Perry Rhodan ist ein anderes Universum

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TC2012
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Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von TC2012 » 15. März 2019, 15:42

im neuen Eschbach soll die "Wirklichkeit" mit Biegen und Brechen eingebaut worden sein. Für mich ist Perry aber ein anderes Universum, mit anderen Regeln. Hier gibt es keinen Neil Armstrong https://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Armstrong. Alles an unsere Wirklichkeit anzupassen finde ich ...
Dann lieber Perry Version 3.0 schreiben. Hier dann nur das Einstein-Universum und Reisen zu anderen Welten in Jahrtausenden :D :devil:

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von 123Kid » 15. März 2019, 16:19

Ich finde nicht das im Eschbach irgendwas gebogen oder gar gebrochen wird.

Eschbach zeigt auf, daß unsere Universum und das von PR eine gemeinsame Basis haben und das war schon immer so.

Wenn man so will war Band 1 die Ursch(e)erung des PR-Universums! :D

Nein, der Eschbach ist, in meinen Augen, ein großer Wurf für die Serie und sollte es wirklich dazu kommen, das es einen weiteren Film oder eine Serie dazu geben wird, dann ist der Eschbach der Steigbügelhalter dazu.

Man kann gerne Rosinen picken betreiben, aber das kommt meiner Vorstellung eines perfekten Einstiegsroman in die Serie sehr nahe.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von Soulprayer » 15. März 2019, 16:46

So weit wie ich gelesen habe, denke ich das auch.
Das Perryversum und unseres hat eine gleiche Basis, nimmt aber hier und da andere Weichen.
Von Spiderman, der etwas früher raus kam, bis JFK und so.
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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von Yman » 15. März 2019, 16:56

123Kid hat geschrieben:Eschbach zeigt auf, daß unsere Universum und das von PR eine gemeinsame Basis haben und das war schon immer so.

Wenn man so will war Band 1 die Ursch(e)erung des PR-Universums! :D
Es stimmt nicht, dass sich das Realversum und Perryversum erst mit Band 1 oder ab 1961 auseinander entwickelt haben. Das Realversum diente für einige Dinge als Vorlage, das ist alles. Die Vorstellung, dass es z.B. im Pazifik Hinterlassenschaften der Lemurer gibt und irgendwo Arkoniden ein Imperium haben und wir davon nur nichts mitbekommen, ist absurd. Der Unterschied zwischen Perryversum (randvoll mit Außerirdischen) und Realversum könnte kaum größer sein. Nicht mal die Physik stimmt ansatzweise überein. Es gibt auch keine Mutanten wie Ras Tschubai, Tako Kakuta, usw.
Zuletzt geändert von Yman am 15. März 2019, 17:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von Arthur Dent » 15. März 2019, 17:01

Ich verstehe den Eingangs-Thread nicht. Die Serie hat schon immer Bezug auf unsere Realität genommen. Perry liest nicht nur bei Eschbach Bücher des Schriftstellers John Steinbeck. Andere Figuren der Zeitgeschichte wurden und werden erwähnt. Musik, Film, Tanz, Gebäude, Länder, Kriege, Technik, Politik, Kultur, historische Ereignisse, usw. usw.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von TC2012 » 15. März 2019, 17:07

Yman hat geschrieben:
123Kid hat geschrieben:Eschbach zeigt auf, daß unsere Universum und das von PR eine gemeinsame Basis haben und das war schon immer so.

Wenn man so will war Band 1 die Ursch(e)erung des PR-Universums! :D
Es stimmt nicht, dass sich das Realversum und Perryversum erst mit Band 1 oder ab 1961 auseinander entwickelt haben. Das Realversum diente für einige Dinge als Vorlage, das ist alles. Die Vorstellung, dass es z.B. im Pazifik Hinterlassenschaften der Lemurer gibt und irgendwo Arkoniden ein Imperium haben und wir davon nur nichts mitbekommen, ist absurd. Der Unterschied zwischen Perryversum (randvoll mit Außerirdischen) und Realversum könnte kaum größer sind. Nicht mal die Physik stimmt ansatzweise überein. Es gibt auch keine Mutanten wie Ras Tschubai, Tako Kakuta, usw.
Eben. Die Physik stimmt überhaupt nicht mit unserer überein :-D. Bei dem Energieverbrauch im Perry-Versum, bräuchten wir im "Realuniversum" 20hochirgendwas mehr Energie zusätzlich. Sprich: Licht einschalten, Kurzschluss :devil:

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von 123Kid » 15. März 2019, 17:10

Yman hat geschrieben:
123Kid hat geschrieben:Eschbach zeigt auf, daß unsere Universum und das von PR eine gemeinsame Basis haben und das war schon immer so.

