Spoiler Terminus 11: Schachmatt, von Roman Schleifer

Alles rund um die neue Miniserie

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Arthur Dent
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Hauptpersonen:
Perry Rhodan – Der Großadministrator schleicht durch Gänge.
Darren Zitarra – Der Dabrifaner ringt mit dem Tod.
Juki Leann – Die Zeitspringerin entführt Rhodan in eine finstere Zukunft.
Alaska Saedelaere – Der Mann mit der Maske will ein Raumschiff erobern.
Caruso – Der Gestaltwandler wähnt sich als Sieger.

Im Dezember 3430 haben Perry Rhodan, Takayo Sukurai, Juki Leann und Darren Zitarra Terminus infiltriert. Sie verfolgen das Ziel, die Daten des Hyperinmestrons aus den Positroniken von Terminus zu löschen und ihre Position festzustellen. Während Takayo Sukurai und Juki Leann den Weg dazu über SCHMIEDE suchen sollen, verdingen sich Perry Rhodan und Darren Zitarra als Kämpfer. Die besten Kämpfer werden nach TERMINUS-ALPHA gebracht, eine Station, die aus 9 Superschlachtschiffen der Imperiumsklasse aufgebaut ist und das Zentrum der Macht darstellt. Der Unsterbliche und der Zeitspringer nehmen in HERR an Ausscheidungskämpfen teil. Beide können sich durchsetzen und werden nach TERMINUS-ALPHA geflogen.

Rhodan ahnt nicht, dass Galbraith Deighton mit dem Vario-400 Tage zuvor auf TROSS angelangt ist. Durch das Kirlian-Leuchten, das die Cynos zur Erinnerungsmanipulation einsetzen, ist der Vario schwer beschädigt worden. Ein zwölfstündiger Neustart zum Abbau der gefährlichen Potentialfelder ist notwendig. Dem Vario stehen jedoch nur noch für neun Stunden Energie zur Verfügung. Dennoch leitet Deighton die Prozedur ein. Nach zwölf Stunden erwacht der Vario wieder und kann sich an alles erinnern. Die beiden Männer versuchen an ein Raumschiff zu gelangen. Dazu wollen sie nach TERMINUS-ALPHA wechseln.

In TERMINUS-ALPHA ist der Cyno Caruso vom Freiheitsbund längst über die Infiltration von Rhodans Gruppe informiert. Mit seiner Bundesschwester Arma Aylom erörtert er die Lage. Eine Unbekannte gibt es. Einer ihrer Brüder wurde ermordet. Caruso will sich Rhodan schnappen.
Perry Rhodan und Darren Zitarra schleichen durch Geheimgänge von TERMINUS-ALPHA. Dabei rettet der Zeitspringer Rhodan bei der Begegnung mit einem Roboter das Leben. Kurz vor einem Positronikraum erwischt es Zitarra. Der dabrifanische Agent wird schwer verletzt. Rhodan betritt den Positronikraum und wird bereits erwartet. Caruso stellt sich ihm vor und nimmt ihn gefangen. Zitarra wird medizinisch versorgt und er und Rhodan eingesperrt. Rhodan Trumpf im Ärmel sticht nicht, denn auch Takayo Sukurai und Juki Leann hat Caruso geschnappt. Mit einem hat Caruso allerdings nicht gerechnet. Die beiden Zeitspringer verschwinden zu einem Sprung in Zukunft und Vergangenheit. Er ist allerdings zu kurz. Nach ihrer Rückkehr nimmt Caruso die beiden mit in ein Labor. Er führt ihnen Psi-Energie zu, um sie für seine Zwecke einzusetzen. Juki Leann soll wertvolle Informationen aus der Zukunft besorgen, um dem Freiheitsbund zum Sieg zu verhelfen.

