Fazit zu Terminus

Alles rund um die neue Miniserie

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Ce Rhioton » 8. November 2017, 13:59

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Ce Rhioton
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Yman hat geschrieben:Autor1: Ich könnte mir auch mal eine Miniserie ohne Perry Rhodan als Hauptfigur vorstellen. Vielleicht wäre das spannender, weil ...

Autor2: Nein, niemals. Diese ketzerischen Gedanken dürfen niemals an die Öffentlichkeit gelangen.

Chefredakteur: Ich ordne strengste Geheimhaltung an. Nicht einmal, dass versucht wurde, darüber zu diskutieren, darf jemals jemand erfahren.


Autor3: Weshalb hat uns denn Autor1 so plötzlich verlassen? :unsure:
Die Zeit bleibt Sieger

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon zephydia » 8. November 2017, 21:07

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zephydia
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Yman hat geschrieben:
Kannst du noch mal schreiben, was für dich das Ausschlaggebende war, weshalb du das Vertrauen verloren hast?

Mir geht es vielleicht ähnlich. Ich glaube, ich werde mir keine Miniserien mehr antun, überlege aber, wieder in die EA einzusteigen. Die Miniserien (und alles was sonst noch abseits der EA läuft) sind so was von vollkommen irrelevant, ob man die gelesen hat, oder nicht. Es zählt immer nur die EA und sonst nichts, aber auch gar nichts. Zu diesem Schluss komme ich so langsam hier. :unsure:


Eigentlich wollte ich nicht mehr im Forum schreiben, aber da eine direkte Frage zu ignorieren auch nicht die feine Art ist bin ich jetzt inkonsequent.
Das Vertrauen habe ich hauptsächlich deswegen verloren weil bestimmte Dinge sich immer wieder zu wiederholen scheinen. Hier im Terminus Forum wurde ja schon über Perrys Rolle als Marionette der Cynos diskutiert und in der EA ist das eigentlich auch nicht viel anders. Dauernd irgentwelche übermächtigen Wesen
mit ihren Jahrtausendplänen (oder häufiger Jahrmillionenplänen) bei denen Perry und die Terraner plötzlich mitspielen müssen ob sie wollen oder nicht und oft ohne bis zum Schluss zu durchschauen um was eigentlich gespielt wird.
Die EA gefiel mir zwar in diesem Zyklus ein klein wenig besser als im letzten aber ich werde trotzdem nicht weiterlesen! Ganz einfach deshalb weil ich im Moment ganz stark den Eindruck habe dass dass genau die Themen des letzten Zyklus von denen ich hoffte dass sie erledigt wären durch die Hintertür wieder rein kommen.

Spoiler:
Zum Beispiel KOSH. Hatte ich am Anfang des Genesis-Zyklus noch gehofft dass das wir für eine Weile Ruhe vor gefrässigen Superintelligenzen haben denke ich inzwischen dass das es im selben Stil demnächst weitergehen wird. Statt mit KOSH nun mit GESHOD in der Hauptrolle. Man muss nur mal lesen was Toio im Spross mithilfe ihrer Vitaltelepathie wargenomnen hat: Raubtierhafte Gier und den Wunsch zu verschlingen - das erinnert mich doch sehr an KOSH und das die Sprosse aus einem Depot im Dakkarraum stammen erinnert auch wieder an den Katoraum KOSHs im vorherigen Zyklus.


Und mit der Scherung kann ich mich leider auch nicht anfreunden. Zwar kann ich verstehen wenn die Expokraten etwas gegen den immer größer werdenden Datenberg der Serie tun wollen aber ob eine Scherung dabei hilft?
Auch wenn, sagen wir mal, ein Perry Rhodan die Hauptrolle spielen sollte der statt auf Luna auf Enceladus gelandet war und der nie Thora geheiratet hat, nie Gucky auf Tramp traf, nie gegen Atlan im Venusmuseum kämpfte und seinen ZAC nicht von den Kosmokraten via ES erhielt sondern vielleicht von den Gemini ändert dass nichts an dem Wust von Jahrmilliarden kosmischer Geschichte (und Geschichten). Ich sage jetzt nicht dass es so kommen muss, das ist nur ein Beispiel - aber es fällt mir schwer zu glauben das Scherung und Weltenbrand nicht die Geschichte des Perryversums umschreiben werden. Zumindest die Teile die von den Expokraten gerne mit dem Begriff "auserzählt" belegt werden...

