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Arthur Dent
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Hauptpersonen:
Perry Rhodan – Der Großadministrator erfährt von den Plänen der Cynos.
Takayo Sukurai – Die Leibwächterin zeigt ihre wahren Absichten.
Gucky – Der Mausbiber ist richtig zornig.
Darren Zitarra und Juki Leann – Die Zeitspringer finden zu ihrer wahren Bestimmung.

Perry Rhodan bleiben 60 Minuten, um Caruso eine Antwort zu geben. Der Plan des Cynos sieht vor, dass Schmitt und Nostradamus gefunden und ausgeliefert werden müssen. Sollte Rhodan die beiden Brüder nicht binnen eines Monats finden, würden die Kontra-Cynos sicherheitshalber das Solsystem zerstören, um die Milchstraße zu retten. Takayo Sukurai kommt Rhodans Antwort zuvor. Sie manipuliert den telepathischen Sender im Körper eines der Raumsoldaten. Ein starkes Signal verlässt Terminus trotz der Abschirmung. Die Position des Machtzentrums der Kontra-Cynos ist nicht länger geheim. Arma Aylom betritt die Zelle und trifft auf Takayo Sukurai, die sich als Cyno endgültig zu erkennen gibt. Im Zweikampf tötet sie Aylom, die zu einem Obelisken wird.

Auf der CART RUDO haben drei Pro-Cynos das Schiff aus der Gewalt der Kontras befreit. Mit der unfreiwilligen Hilfe von Alaska Saedelaere. Der Maskenträger mobilisiert die Besatzung der CART RUDO. Icho Tolot und Gucky werden befreit. Der Ilt war von den Kontra-Cynos in einer Zelle mit Anti-Psi-Strahlern isoliert worden.

Inzwischen muss Perry Rhodan wohl oder übel den Plänen seiner ehemaligen Leibwächterin folgen. Die Cyno will eines der Raumschiffe mit einem modifizierten Hyperinmestron kapern. Sie benötigt Renier Bievres Hilfe, die der Zeitspringer und die CART RUDO als Rückendeckung. Sie verlassen die Zelle, befreien die terranischen Raumsoldaten des kleinen Kommandotrupps und schlagen sich zu einer Rohrbahn durch, der sie zu einem Transmitter bringen soll. TERMINUS-ALPHA wird evakuiert. Die Psi-Kräfte von Takayo Sukurai machen ihnen den Weg frei. Niemand hält sie auf. Und wenn doch, kann die Cyno das Hindernis beseitigen. Das Ziel ist einer der Raumhäfen auf SCHMIEDE. Unterwegs quetscht Rhodan ein paar Informationen aus Takayo Sukurai heraus. Caruso hat nur bei zwei Aspekten die volle Wahrheit gesagt. Es gibt zwei Fraktionen unter den Cynos und der Schwarm wird kommen. Alles andere wurde arrangiert. Juki Leann hat Rhodan im Auftrag von Caruso eine andere Wirklichkeit gezeigt, damit der Terraner mit den Kontra-Cynos zusammenarbeitet.

Rhodan erfährt, dass die Cynos seit einer Million Jahren auf die Rückkehr des Schwarms warten, um ihn zurückzuerobern. In dieser Zeit haben sich andere Cynos abgespalten. Die Kontra-Cynos wollen den Schwarm in die Milchstraße integrieren und sich zu den Herrschern der Sterneninsel aufschwingen. Mit dem Hyperinmestron soll der Schmiegeschirm um den Schwarm geknackt werden, um die Götzen und die Steuerwelten des Schwarms angreifen zu können. Die Söldner sollen dies bewerkstelligen. Die Kontra-Cynos werden auch Sol vernichten, um die Anführer der Pro-Cynos, Schmitt und Nostradamus, zu töten. Vor den beiden Brüdern haben die Kontra-Cynos sehr viel Respekt. Schmitt und Nostradamus könnten auf einen Schlag tausende oder gar zehntausende Kontra-Cynos töten. Takayo Sukurai hat sich auf die Spur der Kontra-Cynos begeben. Von Wloto Gribsen sollte sie aktuelle Informationen von Nosmo erhalten. Sie wusste nicht, das Tezen Sadinoha ein Kontra-Cyno war. Wloto Gribsen hat mit seiner Restsubstanz die Zeitspringer durchdrungen und damit sogar Rhodans Plan, das Solsystem zu schützen, unterstützt. Im Arcane-System hat sie drei Brüder an Bord der CART RUDO geholt. Beinahe wären sie aufgeflogen, weil die Zeitspringer von Cynos angezogen werden.

