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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Alexandra
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Jedenfalls ... vom Reinlesen her habe ich den Eindruck, hier den authentischen Zitarra zu sehen, eben als unausgegorene, hin- und hergerissene Figur. Ich mochte ihn ja nie besonders, aber so, als er selbst, finde ich ihn am erträglichsten.

Wobei ich jetzt, wo fast all diese Interviews zuende sind und wir das Gesamtpaket für PROC/ PRFZ zusammensetzen (wenn wir nur bald an hochauflösende Titelbilder kämen!) und wohl auch sehr schnell damit fertigwerden, Terminus zum ersten Mal einfach lesen kann. Das ist auch ein gutes Gefühl.
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Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
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Tostan
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Arthur Dent hat geschrieben:Wie ich die Figuren wahrnahm.

Alaska Saedelaere:
Die Interviews der Terminus-Autoren haben es gezeigt. Der Maskenträger flößte Respekt ein. Kein geringerer als William Voltz hat diese Figur erschaffen. Entsprechend besonnen wurde die Darstellung des Einzelgängers angegangen. Von allen Figuren in Terminus ist die Zeichnung Saedelaeres über alle Autoren, die diese Figur einsetzen, am harmonischsten gelungen. Roman hat in Band 11 etwas getan, dem ich als Leser entgegenfieberte. Er hat den Dämon aus Saedelaere herausgelassen. Noch dazu in einer Art und Weise, die einen ziemlich schrägen Humor zeigt. Einen Humor, den ich mag.

„Seht mal, eine Maske!“
Dieser Satz, von einem Cyno ausgesprochen, als er sich dem paralysierten Alaska Saedelaere nähert, ist eindeutig meine Lieblingsszene in dem Roman.


Freut mich, dass du das so empfindet. :st:

Ich habe den Vorteil, dass ich zwischen 700 und 1200 die Serie nicht einzeln gelesen habe, sondern über die Zeitraffer inhaliert habe, sprich ich war bei der Schildung von Alaska, dem kosmischen Menschen nicht live dabei. Von daher bin ich nicht so ehrfürchtig, wie vielleicht andere.

Bei Terminus hatten wir die Chance, den jungen Alaska zu schildern, der zum ersten Mal in den Kreis der Unsterblichen eintritt und noch nichts mit dem kosmischen Hintergrund zu tun hat. Der das eigentlich gar nicht will, der nur in Ruhe gelassen werden will und der sich noch nicht mit dem Ding im Gesicht abgefunden hat, ja sogar damit hadert. In dieser Phase tendiert er Richtung Suizid und das hält auch bis ins 36 Jahrhundert an. Er unternimmt mehrere Suzidversuche. In Terminus Band 11 wird zum ersten Mal das Ding unter der Maske eingesetzt. In der Serie kommt das erst in Band 417 vor und da macht er es aktiv und weiß nichts mehr vom Terminus-Einsatz. Als ihm der Cyno die Maske runterzieht, kann er sich dagegen nicht wehren, aber gedanklich ist er dafür.
Und dann im Korridor würde er sie sogar aktiv gegen die anderen Cynos einsetzen.
Ich hatte im Roman einen Kommentar an dieser Stelle für die internen Leser, der gibt meine Alaska Überlegungen am besten wieder. Den verrate ich aber erst nach Erscheinen von Band 12. :rolleyes:

:aa:

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Tostan
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heppen shemir hat geschrieben:die figuren waren manchmal "überpsychologisiert", als solle dem leser mit nachdruck ihre jeweilige motivation nahegebracht werden.
unser sofortumschalter zb hat mir dann doch lange neben dem verletzten zitarra gegrübelt, reflektiert und nägel gekaut...


Hm .. vielleicht kam dir das nur solange vor, weil ich aus dramaturgischen Gründen ein anderes Kapitel dazwischen geschoben habe.
Gefühlsmäßig hat er vor Zitarra maximal eine Minute gegrübelt, wenn nicht sogar kürzer gegrübelt.

Hier mal geballt.
Spoiler:
Dennoch war der Agent nicht gerettet. Der Überschlagsblitz war in den Unterbauch gefahren. Dort mussten Blutgefäße geplatzt sein, vermutlich war auch ein Teil des Dick- und Dünndarms beschädigt.
Zitarra musste rasch in eine Medostation. Rhodan erhob sich. Sein Blick pendelte zwischen Zitarra und dem Schott des Positronikraums hin und her. Der Agent hatte ihm bei dem Wartungsroboter das Leben gerettet, und er hätte nun diese Schuld begleichen können. Andererseits stand das Schicksal des Solsystems und der ganzen Galaxis auf dem Spiel.
Nachdenklich blickte Perry Rhodan auf den dabrifanischen Agenten. Wie hätte Zitarra entschieden?

