Fazit zu Terminus

Alles rund um die Miniserie

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Alexandra » 4. November 2017, 00:36

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Alexandra
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Insgesamt gesehen bin ich nach wie vor auf dem Standpunkt, dass man in Band 2 und 3 diese Lebensgeschichten hätte rauslassen müssen, dann hätten die titelgebenden Charaktere ein bisschen Geheimnis behalten, irgendwas, das neugierig macht.
Und dann diesen doch recht farblosen Charakteren, die in den Details ihrer Lebensgeschichten ertranken wie Salat in zu viel Sauce, weniger Raum geben zugunsten der vielen interessanten Charaktere und der aufwendigen Settings und Gerätschaften. So dass einerseits die Settings, andererseits die Charaktere, die diesen Namen verdienen, mehr Platz haben.
Und das Zwischenspiel auf Merkur kürzen.
Mit dem gewonnenen Platz hätte man die die allzu hektisch-gedrängten letzten beiden Bände auf drei oder so ausdehnen können, die hätte die Geschichte lässig füllen können.
Und den Vario-400 als solchen sterben lassen, statt ihn im Explodieren zu vermenschlichen.
Dann hätte man über die stärkeren Charaktere eine Entsprechung zu den Cynos, und die Geschichte wäre geschlossener.
Dann hätte man nämlich eine zusammenhängende Geschichte erzählt statt zwei Geschichten, die einander überlagern und ausknocken.
Und dann wäre die Sache perfekt.

Wie sagt man so schön ... nur meine fünf Cent.
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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Tostan » 4. November 2017, 17:53

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Tostan
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Tennessee hat geschrieben:
Yman hat geschrieben: [...]
Der Unterschied zwischen Arkon und Terminus könnte natürlich auch in den Personen Marc A. Herren und Roman Schleifer bestehen, da letzterer für einen Autor geradezu hyperaktiv auf zahllose Postings geantwortet hat. [...]


Jepp, Tostan/Roman hat hier ein geradezu unselbstverständliches Engagement gezeigt und wie Dennis das in seinem Feedbackfeeback anmerkte, muss ihn diesbzgl. wirklich loben.

Also: Lob :wub: *grins*

lg
Ten.


:-) Danke :-)

:aa:

-O- Tostan -O-
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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Klaus N. Frick » 4. November 2017, 19:05

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Klaus N. Frick
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Arthur Dent hat geschrieben:Eine Miniserie erfüllt, unabhängig vom eigenen Erfolg, oder dem "Zuspruch", den sie erzielt, aber auch noch einen anderen Zweck. Sie hält die Marke Perry Rhodan am Leben. Sie zeigt Präsenz. Wer heute im Buch- und Zeitschriftenhandel auf ein Perry Rhodan-Heft der EA oder NEO stößt, wird von der Numerik der Fortsetzungen schlicht erschlagen. Und er/sie sieht eben "nur" 2 Produkte. Miniserien sollen die Präsenz erhöhen. Sie zeigen, dass Perry Rhodan nicht nur aus einer endlos laufenden Serie besteht, die sich an "Eingeweihte" wendet. Miniserien zeigen, dass es auch immer wieder etwas neues gibt. Mögliche Einstiegspunkte in den PR-Kosmos. Möglicherweise ist das zeigen von etwas Neuen sogar wichtiger als der Erfolg dieser Serie an sich.


Das ist für mich ein wichtiger Punkt: Wir zeigen mit einer Miniserie in einem »Markt« Flagge, der eigentlich schon seit gut dreißig Jahren als »tot« gilt. Wenn dann die Autoren gute bis sehr gute Romane liefern, haben wir sehr viel gewonnen.

Letztlich will unsere »oberste Etage« gute Zahlen haben, und die klappen nur, wenn die Inhalte a) stimmen und b) gut vermittelt werden.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Faktor10 » 4. November 2017, 19:11

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Faktor10
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Und ist die obere Etage zufrieden?
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Alexandra » 4. November 2017, 19:49

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Alexandra
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Alexandra hat geschrieben:Insgesamt gesehen bin ich nach wie vor auf dem Standpunkt, dass man in Band 2 und 3 diese Lebensgeschichten hätte rauslassen müssen, dann hätten die titelgebenden Charaktere ein bisschen Geheimnis behalten, irgendwas, das neugierig macht.
Und dann diesen doch recht farblosen Charakteren, die in den Details ihrer Lebensgeschichten ertranken wie Salat in zu viel Sauce, weniger Raum geben zugunsten der vielen interessanten Charaktere und der aufwendigen Settings und Gerätschaften. So dass einerseits die Settings, andererseits die Charaktere, die diesen Namen verdienen, mehr Platz haben.

Was ich als zweite Option ergänzen möchte:
(und vielleicht als bessere)
Man hätte einfach die Lebensgeschichten weglassen und die freiwerdende Energie in die Ausgestaltung der titelgebenden Charaktere stecken müssen. So dass jemand wie ich angefangen hätte, neugierig zu werden. Und dann hätten sie eine zentrale Achse innerhalb der Miniserie bilden können.