So - das sind im Moment die Gründe warum ich derzeit keine EA lesen mag. Vielleicht liege ich ja wirklich ganz falsch (hoffentlich!) dann lese ich vermutlich irgendwann wieder die EA. Wenn nicht, bleibe ich bei den Silberbänden, da wird es zum Glück noch Jahrzehnte dauern bis sie bei den derzeitigen Heften ankommen. ^_^
Zuletzt geändert von zephydia am 8. November 2017, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Yman » 8. November 2017, 21:21

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Yman
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zephydia hat geschrieben:Und mit der Scherung kann ich mich leider auch nicht anfreunden. Zwar kann ich verstehen wenn die Expokraten etwas gegen den immer größer werdenden Datenberg der Serie tun wollen aber ob eine Scherung dabei hilft?
Auch wenn, sagen wir mal, ein Perry Rhodan die Hauptrolle spielen sollte der statt auf Luna auf Enceladus gelandet war und der nie Thora gehei


Da fehlt ein Teil des Textes, den du geschrieben hast. Aber ich denke, ich verstehe, worauf du hinaus willst, und ich kann mir vorstellen, dass ich deine Ansichten prinzipiell sogar teile, nur bin ich nicht ganz so vorbelastet, weil ich die letzten Jahre die EA nicht mehr gelesen habe und jetzt erst wieder neu einsteigen will. Mein Gedanke war, schlimmer als Terminus kann die EA auch nicht sein. :devil:

Liest du sonst noch was von PR? Oder bist du jetzt ganz raus?

Edit: Okay, dein Posting ist noch mal länger geworden. Du liest also noch Silberbände. Gut, da bin ich auch mal sehr auf deine Meinung gespannt. Mir haben die Zyklen damals sehr gut gefallen. Schade, dass ich die Hefte nicht mehr habe.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Yman » 8. November 2017, 21:32

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Yman
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zephydia hat geschrieben:es fällt mir schwer zu glauben das Scherung und Weltenbrand nicht die Geschichte des Perryversums umschreiben werden. Zumindest die Teile die von den Expokraten gerne mit dem Begriff "auserzählt" belegt werden...


Da bin ich ganz deiner Meinung. Allgemein mag ich das gar nicht, wenn rückwirkend die Geschichte umgeschrieben wird, dass dann plötzlich alles ganz anders gewesen sein soll, als man es mal gelesen hat. Das hat mir an Terminus auch nicht gefallen. Übermächtige Wesen, Gedächtnislöschung, usw. Das habe ich bei den Atlan-Zeitabenteuern ein Mal als erzählerischen Trick akzeptiert, mit dem Hans Kneifel neue Abenteuer erzählen konnte, an die sich Atlan zeitweilig nicht erinnern konnte, aber eben auch nur dieses eine Mal.

Nein, mit Scherung und Weltenbrand kann ich mich auch nicht anfreunden. Kann auch sein, dass ich mit Band 3000 einen Schock erlebe. Vielleicht treffen wir uns dann bei den Silberbänden (billig sind die aber auch nicht gerade). :unsure:

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon zephydia » 8. November 2017, 21:48

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zephydia
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Yman hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben:Und mit der Scherung kann ich mich leider auch nicht anfreunden. Zwar kann ich verstehen wenn die Expokraten etwas gegen den immer größer werdenden Datenberg der Serie tun wollen aber ob eine Scherung dabei hilft?
Auch wenn, sagen wir mal, ein Perry Rhodan die Hauptrolle spielen sollte der statt auf Luna auf Enceladus gelandet war und der nie Thora gehei


Da fehlt ein Teil des Textes, den du geschrieben hast. Aber ich denke, ich verstehe, worauf du hinaus willst, und ich kann mir vorstellen, dass ich deine Ansichten prinzipiell sogar teile, nur bin ich nicht ganz so vorbelastet, weil ich die letzten Jahre die EA nicht mehr gelesen habe und jetzt erst wieder neu einsteigen will. Mein Gedanke war, schlimmer als Terminus kann die EA auch nicht sein. :devil:

Liest du sonst noch was von PR? Oder bist du jetzt ganz raus?


