Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

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AARN MUNRO
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Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AARN MUNRO » 15. August 2019, 10:51

Also, diese Waffen bzw. "Grabwerkzeuge" sind ja schon aus der Frühzeit bekannt, seit den Tagen der alten Arkoniden ... (Akonen, Lemurer etc. seien eingeschlossen). Nun soll die Waffe ja die zwischenmolekularen Kräfte bei Festkörpern, Flüssigkeiten oder sogar bei Gasen (soweit vorhanden) aufheben. Das müssten dann Wasserstoffbrücken, polare chemische Bindungen oder van-der Waals-Kräfte sein, von mir aus auch quasi-kovalente Atombindungen mit schwacher Polarität der Elektronegativitätsdifferenz. Das Ganze soll seit der Frühzeit der Serie OHNE Hitzeentwicklung funktionieren.
Wahrscheinlich ein alter Hut und längst irgendwo erklärt, aber gibt es dazu einen Kanon oder von Rainer Castor oder sonstwem eine konsistente Erklärung? Wird die benötigte Aktivierungsenergie, die der Desintegrator liefert, in den Hyperraum abgeleitet oder vom Desintegrator aufgenommen? Es scheint sich um keinen exothermen Vorgang zu handeln. Weiß jemand mehr oder kann es für mich verlinken? Danke im Voraus. Irgendwie scheint mir diese Waffe nicht so konsistent zu sein.Oder es gibt eben doch Hitze.
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Kardec » 15. August 2019, 11:29

:D Rhabarber, Rhabarber

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AARN MUNRO
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AARN MUNRO » 15. August 2019, 12:39

Kardec hat geschrieben::D Rhabarber, Rhabarber
Desintegratoren arbeiten ohne Rhabarber ... B-)
Rhabarber hilft nicht. :
PS: Vielleicht mag Gucky das Zeug.
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Kardec » 15. August 2019, 13:13

Desintegratoren arbeiten ohne Rhabarber ... B-)
Kannst du nicht wissen.

.

Was ich mit Rhabarber, Rhabarber eigentlich vermitteln wollte ist schlicht, dass du in einem Forum nicht davon ausgehen kannst daß alle hier Kenntnisse in Molekular- oder gar Quantenphysik haben.
Will sagen - streng dich ein wenig an und drück dich allgemeinverständlich aus. Dein obiger Text ist schwer- bis unverständlich.
Klasse hat man, wenn man komplexe Dinge allgemein vermitteln kann. Sonst kommt es nur aufgeblasen wichtigtuerisch rüber.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AARN MUNRO » 15. August 2019, 19:01

Kardec hat geschrieben:
Desintegratoren arbeiten ohne Rhabarber ... B-)
Kannst du nicht wissen.

.

Was ich mit Rhabarber, Rhabarber eigentlich vermitteln wollte ist schlicht, dass du in einem Forum nicht davon ausgehen kannst daß alle hier Kenntnisse in Molekular- oder gar Quantenphysik haben.
Will sagen - streng dich ein wenig an und drück dich allgemeinverständlich aus. Dein obiger Text ist schwer- bis unverständlich.
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Falsch! Hier ist u.a. das Technikforum. Da erwarte ich die T-Freaks.Die verstehen das.
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Kardec » 15. August 2019, 19:46

Glaub nicht daß jeder der gedanklich mit PR-Technik spielt firm in Molekular- oder gar Quantenphysik ist.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Eric Manoli » 15. August 2019, 21:24

Ich denke das mir dieser Gedanke beim Lesen noch nie gekommen ist.
Der Desintigrator löst die Atombindung.
Was muß ich mehr über diese fiktive Technik wissen?
Auf den Gedanken das dabei Hitze, Kälte oder übler Geruch entsteht kann, bin ich nie gekommen.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Batman » 15. August 2019, 22:03

Wissen müssen tut man gar nichts. Ich bin ebenfalls mit 'das tun Desintegratoren halt' immer prima zurechtgekommen.
Aber ich denke die Frage was mit der ganzen Energie passiert die bei der beschriebenen Funktionsweise eigentlich freiwerden müßte ist durchaus berechtigt.
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Gregor Paulmann » 17. August 2019, 19:08

