Charakteristik der Autoren

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Re: Charakteristik der Autoren

Beitragvon nanograinger » 17. Mai 2016, 16:15

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nanograinger
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Alexandra hat geschrieben:Der Uraltthread, ich weiß - da nicht jeder, den es interessiert, das Fanforum besucht, schreibe ich es hier rein: Die Textuntersuchung zu Arndt Ellmer, die ich damals großteils irgendwo vorn hier drin hatte, bereite ich gerade für meinen Blog auf. Das geht leichter als ich gefürchtet hatte, und diesmal weiß ich auch, worauf ich den Text zulaufen lasse. Also, wenn die Einzeldateien mal durch sind.
Hier der erste Teil: https://blaetterfluggedankenschnuppendo ... und-warum/

Die Aufbereitung der Dateiabschnitte stimmt mich regelrecht nostalgisch, ebenso wie die Teilnehmer hier im Thread, von denen doch mehrere aus de einen oder dem anderen Grund nicht mehr da sind.

Ich habe die Analysen noch nicht gelesen, aber du hast nur Romane aus den Jahren 2011/2012 angeschaut, also sein "Spätwerk".

Hast du mal verglichen mit früheren Romanen von AE? Er stieg ja mit PR1155 ein, zu einer Zeit also, als noch deutlich anders geschrieben wurde, und hatte seine aktivste Phase in der Zeit PR1900-2600, in der er in fast jedem Zyklus der Autor mit den meisten Romanen war (top waren 19 Romane im TERRANOVA-Zyklus PR2300-2399).

Re: Charakteristik der Autoren

Beitragvon Alexandra » 17. Mai 2016, 17:26

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Alexandra
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Ich weiß, ich weiß ... um dies weiterzuverfolgen, müsste ich wieder richtig in die Analysen einsteigen. Die mache ich aber nicht mal eben so, sondern muss mich schon ziemlich konzentrieren dabei.

Und, wie Tennessee zu fragen pflegte: Was will ich eigentlich damit? Also, als Frage unter Germanisten, keine grundsätzliche. Als "worauf willst du dabei raus?". Ich wollte Mechanismen erfassen, Funktionen. Wie "das Ding" geht. Na ja, und bei AE hatte ich vom Verlauf her schon Befunde, die passen, wenn man bedenkt, dass er sich bald darauf mal kräftig zurückzog, und so was wollte ich dann nicht breittreten. Nicht meine Absicht. Inzwischen hat sich alles wohl schon paar Runden weitergedreht.

Meine eigenen Orientierung hat sich verändert. Nicht zuletzt wegen so einem komischen Menschen, der nicht mal Science Fiction schreibt und dem ich glaubte, als er es komisch fand, Geschichten nicht von Anfang bis Ende zu lesen. Was rede ich auch mit so Leuten!

Jedenfalls kommt dabei ein viel emotionalerer Zugang raus. Eine ganz andere Art zu lesen. Daraufhin versuchte ich eben so eine Art Rezensionen, Besprechungen kamen dabei raus, viel kritischer und kommentierender, skeptischer - und schon wieder war ich auf der Strukturebene. Die ist schon meins. Aber ich möchte anders damit umgehen.

AEs frühe Romane, das ist eigentlich schon interessant. Als er jung war. Zugleich möchte ich von der Rückwärtsorientierung weg, die ich über den Spiegel anderer Foristen verwundert an mir selbst bemerkte. Mal schauen. Analysen werde ich in der Form keine mehr machen, ich poliere nur die alten auf und stelle sie wieder raus. Diese hier war stark durchgearbeitet, andere muss ich umschreiben. Das ist aber weniger Arbeit als schon drin steckt.

Kennst du AEs "Klabauterkatze"?
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Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitragvon nanograinger » 17. Mai 2016, 22:27

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nanograinger
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Alexandra hat geschrieben:AEs frühe Romane, das ist eigentlich schon interessant. Als er jung war. Zugleich möchte ich von der Rückwärtsorientierung weg, die ich über den Spiegel anderer Foristen verwundert an mir selbst bemerkte. Mal schauen. Analysen werde ich in der Form keine mehr machen, ich poliere nur die alten auf und stelle sie wieder raus. Diese hier war stark durchgearbeitet, andere muss ich umschreiben. Das ist aber weniger Arbeit als schon drin steckt.

