Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

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Kardec
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Kardec » 20. August 2019, 11:45

Sag ich doch :P

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AARN MUNRO
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AARN MUNRO » 20. August 2019, 11:47

Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:...............Eigentlich müsste also auch ein gewisses Quantum an Wärmeenergie vorhanden sein.Selbst dann, wenn der Anschubprozess des Desintegrators erst einmal endotherm sein sollte....................
Da hat der Schüler AARN M. im Grundkurs "Arkonidische 5-D-Technologie" wieder mal nich aufgepasst. Hat wohl mit der hübschen Zaliterin geschwätzt - oder so.

Der Betrieb des arkonidischen 5D-Handelwedelmaterieauflösers, vulgo Desintegrator genannt, funktioniert ganz schlicht.
Was sichtbar als Strahl wahrgenommen wird, ist schlicht der Zielerfassungsstrahl. Wenn das Ziel (vorprogrammiert üblicherweise feste Materie) fokussiert ist, wird nach Auslösung des Desintegrators im Ziel ein Feld aus eingerollten 5-D-Feldern erzeugt, die nach dem "Wäschwäschvalera-Gesetz" mit dem Einsteinraum in Verbindung treten und nach dem guten alten E=mc2-Gesetz jegliche Energie im Fokus in Materie verwandelt.
Dieselbige kristallisiert, selbstredend in grüner Farbe :P
Da kurzeitig komplett energielos (0° Kelvin) verbindet sich der grüne Kristallstaub mit der bestehenden Feuchtigkeit und der jeglicher Bindung beraubten Materie zu grünlich verschmitzen Eiskristallen und sinkt zu Boden.
Es ist also kalt - sehr kalt.
Spoiler:
Jetzt kannste staubsaugen

Na, das ist doch zumindest mal eine Erklärung.Wie üblich zwar an den Haaren herbeigezogen, aber macht nix. Und Du wirst lachen, die könnte ich sogar akzeptieren.Ganz ernsthaft.Da kannste stolz drauf sein!
Spoiler:
Staubsaugen kannste selber, dafür habe ich Reinigungsroboter von WHISTLER!
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Richard
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Richard » 22. August 2019, 01:37

Es gibt allerdings aus Desintegratoren als Handfeuerwaffe wie man im entsprechenden Perrypediaartikel lesen kann, ebenso Desintegratorbomben.

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Batman
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Batman » 22. August 2019, 01:55

Ich sehe jetzt nicht wie das relevant ist? Handdesintegratoren haben eben die Probleme die hier diskutiert wurden (tatsächlich würden die bei Desintegratoren als Schiffswaffen nicht auftauchen alldieweil die ganze desintegrierte Materie einfach ins All verpufft) und bei Bomben ist es dem Bombenleger meistens egal welcher Kollateralschaden entsteht
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AARN MUNRO » 22. August 2019, 08:45

Richard hat geschrieben:Es gibt allerdings aus Desintegratoren als Handfeuerwaffe wie man im entsprechenden Perrypediaartikel lesen kann, ebenso Desintegratorbomben.

Danke, Sollte also doch evtl. exotherme Energien grundsätzlich, also prinzipiell, auftauchen, so werden sie vom Hyperfeld, das die Molekülbindungen löst, gleich in den HR transformiert.So verstehe ich das.Gleichzeitig muss auch gleichermaßen die Wärmenergie des entstehenden Gases bzw. der Feinstaubwolke abtransportiert werden.
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von halut » 22. August 2019, 15:34

Kardec hat geschrieben:Was ich mit Rhabarber, Rhabarber eigentlich vermitteln wollte ist schlicht, dass du in einem Forum nicht davon ausgehen kannst daß alle hier Kenntnisse in Molekular- oder gar Quantenphysik haben.
Alle Begriffe sind Stoff der Mittelstufe, also Mittlere Reife.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von halut » 22. August 2019, 15:47

AARN MUNRO hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Es gibt allerdings aus Desintegratoren als Handfeuerwaffe wie man im entsprechenden Perrypediaartikel lesen kann, ebenso Desintegratorbomben.

