Fazit zu Terminus

Alles rund um die Miniserie
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Tennessee
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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Tennessee » 1. November 2017, 12:16

Hallo Tostan,
Tostan hat geschrieben:Hi, Ten.

Shitstorm gibt es sicher keinen. Warum auch?
Wenn ich dir darauf eine Antwort geben würde, dann käme er. Nimm es einfach als die Befürchtung eines alten Mannes .. oder so.
[...]

Das Kernteam hat die Spekulationen der Fans über den Handlungsverlauf auch intensiv intern diskutiert und sie mit dem Handlungskonzept verglichen und da und dort sogar Anpassungen vorgenommen. Es ist also mMn mitnichten im Nichts verpufft.
Nur können wir natürlich nicht öffentlich sagen, was wir aufgegriffen haben. Und zu sagen "Danke, wir haben etwas aus deinen Ideen aufgegriffen", nimmt ja auch die Spannung.
Ich würde ganz gerne hier etwas dazu sagen, denn ich glaube, dass dies den Kern meines Anliegens wohl am besten beleuchtet (hoffe ich mal).

Vorgestellt, und vielleicht sind meine Vorstellungen an dieser Stelle auch etwas verquert, das gestehe ich gerne zu, habe ich mir keine "Ideensammlung" wie du es oben genannt hast, sondern ein Feedback zum Feedback. Es könnte (hätte können?) vielleicht so aussehen:

okay, Leute, danke für euer Feedback. Wir haben uns das angesehen und für uns folgendes daraus entnommen:

Besonders gut angekommen sind bei euch
  • Daisy Duck
    Die Monster AG
    Susi und Strolch


Vor allem die hgrt&%$hhhdght$$§& hat euch dabei besonders gefallen. Wir gehen davon aus, dass ihr soetwas gerne bei PR-Mini-Serien lesen wollt.

Eher indifferent wart ihr bei
  • Findet Nemo
    Ratatouille
    Dumbo


Vielleicht müssen wir aufgrund von ($$§$§FUhRF/==)&G da beim nächsten Mal anders arbeiten, auch wenn euch wohl grundsätzlich diese Ausrichtung gefallen hat.

Nicht so gut ist bei euch angekommen
  • Mary Poppins
    The Sound of Music
    An American in Paris


Mehrheitlich wurde von euch &"%")(GLKZ(/)(& für das Nichtgefallen angegeben. Danke. Vielleicht müssen wir bei nächsten Mal solche Eemente reduzieren.

Wenn ihr weiterhin noch über unsere Wahrnehmung zu eurer Wahrnehmung von Terminus sprechen wollt, fühlt euch frei das zu tun. Wir können nicht garantieren, dass wir in allen Punkten zeitnah und regelmäßig mitdiskutieren werden, aber wir werden es sicherlich lesen.

Danke und mfg
Tostan
(Seine große und erhabende Stellvertreterkeit der glutäugigen und sinnlichen Körperschaft der Autoren, Tastaturhersteller und Chicken Wings)
*zwinker*

Da wird ja nun nichts davon gesagt, was man vom wem aufgegriffen hat (das ist ja nun wirklich eher egal) oder welcher Forist die besten Ideen lieferte, sondern es wird das Feedback aller in einer abschließenden Darstellung zurückgespiegelt. Finde ich schon etwas Schönes.
Ich habe insofern bei Teilen deines postings ein Fragezeichen im Gesicht, weil ich dank Arthur Dent die Postingsstatistik und damit meine postings in dem Forum gesehen habe. Ich war sicher viel, aber nicht stumm. ;)
(Vielleicht war ich sogar zu aktiv. Hm.)
Vielleicht meinst du jetzt die anderen Autoren – nun, es entscheidet jeder selbst, wie aktiv er/sie im Forum ist.

Und ich denke, dass alle Autoren hier, die aktives Feedback eingefordert haben, dieses auch kommentiert haben.
Arthur Dents Statistik ist eine wunderbare Auflistung. Ähnlich wie die "Klickzahlen" am Anfang der Threads ja zeigen, wie viel grundsätzliches Interesse dem Thema entgegengebracht wird, zeigt diese Statistik, die Anzahl der Postings, verteilt auf die verschiedenen Foristen. Problematisch als Quelle ist bei dieser Statistik zugleich ihr Kernelement: Sie zählt. (So ist das richtig verstanden habe.) Ich nehme mal ein paar meiner Postings als Beispiel dafür, was dort (so ich das sehe *kopfkratz*) enthalten ist:

" :fg: "
" Drei Tenöre in zehn Bänden - ein Abriss über den Terminus-Diskurs"
"Klingt wunderbar."


Das waren drei Einzelpostings und ich glaube, du weißt, was ich sagen möchte. Die gezählten Postings geben noch keine Auskunft darüber ab, mit welchem Inhalt gepostet wurde. Dabei möchte ich jetzt auch nicht andeuten, dass es "wertvollere" oder "unwertvollere" Postings gegeben hat, sondern nur sagen, dass eine quantitative Auflistung noch keine Garantie für bestimmte Inhalte sind, die man (vielleicht?) haben will.
Sollte Feedback von unserer Seite zu wenig gewürdigt worden sein, dann tut mir das leid. Wir haben wirklich oft intern über die postings hier gesprochen. Nehme ich für mich für eine nächste Miniserie mit meiner Beteiligung mit, dass wir das hier auch verstärkt artikulieren.
(Du kannst mir glauben, dass wir jede coole Idee hemmungslos klauen … :st: )
Siehste, sowas meine ich. :st: (Also, der Klammersatz ist mir egal... aber der Rest ist doch schön.)
Zum Inhalt speziell meiner [...]
Bin ich wirklich zu wenig auf die Rückmeldungen eingegangen?
Ich persönlich hab dieses Gefühl nicht.
Nachdem es für dich offenbar so war, tut mir das leid. (Ich weiß schon, du hast allgemein von Autoren geschrieben und niemanden konkret genannt)
Ich finde dies als Selbstwahrnehmung völlig d'accord und das ist m.E. auch erst mal das Wichtigste für dich, zu sagen: Ich habe mir in diesem Thread eine Aufgabe gestellt und diese auch nach meiner Selbstwahrnehmung gut erfüllt, auch wenn der Tennessee, dieser Pannemann,das wieder mal anders sieht. (*grins*)

Kein Problem von meiner Seite.
Kannst du dein Posting daher präzisieren, was dir genau gefehlt hat?
Mehr Live-Diskussionen? Genauere Rückmeldung? Eine Antwort des Autors auf jede Rückmeldung?
Ich hoffe mein obiges Beispiel hat ein wenig Klarheit gebracht. Eine Live-Diskussion wie in der Form eines Chats halte ich hier im Forum für eine ziemlich konfuse und organisatorisch problematische Sache. Ebenso wäre es mit "Antwort des Autors" auf jede Rückmeldung. - Wir wollen die Kirche doch auch mal Dorf lassen.
Genauere Rückmeldungen z.B. in der von mir oben vorgeschlagenen Form, also zusammenfassende Rückspiegelungen, fände ich wohl die praktikabelste Form. So wird, meine ich, den Beteiligten doch deutlicher, dass nicht alles ins Nicht zu verpuffen scheint oder Feedbackmühe (welche ja auch den Besprechungsstil mit einbezieht) wahrgenommen wird. Und ich bin jetzt mal mit einem Grinsen (echt jetzt!) ein wenig biestig - Wenn ich nicht oben angemerkt hätte, dass hier "kampffrei", "sachlich", "konstruktiv" und "am Thema orientiert" diskutiert wurde, so wie es sein sollte - hättet "ihr" uns das mal gefeedbackt?

