Dimetrans vs Metagrav

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muurtblaue Kreatur
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Pan Greystat hat geschrieben:Ehrlich gesagt. Ich kann mir keinen Grund außer den Wunsch der Autoren vorstellen. Warum ein Antrieb im Zentrum einer Galaxie enden sollte.
Der Wunsch der Autoren bzw. der Expokratie ist allerdings der beste überhaupt denkbare Grund. ;)
Und ich halte es für völlig nachvollziehbar, sich vorweg zu überlegen, wie man ein Supertriebwerk etwas "entschärfen" kann, statt nur blind der "höher, schneller, stärker, weiter"-Maxime zu folgen. Hätten die Autoren das auch im weiteren Verlauf der Serie etwas konsequenter bedacht, wäre der brutale Einschnitt, die ausgeuferte Supertechnik mit dem "Degrader" zu kappen, vielleicht nicht notwendig geworden.

Wie man das dann macht, ist der nächste Schritt. Und da ist die Beschränkung, nur das Zentrum einer hinreichend großen Galaxie anfliegen zu können, eine sehr schlaue Entscheidung.
Kurz: Ich mag das Dimetranstriebwerk und wundere mich, dass es in der Erstauflage nicht wieder genutzt wurde, da es doch auf viel bodenständigere 5D-Technik basiert und daher von der Hyperimpedanz weniger betroffen sein sollte.

Nahe eines Supermassereichen Schwarzenloch ? ok . Da man dieses Einzele Objekt recht gut unterschieden kann. Allerdings gibt es viele Schwarzelöcher. Nicht alle Super aber genung auswahl.
Auch als Ziel. Wenn es eine bestimmte Hypernergetische Sättigung braucht. Die im Zentrum durch die ganzen nahen Sterne gegeben ist.
In kleinen Galaxien wie die Mangelanischen Wolken oder Sogar Kugelsternhaufen hast du ein Zentrum. Trotzdem nutzen alle das Milchstraßenzentrum.

...weil die Milchstraße vielfach massereicher als eine der Magellanschen Wolken ist. Und das Zentrums-Black-hole ist wohl auch erheblich größer.
Vielleicht würde der Dimetrans "so gerade eben" eine hinreichend große Kleingalaxie ansteuern können, wenn diese einen genügend großen Abstand zu einer großen Galaxie hätte. So aber werden sie überstrahlt.
Analogon: Ein Blitz schlägt ja auch in die höchste (leitfähige) in der Umgebung ein. Erst wenn der höhere Punkt hinreichend weit weg ist, wird ein tieferer getroffen.



Torsten Pieper hat geschrieben:Klingt es nachvollziehbar, dass der eigentliche Effekt der ist, daß ein Schiff mit Dimetrans im Grunde in Richtung Potential-Topf fällt??

Ich hätte es jetzt eher analog zu einem Blitz gesehen. Wenn man einen "elektromagnetischen Feldantrieb" hätte, der wie ein Blitz auf lokale Potentiale reagieren würde, wäre es auch naheliegend, dass er vom höchsten Punkt in der Nähe des Zielgebiets angezogen wird und daher nur dort einschlägt landen kann.
Der "höchste Punkt" ist im Umkreis der Milchstraße eben deren Zentrum, aus hyperphysikalischer Sicht vermutlich konkret das Zentrums-Black-Hole. Die Zwerggalaxien im Halo sind zu nah und können daher nicht angeflogen werden, selbst wenn sie ein hinreichend massives ZBH haben sollten.

Dabei habe ich im Vergleich zu normaler 4D-Gravitation nur 2 zusätzliche Annahmen getroffen, wenn es um Hypereffekte geht:
1) 2 Hyper-Quellen reagieren umso heftiger miteinander, je ähnlicher sie sich sind. Das habe ich daraus abgeleitet, daß zB Transmitter energetisch aufeinander eingestimmt sein müssen, damit das Transport-Gut weiß wohin es muss.. sozusagen
Das wurde meiner Ansicht nach besonders deutlich, als der Sol-Kobold-Transmitter im Sibi Raumschiff Erde erklärt wurde.
Das muss andere Antriebskonzepte nicht zwangsläufig einschließen. Hängt meiner Meinung nach vom frequenzabhängigen Energiehaushalt verschiedenster Quellen ab.

Und es ist auch aus Sicht der heutigen Physik sehr naheliegend. Auch elektromagnetische Sender und Empfänger haben den höchsten Wirkungsgrad, wenn sie aufeinander abgestimmt und in Resonanz sind, siehe Radiosender aber auch induktive Energieübertragung.
Da die PR-Physik sehr oft damit arbeitet, reale 4D-Physik als Analogon auch auf 5D zu übertragen, würde das passen.

2) Bei Hyper muss "Gravitation" nicht zwangsläufig immer positiv sein, wenn es die Möglichkeit gibt die Phase zu verschieben.

Ich würde es nicht "Phase" nennen, auch wenn der Begriff natürlich sehr technisch klingt. In bestimmten Kontexten wird zwar 180° Phase und umgekehrte Polarität gleichgesetzt, aber das ist normalerweise nicht das gleiche.
Was stört dich daran, negative Gravitation auch als negativ zu bezeichnen?
Allerdings würde ich ohnehin den Punkt eher weglassen, da der Dimetransantrieb ja an einem beliebigen Punkt starten kann und nur als Ziel ein galaktisches Zentrum braucht.

Wäre es unter diesen Umständen möglich Dimetrans als Hyper-Gravitation-Differentialspur-Triebwerk neu zu interpretieren? Ich fänd das ein cooles Triebwerk, sofern man es unter meinen angedachten Mods regelbar konstruiert bekommt.

???
Danke und schönes Wochenend, Torsten

Da ich das Dimetranstriebwerk gerade wegen seines "eingebauten Degraders" schon immer gemocht habe, finde ich deine Idee grundsätzlich gut.

Und auch die Idee, es durch einen neuen Dipol mit zusätzlicher Abstoßung zu verbessern, ist sicherlich interessant, wirft aber auch Erklärungsprobleme auf, da du für dein neues Triebwerk dann auch den Startpunkt als "besonders" definieren müsstest.
Nur stellt sich dann die Frage, wieso man sich das antun soll, erst ins Zentrum zu fliegen, und nicht das klassische Dimetrans verwendet, wie es seit langem bekannt und bewährt ist und das von jedem Startpunkt aus funktioniert?
Dein HGD-Triebwerk müsste daher gegenüber dem Dimetranstriebwerk einen hinreichend großen Vorteil haben. Nur welchen?

Gedanke: Vielleicht kann das HGD ein Halbschritt in Richtung Metagrav (auch Paratrontechnik) sein?
Durch den "Dipol" könnte es einen "flacheren Winkel" springen und daher auch kleinere, nähere Gravitationszentren anpeilen statt nur große Galaxien?