Während Rhodan und die anderen hoffen, nach SCHMIEDE zu gelangen, versuchen Galbraith Deighton und der Vario-400 in der Maske des Tom Bistamurtis nach TERMINUS-ALPHA zu gelangen. Mit einem Transporter sind sie fast am Ziel, als das Schiff kehrt macht und nach SCHMIEDE fliegt. Ihnen ist die Evakuierung dazwischengekommen. Auch Darren Zitarra und Juki Leann machen eigene Pläne. Die Zeitspringerin erkennt in den blauen Kristallen auf ihrer Haut ein Muster. Sie weiß plötzlich, dass die Partikel aus kristallisierter Eiris bestehen.

Per Transmitter gelangen Takayo Sukurai, Perry Rhodan und die anderen nach SCHMIEDE. Zuvor ist es dem Unsterblichen gelungen, mit Gucky unbemerkt von der Cyno in Kontakt zu treten. Auf SCHMIEDE tasten sie sich an einem Cyno-Schiff namens TAGIRA heran. Auf dem Raumhafen steht auch die CART RUDO. Gucky schafft für Rhodan und die anderen Kampfanzüge und Waffen heran. Takayo Sukurai will mit Gucky die Absperrung deaktivieren, die das Schiff mit dem Hyperinmestron schützt. Sie versagt, wird bewusstlos und mit ihr der Ilt. Terminus-Truppen nehmen die Gruppe unter Beschuss. Auch Tolot und andere Unterstützungskräfte aus der CART RUDO sind eingekreist. Inzwischen sind Galbraith Deighton und der Vario-400 auf Rhodan und die anderen aufmerksam geworden. Der Vario-400 entdeckt den Sender, der die TAGIRA abschirmt. Er opfert sich und sprengt ihn in die Luft. Auch die beiden Zeitspringer tauchen auf. Juki Leann sagt Rhodan, dass sie eine Vision gehabt hätte. Sie unterbreitet Rhodan einen Plan, um die Cynos zu überlisten.

Endlich kann die TAGIRA gekapert werden. Caruso meldet sich und bezeichnet Sukurai als eine Imago. Mit Bluffs versucht der Kontra-Cyno Rhodan und die anderen aufzuhalten. Sie starten aber dennoch von SCHMIEDE und Bievre setzt das Hyperinmestron ein, um den Schutzschirm um Terminus zu beseitigen. Eine Flotte der Pro-Cynos erscheint und greift alle Welten von Terminus an. Dabei sterben auch zahlreiche Söldner. Rhodan kann endlich Takayo Sukurai überlisten. Die Zeitspringer haben Bievre in die Vergangenheit transportiert, so dass der Wissenschaftler Zeit hatte an einem Generator zu arbeiten, der das ganze Schiff mit Hyperenergie flutet und auch eine Cyno außer Gefecht setzen kann. Takayo Sukurai wird in eine Psi-gesicherte Zelle gesperrt. Mit dem Hyperinmestron greift Rhodan die Schiffe der Pro-Cynos an. Er zerstört sie nicht, erregt aber so deren Aufmerksamkeit. Schmitt meldet sich. Rhodan verhandelt mit dem Anführer der Pro-Cynos. Das Töten der Söldner muss aufhören. Die Kontra-Cynos hingegen werden nicht verschont. Die TAGIRA, als das letzte verbliebene Schiff mit einem Hyperinmestron wird manipuliert. Es soll zur Explosion gebracht werden.

Caruso greift mit seinen Psi-Kräften Perry Rhodan an. Auf einer mentalen Ebene entbrennt ein Zweikampf. Gucky kommt zur Hilfe. Parallel dazu haben die Pro-Cyno inzwischen TERMINUS-ALPHA zerstört. Das letzte was Rhodan sieht, ist, wie Caruso zu einem Obelisken wird. Einer von unzähligen in einem riesigen Feld von Obelisken, die keine Schatten werfen.