lg
Ten
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Arthur Dent » 1. November 2017, 12:45

Tennessee hat geschrieben:...
Arthur Dents Statistik ist eine wunderbare Auflistung. Ähnlich wie die "Klickzahlen" am Anfang der Threads ja zeigen, wie viel grundsätzliches Interesse dem Thema entgegengebracht wird, zeigt diese Statistik, die Anzahl der Postings, verteilt auf die verschiedenen Foristen. Problematisch als Quelle ist bei dieser Statistik zugleich ihr Kernelement: Sie zählt. (So ist das richtig verstanden habe.) Ich nehme mal ein paar meiner Postings als Beispiel dafür, was dort (so ich das sehe *kopfkratz*) enthalten ist:

" :fg: "
" Drei Tenöre in zehn Bänden - ein Abriss über den Terminus-Diskurs"
"Klingt wunderbar."


Das waren drei Einzelpostings und ich glaube, du weißt, was ich sagen möchte. Die gezählten Postings geben noch keine Auskunft darüber ab, mit welchem Inhalt gepostet wurde. Dabei möchte ich jetzt auch nicht andeuten, dass es "wertvollere" oder "unwertvollere" Postings gegeben hat, sondern nur sagen, dass eine quantitative Auflistung noch keine Garantie für bestimmte Inhalte sind, die man (vielleicht?) haben will.
...
100% Zustimmung. Anmerken möchte ich noch, dass die gezählten Klicks, auch wenn sie gerne mal in die tausende gehen, doch irreführen. Beispiel: Ich schreibe einen Spoiler. 1. Klick. Kurz nachgesehen, ob alles stimmt. 2. Klick. Etwas korrigiert. 3. Klick. Raus und noch mal rein, ob wirklich alles passt. 4.Klick. Dann kommt die erste Antwort. Zählerstand bei 5. Ich lese. 6. Klick. Raus. Soll ich antworten? Nö, doch nicht. 7. Klick.
Das Spielchen lässt sich noch weiter treiben, aber ich denke es wird klar, dass hier nur wenige am Werke sind.

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Tostan » 1. November 2017, 12:53

Tennessee hat geschrieben:Hallo Tostan,


Vorgestellt, und vielleicht sind meine Vorstellungen an dieser Stelle auch etwas verquert, das gestehe ich gerne zu, habe ich mir keine "Ideensammlung" wie du es oben genannt hast, sondern ein Feedback zum Feedback. Es könnte (hätte können?) vielleicht so aussehen:

Also eine Zusammenfassung des Feedbacks.
Hm … okay, ist eine Überlegung wert.

Intern passiert es ähnlich, wie du es geschrieben hast. Wir schauen natürlich, was in den Foren ist angekommen und was nicht, besprechen das intern für etwaige nächste Projekte.

Es geht übrigens auch umgekehrt.
Uwe hat das hier – oder ist es im PRFZ/PROC-Interview – angemerkt. Er hat mit Leserreaktionen auf eine bestimmte Handlung gerechnet, die nicht eingetreten sind.
Tennessee hat geschrieben: (Seine große und erhabende Stellvertreterkeit der glutäugigen und sinnlichen Körperschaft der Autoren, Tastaturhersteller und Chicken Wings)
[/i] *zwinker*
:D

Klar die Statistik sagt inhaltlich nix aus.
Drum auch mein
Tostan hat geschrieben:
Und ich denke, dass alle Autoren hier, die aktives Feedback eingefordert haben, dieses auch kommentiert haben.
***
Tennessee hat geschrieben: Siehste, sowas meine ich. :st: (Also, der Klammersatz ist mir egal... aber der Rest ist doch schön.)
Drum hab ich es ja auch geschrieben. :devil:
Tennessee hat geschrieben: Ich hoffe mein obiges Beispiel hat ein wenig Klarheit gebracht.
Yep
Tennessee hat geschrieben:
Genauere Rückmeldungen z.B. in der von mir oben vorgeschlagenen Form, also zusammenfassende Rückspiegelungen, fände ich wohl die praktikabelste Form. So wird, meine ich, den Beteiligten doch deutlicher, dass nicht alles ins Nicht zu verpuffen scheint oder Feedbackmühe (welche ja auch den Besprechungsstil mit einbezieht) wahrgenommen wird. Und ich bin jetzt mal mit einem Grinsen (echt jetzt!) ein wenig biestig - Wenn ich nicht oben angemerkt hätte, dass hier "kampffrei", "sachlich", "konstruktiv" und "am Thema orientiert" diskutiert wurde, so wie es sein sollte - hättet "ihr" uns das mal gefeedbackt?
Ich setze voraus, dass "kampffrei", "sachlich", "konstruktiv" und "am Thema orientiert" diskutiert wird. Gegen jede andere Kritik/Diskussionsgrundlage hätte ich mich gewehrt und darauf hingewiesen, dass das hier nix zu suchen hat.

Ha! Und ich hab mehr als einmal "Danke für die Zeit"- geschrieben :-P

:aa:

-O- Tostan –O-
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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Dennis Mathiak » 1. November 2017, 16:18

Wie versprochen hier noch mein Feedback zum Feedback, allerdings mit einem vorgeschobenen Beitrag zur Diskussion generell.

Ich habe auf Anhieb verstanden, weshalb Ten den Eindruck hat, dass eine Reaktion auf das Feedback fehlt. Ja, es gab Dankeschön für die Rückmeldungen und auch einige Nachfragen. Und Roman ist aufgrund seines fleißigen Einsatzes für Terminus zu loben, finde ich. Aber es ist nun mal etwas anders, ob wir Autoren auf das Feedback zu unseren Romanen antworten oder auf eines zur gesamten Miniserie.

Bei den Einzelromanen ist es bereits schwierig, auf Kritik einzugehen, denn nicht jede Rückmeldung bezieht sich unbedingt auf Teile, die der Autor allein zu verantworten hat. Zu viele Personen haben Anteil an einem Serienroman. Ob es nun der Exposéautor ist, der Redakteur, der Lektor oder die Mitautoren. Nicht falsch verstehen, der Autor ist beim Einzelroman natürlich der Hauptverantwortliche, aber eben nicht alleinverantwortlich. Das gilt sowohl für das Positive als auch das Negative.

Bezüglich der gesamten Mini-Serie gestaltet sich das aus den oben genannten Gründen noch schwieriger, denn die Analyse ist viel komplexer. Aber natürlich fordert die offensive Bitte nach Feedback das Begehren nach einer Rückmeldung der Macher heraus. Und vielleicht haben wir das unterschätzt, da m.E. zum ersten Mal eine so intensive Begleitung einer Miniserie stattgefunden hat, nicht nur hier, sondern auch auf Facebook.

So viel dazu. Ich äußere nun kurz, was ich für mich mitgenommen habe bezüglich der gesamten Miniserie Terminus. Hinsichtlich meiner eigenen Beiträge äußerte ich mich ja schon in den entsprechenden Threads.