Die fehlende Hälfte des Textes ist jetzt auch da. :unschuldig:
Wie oben schon geschrieben lese ich derzeit noch die Silberbände. Den Armadazyklus finde ich eigentlich gar nicht so schlecht wie viele sagen, auch wenn ein paar mehr Kürzungen vielleicht ganz gut getan hätten.

Ganz so schlimm wie Du finde ich Terminus eigentlich nicht. Der Zyklus hat zwar meiner Meinung nach eine Reihe großer Schwächen aber er hatte auch spannende Momente. In der EA gab es in den letzten paar Jahren Sachen die mir noch viel weniger gefielen. Zumindest hatten die
Cynos halbwegs sinnvolle Gründe für das was sie taten, sie handelten nicht bloß aus reiner Zerstörungswut und das ist doch (wenn man es mit der EA vergleicht) schon mal was.
Die Auflösung fand ich auch problematisch aber ich fürchte genau der Punkt der hier im Forum ja auch viel diskutiert wurde: Die Hilflosigkeit Perry Rhodans (und der anderen Figuren) der wie jemand schrieb sozusagen die Rolle des Torpfostens auf dem Fussballplatz spielte. :st: . Nur fürchte ich dass ist der Punkt an dem es keine Veränderungen geben wird, da es in den Augen der Serienverantwortlichen der beste Weg zu sein scheint Sense of Wonder zu erzeugen. Zumindest habe ich seit einer Weile diesen Eindruck.

Das einer Miniserie (besonders wenn sie in der Vergangenheit spielt) keine besonders für die Handlung der EA wichtigen Dinge passieren dürfen stört mich eigentlich nicht. Ich habe absolut nichts gegen "kleine" Geschichten. Für mich muss es nicht immer um den Untergang der Milchstrasse gehen. Mich störte mehr wenn, wie bei Terminus, es eben doch darum gehen tut und dann am Ende alles wieder auf Null zurückgesetzt werden muss, damit die Miniserie nicht der EA wiederspricht.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon zephydia » 8. November 2017, 22:38

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zephydia
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Yman hat geschrieben:
Da bin ich ganz deiner Meinung. Allgemein mag ich das gar nicht, wenn rückwirkend die Geschichte umgeschrieben wird, dass dann plötzlich alles ganz anders gewesen sein soll, als man es mal gelesen hat. Das hat mir an Terminus auch nicht gefallen. Übermächtige Wesen, Gedächtnislöschung, usw. Das habe ich bei den Atlan-Zeitabenteuern ein Mal als erzählerischen Trick akzeptiert, mit dem Hans Kneifel neue Abenteuer erzählen konnte, an die sich Atlan zeitweilig nicht erinnern konnte, aber eben auch nur dieses eine Mal.

Nein, mit Scherung und Weltenbrand kann ich mich auch nicht anfreunden. Kann auch sein, dass ich mit Band 3000 einen Schock erlebe. Vielleicht treffen wir uns dann bei den Silberbänden (billig sind die aber auch nicht gerade). :unsure:


Dann drücke ich Dir die Daumen dass Dir die EA gefällt (nur weil ich mit der GESHOD Thematik nichts anfangen kann heißt dass ja nicht das es jedem so gehen muss) und wir alle uns bei spätenstens bei Band 3000 wiedertreffen.
Die Silberbände lese ich übrigens als E-Book da finde ich den Preis okay.

Eine Sache noch zum Schluss, ein weiterer Grund warum ich mit der EA derzeit nichts anfangen kann ist dass es einfach kaum Einzelhefte gibt die mir wirklich gefallen. Im JZL-Zyklus war das noch anders, da gab es zwar auch viel (Tius, verschwiegener Bote, Methankrieg, undurchschaubare Handlung in den JZL selbst) das mich nervte aber es gab immer wieder Einzelhefte die ich einfach toll fand. Vorallem den Vierteiler "die Falsche Welt" und den Zweiteiler "Im falschen Babylon"/"Der letzte Mensch", aber auch "Bote der Atopen", "Zeitriss" und sogar das hier im Forum stark diskutierte "Thez" haben mir sehr gefallen. Deshalb habe ich dann auch nicht das Handtuch geschmissen sondern noch weitergelesen auch wenn vieles an dem Zyklus mir nicht zusagte.
Bei Genesis ist das anders. Da gab es zwar wenige Romane die ich total misslungen fand (anders als im Sternengruft-Zyklus) aber auch eigentlich nichts wo bei mir wirklich ein Funke übersprang (als Einzelromane gefielen mir hier "Die Enklaven von Wanderer" und "Reginald Bulls Rückkehr" am meisten) das meiste plätscherte für mich einfach so vor sich hin oder wirkte irgendwie gezwungen.