Analogon:
Das Dimetrans ist ein "Monopol", springt beim Start nahezu "senkrecht" hoch in den Hyperraum und lässt sich dort von dem Zentrum der Zielgalaxie, mit der es in Resonanz steht, anziehen. Darum kann es auch nur in die "höchste" hyperdimensionale Ballung im Zielgebiet einschlagen, also das galaktische Zentrums-Black-Hole.
Das HGD kann sich als Dipol zusätzlich vom Startpunkt abstoßen und daher einen viel "flacheren Bogen" durch den Hyperraum nehmen, der auch schon ungefähr die richtige Richtung hat, braucht also auch weit weniger "Anziehungskraft" vom Zielpunkt.
D.h. das HGD-Schiff sucht sich als Startpunkt eine Sternenballung mit hinreichend massivem Black-Hole im Kern, platziert sich dort in Richtung Ziel, synchronisiert seinen HGD-Antrieb mit dem Ziel und springt. Dadurch hat es schon (beinahe) den richtigen Vektor, so dass eine große Galaxie in der Nähe das kleinere Ziel trotzdem nicht "überstrahlt", sofern die Abstände dazu groß genug sind. Je weiter entfernt das Ziel liegt, desto leichter überstrahlt eine benachbarte Galaxie kleinere Ziele.

Nachteil: Der Startpunkt ist nicht mehr völlig frei. Man braucht auch am Start passende hyperphysikalische Bedingungen, insbesondere ein hinreichend großes und energetisch aktives Black-Hole oder vergleichbares. Man muss das Schiff auf die Linie zwischen Start und Ziel platzieren. Und das Ziel darf trotzdem nicht zu nahe an oder hinter einer deutlich größeren Galaxie liegen.

Vorteil: Man kann nicht mehr nur große galaktische Kerne als Ziel nehmen. sondern auch deutlich kleinere Zwerggalaxien oder sogar galaktische Wolken, sofern die große genug und hinreichend weit von anderen, größeren G-Zentren entfernt sind.

Heißt, ein Sprung von der Großen Magellanschen Wolke nach Andro-Alpha sollte möglich sein, bei einer weiter entfernten und viel größeren Galaxie wie M87 würde man dagegen vorgelagerte Wolken nur sehr schwer oder gar nicht direkt anpeilen können. Und wenn man es "verfehlt", wird man eben doch ins größere galaktische Zentrum gezogen werden.

Was denkst du?

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Batman » 15. April 2018, 00:25

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Batman
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Ich weiß nicht was Torsten denkt aber ich denke die Nachteile überwiegen. Man muß vom Zentrum der Galaxis starten und das war selbst befor PR das Zentrums-Black Hole adaptiert hat eine echt üble Gegend. Für Satellitengalaxien die nah genug dran sind das die Muttergalaxie deren Gravitationszentren überlagert reicht Linear um da in akzeptabler Zeit hinzukommen. Im Zentrum 'rauszukommen' ist übel genug, aber da 'starten' zu müssen?
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Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Pan Greystat » 15. April 2018, 07:27

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Pan Greystat
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muurtblaue Kreatur hat geschrieben:
Nahe eines Supermassereichen Schwarzenloch ? ok . Da man dieses Einzele Objekt recht gut unterschieden kann. Allerdings gibt es viele Schwarzelöcher. Nicht alle Super aber genung auswahl.
Auch als Ziel. Wenn es eine bestimmte Hypernergetische Sättigung braucht. Die im Zentrum durch die ganzen nahen Sterne gegeben ist.
In kleinen Galaxien wie die Mangelanischen Wolken oder Sogar Kugelsternhaufen hast du ein Zentrum. Trotzdem nutzen alle das Milchstraßenzentrum.

...weil die Milchstraße vielfach massereicher als eine der Magellanschen Wolken ist. Und das Zentrums-Black-hole ist wohl auch erheblich größer.
Vielleicht würde der Dimetrans "so gerade eben" eine hinreichend große Kleingalaxie ansteuern können, wenn diese einen genügend großen Abstand zu einer großen Galaxie hätte. So aber werden sie überstrahlt.
Analogon: Ein Blitz schlägt ja auch in die höchste (leitfähige) in der Umgebung ein. Erst wenn der höhere Punkt hinreichend weit weg ist, wird ein tieferer getroffen.

Pan Greystat hat geschrieben:
....
Vielleicht mussten die Dummfries die Milchstraße ansteuern weil sie die Mangellanschen Wolken überstrahlt hat oder hinter dem Zentrum lagen.
Dann würde es bedeuten das man zwar direkt Zielen kann wenn man das Ziel kennt. Sonst zielt man eben auf die Stärkste Strahlungsquelle einer Galaxie die wohl mit dem Zentrum identisch ist.
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Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 15. April 2018, 15:06

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muurtblaue Kreatur
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Pan Greystat hat geschrieben:
....
Vielleicht mussten die Dummfries die Milchstraße ansteuern weil sie die Mangellanschen Wolken überstrahlt hat oder hinter dem Zentrum lagen.
Dann würde es bedeuten das man zwar direkt Zielen kann wenn man das Ziel kennt. Sonst zielt man eben auf die Stärkste Strahlungsquelle einer Galaxie die wohl mit dem Zentrum identisch ist.

Das habe ich dann wohl überlesen. Sorry, der Thread ist inzwischen schon ziemlich lang.
Aber ich nehme es mal als Bestärkung, dass du vorher das gleiche geschrieben hast. ("Zwei Doofe, ein Gedanke..." :)

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 15. April 2018, 15:40

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muurtblaue Kreatur
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Batman hat geschrieben:Ich weiß nicht was Torsten denkt aber ich denke die Nachteile überwiegen. Man muß vom Zentrum der Galaxis starten und das war selbst befor PR das Zentrums-Black Hole adaptiert hat eine echt üble Gegend. Für Satellitengalaxien die nah genug dran sind das die Muttergalaxie deren Gravitationszentren überlagert reicht Linear um da in akzeptabler Zeit hinzukommen. Im Zentrum 'rauszukommen' ist übel genug, aber da 'starten' zu müssen?

Nein, man muss NICHT im Zentrum starten, weder beim alten Dimetrans noch beim vorgeschlagenen "neuen" HGD.
Und es war auch nicht gemeint, vom Zentrum der Milchstraße zur GMW zu springen, auch wenn das mit dem HGD im Prinzip ginge, sondern zu einer Satellitengalaxie einer anderen Galaxie weit außerhalb der Reichweite des Linearantriebs. Ich habe im Beispiel explizit einen Sprung nach Andro-Alpha genannt.

Ich halte Torstens Idee für einen plausiblen Zwischenschritt zwischen dem "alten" Dimetrans und dem Metagrav (alle drei basieren ja auf Paratrontechnik), die das Grundprinzip des DT ("Monopol") etwas erweitert ("Dipol"), aber weiterhin wesentliche Beschränkungen behält, damit man nicht "mal eben zum Kaffee nach Andromeda hüpfen kann und zum Dinner wieder zurück auf der Erde ist", also um die bei PR gerne problematisch werdende Gigantomanie zu vermeiden.