Nun, ich denke auch, dass eine vergleichende Analyse anhand von Strukturen, die du schon identifizierst hast, vielleicht nicht so aufwändig ist.
Ist es Rückswärtsorientierung, wenn man die stilstischen Änderungen eines Autors herausarbeitet, der seine aktive Phase bei PR vermutlich beendet hat (nehme ich mal an, von evtl. Gastromanen abgesehen)? Hmm....

Wenn du lieber nach vorne schaust? Wie wäre es mit einem Vergleich eines Altmeisters wie Arndt Ellmer mit einem der "jungen" Autoren oder Autorinnen wie Oliver Fröhlich, Michelle Stern oder Verena Themsen? Ich finde sowieso, dass du die Autorinnen in deinen Rezensionen bisher etwas vernachlässigt hast (zumindest erinnere ich mich nur an PR 907 "Das Weltraumbaby" von Sydow)

Alexandra hat geschrieben:Kennst du AEs "Klabauterkatze"?

Kenne ich nicht, aber was hat das mit der Sache zu tun?

Re: Charakteristik der Autoren

Beitragvon Alexandra » 17. Mai 2016, 22:40

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Alexandra
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Methodisch wäre es keine Rückwärtsorientierung, wenn das Herausarbeiten von Messwerten nach wie vor mein Ziel wäre. Ich habe mich aber verändert. Jetzt suche ich Strukturen, um sie benutzen zu können. Und an ihm interessiert mich, wie er weitermacht.

Zur Klabauterkatze habe ich im Fanbereich was geschrieben. viewtopic.php?f=62&t=8157&p=474892#p474892. Es ist wohl ein bisschen "der Texte danach", anknüpfend an "die Texte davor". Vor und nach Perry Rhodan, daneben, weiß ich nicht. Etwas, von dem ich denke, dass er es zu weit aufgab im Lauf der Jahre, vielleicht weil ständig so viel Lks nachkam. Vielleicht "das Böse" oder was auch immer. Etwas Wichtiges.
Nur meine 5 Cent.

Ich begann als Strukturalist. Im Lauf der Zeit ist die Persönlichkeit in mein Blickfeld gerückt. Auch die "Schnittmenge" der Leute mit Perry Rhodan. Das ist ein ganz anderer Ansatz und deshalb mache ich diese Art Strukturanalysen um ihrer selbst willen nicht mehr. Ich habe die ausgearbeiteten Teile abgestaubt und bisschen rundgemacht. Jetzt schreibe ich eine formale Auswertung dazu und aus die Maus, danach was in meinem neuen Stik über die Klabauterkatze und so.

"Gastautor" - ich weiß nicht, ob man jemanden, der die Serie in derart hohem Maße stabilisiert hat, je als Gastautor wird bezeichnen können.


nanograinger hat geschrieben: Wenn du lieber nach vorne schaust? Wie wäre es mit einem Vergleich eines Altmeisters wie Arndt Ellmer mit einem der "jungen" Autoren oder Autorinnen wie Oliver Fröhlich, Michelle Stern oder Verena Themsen? Ich finde sowieso, dass du die Autorinnen in deinen Rezensionen bisher etwas vernachlässigt hast (zumindest erinnere ich mich nur an PR 907 "Das Weltraumbaby" von Sydow)

Der Text zum "Weltraumbaby" ist eine Analyse mt dem Schwerpunkt des Sprachvergleichs. Und richtige Rezensionen schreibe ich eh nicht, das liegt mir nicht. Man kann "Besprechungen" sagen oder was auch immer. Ich hab' das halt mit der Arkon-Miniserie ausprobiert und kam dann aus dem Tritt, eine blöde kleine OP, nach der mir wohl doch zu viel Blut fehlte - war wochenlang ziemlich tatterich - und danach zu viel Arbeit. Deshalb ist es reiner Zufall, dass nur eine Frau dabei war.