Perry Rhodan blickte auf Zitarras Bauch. Je länger er nachdachte, desto geringer wurden Darren Zitarras Überlebenschancen. So oder so, er musste sich zwischen dem Agenten und den Völkern der Milchstraße entscheiden.
#Einer gegen viele. Mein übliches Dilemma.#
»Halten Sie durch!« Er drehte sich zum Schott und drückte den Öffnungsmechanismus.


:aa:

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Tostan
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Ganz toller Roman!! Kompliment an Roman Schleifer! Der beste Roman der Miniserie bislang!!

Ich habe schon lange nicht mehr derart mitgefiebert. Menschlichkeit und Psychoschach vom Feinsten!

1+/1+/1


:o Und das aus deinem Munde ... :o
Freut mich, dass du es so empfunden hast :st:

:aa:

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Tostan
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Günther Drach hat geschrieben:Naja.
Rhodan gab eine traurige Witzfigur ab. Ihm schwammen nach und nach alle Felle weg. Aber er plante immer schön weiter. (p41 "Caruso musste die CART RUDO doch erobert haben. Gut, daß er sich eine alternative Lösung ausgedacht hatte, die dieses Szenario mit einschloss.")


In meiner Erstversion war Rhodan nicht nur faktisch, sondern auch gedanklich im Eck. Er hat nicht weitergeplant, sondern wurde immer frustrierter - eben, weil ihm alle Fälle davon geschwommen sind.
*Das* habe ich dann nach verschiedenen Rückmeldungen geändert, *das* hättest du noch weniger lesen wollen ... :-)
Denn wer will schon eine frustrierten Rhodan lesen, der aufgrund der Situation aufgegeben hat?
Das passt so gar nicht zu ihm. :-)

:aa:

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PS: Wer sich jetzt über Erstversion und Zweitversion wundert: So kann schreiben auch sein. Der Film Chinatown kam schlußendlich in der 27. Fassung des Drehbuchs ins Kino ...
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Tostan
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Arthur Dent hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:Okay -- aber in #10 hat ihn schon der Anblick von Sukurais Bild ganz wuschig gemacht. Und jetzt ignoriert er sie?

Ein Bild hat doch keine Psi-Kräfte, oder? Leg nicht alles auf die Goldwaage.

Es ist eher so, dass Roman Schleifer in Band 11 Sakurai ignorieren "musste". Angesichts der Ereignisse (Manipulation) in Band 10, die ich heftig kritisiert hatte, ist der Figur auch für meinen Geschmack zu wenig Raum in 11 eingeräumt worden. Allerdings bilde ich mir ein, zwischen den Zeilen zu lesen, dass die Figur von Roman Schleifer nicht etwa "vergessen" wurde. Sakurai wird ihren Auftritt bekommen, aber eben erst in Band 12. Von daher musste der Autor sie durch seinen Roman schleppen, ohne sie jedoch herausstellen zu können.


In Band 11 wissen die beiden zentralen Figuren (Zitarra und Rhodan) nichts von Sukurais Doppelleben. Und ... naja, vielleicht hat ja wer anderer in Band 12 seinen großen Auftritt. Jemand, von dem wir es nie erwartet hätten ...

Wer Lust hat, kann sich ja die Leseprobe von Band 12 geben ...

http://perry-rhodan.net/leseproben-perry-rhodan-terminus.html

:aa:

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Arthur Dent
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Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:Okay -- aber in #10 hat ihn schon der Anblick von Sukurais Bild ganz wuschig gemacht. Und jetzt ignoriert er sie?

Ein Bild hat doch keine Psi-Kräfte, oder? Leg nicht alles auf die Goldwaage.

Es ist eher so, dass Roman Schleifer in Band 11 Sakurai ignorieren "musste". Angesichts der Ereignisse (Manipulation) in Band 10, die ich heftig kritisiert hatte, ist der Figur auch für meinen Geschmack zu wenig Raum in 11 eingeräumt worden. Allerdings bilde ich mir ein, zwischen den Zeilen zu lesen, dass die Figur von Roman Schleifer nicht etwa "vergessen" wurde. Sakurai wird ihren Auftritt bekommen, aber eben erst in Band 12. Von daher musste der Autor sie durch seinen Roman schleppen, ohne sie jedoch herausstellen zu können.


In Band 11 wissen die beiden zentralen Figuren (Zitarra und Rhodan) nichts von Sukurais Doppelleben ...
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Schon klar, in Band 10 ja auch nicht. Es geht bei der Hereinnahme einer Figur ja nicht primär darum, was andere Figuren über sie wissen, sondern darum, einen roten Faden für den Leser zu spinnen. In Band 10 wurde dem Leser mit der Aufdeckung von Sakurais Doppelleben eine Überraschung bereitet, die in Band 11 eben nicht wie erhofft, zumindest bei mir, fortgeschrieben wurde.
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Tostan
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Arthur Dent hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:Okay -- aber in #10 hat ihn schon der Anblick von Sukurais Bild ganz wuschig gemacht. Und jetzt ignoriert er sie?

