Frieden und ihre Apostel in PR

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Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Pan Greystat » 16. Juni 2018, 04:40

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Pan Greystat
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In PR werden oft Friedlebende Völker als Oberste Instanz eines Galaktischen Systems erwähnt.
Die meistens total niedergemetzelt werden.
Dazu einmal die Frage an euch. Findet ihr das Glaubwürdig ? dieses ganze Superpatzifismus bis zum Selbstmord ?
Wenn eine Spezies so sehr aus der Evolution ausgeschieden ist das nur der Gedanke an Verbrechen oder Krieg zu einem Kollaps führen ?
Auch Perry Teilweise Anwandlungen lieber seine eigenen Leute und Truppen zu opfern um den offensichtlichen Feind zu schonen.
Das Perry nicht grade zu Punktbeschuss auf Kindergärten ausruft. Ist schon klar. Aber z.B. eine Spezies wie die Tious in ihren Sterngewerken dessen höstes gut es ist im Kampf zu sterben und zu Töten. Gleiches Recht auf Geistige Holzwege für alle gebt ihnen den Tod wie sie sich ihn herbei sehnen.


Aber zurück zum Thema. Bin ich der einzige der solche Hyperpazifisten Unglaubwürdig bis Langweilig findet ? Besonders weil Pazifismus in PR immer Hand in Hand mit Selbstbetrug und Realitätsentfremdung einher geht ?
Frieden ist schlieslich keine Glaubensfrage sondern ein Zustand Ausgewogenen Lebens. Guter Willen auf allen Seiten voraus gesetzt.
Aber wer Frieden im Inneren will muss Stärke nach Außen beweisen. Finde ich zumindest. Und wenn man es nur als Druckmittel verwendet.
Wenn eine Feindliche Flotte in die Galaxie einfällt und sich aufeinmal einer Überlegenden Verteidigungsflotte gegenüber sieht.
Wenn man Frieden will kann man den anderen jetzt anbieten teil davon zu werden. Sich zu Integieren für ein Besseres und deffinitiv längeres Leben hier in der Galaxie.


Und die 2. Sache.
Vertritt Perry Rhodan wirklich Gewaltlosigkeit und Frieden ?
Aktuell ist es etwas schwer da ich im Aktuellen Zyklus so garkeinen Plan habe was dort draus werden kann ich sehe es momentan als Chaotischen Haufen einzelprobleme die durch Dummheit der Protagonisten immer weiter anschwillt. Stand 2963

Aber gehen wir mal zurück. Perry setzt sich für den Frieden der Völker ein. Zumindest sagt er das. Verurteilt aber jede Friedenschaffende Maßnahme.
Beispiel die Galornen. Das Volk hat sich selbst auf eine Recht Radikale wenn auch Wirksameweise von Aggressionen befreit und schafft es nur durch die Unbestimmte Androhung von Strafe die Galaxie mehr oder Weniger Friedlich im großen Maßstab zu halten.
Ein Volk das Genetisch zur Gewalt nicht nur Tendiert sondern quasi davon lebt wird so in Schach gehalten. Das Shifting ist eine der Humansten Bestrafungen die es gibt. Die Hälfte seiner Lebenskraft ( was auch immer das heißen mag. Wie viele Wesen sterben schon daran das alle Zellen ihres Körpers nicht mehr kraft haben. Krankheit Unfälle und der gleichen sind deffintiv öfter die Todesursache.)
Es wurde Kritisiert das ein ganzes Volk bestraft wird. Nun schlieslich hat es auch das ganze Volk verbockt. Wenn sie die Möglichkeit und Flottenstärke gehabt hätten wär der Großteil des Volkes mit geflogen. Die wenigen Gemässigten Kräfte hatten nichts mehr zu Melden.
Sogesehen haben die Gemässigten Kräfte auf Kosten ihres halben verbleibenden Lebens die auseinandersetzung gegen die Übermacht gewonnen. Statt sofort zu sterben haben also Lebenzeit gewonne. Die "Bösen" haben lebenszeit verloren ? ansichtssache die wollen in den krieg ziehen. Wie viele wieder gekommen wären weiß man nicht haben also eigentlich auch eher Gewinn an Lebenszeit. Perry bzw die Autoren tun aber so als hätte man das ganze Volk Kastriert. ( was eine Relativ Humane Lösung für das Problem wär. So würde man niemanden Töten )

