Weiterentwicklung Transformprinzip 6D

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SF-Interessent75
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Tranformwaffen (Transformkanonen, Pentakatapult, PSO-Werfer) beruhen ja im wesentlichen auf dem gleichen Prinzip wie der Fiktivtransmitter, auch wenn letzterer auf 6D-Basis arbeitet. Stellen wir uns jetzt mal Transformwaffen auf 6D-Basis vor. Könnten die ihre Geschosse dann auch im Linearraum, Hyperraum und Dakkarraum materialisieren und detonieren lassen? Bei den Linearraumtorpedos ist das ja auch möglich. Deren Sprengköpfe können im Normalraum und Linearraum detonieren. Und später gab es durch Atlan eine weiterentwickelte Version, die auch Ziele im Hyperraum treffen konnten. Da musste der Sprengkopf, der ja ein vierdimensionales, materielles Objekt ist, je auch im Hyperraum hochgehen.

Ich sehe nicht, was prinzipiell gegen eine 6D-Transformwaffe spricht, die Ziele in allen 4 Räumen beschissen könnte.
Siche rist das v.a. unter den Bedingunen der erhöhten Hyperimpedanz schwer zu realisieren, aber es geht ums Prinzip.
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Pan Greystat
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Eine Transformbombe wirkt doch schon im 3 4 5 D Raum. Dort findet gleichzeitig die Explodion bzw deren Auswirkung statt.
Ein etwas im Hyperraum das keinen direkten Kontakt zum Normalraum hat ist allerdings schwer zu Lokalisieren. Eine Lediglich im Hyperraumwirkende Waffe ist allerdings lange Überfällig. Etwas das die Schilde hinweg fegt ohne das Materiell stabile innere zu vernichten.
Allerdings haben die meisten Raumschiffe ja so viel 5D Technik drin das wenn der Schirm zusammenbricht die 5D Komponenten die Energie zurück in den Einsteinraum leiten.

Aber du sprichst bestimmt von Objekten die im Hyperraum versteckt sind ja ? Das sind allerdings mini Universen in den ja eigenständige Raumzeiten herrschen. Wie auch jedes Raumschiff im Überlichtflug. Um so ein Ziel zu treffen müsstest du halt die Materialisierungsdaten haben. Aber Theoretisch könnte man mit einer Transformkannone auch andere Universen beschießen ^^
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Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.

Re: Weiterentwicklung Transformprinzip 6D

Beitragvon halut » 1. November 2018, 17:35

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halut
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SF-Interessent75 hat geschrieben:Tranformwaffen (Transformkanonen, Pentakatapult, PSO-Werfer) beruhen ja im wesentlichen auf dem gleichen Prinzip wie der Fiktivtransmitter, auch wenn letzterer auf 6D-Basis arbeitet. Stellen wir uns jetzt mal Transformwaffen auf 6D-Basis vor. Könnten die ihre Geschosse dann auch im Linearraum, Hyperraum und Dakkarraum materialisieren und detonieren lassen?

Ja und nein.

Du kennst sicher eine Dart-Scheibe. Dabei hast du vielleicht festgestellt, dass der Mittelpunkt schwerer zu treffen ist als der Ring drumrum. Das hat mathematische Gründe: Der Ring hat die achtfache Fläche des Mittelpunkts.

Jetzt packen wir eine Dimension dazu: die Zeit. D.h., du musst nicht nur die Scheibe treffen, sondern auch zum richtigen Zeitpunkt, da sie sich bewegt. Schon wurde aus deinem Faktor 8 ein Faktor 26. Aus der Scheibe wird eine Kugel, noch eine Dimension, auch wenn's langsam unanschaulich wird und der Vergleich zu hinken beginnt. Faktor 80. Der Hyperraum kommt: Faktor 242. Und jetzt legen wir die sechste Dimension dazu: 728.

Aus deiner anfänglichen Treffsicherheit von 11% wurden jetzt weniger als 0,2%. Das gilt wohlgemerkt für den Fall, dass „nur“ das Ziel und der Ring drumrum zur Verfügung stehen. Aber es gibt weitere Ringe.

Die tatsächlichen Berechnungen zur Zielsicherheit sind deutlich komplexer, aber du hast sicher das Prinzip verstanden.

Hinzu kommen die Zwischenräume, die gebrochene Dimensionswerte haben, also vermutlich fraktal sind.

Eine 6d-TFK wäre wie ein Flakgeschütz des 2. Weltkriegs, das einen englischen Bomber abschießen soll.

Bei den Linearraumtorpedos ist das ja auch möglich. Deren Sprengköpfe können im Normalraum und Linearraum detonieren.