Das zu MMTs verschwiegenem Boten war ein bisschen ein Einschwimmteil, deshalb in Hinsicht auf die Mann-Frau-Relation nicht repräsentativ. Ich hatte versucht, diese Analysesache als Geschichte, als eine Art Satire zu schreiben, die Egebnisse als spraktisch umzusetzen, milderte dann meinem Spieltrieb folgend ... das ist dieser Text, der dieser Tage im Paradis 97 des TCE erscheint. Wahrscheinlich würde niemand den Bezug bemerken, der nicht genau genug liest und auf Struktur liest. Weil der ganze Aufbau auch der ersten Hälfte im Paradise 96 aber auf einer Reihe österreichischer Autoren basiert, von denen ich Elemente einbeziehe, musste das rein. Angesichts der Tatsache, dass er wohl paar Monate lang vorhatte, den Text zu lesen, es aber nie tat und er mit meiner analytiscen Methode gar nichts anfangen kann, fühle ich mich dabei ziemlich beschissen. Es lässt sich aber nicht ändern.

Die Analysen vorher wurden mit gesetzen Worten gelobt, wenn was kam, und das war's. Ferne Bewunderung. Ich kam keinem ins Gehege dabei. Jetzt schon. Doch zurückzukehren zur Neutralität wäre wie in ein Grab zu steigen, aus dem ich gerade entronnen bin, und das will ich, kann ich auch nicht mehr.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitragvon Alexandra » 21. Juni 2016, 13:22

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Alexandra
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Von Hubert Haensel bekam ich jetzt mal Feedback und ein schönes neues Foto. Ich tu das jetzt mal hier rein, weil das Foto vielleicht mehr Leute interessiert.
https://blaetterfluggedankenschnuppendo ... itszimmer/
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitragvon cold25 » 29. März 2017, 21:06

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cold25
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Vincent Garron hat in diesem Thread sehr interessante Beiträge zu den "klassischen" Autoren geschrieben.
Vielleicht hat jemand ja die Lust und Zeit die Autoren der Neuzeit hier ebenso zu charakterisieren.
Da ich die Schreibe deser Autoren weniger bis gar nicht kenne, da ich in der Serie erst im Realjahr 1978 angekommen bin, würde mich das ja mal brennend interssieren. :)
just READING:

908 William Voltz - Aura des Friedens

Re: Charakteristik der Autoren

Beitragvon Ce Rhioton » 24. Februar 2019, 21:06

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Ce Rhioton
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Kapaun hat geschrieben:[...]Ich bin der festen Überzeugung, dass das Zwiebelschalenmodell und die immer stärkere Hinwendung zum Hohen Schmonzes der Serie enorm geschadet haben. Möglicherweise nicht sofort (ich kenne ja keine Auflagenzahlen aus dieser Zeit), aber je länger die Serie läuft, umso mehr. Weil sich PR seit geraumer Zeit in Sphären bewegt, die einfach nicht mehr wirklich nachvollziehbar sind.

Genau das glaube ich nicht. Ich vertrete im Gegenteil die Auffassung, dass die Einführung des Zwiebelschalenmodells und der HM der Serie ein Alleinstellungsmerkmal bescherte, ohne dem sie vermutlich den Weg alles Irdischen (wie Ren Dhark, Rex Corda & Co.) gegangen wäre.

Re: Charakteristik der Autoren

Beitragvon Verkutzon » 16. Mai 2019, 09:49

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Verkutzon
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Sorry, wenn ich hier einen alten Tread hochspüle...
Es geht um Kurt Mahr und einen Leserbrief im Heft 1116, Projekt Zweiterde. Ein Doktor Roman Schrittwieser (Plasmaphysiker und PR-Leser) kritisiert Kurt Mahr, weil er einen offenen Brief an den amerikanischen Präsidenten Reagan geschrieben hatte. In diesem Brief (abgedruckt und nachzulesen im Heft Nr. 1074) beklagte sich Mahr über die Kürzung des NASA-Budges. Aber das war nicht der Punkt, weswegen Dr. Schrittwieser sich an die LKS gewendet hat. Seine Kritik betraf Mahrs Bekenntnis, sich 1980 für die Wahlkampfkampagne von Reagan eingesetzt zu haben. Denn Ronald Reagan unterstützte die sogenannte „Moral-Majority“ und war mutmasslicher Anhänger des Kreationismus. Dies war für Dr. Schrittwieser ein krasser Widerspruch zum Geist und den Aussagen der Perry Rhodan Serie.
Ich schiebe jetzt hier mal eine Aussage von Vincent Garron ein, der aus dem Werkstattband zitiert:

Vincent Garron hat geschrieben:Am meisten beeindruckt hat mich jedoch ein Satz, den er ebenfalls im Werkstattband niederschrieb, und der in seiner Kürze und Knappheit doch mehr über den Menschen Kurt Mahr, sein Denken und seine Hoffnungen aussagt, als es seine 254 Romane jemals tun könnten. Er schrieb dort einen Satz über die Beisetzung von Willi Voltz:
"Als der Geistliche Worte von der Endgültigkeit des Todes sprach, wusste ich, dass er Unrecht hat....."


