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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Arthur Dent
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Kritikaster hat geschrieben:...
An anderer Stelle scheine ich einem Missverständnis aufgesessen zu sein, das in diesem Band korrigiert wurde. Ich war davon ausgegangen, dass die CART RUDO von innen heraus von den Terminuscynos übernommen wurde. Als Folge der Dauerunterwanderung in dieser Serie. Davon, dass sie von Terminus aus identifiziert und angegriffen wurde, hatte ich nichts gelesen. Und diese Vorstellung, dass schon wieder überall Cynos inkognito unterwegs waren, hatte mich genervt und zu der Bemerkung veranlasst, sie bräuchten doch nur noch das natürliche Bevölkerungswachstum abwarten, um die Macht zu übernehmen. Gut, das war wohl eine Fehlinterpretation...

Inwieweit ist es besser, dass statt Terminus die andere Cyno-Fraktion die CART RUDO infiltriert hatte? Sakurai sprach ja davon in Band 10, dass "ihre" Leute die Beeinflussung der Crew fortsetzen werden.
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Kritikaster
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Arthur Dent hat geschrieben:Inwieweit ist es besser, dass statt Terminus die andere Cyno-Fraktion die CART RUDO infiltriert hatte? Sakurai sprach ja davon in Band 10, dass "ihre" Leute die Beeinflussung der Crew fortsetzen werden.

Ja, dass die Sakurai-Fraktion die Suche der Terraner nach Terminus von Anfang an begleitet hat, fand ich nicht schön aber zumindest logisch. Wenn aber auch noch die Caruso-Fraktion von Anfang an an diesem Unternehmen beteiligt gewesen wäre, wie ich das irrtümlich nach der Eroberung annehmen musste, dann wäre die Handlungsabfolge für mich nicht mehr besonders logisch gewesen. Die hätten dann das Auffinden der Terminus-Installation und die Kenntnis der Koordinaten vorab verhindern sollen. 8-)
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Günther Drach
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Und jetzt wissen wir endlich, dass die Cynos wichtige Momente in der Geschichte des SIs beeinflusst haben.

Pfff. Aber ein bißchen mehr Mut hätten sie sich ruhig leisten können: Da hätten sie endlich mal die Möglichkeit gehabt, die ständige Wiederwahl Rhodans zu erklären.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

"The Universe is made of stories, not of atoms."
*
"What would happen if one woman told the truth about her life?
The world would split open."

-- Muriel Rukeyser
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Tostan
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Günther Drach hat geschrieben:Und jetzt wissen wir endlich, dass die Cynos wichtige Momente in der Geschichte des SIs beeinflusst haben.

Pfff. Aber ein bißchen mehr Mut hätten sie sich ruhig leisten können: Da hätten sie endlich mal die Möglichkeit gehabt, die ständige Wiederwahl Rhodans zu erklären.


Wir wissen, dass Caruso Rhodan Fragen zur terranischen Geschichte stellt, die er nicht beantworten kann ... :devil:

:aa:

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Tostan
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Günther Drach hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:Da habe ich lange überlegt, ob ich das drinnen lassen soll. Wenn Rhodan so denkt, wirkt er arrogant. Andererseits hat er ja wirklich 1500 (!) Jahre lang immer gewonnen und jeden Gegner "pulverisiert".

Panither-Aufstand.
Second Genesis-Krise.
Und aus dem letzteren sind ihm einige unsterbliche Feinde erwachsen.
Und sein Solares Imperium besteht nun aus --wievielen Sonnensysteme?
Also so auf der Gewinnerseite wirkt er für mich ggw (3430) ja nicht.


Die Sonnensysteme hat er in die Freiheit entlassen ...
Und so Kleinigkeiten wie der Panither-Aufstand und Second Genesis-Krise ... das verblasst ja im Vergleich zu den Siegen gegen die großen Kontrahenten ... ;)

:aa:

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Tostan
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Günther Drach hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Es ist eher so, dass Roman Schleifer in Band 11 Sakurai ignorieren "musste". Angesichts der Ereignisse (Manipulation) in Band 10, die ich heftig kritisiert hatte, ist der Figur auch für meinen Geschmack zu wenig Raum in 11 eingeräumt worden. Allerdings bilde ich mir ein, zwischen den Zeilen zu lesen, dass die Figur von Roman Schleifer nicht etwa "vergessen" wurde. Sakurai wird ihren Auftritt bekommen, aber eben erst in Band 12. Von daher musste der Autor sie durch seinen Roman schleppen, ohne sie jedoch herausstellen zu können.