Kurz die Vor- und Nachteile Dimetranstriebwerk:
    + superschnell
    + jeder beliebige Startpunkt
    - Ziel-Attraktor kann nur das Zentral-Black-Hole (ZBH) einer Großgalaxie sein

vs. Hyper-Gravitation-Differentialspur-Triebwerk:
    + Ziel-Attraktor können auch unter günstigen Umständen(*) auch die ZBH der großen, vorgelagerten Sternhaufen und Zwerggalaxien sein
    o ggf. etwas "langsamer" und geringere Maximalreichweite wegen des "flacheren Winkels"
    - Startpunkt muss in der Nähe einer dichten Sternenballung mit hinreichend großem ZBH sein.(**)

    (*) Die Ziel-Galaxie/Sternhaufen muss ein hinreichend großes ZBH als Attraktor haben und weit genug weg von der Haupt-Galaxie sein. Je weiter der Sprung, desto größer und von der Hauptgalaxie entfernter muss auch das Ziel sein, um es noch anpeilen zu können. Bei sehr großen Entfernungen kann man die ZBH der Sternhaufen nicht mehr vom ZBH der Hauptgalaxie als Attraktor trennen und dann wieder nur letztere anspringen.

    (**) Dies kann auch im Inneren einer großen Galaxie liegen, da man es nicht aus großer Entfernung anpeilen können muss, sondern sich nur davon "abstößt". In der Milchstraße sollte es einige hundert "Sprungpunkte" geben.
Zuletzt geändert von muurtblaue Kreatur am 15. April 2018, 15:52, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 15. April 2018, 15:50

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muurtblaue Kreatur
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Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Truktan » 16. April 2018, 08:41

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Truktan
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Kurz: Ich mag das Dimetranstriebwerk und wundere mich, dass es in der Erstauflage nicht wieder genutzt wurde, da es doch auf viel bodenständigere 5D-Technik basiert und daher von der Hyperimpedanz weniger betroffen sein sollte.


Ich nehme an, dass man relativ schnell erkannt hat, dass unser Universum "zu klein" wird, wenn man derart megaschnelle Antriebe zulässt. Damals die Reise in die "Grosse Leere" (PR #1650 und folgende) hat man 7 Jahre (!) dauern lassen. Mit Dimetranstriebwerken wären die damals locker in 7 Wochen dagewesen ... Aber eine solche Reise sollte etwas besonderes sein und mehr als ein kleiner Ausflug zur GMW/KMW. Daher hat man das Dimetranstriebwerk (und das nur wenig langsamere Dakkartriebwerk) still und heimlich in der Schublade verschwinden lassen und sich mit langsameren Antrieben auf die lange Reise gemacht.
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Torsten Pieper
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Torsten Pieper hat geschrieben:Hallo!
Ich hatte damals nach den Unterschieden zwischen Metagrav und Dimetrans gefragt, weil ich für meine Storyline einen Weg suchte,
den Dimetrans meinen Lemurern zukommen zu lassen und diesen wesentlich zu modifizieren und zwar ohne 6D...
Dazu hab ich erstmal überlegt, wie er funktionieren könnte und zwar auf einer wirklich "physikalischen" Grundlage.
Ich finde der Antrieb wurde nie gut erklärt und könnte noch Potential haben.
Dazu jetzt ein kleiner Ausschnitt aus meiner Story:

Spoiler:
Ideen und ein Abschied!
18. Ty des Uhs 6413 dT, Werft I
Arjun Dansur und Naresh Xanti arbeiteten an den, dank dem Quantronik-Mann
entschlüsselten, Daten über das Dimetrans-Triebwerk. Die Daten stammten
ursprünglich von den Bestien Druithoras. Von den Iposchmoogh und den Pell
berichtigte sich Arjun in Gedanken. Immerhin erwarteten sie Hilfe von Nertosch, dem
von dem Genschaden geheilten Iposchmoogh. Er war alles andere als eine Bestie. Für
den jungen Arjun war er fast so etwas wie ein väterlicher Freund. Im Moment leisteten
sie Vorarbeit und brachten Konstruktions- und Betriebsdaten in eine übersichtliche
Form. Allmählich nahm ein Holo Gestalt an.
Es war jetzt schon klar, dass sie das neue Triebwerk brauchten. Mit den üblichen
Linear-Triebwerken ließen sich die Abgründe zwischen den Galaxien nur unter Mühen
überbrücken. Diese Erfahrung hatten sie schon gemacht. Das Dimetrans-Triebwerk
hingegen brauchte nur Sekunden von Galaxis zu Galaxis. Wenn es nur nicht diese
Nachteile hätte..
„Er müsste jetzt kommen,“ meinte Naresh Xanti. Er war Arjuns Vorgesetzter. „Wenn
er nicht aufgehalten wurde,“ entgegnete Arjun. Eine Sekunde später spürte er den
Boden unter sich sachte schwingen. Nertosch kam! Als der Iposchmoogh die Tür
passierte, musste er den Kopf einziehen. „Können wir nicht in ein größeres Labor
umziehen?“ beschwerte er sich lautstark.
„Nö!“ grinste Arjun. „Ist doch nur die Tür.“ Nertosch richtete sich wieder auf und
streckte sich. Sein Schädel streifte dabei beinahe die Decke. „Trotzdem bekomme ich
bald Platzangst.“ dröhnte er. „Ein Heureka und die Decke hat ne Beule..“
Sprachs und platzte heraus. Arjun und Naresh verzogen wegen der Lautstärke
zunächst unter Schmerzen das Gesicht. Dann lachten sie mit. Als sie endlich
innehielten bemerkten sie, dass Nertosch nicht allein gekommen war. Hinter ihm
betrat Quamon das Labor. „Hallo! Wie steht es? Ich hoffe, mein selbstmörderischer
Einsatz zahlt sich jetzt aus.“ Er hatte sich endlich einen griffigen Eigennamen
zugelegt.. Es lag anscheinend an der zunehmenden Ausbildung seines
Selbstbewusstseins.
„Wenn die Allianz uns unterstützt und die nötigen Materialien liefert,“ entgegnete
Naresh. „können wir Paratron-Konverter und Dimetrans-Projektoren nun nachbauen.
Dank eurer Hilfe.“