Das hätte auch das Thema der Freiheit, das in beiden angelegt ist (Juki als eine, die durch ihre weitere Erlebniswelt die Diktatur einfach zuwider ist, ohne dass sie ideologisch etwas dagegen gehabt hätte ... sondern einfach ein Unbehagen und zu viel Gleichgültigkeit, vielleicht mit einem Schuss Sehnsucht nach dem starken Anführer, und Darren mit seinen bis zum Schluss infantilen Autoritätsproblemen, seinem Aufbegehren gegen Vaterfigur und - möglicherweise - das Establishment der ordentlichen Staatsbürger) als Kontrapunkt zu den menschenverachtenden Cynos aufbauen können. Die Jenzeitigen, Überzeitlichen, für die indiduelles Leben ein Nichts ist, ein Pubs im Wind und verschiebbare Masse. Dazu hätten die beiden aber mehr Biss haben müssen, mehr Temperament.
Diese Rechnung geht für mich auch auf.

Also, mir gefällt definitiv viel an Terminus, aber bis heute brachte ich kein Gesamtbild der Faktoren zusammen. Jetzt, bilde ich mir ein, habe ich eines. Ha!
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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon zephydia » 4. November 2017, 22:11

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zephydia
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Tennessee hat geschrieben:[quo
Salut Zephydia,

persönliches Gefallen ist doch erst mal gut, egal was andere dazu sagen. Ist genau so wie das berühmte erste Recht des Lesers: Das erste Recht des Lesers ist es nicht zu lesen. Wir können sagen, das zweite Recht des Lesers ist es zu mögen, was er/sie mag.

Ob Arkon wirklich ein Flop war, weiß ich gar nicht. Will ich auch gar nicht so behaupten. Ich habe nur paraphrasiert, was einer der Macher zu der Resonanz der Leserseite rückgemeldet hat. Ob das Empfinden einer eher als verhalten oder nicht so euphorisch wie erwartet wahrgenommenen Resonanz zugleich ein Flop bedeuten muss - weiß ich nicht. Darum habe ich das "Flop-Empfinden" ja auch in "" geschrieben.
Es ging - und vielleicht habe ich das wirklich nicht deutlich genug gemacht, da ich das doch noch mal wiederhole - um die Frage, eine Mini-Serie mit einer bodenständigen Handlung auszustatten.

Ob Silberbandleser, obgleich die Silberbände ja nun mittlerweile auch bei der schauerlichen Endlosen Armada angekommen sind, eher dazu neigen Terminus als Arkon zu kaufen, weiß ich nicht. Aber der Retro-Charakter der Mini-Serie hat sicher viel dazu beigetragen, dass es recht zügig eine neue Mini-Serie gibt, die - wobei Zeit und Handlung noch unklar sind - mit einem schönen Retro-Ort, nämlich Olymp, aufwartet. Wurde schon mal erzählt, wie Michael Rhodan eigentlich zum Chef der Freibeuter wurde? Einige Taschenbücher thematisierten dies doch, oder?

Ich glaube, dass deine letzte Anmerkung viel Interessantes beinhaltet. Ja, ich denke auch - ich bin aber weder Experte noch kann ich mit harten Zahlen aufwarten - dass das SI tatsächlich noch viele Fans hat. Mich eingeschlossen. Warum das SI-Abenteuer enttäuschte? Nun, *alle* SI-Fans können wir nicht fragen, *alle* SI-Fans haben nicht geantwortet.
Für mich bedeuten Abenteuer im SI tatsächlich Abenteuer im bodenständigen Stil. Ein kosmisches Bewusstsein der Terraner über die Rolle und Pläne der Superintelligenzen, der Kosmokraten, des Zwiebelschalenmodells und ihrer eigenen Positionierung im kosmischen Tralala der "Mächte" wurde erst viel später Teil des Erzählens. Das Faszinierende in der SI-Zeit war, dass es Gegner gab, die ebenso ZAen besaßen wie unsere Helden, dass es Galaxisherrscher gab, die durch einen Jungbrunnen gingen und innerhalb einer Sonne lebten, dass es - ähnlich wie bei James Bond - Bösewichte gab, die die Weltherrschaft übernehmen wollten und das mit den möglichsten und unmöglichsten Strategien und Gadgets angingen. - Korrekturen von Zeitlinien und Jahrzehntewigkeitspläne von Superintelligenzen waren gar nicht im Bewusstsein des Erzählens ausgeprägt. Außer bei Ewers (wie ich fand) war das "kosmischen Flair" immer dem Abenteuer untergeordnet. Ich fand diese Balance nicht in Terminus wieder, weswegen ich die Geschichte zum Ende irgendwie ... hm ... unpassend fand. Aber da geht es mir wie dir: Andere empfanden es vielleicht nicht so wie ich. Naja, zweites Recht des Lesers. *zwinker*

lg
Ten.


