Schwächster Zyklus

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Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Axo » 23. März 2013, 01:04

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Axo
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LaLe hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:Den Cantaro-Zyklus hab ich jetzt mal gelesen und bin sicher, dass er einen weiteren Ausstieg provoziert hätte. Mein Gott, ein solches Handlungsdurcheinander, so viel Quatsch - und so viele sehr schwache Alt-Autoren. Ich weiß, dass viele ihn für den stärksten Zyklus nach den MdI halten, aber zu diesen Leuten gehöre ich ganz sicher nicht.
Mit am übelsten stieß mir aber die Auflösung um die Identität des Monos auf. Als Zyklusauflösung/-ende steht das bei mir mit auf einer Stufe mit Ahandaba und der ES/TALIN-Genese.

Die Aussage über Monos und Ahandaba unterstreiche ich. ES/TALIN war von mehreren möglichen Lösungen (ich hatte am Ende des Zyklus drei davon im Auge, aua) sicher diejenige, die ich am unglaubwürdigsten fand - aber nicht schlecht. Auf eine Stufe mit Monos/Ahandaba würde ich die Lösung keinesfalls stellen.
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
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Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Pan Greystat » 31. März 2013, 16:18

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Pan Greystat
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Axo hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:Geht man jetzt auf mich los, wenn ich schreibe, dass mich MdI genauso gelangweilt hat wie Altmutanten? Aber Betschiden und die Linguini mochte ich auch nicht so. Heft 1 - 49 sag ich mal, gut, dass ich nicht damit begann. So wie das geschrieben wurde... Hier wurde Plot Diven neu geschrieben. :o(
Ich weiß... Mit mir kann etwas nicht stimmen. :lol:

Ich denke, es hängt davon ab, wann man was gelesen hat. Ich habe die MdI während meiner Jugendzeit gelesen (das ist verdammt lang her). Damals gab es kein "kosmisch" in der Perry-Serie. Und der Sprung zu einer anderen Galaxis war ein echtes Abenteuer. Die Vergangenheitsmenschheit war ein Hammer. Sonnentransmitter - unvorstellbar. Die Haluter - Wahnsinn. Und dann die ganzen sonstigen Ereignisse: die Maahks, "selbstgemachte" Zellaktivatoren, Schurken, die eine ganze Galaxis beherrschten, Zeitreisen, Duplos, die Situationstransmitter ...
Das war ein echter Aufbruch ins Unbekannte.
Dieses Feeling gab es erst wieder mit dem Aufbruch nach dem Konzil, der ins All verschlagenen Erde.
Insofern hat der MdI-Zyklus bei mir einen besonderen Stellenwert - aber wie gesagt - er stand zu seiner Zeit eben nicht in Konkurrenz zu anderen großartigen Zyklen.
Die Linguiden lese ich gerade mal wieder (bin jetzt bei Band 1576) und finde die eigentlich ok (und der großartige Roman 1598 kommt ja erst noch). Die Betschiden, ja das war der tiefe Fall nach dem Höhepunkt Band 1000, da konnte es zunächst nur nach unten gehen, das sehe ich genauso.



Dazu muss ich Sagen MdI hatten wirklich gute Ansetze. Das mit den Lemuren genial... Haluter naja nicht so mein Ding zu Klischeehaft große Knuddelbären die vorher voll Böse waren. Aber immerhin das mit dem Haluterkrieg tolle sache. Was den Zyklus für mich total gegen die Wand gefahren hat war ganz einfach. Es gab so viele dicke enthüllungen quasi am Laufenden Band. Die Zeitreise der absolute Autoren Hit. (Zumindest in der Silberband fassung :P) Ganz ehrlich sie Sprengen halb Andromeda um den Sonnentranzmitter aus zu schalten weil die MDI solche Mächtigen Monstern sind und dann nippeln die einfach so auf irgenwelchen Randwelten Posten ab wo jeder Landesoldat der 3. Reihe 2 von Links ein sehenswertes Ende genommen hat.
UNWÜRDIG Auch das ganze Gedusel mit Atlan und Mirona. Mal hand aufs Herz. Wer wusste nicht Seit der ersten erwähnung das sie ein MDI ist ( Die Anzahl war ja schon begrenz wer sie sein könnte) Ich für meinen Teil hätte dem MDI Zyklus entweder mit einem großen Knall z.B. ganz Andromeda durch eine Hypersupermega Nova Schaltung ( ja es ist über trieben aber ihr wisst was ich meine) oder Komplett nach Posbi Vorbild.
Altan das weiße Ross ... oder Schaut Mirona in die Augen " Baby du musst das nicht tun. Es ist falsch, wir haben uns und brauchen keine Macht " und schon ist sie wie Wachs in seinen Starken Arkonfingern. ^^