Auf der CART RUDO sind Alaska Saedelaere und Renier Bievre verunsichert. Als sie an Bord zurückkehrten, regte sich kein Lebenszeichen. Besatzungsmitglieder liegen bewusstlos in den Gängen. Die beiden vermuten, dass das Schiff gekapert wurde und schreiten zur Tat. Über die Belüftungsanlage wird ein Toxin verbreitet, das die Besatzung und die unbekannten Machthaber in den Tiefschlaf versetzen soll. Dumm nur, dass Cynos dagegen immun sind. Caruso überwältigt Saedelaere und Bievre. Mit dem Professor kehrt Caruso nach TERMINUS-ALPHA zurück. Saedelaere wird paralysiert und eingesperrt. Der Zufall kommt ihm zur Hilfe. Ein Cyno, der nicht über ihn Bescheid weiß, liftet neugierig die Maske und wird irrsinnig. Auch andere Cynos verfallen dem Irrsinn. Der noch paralysierte Saedelaere wird plötzlich von einem Roboter durchs Schiff getragen. Saedelaere begreift. Eine weitere Fraktion macht sich dem Umstand mit seinem Gesichtsfragment zunutze. Drei Cynos offenbaren sich ihm. Sie sind Gegner von Terminus.

Bievre wird zu Rhodan gesperrt. Der hat zwischenzeitlich zusammen mit Sukurai vergeblich nach einem Ausweg gesucht. Plötzlich erscheint Juki Leann und „entführt“ Rhodan in Raum und Zeit. Die Zeitspringerin erscheint sehr verwirrt und kann Rhodans Fragen nur mühsam beantworten. Leanns Fähigkeiten sind offensichtlich in unglaublichen Ausmaß gesteigert worden. Sie springt auch durch den Raum. Sie sind an Bord eines rochenförmigen Raumschiffes mit einem Götzen. Es ist das Jahr 3440. Über Datenholos sieht Rhodan einen Sternenschwarm, der in die Milchstraße einfällt. Unzählige Bewohner der Planeten verdummen und sterben. Rhodan sieht die verzweifelten und hilflosen Anstrengungen der Milchstraßenzivilisationen, der Gefahr durch den Schwarm zu begegnen.

Juki Leann bringt Rhodan zurück in die Zelle. Caruso und Arma Aylom besuchen die Gefangenen. Sie geben sich als Cynos zu erkennen. Sie berichten vom Heimlichen Imperium und der Gefahr des Schwarms. Rhodan und das Solare Imperium sollen mit Terminus zusammenarbeiten, um diese Gefahr zu eliminieren. Perry Rhodan muss diese Informationen erst verdauen und er bleibt misstrauisch. Er glaubt nicht, dass die beiden Cynos die ganze Wahrheit gesagt haben. Rhodan soll als erstes Schmitt und Nostradamus finden und ausliefern. Die beiden Brüder würden den Pro-Cynos angehören, die die Milchstraße unterjochen wollen. Er, Caruso würde den Kontra-Cynos angehören, die das verhindern wollen. Sollte Rhodan die beiden Brüder nicht binnen eines Monats finden, würden die Kontra-Cynos sicherheitshalber das Solsystem zerstören, um die Milchstraße zu retten.
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Yman
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Arthur Dent hat geschrieben:Darren Zitarra – Der Dabrifaner ringt mit dem Tod.


Da ist mir etwas aufgefallen: Bei einem Darm, Dünndarm, Dickdarm, würde man doch eher von einer Verletzung sprechen und nicht von einer Beschädigung, oder ist Zitarra ein humanoider Roboter? :devil:

Kurioser Tippfehler, der unerkannt blieb: Wassertopfen.

Ansonsten ein sehr angenehmer Schreibstil.
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Tostan
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Yman hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Darren Zitarra – Der Dabrifaner ringt mit dem Tod.


Da ist mir etwas aufgefallen: Bei einem Darm, Dünndarm, Dickdarm, würde man doch eher von einer Verletzung sprechen und nicht von einer Beschädigung, oder ist Zitarra ein humanoider Roboter? :devil:

Kurioser Tippfehler, der unerkannt blieb: Wassertopfen.

Ansonsten ein sehr angenehmer Schreibstil.


Wassertopfen ... geil ... :rofl:
Das war natürlich Absicht ... so sind die Duschen auf Terminus :devil: :P ;)

:aa:

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Yman
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Tostan hat geschrieben:Wassertopfen ... geil ... :rofl:
Das war natürlich Absicht ... so sind die Duschen auf Terminus :devil: :P ;)


Mein Österreichisch ist nicht sehr gut, aber ich glaube, Topfen an sich ist auch schon ein völlig reguläres Wort. Es hat etwas zum Klingeln gebracht. Ich habe da einige Momente nachgedacht. :lol:
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Tostan
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Yman hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:Wassertopfen ... geil ... :rofl:
Das war natürlich Absicht ... so sind die Duschen auf Terminus :devil: :P ;)


Mein Österreichisch ist nicht sehr gut, aber ich glaube, Topfen an sich ist auch schon ein völlig reguläres Wort. Es hat etwas zum Klingeln gebracht. Ich habe da einige Momente nachgedacht. :lol:


Topfen ist bei uns euer Quark :-)

Manche Typos sind einfach köstlich.