Danke, Sollte also doch evtl. exotherme Energien grundsätzlich, also prinzipiell, auftauchen, so werden sie vom Hyperfeld, das die Molekülbindungen löst, gleich in den HR transformiert.So verstehe ich das.Gleichzeitig muss auch gleichermaßen die Wärmenergie des entstehenden Gases bzw. der Feinstaubwolke abtransportiert werden.
Ich würde auf eine endotherme Reaktion tippen, wobei jeweils zwei gleiche Atome auf Elementarteilchenebene miteinander verschränkt werden, so dass die entstandenen Quasibosonen (=Atompaare) ohne Volumenverbrauch entschwinden können. Da das Aufheben der Verschränkung einen Potentialwall überwinden muss, entsteht ein Zerfall (Normalisierung der Atome) nach den bekannten mathematischen Exponentialfunktionen. Wie hoch die Halbwertszeit ist, weiß ich jetzt aber nicht. :D

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Kardec » 22. August 2019, 19:24

halut hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:Was ich mit Rhabarber, Rhabarber eigentlich vermitteln wollte ist schlicht, dass du in einem Forum nicht davon ausgehen kannst daß alle hier Kenntnisse in Molekular- oder gar Quantenphysik haben.
Alle Begriffe sind Stoff der Mittelstufe, also Mittlere Reife.
Du musst hier nicht zwanghaft auf jung machen :P - für die Mehrheit hier ist das 40 Jahre + X her.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von halut » 22. August 2019, 21:24

Kardec hat geschrieben:
halut hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:Was ich mit Rhabarber, Rhabarber eigentlich vermitteln wollte ist schlicht, dass du in einem Forum nicht davon ausgehen kannst daß alle hier Kenntnisse in Molekular- oder gar Quantenphysik haben.
Alle Begriffe sind Stoff der Mittelstufe, also Mittlere Reife.
Du musst hier nicht zwanghaft auf jung machen :P - für die Mehrheit hier ist das 40 Jahre + X her.
Für mich auch. Vorsätzliche Vergesslichkeit ist keine Entschuldigung :unschuldig:

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Batman » 22. August 2019, 23:04

Was bitte ist daran das man sich nicht an Stoff erinnert der vor (in meinem Fall) über 30 Jahren durchgenommen wurde (und das Quantenphysik Mittelstufenmaterial war wage ich zu bezweifeln) und den man seitdem nie mehr gebraucht hat 'vorsätzlich'?
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Kardec » 23. August 2019, 01:58

Das ist "haluts" traditioneller, natürlicher Charme :P - also kein Grund zur Aufregung.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Eric Manoli » 23. August 2019, 10:10

Vielleicht hilft es ja, wenn man sagt was man meint.
Das benutzen von Andeutungen und "Verniedlichungen" ist nicht immer verständlich.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Kardec » 23. August 2019, 11:34

Na das schreibt grad der Richtige :P

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Eric Manoli » 23. August 2019, 12:00

Nicht wahr :D
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AARN MUNRO » 23. August 2019, 12:20

halut hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Es gibt allerdings aus Desintegratoren als Handfeuerwaffe wie man im entsprechenden Perrypediaartikel lesen kann, ebenso Desintegratorbomben.

Danke, Sollte also doch evtl. exotherme Energien grundsätzlich, also prinzipiell, auftauchen, so werden sie vom Hyperfeld, das die Molekülbindungen löst, gleich in den HR transformiert.So verstehe ich das.Gleichzeitig muss auch gleichermaßen die Wärmenergie des entstehenden Gases bzw. der Feinstaubwolke abtransportiert werden.
Ich würde auf eine endotherme Reaktion tippen, wobei jeweils zwei gleiche Atome auf Elementarteilchenebene miteinander verschränkt werden, so dass die entstandenen Quasibosonen (=Atompaare) ohne Volumenverbrauch entschwinden können. Da das Aufheben der Verschränkung einen Potentialwall überwinden muss, entsteht ein Zerfall (Normalisierung der Atome) nach den bekannten mathematischen Exponentialfunktionen. Wie hoch die Halbwertszeit ist, weiß ich jetzt aber nicht. :D
So könnte es funktionieren.
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von halut » 23. August 2019, 15:00

Batman hat geschrieben:Was bitte ist daran das man sich nicht an Stoff erinnert der vor (in meinem Fall) über 30 Jahren durchgenommen wurde (und das Quantenphysik Mittelstufenmaterial war wage ich zu bezweifeln) und den man seitdem nie mehr gebraucht hat 'vorsätzlich'?
Ich bezog mich auf: „Das müssten dann Wasserstoffbrücken, polare chemische Bindungen oder van-der Waals-Kräfte sein, von mir aus auch quasi-kovalente Atombindungen mit schwacher Polarität der Elektronegativitätsdifferenz.“
Alle Begriffe sind im Chemieunterricht gefallen und erklärt worden. Nicht wenige davon wurden sogar benutzt, um bei den Reaktionsgleichungen zu den richtigen Ergebnissen zu kommen. Entsprechend ist die Kenntnis davon grundsätzlich vorhanden und muss hier niemanden überfordern. Darauf bezog ich mich, nicht auf meine späteren quantenmechanischen Einschübe.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Eric Manoli » 23. August 2019, 15:31

Also ich kann mich an soetwas nicht erinnern.
Gerade in Chemie, wenn es mal ein Halbjahr gab wo Chemie unterrichtet wurde, haben wir eher Basiswissen a la Margarine, Periodensystem usw. vermittelt bekommen.