Positiv aufgenommen wurde m.E. die Liebe zum Detail, die in Terminus steckte, die zu bemerken war. Und ich denke, jeder Autor wird das zufrieden registriert haben, dass die Mühen wertgeschätzt wurden. Das gilt für die Entwicklung der Figuren, des Einfühlens in die damalige Zeit (wobei wir da laut mancher Lesermeinung über die Stränge geschlagen haben, Sir, jawohl Sir. Nicht für jeden Leser hat das funktioniert.) und für die investierte Recherche.

Die Autorenleistungen wurden, so mein Eindruck, eher ambivalent bewertet. Zum Teil sehr positiv, zum Teil aber auch als langweilig. Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber ich habe mir da einige Anregungen für meine zukünftigen Werke herausgegriffen. Ich kann es aber auch nicht jedem Recht machen, denn ich habe gemerkt, dass teilweise zu gleichen Sätzen oder Szenen gegensätzliche Meinungen existierten. Ich hatte aber auch nicht den Eindruck, als wäre irgendein Autor mit seinen Roman komplett bei den Lesern durchgefallen.

Der größere Teil der Kritik bezog sich dann auf das Konzept der Mini-Serie im Allgemeinen. Und hier greift wieder meine Bemerkung von weiter oben: es gibt keinen Allein"schuldigen", Terminus war eine Teamarbeit; der eine oder andere hatte sicher mehr Anteil als die übrigen Teammitglieder, aber das ist ja normal. There is no I in Team.

Zum Thema: Warum ES? Das wäre sicher auch anders zu lösen gewesen, die Entscheidung ist im Team aber so gefallen. Und auch hier gab es sowohl negative Äußerungen dazu, als auch positive. Ich glaube für manchen Stammleser, der nicht so auf die Thematik steht, war das enttäuschend. Für diejenigen die sie mögen, interessant. Vor allem für Neuleser dürfte das eher verwirrend gewesen sein.

Kurzer Exkurs: Komischerweise hatte ich den Eindruck, dass Terminus sich eher an ehemalige Leser richtete, aber eine hohe Anzahl an Neulesern gewonnen hat. Vielleicht ist das aber nur ein Eindruck, der entstanden ist, weil sich auf Facebook mehrere Neuleser intensiv rückgemeldet haben. Und zwar fast ohne Ausnahme positiv.

Die hauptsächlich Kritik, die ich jedoch aus den Rückmeldungen zur kosmischen Lösung von Terminus gezogen habe, ist die Rolle unserer Protagonisten dabei. Einige Leser haben den Eindruck gewonnen, dass Rhodan und Co. keinen Beitrag zur Lösung geleistet haben, sondern nur Zuschauer und Spielfiguren waren. Das sehe ich zwar nicht zu 100% so, kann es aber nachvollziehen. Ich habe das auf jeden Fall auf dem Schirm.

Noch ein Kritikpunkt war, dass es ja von Beginn an klar war, dass die Gefahr abgewendet wird. Okay, das war ein Geburts"fehler", den wir bewusst in Kauf genommen haben. Dass Perry am Ende in irgendeiner Form gewinnt, ist eh immer klar. Aber hier störte offensichtlich auch, dass die Gefahr, von denen die Zeitspringern berichten, auf keinen Fall eintreten wird. Verstanden.

Nicht teilen kann ich die Befürchtung, dass durch die "bisher unerzählten Geschichten", die wir nun erzählen, eine Beliebigkeit innerhalb der Serie existiere und keine Fakten mehr feststünden. Aber da stehe ich wohl einer ganzen Fraktion gegenüber, denn die Befürchtung teilte ich schon bei THEZ in der Erstauflage nicht. Aber das ist offenbar ein Punkt, mit dem man sehr sensibel umgehen muss.

Die Verwirrung, die Alexandra äußerte, weil die gleichen Schauplätze relativ gleichzeitig in EA und Terminus auftauchten, kann ich nachvollziehen. Aber eben diese Gegenüberstellung kann ja auch reizvoll sein.

Und zu guter Letzt habe ich den Wunsch vernommen, dass mancher Leser mal wieder eine einfach Agentenstory oder etwas ähnliches lesen möchte. Da kann ich nur sagen: Ich wäre dabei.

Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt, denn den Beitrag habe ich jetzt einmal aus meinen Überlegungen heraus heruntergetippt. Die liebe Zeit ist schuld. Versichern möchte ich jedoch nochmal, dass alle Macher von Terminus die Rückmeldungen aufmerksam verfolgt haben. Vor allem Exposéautor und Redaktion analysieren das ganz aufmerksam, um Rückschlüsse für weitere Miniserien zu ziehen. Dabei sind sowohl das Feedback hier als auch bei Facebook, in anderen Foren, von Blogs oder von anderen Quellen mit Rezensionen interessant.
Ad Astra,

Dennis

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Tennessee » 1. November 2017, 16:41

Dennis Mathiak hat geschrieben:Wie versprochen hier noch mein Feedback zum Feedback, [...] Dabei sind sowohl das Feedback hier als auch bei Facebook, in anderen Foren, von Blogs oder von anderen Quellen mit Rezensionen interessant.
Salut Dennis,

das war jetzt ganz großes Kino!

Ich weigere mich ja normalerweise in "Smiley-Talk" zu sprechen, aber ich möchte dann doch mal :wub: sagen. *zwinker*

Vielen Dank für das versprochene Feedbackfeedback und die Mühe, was, glaub ich auch, für uns Leser ein bisschen was zum Nachdenken anbietet.

lg
Ten.
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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Kritikaster » 1. November 2017, 17:05

Dennis Mathiak hat geschrieben: mein Feedback zum Feedback,
Sapperlot. Hätte nicht gedacht, dass du (ihr) die relevanten Kritikpunkte so gut auf dem Schirm habt. Bin beeindruckt. Das mit den Alt- und Neulesern habe ich zwischenzeitlich auch so empfunden - obwohl ich mit Facebook gar nichts zu tun habe. 8-)

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Yman » 1. November 2017, 17:14

Dennis Mathiak hat geschrieben:Wie versprochen hier noch mein Feedback zum Feedback
Finde ich sehr gut, dieses Feedback zum Feedback. So etwas könnte es gerne öfter geben. (Kann dann auch mal ein anderer Autor übernehmen.)

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Arthur Dent » 1. November 2017, 18:56

Dennis Mathiak hat geschrieben:Wie versprochen hier noch mein Feedback zum Feedback...
Jetzt weiß ich endlich was eine Feedback-Schleife ist. :D
Dennis Mathiak hat geschrieben:... Bei den Einzelromanen ist es bereits schwierig, auf Kritik einzugehen, denn nicht jede Rückmeldung bezieht sich unbedingt auf Teile, die der Autor allein zu verantworten hat. Zu viele Personen haben Anteil an einem Serienroman. Ob es nun der Exposéautor ist, der Redakteur, der Lektor oder die Mitautoren. Nicht falsch verstehen, der Autor ist beim Einzelroman natürlich der Hauptverantwortliche, aber eben nicht alleinverantwortlich. Das gilt sowohl für das Positive als auch das Negative.
...
Du hast es auf den Punkt gebracht. Als Leser und Rezensent würde ich nur zu gern "Deinen" Roman beurteilen. Als Einzelwerk. Kann es aber aus den genannten Gründen nicht. Völlig nehmen kann ich Dir die Verantwortung aber nicht. Wo bliebe dann der Spaß? Du schreibst es selbst. Mitgehangen, mitgefangen.