Wenn man so will war Band 1 die Ursch(e)erung des PR-Universums! :D
Es stimmt nicht, dass sich das Realversum und Perryversum erst mit Band 1 oder ab 1961 auseinander entwickelt haben. Das Realversum diente für einige Dinge als Vorlage, das ist alles. Die Vorstellung, dass es z.B. im Pazifik Hinterlassenschaften der Lemurer gibt und irgendwo Arkoniden ein Imperium haben und wir davon nur nichts mitbekommen, ist absurd. Der Unterschied zwischen Perryversum (randvoll mit Außerirdischen) und Realversum könnte kaum größer sein. Nicht mal die Physik stimmt ansatzweise überein. Es gibt auch keine Mutanten wie Ras Tschubai, Tako Kakuta, usw.
Deshalb schrieb ich ja, wenn man so will.
Gemeint ist damit das es Band 1 als erstes gab, da gab es z. B. keine Lemurer, die haben die Autoren viel später erdacht.

Aber schon in Band 1 gibt es den Bezug zu unseren Universum, die dort bekannt Geschichte ist die bekannte Geschichte von 1961.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von 123Kid » 15. März 2019, 17:17

TC2012 hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
123Kid hat geschrieben:Eschbach zeigt auf, daß unsere Universum und das von PR eine gemeinsame Basis haben und das war schon immer so.

Wenn man so will war Band 1 die Ursch(e)erung des PR-Universums! :D
Es stimmt nicht, dass sich das Realversum und Perryversum erst mit Band 1 oder ab 1961 auseinander entwickelt haben. Das Realversum diente für einige Dinge als Vorlage, das ist alles. Die Vorstellung, dass es z.B. im Pazifik Hinterlassenschaften der Lemurer gibt und irgendwo Arkoniden ein Imperium haben und wir davon nur nichts mitbekommen, ist absurd. Der Unterschied zwischen Perryversum (randvoll mit Außerirdischen) und Realversum könnte kaum größer sind. Nicht mal die Physik stimmt ansatzweise überein. Es gibt auch keine Mutanten wie Ras Tschubai, Tako Kakuta, usw.
Eben. Die Physik stimmt überhaupt nicht mit unserer überein :-D. Bei dem Energieverbrauch im Perry-Versum, bräuchten wir im "Realuniversum" 20hochirgendwas mehr Energie zusätzlich. Sprich: Licht einschalten, Kurzschluss [emoji317]
Och Leute, wollte ihr euch jetzt wirklich lächerlich machen?
Kann ein Sache nicht einfach OK sein?
Muss jetzt auch am letzten Haar gezogen werden um eine Beweis für etwas zu konstruieren was einfach nicht da ist?
Schreibst du nicht selbst Geschichten ins Perryversum?
Ich hoffe du legst dann auch die selben Maßstäbe an.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von TC2012 » 15. März 2019, 17:19

123Kid hat geschrieben:
TC2012 hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
123Kid hat geschrieben:Eschbach zeigt auf, daß unsere Universum und das von PR eine gemeinsame Basis haben und das war schon immer so.

Wenn man so will war Band 1 die Ursch(e)erung des PR-Universums! :D
Es stimmt nicht, dass sich das Realversum und Perryversum erst mit Band 1 oder ab 1961 auseinander entwickelt haben. Das Realversum diente für einige Dinge als Vorlage, das ist alles. Die Vorstellung, dass es z.B. im Pazifik Hinterlassenschaften der Lemurer gibt und irgendwo Arkoniden ein Imperium haben und wir davon nur nichts mitbekommen, ist absurd. Der Unterschied zwischen Perryversum (randvoll mit Außerirdischen) und Realversum könnte kaum größer sind. Nicht mal die Physik stimmt ansatzweise überein. Es gibt auch keine Mutanten wie Ras Tschubai, Tako Kakuta, usw.
Eben. Die Physik stimmt überhaupt nicht mit unserer überein :-D. Bei dem Energieverbrauch im Perry-Versum, bräuchten wir im "Realuniversum" 20hochirgendwas mehr Energie zusätzlich. Sprich: Licht einschalten, Kurzschluss [emoji317]
Och Leute, wollte ihr euch jetzt wirklich lächerlich machen?
Kann ein Sache nicht einfach OK sein?
Muss jetzt auch am letzten Haar gezogen werden um eine Beweis für etwas zu konstruieren was einfach nicht da ist?
Schreibst du nicht selbst Geschichten ins Perryversum?
Ich hoffe du legst dann auch die selben Maßstäbe an.
Ich will Perry mit Mutanten, hyperlichtschnellen Schiffen, Transmitter, 5 und 7 Dimensionen und Gucky. Mehr nicht :-D