Fassen wir zusammen. Jemanden Frieden durch überlegenheit auf zu zwingen ist falsch.
Jemanden weg zu schicken weil die hier leben frieden wollen ist falsch.
Jemanden Genetisch seine grundlose Aggressivität weg zu züchten ( gegen seinen Willen weil wer gibt schon gern seine Böse seite auf) ist falsch.
Zu bestrafen wenn der jenige offensichtlich Kriegerisch handelt ohne trifftigen Grund ist falsch.
Ja wie zum Geier bekommt man denn Frieden ? in dem Die Friedlichen leute weg laufen in der Hoffnung das sie schneller sind als die Kriegstreiber ?

Es wird immer gern gesagt " Frieden und Freiheit" 2 Dinge die sehr schwer vereinbar sind. Für Frieden braucht es Regeln und Regeln ohne Konsequenzen befolgt zumindest am Anfang keiner. Ergo opfert man Freiheit.
Absolute Freiheit bedeutet aber das jeder selbst entscheidet ob er Frieden will ob er leben schon und so weiter.
Wie heißt es doch so schön Frieden und freiheit gibt es erst wenn keiner mehr steht. Erst wenn alle Tod sind außer man selbst hat man Frieden und Freiheit gleichermaßen.

Wie steht ihr zu dem Pazifistischen Versuchen in PR?

Findet ihr es Gelungen ? Ich wie man wohl gemerkt hat finde es sehr Misslungen sowohl die Handlungen wie auch die Ziele von der selbstherrlichen Moralischen Überlegenheit Perrys ganz zu schweigen. ( Besonders hat sich diese Selbstherrlichkeit gezeigt als Perry gegen den Willen der Deliquenten, als er zu Gast bei den Toougondo war, ihre selbst gewählte strafe verändert hat. Die Angeklagten wussten um die Strafen und das Niemand gern in eine Desintegrator Kammer hüpft ist wohl klar. )
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Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Kapaun » 24. Juni 2018, 19:40

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Kapaun
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Ich finde das ganze gesellschaftliche PR-Szenario nicht sonderlich realistisch (wenn wir jetzt von Fragen der Technik mal ganz absehen). Das liegt nicht nur, aber auch am Pazifismus.

1) Ich halte es für realistisch, dass Völker mit einer gewissen Wesensverwandtschaft ein Bündnis eingehen würden. Hilfreich wäre dabei eine räumliche Nähe. A la "Ihr dehnt euch in diese Richtung aus, wir in jene, dann kommen wir uns nicht in die Quere." Auch das Gegenteil (eine komplette Verschiedenheit der Interessen) kann zu einem neutralen Verhältnis oder sogar auch zu einem Zweckbündnis führen. Stichwort Sauerstoff-/Wasserstoffatmer.

2) Ich halte es ferner für realistisch, dass Intelligenzen nach der Formel "XY first" verfahren, was Bündnisse nicht ausschließt, aber je nach den konkreten Umständen auch zu Auseinandersetzungen führen wird. Da kann es sich um bloße Grenzstreitigkeiten handeln oder um ausgewachsene kriegerische Konflikte.

3) Ist "XY first" deshalb schlechter oder "böser" als "wir strecken die Waffen, ihr dürft uns umarmen"? Ich denke nicht. Zunächst einmal ist die Führung jeder Zivilisation in erster Linie für diese verantwortlich. Wir sehen ja schon hier auf der Erde, wie sehr selbst bei Angehörigen derselben Art durch Ideologie, Religion etc., aber auch durch Verteilungsfragen (Ressourcen etc.) gravierende Konflikte entstehen können. Wieviel mehr mag das bei unterschiedlichen Zivilisationen gelten?