„Allerdings,“ schränkte Arjun ein.“ nicht in jedem beliebigen Schiff. Diese
Technologie benötigt Unmengen an Energie. Normale Kernfusions-Reaktoren reichen
nicht aus.“ „Daher,“ ergänzte Naresh,“ konzentrieren wir uns auf das Träger-Prinzip.
Aktuell könnten nur die Werften die benötigte Leistung erzeugen.“
„Davon bin ich von Anfang an ausgegangen.“ meinte Nertosch. „Das Problem hatte
mein altes Team schon. Leider haben wir keine Unterlagen über die Lösung der Pell.
Es war ein Geheimnis des Hauptvolkes.“
Nertosch, Naresh und Arjun begaben sich an die Arbeit. Es war ihre Aufgabe die neue
Technologie an die bestehenden Systeme bestmöglich anzupassen. Sie berechneten
den benötigten Energie-Umsatz, die Einbaugröße und die Parameter der benötigten
Nebenaggregate.
Dabei hatten sie Zugriff auf das komplexe Rechner-Netzwerk der Werft. Doch oft
waren Nertosch und Quamon schneller und fanden intuitiv neue, bessere Lösungen.
Nertosch dank seines Planhirns. Und Quamon's Körper war ohnehin eine einzige
Rechenmaschine, zusammengesetzt aus Aberbillionen Quantum-Zellen, jede einzelne
ein Quantenrechner. Er machte sich auch die meisten Gedanken. Noch hatten sie
keinen Weg gefunden, die Nachteile des Triebwerks auszugleichen oder zu umgehen.
„Je länger ich diese Technik studiere, desto weniger gefällt sie mir,“ brachte er
schließlich seine Bedenken vor. „Es muss eine bessere Lösung geben.“ Die anderen
drei wandten sich ihm zu.
„Was meinst du?“ fragte Naresh Xanti.
„Zum einen missfällt mir die Abhängigkeit von nur zwei Trägern,“ zählte Quamon
auf.“Und natürlich die konstruktiv bedingten Nachteile des Triebwerks. Start und
Ende liegen immer in gefährlichem Gebiet, den Galaxien-Zentren. Man kann die
Überlicht-Manöver nicht richtig steuern, ein Abbruch scheint unmöglich. Das
vordergründig einzig Positive ist die unglaubliche Geschwindigkeit bei gleichzeitiger
Vermeidung totaler Entmaterialisation.“
„Wüsstest du denn eine Lösung?“ fragte Nertosch.
„Ich rechne seit einiger Zeit die physikalischen Grundlagen durch. Gehen wir diese
Schritt für Schritt durch.“
„Meinetwegen,“ stimmte Abteilungsleiter Naresh Xanti zu. „Es soll niemand
behaupten, wir würden andere Meinungen unterdrücken.“
„Ich bin auch dafür,“ ergriff Arjun für Quamon Partei. „Vielleicht kann er etwas durch
seine unabhängige Sichtweise besser durchleuchten als althergebrachte Ansätze.“

„In Ordnung. Fangen wir mit den grundlegenden Eigenschaften des Dimetrans-
Triebwerks an. Seine Wirkung beruht auf den lokalen physikalischen Bedingungen,
das ist klar. In der bekannten Form startet und endet der Flug im Zentrum einer
Galaxis. Und die Paratron-Technologie nutzt im Wesentlichen Energien des
Hypergravitation-Bands, wenn auch an dessen oberer Grenze und mit gewissen
Anteilen des Abjin-Bands.“
„Stimmt soweit,“ grummelte Nertosch. „Was schließt du daraus?“
„Meine Sicht der Funktionsweise besteht darin, dass das Triebwerk keinen eigenen
hypermotorischen Impuls erzeugt. Das Schiff wird stattdessen vom Zentrum der
angepeilten Galaxis angezogen wie eine Ladung von einem elektrischen Feld, sobald
die Anpeilung der Zielgalaxis die Daten zur Feinjustierung liefert. Dabei existiert das
Schiff auf einem hyperenergetischen Niveau das mit der Gesamtausstrahlung der
Zielgalaxis zusammenhängt.
Es ist nun mal eine Eigenart hyperenergetischer Vorgänge, dass Hyperquellen umso
stärker miteinander interagieren, je ähnlicher ihre energetischen Strukturen sind,
unabhängig von ihrem vierdimensionalen Abstand.
Dieses Triebwerk agiert wie ein Monopol, daher muss der Flug zusätzlich im Zentrum
der Startgalaxis beginnen damit das Schiff nicht in dessen Zentrum zurückfällt.“
„Klingt logisch.“ stimmte Arjun Dansur zu.“Aber was können wir daran ändern?“
„Wartet ab. Zunächst muss klar sein was die eigentliche physikalische Basis ist. Meine
Interpretation: das Schiff folgt den Feldlinien des Hypergravitationsfelds zur
Zielgalaxis. Aber jede Galaxis hat ein unverwechselbares Hyper-Spektrum auf dass
das Triebwerk zuerst feinjustiert werden muss. Die Justierung muss dabei sowohl
Frequenz, Intensität als auch Phase berücksichtigen. Bei negativer Interferenz müsste
sich ein Potential-Tal ergeben, was einer Anziehung entspricht. Bei positiver
Interferenz hingegen sollte sich ein Potential-Berg ergeben und Abstoßung erzeugen.
Nun nutzt das Dimetrans-Triebwerk in dieser Monopolform nur negative Interferenz
relativ zum Ziel. Eine erste Verbesserung könnte die Erweiterung des Triebwerks zu
einem Dipol sein, der zusätzlich positiv mit dem Feld der Startgalaxis interferiert. Er
würde sich von dessen Zentrum abstoßen, so dass das Triebwerk auch abseits des
Zentrums aktiviert werden kann. Die Voraussetzung hierfür wären mindestens zwei
unabhängige Projektoren mit unterschiedlicher Justierung! Aber das wäre nur ein
erster grober Ansatz.“
„Immerhin wäre man nicht mehr von einem Startpunkt nahe dem Galaxien-Zentrum
abhängig.“ wandte Naresh Xanti ein.


„Schon. Aber um ein steuerbares Triebwerk zu erhalten, muss es noch viel weiter
modifiziert werden!“
„Und wie stellst du dir das vor?“ Nertosch war noch nicht überzeugt.
„Wir haben bereits festgestellt, dass das hyperenergetische Niveau des Triebwerks mit
der Gesamtausstrahlung der Zielgalaxis zusammenhängt und daher so heftig reagiert.“
dozierte Quamon. „Daher sollte ein modifiziertes Triebwerk nicht auf die
Gesamtausstrahlung einer Galaxis justiert werden und ein weit geringeres Hyper-
Niveau nutzen. Die Justierung könnte relativ zum lokalen Hypergravitations-Feld oder
den Eigenschaften eines beliebig wählbaren Zielpunktes erfolgen. Dann erzeugt das
Triebwerk automatisch weitaus geringere Potential-Täler und -Berge, die das Schiff
letztlich bewegen. Da es keinen gravitationsfreien Raum gibt, wäre das Triebwerk im
Prinzip universell einsetzbar. Aufgrund der Funktionsweise nenne ich es einfach mal
steuerbares Hypergravitation-Differentialspur-Triebwerk in Dipol-Ausführung, oder
kurz HGDS-Triebwerk.“
„Toll!“ Naresh Xanti klang leicht sarkastisch. „Jetzt haben wir immerhin schon einen
Namen für ein theoretisches Konzept, welches vollkommen unbewiesen und
ungetestet ist. Es könnte Jahre dauern die richtigen Parameter zu finden. Wir müssten
ganz bei Null anfangen. So leid es mir tut, die Ressourcen hierzu haben wir momentan
nicht. Mal davon abgesehen, dass die Flottenleitung auf unsere Resultate wartet. Wir
können nicht einfach sagen, ja wir wären fast fertig aber da ist ein neues Konzept, dass
theoretisch besser wäre... Du musst einsehen, dass wir uns auf keine Experimente
einlassen können!“
Für Sekunden schwieg der Quantronik-Mann. Irgendwie wirkte sein Blick abwesend,
ins Leere gerichtet. Dann ging ein Ruck durch seinen Körper. „Dann ist es
entschieden!“ Seine Stimme klang seltsam. Als würden zwei Personen sprechen.
Die drei anderen sahen ihn verwundert an. „Was ist entschieden?“ fragte Arjun.
„Ein Teil der Gesamtheit wird abgespalten und sich mit dem Rechner-Netzwerk der
Werft verbinden.“ Tatsächlich sah man, wie sich eine Einschnürung am Kopf des
Quantronik-Mannes zu bilden begann. Die Gesamtheit der Quantroniken teilte sich
auf! „Wir hingegen gehen von Bord!“ Die Teilung erfolgte unglaublich schnell. Schon
bei den letzten Worten waren die zwei neuen Körper nur noch wie durch eine
Nabelschnur verbunden. Der größere wandte sich bereits der Tür des Labors zu.
„Moment! Was hast du denn vor?“ fragte Arjun erregt.
„Wie gesagt, wir verlassen die Werft.“ Der Quantronik-Mann Quamon, nur noch etwa
vier Fünftel der ursprünglichen Kapazität umfassend, wandte ihnen wieder das Gesicht

