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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Soulprayer
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Ich sehe das als "Anreichern des Leseerlebnis".
Besseres Kopfkino halt.
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 599/2874 (<21 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen
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nanograinger
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Susan Schwartz hat geschrieben:.. Ich verstehe, dass euch das stört, aber es ist falsch anzunehmen, dass jeder in der Milchstraße, insbesondere wenn er Wissenschaftler ist, Rhodan sofort erkennt. Oder Gucky. Das wäre terranische Arroganz. ;)
Aber keine Sorge - dieser Kritikpunkt spielt ab Band 3 eh keine Rolle mehr :lol:

Wenn das ab Band 3 keine Rolle mehr spielt, (weil Gucky sich inzwischen sowieso geoutet hat und auch Perry von tefrodischen und terranischen Agenten erkannt sein sollte), dann frage ich mich, warum dieser Punkt für die ersten zwei Romane so krampfhaft eingeführt wurde. Perry hätte auch mit Perücke und Knubbelnase zeitgemäß zur Faschingszeit in Maske auftreten können, Gucky sich in Situationen in nicht eingeweihter Öffentlichkeit im Deflektorfeld verbergen können. Sorry, ich kann einfach den Gedankengang nicht nachvollziehen (vielleicht auch, weil ich selbst Wissenschaftler bin, und das Klischee von Dutzenden verpeilten Klein-Einsteins im Elfenbeinturm für äußerst abgedroschen halte).

Zum Roman:
Dennis Mathiak hat geschrieben:...
Piri Harper und Frank Sulu, das sind meine "Babys", die ich aus dem Bauch heraus entworfen und zu Leben erweckt habe. Sind die auch mit "Plastikfiguren" gemeint? Da bräuchte ich dann mehr Input.

Nein, das sind keine "Plastikfiguren", aber sie sind dennoch weit mehr durch ihre Funktion für den Roman definiert, als durch ihren Charakter, der doch recht gewöhnlich wirkt (echte "Normalos" des NGZ 1550 eben, siehe auch die Diskussion im Heftserie EA-Bereich). Piri Harper hat mich an eine Nebenfigur aus Gary Shteyngarts "Super Sad True Sove Story" erinnert (wer das nicht kennt: Klare Leseempfehlung). Dieser Charakter (ein homosexueller Mann) streamt auch mehrere Stunden am Tag in einem Point-of-View Modus, sogar wenn er es sich gerade von einem "Verehrer" besorgen lässt. Okay, dafür ist PR definitiv zu brav, aber etwas mehr Exzentrik würde schon gehen, selbst wenn Olymp nicht Lepso ist.

Kopfschüttelmoment in diesem Roman: Die Tefroder kontrollieren angeblich den gesamten Hyperfunk aus dem System Boscyks Stern heraus. "Privater" Funk wird geblockt, normaler Handelsfunk soll durchgehen.

Hat sich irgendjemand überlegt, wie das bewerkstelligt werden soll? Haben die Tefroder jedwede Hyperfunkanlage besetzt und dort ein Zensurprogramm installiert? Inklusiver aller privater oder miltärischer Raumschiffe? Was ist mit den Botschaften bspw. der LFG? Haben sie vielleicht sogar einen systemweiten Hyperfunkabsorberschirm installiert? :rolleyes:

Ich verstehe ja, dass die Reaktionen der LFG, des TLD usw. undsofort erst in kommenden Romanen erzählt wird (vermutlich. um die Neuleser nicht mit Komplexität zu überfordern), aber so eine Funkkontrolle hat ja nicht einmal die Sowjetunion oder die DDR in besten Zeiten geschafft.
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Arthur Dent
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nanograinger hat geschrieben:Kopfschüttelmoment in diesem Roman: Die Tefroder kontrollieren angeblich den gesamten Hyperfunk aus dem System Boscyks Stern heraus. "Privater" Funk wird geblockt, normaler Handelsfunk soll durchgehen.