4) Die Konflikte auf der Erde folgen eigentlich durch die Bank mehr oder weniger derselben Logik. Nur die unterschiedlichen Werte und Bewertungen führen dazu, dass den einen die Handlungsweise der anderen absurd oder verrückt vorkommt. Das heißt übrigens nicht, dass man nicht das Recht hätte, "verrückte" Handlungsweisen und ihre Träger zu bekämpfen (insoweit sie die eigene Zivilisation schädigen), es heißt nur, dass Handlungsweisen durchaus besser einschätzbar und vorhersehbar werden, wenn man die ihnen zugrunde liegende Motivation verstanden hat.

5) Ich denke, dass die unter 4) genannten Punkte in ähnlicher Weise auch für die unterschiedlichen Völker hypothetischer Zivilisationen in der Milchstraße zuträfen. Das oft genannte Argument, eine aggressive Spezies würde sich rechtzeitig selbst ausrotten, halte ich nicht für zwingend zutreffend. Es gibt einen ganzen Haufen von denkbaren Gründen, warum so etwas nicht geschehen könnte. Auch geht es nicht zwangsläufig um Aggressivität, wie weiter oben schon dargelegt.

6) Das Problem unterschiedlicher technischer Entwicklungsniveaus ist bei diesen Ausführungen noch gar nicht berührt.

7) Alles in allem bin ich (jedenfalls in diesem Punkt) eher bei Stephen Hawking, der den Kosmos ja auch für einen potenziell gefährlichen Dschungel hält bzw. hielt, statt für eine Blümchenwiese.

Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Thoromir » 19. Juli 2018, 10:30

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Thoromir
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Als Jugendlicher habe ich mir den Kosmos ähnlich wie in Perry Rhodan / Star Trek vorgestellt: Es gibt Sternenreiche, die sich freundschaftlich oder feindlich gegenüber stehen. Heute glaube ich das nicht mehr. Ich denke, das es immer nur sehr sehr wenige interstellare Raumfahrt betreibende Spzies in einer Galaxis gibt, die sich vielleicht niemals begegnen, weil die Entfernungen zu groß sind. Außerdem glaube ich heute nicht mehr an "Klasse M Planeten", also erdähnliche Welten mit Meeren, Kontinenten, Planzen und Tieren die mit den unseren sogar noch kompatibel sind. Heute denke ich vielmehr die Welten auf denen Leben entsteht sind so dermassen unterschiedlich, das ein Besucher von einer anderen Welt nicht mal fürchten muss, durch einheimischen Bakterien krank zu werden, denn diese Bakterien sind viel zu anders (und selbst auf unserer Welt werden wir ja nicht durch jede Bakterie krank, weil einige nur auf bestimmte Tierarten wirken).

Ich will damit sagen: Die Frage nach dem realitätsgrad bezüglich des Pazifismus stellt sich für mich nicht, denn ich nehme bei Perry Rhodan ja auch jede Menge anderern unrealistischer Aspekte hin (eben die vielen erdähnlichen Welten, galaktsichen Reiche etc). Die Verhältnisse bei Perry Rhodan sind nur ein Abbild unserer irdischen Erfahrungen. Und aus dieser Sicht finde ich den Serienpazifismus nicht unrealistisch.

Vielleicht mal ne Runde "Stellaris" gefällig? :-)

Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Soulprayer » 19. Juli 2018, 15:21

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Eben, viele vergleichen PR mit unserer Realität, was ich für falsch halte.
Denn der Weg anderer Intelligenzen zum Pazifismus ist halt immer auch mit anderen Moralvorstellungen, Motiven und Lehren verbunden, die wir an der Stelle gar nicht nachvollziehen können.
Da gibt es parallele Meinungen aber bestimmt nicht einen parallelen Entwicklungsweg.
Wenn Volk 1 durch einen Atomkrieg geht und so zum Frieden findet ist das etwas komplett anderes als Volk 2, das durch eine Ökokatastrophe zum Frieden findet. Oder Volk 3, was jahrhundertelang durch eine didaktorische Monarchie gelitten hat und das Volk á Beispiel Frankreich zum Frieden findet.
Da gibt es auch dutzend Szenarios, die man sich hier ausdenken kann. Es gibt so auch immer einen wunden Punkt.
VG
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Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Pan Greystat » 23. Juli 2018, 14:13