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Clark Flipper » 1. November 2017, 22:46

Dennis :st:
Die Ultimativen Antworten des SF:
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wepe
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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von wepe » 2. November 2017, 09:05

Wie Dennis :st: soeben beschrieben hat, gehören ja viele Punkte zum Fazit (eben auch seitens des Teams)
Daraus möchte ich einen Aspekt herauspicken, der mir nicht nur in den Miniserien, sondern z.B. auch in den diversen Hardcovern aufgefallen ist.
Und zu guter Letzt habe ich den Wunsch vernommen, dass mancher Leser mal wieder eine einfach Agentenstory oder etwas ähnliches lesen möchte. Da kann ich nur sagen: Ich wäre dabei.
Bei Themen, die nicht gleich Galaxien oder gar das Universum zerstören, wäre ich als Leser auch gerne dabei. Für mich müssen es nicht der allesverändernde Quantenschaummutant, die seelenfressende Entität oder galaxiszerstörende Kryptocynos als Bedrohungskulisse sein, es gibt da entlang dieses gigantischen Erstauflage-Opus sicherlich am Wegesrand noch genügend andere "unerzählte Geschichten".
Die Perry-Rhodan-Taschenbücher haben doch über Jahrzehnte gezeigt, welche thematische Vielfalt möglich ist. Das waren doch auch lesenswerte Geschichten unterschiedlichster Ausprägung. Der inhaltliche Druck auf die Autoren, ständig das Universum zu retten, war damals offensichtlich nicht so ausgeprägt wie es mir in den heutigen Planungen zu sein scheint.

Also her mit all den netten kleinen Roadstories, Agententhrillern, Entwicklungsromanen, Familiengeschichten, Dramen und Narrengeschichten ... :D
Daraus lassen sich bestimmt auch Miniserien machen ... :st:
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de

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Günther Drach
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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Günther Drach » 2. November 2017, 09:15

Danke Dennis :st:
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

Fairy tales do not give the child his first idea of bogey. What fairy tales give the child is his first clear idea of the possible defeat of bogey. The baby has known the dragon intimately ever since he had an imagination. What the fairy tale provides for him is a St. George to kill the dragon.
― G.K. Chesterton

nolite te bastardes carborundorum.

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Tennessee » 2. November 2017, 13:26

Dennis Mathiak hat geschrieben: [...]

Kurzer Exkurs: Komischerweise hatte ich den Eindruck, dass Terminus sich eher an ehemalige Leser richtete, aber eine hohe Anzahl an Neulesern gewonnen hat. Vielleicht ist das aber nur ein Eindruck, der entstanden ist, weil sich auf Facebook mehrere Neuleser intensiv rückgemeldet haben. Und zwar fast ohne Ausnahme positiv. [...]
Vielleicht liegt das daran, dass Terminus eine kleinere Geschichte anbot, die nicht so viele Verständnishürden aufbaute wie eine definitiv breiter angelegte Erstauflage: Vielleicht dachten sich einige: Naja, wenn ich "Agents of shield" anschaue, kann Terminus so unähnlich nicht sein. *kopfkratz* Weiß man's?

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Tennessee » 2. November 2017, 14:04

wepe hat geschrieben:[...]
Bei Themen, die nicht gleich Galaxien oder gar das Universum zerstören, wäre ich als Leser auch gerne dabei. Für mich müssen es nicht der allesverändernde Quantenschaummutant, die seelenfressende Entität oder galaxiszerstörende Kryptocynos als Bedrohungskulisse sein, es gibt da entlang dieses gigantischen Erstauflage-Opus sicherlich am Wegesrand noch genügend andere "unerzählte Geschichten".
Die Perry-Rhodan-Taschenbücher haben doch über Jahrzehnte gezeigt, welche thematische Vielfalt möglich ist. Das waren doch auch lesenswerte Geschichten unterschiedlichster Ausprägung. Der inhaltliche Druck auf die Autoren, ständig das Universum zu retten, war damals offensichtlich nicht so ausgeprägt wie es mir in den heutigen Planungen zu sein scheint.

Also her mit all den netten kleinen Roadstories, Agententhrillern, Entwicklungsromanen, Familiengeschichten, Dramen und Narrengeschichten ... :D
Daraus lassen sich bestimmt auch Miniserien machen ... :st:
Salut Werner,

ich selber stehe ja nun seit längerer Zeit den erzählten Geschichten in der EA sehr kritisch gegenüber. Und ich wünsche mir auch endlich mal wieder einen Schritt zurück von dem aktuell gefahrenen Szenario - und das ist es, was ich zur EA sagen würde. (Damit es nicht zu sehr ins OT gleitet; wobei die Gefahr ja doch entstehen kann, aber das sieht man dann ja später...)

Zu der bodenständigeren Thematik der Mini-Serien sollte man aber dann auch mal einen Blick zurück tun. Ich will jetzt mal "Arkon" ansprechen, was ich nicht gelesen habe und darum inhaltlich auch gar nichts beitragen kann, aber es gibt "Feedback-Aussagen" und zwar von "Arkon-Mastermind" Marc A. Herren selbst und hier aus dem Forum.

In dem Interview auf einen Con (nachzusehen hier: https://www.youtube.com/watch?v=Ds5jQBQW_vE; ich paraphrasiere hier) spricht Marc kurz über Arkon und bringt enttäuscht zum Ausdruck, dass Arkon s.E. sehr zurückhaltend von den Lesern angenommen wurde. Dabei erklärt er, dass die Arkon-Story grundsätzlich so konzipiert war, dass es eben KEINE Story mit den vielen Geisteswesen und Superintellligenzen sein sollte, sondern ganz bewusst davon befreit angedacht war. Er führt weiterhin aus, dass Arkon auch Leser hätte abholen sollen/können, die mit dem aktuellen "Fantasy-Setting überfordert" sein könnten. (Und wer jetzt zwischen den Zeilen zu lesen wagt, darf das gerne tun und woanders uitbreiten....) Dies sei aber s.E. nicht aufgegangen, wobei er nicht weiter ausführt, ob dies wirtschaftlich oder leserkommunikativ gemeint war. Er wirkt aber m.E. doch ein wenig desillusioniert. *kopfkratz*

Im Forum wurde Arkon nicht so intensiv besprochen, habe ich den Eindruck, wie das aktuell bei Terminus der Fall ist. Doch "Babtist Ziergiebel" schrieb zu Arkon in seiten Fazit (https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 05#p483905):
[...] Arkon als Handlungsort war zwar wenig ambitioniert, wenn man bedenkt, dass es die Serie quasi schon seit Heft 1 begleitet, aber die Umsetzung hat gezeigt, dass altbekannte Handlungsorte durchaus noch für gute Ideen tauglich sind. Die Manipulation der Extrasinne ist eine solche. Erstaunlich, dass da noch nie jemand drauf gekommen ist.[...]
Weiterhin führt er aber aus:
Rhodan und Atlan als Hauptcharaktere sind und bleiben für das Format ungeeignet, da sie aufgrund ihrer Unantastbarkeit nur oberflächlich für Spannung sorgen können.
Was heißt das denn für Terminus bzw. die Mini-Serien?