Und bei Terminus fällt mir jetzt auf war es ganz ähnlich.
Zwar eigentlich nicht schlecht, manchmal auch spannend,aber (für mich) nur wenig das es schafte mich bei der Stange zu halten.
Bei der Arkon-Miniserie war das noch ganz anders. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck auf anderer Leser kann das natürlich ganz anders wirken.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Tostan » 12. November 2017, 11:30

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Lest euch mal das Abschlussinterview mit Uwe Anton in der Gratis-PRZF-Sonderpublikation zu Terminus durch.
Da findet ihr ein Fazit ...

https://www.proc.org/fan-publikationen/ ... -terminus/

:aa:

-O- Tostan -O-
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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Arthur Dent » 12. November 2017, 12:49

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Arthur Dent
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Tostan hat geschrieben:Lest euch mal das Abschlussinterview mit Uwe Anton in der Gratis-PRZF-Sonderpublikation zu Terminus durch.
Da findet ihr ein Fazit ...

https://www.proc.org/fan-publikationen/ ... -terminus/

:aa:

-O- Tostan -O-

Mir fällt eine Antwort auf, zu der ich mich äußern möchte. Auszug aus dem Interview:

ROMAN SCHlEIFER: Dazu hänge ich eine Frage an. Im Vergleich zum Galaktischen Forum waren die Meinungen in der Facebook-Gruppe viel positiver. Wie erklärst du dir das?
UWE ANTON: Ich vermute, dass Facebook eine offene Plattform mit vielen Usern ist, die schnell und direkt ihre Meinung äußern. Im Vergleich dazu schaukelt sich Negatives in einem Forum anders auf. Wenn du im Forum Kritik hast, auch berechtigte und gut begründete, sind schnell ein, zwei Trolle dabei. Und wenn du die hast, laufen ihnen bald andere hinterher. Kollegen raten mir immer wieder, gar keine Foren zu besuchen und mich auf keinen Fall auf eine Diskussion einzulassen. Don’t feed the trolls! Vielleicht lebt es sich auf diese Weise wirklich angenehmer …

Ich stimme Uwe in seiner Beurteilung von Facebook und Forum nur teilweise zu. In Facebook beobachte ich persönlich ein anderes Lese-Antwort-Verhalten. Das Setzen eines Like in sozialen Medien war schon immer dazu gedacht, Gleichgesinnte auf einer Plattform anzusprechen. Ein Forum hingegen setzt sich ungleich differenzierter mit einem Thema auseinander.

Uwe antwortet ja allgemein über Foren. Aber so viel Foren, in denen Terminus besprochen wurde, gibt es nicht. Speziell hier im Terminus-Forum kann ich übrigens keine Trolle erkennen. Wer hier seine Meinung abgegeben hat, tat dies i.d.R. gut begründet und nicht aus dem Grund, einem anderen hinterherzulaufen.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Alexandra » 12. November 2017, 16:29

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Alexandra
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@Arthur Dent
Uwes Aussage übers Aufschaukeln bezog sich nicht konkret aufs TERMINUS-Forum, das einen beklagenswerten Mangel an Dynamik aufwies (das sage ich jetzt!!).
Es ging eher ums Hauptforum (damals lief gerade was ... Spezielles) und um Foren insgesamt.

Es gibt nun mal sehr wenig - keine - Autoren, die sich längerfristig im Forum engagieren, schon weil mit hundertprozentiger Sicherheit irgendeiner daherkommt, der meint, jetzt endlich einmal eine Autorität am Wickel zu haben, die dann die volle Breitseite abbekommen kann. Und dann sind sie halt weg. Ist ja auch ihre Freizeit.

