Alte Terra-Klasse

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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Batman » 13. Januar 2018, 05:25

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Batman
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Kanon darf und muß geändert werden wenn sich die Informationen auf die sich der Kanon stützt ändern. Kanon ist 'so sieht's zur Zeit aus', nicht 'so muß das bis zum Hitzetod des Universums bleiben'
'My hamster is getting antsy. If we be adventurers, let us adventure!'
'Ah, nighttime. Good for sneaking up on enemies.'
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Holger Logemann » 13. Januar 2018, 09:02

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Holger Logemann
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Batman hat geschrieben:Kanon darf und muß geändert werden wenn sich die Informationen auf die sich der Kanon stützt ändern. Kanon ist 'so sieht's zur Zeit aus', nicht 'so muß das bis zum Hitzetod des Universums bleiben'

Man muss nicht von "Änderung=Sakrileg" ins gegenteilige Extrem verfallen und grundsätzlich alles aktualisieren.

Würdest du zum Beispiel die Schwarschild-Reaktoren komplett aus der Serie herausschreiben, weil das Schwarzschild-Prinzip (Postulat vom Herrn Schwarzschild, nicht verwechseln mit dem Schwarzschild-Effekt) von der Astrophysik längst aus dem Verkehr gezogen wurde?
Oder es einfach so belassen in der Hoffnung dass 90% der Leser das gar nicht wissen, und weitere 9% mit diesem Wissen leben können?

Kritisch wird eine Anpassung bei mir wenn sie zu handlungsrelevanten Änderungen führen würde.

Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Holger Logemann » 13. Januar 2018, 09:32

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Holger Logemann
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Del Hayer hat geschrieben:Die Risszeichnungen sind fuer die Allgemeinheit OK. Habe mir frueher auch keine Gedanken gemacht. Dies hat sich geaendert, als eines Tages eine Anforderung aufkam, fuer nicht Techniker mal einen 200er darzustellen. Und zwar ausgebaut. Und dann faellt es auf...
Trotz allem Verstaendnis fuer die Risszeichner... Bekommen einen Hungerlohn fuer Ihre Arbeit. Aus diesem Grund muss vieles sehr schnell gehen.
Er hat keine Zeit sich da mal 6 Monate hinzusetzen details auszuarbeiten, auf Logik und Konsequenz zu achten und dann schnell mal eine Zeichnung hinzusetzen fuer vielleicht 100€.

Die 6 Monate waren nur zur Info jeden Tag etwa 9 Stunden im Durchschnitt. Und das Teil, weist immer noch Luecken auf.

Ich kenne keinen Risszeichner der das Hauptberuflich macht, also 9 Stunden pro Tag investieren könnte.

Ich kann schlecht abschätzen wieviel Zeit die anderen dafür brauchen, aber ja, da wird zum Teil unter erheblichen Zeitdruck rausgehauen.

Bin da im Kader die absolute Schnecke, im Schnitt schaff ich ein Thema pro Jahr. Ins letzte Projekt hab ich zwei Jahre Entwicklung und Konstruktion gesteckt. Ist abgegeben, sollte eigentlich irgendwann demnächst kommen, mal sehn wieviel Haue ich dafür einfahre :devil:

Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon cc-zeitlos » 13. Januar 2018, 16:06

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cc-zeitlos
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Del Hayer hat geschrieben:
Holger Logemann hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:Es gibt aber ein paar Spezialisten hier, die der Meinung sind das waere nun der Kanon der Serie...

Den Kanon darf man eigentlich nur in dem Sinne anwenden von "offiziell vom Verlag rausgegeben oder lizensiert", Nicht-Kanon im Umkehrschluß für alles andere.
Völlig unabhängig von Richtig/Falsch oder Sinnvoll/Sinnlos.



https://de.wikipedia.org/wiki/Kanon

Das ist aber nicht konsequent...
Bestes Beispiel sind z.B die Entfernungsangaben zwischen Milchstrasse und Andromeda, die wurden ein paarmal angepasst und zwar in Richtung realitaet. (Wohl wissend dass, dass Erkenntnisse sich auch gewandelt haben)
Also warum sollte man bei anderen Fachgebieten auch nicht nach Korregieren.


Bei nachträglichen Änderungen kann das immer einen Rattenschwanz hinter sich herziehen. Nehmen wir das Beispiel Andromeda. Wenn hier die Daten an die Realität angepasst werden, schon stimmen andere Daten nicht mehr überein, z.B. die Übersichtskarte der Maahk'schen Weltraumbahnhöfe oder die Reichweite der ANDROTEST-Schiffe usw. usf. Eventuell könnten ganze Dramaturgien darunter leiden. Das ist die eine Seite.
Die andere Seite ist, wer heute noch die Entfernung zu Andromeda mit 1,45 Mio. Lj. angibt wirkt antiquirt. Es wird wohl ein schweißströmender Balanceakt nötig sein, dies unter einen Hut zu bekommen.