1) Vielleicht hat man bei Terminus versucht, eine bodenständige Story mit einer kosmischen Komponente zu verbinden, damit sowohl die Abenteuer- als auch die Kosmikliebhaber etwas zum Freuen haben.
Ist m.E. allerdings nicht geglückt.

2) Ist Rhodan für die Miniserien unentbehrlich?
Ich glaube ja, da er als Namensgeber der Serie die wichtigste inhaltliche und (serien)definitorische Klammer darstellt. Ich möchte ihn (ebenso wie die Unsterblichen) auch gerne in den Mini-Serien erlesen/erleben. Muss er aber zugleich der Haupthandlungsträger sein? Für mich nicht wirklich. Bei Terminus hätte es mir auch gereicht, wenn er im Sol-System geblieben wäre und dort mit Deighton, Saedelaere und einem speziellen Einsatzteam auf der Erde nachgeforscht hätte (Das hätte das Blitzdingsen auch etwas weniger universell gemacht...) und ein weiteres Agententeam außerhalb des Sol-Systems, wodurch Terminus etwas dichter, weil zwei Handlungsebenen im zweiten Viereblo%&%)( vorhanden gewesen wären.
Aber Baptist hat m.E. definitiv recht, was den Einsatz von Rhodan und Atlan oder anderer Unsterblicher anbelangt, wenn es um Mini-Serien geht.

3) Sind bodenständige Handlungen durch das "Flop-Empfinden" von Marc A. Herren nicht durchführbar?
Es scheint jedenfalls so zu sein, dass bodenständige Handlung nicht gleich bodenständige Handlung ist. Seltsamerweise scheint es so zu sein, dass auch wir als Leser nicht eindeutig oder klar genug sagen (können), was wir gut finden oder nicht gut finden. Vielleicht sind Verkaufszahlen als Erfolg genug, auch wenn sie ähnlich wie Arthur Dents Terminusstatistik nur sehr schwach inhaltliche Aspekte darstellen können, um festzulegen, dass eine Mini-Serie als inhaltlicher und konzeptioneller Erfolg zu sehen ist.
Ich glaube, dass der Retro-Aspekt hier, anders als bei Arkon, einen großen Beitrag dazu geleistet hat, dass Terminus einiges an Interesse geweckt hat.

So viel zu meinen Gedanken.

lg
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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Yman » 2. November 2017, 20:19

Tennessee hat geschrieben:spricht Marc kurz über Arkon und bringt enttäuscht zum Ausdruck, dass Arkon s.E. sehr zurückhaltend von den Lesern angenommen wurde. Dabei erklärt er, dass die Arkon-Story grundsätzlich so konzipiert war, dass es eben KEINE Story mit den vielen Geisteswesen und Superintellligenzen sein sollte, sondern ganz bewusst davon befreit angedacht war. Er führt weiterhin aus, dass Arkon auch Leser hätte abholen sollen/können, die mit dem aktuellen "Fantasy-Setting überfordert" sein könnten. (Und wer jetzt zwischen den Zeilen zu lesen wagt, darf das gerne tun und woanders uitbreiten....) Dies sei aber s.E. nicht aufgegangen, wobei er nicht weiter ausführt, ob dies wirtschaftlich oder leserkommunikativ gemeint war. Er wirkt aber m.E. doch ein wenig desillusioniert. *kopfkratz*

Im Forum wurde Arkon nicht so intensiv besprochen, habe ich den Eindruck, wie das aktuell bei Terminus der Fall ist.
Der Unterschied zwischen Arkon und Terminus könnte natürlich auch in den Personen Marc A. Herren und Roman Schleifer bestehen, da letzterer für einen Autor geradezu hyperaktiv auf zahllose Postings geantwortet hat.

Ansonsten sieht es für Arkon nicht so schlecht aus: 53 Themen mit 1663 Beiträgen gegenüber 72 Themen mit 2273 Beiträgen bei Terminus. In den Spoiler-Threads haben bei Arkon um die 16 Personen abgestimmt, bei Terminus nur 13.

Ich glaube nicht, dass sich Arkon besonders schlecht verkauft hat, aber dass es sich nicht besser verkauft hat als erhofft, liegt mit Sicherheit nicht an der Konzeption, dass es keine Story mit Superintelligenzen sein sollte, sondern eher daran, dass es nicht wirklich mit der aktuellen Handlung verzahnt, sondern irgendwo in einer Lücke in der Serienvergangenheit angesiedelt war. Andere Gründe, z.B. kein Geld oder keine Zeit für eine Handvoll Heftchen, überzeugen mich nicht.

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Tennessee » 2. November 2017, 22:13

Yman hat geschrieben: [...]
Ich glaube nicht, dass sich Arkon besonders schlecht verkauft hat, aber dass es sich nicht besser verkauft hat als erhofft, liegt mit Sicherheit nicht an der Konzeption, dass es keine Story mit Superintelligenzen sein sollte, sondern eher daran, dass es nicht wirklich mit der aktuellen Handlung verzahnt, sondern irgendwo in einer Lücke in der Serienvergangenheit angesiedelt war. Andere Gründe, z.B. kein Geld oder keine Zeit für eine Handvoll Heftchen, überzeugen mich nicht.
Salut Yman,

Verkaufszahlen und die wirtschaftliche Position sind traditionell keine wirklich ergiebigen Gesprächsthemen hier im Forum. Ich wollte auch - und vielleicht habe ich dafür zu stark ausgeholt - weniger über ökonomische Gedanken sprechen als mehr über den Gedanken einer "bodenständig konzipierten Mini-Serie" und wie eine solche von uns angenommen bzw. von den Machern und den Leuten hier im Forum "gefeedbackt" wurde.

Und wenn du an Terminus denkst, ist es m.E doch so, dass gerade die "aktuelle" Verknüpfung von Rhodans "Was hab ich getan?" als mehrheitlich lächerlich bzw. dämlich aufgefasst wurde.

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Tennessee » 2. November 2017, 22:16

Yman hat geschrieben: [...]
Der Unterschied zwischen Arkon und Terminus könnte natürlich auch in den Personen Marc A. Herren und Roman Schleifer bestehen, da letzterer für einen Autor geradezu hyperaktiv auf zahllose Postings geantwortet hat. [...]
Jepp, Tostan/Roman hat hier ein geradezu unselbstverständliches Engagement gezeigt und wie Dennis das in seinem Feedbackfeeback anmerkte, muss ihn diesbzgl. wirklich loben.