Zur Thematik "Exothermie" (oder auch "Wärmeentstehung") steht (mit Quellenverweis) hier etwas:
https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Desintegrator

Die Störung/Aufhebung der elektromagnetischen Kräfte zwischen den Molekülen (durch Austausch ihrer Elektronen oder durch gegenseitige Beeinflussung (=van-der-Waals-Kräfte)) gelingt nur mit erheblicher hyperphysikalischer Handwedelei... :D
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AushilfsMutant » 17. August 2019, 20:35

Soweit ich das noch richtig weiß, läuft ein Desintegrator mit 5d Tech. Also kann man schlecht auf die reale Welt übertragen.
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von homo sapiens » 18. August 2019, 06:33

Die Moleküle, Ionen usw. werden gegen die Bindungskräfte auseinandergerissen. Dabei wird Energie verbraucht, nicht freigesetzt. Der Vorgang müsste also endotherm sein.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von R.B. » 18. August 2019, 10:09

Kardec hat geschrieben:Was ich mit Rhabarber, Rhabarber eigentlich vermitteln wollte ist schlicht, dass du in einem Forum nicht davon ausgehen kannst daß alle hier Kenntnisse in Molekular- oder gar Quantenphysik haben.
Will sagen - streng dich ein wenig an und drück dich allgemeinverständlich aus. Dein obiger Text ist schwer- bis unverständlich.
Klasse hat man, wenn man komplexe Dinge allgemein vermitteln kann. Sonst kommt es nur aufgeblasen wichtigtuerisch rüber.
Also, ich bin ja definitiv kein Quantenphysiker. Wenn dergleichen im PR - Journal behandelt wird, kapiere ich meistens die Hälfte nicht. Aber diese Frage habe ich inclusive des geschilderten Problems verstanden und nirgendwo Rhabarber gelesen. Beantworten kann ich sie leider nicht und komme höchstens noch dazu, auf 5 dimensionales Gedöns zu verweisen.
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von George » 18. August 2019, 11:03

Mich hat beim Desintegrator immer die geringe Gasmenge gewundert. Wenn man einen Festkörper in Gas umwandelt, müssten immense Mengen entstehen. Stattdessen wird nur ein grünlicher Nebel beschrieben. Wieso nur Nebel, und warum grün?

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Kardec » 18. August 2019, 11:49

Ich nehm die "erhebliche hyperphysikalische Handwedelei...", solange sie serienintern einigermaßen konsistent geschildert wird, ohne große Grübelei als gegeben hin.

Wenn dann Fragestellungen aufkommen, wie grad eben mit Desintegratoren, Schutzschirmstaffelung, Hyperkristalle etc.) und ich für ein paar Sekunden mein Analysehirn zuschalte :D , dann denk ich mir schon, "man" hätte mal ein wenig Aufwand betreiben sollen zu erzählen wie n-dimensionale Vorgänge eigentlich Wirkung im Normalraum erzielen. Aber........siehe 1. Zeile :P

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Batman » 18. August 2019, 22:23

George hat geschrieben:Mich hat beim Desintegrator immer die geringe Gasmenge gewundert. Wenn man einen Festkörper in Gas umwandelt, müssten immense Mengen entstehen. Stattdessen wird nur ein grünlicher Nebel beschrieben. Wieso nur Nebel, und warum grün?
Das ganze funktioniert im Endeffekt mit Zauberei. Warum NICHT grün?
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AARN MUNRO » 19. August 2019, 07:51

Gregor Paulmann hat geschrieben:Zur Thematik "Exothermie" (oder auch "Wärmeentstehung") steht (mit Quellenverweis) hier etwas:
https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Desintegrator

Die Störung/Aufhebung der elektromagnetischen Kräfte zwischen den Molekülen (durch Austausch ihrer Elektronen oder durch gegenseitige Beeinflussung (=van-der-Waals-Kräfte)) gelingt nur mit erheblicher hyperphysikalischer Handwedelei... :D