Aber ist auch schon eine Weile her, allerdings habe ich in Chemie auch meine Kinder begleitet und auch dort ist es mir nicht untergekommen. :unsure:
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Streichholzentität » 23. August 2019, 17:01

An sowas kann ich mich auch nicht erinneren! Und eigentlich war ich da ganz gut.... :sad:

"quasi-kovalente Atombindungen mit schwacher Polarität der Elektronegativitätsdifferenz.“
:nein:

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von halut » 24. August 2019, 08:41

Eric Manoli hat geschrieben:Aber ist auch schon eine Weile her, allerdings habe ich in Chemie auch meine Kinder begleitet und auch dort ist es mir nicht untergekommen. :unsure:
Deshalb mein „vorsätzlicher“ Kommentar.

Die Wasserstoffbrückenbindung erklärt u.a. ein paar besondere Eigenschaften des Wassers.

Polare chemische Bindungen braucht man für Wasser- oder Fettlöslichkeit.

Die Elektronegativität braucht man, um zu erklären, warum einige chemische Reaktionen ablaufen und andere, obwohl nach Summenformel möglich, nicht.

Die meisten chemischen Verbindungen würden ohne kovalente Bindung gar nicht existieren.

Deshalb kommen alle Begriffe, sofern man chemische Reaktionsgleichung nicht ertanzt.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Eric Manoli » 24. August 2019, 09:40

Ok, das mag wohl so sein, ich hatte es auch nicht in Abrede gestellt.
Aber leider Tanze ich wohl besser...
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von PointOF » 9. Oktober 2019, 21:37

Also wenn ich Materie in Gas verwandele ........
Gas hat ein vielfach höheres Volumen als feste Materie.....
Letztlich das gleiche Prinzip wie bei jedem Sprengstoff.....
Eigentlich müsste Materie die ich mit *desintegriere* sich doch ziemlich explosiv ausbreiten, wenn sie gasförmig wird. Es sei denn ich habe einen extrem verlangsamten Auflösungsprozess..... dann ist aber die Waffenwirkung dahin, wenn es eine Stunde dauert um 1m Loch zu bohren.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Plot Overdrive » 21. Oktober 2019, 17:18

PointOF hat geschrieben:
9. Oktober 2019, 21:37
Eigentlich müsste Materie die ich mit *desintegriere* sich doch ziemlich explosiv ausbreiten
Das habe ich mich schon so um 1980 gefragt. Ein Klotz aus Stahl oder Granit - klassisch physikalisch in Gas verwandelt... Das sollte man zumindest nicht in geschlossenen Räumen tun, auch ohne Hitzeentwicklung geht das ziemlich übel aus!

Heute bin ich natürlich klüger (hoffe ich zumindest), und die PR-Technik, die sich immer bemüht, mit den neuesten Erkenntnissen aus der realen Welt irgendwie zusammenzupassen, würde nach der Entdeckung des Higgs-Bosons auch einen Desintegrator ganz anders erklären. Also keine molekularen Bindungskräfte mehr, sondern Aufhebung der "Masse-Eigenschaft" im subatomaren Bereich. Dann bleiben nach dem Beschuss bestenfalls masselose Teilchen übrig, und die sind harmlos. Mit etwas Hypergedöhns kriegt man sowas doch locker hin.

Abgesehen davon wäre beim "klassischen" Desintegrator ein anderes Problem zu lösen: Schieße ich damit auf ordinäres Wasser, würde sich nach dem bisherigen Erklärungsansatz Knallgas bilden.

Kanonen-Herbert hätte das nicht gestört, selbst wenn er drüber nachgedacht hätte.
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von halut » 27. November 2019, 15:06