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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon cc-zeitlos » 13. Januar 2018, 16:12

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Holger Logemann hat geschrieben:
Batman hat geschrieben:Kanon darf und muß geändert werden wenn sich die Informationen auf die sich der Kanon stützt ändern. Kanon ist 'so sieht's zur Zeit aus', nicht 'so muß das bis zum Hitzetod des Universums bleiben'

Man muss nicht von "Änderung=Sakrileg" ins gegenteilige Extrem verfallen und grundsätzlich alles aktualisieren.

Würdest du zum Beispiel die Schwarschild-Reaktoren komplett aus der Serie herausschreiben, weil das Schwarzschild-Prinzip (Postulat vom Herrn Schwarzschild, nicht verwechseln mit dem Schwarzschild-Effekt) von der Astrophysik längst aus dem Verkehr gezogen wurde?
Oder es einfach so belassen in der Hoffnung dass 90% der Leser das gar nicht wissen, und weitere 9% mit diesem Wissen leben können?

Kritisch wird eine Anpassung bei mir wenn sie zu handlungsrelevanten Änderungen führen würde.


Änderungen würde ich immer nur zaghaft vornehmen, sonst zieht man eventuell eine untere Karte im Kartenhaus heraus. :rolleyes:

Wenn Anpassungen zu handlungsrelevanten Änderungen führen, dann ist, denke ich mal, eine Grenze erreicht, die nicht überschritten werden sollte, denn sonst passt irgendwann mal etwas gravierend nicht mehr zusammen.

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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon cc-zeitlos » 13. Januar 2018, 16:20

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Holger Logemann hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:Die Risszeichnungen sind fuer die Allgemeinheit OK. Habe mir frueher auch keine Gedanken gemacht. Dies hat sich geaendert, als eines Tages eine Anforderung aufkam, fuer nicht Techniker mal einen 200er darzustellen. Und zwar ausgebaut. Und dann faellt es auf...
Trotz allem Verstaendnis fuer die Risszeichner... Bekommen einen Hungerlohn fuer Ihre Arbeit. Aus diesem Grund muss vieles sehr schnell gehen.
Er hat keine Zeit sich da mal 6 Monate hinzusetzen details auszuarbeiten, auf Logik und Konsequenz zu achten und dann schnell mal eine Zeichnung hinzusetzen fuer vielleicht 100€.

Die 6 Monate waren nur zur Info jeden Tag etwa 9 Stunden im Durchschnitt. Und das Teil, weist immer noch Luecken auf.

Ich kenne keinen Risszeichner der das Hauptberuflich macht, also 9 Stunden pro Tag investieren könnte.

Ich kann schlecht abschätzen wieviel Zeit die anderen dafür brauchen, aber ja, da wird zum Teil unter erheblichen Zeitdruck rausgehauen.

Bin da im Kader die absolute Schnecke, im Schnitt schaff ich ein Thema pro Jahr. Ins letzte Projekt hab ich zwei Jahre Entwicklung und Konstruktion gesteckt. Ist abgegeben, sollte eigentlich irgendwann demnächst kommen, mal sehn wieviel Haue ich dafür einfahre :devil:


Wir Leser können den Risszeichnern nicht genug danken, welche Arbeit sie da auf sich nehmen. Und ich denke mal, dass die wenigsten Risszeichner einen technischen oder wissenschaftlichen Beruf haben. Von daher also auf jeden Fall: Hut ab! :st:

Und um wieder auf das Thread-Thema zu kommen: Ich liebe die alte Terra-Klasse und den ersten Scxhweren Kreuzer als Risszeichnung (PR 216 EA). Man kann die Arbeit daran gar nicht hoch genug bewerten, denn damals gab es noch keine Konstruktions-Programme samt PC. Das war noch reine Handarbeit. Und trotz vieler Fehler gehört sie immer noch zu meinenen Lieblings-Risszeichnungen.

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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 13. Januar 2018, 16:35

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Fartuloon der Ältere
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cc-zeitlos hat geschrieben:
Holger Logemann hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:Die Risszeichnungen sind fuer die Allgemeinheit OK. Habe mir frueher auch keine Gedanken gemacht. Dies hat sich geaendert, als eines Tages eine Anforderung aufkam, fuer nicht Techniker mal einen 200er darzustellen. Und zwar ausgebaut. Und dann faellt es auf...
Trotz allem Verstaendnis fuer die Risszeichner... Bekommen einen Hungerlohn fuer Ihre Arbeit. Aus diesem Grund muss vieles sehr schnell gehen.
Er hat keine Zeit sich da mal 6 Monate hinzusetzen details auszuarbeiten, auf Logik und Konsequenz zu achten und dann schnell mal eine Zeichnung hinzusetzen fuer vielleicht 100€.

