Wie gefällt

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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Yman
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Trotz allem finde ich das Thema der Miniserie ja sehr interessant, aber ich finde es einfach nicht gelungen, wie schnell die Zeitspringer auf einmal wieder nur die zweite Geige spielen und Rhodan selbst so penetrant im Vordergrund steht. Das war früher bei den Planetenromanen viel besser. Da konnten auch andere, wesentlich interessantere Figuren die gesamte Handlung tragen, und daraus ergab sich oft schon alleine der rote Faden. Hier habe ich den Eindruck, Perry ist nur dabei, damit er dabei ist, weil die Serie nach ihm heißt, als Zuschauer, während die Cynos es im Prinzip auch allein unter sich ausmachen könnten. Mir hätte der Zyklus sehr viel besser gefallen, wenn Perry im SOL-System geblieben wäre und die Zeitspringer den Cynos auf die Spur gekommen wären und die Handlung getragen hätten, konsequent vom Anfang bis zum Schluss.
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Uwe Anton
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Kritikaster hat geschrieben:Alles, was ich zur Thematik in den nächsten zwei oder vier Wochen denke, ist zwangsläufig falsch, weil mir ja die relevanten Informationen fehlen? Das mag den Autoren Spaß bereiten. Mir nicht. 8-)


Das ist bei praktisch bei 95 % aller Romane der Fall, bei Krimis, Thrillern, Spannungsliteratur allgemein liegt der Prozentsatz noch höher. Sie werden aus der Sicht der Hauptperson geschildert, die eben nicht schon auf Seite 5 weiß, wer der Mörder oder Verschwörer ist und welche Pläne sein Gegenspieler hat. Alles andere wäre langweilig.

Hauptperson von TERMINUS ist Perry Rhodan. Das heißt keineswegs, dass die gesamte Serie aus seiner Perspektive erzählt wird, aber sein Wissensstand ist der relevante. Der Leser hat bislang nie mehr als Rhodan gewusst. Wir haben bislang nie aus einer auktorialen Perspektive erzählt, also aus der Sicht eines allwissenden Autors.

Jetzt geben wir dem Leser zum ersten Mal Informationen, die über Rhodans Wissensstand hinausgehen, und es kommt bei dir und Uwe nicht an. :( Vielleicht hätten wir die Auflösung nicht mit Band 10 einleiten sollen, sondern im letzten Band, was der RHODAN-Serie schon oft genug vorgeworfen wurde. Tja, wie man es macht ...
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Alexandra
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Yman hat geschrieben:Trotz allem finde ich das Thema der Miniserie ja sehr interessant, aber ich finde es einfach nicht gelungen, wie schnell die Zeitspringer auf einmal wieder nur die zweite Geige spielen und Rhodan selbst so penetrant im Vordergrund steht. Das war früher bei den Planetenromanen viel besser. Da konnten auch andere, wesentlich interessantere Figuren die gesamte Handlung tragen, und daraus ergab sich oft schon alleine der rote Faden. Hier habe ich den Eindruck, Perry ist nur dabei, damit er dabei ist, weil die Serie nach ihm heißt, als Zuschauer, während die Cynos es im Prinzip auch allein unter sich ausmachen könnten. Mir hätte der Zyklus sehr viel besser gefallen, wenn Perry im SOL-System geblieben wäre und die Zeitspringer den Cynos auf die Spur gekommen wären und die Handlung getragen hätten, konsequent vom Anfang bis zum Schluss.

Meine Lieblingsfiguren sind Miranda Carter, der Vario 400 und Caruso.
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Alexandra
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Uwe Anton hat geschrieben:Jetzt geben wir dem Leser zum ersten Mal Informationen, die über Rhodans Wissensstand hinausgehen, und es kommt bei dir und Uwe nicht an. :(

Ich finde das so endlos witzig, wenn Uwe und Uwe über ihr gegenseitiges Unverständnis reden.
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Yman
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Alexandra hat geschrieben:Meine Lieblingsfiguren sind Miranda Carter, der Vario 400 und Caruso.