Wir kennen Uwe von Stammtischen und Cons als ausgesprochen geselligen Menschen, der bei diesen Gelegenheiten die ganze Zeit füt Gesprächspartner da ist und vollen Einsatz bringt, zuletzt auf der Phantastika in Oberhausen, die ein derart volles Programm hatte, dass man gerade bei Uwes Einsatz nur staunend danebenstehen konnte, wenn man darauf geachtet hat, was er tat ... und Foren mag er halt dann wiederum nicht so. Tiefer sollte man diese Ausage nicht interpretieren.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Tostan » 12. November 2017, 20:01

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Arthur Dent hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:Lest euch mal das Abschlussinterview mit Uwe Anton in der Gratis-PRZF-Sonderpublikation zu Terminus durch.
Da findet ihr ein Fazit ...

https://www.proc.org/fan-publikationen/ ... -terminus/

:aa:

-O- Tostan -O-

Mir fällt eine Antwort auf, zu der ich mich äußern möchte. Auszug aus dem Interview:

[/i]
Ich stimme Uwe in seiner Beurteilung von Facebook und Forum nur teilweise zu. In Facebook beobachte ich persönlich ein anderes Lese-Antwort-Verhalten. Das Setzen eines Like in sozialen Medien war schon immer dazu gedacht, Gleichgesinnte auf einer Plattform anzusprechen. Ein Forum hingegen setzt sich ungleich differenzierter mit einem Thema auseinander.


Nun, in der Terminus Gruppe wurde auch über Inhalte diskutiert, weniger als hier, da stimme ich dir zu. Interessanterweise aber positiver.
Negative Kommentare kannst in Summe an einer Hand abzählen. Hier im Forum gab es mehr negative Kritik, warum auch immer.

:aa:

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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Clark Flipper » 12. November 2017, 20:32

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Und? Ist halt so wie immer. Aber die Ausnahmen bestätigen hier zum Glück nicht nur die Regel, sondern sind auch häufig kleine Perlen für die Foristen.

Und das hier vielleicht etwas tiefgehende Diskutiert wird, liegt wohl hauptsächlich daran das man schon mächtig interessiert sein muss um hier zu schreiben.

Das geht bei Facebook sicher schneller.
Aber ob das dann auch besser ist mag jeder selbst entschieden.
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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Tostan » 12. November 2017, 20:36

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Clark Flipper hat geschrieben:Und? Ist halt so wie immer. Aber die Ausnahmen bestätigen hier zum Glück nicht nur die Regel, sondern sind auch häufig kleine Perlen für die Foristen.

Und das hier vielleicht etwas tiefgehende Diskutiert wird, liegt wohl hauptsächlich daran das man schon mächtig interessiert sein muss um hier zu schreiben.

Das geht bei Facebook sicher schneller.
Aber ob das dann auch besser ist mag jeder selbst entschieden.


War ne Feststellung.
Ich find das Gespräch zwischen Lesern und Autoren gut, drum treibe ich mich hier auch herum und stelle mich den Gesprächen.
Und sachliche Kritik bringt immer etwas, und sei es nur, dass man darüber nachdenkt. :st:

:aa:

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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Clark Flipper » 12. November 2017, 21:42

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War auch nicht als Vorwurf gemeint.
Und dein handeln hier hat doch viel zur Unterhaltung beigetragen. ;-)
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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Tostan » 13. November 2017, 10:45

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Clark Flipper hat geschrieben:War auch nicht als Vorwurf gemeint.


Hab ich eh nicht als Vorwurf empfunden.

Clark Flipper hat geschrieben:Und dein handeln hier hat doch viel zur Unterhaltung beigetragen. ;-)


Ich bemühte mich redlich
:-D

:aa:
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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon PeterL » 23. Dezember 2017, 22:34

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Hallo Leute
Ich hab´s durch - hat ne weile gedauert und um wieder bei Terminus zu landen ( meiner Vorredner haben ja anscheinend was anderes zu besprechen :devil: )
DAS WAR SPITZE - ich hab mich TOLL unterhalten und bin sehr zufrieden mit dieser Serie. Da Freu ich mich schon auf die nächste !!!!!
Aber wieder zurück - eh klar, wie könnt´s anders sein bleiben wieder Fragen offen die wohl niemals geklärt werden und das ist schon mein einziger Kritikpunkt - BITTE mal ne Miniserie die wirklich abgeschlossen ist und alle Fragen zum Ende geklärt sind !!