Schmitt will mit Rhodan gemeinsam gegen den Schwarm vorgehen. Die Verdummung kann man nicht stoppen. Rhodan will die Milchstraße mobilisieren. Er nimmt Takayo Sukurai als Beweis mit ins Solsystem. Schmitt ist überraschend einverstanden. Die TAGIRA wird zerstört. Die CART RUDO tritt die Heimreise an. Zuvor meldet sich Schmitt. Er wird den Schirm um Terminus wieder errichten. Die abgeschotteten Terraner und andere Entführte können dort eine eigene Zivilisation aufbauen.

Auch die beiden Zeitspringer wissen, was sie tun werden. Sie suchen Schmitt auf. Mit neun alten Cynos transferiert sich die Gruppe in den Kuiper-Gürtel. Dazu jede Mange technisches Gerät. Danach springen die Zeitspringer nach Wanderer und treffen Homunk. ES hat die beiden benutzt, um die Zeitlinie zu wahren.

Rhodan sucht Takayo Sukurai in der Zelle auf. Die Ruhe seiner Gefangenen macht Rhodan misstrauisch. Zu Recht. Sie hat noch ein Ass im Ärmel. Die CART RUDO nimmt Kurs auf den Kuiper-Gürtel. Die neun Cynos dort haben einen Psi-Block gebildet und ein mächtiges psionische Netz vom Umfang des Solsystems gebildet. Noch während Rhodan mit seiner ehemaligen Leibwächterin spricht, verschwinden seine Erinnerungen. Die neun Cynos sterben bei der Aktion, Rhodan und den anderen eine neue Erinnerung zu geben. Und als das geschehen ist, war alles nur ein harmloser Ausflug der CART RUDO zum Rande des Solsystems. Takayo Sukurai verspricht ihm als letztes, dass sie sich eines Tages wiedersehen werden.

5. September 1523 NGZ. Perry Rhodan hat seine Erinnerung wieder. Zu gerne würde er jetzt mit jemanden reden, der damals dabei war. Professor Voss reißt den Unsterblichen aus seinen Gedanken. Als Rhodan verwirrt aufblickt, sieht er Takayo Sukurai vor sich. Sie lächelt ihn an und sagt, dass sie es doch versprochen hatte, dass sie sich wiedersehen würden. Bevor Rhodan etwas sagen kann, steht wieder Jonathoan Voss vor ihm.
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Arthur Dent
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Sorry für den späten Spoiler. Ich war die letzten Tage auf beruflicher Fortbildung. Den Roman habe ich heute im Zug gelesen und jetzt schnell die Zusammenfassung getippt. Die hätte auch doppelt oder dreifach ausfallen können. Ich habe doch einiges gekürzt oder weggelassen. Meine Ansichten zu dem Roman werde ich später äußern. Muss das erst mal sacken lassen.
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Nein , diesen Spoiler lese ich noch nicht. :wub: :nein:
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Yman
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Arthur Dent hat geschrieben: Den Roman habe ich heute im Zug gelesen und jetzt schnell die Zusammenfassung getippt. Die hätte auch doppelt oder dreifach ausfallen können. Ich habe doch einiges gekürzt oder weggelassen. Meine Ansichten zu dem Roman werde ich später äußern. Muss das erst mal sacken lassen.


Geht mir ähnlich, vor allem, da die Enttäuschung etwas überwiegt. Ich habe den Roman vor einer Stunde zu Ende gelesen, und ich hatte irgendwie mehr erwartet. Die Zeitspringer fand ich am Ende sehr, sehr enttäuschend. Das hat sich während des Zyklus sehr negativ entwickelt. Auch das beiläufige Opfer des Vario-400 hat mich sehr kalt gelassen. Gedacht war das sicher anders, da man dem Vario-400 eine herzergreifende Lebensgeschichte verpasst hatte, wie auch den Zeitspringern, nur liegen diese Romane eben schon Wochen zurück, und im letzten Band der Serie hat da bei mir nichts mehr nachgewirkt.

Der Roman scheitert für mich daran, dass den in der Serie aufgebauten Figuren kaum noch Raum gegeben wird, weder dem Vario-400, noch den Zeitspringern, noch dem Gegenspieler Caruso. Stattdessen rennt Perry der Super-Cyno Takayo Sukurai hinterher und stellt dumme Fragen, damit die Super-Cyno den Erklärbär geben kann. An der Raumschlacht bzw. dem Kampf um das Terminus-Systems war auch nichts Spannendes, vor allem auch, da das Hyperinmestron in nullkommanichts zur Allzweckwaffe umfunktioniert wurde.