Es gibt ja auch Thriller, bei denen die Perspektive zwischen Protagonisten und Antagonisten hin und her wechselt. Caruso als Erzählfigur ist insofern sicherlich in Ordnung, und die Zeitspringer als Protagonisten hätten auch sicherlich noch etwas Unterstützung durch diverse Nebenfiguren wie Carter, den Vario 400 oder auch den jungen Saedelaere erfahren können. Aber je mehr Perry Rhodan selbst im Vordergrund steht, umso mehr hängt der Zyklus aus meiner Sicht erzähltechnisch durch.
Zuletzt geändert von Yman am 27. August 2017, 18:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Arthur Dent
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Alexandra hat geschrieben:
Uwe Anton hat geschrieben:Jetzt geben wir dem Leser zum ersten Mal Informationen, die über Rhodans Wissensstand hinausgehen, und es kommt bei dir und Uwe nicht an. :(

Ich finde das so endlos witzig, wenn Uwe und Uwe über ihr gegenseitiges Unverständnis reden.

Na ja, nächstes Jahr beim Garching-Con werden Uwe und ich herzlich darüber lachen und uns längst über die nächste Uwe Anton-Miniserie duellieren. »Mein Gott«, murmelte Uwe, »was habe ich gesagt ...?«
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Ce Rhioton
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Uwe Anton hat geschrieben:Jetzt geben wir dem Leser zum ersten Mal Informationen, die über Rhodans Wissensstand hinausgehen, und es kommt bei dir und Uwe nicht an. :( Vielleicht hätten wir die Auflösung nicht mit Band 10 einleiten sollen, sondern im letzten Band, was der RHODAN-Serie schon oft genug vorgeworfen wurde. Tja, wie man es macht ...


Gerade die Tatsache, Auflösungen einmal nicht erst im letzten Band zu erhalten, findet meinen Gefallen.
Ich war nach der Lektüre von Band 10 überrascht, und aus dieser Überraschung heraus fiebere ich nun erst recht den zwei finalen Romanen entgegen.
Was auch daran liegen könnte, dass ich mich in erster Linie als Leser von Spannungsliteratur sehe, nicht als Kritiker um der Kritik willen. :)
Die Zeit bleibt Sieger
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Alexandra
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Arthur Dent hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:
Uwe Anton hat geschrieben:Jetzt geben wir dem Leser zum ersten Mal Informationen, die über Rhodans Wissensstand hinausgehen, und es kommt bei dir und Uwe nicht an. :(

Ich finde das so endlos witzig, wenn Uwe und Uwe über ihr gegenseitiges Unverständnis reden.

Na ja, nächstes Jahr beim Garching-Con werden Uwe und ich herzlich darüber lachen und uns längst über die nächste Uwe Anton-Miniserie duellieren. »Mein Gott«, murmelte Uwe, »was habe ich gesagt ...?«

Das kann ich mir lebhaft vorstellen.
Bin nur gespannt, wer von euch es zuerst sagt. :devil:
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Arthur Dent
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Uwe Anton hat geschrieben:Jetzt geben wir dem Leser zum ersten Mal Informationen, die über Rhodans Wissensstand hinausgehen, und es kommt bei dir und Uwe nicht an. :( Vielleicht hätten wir die Auflösung nicht mit Band 10 einleiten sollen, sondern im letzten Band, was der RHODAN-Serie schon oft genug vorgeworfen wurde. Tja, wie man es macht ...

... machst Du es falsch. :devil: Sorry, aber ich muss hier doch was sagen. Ich habe nicht den Wissensstand kritisiert und auch nicht frühzeitige Lösungen. Ich habe einzig und alleine das Ding mit der Beeinflussung angegriffen.
Und wie die Antworten darauf ausfielen, habe ich das auch nicht zu Unrecht getan. Wenn bei mir das Wort "Lösung" fällt, dann bezieht sich das erkennbar nur auf den Kniff mit Takayo Sukurai und nicht auf Teillösungen oder vorgezogene Lösungen der Serie.
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Tostan
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Yman hat geschrieben:Trotz allem finde ich das Thema der Miniserie ja sehr interessant, aber ich finde es einfach nicht gelungen, wie schnell die Zeitspringer auf einmal wieder nur die zweite Geige spielen und Rhodan selbst so penetrant im Vordergrund steht. Das war früher bei den Planetenromanen viel besser. Da konnten auch andere, wesentlich interessantere Figuren die gesamte Handlung tragen, und daraus ergab sich oft schon alleine der rote Faden. Hier habe ich den Eindruck, Perry ist nur dabei, damit er dabei ist, weil die Serie nach ihm heißt, als Zuschauer, während die Cynos es im Prinzip auch allein unter sich ausmachen könnten. Mir hätte der Zyklus sehr viel besser gefallen, wenn Perry im SOL-System geblieben wäre und die Zeitspringer den Cynos auf die Spur gekommen wären und die Handlung getragen hätten, konsequent vom Anfang bis zum Schluss.