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von 123Kid » 15. März 2019, 17:24

TC2012 hat geschrieben:
123Kid hat geschrieben:
TC2012 hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:
123Kid hat geschrieben:Eschbach zeigt auf, daß unsere Universum und das von PR eine gemeinsame Basis haben und das war schon immer so.

Wenn man so will war Band 1 die Ursch(e)erung des PR-Universums! :D
Es stimmt nicht, dass sich das Realversum und Perryversum erst mit Band 1 oder ab 1961 auseinander entwickelt haben. Das Realversum diente für einige Dinge als Vorlage, das ist alles. Die Vorstellung, dass es z.B. im Pazifik Hinterlassenschaften der Lemurer gibt und irgendwo Arkoniden ein Imperium haben und wir davon nur nichts mitbekommen, ist absurd. Der Unterschied zwischen Perryversum (randvoll mit Außerirdischen) und Realversum könnte kaum größer sind. Nicht mal die Physik stimmt ansatzweise überein. Es gibt auch keine Mutanten wie Ras Tschubai, Tako Kakuta, usw.
Eben. Die Physik stimmt überhaupt nicht mit unserer überein :-D. Bei dem Energieverbrauch im Perry-Versum, bräuchten wir im "Realuniversum" 20hochirgendwas mehr Energie zusätzlich. Sprich: Licht einschalten, Kurzschluss [emoji317]
Och Leute, wollte ihr euch jetzt wirklich lächerlich machen?
Kann ein Sache nicht einfach OK sein?
Muss jetzt auch am letzten Haar gezogen werden um eine Beweis für etwas zu konstruieren was einfach nicht da ist?
Schreibst du nicht selbst Geschichten ins Perryversum?
Ich hoffe du legst dann auch die selben Maßstäbe an.
Ich will Perry mit Mutanten, hyperlichtschnellen Schiffen, Transmitter, 5 und 7 Dimensionen und Gucky. Mehr nicht :-D
Und in wie weit wirst du da durch den Eschbach behindert? :unsure:

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von TC2012 » 15. März 2019, 17:32

123Kid hat geschrieben: Und in wie weit wirst du da durch den Eschbach behindert? :unsure:
Ich sehe schon, diese Diskussion wird wieder lustig. :D Wo habe ich behindert geschrieben? Nochmal. Perry soll einfach Perry bleiben. Ein abgeschlossenes Universum, wo Sachen gehen, die in unserem halt nicht gehen und wo die Geschichte der NASA nicht passiert ist.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von Yman » 15. März 2019, 17:38

123Kid hat geschrieben:Deshalb schrieb ich ja, wenn man so will.
Gemeint ist damit das es Band 1 als erstes gab, da gab es z. B. keine Lemurer, die haben die Autoren viel später erdacht.

Aber schon in Band 1 gibt es den Bezug zu unseren Universum, die dort bekannt Geschichte ist die bekannte Geschichte von 1961.
Die Autoren hatten nie wirklich die Absicht, so zu tun, als könnten ihre Geschichten im realen Universum stattfinden, und ich glaube, es macht auch wenig Sinn, so zu tun als ob es doch irgendwie möglich wäre. Die Idee war, sich eine Welt vorzustellen, die auf den ersten Blick unserer noch halbwegs ähnlich ist, um den Leser dort abzuholen, aber dann eben doch eine ganze andere Welt zu beschreiben. Und wie schon gesagt, selbst vor 1961 ist das Perryversum nicht mit dem Realversum identisch. Alleine die Betrachtung des Planeten Venus bietet schon genug Diskussionsstoff.