Die 6 Monate waren nur zur Info jeden Tag etwa 9 Stunden im Durchschnitt. Und das Teil, weist immer noch Luecken auf.

Ich kenne keinen Risszeichner der das Hauptberuflich macht, also 9 Stunden pro Tag investieren könnte.

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Bin da im Kader die absolute Schnecke, im Schnitt schaff ich ein Thema pro Jahr. Ins letzte Projekt hab ich zwei Jahre Entwicklung und Konstruktion gesteckt. Ist abgegeben, sollte eigentlich irgendwann demnächst kommen, mal sehn wieviel Haue ich dafür einfahre :devil:


Wir Leser können den Risszeichnern nicht genug danken, welche Arbeit sie da auf sich nehmen. Und ich denke mal, dass die wenigsten Risszeichner einen technischen oder wissenschaftlichen Beruf haben. Von daher also auf jeden Fall: Hut ab! :st:

Und um wieder auf das Thread-Thema zu kommen: Ich liebe die alte Terra-Klasse und den ersten Scxhweren Kreuzer als Risszeichnung (PR 216 EA). Man kann die Arbeit daran gar nicht hoch genug bewerten, denn damals gab es noch keine Konstruktions-Programme samt PC. Das war noch reine Handarbeit. Und trotz vieler Fehler gehört sie immer noch zu meinenen Lieblings-Risszeichnungen.

@Holger: glaube, ich kann den Zeitaufwand einschätzen. Es ist viel Schweiß für wenig echte Anerkennung
@Zeitlos: Zustimmung, trotz moderner Werkzeuge ist es schwierig stimmungsvolle Darstellungen zu erzeugen
Willst Du einen Menschen glücklich machen, erzähle ihm, was er hören will.
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Gregor Paulmann » 13. Januar 2018, 18:27

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Gregor Paulmann
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Hi.
Ihr habt ja hier eine nette Diskussion.

Del Hayer hat geschrieben:[…] Schauen wir uns dann das Spezifische Gewicht von Terkonit an, es ist fast 5fach schwerer wie Stahl. Auch wenn ich davon ausgehe dass da vermutlich ein Definitionsfehler vorliegt, wuerde ich .[…]


Ich denke nicht, das K.H.S. sich hier aus seiner Sicht vertan hat. Ob die Faktoren, die er immer angelegt hat, tatsächlich „vernünftig“ sind oder nicht, muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Wenn ich seinen Beitrag im Werkstattband lese, denke ich, dass er zwar ein begeisterter Technikfan war, es aber sehr oft einfach zu stark übertrieben hat und sich besser mit Kurt Mahr hätte abstimmen sollen. Und dass er „..wochenlange Berechnungen…“ (S. 43) tätigte, um die FANTASY zu erstellen…ich weiß nicht… :nein:


Batman hat geschrieben:Ich denke über die Statik müssen wir uns dank der verwendeten Wundermaterialien wenig Sorgen machen, zudem da noch diverse Mogelmechanismen hinzu kommen (Kristallfeldintensivierung, Interkonnektfeld etc). Mit dem Parken sieht das schon anders aus. Alles oberhalb 200 m (ich bin geneigt zu sagen 100 ob der Masse der militärischen DIANA) halte ich in freier Natur für nur schwer machbar (außer wie erwähnt mit Antigrav im Standgas, aber ich weiß nicht ob das wirklich as landen gilt).
Windlasten halte ich bei den Schiffsmassen für vernachlässigbar. Was allerdings nichts daran ändert das mal spätestens ab den 800m Murmeln (und könnte die BITTE wer auf 1000m aufbohren?) interessante Dinge mit den lokalen Witterungsverhätnissen passieren dürften.


Zu den Belastungen beim Parken lasse ich mich unten aus.
Warum soll die 800-Meter-Klasse jetzt auf 1000-Meter aufgebohrt werden ?
Und ja, das derart große Murmeln – und andere Schiffsformen wie Würfel, Pyramiden etc. – einen Einfluss auf das planetare lokale Wetter haben, denke ich auch. Deshalb gibt es ja auch eine Wolkenformation an den Dickschiffen auf dem Raumhafen (siehe hier: http://www.rz-journal.de/Downl/2240.html).