Ein Bild hat doch keine Psi-Kräfte, oder? Leg nicht alles auf die Goldwaage.

Es ist eher so, dass Roman Schleifer in Band 11 Sakurai ignorieren "musste". Angesichts der Ereignisse (Manipulation) in Band 10, die ich heftig kritisiert hatte, ist der Figur auch für meinen Geschmack zu wenig Raum in 11 eingeräumt worden. Allerdings bilde ich mir ein, zwischen den Zeilen zu lesen, dass die Figur von Roman Schleifer nicht etwa "vergessen" wurde. Sakurai wird ihren Auftritt bekommen, aber eben erst in Band 12. Von daher musste der Autor sie durch seinen Roman schleppen, ohne sie jedoch herausstellen zu können.


In Band 11 wissen die beiden zentralen Figuren (Zitarra und Rhodan) nichts von Sukurais Doppelleben ...
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Schon klar, in Band 10 ja auch nicht. Es geht bei der Hereinnahme einer Figur ja nicht primär darum, was andere Figuren über sie wissen, sondern darum, einen roten Faden für den Leser zu spinnen. In Band 10 wurde dem Leser mit der Aufdeckung von Sakurais Doppelleben eine Überraschung bereitet, die in Band 11 eben nicht wie erhofft, zumindest bei mir, fortgeschrieben wurde.


Stimmt. Ich konnte Uwe leider nicht alles wegnehmen ... :devil:

:aa:

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Günther Drach
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Arthur Dent hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Ja, genau. Galbraith Deighton ist ja auch noch da, den hat Caruso nämlich nicht auf seiner Rechnung....

Die Frage ist nur: wo ist Deighton? Klar kann Rhodan darauf hoffen, dass Deighton irgendwie/irgendwann auch auf/in Terminus aufschlägt -- aber Hoffen als Plan oder gar 'Lösung'? (Ja klar wird es nur einen Ort in der Galaxis geben, an dem der Terminus-Club seine Leute ausbildet. Bestimmt gibt's keine weiteren Arcanes.)

Okay -- aber in #10 hat ihn schon der Anblick von Sukurais Bild ganz wuschig gemacht. Und jetzt ignoriert er sie?

Deine Frage nach Deighton verwirrt mich. Er ist in Terminus und muss nicht erst das Trainingszentrum suchen. Bereits in Heft 9 hat Galbraith Deighton zusammen mit dem Vario-400 Terminus erreicht. In diesem Band 11 sind beide auf der Suche nach einem Schiff übereingekommen, ihre Chance auf TERMINUS-ALPHA zu suchen, da sie in SCHMIEDE, TROSS und HEER nicht an ein Schiff kamen.
Inwieweit Rhodan von Deightons Aufenthalt weiß, ist allerdings unbekannt. Zu vermuten ist allerdings, dass Rhodan, als er und Sakurai auf Olymp sich anheuern wollten, diesen Plan auch Deighton vorschlug, nach dem Motto: Wir versuchen unser Glück in der Eastside, aber du und der Vario könnt ja noch mal die Schiene Bewerber reiten.

Ich meinte es bezogen auf Rhodan: er kann nicht wissen, wo Deighton und Vario sich derzeit befinden. Bei der scheinbaren Größe von Terminus (der Verschwörung) könnten diese auch im Ausbildungslager Neo-Arcane 87 in der Southside gelandet sein. Natürlich ist es möglich, seine Planung auf die Hoffnung aufzubauen, dass diese sich gerade durch die Geheimgänge TERM-ALPHAs heranschleichen -- aber das ist etwas blauäugig.
Alle Mitglieder seiner Gruppe gefangen, die CART RUDO besetzt. Also wie sah Rhodans "Lösung" aus? Sich vor der Essensausgabe neben dem Eingang positionieren und dem arglosen Cyno-Kellner eine überziehen? Sprengstoff aus irgendwelchen Körperhöhlen hervorzaubern? Deshalb erschien mir dieser ständig aufs Neue seine Planung ändernde Rhodan immer mehr verzweifelt und bemitleidenswert -- er machte sich etwas vor.
(Sind diese Geheimgänge in IMPERIUMS-Raumern eigentlich schon vorher irgendwo mal vorgekommen?)
Zuletzt geändert von Günther Drach am 9. September 2017, 12:20, insgesamt 6-mal geändert.
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Günther Drach
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Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Es ist eher so, dass Roman Schleifer in Band 11 Sakurai ignorieren "musste". Angesichts der Ereignisse (Manipulation) in Band 10, die ich heftig kritisiert hatte, ist der Figur auch für meinen Geschmack zu wenig Raum in 11 eingeräumt worden. Allerdings bilde ich mir ein, zwischen den Zeilen zu lesen, dass die Figur von Roman Schleifer nicht etwa "vergessen" wurde. Sakurai wird ihren Auftritt bekommen, aber eben erst in Band 12. Von daher musste der Autor sie durch seinen Roman schleppen, ohne sie jedoch herausstellen zu können.