zu und lächelte. „Wir machen uns selbstständig. Bauen ein eigenes Schiff, nach
unseren Vorstellungen. Wir wagen das Experiment. Die Flottenführung wird schon
nichts dagegen haben, es bestimmt sogar begrüßen. Und wenn wir Erfolg haben, teilen
wir unsere neuen Erkenntnisse mit euch.“
Dann verließ der Quantronik-Mann das Labor. Für Arjun war es das letzte Mal für
lange Zeit, dass er dem Kunstwesen von Angesicht zu Angesicht gegenüber stand.
Naresh Xanti wandte sich bereits wieder dem Holo des Dimetrans-Triebwerks zu.
„Machen wir endlich weiter.“ forderte er. „Wir werden ihn schon wiedersehen.“
Arjun stimmte etwas bedrückt zu.
Nur Nertosch wandte noch etwas ein. „Irgendwie hat diese Rechenmaschine auf zwei
Beinen recht. Wir sollten etwas experimentierfreudiger sein. Ich werde helfen und
unterstützen, bis die Flotte ihre große Reise sicher antreten kann. Danach.. werde ich
ebenfalls ein eigenes Projekt starten. Allein!“
Nertosch arbeitete gern mit seinen kleinen Freunden zusammen. Aber von Natur aus
war er ein Einzelgänger und brauchte mehr Freiraum. Das sagte er ihnen jedoch nicht


Was meint ihr dazu?
MfG Torsten

Hallo!
Die Umstände des Dimetrans hatte ich schon "erklärt" und daraus die Möglichkeit "geringere Potentiale nutzen" als Verbesserung abgeleitet.
Dadurch soll das Triebwerk automatisch auch langsamer sein, sagen wir 200 bis 300 Mio LG. Es "peilt" beliebige Punkte im Raum an, nicht nur Galaxienzentren, und justiert sich auf die gegebenen Hyper-Spektren ein. Der so erschaffene Hyper-Pol, also das ehemalige Dimetransfeld, folgt dann den Hyper-Gravitations-Feldlinien zum Ziel. Oder?
Und JA: Es soll bei einer Impedanz-Änderung nicht so anfällig sein,wie zB Metagrav.
LG Torsten

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Torsten Pieper » 16. April 2018, 17:39

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Torsten Pieper
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Sorry hab noch was vergessen. .
Das HGDS kann zwar noch relativ hohe Geschwindigkeit erreichen, nutzt aber das relativ einfach erreichbare Gravitation/Paratron-Band.
Es braucht weder 6D noch Psi oder ähnliches.
Was ja seither recht schwierig scheint und teilweise nur durch besondere Umstände überhaupt möglich ist. Man betrachte zB das Enerpsi.
Es gibt aber, zumindest normalphysikalisch gesehen, keinen
gravitationsfreien Raum.
Galaktische Grüsse, Torsten

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 18. April 2018, 21:59

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muurtblaue Kreatur
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Truktan hat geschrieben:
Kurz: Ich mag das Dimetranstriebwerk und wundere mich, dass es in der Erstauflage nicht wieder genutzt wurde, da es doch auf viel bodenständigere 5D-Technik basiert und daher von der Hyperimpedanz weniger betroffen sein sollte.


Ich nehme an, dass man relativ schnell erkannt hat, dass unser Universum "zu klein" wird, wenn man derart megaschnelle Antriebe zulässt. Damals die Reise in die "Grosse Leere" (PR #1650 und folgende) hat man 7 Jahre (!) dauern lassen. Mit Dimetranstriebwerken wären die damals locker in 7 Wochen dagewesen ... Aber eine solche Reise sollte etwas besonderes sein und mehr als ein kleiner Ausflug zur GMW/KMW. Daher hat man das Dimetranstriebwerk (und das nur wenig langsamere Dakkartriebwerk) still und heimlich in der Schublade verschwinden lassen und sich mit langsameren Antrieben auf die lange Reise gemacht.

Und genau DIESE Schwäche ist eigentlich der "eingebauter" Vorteil des Dimetrans gegenüber allen anderen "Supertriebwerken": Es hat mit der Bindung ans galaktische Zentrum einer Galaxie als Ziel einen "automatischen Degrader", der die Möglichkeit offen hält, in ferne Regionen zu reisen, aber zugleich verhindert, dass es zu einfach wird, so dass die Reise trotzdem zu einem spannenden Storyelement werden kann, statt die 7 Jahre eines Metagravflugs, die man irgendwie überbrücken (schwierig) oder auslassen (leer und sinnlos) muss

@Torsten: Denk auch bei deinem HGD daran, ihn durch solche erschwerenden Randbedingungen bewusst zu schwächen. Wenn er "jedes" Ziel anspringen kann, ist es einfach nur ein weiterer Fernantrieb, der keine echte (Story-)Zukunft hat. Ich würde dir daher raten, deinen Satz
Torsten Pieper hat geschrieben:Es "peilt" beliebige Punkte im Raum an, nicht nur Galaxienzentren

dringend zu überdenken. Manchmal ist "weniger" wirklich "mehr".

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Torsten Pieper » 19. April 2018, 19:15

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muurtblaue Kreatur hat geschrieben:
Truktan hat geschrieben:
Kurz: Ich mag das Dimetranstriebwerk und wundere mich, dass es in der Erstauflage nicht wieder genutzt wurde, da es doch auf viel bodenständigere 5D-Technik basiert und daher von der Hyperimpedanz weniger betroffen sein sollte.