Neben der Langeweile stört mich auch die Künstlichkeit der Konstruktion. Übermächtige Wesen kämpfen gegeneinander, manipulieren dabei die niederen Wesen, fast schon bis zum Gehtnichtmehr, z.B. Menschen, die eigentlich nur noch als Kanonenfutter gebraucht werden, aber irgendwie muss dem Leser noch glaubhaft gemacht werden, dass Perry und seine Freunde nicht bloß ohnmächtige Zuschauer dieses Kampfes sind, aber das hat für mich nicht funktioniert.

Perry kommt mir vor, wie der Torpfosten beim Fußballspiel, dem, ebenso wie den Zuschauern, ernstlich glaubhaft gemacht werden soll, dass er wirklich mitspielt, indem man ab und zu gegen den Pfosten schießt und den Ball von dort aus ins Tor gehen lässt.
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Günther Drach
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Klingt jetzt aber nicht so begeistert/nd.
Hmm, ich hab jetzt fünf Tage, mir zu überlegen, ob ich mir das Heft kaufe. Wahrscheinlich, damit ich die zwölf komplett habe. Sind ja nette Titelbilder dabei.
Also sorgen neun Cynos dafür, dass alle Erinnerungen der letzten Wochen gelöscht, geändert oder was werden? Ach, jetzt macht dieser Quark von wegen Null Aufzeichnungen Sinn -- sonst würde das Ganze ja nicht funktionieren. Gott, ist das alles konstruiert.
Und was ist mit Argyris?

Hat Anton wenigstens Schmitt einigermaßen gut getroffen? Ist eine fantastische Voltz-Figur. Wird zwar zum Völkermörder, aber das gewissenlose Abmetzeln der Kontra-Cynos scheint mir bei ihm untypisch (vgl seine anfängliche Unfähigkeit die Imaginären zu töten).

Und was hat's jetzt mit "OMG, was hab ich getan?" auf sich? Was hat er nun getan?

Gab's den Begriff Eiris eigentlich um PR400 schon?
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Yman
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Günther Drach hat geschrieben:Hat Anton wenigstens Schmitt einigermaßen gut getroffen? Ist eine fantastische Voltz-Figur. Wird zwar zum Völkermörder, aber das gewissenlose Abmetzeln der Kontra-Cynos scheint mir bei ihm untypisch (vgl seine anfängliche Unfähigkeit die Imaginären zu töten).


Wirklich gut getroffen fand ich in diesem Roman, mit Ausnahme von Tolot in einer kleinen unbedeutenden Nebenrolle (im grünen Anzug!!!), überhaupt keine Figur. :(

Günther Drach hat geschrieben:Und was hat's jetzt mit "OMG, was hab ich getan?" auf sich? Was hat er nun getan?


Das habe ich mich am Ende von Band 12 auch gefragt. ;)
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Alexandra
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Günther Drach hat geschrieben: Hmm, ich hab jetzt fünf Tage, mir zu überlegen, ob ich mir das Heft kaufe.
[...]
Und was hat's jetzt mit "OMG, was hab ich getan?" auf sich? Was hat er nun getan?

Sicherlich ist es hierzu hilfreich, den Roman zu lesen. :mellow:

Günther Drach hat geschrieben: Gab's den Begriff Eiris eigentlich um PR400 schon?

Das führt aber in die Irre: Sinnvoller wäre die Fragestellung, ob es schon eine Eiris gab. Und das ist der Fall, auch wenn der Begriff später erst in die Serie kam.
Mit der gleichen Logik könnte man alle nach 400 geschriebenen Romane nur anerkennen, wenn sie dem Stand von 400 entsprechen.

Ich habe den Roman erst angelesen, ich habe jetzt keine Zeit. Erfahrungsgemäß bettet UA seine Bedeutungsebene in die Mann-Frau-Ebene ein (wie am Ende der Sternengruft), sicher lohnt es sich, die Gespräche mit Sukurai daraufhin zu lesen.
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Günther Drach
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was ist eine mann-frau-ebene?
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Yman
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Alexandra hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben: Hmm, ich hab jetzt fünf Tage, mir zu überlegen, ob ich mir das Heft kaufe.
[...]
Und was hat's jetzt mit "OMG, was hab ich getan?" auf sich? Was hat er nun getan?