In Band 11 wissen die beiden zentralen Figuren (Zitarra und Rhodan) nichts von Sukurais Doppelleben ...
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Schon klar, in Band 10 ja auch nicht. Es geht bei der Hereinnahme einer Figur ja nicht primär darum, was andere Figuren über sie wissen, sondern darum, einen roten Faden für den Leser zu spinnen. In Band 10 wurde dem Leser mit der Aufdeckung von Sakurais Doppelleben eine Überraschung bereitet, die in Band 11 eben nicht wie erhofft, zumindest bei mir, fortgeschrieben wurde.


Stimmt. Ich konnte Uwe leider nicht alles wegnehmen ... :devil:

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Am Ende von #10 wird explizit beschrieben, wie sehr Sukurais Anblick (auf einem Foto!) ihn verwirrte. Dass darauf im Folgeband mit keinem Wort eingegangen wurde, verwirrte/enttäuschte mich. Dass die Dabrifaner Zeitspringer sind und etwas von Cyno an sich haben, wurde ja erst später entdeckt. Ich hätte erwartet, dass es zu einem Einzelverhör Sukurais kommt. (Also sag einfach, es gab eines, ohne Erkenntnisgewinn für die Cynos. Die Leser sollen gefälligst mitdenken. Das übliche.)
Zuletzt geändert von Günther Drach am 9. September 2017, 12:14, insgesamt 3-mal geändert.
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Günther Drach
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Tostan hat geschrieben:In Terminus Band 11 wird zum ersten Mal das Ding unter der Maske eingesetzt. In der Serie kommt das erst in Band 417 vor und da macht er es aktiv und weiß nichts mehr vom Terminus-Einsatz. Als ihm der Cyno die Maske runterzieht, kann er sich dagegen nicht wehren, aber gedanklich ist er dafür.

An der Stelle habe ich mich gefragt, ob alle anderen Gefangenen (er war ja nicht allein in seiner Zelle) auch bewusstlos sind. Und ich hab mich gefragt, warum sich Alaska diese Frage nicht stellt.
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Günther Drach
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Tostan hat geschrieben:Ich habe den Vorteil, dass ich zwischen 700 und 1200 die Serie nicht einzeln gelesen habe, sondern über die Zeitraffer inhaliert habe, sprich ich war bei der Schildung von Alaska, dem kosmischen Menschen nicht live dabei. Von daher bin ich nicht so ehrfürchtig, wie vielleicht andere.

Du solltest dir wirklich Willis Saedelaere-Romane mal "reinziehen". Ich sage immer, dass diese Figur damals die Hauptschuld daran trug, dass ich bei PR dranblieb. Ich bin um 530 eingestiegen und finde "Der Maskenträger" (545) immer noch Spitze.
Zuletzt geändert von Günther Drach am 9. September 2017, 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Arthur Dent
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Günther Drach hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:Ich habe den Vorteil, dass ich zwischen 700 und 1200 die Serie nicht einzeln gelesen habe, sondern über die Zeitraffer inhaliert habe, sprich ich war bei der Schildung von Alaska, dem kosmischen Menschen nicht live dabei. Von daher bin ich nicht so ehrfürchtig, wie vielleicht andere.

Du solltest dir wirklich Willis Saedelaere-Romane mal "reinziehen". Ich sage immer, das diese Figur damals die Hauptschuld daran trug, dass ich bei PR dranblieb. Ich bin um 530 eingestiegen und finde "Der Maskenträger" (545) immer noch Spitze.

Geiler Roman. Ich bin mit dem Schwarmzyklus in die EA seinerzeit eingestiegen und die Abenteuerunternehmen mit der Gevari, Saedelaere und anderen haben mich seinerzeit fasziniert.
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Tostan
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Günther Drach hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:Ich habe den Vorteil, dass ich zwischen 700 und 1200 die Serie nicht einzeln gelesen habe, sondern über die Zeitraffer inhaliert habe, sprich ich war bei der Schildung von Alaska, dem kosmischen Menschen nicht live dabei. Von daher bin ich nicht so ehrfürchtig, wie vielleicht andere.

Du solltest dir wirklich Willis Saedelaere-Romane mal "reinziehen". Ich sage immer, dass diese Figur damals die Hauptschuld daran trug, dass ich bei PR dranblieb. Ich bin um 530 eingestiegen und finde "Der Maskenträger" (545) immer noch Spitze.


Die Romane habe ich seinerzeit gelesen und nun als Recherche wieder nachgelesen.

In Terminus schildern wir Alaska davor ...

:aa:

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Arthur Dent
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Wie ich die Figuren wahrnahm.