@Torsten: Denk auch bei deinem HGD daran, ihn durch solche erschwerenden Randbedingungen bewusst zu schwächen. Wenn er "jedes" Ziel anspringen kann, ist es einfach nur ein weiterer Fernantrieb, der keine echte (Story-)Zukunft hat. Ich würde dir daher raten, deinen Satz
Torsten Pieper hat geschrieben:Es "peilt" beliebige Punkte im Raum an, nicht nur Galaxienzentren

dringend zu überdenken. Manchmal ist "weniger" wirklich "mehr".


Ich will ja nicht die aktuelle Handlung ab absurdum führen.
Ich will eine Alternative zum Metagrav entwickeln, die ein "Torsten Original" ist. Für ein Volk 50tausend Jahre in der Vergangenheit, ohne jedes Wissen über Terraner oder deren Technik. Um wenigstens originell zu wirken.
Daher mein Antrieb der auf der "Gravitation surft" wie ein Wellenreiter.
Im übrigen soll der ÜL-Faktor durchaus relativ gering ausfallen und der Antrieb verschiedene Probleme haben.
1) Er ist abhängig von den umgebenden stellaren bzw galaktischen Objekten
2) Je geringer die nutzbaren Potentiale, desto geringer fällt der ÜLF aus, bei konstantem Energie-Output (außer man "überlastet" den Antrieb)
3) Der Energie-Output wächst exponentiell mit dem gewünschten ÜLF (quasi wie bei der Alqubierrre-Warp-Metrik)
4) Innerhalb vieler Objekte ist er, zumindest vorläufig, praktisch nutzlos, da die Gravitation von allen Seiten kommt
5) Am Wegesrand liegende Objekte könnten unter Umständen den Kurs beeinflussen
Einige Probleme sollen erst in Zukunft, durch verbesserte Regelungstechnik, minimiert werden

Schönen Abend!

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 19. April 2018, 19:35

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muurtblaue Kreatur
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OK, dann war es ein Missverständnis.
Ich dachte, du wolltest einen "Dimetrans-Light" als einen Fernantrieb erfinden.
Auf deine aktuelle Zielsetzung passen meine Kommentare dann natürlich nicht.
Nur die Warnung der Ratschlag, bewusst Schwächen und Grenzen einzubauen, statt (wie es leider gerne geschieht) voller Begeisterung eine zu mächtige "eierlegende Wollmilchsau" zu erfinden, bleibt bestehen.

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Pan Greystat » 19. April 2018, 20:54

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Pan Greystat
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Torsten Pieper hat geschrieben:
Ich will ja nicht die aktuelle Handlung ab absurdum führen.
Ich will eine Alternative zum Metagrav entwickeln, die ein "Torsten Original" ist. Für ein Volk 50tausend Jahre in der Vergangenheit, ohne jedes Wissen über Terraner oder deren Technik. Um wenigstens originell zu wirken.
Daher mein Antrieb der auf der "Gravitation surft" wie ein Wellenreiter.
Im übrigen soll der ÜL-Faktor durchaus relativ gering ausfallen und der Antrieb verschiedene Probleme haben.
1) Er ist abhängig von den umgebenden stellaren bzw galaktischen Objekten
2) Je geringer die nutzbaren Potentiale, desto geringer fällt der ÜLF aus, bei konstantem Energie-Output (außer man "überlastet" den Antrieb)
3) Der Energie-Output wächst exponentiell mit dem gewünschten ÜLF (quasi wie bei der Alqubierrre-Warp-Metrik)
4) Innerhalb vieler Objekte ist er, zumindest vorläufig, praktisch nutzlos, da die Gravitation von allen Seiten kommt
5) Am Wegesrand liegende Objekte könnten unter Umständen den Kurs beeinflussen
Einige Probleme sollen erst in Zukunft, durch verbesserte Regelungstechnik, minimiert werden

Schönen Abend!


Das Klingt nach dem Slipstream Antrieb in Gen Roddenberry´s Andromeda
Zugegeben hab mich mit dem Antrieb nicht sonderlich auseinander gesetzt weil mir die Serie zu Trashig ist.
Aber dorft braucht es einen Bordrechner und eine Begabte Menschliche Komponente um im Gewirr der Stränge ( die ich einfach mal mit Schwerkraftsträngen vergleiche) zu bewerkstelligen. Je nachdem wie du Umgebung war konnten die Passagen deutlich unerfreulicher sein.

Auf Gravitation Surfen kann ich mir bei einem Warpantrieb ja noch vorstellen. In dem man eben das Dehnen des Raums hinter dir macht das zusammen ziehen vor dir aber lässt. Wie man aber auf Anziehung von etwas weg kommen soll entzieht sich meiner Phantasie.
(Gravitationsfeldlinien im Hyperraum die wie ein feines Netz im Sonnesytem / Galaxie quasi im Hyperraum sind ok)
Aber das Klingt wie eine Abgespeckte Version des Linear Triebwerk. Das fliegt ja auch auf Sicht und wenn es eng wird kann es vom Kurz abgetrieben werden.
Aber wenn du ein Antrieb auf Gravitationsebene haben willst. Warum machst du es nicht auf "Sicht". Wenn man es sieht gibt es eine Gravitations Linie die man Nachvollziehen kann. ( Eventuell ein wenig Schwach wenn weit weg.) Je dichter das Sternaufkommen je schwerer den Richtigen Strang zu bekommen.
Wenn du ihn auch zum Ferntriebwerk brauchen willst. Dann könnte ja "Fahrt " aufnehmen. Sagen wir mal von Erde zu Jupiter braucht er 1 Stunde . Weil er garnicht auf Fahrt kommt ( So Ionentriebwerk mässig das Beschleunig lange aber einmal auf Tempo ist es Recht effektiv)
Von Erde nach alpha centauri würde es bei selben ÜL Faktor trotzdem ein paar Wochen Monate dauern.
Aber größere Strecke sind dann halt nur 10 Stunden.

So das ein Flug durch das Zentrum einer Galaxie zur Geduldsprobe werden würde der Flug aus der Galaxie zu einem Leuchtfeuer und auf der anderen Seite wieder in die Galaxie deutlich weniger Zeit braucht aber alles andere als Zeitig von statten geht ( wenn du es nicht willst)
Die Schwächen sind dann deutlich Berechenbarer. Falsche Gravitationslinie zu dicht zu weit nah.
Der Flug zu Punkten die nicht Nicht von einer Schwerkraftquelle von Sonnengröße Markiert wird ist faktisch nicht möglich.
Direkte Flüge könnten innerhalb der Galaxie ja ohne hin nur schwer bewerkstelligt werden. So das System Hopping zum Standard wird.