Ich denke mir geht es was das Solare Imperium betrifft so ähnlich wie Dir. Diese Phase der Serie gefällt mir (obwohl man öfters recht stark merkt vor wie langer Zeit die Sachen geschrieben wurden)
weil sie abenteuerlich war und optimistisch. Und weil die Hauptpersonen mit Problemen zu tun hatten die tatsächlich lösbar erschienen. Heute wird so oft die Kleinheit und Hilflosigkeit der Hauptpersonen betont. Die Unsterblichen sind oft nur noch Marionetten und die Sterblichen Kanonfutter. Ich meine jetzt nicht das man sowas nicht schreiben darf, nur wenn es wieder und wieder wiederholt wird finde ich es nur noch deprimierend.
Ich würde gerne sehen das die Protagonisten der Serie wenigstens in den Miniserien mal mit Problemen zu tun haben die sie tatsächlich lösen können. Was mir bei Terminus aber auch nicht gefiel war das ich fast nie das Gefühl hatte mich tatsächlich in einer anderen Zeit zu befinden als die in der die EA spielt, da halfen auch die ganze "Ja Sir !"s nicht viel. Mir ist schon klar dass man heute nicht mehr so schreiben kann wie früher aber man könnte trotzdem versuchen das damalige Flair ein wenig einzufangen. Da hatten einige der Arkon-Hefte für mich mehr Retro-Flair.

Den Armada-Zyklus lese ich gerade als Silberbände und so schlecht finde ich ihn gar nicht. Den eigentlichen Armadateil zumindest, die Handlung um Vishna und den Grauen Korridor lanweilt mich allerdings die meiste Zeit. Da hätte man für meinen Geschmack gerne kräftig kürzen können.
Witzig finde ich das selbst hier in der Voltz Phase der Serie Perry frecher und selbstbewuster auftritt als heute.
Ich meinte deshalb dass vielleicht viele Silberbandleser zu Terminus gegriffen haben die sonst einen Bogen um Miniserien machen, weil bei einer Serie die in der Vergangenheit spielt halt weniger Gefahr besteht gespoilert zu werden. Oder vielleicht wurde für Terminus einfach mehr Werbung gemacht. Tostan war ja wirklich sehr aktiv (und dass nicht nur in diesen Forum sondern auch in anderen SF-Foren, wie ich gesehen habe. Vielleicht machte auch das einen Unterschied.

Ich bin mal gespannt ob es weitere Miniserien geben wird die im Solaren Imperium spielen und wie die angenommen werden. Ich werde allerdings dann vorsichtig sein und mit dem kaufen erstmal warten und sehen wie diese Serien dann bei anderen Lesern ankommen.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Alexandra » 4. November 2017, 22:49

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Alexandra
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zephydia hat geschrieben:Ich bin mal gespannt ob es weitere Miniserien geben wird die im Solaren Imperium spielen und wie die angenommen werden. Ich werde allerdings dann vorsichtig sein und mit dem kaufen erstmal warten und sehen wie diese Serien dann bei anderen Lesern ankommen.

Das ist natürlich deine legitime Entscheidung. Aber ... warum vertraust du anderen mehr als dir selbst?
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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Elena » 5. November 2017, 00:33

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Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon zephydia » 5. November 2017, 10:53

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zephydia
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Günther Drach hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben:Vielleicht stehe ich mit der Meinung allein, aber mir gefiel Arkon besser als Terminus.

Nicht dass es irgendjemand wundern würde oder gar von Bedeutung ist: ich auch. Nur das Ende fand ich misslungen, wenn man da das Friede Freude Eierkuchen-Streben hätte fallen lassen, wäre erheblich mehr drin gewesen (Sahira als Gegner von Rhodan/Atlan, weil sie um ihr Überleben kämpft ... ich hab das damals glaube ich auch ausgeführt).
Aber das ist Pipifax im Vergleich zum Terminus' Ende.
Wenn du omnipotente Figuren erfinden (zum Schluss sprangen die beiden gezielt in Zeit und Raum, konnten sogar in bestimmte alternative Zukünfte wechseln) und die Erinnerungen/Aufzeichnungen innerhalb eines ganzen Sonnensystems verändern lassen musst, um deine Geschichte hinzukriegen, dann ist einfach definitiv was falsch.
Terminus war in meinen Augen eine Geschichte, die ohne Rhodan als zentralen Handlungsträger besser funktioniert hätte. Dann hätte man z.B. diesen Reset problemlos vermeiden können.

Na ja was soll's, Terminus ist so belanglos wie jede andere Miniserie oder das durchschnittliche Taschenbuch.
Außer wenn man jetzt unbedingt diesen Plutinowächtercyno in die EA einbringen will. Aber wozu sollte man das?
Braucht man unbedingt diese Superraumzeithüpfer in der EA? Brrr, nöö.
Worin liegt denn irgendeine Bedeutung, dass es möglicherweise drei Imagi (Imagen?) gegeben haben soll?
Schade (in meinen Augen), dass man Schmitt unbedingt skrupelloser machen musste (der Schwarm kommt in zehn Jahren, wird Unmengen an Toten und Zerstörung bereiten, aber besser halten wir das geheim). Für mich funktioniert der Schwarmzyklus besser, wenn die Cynos ebenfalls von der Wiederkehr des Schwarms überrascht wurden. (Naja, im Endeffekt hat es natürlich auch ES skrupelloser gemacht.)