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Sehe ich auch so. Wenn es wirklich Interstelllare Völker gibt würde ich davon ausgehen das sie ihren Lebensbreich so geballt aufziehen wie es ihnen Möglich ist. Das Sonnensystem wo die Entfernungen ja noch im bereich des Machbaren sind. Mit ein wenig besseren Energie und Antrieben könnten man die Flugzeiten so gestalten wie es heute große Kontainerschiffe brauchen Also Wochen statt jahre ^^

Und was wir mit den Rohstoffen im Sol System alles anstellen könnten wo wir alles Kuppelstädte oder Habitate die wir aus passenden Gesteinsbrocken bastlen.

Etwas das ich an der PR Raumfahrt so absolut unglaubwürdig fand. Es sollen Tausende Planeten in einem wichtigen Geflecht aus Lieferungen sein. Trotzdem sind die Schiffszahlen bei Galaktischen Zentren wie Terra in den Tausenden ? Schauen wir mal nur in Rostock wir haben einen mittelgroßen Binnenmeerhafen und ein Marinestützpunkt . Will mich nicht aus dem Fester lehnen aber wir haben jeden Tag 8 9 Fähren über die Ostsee alle 2 Tage eine etwas weiter weg. Dazu etwa 20 Frachtschiffe kleinerer bis mittlerer Größe und 1 mal die Woche diche Kähne die gewaltige Rohre und Bagger abholt . Im Marinehafen haben 5 Korvetten ihre Basis und ein wenig kleinkram.

Und wie gesagt wir sind ein Micker hafen ^^ und sogar die kleinen Transportschiffe sind gut 100 Meter Lang für Stückgut zumindest.
Was im Hamburgerhafen ab geht will ich mir garnicht ausrechnen.
Müssten da nicht Millionen Schiffe am Tag durch das Sol System eiern ?
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Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Soulprayer » 23. Juli 2018, 15:23

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Pan Greystat hat geschrieben:Was im Hamburgerhafen ab geht will ich mir garnicht ausrechnen.
Müssten da nicht Millionen Schiffe am Tag durch das Sol System eiern ?

Unwahrscheinlich :)
Die Umschlaggeschwindigkeit und das Umschlagvolumen haben eine gewisse Grenze, die nicht überschritten werden kann.
Selbst vollautomatisiert und mit Robotern wird das sehr schnell sein, aber das Handling von mehreren tausend Tonnen je (Raum-)schiff dauert halt trotzdem immer noch lange im Vergleich.
Selbst wenn in der Nähe eine rieisige Lagerhalle ist, dient diese ja nicht zum langen Lagern sondern zur weiteren Beförderung in der Transportlogistikkette (also dem "Caching", wie es in der IT so schön heißt).
(Und Transmitter sind nach der Hyperimpedanzerhöhung nicht mehr nutzbringend einsetzbar)
VG
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Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Pan Greystat » 23. Juli 2018, 19:24

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Wir haben ja einige Mathematiker und Physiker und andere die alles ausrechnen ^^ ich kann es nicht und will es ehrlich gesagt auch nicht.

Es hieß halt öfter das Terras Wirtschaft sehr Stark darin ist aus Rohstoffen und Halb Fertigprodukten High Tech zu produzieren die dann wieder Retur gegen neue Rohstoffe verkauft wird. Wenn man jetzt die Transporte bei 6 Milliarden Menschen Heute sieht die es ja ähnlich Dezentral machen. Wie viele Superkontainerschiffe da unterwegs sind und wie viele Rohstofftransporter.