Schreiben kann Eschbach, was er will. Darum geht es nicht. Interessant ist, warum das Buch von Eschbach jetzt erst kommt, fast 60 Jahre nach Erfindung der Serie, und nicht schon früher, und wer das Buch wirklich braucht, um die Serie besser zu verstehen. Für das Verständnis der aktuellen Serienromane scheint es nicht viel zu bringen. Wenn jemand zuerst das Eschbach-Buch und dann PR 1-3000 liest, welchen Unterschied macht das?

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von 123Kid » 15. März 2019, 17:48

TC2012 hat geschrieben:
123Kid hat geschrieben: Und in wie weit wirst du da durch den Eschbach behindert? :unsure:
Ich sehe schon, diese Diskussion wird wieder lustig. :D Wo habe ich behindert geschrieben? Nochmal. Perry soll einfach Perry bleiben. Ein abgeschlossenes Universum, wo Sachen gehen, die in unserem halt nicht gehen und wo die Geschichte der NASA nicht passiert ist.
Ersetze behindert durch gestört, ich übersah deine Empfindlichkeit bezüglich den geschrieben bei anderen.

Ich beende für mich hier die Diskussion, du willst diese, in meinen Augen unsinnige Diskussionen gegen den Roman führen, ich nicht.

Ich finde es ziemlich Traurig, wie jemand der selbst schreibt so merkwürdig mit der Arbeit anderer umgeht.

Ich habe mir dazu auch meine Meinung gebildet.

Vielleicht findest du ja in anderen würdige Diskussionspartner. :ciao:
Zuletzt geändert von 123Kid am 15. März 2019, 17:52, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von LaLe » 15. März 2019, 17:50

Zum Serienstart 1961 hat man versucht zu extrapolieren wie die Geschichte nach einer in 10 Jahren postulierten Mondlandung und dem Aufeinandertreffen mit Außerirdischen aussehen könnte. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die reale Welt bis ins Jahr 1961 nicht die Grundlage für das Perryversum darstellen sollte.

Die Venus ist da auch ein ganz schlechtes Beispiel, da die erste erfolgreiche Sondenmission zur Venus im Dezember 1962 stattfand. Da waren die 20er-Bände schon längst Geschichte. Erst 1967 bekam man mit Mariner 5 erste brauchbare Erkenntnisse zur Atmosphäre des Planeten. Da war Perry bereits irgendwo zwischen Magellan und M87 unterwegs.

Und Eschbachs Buch soll, soweit ich das verstanden habe (siehe Report in 3004), insbesondere die Figur Perry Rhodan weiter ausformen.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von 123Kid » 15. März 2019, 17:50

Yman hat geschrieben:Die Autoren hatten nie wirklich die Absicht, so zu tun, als könnten ihre Geschichten im realen Universum stattfinden, und ich glaube, es macht auch wenig Sinn, so zu tun als ob es doch irgendwie möglich wäre.
Dafür hätte ich dann doch gerne einen Beleg, mein persönlicher Eindruck der Serie und der Motivation der damaligen Autoren ist nämlich ein ganz anderer .

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von Yman » 15. März 2019, 18:14

123Kid hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Die Autoren hatten nie wirklich die Absicht, so zu tun, als könnten ihre Geschichten im realen Universum stattfinden, und ich glaube, es macht auch wenig Sinn, so zu tun als ob es doch irgendwie möglich wäre.
Dafür hätte ich dann doch gerne einen Beleg, mein persönlicher Eindruck der Serie und der Motivation der damaligen Autoren ist nämlich ein ganz anderer .
Die PR-Autoren haben sich keine besondere Mühe gegeben, besonders realistisch zu bleiben. Eine derartige SF sieht doch ganz anders aus. Wenn wirklich jemand so tut als ob, dann wird eine realistische Physik und Technik beschrieben, ohne Zeitreisen und mit einem Minimum an Außerirdischen. Das Perryversum dürfte ein SF-Universum sein, in dem wirklich alles Denkbare vorkommt, von Außerirdischen bis Zeitreisen. Realität war nie ein Maßstab. Das Phantastische hatte immer ein erkennbares Übergewicht. Eine Ausnahme davon ist höchstens Band 1. Realismus in der SF bedeutet in der Regel, sich selbst in eine Ecke zu schreiben, aus der man nicht mehr herauskommt. Das ist vollkommen PR-untypisch. ;)

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von LaLe » 15. März 2019, 18:19

Eine Serie der 60er Jahre, die im Untertitel ein "der Erbe des Universums" stehen hat, soll Hard-SF nach heutigen Maßstäben sein?

