Diskussionen aus Band 3012

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LaLe
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Re: OT: Spoiler Band 3012: Liza Grimm - Totenschiff

Beitrag von LaLe » 21. Mai 2019, 07:32

Was spricht denn dagegen, dass identische Ämter innerhalb eines Staatsgebildes unterschiedliche Bezeichnungen haben?

Bei uns gibt es beispielsweise Landtagsabgeordnete, Mitglieder des Abgeordnetenhauses (Berlin), Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft und Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft. Die entsprechenden Gremien nennen sich Landtag, Abgeordnetenhaus oder Bürgerschaft.
Die Katze grinste.
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Re: OT: Spoiler Band 3012: Liza Grimm - Totenschiff

Beitrag von Heiko Langhans » 21. Mai 2019, 07:40

Du hast meinen Post nicht genau gelesen. Das Stichwort lautete "nach der Unabhängigkeit sekundärbesiedelt".

Plophos ist dafür ein schlechtes Beispiel, weil nach Hondro und dem offiziellen Ende des Vereinten Imperiums P. und seine sekundärbesiedelten Planeten lange Zeit weiter beim SI geblieben sind. Das Unabhängigkeitsthema wurde mit Gültigkeit des in PR 300 erwähnten Gesetzes wieder relevant, als die Frist von 30 auf 100 Jahre heraufgesetzt wurde. Viel später bilden die von P. aus besiedelten Planeten ein eigenes kleines Sternenreich; der in der EA immer noch weitgehend unbeleuchtete Panither-Aufstand hat dazu vermutlich beigetragen.

Nach dem Dolan-Krieg sind die Karten ohnehin neu gemischt. Für Ertrus hat Rainer Castor ein entsprechendes Szenario verfasst, das m.E. in einem Report erweitert nachgedruckt worden ist. Es kann als Analog-Beispiel für die anderen Nicht-SI-Gruppen herhalten.

http://www.prtf.proc.org/kommentar/ertrus.php

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AARN MUNRO
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Re: OT: Spoiler Band 3012: Liza Grimm - Totenschiff

Beitrag von AARN MUNRO » 21. Mai 2019, 10:18

Soulprayer hat geschrieben:Und was ist mit den Vergessenen Welten? Beispielsweise Kamash? Die waren schon immer unabhängig vom SI, weil sie einfach "vergessen" worden sind. ;)

Die wurden nachträglich, nach der Wiederentdeckung dann, natürlich auf freiwilliger Basis, ins Imperium hereingeholt. Siehe. Hans Kneifel: Taschenbuch: "Die Nacht des violetten Mondes."
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Re: OT: Spoiler Band 3012: Liza Grimm - Totenschiff

Beitrag von Soulprayer » 21. Mai 2019, 12:01

AARN MUNRO hat geschrieben:
Soulprayer hat geschrieben:Und was ist mit den Vergessenen Welten? Beispielsweise Kamash? Die waren schon immer unabhängig vom SI, weil sie einfach "vergessen" worden sind. ;)
Die wurden nachträglich, nach der Wiederentdeckung dann, natürlich auf freiwilliger Basis, ins Imperium hereingeholt. Siehe. Hans Kneifel: Taschenbuch: "Die Nacht des violetten Mondes."
Danke für den Hinweis, muss ich dann mal dringend lesen :st:
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Re: Diskussionen aus Band 3012

Beitrag von jogo » 21. Mai 2019, 18:50

Der Thread ist hier besser aufgehoben
Titel: Diskussionen aus Band 3012
Link vorerst in Spoilerbereich belassen.
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

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Re: Diskussionen aus Band 3012

Beitrag von nanograinger » 21. Mai 2019, 23:04

Heiko Langhans hat geschrieben:Du hast meinen Post nicht genau gelesen. Das Stichwort lautete "nach der Unabhängigkeit sekundärbesiedelt".