Jetzt ist der Hunger nach Rohstoffen in der Masse ja nicht kleiner nehm ich mal an. Howalgonium wird man wohl auch mit 100 Meter Transportern gut durch die gegen bringen. Aber Nahrung selbst wenn man alle Nahrungsmittel (was ich nicht glaube) ihre Flüssigkeit entzieht und sie so Komprimiert is das noch eine ganze Menge für 20 ? 40 ? auf jedenfall 2. Stellige Milliarden Bewohner im SOL system.
Dazu so Massereihe Rohstoffe wie Eisenerz oder von mir aus Barren für die Werfen. Wasserstoff um nicht die Gasriesen aus zu saugen ( in den MDI oder kurz danach wurde mal gesagt das in der Zentrumsregion gigantische Wasserstoffsauger unterwegs sind wenn ich mich recht erinnere)

Und das allein für SOL dazu die anderen Güter aus Kolonien die nicht unbedingt in den Massen kommen aber in Summe auch nicht wenig platz brauchen. Wieder Nahrrung Getränke oder Spielzeug Modeartikel eben all das was der Konsum so braucht. Wenn im SOL Raum noch ein Umschlagplatz ist von wo weniger große Systeme beliefert werden kommen noch die Transitgüter dazu. Das müssen doch gewaltige Mengen sein und war so gewaltige das man das mit ein paar 100 Schiffe nicht wieder weg bekommt. Selbst wenn man die Dicksten Kähne benutzt. Bringt das ja nur auf großen Routen Etwas.

Und dann ja auch noch der Inner Planetare bzw Inner System Warentransport. Von Venus Erde Mars und die kleinen Mondkolonien. Plus der Personentransport.

Die letzten Daten zur Liga Flotte sind etwa 170 000 Schiffe und wenn ich das richtig verstanden habe sind das lediglich die reine Liga Flotte ohne die Heimatflotten der großen Welten

Ich weiß ja nicht wie das Aktuell ist auf der Erde aber wenn unsere Militärschiffe mehr als 1% ausmachen würde ich mich arg wundern.
Ich würde den Warenaustausch auch eher im All stattfinden lassen aber PR sieht das ja anders ^^
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Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Kapaun » 29. Juli 2018, 20:41

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Thoromir hat geschrieben:Vielleicht mal ne Runde "Stellaris" gefällig? :-)

Täglich ... :)

Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Kapaun » 29. Juli 2018, 20:51

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Thoromir hat geschrieben:Als Jugendlicher habe ich mir den Kosmos ähnlich wie in Perry Rhodan / Star Trek vorgestellt: Es gibt Sternenreiche, die sich freundschaftlich oder feindlich gegenüber stehen. Heute glaube ich das nicht mehr. Ich denke, das es immer nur sehr sehr wenige interstellare Raumfahrt betreibende Spzies in einer Galaxis gibt, die sich vielleicht niemals begegnen, weil die Entfernungen zu groß sind. Außerdem glaube ich heute nicht mehr an "Klasse M Planeten", also erdähnliche Welten mit Meeren, Kontinenten, Planzen und Tieren die mit den unseren sogar noch kompatibel sind. Heute denke ich vielmehr die Welten auf denen Leben entsteht sind so dermassen unterschiedlich, das ein Besucher von einer anderen Welt nicht mal fürchten muss, durch einheimischen Bakterien krank zu werden, denn diese Bakterien sind viel zu anders (und selbst auf unserer Welt werden wir ja nicht durch jede Bakterie krank, weil einige nur auf bestimmte Tierarten wirken).

Ich will damit sagen: Die Frage nach dem realitätsgrad bezüglich des Pazifismus stellt sich für mich nicht, denn ich nehme bei Perry Rhodan ja auch jede Menge anderern unrealistischer Aspekte hin (eben die vielen erdähnlichen Welten, galaktsichen Reiche etc). Die Verhältnisse bei Perry Rhodan sind nur ein Abbild unserer irdischen Erfahrungen. Und aus dieser Sicht finde ich den Serienpazifismus nicht unrealistisch.