Die sache hat nur einen großen Harken. Exotische Antriebe und Waffensystem in Perry Rhodan sind sehr schwer zu Balancen. Darum gibt es ja so wenig unterschiede. Alle sind wie "Paratron " oder " Transformkanonen" oder "Lineartriebwerke"
Leichter in Verhältnis zu setzen.
Besonders Lustig fand ich in dem Zusammenhang. Ras und dem Schiff der Thoogondhu. Transition gegen Linearraum. Eine Hochgezüchtete Transitionstechnik ist dem Linearraum Taktisch eigentlich Deutlich überlegen.
Der "Flug durch das wo auch immer" ist halt Storytechnisch viel Dramatischer . Wenn man Stundenlang zu einem Punkt fliegt und die Spannung aufbaut. Als wenn man den Knopf drückt und Tada.
Alle Beiträge spiegel lediglich die Persönliche Meinung des Verzapfers wieder und sollen weder als Meinung der Allgemeinheit gelten noch tun sie es für gewöhnlich.

Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Del Hayer » 3. Mai 2018, 13:06

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Sodele wieder zurueck...

Habe mir mal die letzten zwei Seiten durchgelesen...

Global sieht es so aus dass manche die Funktionsweise des Dimetrans Triebwerkes nicht verstehen.

Das Dimetrans Triebwerk ist meiner Meinung nach ein Sprungtriebwerk so wie ein Transitionstriebwerk. Bei beiden liegt der Unterschied, dass das Transitionstriebwerk durch den 5D Raum springt, waehrend das Dimetrans durch den 6D springt.

Einfach betrachtet ist ein Sprungtriebwerk immer schneller als das Lineartriebwerk bzw Metagrav.

Mit den Lineartriebwerken vergleichbar ist das Dimesextatriebwerk, waehrend sich da nur durch den Raum die Unterschiede erklaeren lassen

Also Lineartriebwerk in der theoretischen Trennschicht zwischen 4 und 5 und das Dimesexta zwischen 5 und 6.

Irgendjemand hat behauptet die Transition ginge in NULLZEIT. Dem wuerde ich widersprechen. Und wenn es nur eine femtosekunde braucht, aber das ist auch Zeit.
Ansonsten funktioniert die Universelle Formel nicht: e=mc²
Provisorisch habe ich fuer den 5D Raum die Formel erstellt e= mc² / 2 und fuer 6D e=mc²/4 Dies laesst sich aus der PR-EA Grundaussage ableiten.
Fuer die Halbraeume ergaebe sich 4/5 e= (mc²/2) x 4/5 und fuer 5/6 e=(mc²/4) x 5/6

Dies sind nur Annahmen, aus verschiedenen Aussagen aus der PR-EA
Wer vorwärts kommen will, muss auch rückwärts gehen können

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Del Hayer » 3. Mai 2018, 13:09

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Pan Greystat hat geschrieben:
Torsten Pieper hat geschrieben:
Ich will ja nicht die aktuelle Handlung ab absurdum führen.
Ich will eine Alternative zum Metagrav entwickeln, die ein "Torsten Original" ist. Für ein Volk 50tausend Jahre in der Vergangenheit, ohne jedes Wissen über Terraner oder deren Technik. Um wenigstens originell zu wirken.
Daher mein Antrieb der auf der "Gravitation surft" wie ein Wellenreiter.
Im übrigen soll der ÜL-Faktor durchaus relativ gering ausfallen und der Antrieb verschiedene Probleme haben.
1) Er ist abhängig von den umgebenden stellaren bzw galaktischen Objekten
2) Je geringer die nutzbaren Potentiale, desto geringer fällt der ÜLF aus, bei konstantem Energie-Output (außer man "überlastet" den Antrieb)
3) Der Energie-Output wächst exponentiell mit dem gewünschten ÜLF (quasi wie bei der Alqubierrre-Warp-Metrik)
4) Innerhalb vieler Objekte ist er, zumindest vorläufig, praktisch nutzlos, da die Gravitation von allen Seiten kommt
5) Am Wegesrand liegende Objekte könnten unter Umständen den Kurs beeinflussen
Einige Probleme sollen erst in Zukunft, durch verbesserte Regelungstechnik, minimiert werden

Schönen Abend!


Das Klingt nach dem Slipstream Antrieb in Gen Roddenberry´s Andromeda
Zugegeben hab mich mit dem Antrieb nicht sonderlich auseinander gesetzt weil mir die Serie zu Trashig ist.
Aber dorft braucht es einen Bordrechner und eine Begabte Menschliche Komponente um im Gewirr der Stränge ( die ich einfach mal mit Schwerkraftsträngen vergleiche) zu bewerkstelligen. Je nachdem wie du Umgebung war konnten die Passagen deutlich unerfreulicher sein.

Auf Gravitation Surfen kann ich mir bei einem Warpantrieb ja noch vorstellen. In dem man eben das Dehnen des Raums hinter dir macht das zusammen ziehen vor dir aber lässt. Wie man aber auf Anziehung von etwas weg kommen soll entzieht sich meiner Phantasie.
(Gravitationsfeldlinien im Hyperraum die wie ein feines Netz im Sonnesytem / Galaxie quasi im Hyperraum sind ok)
Aber das Klingt wie eine Abgespeckte Version des Linear Triebwerk. Das fliegt ja auch auf Sicht und wenn es eng wird kann es vom Kurz abgetrieben werden.
Aber wenn du ein Antrieb auf Gravitationsebene haben willst. Warum machst du es nicht auf "Sicht". Wenn man es sieht gibt es eine Gravitations Linie die man Nachvollziehen kann. ( Eventuell ein wenig Schwach wenn weit weg.) Je dichter das Sternaufkommen je schwerer den Richtigen Strang zu bekommen.
Wenn du ihn auch zum Ferntriebwerk brauchen willst. Dann könnte ja "Fahrt " aufnehmen. Sagen wir mal von Erde zu Jupiter braucht er 1 Stunde . Weil er garnicht auf Fahrt kommt ( So Ionentriebwerk mässig das Beschleunig lange aber einmal auf Tempo ist es Recht effektiv)
Von Erde nach alpha centauri würde es bei selben ÜL Faktor trotzdem ein paar Wochen Monate dauern.
Aber größere Strecke sind dann halt nur 10 Stunden.

So das ein Flug durch das Zentrum einer Galaxie zur Geduldsprobe werden würde der Flug aus der Galaxie zu einem Leuchtfeuer und auf der anderen Seite wieder in die Galaxie deutlich weniger Zeit braucht aber alles andere als Zeitig von statten geht ( wenn du es nicht willst)
Die Schwächen sind dann deutlich Berechenbarer. Falsche Gravitationslinie zu dicht zu weit nah.
Der Flug zu Punkten die nicht Nicht von einer Schwerkraftquelle von Sonnengröße Markiert wird ist faktisch nicht möglich.
Direkte Flüge könnten innerhalb der Galaxie ja ohne hin nur schwer bewerkstelligt werden. So das System Hopping zum Standard wird.