Hat sich irgendjemand überlegt, wie das bewerkstelligt werden soll? Haben die Tefroder jedwede Hyperfunkanlage besetzt und dort ein Zensurprogramm installiert? Inklusiver aller privater oder miltärischer Raumschiffe? Was ist mit den Botschaften bspw. der LFG? Haben sie vielleicht sogar einen systemweiten Hyperfunkabsorberschirm installiert? :rolleyes:

Ich verstehe ja, dass die Reaktionen der LFG, des TLD usw. undsofort erst in kommenden Romanen erzählt wird (vermutlich. um die Neuleser nicht mit Komplexität zu überfordern), aber so eine Funkkontrolle hat ja nicht einmal die Sowjetunion oder die DDR in besten Zeiten geschafft.

Rainer Castor schreibt im Kommentar zu Heft 2713 dazu u.a. folgendes:

Die Reichweite einer Hyperfunksendung wird in erster Linie bestimmt durch die dem Sender zugeführte Leistung. Darin unterscheidet sich der Hypersender nicht von seinem Vorläufer, dem elektromagnetischen Sender. Je mehr Leistung man in ihn hineinpumpt, desto kräftiger sind die Signale, die er ausstrahlt, und desto größer ist seine Reichweite. Großsender, wie z. B. TERRA I in Bayandalay (nordöstlich von Terrania) und THE VOICE OF BOSCYK in Trade City (Olymp), sind schon in Entfernungen von weit über 100.000 Lichtjahren gehört worden ...

Also, THE VOICE OF BOSCYK sollte auf jedem Fall noch zu hören sein. Es sei denn, der unterliegt inzwischen staatlicher Kontrrolle und strahlt sein Nachmittagsprogramm nur noch mit Genehmigung des Argyris aus. :rolleyes:
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Günther Drach
Superintelligenz
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Susan Schwartz hat geschrieben::D (Auch in 2946 finden sich kurze Anspielungen)
Ok, und wir haben ja ein paar Figuren "mitgenommen" - im Nachhinein, quasi ... :unschuldig: Ich wollte schon gern eine kleine Beziehung zur EA herstellen, wenn wir nur 1 Jahr zum neuen Zyklus haben.

Spoiler:
Mala Tsouk und Markus Brand?

Und ich hoffe jetzt ja, dass Perry bis zum Ende von Band 12 in Gefangenschaft bleibt und damit einer spannenden Handlung nicht im Weg steht.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men
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Loxagon
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Wie schon Band 1, hat mir auch dieser Band sehr gut gefallen und es gibt 1/1/1 von mir.

Dass die Charaktere der EA hier "schwächer" erzählt werden, finde ich nicht. Man lässt halt einiges an Hintergrundwissen weg, was aber nicht stört.
Und: ist der Name Talin Buff einfach nur ...Zufall? Glaube ich weniger, denn beide Namensteile haben eine Bedeutung und dann in diesem Zusammenhang noch viel mehr.

TALIN bufft ...?
Teuflisch gute Fansubs gesucht?
Dann kommt auf unsere Seite!

Re: Spoiler Olymp 2: Die Museumswelt, von Dennis Mathiak

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 31. Januar 2018, 18:39

Frank Chmorl Pamo
Susan Schwartz hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Und weiterhin weiß ich immernoch nicht, was in dieser Miniserie der Moment ist, der Susan/Uschi veranlasste, die Geschichte um Olymp spielen zu lassen.

Das hab ich u.a. im PR-Report von 2944 berichtet - und auch in anderen Interviews. Weil Oymp einfach geil ist!

Darf diese Miniserie evtl. garnicht mit früheren Elementen, mit den Essentials wie Freifahreren auf ihren Schiffen spielen, weil das nicht zum aktuellen Zeitgeist der Erstauflage passt?