Sicherlich ist es hierzu hilfreich, den Roman zu lesen. :mellow:


Nicht wirklich.

Spoiler:
Auf S. 41 hadert Rhodan mit sich. Da steht dann auch der Spruch, "Mein Gott", murmelte Perry Rhodan, "was habe ich getan?" Er wollte das Solsystem in die Zukunft versetzen, um einen Krieg zu verhindern, doch nun hat er den Tod in das Terminus-System getragen. Weil die Pro-Cynos, die ihm heimlich gefolgt sind, rücksichtlos angreifen.

Auf S. 62, im Jahr 1523 NGZ, als die Erinnerungen zurückkehren, relativiert sich das alles wieder ganz erheblich: "Nein, er hatte richtig gehandelt, abgesehen davon, dass er gar keine andere Wahl gehabt hatte."


Eigentlich war er nur ein Torpfosten.
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Alexandra
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Yman hat geschrieben:
Spoiler:
Auf S. 41 hadert Rhodan mit sich. Da steht dann auch der Spruch, "Mein Gott", murmelte Perry Rhodan, "was habe ich getan?" Er wollte das Solsystem in die Zukunft versetzen, um einen Krieg zu verhindern, doch nun hat er den Tod in das Terminus-System getragen. Weil die Pro-Cynos, die ihm heimlich gefolgt sind, rücksichtlos angreifen.

Auf S. 62, im Jahr 1523 NGZ, als die Erinnerungen zurückkehren, relativiert sich das alles wieder ganz erheblich: "Nein, er hatte richtig gehandelt, abgesehen davon, dass er gar keine andere Wahl gehabt hatte."


Eigentlich war er nur ein Torpfosten.

Das hört sich für mich aber nach einer legitimen Überlegung an.
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Re: Spoiler Terminus 12: Der Plan der Cynos, von Uwe Anton

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 22. September 2017, 21:51

Trevor Casalle 839
Yman hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben: Den Roman habe ich heute im Zug gelesen und jetzt schnell die Zusammenfassung getippt. Die hätte auch doppelt oder dreifach ausfallen können. Ich habe doch einiges gekürzt oder weggelassen. Meine Ansichten zu dem Roman werde ich später äußern. Muss das erst mal sacken lassen.


Geht mir ähnlich, vor allem, da die Enttäuschung etwas überwiegt.

Immer mit der Ruhe.

Man muss den Roman ein wenig sacken lassen.

Im ersten Augenblick - gestern - nach dem Ende des Romans war ich auch erschlagen. Es war zuviel für einen Roman. Ansonsten aber ist es Uwe Anton sehr gut gelungen, alle Fäden zusammenzuführen. Und je länger der Roman zurückliegt, umso besser wird er...

.
Zuletzt geändert von Trevor Casalle 839 am 22. September 2017, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Spoiler Terminus 12: Der Plan der Cynos, von Uwe Anton

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 22. September 2017, 21:55

Trevor Casalle 839
Günther Drach hat geschrieben:Gab's den Begriff Eiris eigentlich um PR400 schon?

Nö, auch die Cynos wussten ja nicht, was das ist.

Ganz nebenbei wissen wir nun, was mit Julian Tifflor auf seiner Jahrmillionenwanderung geschehen ist - dass er so zum Boten von ES wurde - und dass er geradezu zwangsläufig zu den Atopen gehen musste...

Re: Spoiler Terminus 12: Der Plan der Cynos, von Uwe Anton

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 22. September 2017, 21:58

Trevor Casalle 839
Alexandra hat geschrieben:Erfahrungsgemäß bettet UA seine Bedeutungsebene in die Mann-Frau-Ebene ein (wie am Ende der Sternengruft), sicher lohnt es sich, die Gespräche mit Sukurai daraufhin zu lesen.

Du hast voll ins Schwarze getroffen.

Allerdings wird dies erst in den letzten zeilen des Romans klar....