Gut, wenn wir den "echten" Kosmos hernehmen, der allerhöchstwahrscheinlich keine Überlichtgeschwindigkeiten kennt, dann ist ein Kosmos a la PR natürlich selbst dann undenkbar, wenn wir Tausende von technischen Zivilisationen in der Milchstraße hätten. Aber damit ließe sich eine Geschichte wie PR eben auch nicht erzählen. Oder eine wie Star Trek. Oder eine wie Honor Harrington, etc. pp. Wer solche Geschichten will, muss Kompromisse mit der Physik abschließen. Erdähnlich Welten, also wirklich erdähnlich, nicht nur was Astrophysiker für erdähnlich halten, kommen mir nicht so schrecklich unwahrscheinlich vor. Ob die jeweilige Biosphäre was miteinander anfangen kann, sei dahingestellt - wir erleben ja schon auf der Erde, dass etwa Krankheitserreger meist große Schwierigkeiten haben, die Artenbarriere zu überspringen. Eine Kolonisierung fremder Welten erscheint also ziemlich zweifelhaft, da sie mit größtem Aufwand verbunden wäre. Eher schon wäre an Habitate zu denken oder ans Terraforming von unbelebten Planeten wie etwa den Mars. Aber auch hier gilt natürlich: SF mit diesem Hintergrund müsste völlig andere Geschichten erzählen ...

Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Thoromir » 30. Juli 2018, 10:30

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Pan Greystat hat geschrieben:
Und wie gesagt wir sind ein Micker hafen ^^ und sogar die kleinen Transportschiffe sind gut 100 Meter Lang für Stückgut zumindest.
Was im Hamburgerhafen ab geht will ich mir garnicht ausrechnen.
Müssten da nicht Millionen Schiffe am Tag durch das Sol System eiern ?


Ich denke ich nicht. Und zwar wegen der Größe der Raumschiffe.
Wir haben ähnliche Rechnungen schon in Sachen Besatzungsmitgliedern gemacht. Ich lebe in Soest, und hier ist der Stadtkern von einer fast vollständigen etwa kreisförmigen Stadtmauer umgeben. Der Durchmesser beträgt etwa Eineinhalb Kilometer. Das entspricht also etwa dem Mittleren Deck auf einem Superschlachtschiff. Wenn man nun davon ausgeht, das auf so einem Kugelfärmigen Schiffe jede Menge Decks sind, die zwar immer kleinere Durchmesser haben, aber letzlich ja immer noch Stadtgröße, dann kann man sich vorstellen, das Besatzungmitglieder und Fracht sich auf so einem Schiff verlieren. Da braucht es dann auch keine Millionen Frachtschiffe mehr, sondern nur einige Hundert.
Ich frage mich nur, warum es nicht Monate oder Jahre dauert, die Schiffe zu be- und entladen :-)

Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Pan Greystat » 31. Juli 2018, 03:27

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Thoromir hat geschrieben:Ich denke ich nicht. Und zwar wegen der Größe der Raumschiffe.
Wir haben ähnliche Rechnungen schon in Sachen Besatzungsmitgliedern gemacht. Ich lebe in Soest, und hier ist der Stadtkern von einer fast vollständigen etwa kreisförmigen Stadtmauer umgeben. Der Durchmesser beträgt etwa Eineinhalb Kilometer. Das entspricht also etwa dem Mittleren Deck auf einem Superschlachtschiff. Wenn man nun davon ausgeht, das auf so einem Kugelfärmigen Schiffe jede Menge Decks sind, die zwar immer kleinere Durchmesser haben, aber letzlich ja immer noch Stadtgröße, dann kann man sich vorstellen, das Besatzungmitglieder und Fracht sich auf so einem Schiff verlieren. Da braucht es dann auch keine Millionen Frachtschiffe mehr, sondern nur einige Hundert.
Ich frage mich nur, warum es nicht Monate oder Jahre dauert, die Schiffe zu be- und entladen :-)


Da ist natürlich was dran großes Schiff kan mehr Zeug laden.
Bei großen Transportschiffen also richtig großen sind Fertig produkte sicher auch schnell unter gebracht.
^^ Das ist jetzt ein schwacher vergleich aber schon mal ein PC spiel wie z.B. Anno gespielt wo man mehrere Ausgangshäfen hat und Rohstoffe fertigprodukte ectra. Das ist teilweise ein gefummel und da ist die Auswahl der Rohstoffe limitiert und die Anzahl der Orte wo sie aufgegeben wurde.