:aa:

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thinman
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Tostan hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:Wassertopfen ... geil ... :rofl:
Das war natürlich Absicht ... so sind die Duschen auf Terminus :devil: :P ;)


Mein Österreichisch ist nicht sehr gut, aber ich glaube, Topfen an sich ist auch schon ein völlig reguläres Wort. Es hat etwas zum Klingeln gebracht. Ich habe da einige Momente nachgedacht. :lol:


Topfen ist bei uns euer Quark :-)

Manche Typos sind einfach köstlich.

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Das erinnert mich an einen Fall, dem ein Bundesbruder vor einigen Jahrzehnten bei Gericht untergekommen ist: Hypchonder mit einer gewaltigen Phobie vor Wasser. Statt Wasser diente Topfen als persönliches Reinigungsmittel...
thinman
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Arthur Dent
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Wie ich die Figuren wahrnahm.

Darren Zitarra:
Der dabrifanische Agent durchläuft in Terminus ein Auf und Ab. Er schien zu Beginn der Serie ein Dasein im Schatten seiner Partnerin Juli Leann zu fristen. Zu mehr als ein paar Bemerkungen, die gegen die Terraner gerichtet waren, reichte es nicht. In Band Vier bekommt er eine umfängliche Lebensgeschichte verpasst. In den Folgebänden finden sich nur lose Bezüge an die Historie dieser Figur. In Band Fünf trägt er seinen Teil zum Gelingen der Aktion im Sonnenpalast bei. Wohlgemerkt auf seinem ureigenen Terrain. Eine gute Gelegenheit, es den gemeinen Terranern zu zeigen. Doch Zitarra lässt die Chance aus. Er schien im „Team Rhodan“ angekommen. In Band Sieben begehrt der Zeitspringer in einer kurzen Szene gegen Rhodan auf. Letztlich bleibt die Szene harmlos. In Band Acht endlich, kann Olaf Brill der Figur Leben einhauchen. Endlich zeigt sich Zitarra etwas rebellischer. Der Alleingang des Agenten hat mir gut gefallen. Das war für mich das Highlight des achten Bandes. Als sehr gut gelungen empfand ich die Szene, als Zitarra es endlich in den Magnetzug geschafft hat und Olaf Brill diesen Moment der Ruhe, der Stille, gekonnt vermittelt. Gelungen auch das Aufeinandertreffen der beiden Streithähne Rhodan und Zitarra am Sammelpunkt. Der Unsterbliche mischt sich mit zwei Bechern Kaffee in die Unterhaltung des Agenten ein. Zu dessen Verblüffung. Hat mir auch gut gefallen. Zitarra nahm ich in Band Acht erstmals als ernstzunehmende Figur wahr. Letzte Woche in Band 10 reiht sich Zitarra klaglos und angepasst in das Kommando unter Perry Rhodan ein.

Und nun in Band 11 erleben wir wieder den aufsässigen Zitarra. Die Art und Weise wie die Figur im vorliegenden Roman geschildert wird, seine „Angriffe“ auf Rhodan, seine zur Schau gestellten Animositäten, seine Sprache und sein Stil werfen die Figur um Hefte zurück. Er ist anders als zuvor. Die Figur wirkt wieder so, wie sie wahrscheinlich im Figurenexposé zu Beginn von Terminus gestanden hat. Bar jeder Entwicklung. Auf Seite 21 lässt Roman Schleifer die Figuren Rhodan und Zitarra dann wieder auseinanderzugehen. Aber das hatten die beiden doch schon längst. Sicher, es war keine innige Freundschaft, aber Rhodans Rolle hatte Zitarra längst akzeptiert.

Zitarra bekam etwas Schliff dirch die Darstellungen der letzten Romane. Nun, in Band 11 scheint der Schliff verschwunden und die Figur präsentiert sich wieder unbehandelt.
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Alexandra
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Das hört sich an, als sei Zitarra authentisch geworden.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
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Arthur Dent
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Alexandra hat geschrieben:Das hört sich an, als sei Zitarra authentisch geworden.