Plot Overdrive hat geschrieben:
21. Oktober 2019, 17:18
PointOF hat geschrieben:
9. Oktober 2019, 21:37
Eigentlich müsste Materie die ich mit *desintegriere* sich doch ziemlich explosiv ausbreiten
Das habe ich mich schon so um 1980 gefragt. Ein Klotz aus Stahl oder Granit - klassisch physikalisch in Gas verwandelt... Das sollte man zumindest nicht in geschlossenen Räumen tun, auch ohne Hitzeentwicklung geht das ziemlich übel aus!
Siehe meine mögliche Erklärung weiter oben.
sondern Aufhebung der "Masse-Eigenschaft" im subatomaren Bereich. Dann bleiben nach dem Beschuss bestenfalls masselose Teilchen übrig, und die sind harmlos.
Die Energie verschwindet nicht einfach. Das Proton hat eine Ruheenergie von 1GeV, die sich jetzt mit masselosen Teilchen, sprich Photonen von dannen macht. Gammastrahlung liegt bei >0,0002GeV vor. Bekanntlich ist Gammastrahlung alles andere als harmlos.
Abgesehen davon wäre beim "klassischen" Desintegrator ein anderes Problem zu lösen: Schieße ich damit auf ordinäres Wasser, würde sich nach dem bisherigen Erklärungsansatz Knallgas bilden.
Nicht zwangsweise: Das Rekombinieren muss für eine Zeit T unterdrückt sein.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von PointOF » 29. November 2019, 18:57

halut hat geschrieben:
27. November 2019, 15:06
Die Energie verschwindet nicht einfach. Das Proton hat eine Ruheenergie von 1GeV, die sich jetzt mit masselosen Teilchen, sprich Photonen von dannen macht. Gammastrahlung liegt bei >0,0002GeV vor. Bekanntlich ist Gammastrahlung alles andere als harmlos.
Also verwandele ich bsp ein Kg Materie in Energie oder Strahlung? Atombombe ich hör dir trapsen.....
Frage an den *Experten* was würde denn passieren wenn ich die Wirkung des Higgs Bosons bzw des Higgs Feldes neutralisiere?

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Plot Overdrive » 7. Dezember 2019, 21:58

Da sowieso alles Blödsinn ist (streng wissenschaftlich gesehen), geht es mir nur um eine "pseudowissenschaftliche" oder auch "literarische" Erklärung. Anno dazumal (als der Desintegrator erfunden wurde) war noch kein Higgs-Dingens bekannt, heute ist es - streng naturwissenschaftlich gesehen - immer noch nicht unumstritten. Aber heute wäre es eine bessere Erklärung, jedenfalls für Freunde von SF, da sollte alles bitte so modern wie möglich sein (auch die pseudowissenschaftlichen Erklärungen).
Wer das "Rekombinieren" von Knallgas zeitweise unterdrücken kann, der kommt auch mit Gammastrahlung klar, die wird notfalls in den Hyperraum abgeleitet. Was unsere sonstigen, wissenschaftlich-etablierten Erklärungen angeht... Jederzeit, aber nicht um eine hypothetische Waffe aus einer Heftchenserie der 60er erklären zu wollen. Wenn man so anfängt, könnte man bei 99% der PR-Technik auf die Idee kommen, dass es generell nicht funktionieren kann. Und dann macht das Lesen auch keinen Spaß mehr... Sich vorzustellen, dass man ~2000 Jahre in der Zukunft immer noch mit Projektilwaffen herumballert, ist irgendwie nicht das, was der Leser will. Die technischen Unzulänglichkeiten von über 50 Jahre alten Erklärungen zu den in der Serie etablierten Waffen mit ernsthafter Physik erklären zu wollen, führt zu nichts (OK, man kann es spaßeshalber doch tun).
Das gilt nicht nur für den Desintegrator, auch der Thermostrahler hat so seine Macken: Die "sonnenhelle" Entladung, die in Sekunden meterdicke Stahlplatten durchlöchert, hätte in einer Atmosphäre wie der unseren katastrophale Nebenwirkungen. Ein Haufen Raumsoldaten, die in geschlossenen Räumen mit Thermostrahlern herumballern, bräuchten extrem gut gekühlte Raumanzüge. Agenten, die das in Freizeitkleidung erledigen... Na ja. Irgendwann, zu Anfang der Serie (um Band 10 herum), hat ein gewisser Conrad Deringhouse mal ein Türschloss mit einem Neutronenstrahler geknackt. Grundgedanke: "Man muss nur genug Neutronen in das Metall ballern, dann zerfällt es, und die Tür geht auf." Bloß nicht drüber nachdenken. Transformkanonen usw. lassen wir besser ganz außen vor.
Letztendlich kam es mir damals wie heute auf die Phantasie an, mit der die Zukunft geschildert wird. Waffen gehören auch dazu, das kann man moralisch werten, wie man will. Die Ballermänner, die in PR benutzt wurden, müssen nicht physikalisch erklärt werden, wenn das doch passiert, wird es höchstens unfreiwillig komisch. Hier und da etwas Pseudo-Wissenschaft zur Erklärung, das muss reichen (und hat gereicht), wenn es zu unglaubwürdig wurde, hat man immer noch gewusst, dass es eben nur SF ist, also Schwamm drüber.
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