Nochmals - Terminus war spitze und hat sehr gut unterhalten

Bitte mehr davon

Schöne Feiertage an alle

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Mr Frost » 28. Dezember 2017, 02:14

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Mr Frost
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Yman hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben:es fällt mir schwer zu glauben das Scherung und Weltenbrand nicht die Geschichte des Perryversums umschreiben werden. Zumindest die Teile die von den Expokraten gerne mit dem Begriff "auserzählt" belegt werden...


Da bin ich ganz deiner Meinung. Allgemein mag ich das gar nicht, wenn rückwirkend die Geschichte umgeschrieben wird, dass dann plötzlich alles ganz anders gewesen sein soll, als man es mal gelesen hat. Das hat mir an Terminus auch nicht gefallen. Übermächtige Wesen, Gedächtnislöschung, usw. Das habe ich bei den Atlan-Zeitabenteuern ein Mal als erzählerischen Trick akzeptiert, mit dem Hans Kneifel neue Abenteuer erzählen konnte, an die sich Atlan zeitweilig nicht erinnern konnte, aber eben auch nur dieses eine Mal.

Nein, mit Scherung und Weltenbrand kann ich mich auch nicht anfreunden. Kann auch sein, dass ich mit Band 3000 einen Schock erlebe. Vielleicht treffen wir uns dann bei den Silberbänden (billig sind die aber auch nicht gerade). :unsure:

Geht mir ebenso. Kann sein, dass ich dann endlich mal (ab Band 3000) aufhöre. War eh ein langer Weg seit Band 800...

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Mr Frost » 28. Dezember 2017, 02:16

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Uwe Anton hat geschrieben:
Yman hat geschrieben: Mich würde ja interessieren, welche Schlüsse ihr daraus zieht. "Seid versichert, ..." finde ich als Feedback etwas mau.


Damit musst du leben. Selbstverständlich besprechen wir das intern.

"Seien Sie versichert" hat so was "Steinmeierisches". Aber der ist immerhin ja auch Bundespräsident geworden.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Mr Frost » 28. Dezember 2017, 02:19

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Faktor10 hat geschrieben:Und ist die obere Etage zufrieden?

Die oberste Etage schweigt...natürlich...

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Rainer Nagel » 28. Dezember 2017, 11:04

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Rainer Nagel
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Yman hat geschrieben:... z.B. eine Diskussion darüber, ob eine Miniserie auch ohne Perry Rhodan als Hauptfigur möglich ist.


Möglich ist das sicherlich. Die Frage ist halt: Wenn sich Miniserien nicht zuletzt an potenzielle Neuleser wenden (und das tun sie ja) - wie reagieren diese, wenn sie etwas kaufen, auf dem Perry Rhodan draufsteht, aber wenig bis kein Perry Rhodan drin ist?
The return of the Effin' Flying Green Pig!

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Yman » 28. Dezember 2017, 11:57

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Rainer Nagel hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:... z.B. eine Diskussion darüber, ob eine Miniserie auch ohne Perry Rhodan als Hauptfigur möglich ist.


Möglich ist das sicherlich. Die Frage ist halt: Wenn sich Miniserien nicht zuletzt an potenzielle Neuleser wenden (und das tun sie ja) - wie reagieren diese, wenn sie etwas kaufen, auf dem Perry Rhodan draufsteht, aber wenig bis kein Perry Rhodan drin ist?


Wenn die Romane gut sind, wird das keine Rolle spielen. Und wenn die Romane schlecht sind, wird es auch keine Rolle spielen.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Dennis Mathiak » 28. Dezember 2017, 12:33

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Dennis Mathiak
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Yman hat geschrieben:
Rainer Nagel hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:... z.B. eine Diskussion darüber, ob eine Miniserie auch ohne Perry Rhodan als Hauptfigur möglich ist.


Möglich ist das sicherlich. Die Frage ist halt: Wenn sich Miniserien nicht zuletzt an potenzielle Neuleser wenden (und das tun sie ja) - wie reagieren diese, wenn sie etwas kaufen, auf dem Perry Rhodan draufsteht, aber wenig bis kein Perry Rhodan drin ist?