Solares Imperium, die alten Zyklen ... sind für mich mit mehr Mut zu anderen Handlungsträgern verbunden. Irgendwie stand wohl im Kasten meistens der Rhodan drin, aber die Haupthandlung wickelten doch häufig die anderen ab.
Zu Terminus' Zeiten lebten z.B. noch Goratschin, Tschubai, Lloyd. Cascal. Zwiebus. Corello ... Da hätte mich ein Wiedersehen gefreut. Anson Argyris okay. Deighton ... okay (obwohl der sich eigentlich zu der Zeit vernünftig wie Mercant verhielt und nicht in Person in Einsätze ging).
Aber Rhodan, Gucky, Tolot -- sind doch so ausgelutscht in der Zwischenzeit. Saedelaere -- naja, verstehe schon, warum man mit dem spielen will (aber für mich eben eine Voltz-Figur und NimmterdieMaskeabNimmterderMaskeab finde ich nur kindisch).


Ja, das Ende von Arkon fand ich auch nicht besonders gelungen. Zum einen ging mir das ganze einfach zu schnell: Hauptgegner entarnt und besiegt, Perry hält den trotzdem immer noch manipulierten Atlan auf und Sahira bekommt die Schwarze Maschene. Ende. Nebenbei Atlan, Bully und Gucky sind Perrys beste Freunde, ich finde gegen einen der drei zu känpfen und fast zu töten sollte Perry etwas mehr nahegehen,
aber dass ist einer der Nachteile das uns immer ganz genau gezeigt wird was in Perrys Kopf vorgeht - oder eben nicht vorgeht... Perry und die anderen ZACies nahmen ja schon das verschwinden Bullys achselzuckend zu Kenntnis. Ob das einer der Gründe für das Auftauchen des
Spoiler:
zweiten Rhodans in der EA ist. Soll der vielleicht den Platz des echten einnehmen, ein Rhodan ohne eine Verbindung zur Serienvergangenheit? Als dieser Rhodan davonflog ohne zu versuchen die Thora seiner Enklave zu wecken musste ich an die Stelle im JZL Zyklus denken wo Perry davon träumt das er Thora umbringt - das sollte wohl zeigen das die Liebe zu Frau Dorksteiger viel stärker ist als zu allen ihren Vorgängerinnen- ich fand diese Szene aber einfach unnötig und ärgerlich
Überraschen täte es mich nicht wenn sowas geplant sein sollte.

Zum anderen störte mich das die Gijahthrakos im Auftrag von ES handelten. Wenn das der Fall ist warum hat es dann nicht dafür gesorgt das die schwarze Maschine vernichtet oder zumindest nach Wanderer gebracht wurde? Die Zeitschleife kann als Argument diesmal nicht herhalten da die zu der Zeit in der die Miniserie spielt längst beendet war. Man kann also davon ausgehen dass, das Chaos unter den Arkoniden ES entweder völlig egal war (obwohl ES durch die Gijahthrakos erst dafür gesorgt hat das die weiße und die schwarze Machine gebaut werden konnten) oder in seinem Interesse lag. Das macht mir ES nicht unbedingt sympathischer. Im nachhinein bekomme ich aber den Eindruck das ES vielleicht erst nachträglich in die Handlung eingebaut wurde weil jemand der Meinung war das eine Miniserie ohne ES nicht geht...

Ob eine Miniserie ganz ohne Perry Rhodan funktionieren (also verkaufstechnisch meine ich) weiß ich nicht. Aber er muss ganz bestimmt nicht immer eine Hauptrolle haben. Ich denke das Miniserien in denen Perry nur eine Nebenrolle spielt und andere Charaktere (besonders dann wenn es welche sind die bei den Lesern beliebt sind) im Mittelpunkt stehen genauso viele Leser finden werden.

Das am Ende von Terminus Perry und seine Leute wieder mal nur hilflos den Entscheidungen anderer ausgeliefert waren fand ich auch schade. Das "Mein Gott, was habe ich getan?" wirkt dadurch auf mich im nachinein etwas albern. Denn eigentlich hat er nichts getan. Das die Auflösung mal wieder in einem von ES Geheimplänen besteht macht es auch nicht besser im Gegenteil.

Um aber auch etwas positives zu sagen: Die angedeutete Verbindung zwischen Takayo Sukurai und der Voss-Famile war für mich eine gelungene Überraschung, damit hätte ich nicht gerechnet.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon zephydia » 5. November 2017, 11:45

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zephydia
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Alexandra hat geschrieben:Das ist natürlich deine legitime Entscheidung. Aber ... warum vertraust du anderen mehr als dir selbst?


Es geht jetzt nicht unbedingt ums Vertrauen, aber ich finde man kann anhand von Rezensionen schon erkennen ob einen etwas vermutlich gefallen wird oder nicht. Dabei ist es nicht mal unbedingt so wichtig ob die Rezension nun positiv ausgefallen ist oder nicht. Ein Verriss kann durchaus dazu führen das ich mir ein Buch oder einen Film kaufe wenn ich den Eindruck habe das die Person die ihn geschrieben hat, sich an Sachen störte die mir wahrscheinlich Spaß machen würden und umgekehrt.