Re: Spoiler Terminus 12: Der Plan der Cynos, von Uwe Anton

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 22. September 2017, 22:00

Trevor Casalle 839
Günther Drach hat geschrieben:Klingt jetzt aber nicht so begeistert/nd. Hmm, ich hab jetzt fünf Tage, mir zu überlegen, ob ich mir das Heft kaufe.

Kauf ihn besser nicht. Die Gefahr, dass du erschlagen wirst von all den Entwicklungen und Neuigkeiten im Roman ist einfach zu groß.

Wer möchte schon von ES und seinen Plänen lesen. Yman geht es ja genauso.
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Wer möchte schon von ES und seinen Plänen lesen. Yman geht es ja genauso.

Ich. Ich habe nur keine Zeit.
Wenigstens habe ich jetzt eine klarere Idee, warum UA zwischendrin plötzlich so eng mit Wim Vandemaan zusammensteckte. Das hatte ich nicht kapiert bzw, rein auf die gemeinsamen Auftritte auf der Phantastika zurückgeführt. .
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Tostan
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Auch das beiläufige Opfer des Vario-400 hat mich sehr kalt gelassen. Gedacht war das sicher anders, da man dem Vario-400 eine herzergreifende Lebensgeschichte verpasst hatte.


Es war von Anfang an geplant,
Spoiler:
dass der Vario 400 sterben wird, weil er sich fürs Team opfert. Und für dieses Opfer hat er eine gute Lebensgeschichte verdient.


:aa:

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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:Klingt jetzt aber nicht so begeistert/nd. Hmm, ich hab jetzt fünf Tage, mir zu überlegen, ob ich mir das Heft kaufe.

Kauf ihn besser nicht. Die Gefahr, dass du erschlagen wirst von all den Entwicklungen und Neuigkeiten im Roman ist einfach zu groß.

Wer möchte schon von ES und seinen Plänen lesen. Yman geht es ja genauso.


Kaud ihn doch. 1. bist du jha Sammler und 2. kannst nach dem Lesen sagen: Hab ich doch gleich gewusst... :D

:aa:
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Alexandra
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Tostan hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Kauf ihn besser nicht. Die Gefahr, dass du erschlagen wirst von all den Entwicklungen und Neuigkeiten im Roman ist einfach zu groß.


Kauf ihn doch. 1. bist du ja Sammler und 2. kannst nach dem Lesen sagen: Hab ich doch gleich gewusst... :D

Außerdem hat so ein Heft noch nie einen erschlagen. Ist ja viel zu leicht dazu.
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Tostan hat geschrieben:
Auch das beiläufige Opfer des Vario-400 hat mich sehr kalt gelassen. Gedacht war das sicher anders, da man dem Vario-400 eine herzergreifende Lebensgeschichte verpasst hatte.


Es war von Anfang an geplant,
Spoiler:
dass der Vario 400 sterben wird, weil er sich fürs Team opfert. Und für dieses Opfer hat er eine gute Lebensgeschichte verdient.


Das habe ich schon verstanden, was ihr vorhattet, aber es hat bei mir nicht funktioniert. Gedacht war das sicher anders, dass es die Leser nicht kalt lässt, wenn der Vario-400 sich opfert. Der Vario-400 hatte seine Lebensgeschichte, aber die liegt schon einige Wochen zurück und die war mir in dem Moment in Band 12 total egal. Im Roman geschieht das alles beiläufig, und es hat mich kalt gelassen. Ich habe mir einfach nur gedacht, wie konstruiert das alles ist, und dann rasch weiter gelesen.
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Yman hat geschrieben:Das habe ich schon verstanden, was ihr vorhattet, aber es hat bei mir nicht funktioniert. Gedacht war das sicher anders, dass es die Leser nicht kalt lässt, wenn der Vario-400 sich opfert. Der Vario-400 hatte seine Lebensgeschichte, aber die liegt schon einige Wochen zurück und die war mir in dem Moment in Band 12 total egal. Im Roman geschieht das alles beiläufig, und es hat mich kalt gelassen. Ich habe mir einfach nur gedacht, wie konstruiert das alles ist, und dann rasch weiter gelesen.


Also, das schubweise Lesen hat mir bei der Miniserie auch am meisten gebracht. Deshalb hänge ich momentan geruhsam in der Mitte von 10 fest und habe keinerlei Interesse, das jetzt gewaltsam durchzuquetschen, die nächsten Ferien sind ja schon in anderthalb Wochen.
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Man muss den Roman ein wenig sacken lassen.
Und je länger der Roman zurückliegt, umso besser wird er...
.