In Band 11 wissen die beiden zentralen Figuren (Zitarra und Rhodan) nichts von Sukurais Doppelleben ...
-O- Tostan -O-

Schon klar, in Band 10 ja auch nicht. Es geht bei der Hereinnahme einer Figur ja nicht primär darum, was andere Figuren über sie wissen, sondern darum, einen roten Faden für den Leser zu spinnen. In Band 10 wurde dem Leser mit der Aufdeckung von Sakurais Doppelleben eine Überraschung bereitet, die in Band 11 eben nicht wie erhofft, zumindest bei mir, fortgeschrieben wurde.


Stimmt. Ich konnte Uwe leider nicht alles wegnehmen ... :devil:

:aa:

-O- Tostan -O-

Am Ende von #10 wird explizit beschrieben, wie sehr Sukurais Anblick (auf einem Foto!) ihn verwirrte. Dass darauf im Folgeband mit keinem Wort eingegangen wurde, verwirrte/enttäuschte mich. Dass die Dabrifaner Zeitspringer sind und etwas von Cyno an sich haben, wurde ja erst später entdeckt. Ich hätte erwartet, dass es zu einem Einzelverhör Sukurais kommt. (Also sag einfach, es gab eines, ohne Erkenntnisgewinn für die Cynos. Die Leser sollen gefälligst mitdenken. Das übliche.)


Nein, da sag ich jetzt wie es ist: Das ist mir durchgerutscht.
Ich gebe dir Recht, um den Übergang von 10 zu 11 zu gewährleisten, hätte ich schildern müssen, dass Caruso Sukurai unter die Lupe nimmt. Und hätte ich das geschildert, hätte er sie nicht als
Spoiler:
Cyno
wahrgenommen, weil sie sich einfach gut abgeschirmt hat. Es hätte aber zumindest erwähnt werden müssen.
Mein Fehler.

:aa:

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Tostan
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[quote="Günther Drach"
(Übrigens dürfen sich die TERMINUS-Macher freuen. Ich werde #12 erst mit einer Woche Verspätung lesen, also werde ich sie wohl mit meinem Gemecker in der Erscheinungswoche verschonen.)[/quote]

Tröste dich, ich bin ab Montag für 3 Wochen auf ner Kreuzfahrt und kann hier auch nur sporadisch kommentieren - falls überhaupt.

:aa:

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Kritikaster
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Wenn sonst keiner drauf hinweist: Das Korrektorat hätte deutlich besser sein können - eine Meinung die ich immer dann vertrete, wenn mir mehr als zehn Druckfehler auffallen (und den Wassertopfen habe ich dabei gar nicht gesehen).
Mein Liebling diesmal S.27: "Rhodan blinkte zum Schott.".
8-)
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lichtman
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heppen shemir hat geschrieben:e von aylom, der schwarm hätte ursprünglich lebenssporen verteilen sollen. ich hatte das so im gedächtnis, dass dies die aufgabe der sporenschiffe war, und die aufgabe des schwarms das anregen von intelligenz... mag aber sein, dass aylom hier den terranern bewusst einfach nicht "die ganze geschichte" erzählt hat...


genau der Schwarm erhöhte durch die Manipulation der Gravitationskonstante die Intelligenz

die Karduuhls machten durch den Wechsel der Konstante aus der intelligenzsteigernden Wirkung eine verdummende

Die Cynos waren auch nicht voll eingeweiht.

Nostradamus kannte die Auftraggeber nicht.

Insofern ist zweifelhaft, ob die Cynos die Mächtigen, die unmittelbaren Auftraggeber, kannten und über die von den Spoorenschiffen ausgestreuten On und Noon-Quanten Bescheid wussten.

manfred
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Laurin
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Arthur Dent hat geschrieben:... Nun wird Rhodan aus anderer Perspektive geschildert und die ist etwas distanzierter. Nur zeigt Rhodan darin auch zeitweise eine Arroganz oder Blasiertheit, die ich gar nicht mag. Klar, er hat Hoffnung, schmiedet Pläne, bereitet sich innerlich auf weitere Auseinandersetzungen mit Caruso vor. Aber begleitet wird diese Darstellung von einem „händereibenden“ Rhodan und einem selbstgefälligen Rhodan. Zitat: „Er (Rhodan) würde einen Weg aus dem Gefängnis finden und am Ende siegreich triumphieren. Das zog sich durch die Jahrhunderte. Er hatte eindrucksvoll bewiesen, dass er gar nicht verlieren konnte. Weder gegen die Arkoniden, die Jülziish noch die Meister der Insel oder die Bestien. Zuletzt hatte er mit dem ATG-Feld sogar den ehemaligen Kolonisten gezeigt, wer am längeren Hebel saß.“

Sorry, aber das war mir etwas zu viel von „Rhodan ist der Größte!“

Darüber bin ich auch gestolpert und fand das sehr unangenehm. Auf mich wirkte das wie das hilflose Pfeifen in der Dunkelheit - auf solche, zwangsläufig von den jeweiligen Autoren geprägte Innensichten (wie die sich halt Rhodan vorstellen), würde ich ja lieber verzichten ...
B-)

