.a. 3000 versteinerte Kontra-Cynos an den Erdpolen

manfred
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Tiberius
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Ich glaube, nach Terminus sollte man sich nochmal den Schwarm zu Gemüte führen. Um das Gedächtnis aufzufrischen.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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