Perry Rhodan:
Es soll Autoren geben, die Perry Rhodan gerne einsetzen. Andere scheuen etwas den Titelhelden. Scheu hat Roman Schleifer sicherlich nicht gehabt. Er macht es dem unsterblichen Helden unserer Serie nicht leicht. Während Perry Rhodan in den Heften zuvor den widerspenstigen Zitarra noch im Griff hatte und aufkommenden Widerstand mit Strenge oder mit einer gewissen Nonchalance begegnete, hat er es in dieser Geschichte schwer.

Der Unsterbliche wird aus der Wahrnehmung Zitarras beschrieben. Und die ist zunächst wenig schmeichelhaft. Rhodan ist überheblich, hat einen Kontrollzwang, ignoriert die Einlassungen anderer, ist ein Klugscheißer und wirkt belehrend. Mehr als nur die Meinung Zitarras über seinen Begleiter sagen auch die gedanklichen Kommentare der Figur, die der Autor bei jeder passenden oder auch unpassenden Gelegenheit über Rhodan ablässt.
Andererseits sieht Zitarra auch Verbindendes. Hartnäckigkeit beispielsweise. Und Zitarra kann nicht umhin einzugestehen, dass Rhodan motivieren kann. Er bewundert dessen Zuversicht und ist sogar bereit von Rhodan zu lernen.

Dann wieder der Umschwung. Wenn Rhodans Pläne und Vorhaben funktionieren, bezeichnet Zitarra das als Glückssträhne. Die Motivation verkehrt sich nun in blindlings Folgen. Dann schließlich sowas wie Verständnis für Rhodan. Mit Zitarras Verletzung verschiebt sich die Wahrnehmung der Figur Rhodan. Darüber war ich erleichtert. Es ist ja ganz nett, dem Unsterblichen und Sympathieträger der Massen eins auszuwischen. Aber es war mir hier ein Tick zu viel.

Nun wird Rhodan aus anderer Perspektive geschildert und die ist etwas distanzierter. Nur zeigt Rhodan darin auch zeitweise eine Arroganz oder Blasiertheit, die ich gar nicht mag. Klar, er hat Hoffnung, schmiedet Pläne, bereitet sich innerlich auf weitere Auseinandersetzungen mit Caruso vor. Aber begleitet wird diese Darstellung von einem „händereibenden“ Rhodan und einem selbstgefälligen Rhodan. Zitat: „Er (Rhodan) würde einen Weg aus dem Gefängnis finden und am Ende siegreich triumphieren. Das zog sich durch die Jahrhunderte. Er hatte eindrucksvoll bewiesen, dass er gar nicht verlieren konnte. Weder gegen die Arkoniden, die Jülziish noch die Meister der Insel oder die Bestien. Zuletzt hatte er mit dem ATG-Feld sogar den ehemaligen Kolonisten gezeigt, wer am längeren Hebel saß.“

Sorry, aber das war mir etwas zu viel von „Rhodan ist der Größte!“
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Tostan
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Arthur Dent hat geschrieben:Wie ich die Figuren wahrnahm.

Nun wird Rhodan aus anderer Perspektive geschildert und die ist etwas distanzierter. Nur zeigt Rhodan darin auch zeitweise eine Arroganz oder Blasiertheit, die ich gar nicht mag. Klar, er hat Hoffnung, schmiedet Pläne, bereitet sich innerlich auf weitere Auseinandersetzungen mit Caruso vor. Aber begleitet wird diese Darstellung von einem „händereibenden“ Rhodan und einem selbstgefälligen Rhodan. Zitat: „Er (Rhodan) würde einen Weg aus dem Gefängnis finden und am Ende siegreich triumphieren. Das zog sich durch die Jahrhunderte. Er hatte eindrucksvoll bewiesen, dass er gar nicht verlieren konnte. Weder gegen die Arkoniden, die Jülziish noch die Meister der Insel oder die Bestien. Zuletzt hatte er mit dem ATG-Feld sogar den ehemaligen Kolonisten gezeigt, wer am längeren Hebel saß.“

Sorry, aber das war mir etwas zu viel von „Rhodan ist der Größte!“


Da habe ich lange überlegt, ob ich das drinnen lassen soll. Wenn Rhodan so denkt, wirkt er arrogant. Andererseits hat er ja wirklich 1500 (!) Jahre lang immer gewonnen und jeden Gegner "pulverisiert". Immer ist er am Ende Sieger geblieben. Und in einer Situation, in der er ins Eck gedrängt wurde, kann er sich darauf besinnen, um daraus Kraft zu schöpfen.
Analog eines Tennis-Spielers, der die letzten 100 Matches immer gewonnen hat ... wenn der jetzt zwei Sätze und 0:5 zurückliegt, kann er sich auch denken: Meine Strähne reißt nicht, ich hab noch immer alle besiegt, also dreh ich jetzt den Spieß um.

:aa:

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Arthur Dent
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Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Wie ich die Figuren wahrnahm.