Nö, das liest sich, als wenn alle Entwicklungen beiseite gewischt wurden. Authentisch wäre es, wenn sich Zitarra auf seine Stärken besonnen hätte oder seine Entwicklung rekapituliert hätte. Hat er aber nicht gemacht.
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Tostan
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Arthur Dent hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Das hört sich an, als sei Zitarra authentisch geworden.

Nö, das liest sich, als wenn alle Entwicklungen beiseite gewischt wurden. Authentisch wäre es, wenn sich Zitarra auf seine Stärken besonnen hätte oder seine Entwicklung rekapituliert hätte. Hat er aber nicht gemacht.


Wie viele Innenansichten von Zitarra gab es zwischen Band 4 und Band 11?

:aa:

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Arthur Dent
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Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Das hört sich an, als sei Zitarra authentisch geworden.

Nö, das liest sich, als wenn alle Entwicklungen beiseite gewischt wurden. Authentisch wäre es, wenn sich Zitarra auf seine Stärken besonnen hätte oder seine Entwicklung rekapituliert hätte. Hat er aber nicht gemacht.


Wie viele Innenansichten von Zitarra gab es zwischen Band 4 und Band 11?

:aa:

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Wie drückt sich doch gleich eine Figur aus? Alleine durch ihr Denken? Oder nicht auch durch ihr Handeln?
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Tostan
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Arthur Dent hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Das hört sich an, als sei Zitarra authentisch geworden.

Nö, das liest sich, als wenn alle Entwicklungen beiseite gewischt wurden. Authentisch wäre es, wenn sich Zitarra auf seine Stärken besonnen hätte oder seine Entwicklung rekapituliert hätte. Hat er aber nicht gemacht.


Wie viele Innenansichten von Zitarra gab es zwischen Band 4 und Band 11?

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Wie drückt sich doch gleich eine Figur aus? Alleine durch ihr Denken? Oder nicht auch durch ihr Handeln?


Manchmal handelt man nicht so, wie man es gern will, weil man zb innerlich hin- und hergerissen ist. Wenn ich an all die Leute denke, die am 1.1 jeden Jahres zu rauchen aufhören wollen ... ;)

Zitarra war in der ganzen Serie innerlich hin- und hergerissen und das wurde in 11 noch einmal thematisiert, aus der nächsten Nähe, nämlich aus der Innensicht mit all ihren Überlegungen - die einzige Wahrheit der Figur.

:aa:

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Arthur Dent
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Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Das hört sich an, als sei Zitarra authentisch geworden.

Nö, das liest sich, als wenn alle Entwicklungen beiseite gewischt wurden. Authentisch wäre es, wenn sich Zitarra auf seine Stärken besonnen hätte oder seine Entwicklung rekapituliert hätte. Hat er aber nicht gemacht.


Wie viele Innenansichten von Zitarra gab es zwischen Band 4 und Band 11?

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Wie drückt sich doch gleich eine Figur aus? Alleine durch ihr Denken? Oder nicht auch durch ihr Handeln?


Manchmal handelt man nicht so, wie man es gern will, weil man zb innerlich hin- und hergerissen ist. Wenn ich an all die Leute denke, die am 1.1 jeden Jahres zu rauchen aufhören wollen ... ;)

Zitarra war in der ganzen Serie innerlich hin- und hergerissen und das wurde in 11 noch einmal thematisiert, aus der nächsten Nähe, nämlich aus der Innensicht mit all ihren Überlegungen - die einzige Wahrheit der Figur.

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Die innerliche Zerissenheit Zitarras. Akzeptiert. Auch, dass Du dies in 11 nochmal aufgreifst. Ich persönlich - andere mögen dies anders wahrnehmen - werde gerne mitgenommen von den Fortschritten einer Figur. Oder von ihren Rückschritten. Auslösende Ereignisse, wenn sie passen, können das bewirken. Als einzige Wahrheit der Figur sehe ich die Darstellung Zitarras in diesem Roman übrigens nicht. Es sei denn, dies ist wieder der Hinweis darauf, dass die Serie erst nach Band 12 zu bewerten ist. Ebenso wie die Figuren.
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Arthur Dent
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Wie ich die Figuren wahrnahm.