Wenn die Romane gut sind, wird das keine Rolle spielen. Und wenn die Romane schlecht sind, wird es auch keine Rolle spielen.


Das ist m.E. ein Trugschluss. Ich erinnere mich an die Hörspiele von EinsAMedien, die ich gut fand, und in denen Perry Rhodan fast nie vorkam. Da gab es, glaube ich mich erinnern zu können, negative Rückmeldungen aus diesem Grund. Auch die Atlan-Serien verkaufen sich schlechter als die Rhodan-Miniserien.
Ad Astra,

Dennis

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Yman » 28. Dezember 2017, 12:50

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Dennis Mathiak hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
Rainer Nagel hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:... z.B. eine Diskussion darüber, ob eine Miniserie auch ohne Perry Rhodan als Hauptfigur möglich ist.


Möglich ist das sicherlich. Die Frage ist halt: Wenn sich Miniserien nicht zuletzt an potenzielle Neuleser wenden (und das tun sie ja) - wie reagieren diese, wenn sie etwas kaufen, auf dem Perry Rhodan draufsteht, aber wenig bis kein Perry Rhodan drin ist?


Wenn die Romane gut sind, wird das keine Rolle spielen. Und wenn die Romane schlecht sind, wird es auch keine Rolle spielen.


Das ist m.E. ein Trugschluss. Ich erinnere mich an die Hörspiele von EinsAMedien, die ich gut fand, und in denen Perry Rhodan fast nie vorkam. Da gab es, glaube ich mich erinnern zu können, negative Rückmeldungen aus diesem Grund. Auch die Atlan-Serien verkaufen sich schlechter als die Rhodan-Miniserien.


Geht es jetzt um reine Verkaufszahlen oder um die Wirkung auf Neuleser? Wenn ein Neuleser mal einen Roman ohne Perry Rhodan erwischt und sein Bedürfnis so übergroß ist, endlich auch mal einen Roman mit Perry Rhodan zu lesen, dürfte es nicht schwer sein, an einen solchen zu gelangen.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Dennis Mathiak » 28. Dezember 2017, 13:38

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Dennis Mathiak
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Yman hat geschrieben:Geht es jetzt um reine Verkaufszahlen oder um die Wirkung auf Neuleser? Wenn ein Neuleser mal einen Roman ohne Perry Rhodan erwischt und sein Bedürfnis so übergroß ist, endlich auch mal einen Roman mit Perry Rhodan zu lesen, dürfte es nicht schwer sein, an einen solchen zu gelangen.


Ich kann natürlich nur von mir bekannten Fakten berichten, also Rückmeldungen, die ich direkt oder indirekt mitbekommen habe. Oder eben öffentliche Mitteilungen zu Trends in den Verkaufszahlen.

Und beides hängt ja zusammen, auch wenn es schwierig ist, genaue Verknüpfungen rückzuschließen.
Ad Astra,

Dennis

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Yman » 28. Dezember 2017, 14:01

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Was in den Köpfen von Neulesern vorgeht, können wahrscheinlich nur Neuleser beantworten. Ihr könntet ja einen Fragebogen für Neuleser entwerfen.

Ich sehe aber vor allem, dass es für eine bestimmte Zielgruppe seit Jahren wenig bis gar keine Produkte mehr gibt: Nämlich für all jene, die gerne auch mal einen Roman usw. aus dem Perryversum, aber ohne Perry Rhodan haben möchten. Comics, Hörspiele (Plejaden), Miniserien, Taschenbücher (Trivid), das neue Extra, das alles wird von einer Überpräsenz Perry Rhodans dominiert. Die beste Chance, zur Abwechslung mal etwas ohne Perry Rhodan zu bekommen, hat man paradoxerweise noch in der Erstauflage. Alles, was nicht die Erstauflage ist, scheint ohne Perry Rhodan selbst im Übermaß überhaupt nicht mehr denkbar zu sein.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Clark Flipper » 28. Dezember 2017, 21:42

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Also meine ersten PR Lektüren kamen komplett ohne den Chef aus.

Aber ich habe meine Zweifel das ich ein Maßstab bin. :gruebel:
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