Um mal ein Beispiel zu bringen, wenn ich eine Rezension finde in der jemand schreibt " Olymp ist ein grossartiges Epos voller Geheimnisse und kosmischer Mysterien das die Hohen Mächte auf bisher noch nie dagewesene Weiße in den Mittelpunkt der Handlung rückt" dann ist das eine Rezension die zwar positiv ist aber mir auch die Message vermittelt "Finger weg! Das wird Dir wahrscheinlich nicht gefallen".
Wohingegen eine Rezension in der steht "Olymp ist ein nichtssagendes Agentenabenteuer ohne jedes kosmische Flair in dem es lediglich um die kleinlichen Angelegenheiten körperlicher Wesen geht, ohne dass irgentwelche neue Erkenntnisse über den Aufbau des Zwiebelschalenmodells vermittlet werden" zwar viel weniger positiv ist, es aber wahrscheinlicher machen würde das ich die Serie kaufe :devil: Die beiden Beispiele sind natürlich sehr extrem, und nicht ganz ernst gemeint ;) . Ich wollte damit nur zeigen wie ich an das Lesen von Rezensionen rangehen, und dass ich mir trotzdem eine eigene Meinung bilde.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon zephydia » 5. November 2017, 12:02

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Elena hat geschrieben:Gute Frage. Was X oder Y oder Z gefällt, muss mir noch lange nicht gefallen und umgekehrt genauso. Wenn denen was nicht gefällt, kann es mir trotzdem gefallen. ;)


Damit hast Du natürlich recht, aber wie ich schon in der Antwort auf Alexandra geschrieben habe, ganz so leicht mache ich es mir nicht. Nur muss ich ganz ehrlich sagen das ich nach Terminus (und dem Ende des Sternengruftzyklus) ein wenig das Vertrauen verloren habe... darum pausiere ich im Moment auch mehr oder weniger (mit Aussahme von Heften wie 2930 die besonders wichtig für die Handlung zu sein scheinen) bei der EA und lese z.Z. nur noch die neuen Silberbände.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Uwe Anton » 5. November 2017, 22:30

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Uwe Anton
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Vielen Dank für eure höchst interessanten Kommentare. Seid versichert, wir ziehen für weitere Miniserien unsere Schlüsse daraus. Es gibt gewisse Zwänge, die sich nicht vermeiden lassen, aber hier findet man jede Menge Ansätze.

Als ich anfing, RHODAN zu schreiben, habe ich mir in meiner jugendlichen Naivität vorgenommen, es jedem Leser jederzeit Recht zu machen. Sehr schnell habe ich eingesehen, dass das unmöglich ist. Mittlerweile denke ich: Two out of three ain't bad.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Yman » 7. November 2017, 22:39

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Uwe Anton hat geschrieben:Vielen Dank für eure höchst interessanten Kommentare. Seid versichert, wir ziehen für weitere Miniserien unsere Schlüsse daraus. Es gibt gewisse Zwänge, die sich nicht vermeiden lassen, aber hier findet man jede Menge Ansätze.


Mich würde ja interessieren, welche Schlüsse ihr daraus zieht. "Seid versichert, ..." finde ich als Feedback etwas mau.

zephydia hat geschrieben:Nur muss ich ganz ehrlich sagen das ich nach Terminus (und dem Ende des Sternengruftzyklus) ein wenig das Vertrauen verloren habe... darum pausiere ich im Moment auch mehr oder weniger (mit Aussahme von Heften wie 2930 die besonders wichtig für die Handlung zu sein scheinen) bei der EA und lese z.Z. nur noch die neuen Silberbände.


Kannst du noch mal schreiben, was für dich das Ausschlaggebende war, weshalb du das Vertrauen verloren hast?

Mir geht es vielleicht ähnlich. Ich glaube, ich werde mir keine Miniserien mehr antun, überlege aber, wieder in die EA einzusteigen. Die Miniserien (und alles was sonst noch abseits der EA läuft) sind so was von vollkommen irrelevant, ob man die gelesen hat, oder nicht. Es zählt immer nur die EA und sonst nichts, aber auch gar nichts. Zu diesem Schluss komme ich so langsam hier. :unsure:

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Tennessee » 8. November 2017, 07:49

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Tennessee
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Yman hat geschrieben:
Uwe Anton hat geschrieben:Vielen Dank für eure höchst [...].


Mich würde ja interessieren, welche Schlüsse ihr daraus zieht. "Seid versichert, ..." finde ich als Feedback etwas mau.