Nochmal, bis zur Handlungszeit 1971 war sie das, mit dem Auftauchen der Arkoniden änderte sich dann alles. Was hätte man da Anfang der 60er "realistischer" beschreiben können?
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von 123Kid » 15. März 2019, 18:24

Yman hat geschrieben:
123Kid hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Die Autoren hatten nie wirklich die Absicht, so zu tun, als könnten ihre Geschichten im realen Universum stattfinden, und ich glaube, es macht auch wenig Sinn, so zu tun als ob es doch irgendwie möglich wäre.
Dafür hätte ich dann doch gerne einen Beleg, mein persönlicher Eindruck der Serie und der Motivation der damaligen Autoren ist nämlich ein ganz anderer .
Die PR-Autoren haben sich keine besondere Mühe gegeben, besonders realistisch zu bleiben. Eine derartige SF sieht doch ganz anders aus. Wenn wirklich jemand so tut als ob, dann wird eine realistische Physik und Technik beschrieben, ohne Zeitreisen und mit einem Minimum an Außerirdischen. Das Perryversum dürfte ein SF-Universum sein, in dem wirklich alles Denkbare vorkommt, von Außerirdischen bis Zeitreisen. Realität war nie ein Maßstab. Das Phantastische hatte immer ein erkennbares Übergewicht. Eine Ausnahme davon ist höchstens Band 1. Realismus in der SF bedeutet in der Regel, sich selbst in eine Ecke zu schreiben, aus der man nicht mehr herauskommt. Das ist vollkommen PR-untypisch. ;)
Kommt der Beleg noch?
Auch dies ist nur deine Sicht der Dinge, kein Beweis.
Ich persönlich halte dagegen, daß ich der Meinung bin, daß die Autoren sehr Bedacht darauf waren, den Leser einen Spiegel ihrer Zeit und dessen Historie vorzuhalten.
Hinzu kam dann noch etwas positive Utopie.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von Yman » 15. März 2019, 18:29

LaLe hat geschrieben:Eine Serie der 60er Jahre, die im Untertitel ein "der Erbe des Universums" stehen hat, soll Hard-SF nach heutigen Maßstäben sein?

Nochmal, bis zur Handlungszeit 1971 war sie das, mit dem Auftauchen der Arkoniden änderte sich dann alles. Was hätte man da Anfang der 60er "realistischer" beschreiben können?
Man hätte eine ganze andere Serie schreiben können, Hard SF, wenn man das gewollt hätte. Der technikaffine KHS und der Physiker Kurt Mahr hätten das wohl auch hingekriegt. Aber ich denke nicht, dass die das wollten. Die wollten sich auch nicht wie es später mit PR NEO gemacht wurde, allzu lange in einer "nicht zu fernen" Zukunft, d.h. in der Gegenwart bleiben. Es gab da zu Beginn der Serie schnell etliche Zeitsprünge, bis zu 1000 Jahre, die Technik wurde immer phantastischer, man hat der Phantasie freien Lauf gelassen und großen Erfolg gehabt.

Ein Buch wie das von Eschbach, auf keinen Fall etwas Schlechtes, aber ist das damals wirklich vermisst worden? Warum erscheint es erst heute? Die Manie, in jedem Franchise (z.B. Alien oder Star Trek) ein Prequel zu machen, ist doch eher etwas von heute, nicht von damals. Früher hat die SF die Gegenwart gerne mal hinter sich gelassen, heute wird die SF von der Gegenwart immer schneller eingeholt bzw. mit der Gegenwart verbandelt.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von Yman » 15. März 2019, 18:45

123Kid hat geschrieben:Kommt der Beleg noch?
Auch dies ist nur deine Sicht der Dinge, kein Beweis.
Ich persönlich halte dagegen, daß ich der Meinung bin, daß die Autoren sehr Bedacht darauf waren, den Leser einen Spiegel ihrer Zeit und dessen Historie vorzuhalten.
Hinzu kam dann noch etwas positive Utopie.
Ein Beleg für was? Natürlich ist das meine Sicht der Dinge. Man kann nicht einfach den wissenschaftlich-technischen Aspekt vollkommen ignorieren und die PR-Hintergrundgeschichte mit der Realität gleichsetzen. PR hat mit der realen Geschichte nicht viel zu tun. In der PR-Serie, von den Atlan-Zeitabenteuern abgesehen, wird hier und da mal der zweite Weltkrieg erwähnt, und sehr viel mehr ist da nie an historischem Bezug zur Realität gewesen. Die Serie startet selbst wie eine Rakete und lässt das, was einen Bezug zur realen Geschichte hat, schnell hinter sich. Da geht es um den Einsatz von Mutanten, Transformkanonen, Zeitreisen usw. im Kampf gegen Außerirdische. Wenn die Autoren sehr bedacht darauf gewesen, den Lesern einen Spiegel ihrer Zeit und deren Historie vorzuhalten, hätte ich eine andere Serie erwartet. Die Zeitabenteuer von Hans Kneifel nehmen eine Sonderstellung ein.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von astroGK » 15. März 2019, 18:53