Dann freu dich mal auf Band 11 ...
:aa:

-O- Tostan -O-
To Live Is To Die
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DoctorMabuse
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Mit har der Band sehr gut gefallen.
Positiv fand ich die Schilderung von Dienstgraden und Unterstellungsverhältnissen an Bord eines Kampfschiffes.
Das kriegt von den anderen Autoren fast keiner mehr hin.
Fortiter in re, suaviter in modo!
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Yman
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Ich habe noch mal eine technische Frage: Im Roman spielt es wieder eine Rolle, dass eine bestimmte Geschwindigkeit für den Eintritt in den Linearraum erreicht werden muss und das Schiff beim Austreten aus dem Linearraum dieselbe Geschwindigkeit hat wie bei Eintritt. Wie wird denn diese Geschwindigkeit gemessen? Auf der Autobahn ist es ja ganz einfach, aber im Weltraum? Und noch dazu im Leerraum? Wie soll ich mir das vorstellen?
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Alexandra
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Yman hat geschrieben:Ich habe noch mal eine technische Frage: Im Roman spielt es wieder eine Rolle, dass eine bestimmte Geschwindigkeit für den Eintritt in den Linearraum erreicht werden muss und das Schiff beim Austreten aus dem Linearraum dieselbe Geschwindigkeit hat wie bei Eintritt. Wie wird denn diese Geschwindigkeit gemessen? Auf der Autobahn ist es ja ganz einfach, aber im Weltraum? Und noch dazu im Leerraum? Wie soll ich mir das vorstellen?

Normalerweise km/s.
Oder meinst du das Fehlen von Bezugspunkten in einem sich bewegenden Gesamtsystem?
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Garfield Roofpit
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Hi,
ein dauendes Problem bei Romanen, die in den 60er und 70er Jahren geschrieben wurden:
Die Ein- und Austrittsgeschwindigkeit bei Linearflügen.
Die Quellenlage dazu ist völlig indifferent. Je nachdem, wie die Autoren der damaligen Zeit lustig waren, reicht sie von "Aus-dem-Stand" bis 2/3 LG. Vom Austritt direkt in einen Orbit bis zu Bremsmanövern quer durch ein Sonnensystem.

Wir haben uns dann auf einige praktikable Vorgaben geeinigt:
- Eintrittsgeschwindigkeit ist gleich Austrittsgeschwindigkeit - der Impulserhaltungssatz wird durch den Linearflug nicht verletzt.
Außerdem hat das logische Gründe: Ein Raumer, der aus dem Stand in den Linearraum geht und dann mit 0 Fahrt an einer gewählten Stelle wieder auftaucht, könnte jederzeit Flotten umgehen und dann im Orbit um Planeten auftauchen, um ein vernichtendes Bombardement zu starten. Damit sind Raumschlachten in weiten Bereichen obsolet - die bisherigen Szenarien in sich unlogisch.

- Als Beschleunigungsdauer bis zum Lineareintritt sollten mindestens zehn Minuten im freien Raum nötig sein.
Grund: Nur dann sind Abfangreaktionen von Verteidigern sinnvoll darstellbar.

Damit sind die meisten Überlichtmanöver der alten Romane kompatibel, Logikverletzungen (siehe oben) wurden vermieden und die Autoren hatten genügend dramaturgische Freiheiten.

Diie Überlegungen und Recherchen flossen in meinen TerminusJournal-Artikel zur Raumfahrt im 35. Jahrhundert ein, bei dem ich einen Flug der INTERSOLAR von Terra nach Olymp in allen Details beschrieben hatte.

ad astra
Peter
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Yman
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Mich interessiert nicht die Einheit. Ich will wissen, wie die Autoren sich das vorstellen, wie die Geschwindigkeit eines Raumschiffs bestimmt wird.
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Elena
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Garfield Roofpit hat geschrieben:...
Wir haben uns dann auf einige praktikable Vorgaben geeinigt:
...
ad astra
Peter