Del Hayer hat geschrieben:[…] Die Risszeichnungen sind fuer die Allgemeinheit OK. Habe mir frueher auch keine Gedanken gemacht. Dies hat sich geaendert, als eines Tages eine Anforderung aufkam, fuer nicht Techniker mal einen 200er darzustellen. Und zwar ausgebaut. Und dann faellt es auf...
Trotz allem Verstaendnis fuer die Risszeichner... Bekommen einen Hungerlohn fuer Ihre Arbeit. Aus diesem Grund muss vieles sehr schnell gehen.
Er hat keine Zeit sich da mal 6 Monate hinzusetzen details auszuarbeiten, auf Logik und Konsequenz zu achten und dann schnell mal eine Zeichnung hinzusetzen fuer vielleicht 100€.

Die 6 Monate waren nur zur Info jeden Tag etwa 9 Stunden im Durchschnitt. Und das Teil, weist immer noch Luecken auf.


Eine Risszeichnung ist in erst Linie eine Kunstform. Da wir keine realen Vorbilder haben (wie z.B. die Risszeichner des Magazins „FLIGHT INTERNATIONAL“), setzt sich jeder Zeichner eigene Schwerpunkte. Da gibt es Zeichner, die nach der Devise „function follows form“ arbeiten, bei der das Aussehen, die Form und die Komposition der Zusammenstellung im Vordergrund steht. Andere arbeiten nach der Devise „form follows function“, wo sich die Formen aus der reinen (physikalischen und technischen) Funktion zwangsläufig ergeben. Und dazwischen gibt es naturgemäß fließende Übergänge und nicht jeder Zeichner arbeitet jedes Mal nach gleichen Ansätzen.

Ein rein ingenieursmäßiger Ansatz, um eine RZ zu erstellen, macht in diesem Rahmen aus meiner Sicht auch keinen Sinn. Zum einen handelt es sich hier um ein fiktionales Produkt, das in vielen Teilen nicht den bekannten physikalischen Gesetzen gehorcht und für die in PR erfundene Physik gibt es nicht alle für eine umfassende Berechnung notwendigen Definitionen. Zum anderen kann keine Einzelperson ein so komplexes Fahrzeug wie ein Raumschiff in allen technisch relevanten Aspekten alleine korrekt definieren und ausarbeiten, mal ganz von einem Zeithorizont von 6 Monaten oder ihrem Bildungshintergrund abgesehen.

Allerdings – aber hier kommt es eher auf die oben angesprochene Setzung der persönlichen Schwerpunkte an – kann der Zeichner ein paar Abschätzungen durchführen, damit das Fahrzeug bei oberflächlicher Betrachtung einen pseudo-realen Eindruck erweckt. Ich zumindest versuche das so zu machen…

Zum Zeitaufwand: bei mir benötigt eine durchschnittliche RZ (klassischer Ansatz, Bleistift, Schablonen, dann Tusche, dann allerdings auch PC zur finalen Bearbeitung) etwa 180 bis 220 Arbeitsstunden. Diese verteilen sich, je nach Lust, beruflicher und privater Auslastung und sonstigen Einflüssen auf etwa 4 bis 9 Monaten. Die finanzielle Entlohnung durch den Abdruck im Heft stellt bei diesen Zahlen allerdings eher einen idellen Wert dar. Meine Motivation ist mehr, dass ein Fahrzeug, das nur durch Text beschrieben ist, nun visualisiert ist und dass es hoffentlich auch ein paar Leuten außer mir gefällt.


Batman hat geschrieben:Die angegebene Fläche der Landestützen für die GALAXIS-Klasse war 60,000 m^2 (und ich hoffe stark da wurde was vergessen denn sonst reden wir bei 24 Stützen von einem Tellerradius von 28m). Runtergerechnet auf eine TERRA wären das grade mal 384 m^2. Bei 341,000 t x8 sind das 7,104 t/m^2 (zum Vergleich: Kampfpanzer Leopard 2A5 kommt auf 9.5 t/m^2). Das parkst du nicht mal eben auf der Wiese.
Selbst wenn wir 12 Stützen mit 15m Landetellerurchmesser annehmen (was deütlich näher an dem wäre was wir in den RZs sehen) sind wir grade mal bei 2120 m^2 oder 1,286.79 t/m^2.


Holger Logemann hat geschrieben:(4/3) * Pi * r3 * 1 Tonne/m3 = 4.188.790 Tonnen für eine TERRA-Klasse (Formel abgeleitet von Angaben Scheer aus Werkstattband)
Die DIANA hoch gerechnet kommt "nur" auf 3.049.816 Tonnen.
Die alten Pötte waren etwas schwerer als die aktuellen.