Danke! :st:
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AARN MUNRO » 19. August 2019, 07:54

Batman hat geschrieben:
George hat geschrieben:Mich hat beim Desintegrator immer die geringe Gasmenge gewundert. Wenn man einen Festkörper in Gas umwandelt, müssten immense Mengen entstehen. Stattdessen wird nur ein grünlicher Nebel beschrieben. Wieso nur Nebel, und warum grün?
Das ganze funktioniert im Endeffekt mit Zauberei. Warum NICHT grün?
Die Frage wo die ganze desintegrierte Materie hingeht ist aber durchaus berechtigt

In einer Geschichte auf einem Eisplaneten, wo sie große Löcher bohren, wird das Zeug wirklich abgesaugt. Das war aber Scheer oder Voltz.Die achteten zumindest ein bißchen auf Konsistenz.
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Truktan » 19. August 2019, 11:58

Ich denke, ich stimme "Homo Sapiens" zu: Der PR-Desintegrator verbraucht Energie, um die Bindungskräfte der Materie aufzuheben und alles in monoatomares Gas zu verwandeln.
Der Effekt müsste auch ein Weilchen nach dem Beschuss anhalten, sonst würden die Atome im "grünen Gas" recht flott wieder neue chemische Bindungen eingehen - möglicherweise unter Energieentfaltung …

Larry Niven benutzt in seinen "Known Space" Geschichten auch Desintegratoren. Dort ist es allerdings so, dass die durch einen Quanteneffekt die Ladung des Elektrons neutralisieren, so dass die nunmehr nur noch positiv geladenen Atome durch die elektromagnetische Abstossung auseinanderfliegen.
Man kann das bei Larry N auch mit Unterdrückung der Ladung des Protons machen - mit dem gleichen Effekt. Und macht man beides gleichzeitig - räumlich leicht verschoben - gleichen sich die Ladungen mit einem netten Blitz aus, der zusätzlich Schaden anrichtet … :-)

George
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von George » 19. August 2019, 17:14

Manchmal habe ich den Eindruck, dass die SF-Waffen und -Begriffe einfach eine Umbenennung der realen Welt sind:

Impulsstrahler = Gewehr
Thermostrahler = Flammenwerfer
Desintegrator = Kampfgas
Transformkanone = Granatenwerfer
Gleiter = Auto
Raumschiff = Schiff / Uboot
usw.

Ist also SF nichts anderes als das Heute mit anderen Worten? Warum dann überhaupt SF? Weil man die Spielregeln beliebig verändern kann, und der Autor es so besonders einfach hat?

Goedda
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Goedda » 19. August 2019, 22:45

Ich denke ebenfalls, dass Desintegratoren Energie einsetzen müssen, um die Bindungen zu lösen. Man kann sich das als universale Elektrolyse (Wasser wird in Wasserstoff und Sauerstoff mit Hilfe von elektrischem Strom gespalten. Wenn Wasserstoff und Sauerstoff aneinandergeraten, wird diese eingesetzte Energie in einer sogenannten Knallgasreaktion wieder frei und es entsteht wieder das Wasser) vorstellen. Wird ja alles auch schön in der Perrypedia beschrieben.

Was die Gase angeht, da fällt mir etwas aus der GCC Zeit ein und das müsste eines der ersten, wenn nicht gar das erste Heft sein, in dem ein Desintegrator beschrieben wurde: Die GCC benutzte Desintegratoren, um Tunnels kostengünstiger und schneller zu bauen als die damalige Konkurrenz. Dabei wurde iirc auch beschrieben, dass die Gase schön gesammelt und sortiert wurden vom Desintegrator.
Das dürfte natürlich ein gröberes Gerät gewesen sein als ein Desintegrator-Handstrahler, aber zeigt es doch mMn, dass die Technologie zum Getrennt-halten der Gase und zum Sortieren/Prozessieren bereits in der PR-Frühzeit vorhanden waren.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Batman » 20. August 2019, 01:48