Alaska Saedelaere:
Die Interviews der Terminus-Autoren haben es gezeigt. Der Maskenträger flößte Respekt ein. Kein geringerer als William Voltz hat diese Figur erschaffen. Entsprechend besonnen wurde die Darstellung des Einzelgängers angegangen. Von allen Figuren in Terminus ist die Zeichnung Saedelaeres über alle Autoren, die diese Figur einsetzen, am harmonischsten gelungen. Roman hat in Band 11 etwas getan, dem ich als Leser entgegenfieberte. Er hat den Dämon aus Saedelaere herausgelassen. Noch dazu in einer Art und Weise, die einen ziemlich schrägen Humor zeigt. Einen Humor, den ich mag.

„Seht mal, eine Maske!“
Dieser Satz, von einem Cyno ausgesprochen, als er sich dem paralysierten Alaska Saedelaere nähert, ist eindeutig meine Lieblingsszene in dem Roman.
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heppen shemir
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nach den austauschbaren agenteneinsätzen geht's nun endlich wieder stärker um hintergründe zu cynos und schwarm.

irritiert hat mich die aussage von aylom, der schwarm hätte ursprünglich lebenssporen verteilen sollen. ich hatte das so im gedächtnis, dass dies die aufgabe der sporenschiffe war, und die aufgabe des schwarms das anregen von intelligenz... mag aber sein, dass aylom hier den terranern bewusst einfach nicht "die ganze geschichte" erzählt hat...

alaska fand ich ungewohnt weinerlich und flatterhaft ("ach was bin ich doch für ein guter agent ... ach was bin ich doch für ein schlechter agent").
den hab ich anders in erinnerung. zwar unsicher, holprig und linkisch im umgang mit anderen, aber in seinem handeln letztlich abgeklärt und sicher.
trotz suizid versuchen.

die figuren waren manchmal "überpsychologisiert", als solle dem leser mit nachdruck ihre jeweilige motivation nahegebracht werden.
unser sofortumschalter zb hat mir dann doch lange neben dem verletzten zitarra gegrübelt, reflektiert und nägel gekaut...

im nächsten -und letzten- roman muss ja nun das ganze TERMINUS szenario aufgeklärt, gelöst und zur serienhandlung passend gebogen werden. das verspricht handlungsdichte :D

Re: Spoiler Terminus 11: Schachmatt, von Roman Schleifer

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 8. September 2017, 21:10

Trevor Casalle 839
Ganz toller Roman!! Kompliment an Roman Schleifer! Der beste Roman der Miniserie bislang!!

Ich habe schon lange nicht mehr derart mitgefiebert. Menschlichkeit und Psychoschach vom Feinsten!

1+/1+/1
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Kato Aneski
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Ganz toller Roman!! Kompliment an Roman Schleifer! Der beste Roman der Miniserie bislang!!

Ich habe schon lange nicht mehr derart mitgefiebert. Menschlichkeit und Psychoschach vom Feinsten!

1+/1+/1

Oh Mann ...

... und ich komm nicht ausm Quark ... ;) ...muss noch von 4 bis 10 aufholen ... ich seh schon, ich brauch dringend noch mal 3 Wochen Urlaub ... oder besser gleich nen ganzen Monat ... oder zwei ... :)
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Soulprayer
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Mir hat der Roman sehr gut gefallen. :-)
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Günther Drach
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Diese "wahrscheinlichste" Zukunft scheint mir doch ziemlich im Sinne der Kontra/Freiheitsbund-Cynos eingefärbt: Das Erscheinen des Schwarms ist eben nicht so zerstörerisch für die Sonnensysteme in der "Einflugschneise". Wenn ich mich richtig erinnere, werden die betreffenden Systeme für die Passagedauer mittels des Schmiegschirms in den Hyperraum ausgelagert.