Es ist halt die Frage was wird eigentlich alles transportiert ? Wo kommt der Stahl für Luna her ? bzw das Eisenerz Terkonit ist ja im Grunde Eisen.
Wo kommt das Zeug für stahlplast her. Wo werden die Nahrungsmittel für Terra und co angebaut ? im Sol System ?
Auf Terra wird wohl eher nicht mehr Eisenerz in diesen Mengen abgebaut aber auf Merkur ? juckt ja kein wenn da ein berg abgetragen wird ^^ ich würd den Planeten allgemein stück für Stück zerlegen sollte ein paar Jahrtausende Reichen

Aber nochmal zurück bei den Handelsschiffen hört man eben selten das es die 2500 Meter giga Kugeln sind oft wird was von Kreuzer größen Geschrieben. Also eher Winzige Schiffe die auch alle erstmal Technik brauchen Sicher könnte jeder Leichte Transportkreuzer ein Blauwal durch die gegend fliegen von Innenvolumen aber es wird immer gern gesagt das viel. Der meiste Innenraum von Technik voll gestellt ist.

Es ist halt alles Schwammig und je Ziviler es wird je schwammiger wird es.
Trotzdem bleib ich dabei allein die Zahl der zu versorgenden Personen und die Zahl der Möglichen Zielhäfen würde das Sonnensystem jeden Tag mit mehrern Tausend Schiffen ( eher deutlich mehr) ist ja nicht so das nur Terranische Kolonien Ziele sind. Die gesammte Galaxie hat ja In und Export

Das mit den Be und Entladen macht die sache noch anstrengender ^^ Eine Springerwalze find ich leichter zu entladen als einen Kugelraumer.
Oder ein Dinotender auf den man die Kontainer stabelt ^^
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Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon PointOF » 10. August 2018, 19:39

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Pan Greystat hat geschrieben:
Thoromir hat geschrieben:Ich denke ich nicht. Und zwar wegen der Größe der Raumschiffe.
Wir haben ähnliche Rechnungen schon in Sachen Besatzungsmitgliedern gemacht. Ich lebe in Soest, und hier ist der Stadtkern von einer fast vollständigen etwa kreisförmigen Stadtmauer umgeben. Der Durchmesser beträgt etwa Eineinhalb Kilometer. Das entspricht also etwa dem Mittleren Deck auf einem Superschlachtschiff. Wenn man nun davon ausgeht, das auf so einem Kugelfärmigen Schiffe jede Menge Decks sind, die zwar immer kleinere Durchmesser haben, aber letzlich ja immer noch Stadtgröße, dann kann man sich vorstellen, das Besatzungmitglieder und Fracht sich auf so einem Schiff verlieren. Da braucht es dann auch keine Millionen Frachtschiffe mehr, sondern nur einige Hundert.
Ich frage mich nur, warum es nicht Monate oder Jahre dauert, die Schiffe zu be- und entladen :-)


Da ist natürlich was dran großes Schiff kan mehr Zeug laden.
Bei großen Transportschiffen also richtig großen sind Fertig produkte sicher auch schnell unter gebracht.
^^ Das ist jetzt ein schwacher vergleich aber schon mal ein PC spiel wie z.B. Anno gespielt wo man mehrere Ausgangshäfen hat und Rohstoffe fertigprodukte ectra. Das ist teilweise ein gefummel und da ist die Auswahl der Rohstoffe limitiert und die Anzahl der Orte wo sie aufgegeben wurde.

Es ist halt die Frage was wird eigentlich alles transportiert ? Wo kommt der Stahl für Luna her ? bzw das Eisenerz Terkonit ist ja im Grunde Eisen.
Wo kommt das Zeug für stahlplast her. Wo werden die Nahrungsmittel für Terra und co angebaut ? im Sol System ?
Auf Terra wird wohl eher nicht mehr Eisenerz in diesen Mengen abgebaut aber auf Merkur ? juckt ja kein wenn da ein berg abgetragen wird ^^ ich würd den Planeten allgemein stück für Stück zerlegen sollte ein paar Jahrtausende Reichen

Aber nochmal zurück bei den Handelsschiffen hört man eben selten das es die 2500 Meter giga Kugeln sind oft wird was von Kreuzer größen Geschrieben. Also eher Winzige Schiffe die auch alle erstmal Technik brauchen Sicher könnte jeder Leichte Transportkreuzer ein Blauwal durch die gegend fliegen von Innenvolumen aber es wird immer gern gesagt das viel. Der meiste Innenraum von Technik voll gestellt ist.