Kann das sein, dass dieser Peter entweder zu den Autoren oder zumindest zum Terminus-Team gehört? ;)
Liebe die Wahrheit, doch verzeihe den Irrtum.
- Voltaire
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Alexandra
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Um das in die richtige Reihenfolge zu bringen (Garfield musste erst freigeschaltet werden, er hatte erst 5 Posts):

Erst kam
Garfield Roofpit hat geschrieben:Hi,
ein dauendes Problem bei Romanen, die in den 60er und 70er Jahren geschrieben wurden:
Die Ein- und Austrittsgeschwindigkeit bei Linearflügen.
Die Quellenlage dazu ist völlig indifferent. Je nachdem, wie die Autoren der damaligen Zeit lustig waren, reicht sie von "Aus-dem-Stand" bis 2/3 LG. Vom Austritt direkt in einen Orbit bis zu Bremsmanövern quer durch ein Sonnensystem.

Wir haben uns dann auf einige praktikable Vorgaben geeinigt:
- Eintrittsgeschwindigkeit ist gleich Austrittsgeschwindigkeit - der Impulserhaltungssatz wird durch den Linearflug nicht verletzt.
Außerdem hat das logische Gründe: Ein Raumer, der aus dem Stand in den Linearraum geht und dann mit 0 Fahrt an einer gewählten Stelle wieder auftaucht, könnte jederzeit Flotten umgehen und dann im Orbit um Planeten auftauchen, um ein vernichtendes Bombardement zu starten. Damit sind Raumschlachten in weiten Bereichen obsolet - die bisherigen Szenarien in sich unlogisch.

- Als Beschleunigungsdauer bis zum Lineareintritt sollten mindestens zehn Minuten im freien Raum nötig sein.
Grund: Nur dann sind Abfangreaktionen von Verteidigern sinnvoll darstellbar.

Damit sind die meisten Überlichtmanöver der alten Romane kompatibel, Logikverletzungen (siehe oben) wurden vermieden und die Autoren hatten genügend dramaturgische Freiheiten.

Diie Überlegungen und Recherchen flossen in meinen TerminusJournal-Artikel zur Raumfahrt im 35. Jahrhundert ein, bei dem ich einen Flug der INTERSOLAR von Terra nach Olymp in allen Details beschrieben hatte.

ad astra
Peter


und dann
Yman hat geschrieben:Mich interessiert nicht die Einheit. Ich will wissen, wie die Autoren sich das vorstellen, wie die Geschwindigkeit eines Raumschiffs bestimmt wird.


Ich hatte Peter wegen der Frage geschrieben.

Bei der Gelegenheit möchte ich noch mal auf unsere Interviews im Newsletter der PRFZ und im Geisterspiegel http://www.geisterspiegel.de/?p=41141 hinweisen.
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Tostan
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Elena hat geschrieben:
Garfield Roofpit hat geschrieben:...
Wir haben uns dann auf einige praktikable Vorgaben geeinigt:
...
ad astra
Peter

Kann das sein, dass dieser Peter entweder zu den Autoren oder zumindest zum Terminus-Team gehört? ;)


Peter ist Peter Dachgruber... bei Terminus der techn. Beratr, Datenrechercher und Mitdenker....

:aa:

-O- Tostan -O-
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Elena
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Dann lag ich ja gar nicht mal so falsch. Danke!
Liebe die Wahrheit, doch verzeihe den Irrtum.
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Yman
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Tostan hat geschrieben:Peter ist Peter Dachgruber... bei Terminus der techn. Beratr, Datenrechercher und Mitdenker....


Interessant. Und wie wird die Geschwindigkeit eines Raumschiffs jetzt gemessen?

Beim Auto wird man es von innen über die der Anzahl der Umdrehungen der Räder ausrechnen können. Auf der Straße auch, wenn man an definierten Wegmarken vorbei fährt, deren Abstände man kennt, und man die Abstände durch Zeitintervalle dividiert. Dann bräuchte man noch eine Uhr.

Und wie geht das alles bei den Raumschiffen der Solaren Flotte?
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Garfield Roofpit
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Yman hat geschrieben:Interessant. Und wie wird die Geschwindigkeit eines Raumschiffs jetzt gemessen?

Beim Auto wird man es von innen über die der Anzahl der Umdrehungen der Räder ausrechnen können. Auf der Straße auch, wenn man an definierten Wegmarken vorbei fährt, deren Abstände man kennt, und man die Abstände durch Zeitintervalle dividiert. Dann bräuchte man noch eine Uhr.