Nun wird Rhodan aus anderer Perspektive geschildert und die ist etwas distanzierter. Nur zeigt Rhodan darin auch zeitweise eine Arroganz oder Blasiertheit, die ich gar nicht mag. Klar, er hat Hoffnung, schmiedet Pläne, bereitet sich innerlich auf weitere Auseinandersetzungen mit Caruso vor. Aber begleitet wird diese Darstellung von einem „händereibenden“ Rhodan und einem selbstgefälligen Rhodan. Zitat: „Er (Rhodan) würde einen Weg aus dem Gefängnis finden und am Ende siegreich triumphieren. Das zog sich durch die Jahrhunderte. Er hatte eindrucksvoll bewiesen, dass er gar nicht verlieren konnte. Weder gegen die Arkoniden, die Jülziish noch die Meister der Insel oder die Bestien. Zuletzt hatte er mit dem ATG-Feld sogar den ehemaligen Kolonisten gezeigt, wer am längeren Hebel saß.“

Sorry, aber das war mir etwas zu viel von „Rhodan ist der Größte!“


Da habe ich lange überlegt, ob ich das drinnen lassen soll. Wenn Rhodan so denkt, wirkt er arrogant. Andererseits hat er ja wirklich 1500 (!) Jahre lang immer gewonnen und jeden Gegner "pulverisiert". Immer ist er am Ende Sieger geblieben. Und in einer Situation, in der er ins Eck gedrängt wurde, kann er sich darauf besinnen, um daraus Kraft zu schöpfen.
Analog eines Tennis-Spielers, der die letzten 100 Matches immer gewonnen hat ... wenn der jetzt zwei Sätze und 0:5 zurückliegt, kann er sich auch denken: Meine Strähne reißt nicht, ich hab noch immer alle besiegt, also dreh ich jetzt den Spieß um.

:aa:

-O- Tostan -O-

Nur hat der Tennisspieler es immer, ohne jede Ausnahme, mit einem Spiel zu tun gehabt. Den gleichen Regeln. Hier habe ich gar nichts dagegen, wenn der Spieler sich auf diese Erfolge zurückblickend motiviert.
Perry Rhodan darf sich ebenfalls motivieren. Und natürlich darf er aus seinen Erfolgen Kraft ziehen. Aber das lässt sich m.E. auch anders schildern, ohne diese Blasiertheit. D.h. weniger den "Erfolg" in den Raum stellen, dafür umsomehr die Stärken der Figur, ihre Fähigkeit, zusammen mit anderen auch Unmögliches zu schaffen.
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Günther Drach
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Tostan hat geschrieben:Da habe ich lange überlegt, ob ich das drinnen lassen soll. Wenn Rhodan so denkt, wirkt er arrogant. Andererseits hat er ja wirklich 1500 (!) Jahre lang immer gewonnen und jeden Gegner "pulverisiert".

Panither-Aufstand.
Second Genesis-Krise.
Und aus dem letzteren sind ihm einige unsterbliche Feinde erwachsen.
Und sein Solares Imperium besteht nun aus --wievielen Sonnensysteme?
Also so auf der Gewinnerseite wirkt er für mich ggw (3430) ja nicht.
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Günther Drach
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Arthur Dent hat geschrieben:Nur hat der Tennisspieler es immer, ohne jede Ausnahme, mit einem Spiel zu tun gehabt. Den gleichen Regeln. Hier habe ich gar nichts dagegen, wenn der Spieler sich auf diese Erfolge zurückblickend motiviert.
Perry Rhodan darf sich ebenfalls motivieren. Und natürlich darf er aus seinen Erfolgen Kraft ziehen. Aber das lässt sich m.E. auch anders schildern, ohne diese Blasiertheit. D.h. weniger den "Erfolg" in den Raum stellen, dafür umsomehr die Stärken der Figur, ihre Fähigkeit, zusammen mit anderen auch Unmögliches zu schaffen.

Stimmt.
Und siehst du, für mich hatte dieses Blasiertsein etwas Jämmerliches an sich. Jemand der sich nur noch etwas vormacht.
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Arthur Dent
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Günther Drach hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Nur hat der Tennisspieler es immer, ohne jede Ausnahme, mit einem Spiel zu tun gehabt. Den gleichen Regeln. Hier habe ich gar nichts dagegen, wenn der Spieler sich auf diese Erfolge zurückblickend motiviert.
Perry Rhodan darf sich ebenfalls motivieren. Und natürlich darf er aus seinen Erfolgen Kraft ziehen. Aber das lässt sich m.E. auch anders schildern, ohne diese Blasiertheit. D.h. weniger den "Erfolg" in den Raum stellen, dafür umsomehr die Stärken der Figur, ihre Fähigkeit, zusammen mit anderen auch Unmögliches zu schaffen.

Stimmt.
Und siehst du, für mich hatte dieses Blasiertsein etwas Jämmerliches an sich. Jemand der sich nur noch etwas vormacht.

Ja, Dein Gedanke hat was, gefällt mir auch.