Also: Lob :wub: *grins*

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von zephydia » 2. November 2017, 23:21

Tennessee hat geschrieben:
In dem Interview auf einen Con (nachzusehen hier: https://www.youtube.com/watch?v=Ds5jQBQW_vE; ich paraphrasiere hier) spricht Marc kurz über Arkon und bringt enttäuscht zum Ausdruck, dass Arkon s.E. sehr zurückhaltend von den Lesern angenommen wurde. Dabei erklärt er, dass die Arkon-Story grundsätzlich so konzipiert war, dass es eben KEINE Story mit den vielen Geisteswesen und Superintellligenzen sein sollte, sondern ganz bewusst davon befreit angedacht war. Er führt weiterhin aus, dass Arkon auch Leser hätte abholen sollen/können, die mit dem aktuellen "Fantasy-Setting überfordert" sein könnten. (Und wer jetzt zwischen den Zeilen zu lesen wagt, darf das gerne tun und woanders uitbreiten....) Dies sei aber s.E. nicht aufgegangen, wobei er nicht weiter ausführt, ob dies wirtschaftlich oder leserkommunikativ gemeint war. Er wirkt aber m.E. doch ein wenig desillusioniert. *kopfkratz*

Im Forum wurde Arkon nicht so intensiv besprochen, habe ich den Eindruck, wie das aktuell bei Terminus der Fall ist. Doch "Babtist Ziergiebel" schrieb zu Arkon in seiten Fazit (https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 05#p483905):
[...] Arkon als Handlungsort war zwar wenig ambitioniert, wenn man bedenkt, dass es die Serie quasi schon seit Heft 1 begleitet, aber die Umsetzung hat gezeigt, dass altbekannte Handlungsorte durchaus noch für gute Ideen tauglich sind. Die Manipulation der Extrasinne ist eine solche. Erstaunlich, dass da noch nie jemand drauf gekommen ist.[...]
Weiterhin führt er aber aus:
Rhodan und Atlan als Hauptcharaktere sind und bleiben für das Format ungeeignet, da sie aufgrund ihrer Unantastbarkeit nur oberflächlich für Spannung sorgen können.
Was heißt das denn für Terminus bzw. die Mini-Serien?

1) Vielleicht hat man bei Terminus versucht, eine bodenständige Story mit einer kosmischen Komponente zu verbinden, damit sowohl die Abenteuer- als auch die Kosmikliebhaber etwas zum Freuen haben.
Ist m.E. allerdings nicht geglückt.

2) Ist Rhodan für die Miniserien unentbehrlich?
Ich glaube ja, da er als Namensgeber der Serie die wichtigste inhaltliche und (serien)definitorische Klammer darstellt. Ich möchte ihn (ebenso wie die Unsterblichen) auch gerne in den Mini-Serien erlesen/erleben. Muss er aber zugleich der Haupthandlungsträger sein? Für mich nicht wirklich. Bei Terminus hätte es mir auch gereicht, wenn er im Sol-System geblieben wäre und dort mit Deighton, Saedelaere und einem speziellen Einsatzteam auf der Erde nachgeforscht hätte (Das hätte das Blitzdingsen auch etwas weniger universell gemacht...) und ein weiteres Agententeam außerhalb des Sol-Systems, wodurch Terminus etwas dichter, weil zwei Handlungsebenen im zweiten Viereblo%&%)( vorhanden gewesen wären.
Aber Baptist hat m.E. definitiv recht, was den Einsatz von Rhodan und Atlan oder anderer Unsterblicher anbelangt, wenn es um Mini-Serien geht.

3) Sind bodenständige Handlungen durch das "Flop-Empfinden" von Marc A. Herren nicht durchführbar?
Es scheint jedenfalls so zu sein, dass bodenständige Handlung nicht gleich bodenständige Handlung ist. Seltsamerweise scheint es so zu sein, dass auch wir als Leser nicht eindeutig oder klar genug sagen (können), was wir gut finden oder nicht gut finden. Vielleicht sind Verkaufszahlen als Erfolg genug, auch wenn sie ähnlich wie Arthur Dents Terminusstatistik nur sehr schwach inhaltliche Aspekte darstellen können, um festzulegen, dass eine Mini-Serie als inhaltlicher und konzeptioneller Erfolg zu sehen ist.
Ich glaube, dass der Retro-Aspekt hier, anders als bei Arkon, einen großen Beitrag dazu geleistet hat, dass Terminus einiges an Interesse geweckt hat.

So viel zu meinen Gedanken.

lg
Ten.
Vielleicht stehe ich mit der Meinung allein, aber mir gefiel Arkon besser als Terminus.
Irgendwie fällt es mir schwer zu glauben das Arkon ein Flop war. Denn hätte man dann bereits so kurz danach mit Jupiter die nächste Miniserie auf den Markt gebracht?
Ich könnte mir vorstellen dass Terminus sich vielleicht auch deshalb besser verkaufte weil auch Silberbandleser zu der Serie gegriffen haben, da sie in einer Zeit spielt die ihnen bereits bekannt war.
Oder vielleicht ist es wirklich einfach so dass die Zeit des Solaren Imperiums tatsächlich immer noch sehr viele Fans hat. Die Frage ist nur inwieweit Terminus dann deren Erwartungen erfüllte oder enttäuschte.

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Tennessee » 3. November 2017, 09:33

zephydia hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:
In dem Interview [...]

So viel zu meinen Gedanken.

lg
Ten.
Vielleicht stehe ich mit der Meinung allein, aber mir gefiel Arkon besser als Terminus.
Irgendwie fällt es mir schwer zu glauben das Arkon ein Flop war. Denn hätte man dann bereits so kurz danach mit Jupiter die nächste Miniserie auf den Markt gebracht?
Ich könnte mir vorstellen dass Terminus sich vielleicht auch deshalb besser verkaufte weil auch Silberbandleser zu der Serie gegriffen haben, da sie in einer Zeit spielt die ihnen bereits bekannt war.
Oder vielleicht ist es wirklich einfach so dass die Zeit des Solaren Imperiums tatsächlich immer noch sehr viele Fans hat. Die Frage ist nur inwieweit Terminus dann deren Erwartungen erfüllte oder enttäuschte.
Salut Zephydia,

persönliches Gefallen ist doch erst mal gut, egal was andere dazu sagen. Ist genau so wie das berühmte erste Recht des Lesers: Das erste Recht des Lesers ist es nicht zu lesen. Wir können sagen, das zweite Recht des Lesers ist es zu mögen, was er/sie mag.

Ob Arkon wirklich ein Flop war, weiß ich gar nicht. Will ich auch gar nicht so behaupten. Ich habe nur paraphrasiert, was einer der Macher zu der Resonanz der Leserseite rückgemeldet hat. Ob das Empfinden einer eher als verhalten oder nicht so euphorisch wie erwartet wahrgenommenen Resonanz zugleich ein Flop bedeuten muss - weiß ich nicht. Darum habe ich das "Flop-Empfinden" ja auch in "" geschrieben.
Es ging - und vielleicht habe ich das wirklich nicht deutlich genug gemacht, da ich das doch noch mal wiederhole - um die Frage, eine Mini-Serie mit einer bodenständigen Handlung auszustatten.

Ob Silberbandleser, obgleich die Silberbände ja nun mittlerweile auch bei der schauerlichen Endlosen Armada angekommen sind, eher dazu neigen Terminus als Arkon zu kaufen, weiß ich nicht. Aber der Retro-Charakter der Mini-Serie hat sicher viel dazu beigetragen, dass es recht zügig eine neue Mini-Serie gibt, die - wobei Zeit und Handlung noch unklar sind - mit einem schönen Retro-Ort, nämlich Olymp, aufwartet. Wurde schon mal erzählt, wie Michael Rhodan eigentlich zum Chef der Freibeuter wurde? Einige Taschenbücher thematisierten dies doch, oder?