Salut Yman,

ich glaube, dass Dennis' Rückmeldung in vielen Punkten, wenn nicht sogar den meisten, den Schlüssen des gesamten TerminusTeams entsprechen wird - auch wenn er in seinem Posting eher seinen eigenen Erkenntnissen Ausdruck verliehen hat. Da wird, denke ich mal (Ich möchte UA hier aber auch nicht einer Antwort entheben...), nicht viel Neues kommen. Sehen wir Dennis vielleicht mal als "Gruppensprecher". Und von jedem einzelnen Autoren ein Feedback zu erwünschen ... ?
In gewisser Weise muss man den Mini-Serien-Teams auch zugestehen, dass sie für z.B. zukünftige Planungen auch bestimmte Erkenntnisse/Schlussfolgerungen für sich behalten wollen/werden. Wäre ja so, als bekäme man immer verraten, was das eigene Geburtstagsgeschenk ist.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Arthur Dent » 8. November 2017, 09:43

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Arthur Dent
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Yman hat geschrieben:...Ich glaube, ich werde mir keine Miniserien mehr antun, überlege aber, wieder in die EA einzusteigen. Die Miniserien (und alles was sonst noch abseits der EA läuft) sind so was von vollkommen irrelevant, ob man die gelesen hat, oder nicht. Es zählt immer nur die EA und sonst nichts, aber auch gar nichts. Zu diesem Schluss komme ich so langsam hier. :unsure:

Die Relevanz, bzw. Irrelevanz, die Du bemerkst, müsstet Du vielleicht mal erläutern. Ich kann damit nichts anfangen. Wir haben einen Serienkosmos. Innerhalb dieses Serienkosmos sind alle Geschichten, unabhängig davon, in welcher Serie sie erscheinen, angesiedelt. Welche Bedeutung müssten denn Deiner Meinung nach bspw. Mini-Serien erlangen?
Nur NEO spare ich hier aus, weil dies eine alternative Welt darstellt.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Yman » 8. November 2017, 10:09

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Yman
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Arthur Dent hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:...Ich glaube, ich werde mir keine Miniserien mehr antun, überlege aber, wieder in die EA einzusteigen. Die Miniserien (und alles was sonst noch abseits der EA läuft) sind so was von vollkommen irrelevant, ob man die gelesen hat, oder nicht. Es zählt immer nur die EA und sonst nichts, aber auch gar nichts. Zu diesem Schluss komme ich so langsam hier. :unsure:

Die Relevanz, bzw. Irrelevanz, die Du bemerkst, müsstet Du vielleicht mal erläutern. Ich kann damit nichts anfangen. Wir haben einen Serienkosmos. Innerhalb dieses Serienkosmos sind alle Geschichten, unabhängig davon, in welcher Serie sie erscheinen, angesiedelt. Welche Bedeutung müssten denn Deiner Meinung nach bspw. Mini-Serien erlangen?


Relevanz: Stell dir vor, die letzten 12 Bände der EA wären nicht in der EA, sondern als separate Miniserie erschienen. Dann wäre es doch jetzt ziemlich doof, die Miniserie nicht gelesen zu haben.

Irrelevanz: Ich kann die EA auch ohne Miniserien lesen.

Die Miniserien müssen meiner Meinung nach überhaupt keine Bedeutung mehr erlangen, da mir die EA bei einem erfolgreichen Wiedereinstieg in Zukunft voraussichtlich genügen wird.

Ich habe das früher nie so richtig verstanden, warum es so viele Leser gibt, die nur die EA lesen und alles andere für überflüssiges Beiwerk halten. Jetzt verstehe ich das so langsam sehr gut.

Tennessee hat geschrieben:In gewisser Weise muss man den Mini-Serien-Teams auch zugestehen, dass sie für z.B. zukünftige Planungen auch bestimmte Erkenntnisse/Schlussfolgerungen für sich behalten wollen/werden. Wäre ja so, als bekäme man immer verraten, was das eigene Geburtstagsgeschenk ist.


Niemand erwartet, dass hier die Exposés der Miniserien vorab veröffentlicht werden.

Tennessee hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
Uwe Anton hat geschrieben:Vielen Dank für eure höchst [...].


Mich würde ja interessieren, welche Schlüsse ihr daraus zieht. "Seid versichert, ..." finde ich als Feedback etwas mau.


Salut Yman,

ich glaube, dass Dennis' Rückmeldung in vielen Punkten, wenn nicht sogar den meisten, den Schlüssen des gesamten TerminusTeams entsprechen wird


Dann hätte man das auch so sagen können und sollen. Dieses "Seid versichert, ..." relativiert Dennis' Posting und legt eher den Schluss nahe, dass Differenzen bestehen.

Von der Autorenseite wird allgemein eher wenig offen kommuniziert oder gar diskutiert. Dennis' Posting scheint mir eine krasse Ausnahme zu sein. Ich kann mich spontan an kein einziges vergleichbares längeres substanzielles Posting eines Autors hier im Forum erinnern.

Das Meiste, was von Autoren hier so zu kommen scheint, ist entweder so ein informationsarmes Herumgeflachse wie z.B. im Olymp-Thread nebenan, oder ein paar säuerliche oder bedauernde Reaktionen auf Kritik, oder es werden Links ins Forum geklatscht. Umso bemerkenswerter finde ich das Posting von Dennis, auch wie schnell er plötzlich geantwortet hat.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Dennis Mathiak » 8. November 2017, 10:40

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Dennis Mathiak
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Ich möchte ein paar kurze Worte zu den letzten Diskussionsbeiträgen verlieren.

Von Differenzen zwischen uns Autoren, z.B. in diesem Fall Uwe, Roman und mir weiß ich nichts. Und wir kommunizieren stets sehr offen und ehrlich miteinander.