Legte gestern den Roman beiseite, schaute in diesen Thread und dachte: Okay, versuch ich's mal mit sacken lassen.
Heute frage ich mich, was denn da sacken sollte.
Die "Auflösung"? Der gesamte Zyklusverlauf?
Was geschah also in diesen drei Monaten, an die sich Perry erst jetzt wieder erinnert? Er wurde kurzzeitig in die Auseinandersetzung Pro und Kontra einbezogen. Da das keine Auswirkungen auf die EA haben durfte wurde alles durch ES Eiris und Cyno-Psi wieder glattgebügelt. Ende.
Einzelne Geschichten waren gut geschrieben aber der gesamte Minizyklus konnte mich nicht einfangen. Ohne genau zu wissen, woran das liegt, fällt mir vor allem das immer wieder auftauchende Gefühl ein, es mit etwas extrem Konstruierten zu tun gehabt zu haben.
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Ce Rhioton
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Ist nicht letztlich jede fiktive Romanerzählung "konstruiert"?
Die Frage ist doch: Lasse ich es zu, mich meines Lesevergnügens selbst zu berauben oder bin ich dazu bereit, mein analytisches Planhirn für die Dauer von zwei Stunden in den Standby-Betrieb zu versetzen, um mich mit Spannungslektüre belohnen zu dürfen?

Ich habe mich dazu entschieden, halte die Auflösung der Miniserie für clever konstruiert und werde mich gewiss nicht über ein knappes halbes Jahr des Lesevergnügens beklagen.

:D
Die Zeit bleibt Sieger

Re: Spoiler Terminus 12: Der Plan der Cynos, von Uwe Anton

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 23. September 2017, 15:07

Trevor Casalle 839
Ce Rhioton hat geschrieben:Ich habe mich dazu entschieden, halte die Auflösung der Miniserie für clever konstruiert und werde mich gewiss nicht über ein knappes halbes Jahr des Lesevergnügens beklagen.

:D

Ich sehe es genauso. Uwe hat dermaßen viel in die Miniserie (und in den Roman) hineingelegt, dass ich jetzt immer noch Neues finde. Immer noch, obwohl ich den Roman vorgestern abend gelesen hatte. Wahnsinn!
:st:
Uwe hat sogar der Erstauflage einige neue Handlungsperspektiven und Ergänzungsmöglichkeiten verschafft, ohne mit der Erstauflage zu interferieren und ohne den Exposé-Autoren der Erstauflage dazwischenzufunken. Ob die das dann nutzen werden, ist eine offene Frage.
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Tostan
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Yman hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Auch das beiläufige Opfer des Vario-400 hat mich sehr kalt gelassen. Gedacht war das sicher anders, da man dem Vario-400 eine herzergreifende Lebensgeschichte verpasst hatte.


Es war von Anfang an geplant,
Spoiler:
dass der Vario 400 sterben wird, weil er sich fürs Team opfert. Und für dieses Opfer hat er eine gute Lebensgeschichte verdient.


Das habe ich schon verstanden, was ihr vorhattet, aber es hat bei mir nicht funktioniert. Gedacht war das sicher anders, dass es die Leser nicht kalt lässt, wenn der Vario-400 sich opfert. Der Vario-400 hatte seine Lebensgeschichte, aber die liegt schon einige Wochen zurück und die war mir in dem Moment in Band 12 total egal. Im Roman geschieht das alles beiläufig, und es hat mich kalt gelassen. Ich habe mir einfach nur gedacht, wie konstruiert das alles ist, und dann rasch weiter gelesen.


Wir haben auf die Merk- und Erinnerungsfähigkeit der Leser gesetzt. Beim Großteil hat es den Rückmeldungen nach, die ich erhalten habe, auch funktioniert.... :devil:
scnr

Es tut uns um jeden leid, bei dem es nicht funktioniert hat.
Vielleicht hilft es, wenn du es am Ende der Serie geballt liest.