Wäre dieser jämmerliche, sich was vormachende Rhodan der Endpunkt einer Entwicklung und würde in Band 12 "dieser" Rhodan ganz schrecklich auf die Schnauze fallen, eben weil er sich was vorgemacht hat, könnte ich sogar Gefallen daran finden. :devil:

Re: Spoiler Terminus 11: Schachmatt, von Roman Schleifer

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 9. September 2017, 18:54

Trevor Casalle 839
Tostan hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:Okay -- aber in #10 hat ihn schon der Anblick von Sukurais Bild ganz wuschig gemacht. Und jetzt ignoriert er sie?

Ein Bild hat doch keine Psi-Kräfte, oder? Leg nicht alles auf die Goldwaage.

Es ist eher so, dass Roman Schleifer in Band 11 Sakurai ignorieren "musste". Angesichts der Ereignisse (Manipulation) in Band 10, die ich heftig kritisiert hatte, ist der Figur auch für meinen Geschmack zu wenig Raum in 11 eingeräumt worden. Allerdings bilde ich mir ein, zwischen den Zeilen zu lesen, dass die Figur von Roman Schleifer nicht etwa "vergessen" wurde. Sakurai wird ihren Auftritt bekommen, aber eben erst in Band 12. Von daher musste der Autor sie durch seinen Roman schleppen, ohne sie jedoch herausstellen zu können.


In Band 11 wissen die beiden zentralen Figuren (Zitarra und Rhodan) nichts von Sukurais Doppelleben. Und ... naja, vielleicht hat ja wer anderer in Band 12 seinen großen Auftritt. Jemand, von dem wir es nie erwartet hätten ...

Wer Lust hat, kann sich ja die Leseprobe von Band 12 geben ...

http://perry-rhodan.net/leseproben-perry-rhodan-terminus.html

:aa:

-O- Tostan -O-


Wobei in der Leseprobe die Person mit dem "großen Auftritt" noch nicht da ist. Aber dafür werden einige andere Punkte, die hier im thread negativ (aber nicht negativ von mir) benannt wurden, angesprochen und aufgelöst.

Man muss immer daran denken, dass Serien Serien sind und Auflösungen nicht immer im selben Roman passieren, wie die scheinbaren Ungereimtheiten. Scheinbare Ungereimtheiten! Derer sich Uwe bereits in der Leseprobe annimmt und ganz natürlich auflöst.

Diese scheinbaren Ungereimtheiten haben nichts mit Ungereimtheiten zu tun, sondern mit dem Seriencharakter. Mensch, es werden in einer Serie doch nicht alle Dinge sofort aufgelöst und dann muss man eben zwei Wochen auf die Auflösung warten!!
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Günther Drach
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Also in Band 12 wird jemand einen großen Auftritt haben, mit dem wir bisher nicht gerechnet haben.
Ich interpretiere das jetzt so, dass sich einer der Unmengen Protagonisten der Miniserie dann als Cyno outet (gar Schmitt oder Nostradamus? -- letzterer ist angeblich nicht in seiner Gruft, also vielleicht jener).
Hach, ich rate doch so gerne. Liege auch meistens daneben.
Am tollsten fände ich natürlich, wenn es Icho Tolot wäre.
Aber ... was spricht gegen Bievre? Er wird definitiv nicht in der Erstauflage erwähnt (wie auch), könnte natürlich in #12 einen Heldentod sterben, aber dagegen spricht irgendwie, dass er eine Hommage an Rainer Castor sein soll. Nun gab es auch mehrere Innensichten des qualmenden Physikers, was dagegen spräche ...
Nun ja ... ich setze 10 Galax auf Bievre. Bievre ist Nostradamus.

(Übrigens dürfen sich die TERMINUS-Macher freuen. Ich werde #12 erst mit einer Woche Verspätung lesen, also werde ich sie wohl mit meinem Gemecker in der Erscheinungswoche verschonen.)
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

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Arthur Dent
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Wobei in der Leseprobe die Person mit dem "großen Auftritt" noch nicht da ist. Aber dafür werden einige andere Punkte, die hier im thread negativ (aber nicht negativ von mir) benannt wurden, angesprochen und aufgelöst.

Man muss immer daran denken, dass Serien Serien sind und Auflösungen nicht immer im selben Roman passieren, wie die scheinbaren Ungereimtheiten. Scheinbare Ungereimtheiten! Derer sich Uwe bereits in der Leseprobe annimmt und ganz natürlich auflöst.

Diese scheinbaren Ungereimtheiten haben nichts mit Ungereimtheiten zu tun, sondern mit dem Seriencharakter. Mensch, es werden in einer Serie doch nicht alle Dinge sofort aufgelöst und dann muss man eben zwei Wochen auf die Auflösung warten!!


