Ist Eschbachs Perry Rhodan "kanonisch" SPOILER

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Thoromir
Terraner
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Registriert: 26. Juni 2012, 12:22
Hallo Alle,

ich lese gerade "Perry Rhodan" Andreas Eschbach.
Mir stellt sich da nur grad eine Frage.
Ich habe die Atlan Blaubände nie gelsen.
Spoiler:
Laut Perrypedia wurde der Anschlag auf J.F.K. von Allan D. Mercant verhindert.
Im Buch wird dieser jedoch so getötet, wie wir das aus der Geschichte kennen. Wie gesagt, ich kenne die zugrundeliegenden Atlan Abenteuer nicht, und in der Handlung ist mir diesbezüglich auch nie eine Aussage aufgefallen.

Vielleicht habe ich da ja auch was missverstanden. Kann mich da jemand aufklären? Oder widerspricht der Eschbach Roman an dieser Stelle dem Perry Rhodan kanon?
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Klenzy
Marsianer
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Registriert: 26. November 2013, 11:57
Thoromir hat geschrieben:
Spoiler:
Laut Perrypedia wurde der Anschlag auf J.F.K. von Allan D. Mercant verhindert.
Im Buch wird dieser jedoch so getötet, wie wir das aus der Geschichte kennen. Wie gesagt, ich kenne die zugrundeliegenden Atlan Abenteuer nicht, und in der Handlung ist mir diesbezüglich auch nie eine Aussage aufgefallen.


Spoiler:
Laut Blauband 13 überlebte JFK das Attentat. Laut Planetenroman 337 starb er, allerdings war laut diesem PR-TB Armstrong der erste Mann auf dem Mond. Laut "Rotes Imperium 3" überlebte JFK infolge eines Zeitparadoxons.

Ist ein bisschen wie Schrödingers Katze ...
Mach langsam! Das Leben ist zu kurz, um sich zu beeilen.
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Thoromir
Terraner
Beiträge: 1185
Registriert: 26. Juni 2012, 12:22
Oh je, das klingt ja nach nem ziemlichen Durcheinander :-)
Wie konnte es denn dazu kommen? Wusste da der eine Autor nicht, was der andere schon mal zu dem Thema geschrieben hat?
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TC2012
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Beiträge: 419
Registriert: 12. August 2012, 07:16
Thoromir hat geschrieben:Oh je, das klingt ja nach nem ziemlichen Durcheinander :-)
Wie konnte es denn dazu kommen? Wusste da der eine Autor nicht, was der andere schon mal zu dem Thema geschrieben hat?


Ist doch egal. Helau! :D :devil:
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Truktan
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Beiträge: 478
Registriert: 17. September 2015, 21:14
Wusste da der eine Autor nicht, was der andere schon mal zu dem Thema geschrieben hat?


Kurze, knappe Antwort: Ja, wusste er nicht

Bedenke, dass wir hier über die frühen Zeiten der Serie reden! Dinge wie Email, WWW, Whattsapp, Wikipedia, Perrypedia, die uns heute das Koordinieren und Recherchieren so erleichtern, gab es alle nicht. Wenn man ein Nachschlagewerk wollte (ein Lexikon also), musste man es mühsam per Hand zusammentragen und per Schreibmaschine und Druckmaschine erzeugen und vervielfältigen. Und irgend jemand musste es ständig mit der gleichen mühsamen Methode stets auf dem neuesten Stand halten und die Änderungen an alle Beteiligten verteilen.

Schon damals bemühten sich die damaligen Expokraten und Autoren natürlich, Widersprüche zu vermeiden - aber es war einfach viel schwerer und vor allem aufwändiger als zu unseren heutigen Zeiten mit all den modernen Methoden der Infomationsvorhaltung. Von daher waren in der Frühzeit der Serie Widersprüche einfach häufiger, als sie es heute sind.
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TC2012
Plophoser
Beiträge: 419
Registriert: 12. August 2012, 07:16
Truktan hat geschrieben:
Wusste da der eine Autor nicht, was der andere schon mal zu dem Thema geschrieben hat?


Kurze, knappe Antwort: Ja, wusste er nicht

Bedenke, dass wir hier über die frühen Zeiten der Serie reden! Dinge wie Email, WWW, Whattsapp, Wikipedia, Perrypedia, die uns heute das Koordinieren und Recherchieren so erleichtern, gab es alle nicht. Wenn man ein Nachschlagewerk wollte (ein Lexikon also), musste man es mühsam per Hand zusammentragen und per Schreibmaschine und Druckmaschine erzeugen und vervielfältigen. Und irgend jemand musste es ständig mit der gleichen mühsamen Methode stets auf dem neuesten Stand halten und die Änderungen an alle Beteiligten verteilen.

Schon damals bemühten sich die damaligen Expokraten und Autoren natürlich, Widersprüche zu vermeiden - aber es war einfach viel schwerer und vor allem aufwändiger als zu unseren heutigen Zeiten mit all den modernen Methoden der Infomationsvorhaltung. Von daher waren in der Frühzeit der Serie Widersprüche einfach häufiger, als sie es heute sind.


