Transhumanisum in PR

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Transhumanisum in PR

Beitragvon Laxian » 8. Februar 2019, 18:50

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Hm...da ich mich gerade (mal wieder) mit Transhumanismu beschäftige (ist eines meiner ständigen Themen genau wie Nootropics, Lebensverlängerung, Technologie allgemein etc.), frage ich mich:

Wo stecken solche Leute eigentlich in PR? Ich meine ja, wir haben Protesten für Menschen die es brauchen (u.a. Monkey von der USO der seine Augen ersetzen musste durch künstliche)...aber was ist mit Menschen die mehr als "nur" Mensch sein wollen?

Wieso scheint es diese nicht zu geben (vor allem da die Technologie dafür in PR vorhanden ist und man mit den richtigen Implantaten etc. weit länger lebt (im Extremfall: Gehirn in einem Nährlösungstank wie die Kommandogehirne von OLD MAN (solange man nicht dauernd allein ist sollte man auch nicht verrückt werden!)) etc.!)

Irgenwie schweigt mir Science Fiction dieses Thema viel zu oft tot, genau wie andere Dinge in dieser Richtung (Gentechnologie, Klonen etc.)!

mfg LAX

Re: Transhumanisum in PR

Beitragvon nanograinger » 8. Februar 2019, 23:57

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Man könnte sagen, dass die Mutanten und die Kolonialterraner mit körperlichen Veränderungen (Epsaler, Ertruser, Oxtorner, Siganesen) eine Form des Transhumanismus sind. Aber diese Veränderungen haben diese Leute ja nicht freiwillig vorgenommen. Und das gilt auch für die Simusense-Vernetzung der Terraner im Cantaro-Zyklus. Auch die Transterraner aus dem JzL-Zyklus waren aus der Not geboren.

An technischer Augmentation fallen mir eigentlich nur wenige Beispiele in der PR-Serie ein. In der Miniserie PR-Olymp hatte Piri Harper einen "Neurotec", der ihr erlaubte, ihre sensorische Wahrnehmungen in die "Medienkanäle" zu spielen. Shamsur Ruth im Neuroversum-Zyklus hatte seinen "Puc", ein "Implantmemo". Teaser Kroom, der "Maschinenmensch" hatte den "Kospienschlüssel" mit seinem Kopf verbunden (Hamamesch-Zyklus).

Allerdings kann es sein, dass im kommenden Zyklus Variationen von "postbiologischen Leben" eingeführt werden, die eine Form des Transhumanismus darstellen.

Re: Transhumanisum in PR

Beitragvon Kardec » 9. Februar 2019, 02:10

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Transhumanismus gibt es bei PR nur in überschaubaren homöopathischen Dosen :D
Denke es ist der Serienmacherseite zu unüberschaubar komplex - zudem herrscht wohl Unsicherheit drüber ob die Leser mitmachen.
Da will man m. E. kein wirtschaftliches Risiko eingehen.

Persönlich denke ich, es ist auf Dauer auch ein wirtschaftliches Risiko wenn die Cowboys statt Colt lediglich einen Strahler tragen - und die Postkutsche statt 2 Pferden einen HyperTransProgressor vorne dran hat.

Re: Transhumanisum in PR

Beitragvon Laxian » 9. Februar 2019, 18:43

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Stimm schon, das "Cowboys" im Weltall irgendwann ausgelutscht ist (genau wie das in PR fast immer alles über Kommando-Aktionen läuft - egal wie groß der Gegner, immer richten es kleine Kommando-Teams...richtige Raumschlachten (also inklusive großer Taktik und Formationen etc. gibt es wenige (ein paar gibt es im Traversan-Zyklus als Atlan den Planeten gegen ein Elite-Geschwader verteidigt und es schafft die Verluste gering zu halten und ein Übergewicht an Schlachtkreuzern zu bekommen))

Naja mir fällt nur noch der Chefwissenschaftler der KARRIBO ein, mit dem "Tattoo" der Raubkatze (die in echt aus Nanorobotern besteht!) ein - welche er freisetzen und einsetzen kann, wie er möchte!

mfg LAX
ps: Auch organische Technologie kommt mir ein wenig zu kurz...ich meine wir haben schon im MDI-Zyklus gesehen das sowas - in Gestalt der Krish'un - funktionieren kann und sogar mit Strahlenwaffen-Angriffen eine gewisse Zeit fertig wird...aber leider scheint man das nie weiter verfolgt zu haben (mochte die Umhänge...wie auch Whisper, den Perry trug bis er durchdrehte)

Re: Transhumanisum in PR

Beitragvon nanograinger » 10. Februar 2019, 01:00

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Laxian hat geschrieben:Stimm schon, das "Cowboys" im Weltall irgendwann ausgelutscht ist (genau wie das in PR fast immer alles über Kommando-Aktionen läuft - egal wie groß der Gegner, immer richten es kleine Kommando-Teams...richtige Raumschlachten (also inklusive großer Taktik und Formationen etc. gibt es wenige (ein paar gibt es im Traversan-Zyklus als Atlan den Planeten gegen ein Elite-Geschwader verteidigt und es schafft die Verluste gering zu halten und ein Übergewicht an Schlachtkreuzern zu bekommen))

Hmm, da würde ich jetzt mal eher nicht zustimmen. Raumschlachten wurden gerade in der Scheer- und Feldhoff-Ära etliche geschildert.
Laxian hat geschrieben:Naja mir fällt nur noch der Chefwissenschaftler der KARRIBO ein, mit dem "Tattoo" der Raubkatze (die in echt aus Nanorobotern besteht!) ein - welche er freisetzen und einsetzen kann, wie er möchte!