Yman hat geschrieben:
Es stimmt nicht, dass sich das Realversum und Perryversum erst mit Band 1 oder ab 1961 auseinander entwickelt haben. Das Realversum diente für einige Dinge als Vorlage, das ist alles
Da bin ich etwas toleranter, sehr viele Dinge stimmen im Perryversum überein mit dem realen Universum. Allerdings muss ich dir Recht geben dass die Abzweigung schon sehr viel früher stattgefunden haben muss als bei der fiktiven Katastrophe der Apollo 8. Der Knackpunkt ist die Schilderung der Venus als Dschungelplanet. Offensichtlich haben die Lemurer den Planeten in gewisserr Weise terrageformt. Daher konnten dann die Arkoniden dort die Robotstation errichten und hinterlassen, Rhodan dann auf diese stoßen.
Dieser Teil der fiktiven Menschheitsgeschichte läßt sich keinster Weise mit der Realität in Einklang bringen. Es bräuchte wohl so einen begabten Autor wie Andreas Eschbach mit einem weiteren derart gelungenen Roman, um diesen Widerspruch so aufzulösen dass man dann Lust hat die Romane ab Nummer 10 einfach weiterzulesen, ohne das Gefühl zu haben sich in einer surrealen Parallelrealität zu befinden.

Ich jedenfalls habe die Zusammenfassung der zehn ersten Bände am Ende des Eschbach Roman sehr genossen, weil ich es als perfekte Überleitung zur Erstauflage empfinden konnte. Als ich mir dann die Romanhefte ab 11 genauer noch mal angeschaut habe, stieß ich natürlich sofort auf das Venus Problem. Eschbach hatte sinnvollerweise genau dieses im letzten Teil seines Buches ausgespart.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von 123Kid » 15. März 2019, 19:11

Yman hat geschrieben:
123Kid hat geschrieben:Kommt der Beleg noch?
Auch dies ist nur deine Sicht der Dinge, kein Beweis.
Ich persönlich halte dagegen, daß ich der Meinung bin, daß die Autoren sehr Bedacht darauf waren, den Leser einen Spiegel ihrer Zeit und dessen Historie vorzuhalten.
Hinzu kam dann noch etwas positive Utopie.
Ein Beleg für was? Natürlich ist das meine Sicht der Dinge. Man kann nicht einfach den wissenschaftlich-technischen Aspekt vollkommen ignorieren und die PR-Hintergrundgeschichte mit der Realität gleichsetzen. PR hat mit der realen Geschichte nicht viel zu tun. In der PR-Serie, von den Atlan-Zeitabenteuern abgesehen, wird hier und da mal der zweite Weltkrieg erwähnt, und sehr viel mehr ist da nie an historischem Bezug zur Realität gewesen. Die Serie startet selbst wie eine Rakete und lässt das, was einen Bezug zur realen Geschichte hat, schnell hinter sich. Da geht es um den Einsatz von Mutanten, Transformkanonen, Zeitreisen usw. im Kampf gegen Außerirdische. Wenn die Autoren sehr bedacht darauf gewesen, den Lesern einen Spiegel ihrer Zeit und deren Historie vorzuhalten, hätte ich eine andere Serie erwartet. Die Zeitabenteuer von Hans Kneifel nehmen eine Sonderstellung ein.
Eine Beleg dafür das du mit deiner Meinung auch nur geringfügig die Meinung von KS oder CD vertrittst.
Den genauen so argumentierst du.
Und deshalb warte ich immer noch darauf das du die Belege lieferst.

Ich kann mich auch hinstellen und behaupten der Geist von CD und KS spricht durch mich.

Fakt ist, daß es für deine Behauptungen keinen Beweis gibt.