Die sache hat nur einen großen Harken. Exotische Antriebe und Waffensystem in Perry Rhodan sind sehr schwer zu Balancen. Darum gibt es ja so wenig unterschiede. Alle sind wie "Paratron " oder " Transformkanonen" oder "Lineartriebwerke"
Leichter in Verhältnis zu setzen.
Besonders Lustig fand ich in dem Zusammenhang. Ras und dem Schiff der Thoogondhu. Transition gegen Linearraum. Eine Hochgezüchtete Transitionstechnik ist dem Linearraum Taktisch eigentlich Deutlich überlegen.
Der "Flug durch das wo auch immer" ist halt Storytechnisch viel Dramatischer . Wenn man Stundenlang zu einem Punkt fliegt und die Spannung aufbaut. Als wenn man den Knopf drückt und Tada.



Der Warp Antrieb verbiegt die Gravitationskonstante

Der Slipstream tut aehnliches aber mit der Wurmlochtheorie
Wer vorwärts kommen will, muss auch rückwärts gehen können

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Holger Logemann » 3. Mai 2018, 15:08

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Del Hayer hat geschrieben:Irgendjemand hat behauptet die Transition ginge in NULLZEIT. Dem wuerde ich widersprechen. Und wenn es nur eine femtosekunde braucht, aber das ist auch Zeit.
Ansonsten funktioniert die Universelle Formel nicht: e=mc²
Provisorisch habe ich fuer den 5D Raum die Formel erstellt e= mc² / 2 und fuer 6D e=mc²/4 Dies laesst sich aus der PR-EA Grundaussage ableiten.
Fuer die Halbraeume ergaebe sich 4/5 e= (mc²/2) x 4/5 und fuer 5/6 e=(mc²/4) x 5/6

Dies sind nur Annahmen, aus verschiedenen Aussagen aus der PR-EA

Die eigentliche Ortsversetzung dauert 5,39116*10-44s (Planck-Zeit) (lt. Castor)
Dazu kommen die beiden "Übergangsphasen" vor und nach der Ortsversetzung, deren Länge ist meineswissens nicht definiert, ich gehe aber fast von aus dass die zwar sehr kurz aber noch wahrnehmbar sind.

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Moonbiker » 3. Mai 2018, 15:30

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Del Hayer hat geschrieben:
waehrend das Dimetrans durch den 6D springt.


....
Das Triebwerk basiert auf der Paratrontechnologie. Durch deren Einsatz wird der Hyperraum als Reisemedium im Stil des Linearantriebs genutzt.
...

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Dimetranstriebwerk

Günther

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Del Hayer » 4. Mai 2018, 06:31

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Moonbiker hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:
waehrend das Dimetrans durch den 6D springt.


....
Das Triebwerk basiert auf der Paratrontechnologie. Durch deren Einsatz wird der Hyperraum als Reisemedium im Stil des Linearantriebs genutzt.
...

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Dimetranstriebwerk

Günther



Naja die Definition Hyperraum ist keine festlegung fuer den 5D oder 6D, auch 7D ist hyperraum.
Wer vorwärts kommen will, muss auch rückwärts gehen können

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Del Hayer » 4. Mai 2018, 15:40

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Wobei anzumerken ist. Des Verstaendnis halber betrachte ich die D-Raeume wie eine Zwiebel.
Die einzelnen Trennschichte kann man den Linearraeumen zuordnen
Wobei man dies nicht zu eng sehen darf, da die Uebergaenge durchaus nicht so hart zu trennen sind.
Eher kann man dies auch mit den elektromagnetischen Baendern vergleichen, wie z.B bei Radio wie Langwelle, Kurzwelle, UKW, Mikrowelle,
C-Band, KU-Band, KA Band usw. Diese Baender sind nicht hart getrennt, haben aber doch bestimmte Verhaltens Kriterien.
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Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Del Hayer » 4. Mai 2018, 15:42

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Moonbiker hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:
waehrend das Dimetrans durch den 6D springt.


....
Das Triebwerk basiert auf der Paratrontechnologie. Durch deren Einsatz wird der Hyperraum als Reisemedium im Stil des Linearantriebs genutzt.
...

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Dimetranstriebwerk

Günther


Bin trotzdem der Meinung dass Dimetrans ein Sprungtriebwerk ist. Alleine schon die Bezeichnung deutet darauf hin.
Wer vorwärts kommen will, muss auch rückwärts gehen können

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Richard » 5. Mai 2018, 14:25

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Hm ... die Beschreibung der "Reise" der CREST III nach nach M87 empfand ich jetzt nicht unbedingt als einen "Sprung". Jedenfalls verging da durchaus Zeit was man von den Sprüngen beim alten Transitionstriebwerk so nicht mitbekam.

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Batman » 6. Mai 2018, 01:00

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Ich denke es ist zumindest ein Sprungtriebwerk in dem Sinne das man unterwegs nicht anhalten kann (zumindest für den zweitklassigen Schrott den die Terraner gekriegt haben). Ich ziele auf eine andere Galaxie, ich mach' das Ding an, bis ich da ankomme kann ich nichts unternehmen.
Obwohl der 'Nicht in Nullzeit/Planckzeit/so scheisse kurz das es keinen praktischen Unterschied macht' Aspekt eine interessante Frage aufwirft-was passiert wenn ich ein terrsanisches Dimetranstriebwerk währed des 'Sprungs' sabotiere?
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'Magic is impressive, but now Minsc shall lead. SWORDS FOR EVERYONE!'
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Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Truktan » 7. Mai 2018, 11:04

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Naja die Definition Hyperraum ist keine festlegung fuer den 5D oder 6D, auch 7D ist hyperraum.


Also im Perryversum war "Hyperraum" eigentlich immer gleichbedeutend mit 5D. Das mit 6D hiess dann "Dakkarraum" und für 7D kann ich mich an gar keine Bezeichnung erinnern ......

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Truktan » 7. Mai 2018, 11:17

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Ich denke es ist zumindest ein Sprungtriebwerk in dem Sinne das man unterwegs nicht anhalten kann


Sehe ich auch so - aus diesem Grund sehe ich es auch eher als ein Sprungtriebwerk - auch wenn der Sprung ein wenig länger dauert ....



Obwohl der 'Nicht in Nullzeit/Planckzeit/so scheisse kurz das es keinen praktischen Unterschied macht' Aspekt eine interessante Frage aufwirft-was passiert wenn ich ein terrsanisches Dimetranstriebwerk währed des 'Sprungs' sabotiere?


Ausgehend von den Ereignissen in PR #323 würde ich sagen, dass das betroffene Schiff erstmal fahrtlos im Hyperraum "strandet". Ist es nicht von einem Paratronschirm oder einem gleichwertigen Energiefeld geschützt, löst es sich in Energie auf. Besteht ein solcher Schutz, fällt es etwas später aus dem Hyperraum in den Normalraum zurück - wahrscheinlich irgendwo im intergalaktischen Leerraum.

Re: Dimetrans vs Metagrav

Beitragvon Moonbiker » 7. Mai 2018, 11:26

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Truktan hat geschrieben:
eine interessante Frage aufwirft-was passiert wenn ich ein terrsanisches Dimetranstriebwerk währed des 'Sprungs' sabotiere?


wahrscheinlich irgendwo im intergalaktischen Leerraum.

Irgendwo, irgendwann, vielleicht in einem anderen Universum.............

Günther
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