Die Superkräfte, über die die beiden Dabrifaner nun verfügen, sind mir einfach zu gewaltig.
Wenn Zitarra in der Lage ist, das Versteck der beiden Imago zu finden (eine Aufgabe, die der stellvertretende SolAb-Direktor in Jahren nicht bewältigte), dann sollte es für ihn ja auch kein Problem sein, die Aufenthaltsorte der beiden Gesuchten zu ermitteln (*). Deshalb erscheint mir die Forderung an Rhodan, innerhalb eines Monates die beiden alten Schwarmlenker auszuliefern, und die damit verbundene Drohung, ansonsten müsse das Solsystem vernichtet werden, lächerlich -- offensichtlich sind beide Cynos an einer wirklichen Zusammenarbeit mit Rhodan nicht interessiert.
(*) Ebenso wie es unserem gepimpten Zeitspringer dann auch kein Problem sein sollte, den Cynos Zugang zum Solsystem zu verschaffen usw. usf.

Seltsam dass Caruso sich Sukurai nicht zur Brust nimmt. Nach dem Ende von #10 hätte ich das eigentlich erwartet. Nun ja, eigentlich wollte er da ja auch alle von Rhodans Grüppchen umbringen (auch Perry selbst), sprunghaft der Knabe.

Naja.
Rhodan gab eine traurige Witzfigur ab. Ihm schwammen nach und nach alle Felle weg. Aber er plante immer schön weiter. (p41 "Caruso musste die CART RUDO doch erobert haben. Gut, daß er sich eine alternative Lösung ausgedacht hatte, die dieses Szenario mit einschloss.")
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

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"Don't tell me: Happily ever after?"
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Re: Spoiler Terminus 11: Schachmatt, von Roman Schleifer

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 8. September 2017, 23:50

Trevor Casalle 839
Günther Drach hat geschrieben:Seltsam dass Caruso sich Sukurai nicht zur Brust nimmt. Nach dem Ende von #10 hätte ich das eigentlich erwartet. Nun ja, eigentlich wollte er da ja auch alle von Rhodans Grüppchen umbringen (auch Perry selbst), sprunghaft der Knabe.

Naja.
Rhodan gab eine traurige Witzfigur ab. Ihm schwammen nach und nach alle Felle weg. Aber er plante immer schön weiter. (p41 "Caruso musste die CART RUDO doch erobert haben. Gut, daß er sich eine alternative Lösung ausgedacht hatte, die dieses Szenario mit einschloss.")

Ja, genau. Galbraith Deighton ist ja auch noch da, den hat Caruso nämlich nicht auf seiner Rechnung....

Ansonsten wurde ja geschrieben, dass Caruso sich Perry Rhodan zur Brust nehmen wollte, eben weil dieser noch nie eine Niederlage erlitten hatte. Da konnte auch ein Perry Rhodan nicht aus seiner Haut und musste weiterplanen. Schachmatt bedeutet ja nicht, dass der König geschlagen wird, sondern dass sich der König in Erkenntnis der Niederlage selbst aufgibt....

Bezüglich Sukurai: es sieht so aus, als würde Caruso mit der Feststellung zufrieden sein, in Juki Leann wäre was von Cyno (Wloto Gribbsen, etc.). Da ist der Kelch an Takayo Sukurai anscheinend vorbeigegangen. Und dass Caruso nach der Feststellung, dass er es mit Zeitspringern zu tun hat, diese nicht einfach umbringt, war auch zu erwarten... Die restlichen Soldaten hat Caruso einfach ausgeblendet. Und wenn er - wie beschrieben - PR erpresst und gleichzeitig halbherzig versucht, diesen auf seine Seite zu ziehen, dann wird er wohl kaum den Rest der Mannschaft umbringen (dann nämlich sähe es mit dem "auf seine Seite ziehen" nicht unbedingt besser aus).
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Günther Drach
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Ja, genau. Galbraith Deighton ist ja auch noch da, den hat Caruso nämlich nicht auf seiner Rechnung....

Die Frage ist nur: wo ist Deighton? Klar kann Rhodan darauf hoffen, dass Deighton irgendwie/irgendwann auch auf/in Terminus aufschlägt -- aber Hoffen als Plan oder gar 'Lösung'? (Ja klar wird es nur einen Ort in der Galaxis geben, an dem der Terminus-Club seine Leute ausbildet. Bestimmt gibt's keine weiteren Arcanes.)

Okay -- aber in #10 hat ihn schon der Anblick von Sukurais Bild ganz wuschig gemacht. Und jetzt ignoriert er sie?
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Re: Spoiler Terminus 11: Schachmatt, von Roman Schleifer

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 9. September 2017, 00:39

Trevor Casalle 839
Günther Drach hat geschrieben:Okay -- aber in #10 hat ihn schon der Anblick von Sukurais Bild ganz wuschig gemacht. Und jetzt ignoriert er sie?