Ich glaube, dass deine letzte Anmerkung viel Interessantes beinhaltet. Ja, ich denke auch - ich bin aber weder Experte noch kann ich mit harten Zahlen aufwarten - dass das SI tatsächlich noch viele Fans hat. Mich eingeschlossen. Warum das SI-Abenteuer enttäuschte? Nun, *alle* SI-Fans können wir nicht fragen, *alle* SI-Fans haben nicht geantwortet.
Für mich bedeuten Abenteuer im SI tatsächlich Abenteuer im bodenständigen Stil. Ein kosmisches Bewusstsein der Terraner über die Rolle und Pläne der Superintelligenzen, der Kosmokraten, des Zwiebelschalenmodells und ihrer eigenen Positionierung im kosmischen Tralala der "Mächte" wurde erst viel später Teil des Erzählens. Das Faszinierende in der SI-Zeit war, dass es Gegner gab, die ebenso ZAen besaßen wie unsere Helden, dass es Galaxisherrscher gab, die durch einen Jungbrunnen gingen und innerhalb einer Sonne lebten, dass es - ähnlich wie bei James Bond - Bösewichte gab, die die Weltherrschaft übernehmen wollten und das mit den möglichsten und unmöglichsten Strategien und Gadgets angingen. - Korrekturen von Zeitlinien und Jahrzehntewigkeitspläne von Superintelligenzen waren gar nicht im Bewusstsein des Erzählens ausgeprägt. Außer bei Ewers (wie ich fand) war das "kosmischen Flair" immer dem Abenteuer untergeordnet. Ich fand diese Balance nicht in Terminus wieder, weswegen ich die Geschichte zum Ende irgendwie ... hm ... unpassend fand. Aber da geht es mir wie dir: Andere empfanden es vielleicht nicht so wie ich. Naja, zweites Recht des Lesers. *zwinker*

lg
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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Günther Drach » 3. November 2017, 11:54

zephydia hat geschrieben: Vielleicht stehe ich mit der Meinung allein, aber mir gefiel Arkon besser als Terminus.
Nicht dass es irgendjemand wundern würde oder gar von Bedeutung ist: ich auch. Nur das Ende fand ich misslungen, wenn man da das Friede Freude Eierkuchen-Streben hätte fallen lassen, wäre erheblich mehr drin gewesen (Sahira als Gegner von Rhodan/Atlan, weil sie um ihr Überleben kämpft ... ich hab das damals glaube ich auch ausgeführt).
Aber das ist Pipifax im Vergleich zum Terminus' Ende.
Wenn du omnipotente Figuren erfinden (zum Schluss sprangen die beiden gezielt in Zeit und Raum, konnten sogar in bestimmte alternative Zukünfte wechseln) und die Erinnerungen/Aufzeichnungen innerhalb eines ganzen Sonnensystems verändern lassen musst, um deine Geschichte hinzukriegen, dann ist einfach definitiv was falsch.
Terminus war in meinen Augen eine Geschichte, die ohne Rhodan als zentralen Handlungsträger besser funktioniert hätte. Dann hätte man z.B. diesen Reset problemlos vermeiden können.

Na ja was soll's, Terminus ist so belanglos wie jede andere Miniserie oder das durchschnittliche Taschenbuch.
Außer wenn man jetzt unbedingt diesen Plutinowächtercyno in die EA einbringen will. Aber wozu sollte man das?
Braucht man unbedingt diese Superraumzeithüpfer in der EA? Brrr, nöö.
Worin liegt denn irgendeine Bedeutung, dass es möglicherweise drei Imagi (Imagen?) gegeben haben soll?
Schade (in meinen Augen), dass man Schmitt unbedingt skrupelloser machen musste (der Schwarm kommt in zehn Jahren, wird Unmengen an Toten und Zerstörung bereiten, aber besser halten wir das geheim). Für mich funktioniert der Schwarmzyklus besser, wenn die Cynos ebenfalls von der Wiederkehr des Schwarms überrascht wurden. (Naja, im Endeffekt hat es natürlich auch ES skrupelloser gemacht.)

Solares Imperium, die alten Zyklen ... sind für mich mit mehr Mut zu anderen Handlungsträgern verbunden. Irgendwie stand wohl im Kasten meistens der Rhodan drin, aber die Haupthandlung wickelten doch häufig die anderen ab.
Zu Terminus' Zeiten lebten z.B. noch Goratschin, Tschubai, Lloyd. Cascal. Zwiebus. Corello ... Da hätte mich ein Wiedersehen gefreut. Anson Argyris okay. Deighton ... okay (obwohl der sich eigentlich zu der Zeit vernünftig wie Mercant verhielt und nicht in Person in Einsätze ging).
Aber Rhodan, Gucky, Tolot -- sind doch so ausgelutscht in der Zwischenzeit. Saedelaere -- naja, verstehe schon, warum man mit dem spielen will (aber für mich eben eine Voltz-Figur und NimmterdieMaskeabNimmterderMaskeab finde ich nur kindisch).
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

Fairy tales do not give the child his first idea of bogey. What fairy tales give the child is his first clear idea of the possible defeat of bogey. The baby has known the dragon intimately ever since he had an imagination. What the fairy tale provides for him is a St. George to kill the dragon.
― G.K. Chesterton

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Trevor Casalle 839 » 3. November 2017, 12:00

Günther Drach hat geschrieben:Wenn du omnipotente Figuren erfinden (zum Schluss sprangen die beiden gezielt in Zeit und Raum, konnten sogar in bestimmte alternative Zukünfte wechseln) und die Erinnerungen innerhalb eines ganzen Sonnensystems verändern musst, um deine Geschichte hinzukriegen, dann ist einfach definitiv was falsch.
Du kritisierst letztlich ES und die große Zeitschleife. Nun, ES gibt es in der EA nicht mehr und die große Zeitschleife ist auch Geschichte.

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Günther Drach
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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Günther Drach » 3. November 2017, 12:06

Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:Wenn du omnipotente Figuren erfinden (zum Schluss sprangen die beiden gezielt in Zeit und Raum, konnten sogar in bestimmte alternative Zukünfte wechseln) und die Erinnerungen innerhalb eines ganzen Sonnensystems verändern musst, um deine Geschichte hinzukriegen, dann ist einfach definitiv was falsch.
Du kritisierst letztlich ES und die große Zeitschleife. Nun, ES gibt es in der EA nicht mehr und die große Zeitschleife ist auch Geschichte.
Das ist auch ein Pluspunkt der alten Zyklen, des Solaren Imperiums -- da hat noch keiner was von einer großen Zeitschleife gewusst. (ups, Smiley vergessen. :D )
Für mich immer noch die grausigste Idee der ganzen Serie. Okay, Seite an Seite mit dem Thez-Komplex.

(Diese Zeitschleife -- ich hab mir immer gedacht, dass Delorian ES immer mit Infohäppchen gefüttert hat, dass ES also nicht wußte, wohin ihn der Weg führt, nur welchen nächsten Schritt er zu tun hat.
Aber wenn er sich über den weiteren Verlauf bewusst war und sich darüber bewusst war, dass er den Verlauf ändern konnte -- ist ES dann nicht ein skrupelloser, gewissenloser Mistkerl, weil er Katastrophen wie die Schwarmkrise einfach passieren ließ?)
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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Arthur Dent » 3. November 2017, 13:30

Günther Drach hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben: Vielleicht stehe ich mit der Meinung allein, aber mir gefiel Arkon besser als Terminus.
Nicht dass es irgendjemand wundern würde oder gar von Bedeutung ist: ich auch. Nur das Ende fand ich misslungen, ...
Ich stimme Euch zu. :st:

Neben der brillianten Idee, ein Element aus den Anfängen der Serie ins Licht zu rücken, bescherte uns Arkon aber auch einige sehr gute Einzelromane. Hüter der Gedanken (10) und Palast der Gedanken (4) waren klasse!