Und deine Franchise Nummer ist eh der Lacher, zumal PR kein Franchise ist.

Wenn dir also der Eschbach nicht passt, so ist das OK, aber tue bitte nicht so als wäre deine Persönliche Meinung mit irgendwas zu belegen.

Leider muss man wieder einmal feststellen wie vorhersagbar Fans wie du sind.
Hat AE übrigens im Vorfeld auch schon getan.

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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von Yman » 15. März 2019, 19:20

astroGK hat geschrieben:Der Knackpunkt ist die Schilderung der Venus als Dschungelplanet. Offensichtlich haben die Lemurer den Planeten in gewisserr Weise terrageformt. Daher konnten dann die Arkoniden dort die Robotstation errichten und hinterlassen, Rhodan dann auf diese stoßen.
Dieser Teil der fiktiven Menschheitsgeschichte läßt sich keinster Weise mit der Realität in Einklang bringen. Es bräuchte wohl so einen begabten Autor wie Andreas Eschbach mit einem weiteren derart gelungenen Roman, um diesen Widerspruch so aufzulösen dass man dann Lust hat die Romane ab Nummer 10 einfach weiterzulesen, ohne das Gefühl zu haben sich in einer surrealen Parallelrealität zu befinden.
Ja, das wäre großartig. Meine Hoffnung war ja, dass PR NEO so sein könnte, wie wenn Eschbach PR noch mal ganz neu schreiben würde. Andreas Eschbach und Verena Themsen, Wim Vandemaan, mit den richtigen Autoren könnte man vielleicht weitermachen, bis zu einem gewissen Punkt. Aber ich mache mir wegen der Seriengeschichte keine Kopfschmerzen. Für mich muss das Perryversum keinen besonderen Bezug zur realen Geschichte haben.

Für Neueinsteiger mag es ein Problem sein, dass plötzlich ein Perry Rhodan der erste Mann auf dem Mond gewesen sein soll und nicht der mittlerweile zur Ikone erhobene Neil Armstrong. Mich stört das kein bisschen, aber okay, unter diesem Gesichtspunkt, Neueinsteigern eine Erklärung zu geben, begrüße ich Eschbachs Roman sehr.

TC2012
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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von TC2012 » 15. März 2019, 21:06

Yman hat geschrieben: Für Neueinsteiger mag es ein Problem sein, dass plötzlich ein Perry Rhodan der erste Mann auf dem Mond gewesen sein soll und nicht der mittlerweile zur Ikone erhobene Neil Armstrong. Mich stört das kein bisschen, aber okay, unter diesem Gesichtspunkt, Neueinsteigern eine Erklärung zu geben, begrüße ich Eschbachs Roman sehr.
Genau. So, damit sich einige wieder beruhigen. Ich habe gerade die beste Figur der Serie gelesen. Atlan Band 2. :-D Genial! Genau wie Eschbach kenne ich Perry auch schon seit über 30 Jahren, nur bin ich Zeichner geworden :devil:

astroGK
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Re: Perry Rhodan ist ein anderes Universum

Beitrag von astroGK » 15. März 2019, 21:25

Yman hat geschrieben: Für Neueinsteiger mag es ein Problem sein, dass plötzlich ein Perry Rhodan der erste Mann auf dem Mond gewesen sein soll und nicht der mittlerweile zur Ikone erhobene Neil Armstrong. Mich stört das kein bisschen, aber okay, unter diesem Gesichtspunkt, Neueinsteigern eine Erklärung zu geben, begrüße ich Eschbachs Roman sehr.
Was mir Eschbach auch näher gebracht hat, ist der besondere Charakter von Perry Rhodan. Was "Sofortumschalten" tatsächlich bedeutet, welchen Hintergrund diese Eigenschaft hat und warum Rhodan als Staatsmann trotzdem an vorderster Front sich ins Feuer stellt. Ständig mit Raumschiffen und ähnlichem das Sol-System verlässt um in ferne Galaxien zu reisen.
All das erklärt Eschbach schlüssig und macht mir damit das Lesen dieser Eigenarten in den Romanen jetzt ganz leicht. "Ach ja, deswegen führt er schon wieder das Kommandounternehmen selbst an", "Stimmt ja, er hat ein alle anderen übertreffendes Reaktionsvermögen. Da kann er das"
Zuletzt geändert von astroGK am 15. März 2019, 21:33, insgesamt 3-mal geändert.

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