Natürlich dürfte sie das. Ich finde die Idee auch reizvoll, etwas à la Firefly zu gestalten. Aber das wäre dann schon sehr weit weg vom Hauptthema, es wäre etwas für die früheren Taschenbücher gewesen, in denen man sich mit sowas austoben konnte.
Aber wenn wir Neuleser gewinnen wollen, muss es eine PR-Geschichte sein, nicht ein paar lustige Freifahrer, die Abenteuer erleben. Wie gesagt, das wäre Thema für ein Taschenbuch oder eine Mini-Miniserie. Für 12 Bände - hm. Ich denke, das reicht nicht. Ich könnte mir das eher für ein Medium vorstellen wie Andreas Eschbachs Buch, das in 2019 erscheint.

Außerdem hat die Geschäftsleitung immer das letzte Wort. Logisch, sie bezahlt dem Scheffe und seinen Mitarbeitern sein Gehalt und mir, den Co-Autoren, dem Lektor und dem Zeichner das Honorar. Ich glaube nicht, dass wir dieses eher dünne Thema, das lediglich ins PR-Universum eingebettet wäre aber kein Teil davon, als Miniserie durchbekämen. Das jetzige Konzept wurde seinerzeit in der Rohform von der Geschäftsleitung mit einigen Kritikpunkten versehen abgesegnet.

Olymp hätte mich packen können, aber nach zwei Heften ist es nun uninteressant für mich. Es soll wohl eher Sichu Dorksteiger promotet werden. Fiel mir bei Terminus noch die inhaltliche Nähe zu Thez auf (die Zeitline muss bewahrt werden) kommt mit Olymp nun die Nähe zu einer alten Gefahr oder Bedrohung aus tiefer Vergangenheit, aktuell zu Thoogondu. (Nähe = metaphorisch gemeint).

Nein, es ist ein ganz eigenes, in sich abgeschlossenes Thema, das in der EA keine Rolle spielen wird.

Eine Schnitzeljagd an Bord eines Freifahrers, mit abwechselnden Tricksereien, Expeditionen und Forschungsarbeiten, ja das wärs gewesen und hätte Laune gemacht. Schade.

Aber nicht für 12 Hefte ;) Mir gefällt die Idee auch. Aber jetzt wird eine andere erzählt. ^_^


Hallo Uschi!
Das mit dem "Hauptthema" finde ich interessant. Ich hatte bisher den Eindruck, ihr könntet euch in gewissem Rahmen bei der Wahl des Themas frei bewegen. Traversan schlug ja damals groß ein, evtl. weil es eine Geschichte so ganz abseits von der Thematik der EA behandelte.
Dass ein lustiges Herumgondeln in der Milchstraße, so wie Du schreibst in Firefly-Manier, sich nach Kurzem erschöpft, ist mir klar. Ich wäre ja auch einer der Ersten gewesen, der fragt, wann Perry endlich mal zuhause anruft und nach der Kavallerie fragt. Mir fehlt aber eben dieses gewisse Freifahrer-Etwas. Bisher hättest Du die Geschichte auf jedem anderen Milchstraßenplaneten ansiedeln können, statt Olymp wäre es eben Plophos oder Ertrus oder Nosmo oder oder oder gewesen.
Wie Du aus den Spekus vor dem Verkauf sehen konntest, brannten Einige, wiedermal etwas in dieser Richtung zu lesen. Eine Wiederauflage des Flairs der früheren Hefte war wohl nicht zu erwarten, doch dass so rein garnichts kommt ... Ich war nur von einer anderen Sache mehr enttäuscht - als Robert damals beim Besuch des Mahlstroms so gar keinen Gedanken an die Ploohns, an Ovarons Planet, etc. verschwendete. Nichtmal erwähnt wurden sie oder die Expedition Pläne zum Besuch schmieden lassen, die dann aus dem oder dem Grund nicht verwirklicht werden hätte können.
Möglichkeiten, Freifahrer einzubauen, richtig einzubauen, gäbe es viele. Als kurzfristige Gastgeber an Bord, Transport von Perry & Co zu anderen Planeten. Doch schon die Erwähnung, dass es keine "Edelleute" mehr gibt, keine eigenwilligen aber letztlich doch effiziente Besatzungen, war eine Enttäuschung für mich.
12 Hefte unter Freifahrern müssen es nicht sein, doch so die eine oder andere Reminiszenz wäre toll gewesen. Dazu wäre aber auch etwas "Leichtigkeit" nötig, die aber in dieser Epoche der Expokratur nicht gewünscht zu sein scheint.
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GruftiHH
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Mmmmh. Perry Rhodan war ja schon immer ein Spiegel seiner Zeit. Aber nachdem jetzt Deutschland die "Ehe für Alle" hat, ist mir aufgefallen, dass es so einige Gleichgeschlechtliche Pärchen mehr gibt...... :unsure:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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Susan Schwartz
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Das täuscht. Seit ich dabei war in den 90ern gab es die schon.
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GruftiHH
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Susan Schwartz hat geschrieben:Das täuscht. Seit ich dabei war in den 90ern gab es die schon.