Zu Olymp kann Uschi momentan noch nichts sagen. Das weiß ich aus Erfahrung. Die Informationen folgen immer erst nach und nach, sonst ist alles Pulver weit vor dem Erscheinungstermin verschossen.

Mein Posting war ja vielmehr eine Analyse der Rückmeldungen hier. Was für Schlüsse aus diesen und anderen Rückmeldungen zur Konzeption weiterer Miniserien gezogen werden, ist dann schlichtweg interne Arbeit.

Zur Relevanz der Miniserien: Wir können keine Geschichten schreiben, die starken Einfluss auf die Erstauflage haben. Die Leser fühlen sich sonst gezwungen, die Miniserien zu lesen. Das kommt nicht gut an, ist mein Eindruck. Trotz dessen sollen es aber doch spannende und interessante Geschichten sein.
Ad Astra,

Dennis

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Yman » 8. November 2017, 11:24

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Dennis Mathiak hat geschrieben:Von Differenzen zwischen uns Autoren, z.B. in diesem Fall Uwe, Roman und mir weiß ich nichts. Und wir kommunizieren stets sehr offen und ehrlich miteinander.

Das denke ich mir auch, dass ihr untereinander offen kommuniziert, und ich glaube dir auch, dass ihr keine Differenzen habt, aber so kommt Uwes Posting nicht bei mir rüber. Z.B. wird auf dein Posting auch kein Bezug genommen.

Dennis Mathiak hat geschrieben:Zu Olymp kann Uschi momentan noch nichts sagen. Das weiß ich aus Erfahrung. Die Informationen folgen immer erst nach und nach, sonst ist alles Pulver weit vor dem Erscheinungstermin verschossen.

Das kann ich schon verstehen, aber ich habe so langsam auch keinen Bedarf mehr, in das Olymp-Unterforum reinzuschauen. Anscheinend ist es ja gewollt, dass da viel rumgeflachst wird, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Man will Aufmerksamkeit erzeugen, aber ohne echte Informationen anzubieten. Auf diese Art von Marketing kann ich eigentlich verzichten.

Ich habe sogar das Gefühl, reinschauen lohnt sich erst, wenn die Serie komplett durchgelaufen ist und die Fazits gezogen werden. Bei Terminus war ja jemand so clever, jetzt erst anzufangen.

Dennis Mathiak hat geschrieben:Zur Relevanz der Miniserien: Wir können keine Geschichten schreiben, die starken Einfluss auf die Erstauflage haben. Die Leser fühlen sich sonst gezwungen, die Miniserien zu lesen. Das kommt nicht gut an, ist mein Eindruck. Trotz dessen sollen es aber doch spannende und interessante Geschichten sein.


Da sehe ich einen Widerspruch, und so wie Uwe Anton da schon von Zwängen spricht, ohne dies offen zu kommunizieren, was er damit meint, ziehe ich dann auch mal meine Schlüsse (die ich aber offen kommunziere). Ich vermute, die Zwänge werden sein, dass die Miniserien einen nur sehr, sehr geringen Einfluss auf die EA haben dürfen, und dass Perry Rhodan die Hauptfigur sein muss, und dass dies fast zwangsläufig bedeutet, dass die Handlung einer Miniserie sehr vorhersehbar und wenig spannend sein wird. PR Terminus ist für mich in dieser Hinsicht ein Musterbeispiel, wie ich mir eine Miniserie nicht wünsche.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Arthur Dent » 8. November 2017, 12:03

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Arthur Dent
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Yman hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:...Ich glaube, ich werde mir keine Miniserien mehr antun, überlege aber, wieder in die EA einzusteigen. Die Miniserien (und alles was sonst noch abseits der EA läuft) sind so was von vollkommen irrelevant, ob man die gelesen hat, oder nicht. Es zählt immer nur die EA und sonst nichts, aber auch gar nichts. Zu diesem Schluss komme ich so langsam hier. :unsure:

Die Relevanz, bzw. Irrelevanz, die Du bemerkst, müsstet Du vielleicht mal erläutern. Ich kann damit nichts anfangen. Wir haben einen Serienkosmos. Innerhalb dieses Serienkosmos sind alle Geschichten, unabhängig davon, in welcher Serie sie erscheinen, angesiedelt. Welche Bedeutung müssten denn Deiner Meinung nach bspw. Mini-Serien erlangen?


Relevanz: Stell dir vor, die letzten 12 Bände der EA wären nicht in der EA, sondern als separate Miniserie erschienen. Dann wäre es doch jetzt ziemlich doof, die Miniserie nicht gelesen zu haben.

Irrelevanz: Ich kann die EA auch ohne Miniserien lesen.

Die Miniserien müssen meiner Meinung nach überhaupt keine Bedeutung mehr erlangen, da mir die EA bei einem erfolgreichen Wiedereinstieg in Zukunft voraussichtlich genügen wird.

Ich habe das früher nie so richtig verstanden, warum es so viele Leser gibt, die nur die EA lesen und alles andere für überflüssiges Beiwerk halten. Jetzt verstehe ich das so langsam sehr gut.
...