Ein Bild hat doch keine Psi-Kräfte, oder? Leg nicht alles auf die Goldwaage.
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Arthur Dent
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Günther Drach hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Ja, genau. Galbraith Deighton ist ja auch noch da, den hat Caruso nämlich nicht auf seiner Rechnung....

Die Frage ist nur: wo ist Deighton? Klar kann Rhodan darauf hoffen, dass Deighton irgendwie/irgendwann auch auf/in Terminus aufschlägt -- aber Hoffen als Plan oder gar 'Lösung'? (Ja klar wird es nur einen Ort in der Galaxis geben, an dem der Terminus-Club seine Leute ausbildet. Bestimmt gibt's keine weiteren Arcanes.)

Okay -- aber in #10 hat ihn schon der Anblick von Sukurais Bild ganz wuschig gemacht. Und jetzt ignoriert er sie?

Deine Frage nach Deighton verwirrt mich. Er ist in Terminus und muss nicht erst das Trainingszentrum suchen. Bereits in Heft 9 hat Galbraith Deighton zusammen mit dem Vario-400 Terminus erreicht. In diesem Band 11 sind beide auf der Suche nach einem Schiff übereingekommen, ihre Chance auf TERMINUS-ALPHA zu suchen, da sie in SCHMIEDE, TROSS und HEER nicht an ein Schiff kamen.
Inwieweit Rhodan von Deightons Aufenthalt weiß, ist allerdings unbekannt. Zu vermuten ist allerdings, dass Rhodan, als er und Sakurai auf Olymp sich anheuern wollten, diesen Plan auch Deighton vorschlug, nach dem Motto: Wir versuchen unser Glück in der Eastside, aber du und der Vario könnt ja noch mal die Schiene Bewerber reiten.
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Arthur Dent
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:Okay -- aber in #10 hat ihn schon der Anblick von Sukurais Bild ganz wuschig gemacht. Und jetzt ignoriert er sie?

Ein Bild hat doch keine Psi-Kräfte, oder? Leg nicht alles auf die Goldwaage.

Es ist eher so, dass Roman Schleifer in Band 11 Sakurai ignorieren "musste". Angesichts der Ereignisse (Manipulation) in Band 10, die ich heftig kritisiert hatte, ist der Figur auch für meinen Geschmack zu wenig Raum in 11 eingeräumt worden. Allerdings bilde ich mir ein, zwischen den Zeilen zu lesen, dass die Figur von Roman Schleifer nicht etwa "vergessen" wurde. Sakurai wird ihren Auftritt bekommen, aber eben erst in Band 12. Von daher musste der Autor sie durch seinen Roman schleppen, ohne sie jedoch herausstellen zu können.
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Tostan
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Arthur Dent hat geschrieben:Die innerliche Zerissenheit Zitarras. Akzeptiert. Auch, dass Du dies in 11 nochmal aufgreifst. Ich persönlich - andere mögen dies anders wahrnehmen - werde gerne mitgenommen von den Fortschritten einer Figur. Oder von ihren Rückschritten. Auslösende Ereignisse, wenn sie passen, können das bewirken. Als einzige Wahrheit der Figur sehe ich die Darstellung Zitarras in diesem Roman übrigens nicht. Es sei denn, dies ist wieder der Hinweis darauf, dass die Serie erst nach Band 12 zu bewerten ist. Ebenso wie die Figuren.


Dieser"Wartet auf Band 12" kommt diesmal nicht.
Zitarra war während der ganzen Serie hin- und hergerissen, konnte sich nicht entscheiden, ob er sich jetzt Rhodan untergliedert oder nicht. Darum auch das ständige einmal so, einmal wieder anders.
Gebe dir recht, dass wir auch eine andere Variante einschlagen hätten können. Anfangs dagegen und dann dafür. Dann gäbe es eine Entwicklung. Nachdem diese Art der Entwicklungsstory einer Figur ja fast schon Programm ist, wollten wir es bei Terminus mal anders angehen. Was, wenn eine Figur sich eben nicht innerhalb von 12 Heften entscheiden kann? Was, wenn wir uns das für später ... ups ...

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