Plophos ist dafür ein schlechtes Beispiel, weil nach Hondro ....
Es geht aber in dieser Diskussion um Plophos und nicht um bspw. das Imperium Dabrifa und seine Kolonien.
Heiko Langhans hat geschrieben: und dem offiziellen Ende des Vereinten Imperiums P. und seine sekundärbesiedelten Planeten lange Zeit weiter beim SI geblieben sind. Das Unabhängigkeitsthema wurde mit Gültigkeit des in PR 300 erwähnten Gesetzes wieder relevant, als die Frist von 30 auf 100 Jahre heraufgesetzt wurde. Viel später bilden die von P. aus besiedelten Planeten ein eigenes kleines Sternenreich; der in der EA immer noch weitgehend unbeleuchtete Panither-Aufstand hat dazu vermutlich beigetragen.....]
Das Autarkie-Gesetz von Band 300 und seine Auswirkungen sind (wie viele andere politische Aspekte) nicht wirklich gut durchdacht. Denn faktisch war es wohl so, dass praktisch keine Kolonie sich tatsächlich nach 30 Jahren vom SI löste. Plophos und Ertrus sind gute Beispiele dafür. Beide ware in 2329 bereits etwa 300 Jahre besiedelt und immer noch im VI/SI. Das machte ja auch Sinn angesichts sehr unfreundlicher anderer Mächte wie die Akonen etc..

Warum dann bei der Verlängerung der Frist von 30 auf 100 Jahre dann so einen Unmut unter den Kolonien erzeugen soll, leuchtet mir nicht wirklich ein. Denn es wurde ja mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Solaren Parlament verabschiedet, d.h. die Adminstratoren der Kolonien haben selbst für die Änderung gestimmt. Und die Zahl der besiedelten Welten hatte sich zwischen Band 200 (1112) und Band 300 (1151) nur marginal erhöht (wobei die Zahl der Sonnensysteme sogar gleich geblieben war, was kaum verstellbar ist). Wie groß war wohl die Zahl der Kolonien, die unbedingt nach 30 Jahren unabhängig werden wollten?.

Vielleicht missverstehe ich aber auch den Begriff "Autarkie" in diesem Zusammenhang. Viellecht bedeutet Autarkie hier nur, dass die Kolonie nicht mehr von Terra verwaltet wurde, sondern von einen eigenen Administrator. Auch der Perrypedia-Artikel zum Autarkiegesetz scheint so etwas zu vermuten (die Anmerkung). Wenn es so wäre, dann könnte ich den "Unmut" der jungen Kolonien wiederum verstehen.

Entscheidend für den Zerfall des SI nach 2437 war sicher nicht das Autarkiegesetz allein, sondern vor allem das Versagen der Solaren Flotte in der Verteidigung der Kolonien während der Dolan-Krise.

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Re: Diskussionen aus Band 3012

Beitrag von AARN MUNRO » 22. Mai 2019, 08:49

nanograinger schreibt:
Entscheidend für den Zerfall des SI nach 2437 war sicher nicht das Autarkiegesetz allein, sondern vor allem das Versagen der Solaren Flotte in der Verteidigung der Kolonien während der Dolan-Krise.

Immerhin hat Bontainer ganz allein vier fünf Dolans über den Kolonialwelten abgeschossen.Der Fehler liegt eher in strategischen Fehlern Rhodans, die Offensivkraft der Uleb mit ihren Dolans nicht vorher zu zerschlagen bzw. zu reduzieren.
Sinngemäßes Zitat, nicht wörtlich: aus Band 390 oder 391:
"Nur einmal wurde die Flotte in der KMW von dreitausend Dolnas belästigt/angegriffen ..." die hätte man konsequent zerstören können usw.
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Re: Diskussionen aus Band 3012

Beitrag von Kardec » 22. Mai 2019, 11:37

In der Serie "Aarn Munro - Der kosmische Feldmarschall", der der immer alles richtig macht, da täts krachen :P

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Re: Diskussionen aus Band 3012

Beitrag von AARN MUNRO » 22. Mai 2019, 14:14

Kardec hat geschrieben:In der Serie "Aarn Munro - Der kosmische Feldmarschall", der der immer alles richtig macht, da täts krachen :P

Oder in der Serie " Kardec - der sich immer passiv hinter seinem Schild versteckt ... und mit dem galaktischewn Palmzweig wedelt ..." hat die Flotte nur Rückwärtstriebwerke ...vorwärts nimmer. rückwärts immer.
:D
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Re: Diskussionen aus Band 3012

Beitrag von lichtman » 22. Mai 2019, 16:02

nanograinger hat geschrieben:...
Heiko Langhans hat geschrieben: und dem offiziellen Ende des Vereinten Imperiums P. und seine sekundärbesiedelten Planeten lange Zeit weiter beim SI geblieben sind. Das Unabhängigkeitsthema wurde mit Gültigkeit des in PR 300 erwähnten Gesetzes wieder relevant, als die Frist von 30 auf 100 Jahre heraufgesetzt wurde. Viel später bilden die von P. aus besiedelten Planeten ein eigenes kleines Sternenreich; der in der EA immer noch weitgehend unbeleuchtete Panither-Aufstand hat dazu vermutlich beigetragen.....]
Das Autarkie-Gesetz von Band 300 und seine Auswirkungen sind (wie viele andere politische Aspekte) nicht wirklich gut durchdacht. Denn faktisch war es wohl so, dass praktisch keine Kolonie sich tatsächlich nach 30 Jahren vom SI löste.
Ja und nicht klar beschrieben.