PS wann kommt Neo eigentlich da hin ?
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Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon LaLe » 9. April 2013, 12:31

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LaLe
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Ich habe mal die Klassiker-Lesezirkel ausgewertet und wenn man die als Gradmesser nimmt, sind die unbeliebtesten Zyklen* (bis einschließlich "Das Reich Tradom") nachstehende:

Die Altmutanten
Das Konzil der Sieben
Die Kosmische Hanse
Tarkan
Die Ennox
Die Hamamesch
MATERIA
Die Solare Residenz.

*) Dies sind die Zyklen aus denen es bislang kein Roman zu einem Vorschlag für einen Lesezirkel gebracht hat.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Hamiller » 9. April 2013, 15:30

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Hamiller
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LaLe hat geschrieben:Die Altmutanten
Das Konzil der Sieben


Hmm, das nächste Mal schlage ich als Paket die ersten Romane mit Auftritten Callibsos vor. Das sollte das beheben (oder war da noch keiner bei den Altmutanten?).

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon welle » 13. April 2013, 00:23

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welle
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Passt zwar nicht zur Fragestellung-
aber für mich waren die Romane von Clark Darlton immer das untere Ende der Fahnenstange.
Bei einer Zyklusbeurteilung geht es wohl immer um die Frage der Logik und dem Spannungsbogen.
Sobald CD als Autor auftauchte war Beides vergessen. Dann kam nur noch geblödelter Müll oder tumb-naive Besser-
Weltvorstellung.
Das ging sogar soweit (obwohl ich die Serie als Ganzes faszinierend finde), dass ich diese Bände, die ja automatisch
per ABO ankamen, gar nicht mehr las.

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Kapaun » 13. April 2013, 01:28

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Kapaun
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welle hat geschrieben:Passt zwar nicht zur Fragestellung-
aber für mich waren die Romane von Clark Darlton immer das untere Ende der Fahnenstange.
Bei einer Zyklusbeurteilung geht es wohl immer um die Frage der Logik und dem Spannungsbogen.
Sobald CD als Autor auftauchte war Beides vergessen. Dann kam nur noch geblödelter Müll oder tumb-naive Besser-
Weltvorstellung.
Das ging sogar soweit (obwohl ich die Serie als Ganzes faszinierend finde), dass ich diese Bände, die ja automatisch
per ABO ankamen, gar nicht mehr las.


Die frühen Darltons waren oft gar nicht so übel - in seinen stärksten Momenten war er positiv anarchisch. Seine Spätwerke allerdings (wobei ich wegen größerer Lücken die Grenze nicht exakt ziehen kann) sind wirklich meistens ziemlich schaurig. Was er übrigens interessanterweise mit vielen anderen Altmeistern (Ewers, Francis, Kneifel, sogar Scheer) gemein hat.

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Schnurzel » 13. April 2013, 08:29

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Wenn ich an den Roman 1563 Geheimsache RIUNAN von CD denke, den ich neulich erst gelesen habe, dann gebe ich welle und kapaun uneingeschränkt recht. Und zu Ewers' Spätwerk habe ich mich schon zur Genüge geäußert.