Die Technologie haben wir heute schon, blos wird das in der Serie so selten bis nie beschrieben. Raumsoldat Müller benutzt einen Desintegrator um zig Tonnen Fels zu beseitigen, und zurück bleiben...ein paar Kubikmeter (wenn's hoch kommt) grüner Nebel die sich ohne weitere Auswirkungen selbst entsorgen.
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AARN MUNRO » 20. August 2019, 08:39

Gase bestehen aus Atomen, Ionen oder Molekülen. Sie haben Bewegungsenergie, also auch Temperatur.Eigentlich müsste also auch ein gewisses Quantum an Wärmeenergie vorhanden sein.Selbst dann, wenn der Anschubprozess des Desintegrators erst einmal endotherm sein sollte, weil er ja die Startenergie für die Aufhebung der Molekülbindungen liefert..Es sei denn, die WE wird eben doch in den Hyperraum abgeleitet.Oder ist aus irgendeinem Grunde nicht vorhanden, denn ich erst einsehen bzw. akzeptieren müsste.
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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Holger Logemann » 20. August 2019, 10:19

Ich schätze es gibt zwei Möglichkeiten die atomare Bindung aufzubrechen.

1.) die thermische, ich erhöhe die Bewegungsnergie.
2.) die nicht thermische, ich reduziere/neutralisiere die Bindungsenergie.

Ich bin immer vom letzteren ausgegangen (das Material geht direkt in einen "gasförmigen" Zustand über, es glüht/brennt/schmilzt nichts)

Wenn wir beim Betrieb des Desis ein Problem haben, dann ein Feinstaubproblem.

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von Kardec » 20. August 2019, 11:43

AARN MUNRO hat geschrieben:...............Eigentlich müsste also auch ein gewisses Quantum an Wärmeenergie vorhanden sein.Selbst dann, wenn der Anschubprozess des Desintegrators erst einmal endotherm sein sollte....................
Da hat der Schüler AARN M. im Grundkurs "Arkonidische 5-D-Technologie" wieder mal nich aufgepasst. Hat wohl mit der hübschen Zaliterin geschwätzt - oder so.

Der Betrieb des arkonidischen 5D-Handelwedelmaterieauflösers, vulgo Desintegrator genannt, funktioniert ganz schlicht.
Was sichtbar als Strahl wahrgenommen wird, ist schlicht der Zielerfassungsstrahl. Wenn das Ziel (vorprogrammiert üblicherweise feste Materie) fokussiert ist, wird nach Auslösung des Desintegrators im Ziel ein Feld aus eingerollten 5-D-Feldern erzeugt, die nach dem "Wäschwäschvalera-Gesetz" mit dem Einsteinraum in Verbindung treten und nach dem guten alten E=mc2-Gesetz jegliche Energie im Fokus in Materie verwandelt.
Dieselbige kristallisiert, selbstredend in grüner Farbe :P
Da kurzeitig komplett energielos (0° Kelvin) verbindet sich der grüne Kristallstaub mit der bestehenden Feuchtigkeit und der jeglicher Bindung beraubten Materie zu grünlich verschmitzen Eiskristallen und sinkt zu Boden.
Es ist also kalt - sehr kalt.
Spoiler:
Jetzt kannste staubsaugen

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Re: Desintegratoren, wo bleibt die Hitze?

Beitrag von AARN MUNRO » 20. August 2019, 11:44

Holger Logemann hat geschrieben:Ich schätze es gibt zwei Möglichkeiten die atomare Bindung aufzubrechen.

1.) die thermische, ich erhöhe die Bewegungsnergie.
2.) die nicht thermische, ich reduziere/neutralisiere die Bindungsenergie.

Ich bin immer vom letzteren ausgegangen (das Material geht direkt in einen "gasförmigen" Zustand über, es glüht/brennt/schmilzt nichts)

Wenn wir beim Betrieb des Desis ein Problem haben, dann ein Feinstaubproblem.

Einverstanden mit zweitens. Aber wo geht die neutralisierte Bindungsenergie hin oder zumindest die reduzierte?Hyperraumabstrahlung?
Der Feinstaub muss eben abgesaugt werden ... :D
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