Und wie geht das alles bei den Raumschiffen der Solaren Flotte?


Hi,
Geschwindigkeit definiert sich als Entfernung durch Zeit.
Beide sind im relativistischen Bereich / in der Nähe großer Massen nicht starr, sondern relativ.
Somit besteht die Notwendigkeit, Zeiten immer wieder zu synchronisieren. Das geht astronomisch per Pulsar oder funktechnisch per "Dauerhyperfunkzeitsignal".
Außerdem wird die Bordpositronik den energieverbrauch, die Ortungsdaten, Die Lichtverschiebung, etc. kennen und mit einer synchronisierten Atomuhr an Bord verrechnen. Daraus entsteht dann ein relativ genaues Datum Entfernung/Zeit.
Eben die Geschwindigkeit des Raumers.

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Yman
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Garfield Roofpit hat geschrieben:Geschwindigkeit definiert sich als Entfernung durch Zeit.
Beide sind im relativistischen Bereich / in der Nähe großer Massen nicht starr, sondern relativ.


Relativ zu was sind dann die 10 Prozent Lichtgeschwindigkeit im Roman?

Auf der Autobahn hat ein Auto auch immer eine Geschwindigkeit relativ zur Autobahn. Ist die Geschwindigkeit im Weltraum dann relativ zu den Sternen der Milchstraße, d.h. immer auf die Galaxis, in der man sich befindet? Die Eigengeschwindigkeiten der Sterne muss man dann aber vernachlässigen können, sonst kann ja ein Raumschiff nicht mit derselben Geschwindigkeit aus dem einen System raus- und in das andere reinfliegen.
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Garfield Roofpit
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Ah ... jetzt weiß ich worauf du hinaus willst. *Kronleuchter hell wird*

Alle Geschwindigkeitsmessungen sind relativ, weil ihr Bezugssystem ebenfalls beschleunigt und somit nicht objektiv ist. Somit kann man bei Eintauch- = Austrittsgeschwindigkeit nur von ca. Werten sprechen, da sich ja der Bezugsrahmen der Messung ändert. War es das, was du meintest?

Was aber gleich bleiben soltte, ist die in das Raumschiff gesteckte Beschleunigungsenergie. Heißt: Der Bewegungsmpuls des Rumschiffs bleibt erhalten, auch wenn das Messergebnis der Geschwindigkeit etwas anderes sagt. Paradox - aber logisch. :gruebel:

ad astra
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Yman
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Garfield Roofpit hat geschrieben:Ah ... jetzt weiß ich worauf du hinaus willst. *Kronleuchter hell wird*

Alle Geschwindigkeitsmessungen sind relativ, weil ihr Bezugssystem ebenfalls beschleunigt und somit nicht objektiv ist. Somit kann man bei Eintauch- = Austrittsgeschwindigkeit nur von ca. Werten sprechen, da sich ja der Bezugsrahmen der Messung ändert. War es das, was du meintest?

Was aber gleich bleiben soltte, ist die in das Raumschiff gesteckte Beschleunigungsenergie. Heißt: Der Bewegungsmpuls des Rumschiffs bleibt erhalten, auch wenn das Messergebnis der Geschwindigkeit etwas anderes sagt. Paradox - aber logisch. :gruebel:

ad astra
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So ganz logisch ist das nicht. Der Impulserhaltungssatz besagt, dass der Impuls erhalten wird. Der Impuls ist aber ein Vektor mit einer Richtung, die dann auch erhalten bleiben muss. Dann könnte man im Linearraum aber nicht die Richtung ändern und müsste für jede Kurskorrektur den Linearraum verlassen.
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Arthur Dent
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Hi Hi, während ich hier lese, bewege ich mich (auf dem Liegestuhl sitzend) mit ca. 30 Kilometer pro Sekunde um die Sonne. Die wiederum bewegt sich mit ca. 240 Kilometern pro Sekunde um das Milchstraßenzentrum. Die Milchstraße wiederum düst mit 38 Kilometern pro Sekunde durch die Lokale Gruppe, die sich selbst mit 600 Kilometern pro Sekunde durch den Galaxiencluster bewegt, der sie angehört.

Mir wird schwindlig. :(
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