Die kleine Hoffnung, das durch das Internet (Web), die Menschen irgendwie schlauer werden würden, hat sich aber auch schon wieder gelegt :D :devil: . Durch das Web wird Recherche auch nicht unbedingt einfacher, da viel zu viel falsche Information im Umlauf ist. Kehren wir zurück in die Bäume! :-D
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astroGK
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Beiträge: 366
Registriert: 29. Juni 2012, 20:45
Er orientiert sich jedenfalls sehr am Kanon und der realen Geschichte.
Spoiler:
Das zeigt auch die Schilderung einer (fiktiven) Apollo 8 Katastrophe. (Hier zweigt der Roman aus unserer Geschichte ab) Denn damit, dass diese nicht auf die notgelandeten Arkoniden zurückgeführt wurde und nur der Auslöser war für Projekt Mondschuss und damit den Flug der Stardust, blieb es im vorgebenden Rahmen.
Mission der Apollo 8 (historisch) : Dezember 1968
Notlandung der AETRON (lt. Kanon) : Februar 1971

Damit wurde von der Historie unseres Universum in die des Perryversum übergeleitet. Sehr gelungen, man kann Andreas zu diesem Kniff nur gratulieren.
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Thoromir
Terraner
Beiträge: 1185
Registriert: 26. Juni 2012, 12:22
Truktan hat geschrieben:
Wusste da der eine Autor nicht, was der andere schon mal zu dem Thema geschrieben hat?


Kurze, knappe Antwort: Ja, wusste er nicht

Bedenke, dass wir hier über die frühen Zeiten der Serie reden! Dinge wie Email, WWW, Whattsapp, Wikipedia, Perrypedia, die uns heute das Koordinieren und Recherchieren so erleichtern, gab es alle nicht. Wenn man ein Nachschlagewerk wollte (ein Lexikon also), musste man es mühsam per Hand zusammentragen und per Schreibmaschine und Druckmaschine erzeugen und vervielfältigen. Und irgend jemand musste es ständig mit der gleichen mühsamen Methode stets auf dem neuesten Stand halten und die Änderungen an alle Beteiligten verteilen.

Schon damals bemühten sich die damaligen Expokraten und Autoren natürlich, Widersprüche zu vermeiden - aber es war einfach viel schwerer und vor allem aufwändiger als zu unseren heutigen Zeiten mit all den modernen Methoden der Infomationsvorhaltung. Von daher waren in der Frühzeit der Serie Widersprüche einfach häufiger, als sie es heute sind.


Also ich komme ja nun selbst aus dieser alten Zeit :-)
Kann es sein, das du selbst noch jünger bist und diese "alte" Zeit nicht bewusst miterlebt hast? :-)
Die Romane, um die es hier geht sind ja gar nicht aus der Frühzeit, die Du beschreibst.
Der genannte Atlan Roman "Palast der Legenden" ist von 1991. Da gab es schon Email :-)
Der Blauband, in dem der Roman dann überarbeitet noch einmal erschien, war von 1998. Und "Das rote Imperium" erschien 2009.
Also mit Anfangszeit hat das nun gar nichts mehr zu tun :-)

Ich will das jetzt gar nicht skandalisieren. Natürlich kommen Widersprüche immer wieder vor, ich wollte nur deutlich machen, das dieser Widerspruch nichts mit der Anfangszeit zu tun hat und die eine mangelhafte Kommunikation untereinander nicht durch die technische Entwicklung begründet werden kann :-)

Aber hier geht es ja um Eschbachs Buch und nicht um die Fehler die Hans Kneifel und die Autoren des "Roten Imperiums" gemacht haben.
Ich sollte die Reihe wohl wirklich mal lesen, aber es gibt sie leider nciht als Hörbücher.
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Thoromir
Terraner
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Registriert: 26. Juni 2012, 12:22
astroGK hat geschrieben:Er orientiert sich jedenfalls sehr am Kanon und der realen Geschichte.
Spoiler:
Das zeigt auch die Schilderung einer (fiktiven) Apollo 8 Katastrophe. (Hier zweigt der Roman aus unserer Geschichte ab) Denn damit, dass diese nicht auf die notgelandeten Arkoniden zurückgeführt wurde und nur der Auslöser war für Projekt Mondschuss und damit den Flug der Stardust, blieb es im vorgebenden Rahmen.
Mission der Apollo 8 (historisch) : Dezember 1968
Notlandung der AETRON (lt. Kanon) : Februar 1971

Damit wurde von der Historie unseres Universum in die des Perryversum übergeleitet. Sehr gelungen, man kann Andreas zu diesem Kniff nur gratulieren.

Ja, das fand ich auch sehr gelungen. Überhaupt hatte ich beim Lesen das Gefühl, das der Roman aus 2 Teilen besteht, die ineinander übergehen.
Im ersten Teil erleben wir einen "Groschenheft-Charakter" in unserer realen Vergangenheit. Ein Kind, junger Mann, der schon die typischen Eigenschaften einer Kunstfigur hat, bewegt sich in unserer Welt und erlebt unsere Geschichte mit den Augen einer Romanfigur.
Dann kommt die Weiche, wo sich die Geschichte ändert, und auf einmal sind wir Augenzeugen in der Parallelwelt, wo Perry Rhodan nun nicht mehr wie ein Kunstwesen wirkt, sondern deutlich wird: Dies ist die Welt in die er wirklich hinein gehört.

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