Zu den oben von verschiedener Seite gemachten Beiträgen zu Miniserien allgemein, mit welchen Elementen sie platziert werden und den Erfolg solcher Reihen auch noch eine Anmerkung.

Es werden sich durchaus Gedanken zur Zielgruppe einer Miniserie gemacht. So hörte ich es auf diversen Cons von beteiligten Autoren. Wie man den Reaktionen hier im Forum entnehmen kann, scheinen einige der Zielgruppe anzugehören, andere eher nicht. Heißt das dann, dass die Überlegungen seitens der Verantwortlichen falsch waren? Nö! Es wird nur eine uralte Forumsweisheit bestätigt. Man kann es nicht allen Recht machen.

Eine Miniserie erfüllt, unabhängig vom eigenen Erfolg, oder dem "Zuspruch", den sie erzielt, aber auch noch einen anderen Zweck. Sie hält die Marke Perry Rhodan am Leben. Sie zeigt Präsenz. Wer heute im Buch- und Zeitschriftenhandel auf ein Perry Rhodan-Heft der EA oder NEO stößt, wird von der Numerik der Fortsetzungen schlicht erschlagen. Und er/sie sieht eben "nur" 2 Produkte. Miniserien sollen die Präsenz erhöhen. Sie zeigen, dass Perry Rhodan nicht nur aus einer endlos laufenden Serie besteht, die sich an "Eingeweihte" wendet. Miniserien zeigen, dass es auch immer wieder etwas neues gibt. Mögliche Einstiegspunkte in den PR-Kosmos. Möglicherweise ist das zeigen von etwas Neuen sogar wichtiger als der Erfolg dieser Serie an sich.

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von nanograinger » 3. November 2017, 16:34

Tennessee hat geschrieben:...
2) Ist Rhodan für die Miniserien unentbehrlich?
Ich glaube ja, da er als Namensgeber der Serie die wichtigste inhaltliche und (serien)definitorische Klammer darstellt. Ich möchte ihn (ebenso wie die Unsterblichen) auch gerne in den Mini-Serien erlesen/erleben. Muss er aber zugleich der Haupthandlungsträger sein? Für mich nicht wirklich. ....
Unter anderem hierzu hatte ich im Spoiler zu Terminus 10 etwas geschrieben:
Spoiler:
Ich möchte noch ein paar allgemeine Bemerkungen zu PR-Miniserien loswerden, da ja die nächste schon in der Ausgestaltung ist.

Die Miniserien haben ja überschaubare Länge, und man könnte eigentlich erwarten, dass über diese Länge eine nicht nur konsistente, sondern auch plausible Handlungsentwicklung möglich sein sollte, ohne "Füllromane" und "seltsame" Handlungsentscheidungen der Protagonisten (die sich dann als von außen gesteuert herausstellen). Leider klappt das aber nicht so wirklich, wenn ich die Erfahrungen mit Stardust, Arkon, und nun Terminus anschaue. Wenn ich mich nun frage, woran das liegt, so scheinen mir die Gründe dafür nicht bei den jeweiligen Expokraten zu liegen. Statt dessen gibt es doch sehr viele Anforderungen von Seiten der Redaktion, scheint mir. Man möchte neue Autoren ausprobieren, die mit dem Serienhintergrund vielleicht nicht so vertraut sind. Man möchte diverse Schauplätze und Personen ins Spiel bringen, um die jeweiligen Fans unter den Lesern zum Kauf zu motivieren. Andererseits soll peinlich vermieden werden, dass die Handlung der Miniserie für das Verständnis der Handlung der Hauptserie wesentlich wird.

Was letzteres bedeutet, kann man an Terminus sehr gut beobachten. Sowohl der Anfang als auch der Endpunkt der Terminus-Handlung ist innerhalb der damaligen EA-Serie "verankert". Es gibt zwar ein bisschen Freiheit, weil in der damaligen Hauptserie natürlich nicht jedes Detail beschrieben wurde, aber trotzdem ist das ein starres Korsett, in das sich die Handlung zwängen muss. Zwangsläufig muss dann die Handlung entweder letztlich "belanglos" sein (überspitzt ausgedrückt), oder aber man wendet (wie sich in Terminus abzeichnet) die Gedächtnislöschung an, (die übrigens neben Perry und Deighton auf Terminus auch noch mindestens Saedelaere, Tolot und Gucky auf der CART RUDO und Anson Argyris auf Olymp betreffen muss. Ein Haufen Arbeit wartet auf die Cynos...).

Die Frage ist, ob nicht eine Miniserie gemacht werden könnte, in der die Anknüpfungspunkte zur Hauptserie eben nicht am Anfang und Ende sind, sondern irgendwo in der Mitte der Miniserie. Also würde so eine Serie im ersten Roman irgendwo im Perryversum ohne konkreten Bezug zu Perry oder anderen Unsterblichen beginnen, die (bisher unbekannten) Protagonisten würden dann bspw. erst im dritten Band mit den "Großkopfeten" in Berührung kommen, und das Finale könnte ebenfalls ohne die üblichen Verdächtigen (zumindest ohne Perry) ablaufen. So wäre die Spannung über den Ausgang der Geschichte viel höher als es in der bisherigen Konstruktion der Fall ist.

Ich weiß: Der übliche Einwand ist, dass dann Perry möglicherweise nicht im Zentrum der Handlung steht. Aber in der EA haben wir gerade einen Zyklusabschnitt, in der mind. 9 Wochen Perry gar nicht auftaucht (PR 2923-2931, danach sind die weiteren Romane noch nicht bekannt), warum soll das also nicht Ähnliches in einer Miniserie möglich sein. Und je nach gewähltem Zeitabschnitt kann man inzwischen in der EA "ausgeschiedene" Personen das Finale bestreiten lassen (Waringer, Tekener, Lloyd, Tschubai, ....).
Inzwischen ist klar, dass zumindest bis PR 2935 Perry Rhodan nicht auftaucht (wobei überraschenderweise in PR 2930 von einem anderen Perry Rhodan erzählt wird). Es könnte evtl.sogar bis PR 2939 dauern, bis der wahre Perry wieder in einem Roman agiert. Das wären dann 16 (+) Romane ohne den wahren Perry. Also geht es doch...

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Kritikaster » 3. November 2017, 22:49

Trevor Casalle 839 hat geschrieben:. Nun, ES gibt es in der EA nicht mehr und die große Zeitschleife ist auch Geschichte.
A) Die Zeitschleife wirkt noch nach in der Weise, dass ES ja nun anders und freier handeln kann und ich als Leser erwarte, dass man das auch merkt.
B) ES gibt es nicht mehr? Das wüsste ich aber.
8-)

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Re: Fazit zu Terminus

Beitrag von Kritikaster » 3. November 2017, 23:01

Thema Bodenständigkeit.
Scheint mir zu wenig definiert.
Die Handlung sollte logisch sein. Ohne Rückgriff auf ........
Ja, wie weit geht das?
Nutzung der wissenschaftlichen Errungenschaften des Perryversums, egal wie phantastisch. Selbstverständlich.
Kein Deus ex. Kein SI. Kein Psigeschwurbel. Oder doch? Mutanten vielleicht?
Was ist denn im Perryversum eigentlich bodenständig?
8-)

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