Ich habe Autarkie nie als Abspaltung oder das Recht auf Abspaltung verstanden, sondern als Reife sich innerhalb des Solaren Imperiums selbst zu verwalten.

Um unabhängig zu werden, muss man einen Aufstand machen und gewinnen.

Mitgliedswelten verhalten sich zum Solaren Imperium wie Städte zu Nationalstaaten.

Vor dem Autarkiestatus gab es vielleicht eine Verwaltung durch eine "imperiale" Kolonialbehörde
Warum dann bei der Verlängerung der Frist von 30 auf 100 Jahre dann so einen Unmut unter den Kolonien erzeugen soll, leuchtet mir nicht wirklich ein. Denn es wurde ja mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Solaren Parlament verabschiedet, d.h. die Adminstratoren der Kolonien haben selbst für die Änderung gestimmt.
Dass die planetaren Regierungschefs in Amtsunion die Parlamentarier - keine Vollzeitparlamentarier - sind ist auch bizarr. Exekutive und Legislative

Das ist ein wenig wie der Bundesrat und schreit nach einer echt parlamentarischen Ersten Kammer
Und die Zahl der besiedelten Welten hatte sich zwischen Band 200 (1112) und Band 300 (1151) nur marginal erhöht (wobei die Zahl der Sonnensysteme sogar gleich geblieben war, was kaum verstellbar ist).
Es wäre nicht unplausibel, dass zuerst die ohne Terraforming besiedelbaren Welten kolonisiert werden und dann in einer zweiten Stufe die Nachbarplaneten terraformiert werden - analog Mars und Venus im Solsystem: die Zahl der Systeme bleibt "gleich" die Zahl der Welten steigt.

Da bräuchte man neben planetaren Administratoren und Parlamenten ähnliches auf Systemebene.

Der/die Solare Premier scheint so etwas in neuerer Zeit gewesen zu sein.

Zentristen und Föderalisten haben da eventuell unterschiedliche Interessen:

Zentristen sind gegen Zwischenebenenund setzen auf zentrale Verwaltung auf der Systemebene: teile und herrsche
Föderalisten für Zwischenebenen zur Bündelung lokaler Kräfte
aber auch da gibt es unterschiedliche Interessen z.B. das sozialdemokratische München im christsozialem Bayern.
Wie groß war wohl die Zahl der Kolonien, die unbedingt nach 30 Jahren unabhängig werden wollten?.
ich habe von keiner gehört
Vielleicht missverstehe ich aber auch den Begriff "Autarkie" in diesem Zusammenhang. Viellecht bedeutet Autarkie hier nur, dass die Kolonie nicht mehr von Terra verwaltet wurde, sondern von einen eigenen Administrator. Auch der Perrypedia-Artikel zum Autarkiegesetz scheint so etwas zu vermuten (die Anmerkung). Wenn es so wäre, dann könnte ich den "Unmut" der jungen Kolonien wiederum verstehen.
genau
Entscheidend für den Zerfall des SI nach 2437 war sicher nicht das Autarkiegesetz allein, sondern vor allem das Versagen der Solaren Flotte in der Verteidigung der Kolonien während der Dolan-Krise.
Band 400 ist da am verwirrendsten - da wimmelt es vor unterschiedlichen Kategorien autarken unabhängiger Welten

Die Bewohner der abgefallenen Kolonien, autarken Reiche und der lediglich in wirtschaftlicher Hinsicht von Terra abhängigen Welten waren seit der Verfassungsänderung vom 30. April 2930 nicht mehr zur Wahl zugelassen. Nur die im Sonnensystem heimischen Menschen waren berechtigt, ihren Großadministrator zu bestimmen.

Das klingt wie wenn 2930 das Solare Imperium aufgelöst wurde und das Solsystem das Erbe inklusive Name übernommen hat.