Bei den Atlan Zeitabenteuern ist der Titelheld ja auch kein Kostverächter. :D
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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Elena
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Kann mich nicht erinnern, dass Atlan es mal mit Männern getrieben hat. :gruebel:
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


Ich bin wie ich bin - Wise Guys

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thinman
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Elena hat geschrieben:Kann mich nicht erinnern, dass Atlan es mal mit Männern getrieben hat. :gruebel:

Ich weiß nicht, wie weit er sich an die üblichen Gebräuche im antiken Griechenland angepaßt hat, aber mit dem Höckerer (siehe der Totentaucher) hat er sich eingelassen, als von diesem ein entsprechender Preis gefordert wurde...

thinman
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Klaus N. Frick
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GruftiHH hat geschrieben:Mmmmh. Perry Rhodan war ja schon immer ein Spiegel seiner Zeit. Aber nachdem jetzt Deutschland die "Ehe für Alle" hat, ist mir aufgefallen, dass es so einige Gleichgeschlechtliche Pärchen mehr gibt...... :unsure:


Das ist ... ähm ... leider eine völlig falsche Sichtweise. Schon in Romanen von Uwe Anton und anderen kamen ab den 90er-Jahren gleichgeschlechtliche Paare vor. Im sechsten Jahrtausend sollte das auch kein Diskussionsthema mehr sein.
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GruftiHH
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Klar sollte das kein Problem sein. :st:
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Verkutzon
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Arthur Dent hat geschrieben:Es fing wohl damit an, dass im ersten Band die „Unbekanntheit" von Perry Rhodan und Gucky mehrmals betont wurde. Und auch Du greifst dieses Thema erneut auf. Es ist ein Widerspruch zur Serie.


Guten Abend zusammen!
Mir war diese Unbekanntheit unserer Helden auch suspekt, bin jedoch heute auf einen Text im Heft 1000, Der Terraner, gestossen, der beweist, dass die gelegentliche Unbekanntheit von Perry Rhodan kein Widerspruch zur Serie ist. Finde es nur fair gegenüber den Autoren, dies noch zu erwähnen...

Zitat: (Perry befindet sich in einer Bar in Terrania City)
„Ich bin Miron“, sagte der Junge. Er sprach akzentfreies Interkosmo, so dass man ihn jederzeit für einen Terraner halten konnte. Vielleicht war ihm daran sogar gelegen. „Ich bin Perry Rhodan“, sagte Rhodan spontan. Miron verzog das Gesicht. „Was für ein blöder Witz“, sagte er abfällig.
(Es kommt noch eine Frau dazu und baggert Perry an)
„Du irritierst mich“, drang die Stimme der Frau in seine Gedanken. „Du bist weder ein Tourist noch ein Bürger dieser Stadt. Ich vermute, dass du ein Raumfahrer bist“. Miron kicherte. „Er denkt, dass er Perry Rhodan ist.“

Wünsche der Serie weiterhin viel Erfolg!
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter
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Olaf Brill
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Schöne Stelle aus Heft Nr. 1000. :st:

Aber hatte Rhodan da nicht sein Aussehen verändert, um sich unter die Leute mischen zu können?
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idaho
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Gutes Gedächtnis. Zitat:

"Perry Rhodan hatte (wie immer, wenn er seine gewohnte Umgebung in Terrania verließ) sein Gesicht mit Biomolaufklebern leicht verändert und sich eine andere Frisur gemacht. Er konnte sicher sein, daß ihn niemand erkennen würde; vielleicht wäre die Maskerade sogar überflüssig gewesen."