Trerok, ja. Aktuell gibt es die Transterranerin Lua Virtanen mit einer "Haarsträhne" aus tt-Progenitoren.
Laxian hat geschrieben:Auch organische Technologie kommt mir ein wenig zu kurz...ich meine wir haben schon im MDI-Zyklus gesehen das sowas - in Gestalt der Krish'un - funktionieren kann und sogar mit Strahlenwaffen-Angriffen eine gewisse Zeit fertig wird...aber leider scheint man das nie weiter verfolgt zu haben (mochte die Umhänge...wie auch Whisper, den Perry trug bis er durchdrehte)

Naja, organische Symbionten gab es doch recht viele. Die Zweitkonditionierten wurden von den Symbolflexpartnern kontrolliert. Alaska hatte das Cappinfragment und später Kummerogs Haut. Die Spoodies spielten im Zyklus Kosmische Hanse eine wichtige Rolle. Kürzlich hatte die Kaiserin von Olymp einen psibefähigten Symbionten (Ftempar). Moira hatte Kibb. In TRAITOR gab es die "Kralle des Laboraten". Ebenfalls bei TRAITOR gab es die Duale. Und da habe ich jetzt noch gar nicht groß nachgedacht. Schau mal in der Perrypedia unter "Symbiont" nach, da finden sich noch andere Beispiele.

Re: Transhumanisum in PR

Beitragvon Kardec » 10. Februar 2019, 03:00

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Ich denke "Laxian" vermisst das Transhumane als Normalheit im Alltag des Perryversums.

Re: Transhumanisum in PR

Beitragvon nanograinger » 10. Februar 2019, 12:06

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Kardec hat geschrieben:Ich denke "Laxian" vermisst das Transhumane als Normalheit im Alltag des Perryversums.

Mag ja sein. Aber der Alltag war und ist ja nicht gerade das zentrale Thema der PR-Serie.

Transhumanismus ist ein kompliziertes Thema. Ich meine, dass die Autoren entsprechende Aspekte bisher bewusst nicht an den Terannern ausprobiert haben, sondern an anderen Völkern. Aber mal sehen, vielleicht ändert sich das gerade. Der Boden dafür wird zumindest seit einigen Jahren bereitet.

Re: Transhumanisum in PR

Beitragvon Kardec » 10. Februar 2019, 12:54

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nanograinger hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:Ich denke "Laxian" vermisst das Transhumane als Normalheit im Alltag des Perryversums.

Mag ja sein. Aber der Alltag war und ist ja nicht gerade das zentrale Thema der PR-Serie...........

Oh Mann, mit "Alltag des Perryversums" hab ich nicht gemeint Mutti beim Kochen zu beobachten. Gemeint ist die Gegenwärtigkeit beim wöchentlichen Lesen.

Re: Transhumanisum in PR

Beitragvon nanograinger » 10. Februar 2019, 13:22

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Kardec hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:Ich denke "Laxian" vermisst das Transhumane als Normalheit im Alltag des Perryversums.

Mag ja sein. Aber der Alltag war und ist ja nicht gerade das zentrale Thema der PR-Serie...........

Oh Mann, mit "Alltag des Perryversums" hab ich nicht gemeint Mutti beim Kochen zu beobachten. Gemeint ist die Gegenwärtigkeit beim wöchentlichen Lesen.

Wie kommst du auf die Idee, ich hätte "Mutti beim Kochen" gemeint? :rolleyes:

Re: Transhumanisum in PR

Beitragvon Tomislav » 13. Februar 2019, 16:40

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Tomislav
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Naja, Aras pimpen sich gerne mit zusätzlichen technischen Geräten, um ihre wissenschaftlcihen Fertigkeiten zu pushen.
Allerdings gab es im PR Rollenspielsystem einen netten Abschnitt zu dem Thema Cybertech: Es sei ohne Probleme möglich, allerdings hänge seit der Monos-Diktatur ein soziales Stigma dran, wenn man mit offensichtlichen Körpermodifikationen herumlaufe(Stand: 1344 NGZ). Aber wir hatten doch schon Akteure mit neural vernetzten Computern, genetischen Erweiterungen und mechanischen Erweiterungen. Das waren eher die Sonderfälle, die wegen einer Besonderheit ihrer Physiologie keine Ersatz as ihrem eigenen Gewebe heranzüchten konnten osä.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es ganze Subkulturen in PR gibt, alleine in Terrania, die schon an Cyberpunk erinnern dürften. Egal welches Jahrtausend, Teens,Twens und weiss wer noch werden immer rebellieren und Countercultures aufbauen. Bestes Beispiel Messingträumer, das ist auch Tranhumanismus, wo der Körper komplett "abgelegt" und der Fokus auf die mentale Kapazität gelegt wird.
Und bei sowas fällt mir immer Terry Pratchett ein zum Thema Rassismus auf der Scheibenwelt: "Wieso sollte man jemanden hassen, weil er eine dunklere Hautfarbe hat, wenn dein Nachbar aus Felsen besteht? Spezieszismus ist da wesentlich erfolgreicher." Rassismusthematik mal beiseite, ich kann mir gut vorstellen, dass es Menschen geben wird die ihre "Menschlichkeit" in Frage stellen werden, wenn deren Nachbar 3m groß sind oder Säure spucken können oder Elektroblitze aus den Händen abgeben. Da will man dann als puny human nicht unbedingt hintenan stehen.

Re: Transhumanisum in PR

Beitragvon Sternenkaiser » 12. März 2019, 17:03

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Totgeschwiegen?
Fasst alle Umweltangepassten sind zumindest zum Teil genetisch verändert.
Vormals Sakoda/Sternenvater.

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