So ganz verstehe ich es immer noch nicht. Ich will das Ganze aber auch nicht unnötig breittreten. Ich unterscheide mich da wohl von Dir und anderen Lesern. Mir geht es um "Geschichten", die im Perryversum angesiedelt sind. Ob die nun in der EA oder anderswo laufen ist mir egal. Als überflüssig, im Sinne dessen weil sie die Handlung oder gewisse Geschehnisse im Hauptstrang der EA nicht berühren, empfinde ich sie nicht. Abgesehen davon, es gibt auch Leser, die ganze Zyklen als überflüssig abtun. Letzteres ist natürlich eine extreme Einstellung.
Ich mag also "Beiwerk" und bin gelassen darin, welche Bedeutung es erlangt. Konkret zu Terminus: Es störte mich nicht, das dieses Ziel, wie es geschrieben steht, erreicht wurde. Mich störte der Weg und die mangelnde Einflussnahme der Figuren.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Uwe Anton » 8. November 2017, 12:05

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Uwe Anton
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Yman hat geschrieben: Mich würde ja interessieren, welche Schlüsse ihr daraus zieht. "Seid versichert, ..." finde ich als Feedback etwas mau.


Damit musst du leben. Selbstverständlich besprechen wir das intern.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Arthur Dent » 8. November 2017, 12:12

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Arthur Dent
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Yman hat geschrieben:...
Da sehe ich einen Widerspruch, und so wie Uwe Anton da schon von Zwängen spricht, ohne dies offen zu kommunizieren, was er damit meint, ziehe ich dann auch mal meine Schlüsse (die ich aber offen kommunziere). Ich vermute, die Zwänge werden sein, dass die Miniserien einen nur sehr, sehr geringen Einfluss auf die EA haben dürfen, und dass Perry Rhodan die Hauptfigur sein muss, und dass dies fast zwangsläufig bedeutet, dass die Handlung einer Miniserie sehr vorhersehbar und wenig spannend sein wird. PR Terminus ist für mich in dieser Hinsicht ein Musterbeispiel, wie ich mir eine Miniserie nicht wünsche.

Auch hierin unterscheiden wir uns. Die Vorhersehbarkeit geht bei mir nicht einher mit Spannungsverlust. Es kommt halt auf den Weg an. "Jede" Serie hat vorhersehbare Elemente. Bei mir ist mehr der Weg das Ziel.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Yman » 8. November 2017, 12:15

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Uwe Anton hat geschrieben:
Yman hat geschrieben: Mich würde ja interessieren, welche Schlüsse ihr daraus zieht. "Seid versichert, ..." finde ich als Feedback etwas mau.


Damit musst du leben. Selbstverständlich besprechen wir das intern.


Dass es solche Besprechungen gibt, ist eine Selbstverständlichkeit. Ich finde aber, dass es mit der Geheimhaltung solcher Besprechungen manchmal übertrieben wird. Ich wünsche mir, dass das eine oder andere auch mal in die Öffentlichkeit gelangt, z.B. eine Diskussion darüber, ob eine Miniserie auch ohne Perry Rhodan als Hauptfigur möglich ist.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 8. November 2017, 13:21

Trevor Casalle 839
Yman hat geschrieben:
Uwe Anton hat geschrieben:
Yman hat geschrieben: Mich würde ja interessieren, welche Schlüsse ihr daraus zieht. "Seid versichert, ..." finde ich als Feedback etwas mau.

Damit musst du leben. Selbstverständlich besprechen wir das intern.

Dass es solche Besprechungen gibt, ist eine Selbstverständlichkeit. Ich finde aber, dass es mit der Geheimhaltung solcher Besprechungen manchmal übertrieben wird. I

Finde ich nicht.

Es gibt durchaus vertrauenswürdige Fans (die ich nicht kenne), die die Redaktion auch mal kontaktieren kann und die anschließend auch die Klappe halten werden. Wichtig! Insofern werden auch diese Fans mal mit eingebunden werden. Davon aber bekommen wir hier gar nichts mit, ein Forum wäre der falscheste Ort für irgendwelche vertraulichen Diskussionen.

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Yman » 8. November 2017, 13:45

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Autor1: Ich könnte mir auch mal eine Miniserie ohne Perry Rhodan als Hauptfigur vorstellen. Vielleicht wäre das spannender, weil ...

Autor2: Nein, niemals. Diese ketzerischen Gedanken dürfen niemals an die Öffentlichkeit gelangen.

Chefredakteur: Ich ordne strengste Geheimhaltung an. Nicht einmal, dass versucht wurde, darüber zu diskutieren, darf jemals jemand erfahren.

:devil:

Re: Fazit zu Terminus

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 8. November 2017, 13:47

Trevor Casalle 839
Yman hat geschrieben:Autor1: Ich könnte mir auch mal eine Miniserie ohne Perry Rhodan als Hauptfigur vorstellen. Vielleicht wäre das spannender, weil ...

Autor2: Nein, niemals. Diese ketzerischen Gedanken dürfen niemals an die Öffentlichkeit gelangen.

Chefredakteur: Ich ordne strengste Geheimhaltung an. Nicht einmal, dass versucht wurde, darüber zu diskutieren, darf jemals jemand erfahren.

:devil:


:lol: :lol:
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