Dazu kommt, dass ein Rhodan der sich sicher ist, am Ende immer zu gewinnen (vielleicht weil er das Exposé kennt? *gg), im Grunde völlig langweilig und auch unglaubwürdig wird.
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Richard
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... tja und dann kamen mal die Laren und die Versetzung Terras (und des solaren Monds) in den Schlung. Dort waere Terra ohne fremde Hilfe untergegangen.
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Tostan
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Laurin hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:... Nun wird Rhodan aus anderer Perspektive geschildert und die ist etwas distanzierter. Nur zeigt Rhodan darin auch zeitweise eine Arroganz oder Blasiertheit, die ich gar nicht mag. Klar, er hat Hoffnung, schmiedet Pläne, bereitet sich innerlich auf weitere Auseinandersetzungen mit Caruso vor. Aber begleitet wird diese Darstellung von einem „händereibenden“ Rhodan und einem selbstgefälligen Rhodan. Zitat: „Er (Rhodan) würde einen Weg aus dem Gefängnis finden und am Ende siegreich triumphieren. Das zog sich durch die Jahrhunderte. Er hatte eindrucksvoll bewiesen, dass er gar nicht verlieren konnte. Weder gegen die Arkoniden, die Jülziish noch die Meister der Insel oder die Bestien. Zuletzt hatte er mit dem ATG-Feld sogar den ehemaligen Kolonisten gezeigt, wer am längeren Hebel saß.“

Sorry, aber das war mir etwas zu viel von „Rhodan ist der Größte!“

Darüber bin ich auch gestolpert und fand das sehr unangenehm. Auf mich wirkte das wie das hilflose Pfeifen in der Dunkelheit - auf solche, zwangsläufig von den jeweiligen Autoren geprägte Innensichten (wie die sich halt Rhodan vorstellen), würde ich ja lieber verzichten ...
B-)

Dazu kommt, dass ein Rhodan der sich sicher ist, am Ende immer zu gewinnen (vielleicht weil er das Exposé kennt? *gg), im Grunde völlig langweilig und auch unglaubwürdig wird.


Rhodan ist zu dem Zeitpunkt knapp 1500 Jahre alt, hat also eine Vorgeschichte. Und die ist: Am Ende hat er immer triumphiert. Was denkt er sich also, wenn er in die Ecke gerät?
Er muss eine Art "Hey, ich hab das noch immer irgendwie geschafft" Denken haben.
Meint ihr nicht auch?

:aa:

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Elena
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Tostan hat geschrieben:
Spoiler:
Laurin hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:... Nun wird Rhodan aus anderer Perspektive geschildert und die ist etwas distanzierter. Nur zeigt Rhodan darin auch zeitweise eine Arroganz oder Blasiertheit, die ich gar nicht mag. Klar, er hat Hoffnung, schmiedet Pläne, bereitet sich innerlich auf weitere Auseinandersetzungen mit Caruso vor. Aber begleitet wird diese Darstellung von einem „händereibenden“ Rhodan und einem selbstgefälligen Rhodan. Zitat: „Er (Rhodan) würde einen Weg aus dem Gefängnis finden und am Ende siegreich triumphieren. Das zog sich durch die Jahrhunderte. Er hatte eindrucksvoll bewiesen, dass er gar nicht verlieren konnte. Weder gegen die Arkoniden, die Jülziish noch die Meister der Insel oder die Bestien. Zuletzt hatte er mit dem ATG-Feld sogar den ehemaligen Kolonisten gezeigt, wer am längeren Hebel saß.“

Sorry, aber das war mir etwas zu viel von „Rhodan ist der Größte!“

Darüber bin ich auch gestolpert und fand das sehr unangenehm. Auf mich wirkte das wie das hilflose Pfeifen in der Dunkelheit - auf solche, zwangsläufig von den jeweiligen Autoren geprägte Innensichten (wie die sich halt Rhodan vorstellen), würde ich ja lieber verzichten ...
B-)

Dazu kommt, dass ein Rhodan der sich sicher ist, am Ende immer zu gewinnen (vielleicht weil er das Exposé kennt? *gg), im Grunde völlig langweilig und auch unglaubwürdig wird.


Rhodan ist zu dem Zeitpunkt knapp 1500 Jahre alt, hat also eine Vorgeschichte. Und die ist: Am Ende hat er immer triumphiert. Was denkt er sich also, wenn er in die Ecke gerät?
Er muss eine Art "Hey, ich hab das noch immer irgendwie geschafft" Denken haben.
Meint ihr nicht auch?