Die verwendete durchschnittliche Dichte der Raumschiffe hat sich deutlich geändert. Im Werkstattband hat ein USS – die CREST III – noch etwa 931 kg/m^3.
Als Rainer noch im PRTF aktiv mitmachte, wurden nach den Diskussionen dort die Exposés für die DIANA schon mit 727 kg/m^3 gemacht (damit erklärt sich das für einen Leichten Kreuzer doch sehr hohe Gewicht), die MINERVA kam schon auf etwa 383 kg/m^3 und aktuell erreicht die RAS TSCHUBAI etwa 155 kg/m^3.
Und dieser aktuelle Wert ist aus meiner Sicht viel näher an heutigen Fahrzeugen angelehnt als die alten Werte. So hat ein Wasserschiff MIGHTY SERVANT I etwa 195,5, das SPACE SHUTTLE etwa 81 und ein Kampfhubschrauber etwa 50 kg/m^3.


Fartuloon der Ältere hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:das muessen wir nicht so Negativ angehen...
Wenn der Beton nicht broeselt dann denke ich mal das die gesamte Betonplatte denn Druck gleichmaessig auf den Untergrund verteilt.
Und wenn wir mehr als 3 meter Materialdicke kommen, dann muessen wir uns wirklich etwas ueberlegen...

Mal die Flächenbelastung ausrechnen und dann einen Bau-Ing. fragen ??


Wenn ich mir meine RZ der DIANA wieder vornehme, kommen die Flächen der Landeschoren etwa auf 113,5 m^2 (eine schöne Eigentumswohnung :D ).
Mit der Masse der DIANA von 381227 Tonnen macht das 3,3E6 kg/m^2 (also 3.3 Millionen Kilogramm pro Quadratmeter Auflagefläche Landeschoren).

Was ist nun mit Beton ? Beton der Festigkeitsklasse C100/15 (siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Beton#Festigkeitsklassen) hat eine Zylinderdruckfestigkeit von 100 N/mm^2 oder 1E8 N/m^2.
Er kann also pro Quadratmeter ein Gewicht (Achtung, nicht Masse!) von 100 Millionen Newton tragen.
Die DIANA hat auf einem Planeten mit 1g (z.B. die gute alte Erde) auf ihren Landeschoren ein Gewicht von 3,23E7 N/m^2. Fazit: sollte gehen.
Auf dem Erdmond (Luna) mit 1/6 g sind es dann 5,38E6 N/m^2. Gar kein Problem.
Auf Oxtorne wird es dann bei 4.8g (siehe PP): 1,55E8 N/m^2. Da kommt dieser Beton dann an seine Grenzen.

Bezüglich anderer Böden habe ich hier was gefunden: Erdböden können danach eher als Federelemente mit einem E-Modul betrachtet werden:
https://www.gb.bgu.tum.de/fileadmin/w00 ... orlg-h.pdf
Steifemodul Es [MN/m2]:
Kies 100 – 200
Sand 20 – 100
Lehm 5 - 20
Torf 0,4 - 1

Damit wäre dann eine DIANA auf der Erde auf einem Kiesboden (100 MN/m^2) um den Faktor 3,23E7 N/m^2 / 1E9 N/m^2 = 0,323 eingesunken. Also wenn der Boden nun 1 Meter Kies beträgt, sinkt das Schiff um 0,323 Meter ein.

Was haltet Ihr von diesem Rechenansatz ?

cc-zeitlos hat geschrieben:Wir Leser können den Risszeichnern nicht genug danken, welche Arbeit sie da auf sich nehmen. Und ich denke mal, dass die wenigsten Risszeichner einen technischen oder wissenschaftlichen Beruf haben. Von daher also auf jeden Fall: Hut ab! :st:
[…]


D A N K E ! :st:

Fartuloon der Ältere hat geschrieben:@Holger: glaube, ich kann den Zeitaufwand einschätzen. Es ist viel Schweiß für wenig echte Anerkennung
@Zeitlos: Zustimmung, trotz moderner Werkzeuge ist es schwierig stimmungsvolle Darstellungen zu erzeugen


Auch hier: D A N K E. :st:

Wobei ich sogar für mich sage: gerade moderne Werkzeuge machen es manchmal noch schwieriger, eine stimmungsvolle Darstellung rüberzubringen. Es müssen schon sehr gute Renderprogramme sein, damit es – jedenfalls bei mir – wirkt…
"Ich wusste nicht, dass es unmöglich ist - also habe ich es einfach gemacht." [Jean Cocteau]

Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Holger Logemann » 13. Januar 2018, 18:42

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cc-zeitlos hat geschrieben:Wir Leser können den Risszeichnern nicht genug danken, welche Arbeit sie da auf sich nehmen. Und ich denke mal, dass die wenigsten Risszeichner einen technischen oder wissenschaftlichen Beruf haben. Von daher also auf jeden Fall: Hut ab! :st:
[…]


Fartuloon der Ältere hat geschrieben:@Holger: glaube, ich kann den Zeitaufwand einschätzen. Es ist viel Schweiß für wenig echte Anerkennung
@Zeitlos: Zustimmung, trotz moderner Werkzeuge ist es schwierig stimmungsvolle Darstellungen zu erzeugen


da hänge ich mich mal dran ;)

D A N K E ! :st:

Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Batman » 13. Januar 2018, 23:10

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Batman
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Holger Logemann hat geschrieben:
Batman hat geschrieben:Kanon darf und muß geändert werden wenn sich die Informationen auf die sich der Kanon stützt ändern. Kanon ist 'so sieht's zur Zeit aus', nicht 'so muß das bis zum Hitzetod des Universums bleiben'

Man muss nicht von "Änderung=Sakrileg" ins gegenteilige Extrem verfallen und grundsätzlich alles aktualisieren.