Sie detonieren nicht im Linearraum. Sie detonieren im Normalraum des Torpedos, der neben dem Normalraum des Ziels platziert wurde. Andernfalls müsste die Technik während des Übergangs transformiert werden und dann weiter funktionieren. Das wäre so, als wenn der Dieselmotor eines U-Boots mit Wasser geflutet würde, damit er beim Tauchvorgang weiter arbeitet.

Ich sehe nicht, was prinzipiell gegen eine 6D-Transformwaffe spricht, die Ziele in allen 4 Räumen beschissen könnte.

Groß, aufwändig, schwer, teuer und kaum sinnvoll einsetzbar.

Das Flakgeschütz hat wenigstens billige Geschosse verwendet.

Siche rist das v.a. unter den Bedingunen der erhöhten Hyperimpedanz schwer zu realisieren, aber es geht ums Prinzip.

Manche Prinzipien sind nur Sturheit. Dann kippt man sie besser über Bord.

Re: Weiterentwicklung Transformprinzip 6D

Beitragvon Yman » 1. November 2018, 18:08

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Yman
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Allgemein wurde ja bereits sehr früh klar, dass Transformkanonen und Fiktivtransmitter sehr ähnlich arbeiten, und die Weiterentwicklung der Transformkanone zum Fiktivtransmitter ist ein völlig logischer Schritt.

In Atlan 637 lässt sich Atlan mit einer Transformkanone von einem Beiboot zur SOL hinüberschießen, genauer gesagt, er rematerialisiert vor der SOL und fliegt dann zur Außenhülle, wo er einen Einlass findet, um an Bord zu gelangen. Riskant, aber typisch Atlan. Angeblich überlebt er nur dank Extrasinn und Zellaktivator. Es soll ja auch niemand Atlan nachahmen.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass im Posbi-Zyklus schon einmal jemand als lebendes Transformgeschoss abgestrahlt wurde, bei der Flucht von einem Fragmentraumer, irgendjemand von einem Einsatzkommando. Kann sich da jemand daran erinnern?
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Pan Greystat
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Transformkannone und Fiktivtransmitter stehen sich etwa so nahe wie
Atombombe und Kernreaktor.

Wärend es bei einer Fusionsbombe relaltiv egal ist wie lange die Form noch stabil ist solange ex explodiert. ( eventuell wird die Bombe ja sogar in dem Moment abgestrahlt als sie grade Explodiert)
Es gibt ja sowas wie ein Vorentstofflicher ich stell mir jetzt in meiner Grenzenlosen Naivität sowas wie eine Halbstoffliche Bombe vor dann schneller ans Ziel transferiert werden kann.


Aber das Atlan nur dank Extrasinn und Zellaktivator ( wenn der Zellaktivator nich dafür zuständig ist die Atome wieder zurück ins Einstein universum zu ziehen) ein solchen "schuss " übersteht. Ist irgendwie so als wenn man sagt jemand hat das Schwimmen durch einen Schiffspropeller überlebt weil er einen zusätzlichen Zeh hat.

ES bzw Gott warst klingt Plausibler
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Re: Weiterentwicklung Transformprinzip 6D

Beitragvon Richard » 1. November 2018, 21:37

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Richard
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Yman hat geschrieben:Allgemein wurde ja bereits sehr früh klar, dass Transformkanonen und Fiktivtransmitter sehr ähnlich arbeiten, und die Weiterentwicklung der Transformkanone zum Fiktivtransmitter ist ein völlig logischer Schritt.

In Atlan 637 lässt sich Atlan mit einer Transformkanone von einem Beiboot zur SOL hinüberschießen, genauer gesagt, er rematerialisiert vor der SOL und fliegt dann zur Außenhülle, wo er einen Einlass findet, um an Bord zu gelangen. Riskant, aber typisch Atlan. Angeblich überlebt er nur dank Extrasinn und Zellaktivator. Es soll ja auch niemand Atlan nachahmen.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass im Posbi-Zyklus schon einmal jemand als lebendes Transformgeschoss abgestrahlt wurde, bei der Flucht von einem Fragmentraumer, irgendjemand von einem Einsatzkommando. Kann sich da jemand daran erinnern?


Ich glaube, eher, dass der Fall von Atlan 637 eine Ausnahme war. - Vielleicht auch ein Autorenfehler bzw. ist dem damaligen Redakteur nicht als Fehler aufgefallen.

Re: Weiterentwicklung Transformprinzip 6D

Beitragvon Kardec » 2. November 2018, 00:24

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Kardec
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Das war auf jeden Fall ein Missgriff.
Teil der TK ist ja der Zustandswandler. Mag gar nicht an Atlans Zustand denken ......... :D

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