Es ist halt alles Schwammig und je Ziviler es wird je schwammiger wird es.
Trotzdem bleib ich dabei allein die Zahl der zu versorgenden Personen und die Zahl der Möglichen Zielhäfen würde das Sonnensystem jeden Tag mit mehrern Tausend Schiffen ( eher deutlich mehr) ist ja nicht so das nur Terranische Kolonien Ziele sind. Die gesammte Galaxie hat ja In und Export

Das mit den Be und Entladen macht die sache noch anstrengender ^^ Eine Springerwalze find ich leichter zu entladen als einen Kugelraumer.
Oder ein Dinotender auf den man die Kontainer stabelt ^^




Mit der vorhandenen Technologie baut man kein Erz mehr ab.
Man baut Stationen um die Sonne, die per Materiewandlung alle Elemente herstellen. ( konnten schon die alten Arkoniden)
Den Wasserstoff wirft die die Sonne praktisch zu.
Nahrungsmittel werden synthetisiert ( für alle die es original haben können wird vielleicht noch etwas angebaut.
Damit ist (abgesehen von speziellen dingen wie Hyperkristalle oder Ynkelonium zb ) alle Sonnensysteme wirtschaftlich autark.
Das ganze wird produziert 24/7 von Robotern zum Nulltarif ... Technik konsequent angewandt machts möglich.

Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Pan Greystat » 12. August 2018, 00:28

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Würde ich auch so sehen.
Scheint aber nicht der Fall zu sein ^^
Schau man sich nur Olymp an. Der neue Mini zyklus.
Grundversorgung kostet zu viel und wurde faktisch eingestellt.
Obwohl die Grundversorgung mit der Technik faktisch im Vorbei laufen erledigt wird.
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Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Haywood Floyd » 12. August 2018, 16:52

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Kapaun hat geschrieben: ...wenn wir den "echten" Kosmos hernehmen, der allerhöchstwahrscheinlich keine Überlichtgeschwindigkeiten kennt...

Aber warum denn so pessimistisch? :rolleyes:

Pessimismus ist zwar momentan die 'herrschende Lehre' *, aber ich glaube - früher wie heute! - fest daran, dass (zu seiner Zeit) alles möglich ist! :wub:

Und dass, wer diese Prämisse aufgibt, schon verloren hat! :(

* ["Warum unsere Höhle verlassen? Hier haben wir doch alles! Lasst uns besser hier drinnen aufräumen und alles in Odnung bringen! Draußen wartet ganz sicher der Wolf und alles ist unendlich hoch und weit und wir werden dort niemals überleben..."]
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.

Dylan Thomas

Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.
Samuel Langhorne Clemens AKA Mark Twain

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!
Volksmund

Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Kardec » 12. August 2018, 17:33

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Für einen Realisten und einen Pessimisten sowieso ist glasklar, dass Überlichtgeschwindigkeit nicht möglich ist.
Für einen Optimisten ist zeitverlustfreies Weltraumreisen nicht komplett vom Tisch.

Re: Frieden und ihre Apostel in PR

Beitragvon Pan Greystat » 12. August 2018, 19:41

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Ich halte es für gewagt zu behaupten das etwas nicht geht.
Die Naturgesetze haben sich wahrscheinlich seit ein paar Millarden jahren nicht verändert
Ich sage nicht das es möglich sein wird. ^^ Ich sage nur das ich es nicht ausschließen würde.
Vielleicht erfinden wir ja wirklich irgendwann die Magie oder finden durch einen doofen Zufall.
Wenn man irgendwann heraus findet wie man die Subatomaren ... Dinger beeinflusst.
Flugzeuge unterliegen schließlich auch der Schwerkraft und trotzdem fliegen sie meistens :D
Aber in den nächsten Tausend Jahren brauchen wir ja garkein ÜL antrieb da reicht eine Funktionierender Weltraumlift Technologie und Kontrollierbare Fusionsreaktoren
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