Aus heutiger Sicht würde man meinen, dass Papparazzi-Drohnen mit hochentwickelter Gesichts-, Bewegungsmuster- und wasweißicherkennungssoftware auf diese Weise nicht zu täuschen sind, aber die 80er waren was das angeht noch eine unschuldige Zeit :unschuldig:

Das erinnert mich daran, dass sich GRR Martin letztens bitter darüber beklagt hat, dass er bei letzten Weltcon nach Mitternacht in Helsinki in einem Fast Food Schuppen essen war und irgend jemand nichts besseres zu tun hatte, als das sogleich in die Welt der Sozialen Medien zu posten. Zugegeben war der Herr Martin unmaskiert unterwegs, aber so was wie Anonymität gibt es für Promis nicht. Und GRRM schreibt nur Bücher und retten nicht ganze Universen ... :D
Ich lese gerade: Samuel R. Delany: Nova
Ich höre derzeit: Aliette de Bodard: Obsidian and Blood 1: Servant of the Underworld, gesprochen von John Telfer
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Arthur Dent
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Edit: idaho war schneller

Vor der o.a. zitierten Textstelle in Band 1000 heißt es:

Perry Rhodan hatte (wie immer, wenn er seine gewohnte Umgebung in Terrania verließ) sein Gesicht mit Biomolaufklebern leicht verändert und sich eine andere Frisur gemacht Er konnte sicher sein, daß ihn niemand erkennen würde; vielleicht wäre die Maskerade sogar überflüssig gewesen.


Es sind also beide Varianten abgebildet. Die Notwendigkeit, sich zu tarnen, sowie die Überlegung, dass es überflüssig sein könnte. Aber Olymp spielt ja auch tasuend Jahre später. Da ist dann Perry doch wohl jeden bekannt, oder? :D
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Olaf Brill
Siganese
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Arthur Dent hat geschrieben:Aber Olymp spielt ja auch tasuend Jahre später. Da ist dann Perry doch wohl jeden bekannt, oder? :D

Oder gerade nicht! Wer würde heute noch Karl den Großen auf der Straße erkennen?
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Arthur Dent
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Olaf Brill hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Aber Olymp spielt ja auch tasuend Jahre später. Da ist dann Perry doch wohl jeden bekannt, oder? :D

Oder gerade nicht! Wer würde heute noch Karl den Großen auf der Straße erkennen?

Karl der Große wurde lt. Wikipedia etwa 65 Jahre alt und war 46 Jahre lang König. Wenn er das noch noch 1500 Jahre länger gemacht hätte und die anderen 1500 Jahre ebenfalls in der Öffentlichkeit gestanden hätte, würden die Kinder Bonbons nach ihm werfen.

Aber Scherz beiseite. Ich weiß, was Du sagen willst. Ich selbst habe an anderer Stelle bereits bemerkt, dass die Idee, Rhodan nicht von allen erkennen zu lassen, an und für sich die realistischere Variante ist. Kritisiert habe ich die "andere" Darstellung gegenüber der EA. Aber inzwischen habe ich eh erkannt, dass Olymp ein klein wenig anders ist.
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Verkutzon
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idaho hat geschrieben:"Perry Rhodan hatte (wie immer, wenn er seine gewohnte Umgebung in Terrania verließ) sein Gesicht mit Biomolaufklebern leicht verändert und sich eine andere Frisur gemacht. Er konnte sicher sein, daß ihn niemand erkennen würde; vielleicht wäre die Maskerade sogar überflüssig gewesen."


Da habe ich schlecht recherchiert und hätte das ganze Kapitel lesen sollen...! Entschuldigung :unschuldig:
Und Tatsächlich: Respekt vor eurer Gedächtnisleistung!
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
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