Dies mag ein Hinweis dafür sein, dass Kurt Mahr nicht nur der trockene Physiker vom Dienst bei PR war, sondern sich auch tiefgründige Gedanken machte, die über die reine, mathematische Physik hinausgingen. Kurt Mahr sagte von sich selber (Werkstattband), dass er manchmal überheblich und unnahbar wirkte. Möglicherweise war das Rationale an ihm lediglich ein Schutzschild.
Alles Vermutungen, ich weiss. Aber Physiker und gleichzeitig ein gläubiger Mensch zu sein, muss sich ja nicht ausschliessen - da gibt es andere prominente Beispiele. Dr. Roman Schrittwieser schrieb zumindest versöhnlich: „Ihre PR-Romane finde ich übrigens ausgezeichnet!“
Leider war ich persönlich nie dieser Meinung. Wenn ich in der Voranzeige sah, dass Mahr den nächsten Roman schrieb, war ich enttäuscht. Seine Geschichten konnten mich einfach nie begeistern. Vielleicht sollte ich sie wieder einmal lesen, um den Menschen hinter dem Pseudonym Kurt Mahr kennenzulernen...
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter

Re: Charakteristik der Autoren

Beitragvon Verkutzon » 16. Mai 2019, 14:08

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Verkutzon
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Über Hans Kneifel:

Alexandra hat geschrieben:Da gibt bestimmte Wörter wie „Scharfsinn“ (S.8), er „verzog spöttisch die […] Lippen“ (S.85), „Während er […] ausgiebig musterte“ (S.86), „großzügig“ (S.23), und einer „läuft wie ein gereiztes Raubtier hin und her“ (S.47), „das leise Gelächter entspannte die Situation“ (S.18) – und weitere. Auch „,Ahlnaten!’, signalisierte der Extrasinn überflüssigerweise“ (S.19) kling mehr als vertraut, so wie „ich versuche zu lernen – von euch“ (S.21).
Im Worfeld sagen sind die Lieblingsverben murmeln, grollen, knurren und brummen.


In Band 969, Der falsche Ritter, schreibt Diplom Meteorologe Martin Paesler:
...wenn Herr Kneifel seine unsagbar faden und geschwollenen Stories loslässt, die ich seit einiger Zeit nur noch der Vollständigkeit halber kaufe, aber höchstens noch daraufhin überfliege, ob er ausser „schwer“ inzwischen noch ein anderes Eigenschaftswort gelernt hat. Dass ein Mann mit derart kümmerlichen physikalischen und astronomischen Kenntnissen ins PR-Team gelangt ist, wird mir ewig ein Rätsel bleiben.

Hans Kneifel hat sicherlich polarisiert. Mir persönlich haben seine Texte immer viel Freude bereitet. Besonders die Zeitabenteuer sind unvergessen!
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitragvon Trans-Pluto » 2. Juni 2019, 19:05

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Trans-Pluto
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Verkutzon hat geschrieben:...
Hans Kneifel hat sicherlich polarisiert. Mir persönlich haben seine Texte immer viel Freude bereitet. Besonders die Zeitabenteuer sind unvergessen!


Mir haben seine Zeitabenteuer auch sehr gut gefallen. Schade, daß es keine mehr gibt.

Aber Kneifel hat auch einige Romane geschrieben, die völlig entgegen der Erkenntnisse moderner Historiker stehen.
Das wird besonders deutlich in den beiden Bänden über Alexander den Großen.
In diesen vergewaltigt Alexander im Alkoholrausch die schwangere Lebensgefährtin von Atlan, die sich daraufhin umbringt.
Das ist falsch. Nach den überlieferten historischen Dokumenten war Alexander Frauen gegenüber ausgesprochen zuvorkommend und höflich, was völlig im Gegensatz zu dem Verhalten von Männern gegenüber Frauen in seiner Zeitepoche stand.
Niemals hätte er danach eine Frau vergewaltigt.

ABer wahrscheinlich hat das für Kneifel gut in den Roman gepaßt.
[*]
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