:aa:

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Wäre nur logisch, dass er - geprägt von der immer siegreichen Vergangenheit - so denkt.
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


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Tiberius
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Tostan hat geschrieben:Rhodan ist zu dem Zeitpunkt knapp 1500 Jahre alt, hat also eine Vorgeschichte. Und die ist: Am Ende hat er immer triumphiert. Was denkt er sich also, wenn er in die Ecke gerät?
Er muss eine Art "Hey, ich hab das noch immer irgendwie geschafft" Denken haben.
Meint ihr nicht auch?

Naja, wenn ich da an den M87-Zyklus denke, wo er es nur mit Hilfe der Haluter geschafft hatte, dass die Menschheit und das Sol-System überlebten. Da dürfte er sich ein solches Denken nicht leisten.



Richard hat geschrieben:... tja und dann kamen mal die Laren und die Versetzung Terras (und des solaren Monds) in den Schlung. Dort waere Terra ohne fremde Hilfe untergegangen.

Sollte er wirklich ein solches Denken gehabt haben, dürften spätestens diese Ereignisse in ihm einen Wandel verursacht haben. Solares Imperium zerstört, Milchstraße unter fremder übermächtiger Herrschaft, Terra und Luna ganz weit weg gestrandet. Die Arbeit von Jahrhunderten futsch.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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Tostan
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Tiberius hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:Rhodan ist zu dem Zeitpunkt knapp 1500 Jahre alt, hat also eine Vorgeschichte. Und die ist: Am Ende hat er immer triumphiert. Was denkt er sich also, wenn er in die Ecke gerät?
Er muss eine Art "Hey, ich hab das noch immer irgendwie geschafft" Denken haben.
Meint ihr nicht auch?

Naja, wenn ich da an den M87-Zyklus denke, wo er es nur mit Hilfe der Haluter geschafft hatte, dass die Menschheit und das Sol-System überlebten. Da dürfte er sich ein solches Denken nicht leisten.

Wieso? Er hat es in M87 doch geschafft. Mit fremder Hilfe, aber er hat es geschafft.

Tiberius hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:... tja und dann kamen mal die Laren und die Versetzung Terras (und des solaren Monds) in den Schlung. Dort waere Terra ohne fremde Hilfe untergegangen.

Sollte er wirklich ein solches Denken gehabt haben, dürften spätestens diese Ereignisse in ihm einen Wandel verursacht haben. Solares Imperium zerstört, Milchstraße unter fremder übermächtiger Herrschaft, Terra und Luna ganz weit weg gestrandet. Die Arbeit von Jahrhunderten futsch.


Terminus spielt ja davor ... und da hat er in Band 400 den Angreifern ein Schnippchen geschlagen.

:aa:
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Arthur Dent
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Tostan hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:... Nun wird Rhodan aus anderer Perspektive geschildert und die ist etwas distanzierter. Nur zeigt Rhodan darin auch zeitweise eine Arroganz oder Blasiertheit, die ich gar nicht mag. Klar, er hat Hoffnung, schmiedet Pläne, bereitet sich innerlich auf weitere Auseinandersetzungen mit Caruso vor. Aber begleitet wird diese Darstellung von einem „händereibenden“ Rhodan und einem selbstgefälligen Rhodan. Zitat: „Er (Rhodan) würde einen Weg aus dem Gefängnis finden und am Ende siegreich triumphieren. Das zog sich durch die Jahrhunderte. Er hatte eindrucksvoll bewiesen, dass er gar nicht verlieren konnte. Weder gegen die Arkoniden, die Jülziish noch die Meister der Insel oder die Bestien. Zuletzt hatte er mit dem ATG-Feld sogar den ehemaligen Kolonisten gezeigt, wer am längeren Hebel saß.“

Sorry, aber das war mir etwas zu viel von „Rhodan ist der Größte!“

Darüber bin ich auch gestolpert und fand das sehr unangenehm. Auf mich wirkte das wie das hilflose Pfeifen in der Dunkelheit - auf solche, zwangsläufig von den jeweiligen Autoren geprägte Innensichten (wie die sich halt Rhodan vorstellen), würde ich ja lieber verzichten ...
B-)

Dazu kommt, dass ein Rhodan der sich sicher ist, am Ende immer zu gewinnen (vielleicht weil er das Exposé kennt? *gg), im Grunde völlig langweilig und auch unglaubwürdig wird.


Rhodan ist zu dem Zeitpunkt knapp 1500 Jahre alt, hat also eine Vorgeschichte. Und die ist: Am Ende hat er immer triumphiert. Was denkt er sich also, wenn er in die Ecke gerät?
Er muss eine Art "Hey, ich hab das noch immer irgendwie geschafft" Denken haben.
Meint ihr nicht auch?
...

Ja, meine ich auch. Aber es ist schon ein gewaltiger Unterschied, wie diese Denke transportiert wird. Die eine ist die selbstbewusste Eigenmotivation. Die andere, die aus dem Roman, ist ein wenig nar­ziss­tisch und aufgeblasen.
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