Dem kann ich mich anschliessen. 'Muß' war vielleicht etwas zu absolut. Darf if das auf 'sollte abhängig von den Umständen' ändern?
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Das Ding gab'es wirklich? Verdammich. Ich hab das immer für eine Erfindung der Autoren gehalten.
Kritisch wird eine Anpassung bei mir wenn sie zu handlungsrelevanten Änderungen führen würde.

Dem stimme ich widerum zu. Wobei 'kritisch' nicht notwendigerweise das selbe ist wie 'unlösbar'.

Und es tut mir leid wenn ich als zickig rüberkomme aber gerade WEIL PR sich so viel Mühe mit der Technik/Physik gibt setze ich da höhere Standards an. Trek macht einen 'Quantensubraumirgentwas' Aufkleber drauf, Wars schenkt sich sogar den Aufkleber und sagt 'das ist halt so'. Das PR Team hat sich sehr viel Mühe gegeben die Physik des Perryversums zu erklären und war zumindest meines Erachtens durchaus erfolreich damit, deswegen erwarte ich von denen mehr.
'My hamster is getting antsy. If we be adventurers, let us adventure!'
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Batman » 13. Januar 2018, 23:38

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Gregor Paulmann hat geschrieben:Windlasten halte ich bei den Schiffsmassen für vernachlässigbar. Was allerdings nichts daran ändert das mal spätestens ab den 800m Murmeln (und könnte die BITTE wer auf 1000m aufbohren?) interessante Dinge mit den lokalen Witterungsverhätnissen passieren dürften.
Warum soll die 800-Meter-Klasse jetzt auf 1000-Meter aufgebohrt werden ?

Weil mir die 800m auf den Sack gehen (die 60m für Korvetten mag ich übrigens auch nicht). Leichte, schwere und Schlachtkreuzer, Super-und Ultraschlachtschiffe sind schöne runde Zahlen. Tatsächlich würde ein 1000m Schlachtschiff mit den neuen 1800m Superschlachtschiffen prima passen-fast genau auf halbem Weg zwischen Schlachtschiff und Ultraschlachtschiff.

Ich kann keine technichen, physikalischen oder logistischen Gründe anführen warum 800m nicht funktioniert weil es die vermutlich nicht gibt. Ich MAG die Größe einfach nicht.

Und als jemand der seit über 30 Jahren Perryverse Schiffe zum Privatvergnügen zeichnet...1. Ihr leistet großartige Arbeit und 2. was immer sie euch zahlen es ist nicht genug.
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 14. Januar 2018, 11:37

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@Batman: Hast in der Tat gute Ideen!

Würde gerne mehr darüber erfahren. Skizzier mal Deine Gedanken (in Worten reicht) und lass uns teilhaben.
Bin sicher, es gibt Einige hier im Forum die Dir mit ergänzenden Ideen zur Seite stehen.

Nimm dazu aber bitte einen neuen Thread.
Hier passt es nicht so richtig rein.
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Del Hayer » 15. Januar 2018, 06:44

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Holger Logemann hat geschrieben:
cc-zeitlos hat geschrieben:Wir Leser können den Risszeichnern nicht genug danken, welche Arbeit sie da auf sich nehmen. Und ich denke mal, dass die wenigsten Risszeichner einen technischen oder wissenschaftlichen Beruf haben. Von daher also auf jeden Fall: Hut ab! :st:
[…]


Fartuloon der Ältere hat geschrieben:@Holger: glaube, ich kann den Zeitaufwand einschätzen. Es ist viel Schweiß für wenig echte Anerkennung
@Zeitlos: Zustimmung, trotz moderner Werkzeuge ist es schwierig stimmungsvolle Darstellungen zu erzeugen


da hänge ich mich mal dran ;)

D A N K E ! :st:



Haenge mich da auch an...
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Del Hayer » 15. Januar 2018, 07:28

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Die Ausfuehrungen sind insoweit in Ordnung wenn man von solchen Werten ausgeht.

Die oben angefuehrten Angaben beziehen sich meiner Ansicht nach auf sogenannte Umbaute Volumen.