Lösungen in der Perry Rhodan-Serie werden m.E. überinterpretiert. Der Weg ist das Ziel. Wenn mich die fortlaufenden Abschnitte der größten Fortsetzungsgeschichte der Science Fiction nicht unterhalten, nicht bei der Stange halten können, dann wird die „Lösung“ und wenn sie noch so überraschend, sensationell und nie dagewesen ist, meine Ansichten zu den Abschnitten der Serie nur wenig beeinflussen.

Ich warte auch nicht darauf, dass eine Figur „zu Ende“ erzählt ist. Dann müsste ich sie erst dann bewerten, wenn sie tot oder aus der Serie geschrieben wurde. Tatsächlich aber erlaube ich mir, Figuren abschnittsweise, d.h. zum jeweiligen Stand der Serie zu beurteilen. Es interessiert mich, ob die Linie, die von den Autoren für diese Figur gezeichnet wurde, nachvollziehbar ist. Es muss keine Gerade sein, aber ich will sie nachziehen können. Wenn ich das schaffe, bzw. wenn es der Autor schafft, dass ich diese Linie nachvollziehen kann, dann hat der Autor eine gute Arbeit geleistet. Das trifft natürlich auch auf die Aktionen, die Handlungen, die Geschehnisse eines Romans, bzw. der Romane der Serie zu. Sie werden im Idealfall einzig und alleine von den Figuren vorangetrieben. Und wenn die Figuren passen, siehe oben, dann passen auch die Handlungen. Ich bin auf die Auflösung gespannt, aber ich stelle das Ende der Serie, die Lösung, nicht über den Wert an Unterhaltung, die ich vorher erfahren oder nicht erfahren habe.

Re: Spoiler Terminus 11: Schachmatt, von Roman Schleifer

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 9. September 2017, 23:31

Trevor Casalle 839
Günther Drach hat geschrieben:Also in Band 12 wird jemand einen großen Auftritt haben, mit dem wir bisher nicht gerechnet haben. [...] Aber ... was spricht gegen Bievre? Er wird definitiv nicht in der Erstauflage erwähnt (wie auch), könnte natürlich in #12 einen Heldentod sterben, aber dagegen spricht irgendwie, dass er eine Hommage an Rainer Castor sein soll. [...] Nun ja ... ich setze 10 Galax auf Bievre. Bievre ist Nostradamus.

Also, Tom Bistamurti (Vario-400) wird auf jeden Fall einen mächtigen Auftritt haben, ist er doch durch Psi-Kräfte nicht unbedingt zu stoppen. Darauf wette ich mal. Schließlich müssen die Hyperinmestron-Pläne noch zerstört werden.

Bievre: oh ja, daran könnte was sein. Eigentlich hätte der doch auch von dem blauen Leuchten erledigt werden müssen - oder stand irgendwo was von Mentalstabilisierung? Aber falls Bievre tatsächlich ein Cyno sein sollte, würde ich auf Sardaengar tippen, nicht auf Nostradamus.

Und wer zum Teufel ist eigentlich Takayo Sukurai (Leseprobe T12):
Spoiler:
Die erledigt mal eben eine Mago (Arma Aylom, war in T10 oder T9 von Caruso als seine Mago bezeichnet worden...., einer der beiden Köpfe der Contra-Cynos), was einer "einfachen" Mago so lässig auch nicht möglich sein sollte...
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Kritikaster
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Band 11 hat zumindest in zwei Punkten meine Abneigung gegen die Miniserie relativiert.
Zum einen meine ich jetzt zu verstehen, warum es aus dramaturgischen Gründen notwendig ist, die Ziele der verschiedenen Cyno-Fraktionen so verschwommen, ja beliebig zu lassen. Vermutlich funktioniert Perrys Entscheidung in Band 12 nur auf dem Hintergrund, dass er nicht wirklich wissen kann, was denn die weniger schlimme Bündnisalternative ist, wenn er denn vor eine Wahl gestellt würde.
An anderer Stelle scheine ich einem Missverständnis aufgesessen zu sein, das in diesem Band korrigiert wurde. Ich war davon ausgegangen, dass die CART RUDO von innen heraus von den Terminuscynos übernommen wurde. Als Folge der Dauerunterwanderung in dieser Serie. Davon, dass sie von Terminus aus identifiziert und angegriffen wurde, hatte ich nichts gelesen. Und diese Vorstellung, dass schon wieder überall Cynos inkognito unterwegs waren, hatte mich genervt und zu der Bemerkung veranlasst, sie bräuchten doch nur noch das natürliche Bevölkerungswachstum abwarten, um die Macht zu übernehmen. Gut, das war wohl eine Fehlinterpretation. (Wobei ich immer noch nicht verstehe, wieso es Gribsen logisch fand, seine Recherchen im Solsystem von Bord eines Sabotageschiffes aus zu betreiben - und es auch nicht genießen würde, wenn in Band 12 noch eine weitere bisher aktive Person zu irgendeiner Unterwandererfraktion gehören würde.)
Let's see. 8-)
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