Trotzdem war dieses 1-System Imperium 3430 die galaktische Hegemonialmacht (weil die Posbis im Hintergrund blieben).

Die Antiterranische Koalition umfasste dagegen mehr als 2000 Systeme.

Irgendetwas stimmt da nicht.

In Band 419 im Jahr 3433 versuchte Generalkoordinator Esybon Herrihet aus über 1400 imperiumstreuen Welten einen Nachfolger des SIs zu machen.

Wo waren diese Welten (oder Systeme?) - ohne Wahlrecht - 3 Jahre zuvor. Was konnte Esybon was Perry seit 2930 nicht schaffte/versuchte?

Jedenfalls gab es 3444 bei den Wahlen 1 Billion Wähler auf 1500 Welten.

Die Solare Flotte scheint dabei in der gleiche Grössenordnung geblieben zu sein - taxation without representation?

Band 400 Laut Tiff 50.000 Schiffe im Solsystem (Über vierzigtausend Einheiten blieben draußen im Raum und verschwanden dort in Sektoren, die kein Mensch genau kannte.)
Band 550 das Solsystem wird mit 90.000 versteckten Schiffen in den Schwarm eingecheckt.

manfred

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Re: Diskussionen aus Band 3012

Beitrag von nanograinger » 23. Mai 2019, 00:10

lichtman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben: Und die Zahl der besiedelten Welten hatte sich zwischen Band 200 (1112) und Band 300 (1151) nur marginal erhöht (wobei die Zahl der Sonnensysteme sogar gleich geblieben war, was kaum verstellbar ist).
Es wäre nicht unplausibel, dass zuerst die ohne Terraforming besiedelbaren Welten kolonisiert werden und dann in einer zweiten Stufe die Nachbarplaneten terraformiert werden - analog Mars und Venus im Solsystem: die Zahl der Systeme bleibt "gleich" die Zahl der Welten steigt.
...
Band 200 spielt im Jahr 2400, Band 300 spielt im Jahr 2435. Wenn die Zahlen stimmen würden, dann wären im Jahr 2435 alle 1112 Planeten in 1017 Systemen autark, und die einzigen Planeten, die potentiell von der Verlängerung der Zeit zur Autarkie auf 100 Jahre betroffen wären, nur 39 Planeten, die sich auch noch in Systemen befinden, in denen sich bereits autarke Planeten befinden. Und da soll es dann Unruhen geben?

Ist es denn so, dass bei zwei Planeten in einem System, von denen vermutlich der zweite Planet vom ersten besiedelten Planet aus besiedelt wurde, beide Planeten autarke Welten wären? Haben der Mars, die Venus und die anderen solaren Planeten eigene Administratoren im Solaren Parlament?

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Re: Diskussionen aus Band 3012

Beitrag von AARN MUNRO » 23. Mai 2019, 08:51

nanograinger hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben: Und die Zahl der besiedelten Welten hatte sich zwischen Band 200 (1112) und Band 300 (1151) nur marginal erhöht (wobei die Zahl der Sonnensysteme sogar gleich geblieben war, was kaum verstellbar ist).
Es wäre nicht unplausibel, dass zuerst die ohne Terraforming besiedelbaren Welten kolonisiert werden und dann in einer zweiten Stufe die Nachbarplaneten terraformiert werden - analog Mars und Venus im Solsystem: die Zahl der Systeme bleibt "gleich" die Zahl der Welten steigt.
...
Band 200 spielt im Jahr 2400, Band 300 spielt im Jahr 2435. Wenn die Zahlen stimmen würden, dann wären im Jahr 2435 alle 1112 Planeten in 1017 Systemen autark, und die einzigen Planeten, die potentiell von der Verlängerung der Zeit zur Autarkie auf 100 Jahre betroffen wären, nur 39 Planeten, die sich auch noch in Systemen befinden, in denen sich bereits autarke Planeten befinden. Und da soll es dann Unruhen geben?

Ist es denn so, dass bei zwei Planeten in einem System, von denen vermutlich der zweite Planet vom ersten besiedelten Planet aus besiedelt wurde, beide Planeten autarke Welten wären? Haben der Mars, die Venus und die anderen solaren Planeten eigene Administratoren im Solaren Parlament?

Soviel ich weiß, haben sie, das habe ich mal irgendwo in den Heften gelesen ... kann das aber leider jetzt nicht mit Quellen belegen.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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