Gutes Beispiel ist die 200m KLasse... mit einer Wandungsstaerke von 2m. (phi* (d^3/6)

V1. 200m = 4188790 m^3
V2. 198m = 4064379 m^3

Huelle = V1-V2 =Vn = 124411 m^3
Gewicht (Stahl)= Vn * 7,6 t/m^3 = 945523 t
Gewicht Terkonit = Vn * 25,6t/m3 = 3 184 921 t

Dies ist nur das Gewicht der Huelle. Dabei sind keinerlei Innausbauten wie Decks, Maschinen usw eingerechnet.

Somit komme ich, wenn Gewicht Terkonit nehme und das Gesamt Volumen ins Verhaeltnis setze auf 0,760 Tonnen /m^3 bei Stahl waeren es 0,225 t/m^3 umbautes Volumen.

Wie gesagt dies ist nur die Huelle.
Eventuelle Kommastellen sollte man mir nachsehen... Ich benutze immer noch einen Rechenschieber der Klasse Aristo von 1972...
Wobei ich noch anmerken will, das viele 3D CAD Systeme durchaus in der Lage sind das Material mit auszurechnen. so dass andere tatsaechliche Werte herauskommen, die natuerlich hoeher sind.


Andererseits freut es mich durchaus, das es interessantes Interesse an diesem Thread gibt... vorallem an diesen doch teilweise heftigen Diskussionen.
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Del Hayer » 15. Januar 2018, 07:49

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Bei genauer Betrachtung ist die alte Terra (dies ist meine Meinung) der Typ von dem man am meisten Weiss.
Auch wenn sie in der PR-Welt als Arbeitstiere betrachtet werden.

Ueber das Konzept der 100, 200 usw bin auch noch nicht auf einen vielleicht logischen Grund gekommen.

100 - 200 - 400 - 800 - 1600 - 3200 waere eine Reihe die ich verstehen wuerde. Da wuerde auch eine Korvette mit 50m reinpassen und eine SJ mit 25m...
Warum da (aber wir reden nur von Terranischer Bauweise) , aber 500 oder 1500 auftauchen ist mir schleierhaft... Aber ich glaube man muss nicht alles verstehen...
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 15. Januar 2018, 08:25

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Die ersten terranischen Raumschiffe basierten sicherlich auf arkonidischen Fertigungsunterlagen, bei späteren wohl auch noch die Grundkonzepte.
Wie diese darauf gekommen sind, da müsste mal ein Arkon-Kenner ran.
Erst später begann die Menschheit mit eigenen Entwürfen, wobei sie sich auch an die Entwicklungen Fremder anlehnte.

Die Lemurer hatten wohl auch ein anderes System ?
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Del Hayer » 15. Januar 2018, 14:31

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Sehe das auch so, dass da jeder seine eigenen Konzepte fuehrt... (Bezieht sich auf die Rassen)


Hmmm suchen wir einen Arkon Spezialisten...
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Pan Greystat » 15. Januar 2018, 16:13

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Die Orginalen Größen sind wenn ich mich recht erinnere 60 100 200 800

50 Meter würde passen aber 60 Meter klingt irgendwie viel größer obwohl es nur in bischen ist (vielleicht ist es eine Frage der Rundung damit man im Boden Hangar die Standard Shifts bzw Space Jet einbauen kann ?)

100 und 200 sind halt schöne Runde Zahlen.

800 Meter passt halt sehr gut zu den 200 Meter Kreuzer. Man nannte sie ja "Schwere Kreuzer " und ein Schlachtschiff war halt nicht nur Doppelt so hoch nein gleich 4 mal gigantomanisch. 1000 Meter hätte man auch sagen können. Aber 1000 klingt einfach wieder kleiner. Schlieslich ist es die kleinste 4 Stellige Zahl und nicht eine große 3 Stellige.


die 500 Meter passen in die Orginale so garnicht rein. Dafür aber in die neuen ergo 1500 und 2500. Besonders weil man in der Serie zu beginn fast immer nur von den größten Raumern oder halt totalen Spezialschiffen gehört hat.

Die 500 Meter Klasse hat doch erst mit der ODIN wirklich einzug in die Hauptserie gehabt. Wo sie die alten Gigant Raumer ersetzen sollte als zwar großes aber nicht Gigantisches Schiff.

Aber auch bei den dicken Schiffen gibt es immer wieder Unterschiede . Der Versuch der PHARAO Klasse mit 1200. Die Standard Superschlachtschiffe mit 1500 Erst Imperium heute NEPTUN.