:aa:
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Ce Rhioton hat geschrieben:Ist nicht letztlich jede fiktive Romanerzählung "konstruiert"?
Die Frage ist doch: Lasse ich es zu, mich meines Lesevergnügens selbst zu berauben oder bin ich dazu bereit, mein analytisches Planhirn für die Dauer von zwei Stunden in den Standby-Betrieb zu versetzen, um mich mit Spannungslektüre belohnen zu dürfen?

Ich habe mich dazu entschieden, halte die Auflösung der Miniserie für clever konstruiert und werde mich gewiss nicht über ein knappes halbes Jahr des Lesevergnügens beklagen.

:D

Ob die "Auflösung" clever ist, hängt von den zuvor platzierten Rätseln ab. Wir hatten die Situation, dass Perry durch ein Ereignis in der aktuellen Seriengegenwart seine Erinnerung zurückerhält. Und zwar an Ereignisse, die Elemente aus zwei Zyklen der Serienvergangeheit miteinander verknüpft. Die Idee, Ereignisse aus dem Schwarmzyklus mit dem Projekt Laurin zu verknüpfen war gut. Und sie war mutig. Und sie war sicherlich aufwändig in der Recherche. Und sie war auch erfolgreich. Denn der Serienkanon wurde gewahrt. Kleinere Ungereimtheiten will ich hier nicht aufbauschen.
Und doch konnte die Auflösung mich nicht überzeugen. Das hat nichts damit zu tun, dass das Ergebnis zu jeder Zeit feststand. Es hat etwas damit zu tun, wie der Weg zur Auflösung gegangen wurde.

Sehe ich einen Columbo an, wird mir in den ersten Minuten alles verraten. Der Täter ist bekannt, das Opfer und sogar die Tatausführung. Aber spannend bleibt bis zum Schluss die Frage, wie Columbo dem Täter auf die Schliche kommt.

Terminus wagte ähnliches. Das Ergebnis war bekannt, die Täter ebenfalls und auch die Opfer. Die Spannung musste sich also aus dem Weg ergeben, den Rhodan beschreiten musste, um zu dem bekannten Ziel zu gelangen. Und hier haperte es für mich. Die Autoren haben mit Leidenschaft das alte Solare Imperium wieder aufleben lassen. Aber Faszination stellte sich bei mir nicht ein. Wir haben Zeitspringer, die mit viel Liebe zu Details eingeführt wurden, und deren Schicksal letztlich von außen bestimmt wurde. Wir haben Zellaktivatorträger gesehen, die zu keiner Zeit die Fäden in der Hand hielten. Sondern die allesamt als Marionetten bewegt wurden.

Was ich jetzt schreibe, werden manche für verrückt halten. Denn trotz meiner kritischen Ansichten hat mir Terminus Lesevergnügen bereitet. Terminus hat bei mir eben nicht "funktioniert". Und herauszufinden, warum es nicht funktionierte, hat mir Spaß gemacht.

Beispielsweise die Zeitspringer. Sie werden als Gegner Rhodans eingeführt, werden mit Fähigkeiten geimpft, die sie für beide (eigentlich drei) Seiten interessant machen und müssen ihren Weg finden. Das gelingt bis Band 12 ganz gut. Und dann zückt Uwe Anton die ES-Karte. Und schon wars aus mit den beiden Figuren. Sie gehen ins Paradies. Jede andere Entwicklung/Auflösung wäre besser gewesen.

Beispielsweise die rote Linie, die Rhodans Handeln (scheinbar) bestimmt. Im Solsystem erfährt Rhodan durch die Zeitspringer von einer möglichen bedrohlichen Zukunft. Er verlässt das Solsystem aber nicht, um dieser Gefahr zu begegnen. Er verlässt das Solsystem aus der Notwendigkeit heraus, das ATG, das durch die Zeitspringer bedroht wird, zu schützen. Und *Schnipp* bekommt er auf Olymp durch seinen SolAb-Chef den Hinweis auf verschwundene Menschen von den solaren Welten. Tausende sind verschwunden, Band 12 spricht von Millionen. Deighton muss ja ordentlich geschlafen haben. Wie dem auch sei. Es ergibt sich eine Spur. Und wieder *Schnipp* werden zwei Datensätze gefunden. Daraus ergibt sich eine Adresse am Ende der Galaxis. Rhodan reist dorthin. Der Rest ist Geschichte. Sorry, aber dieser Aufbau riss mich nicht vom Hocker.
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