Aber auch die 1600 Meter der Lemurer bzw Tefroder und die 1800 der Entdecker/ Saturn-Klasse ( 1800 hatten auf die Tefroder im Krieg)

Bei den ganz Dicken sind die Zahlen dann fast immer 2500. Gut die Gwalons mit 2400 weichen etwas ab. Ich erinnere mich irgendwie an einen 2200 Meter aber ich wüsste nicht mehr wann wie wo

Mich wundert ehrlich gesagt das es nur so wenige unterschiedliche durchmesser gibt. Besonders im Bereich von 200 bis 1500 hätte man noch gewaltig fiel platz für Klassen mit interessanten Einsatzmöglichkeiten.
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 15. Januar 2018, 16:16

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Es gibt noch ein paar Kreuzervarianten zwischen 200 und 500m
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Del Hayer » 15. Januar 2018, 17:41

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Ich weiss, aber ich denke man sollte vorab nur die Terranische Schiffbauweise betrachten...
Ansonsten bringt es nur Verwirrung, auch wenn anfaenglich von von Arkoniden oder Meurern uebernommen.
Da waere danach nur die Folge innerhalb der Terranischen Bauserie zu betrachten.
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon NEX » 15. Januar 2018, 22:19

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Del Hayer hat geschrieben:... Gutes Beispiel ist die 200m KLasse... mit einer Wandungsstaerke von 2m. (phi* (d^3/6)

V1. 200m = 4188790 m^3
V2. 198m = 4064379 m^3
...

Bei 2 m Wandstärke ist der Innendurchmesser 196 m.

Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon cc-zeitlos » 16. Januar 2018, 00:07

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Dass es unterschiedliche Größen der Murmeln gab, die keinem irgenwie zuordenbaren System entsprechen, mag anfangs seinen Grund in den arkonideischen und anderen zusammengeklauten Raumschiffstypen gehabt haben. Aber eine andere Sache ist bisher ganz außer Acht gelassen worden: Es gab sicherlich verschiedene Entwicklungsbüros, die plausible Gründe für "ihre Größe" einer bestimmten Klasse gehabt haben.

Als vergleichbbare Beispiele mögen mal wieder realistische Objekte herhalten: Kein Hersteller von Passagier- oder Kampfflugzeugen, Autos oder Panzer baut wie der andere und haben alle unterschiedliche Maße. Jeder ist da sicherlich auch der Meinung seine Baureihen sind die optimalen ... :rolleyes:

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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Pan Greystat » 16. Januar 2018, 00:32

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Ja meist ist die Herstellung nur von Transportmöglichkeit gedeckelt. Eben um in einen Standardkontainer oder eine Euro Palette zu passen.
Aber bei großen Bauten wie Schiffen und Flugzeugen. Wirt doch eigentlich das Schiff nach den anforderungen gebaut und nicht Vorgaben erhoben und dann die Technik darein gebaut. Weil macht auch wenig Sinn bei großen Teuren Gegenständen.

Schlieslich müssen die Raumer in den meisten Fällen ja nicht unter irgendwelchen Brücken durch passen oder Maximal Tiefgang oder so. ( Beiboote sind da was anderes wenn man die Beiboote NACH dem Trägerschiff entwirft)

Naja in PR is das so machen wir das so
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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon cc-zeitlos » 16. Januar 2018, 00:57

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Teilweise gebe ich Dir schon Recht. Aber Schiffe werden ja auch so gebaut, dass sie wirtschaftlich sind, mit möglichst gleichen Bauteilen viele unterschiedliche Varianten abgedeckt, oder dass bestimmte Raumer in bestimmte Tender passen oder andocken können etc.

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Re: Alte Terra-Klasse

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 16. Januar 2018, 11:51

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cc-zeitlos hat geschrieben:Dass es unterschiedliche Größen der Murmeln gab, die keinem irgenwie zuordenbaren System entsprechen, mag anfangs seinen Grund in den arkonideischen und anderen zusammengeklauten Raumschiffstypen gehabt haben. Aber eine andere Sache ist bisher ganz außer Acht gelassen worden: Es gab sicherlich verschiedene Entwicklungsbüros, die plausible Gründe für "ihre Größe" einer bestimmten Klasse gehabt haben.

Als vergleichbbare Beispiele mögen mal wieder realistische Objekte herhalten: Kein Hersteller von Passagier- oder Kampfflugzeugen, Autos oder Panzer baut wie der andere und haben alle unterschiedliche Maße. Jeder ist da sicherlich auch der Meinung seine Baureihen sind die optimalen ... :rolleyes:

Neue Ideen ergeben Machbarkeitssstudien, die viellicht in Prototypen enden.
Diese müssen sich bewähren.
Ihnen gegenüber stehen aber die vertrauten und in Großserie günstig herstellbaren "Standards"
Da muss der Vorteil schon groß sein.
Siehe vielleicht mal LUNA-Klasse und Co.
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