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Dewaint » 13. April 2013, 19:06

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Bin derzeit bei 1503 angelangt, kenne also die neueren Zyklen nicht sonderlich aber sonst:

1. Die Altmutanten
2. Endlose Armada/Tiefe

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Thoromir » 29. April 2013, 11:52

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Thoromir
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mein bisher schlechtester Zyklus ist NEUROVERSUM. Ich hatte nicht gedacht, dass sich mein bisheriger Tiefpunktreiter STARDUST noch übertreffen lassen könnte, aber es ging doch.
Ich hänge jetzt bei 2691 fest und werde an dieser Stelle wohl einen Schlussstrich unter den Zyklus ziehen.
Der Zyklus scheint meine persönliche dritte Ultimate Frage zu sein, bei der ich die Antwort nicht mehr wissen will.
Naja, nicht ganz, ich habe die Zusammenfassungen in der Perrypedia gelesen und dann festgestellt, dass mir die Romane wohl nicht gefallen werden.
Das soll jetzt kene Abrechnung sein, ich werde wohl beim nächsten Zyklus wieder dabei sein.
Aber hier hoffe ich wirklich auf einen Resetknopf, der dafür sorgt, dass NEUROVERSUM keine bleibenden Auswirkungen auf das Perryversum hat.

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon welle » 1. Mai 2013, 22:38

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Nun ja,der aktuelle Zyklus zählt sicher nicht zu den Besten- aber ich denke, man sollte gleichzeitig mal ältere
Zyklen querlesen- wie zB. "Das kosmische Schachspiel" oder "die Altmutanten".
dann wäre man überrascht, dass es noch viel viel schlimmer geht... :rolleyes:

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Kemoauc » 1. Mai 2013, 22:58

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welle hat geschrieben:Nun ja,der aktuelle Zyklus zählt sicher nicht zu den Besten- aber ich denke, man sollte gleichzeitig mal ältere
Zyklen querlesen- wie zB. "Das kosmische Schachspiel" oder "die Altmutanten".
dann wäre man überrascht, dass es noch viel viel schlimmer geht... :rolleyes:

Ich kenne die komplette Serie und bin der Meinung, dass es nicht schlimmer geht, bzw. bisher noch nie schlimmer war, als wie beim Neuroversum.
"Es ist dunkler, wenn ein Stern erlischt, als wenn er nie geleuchtet hätte." - Alaska Saedelaere
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Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Copperblade » 2. Mai 2013, 13:28

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Thoromir hat geschrieben:mein bisher schlechtester Zyklus ist NEUROVERSUM. Ich hatte nicht gedacht, dass sich mein bisheriger Tiefpunktreiter STARDUST noch übertreffen lassen könnte, aber es ging doch.
Ich hänge jetzt bei 2691 fest und werde an dieser Stelle wohl einen Schlussstrich unter den Zyklus ziehen.
Der Zyklus scheint meine persönliche dritte Ultimate Frage zu sein, bei der ich die Antwort nicht mehr wissen will.
Naja, nicht ganz, ich habe die Zusammenfassungen in der Perrypedia gelesen und dann festgestellt, dass mir die Romane wohl nicht gefallen werden.
Das soll jetzt kene Abrechnung sein, ich werde wohl beim nächsten Zyklus wieder dabei sein.
Aber hier hoffe ich wirklich auf einen Resetknopf, der dafür sorgt, dass NEUROVERSUM keine bleibenden Auswirkungen auf das Perryversum hat.


Aus diesem Grund habe ich ja schon vor geraumer Zeit mit der EA gebrochen und lese momentan alte Atlan-Abenteuer.
Vielleicht ist das ja bei der EA momentan wie bei einem guten Stück Fleisch, das erst abhängen und reifen muss. :mellow:
Lese die PR-Serie in chronologischer Reihenfolge von Anfang an nochmals neu.
Aktueller Stand: Perry Rhodan-Roman Nr. 99: "Ein Freund der Menschen" von William Voltz

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Kemoauc » 11. Mai 2013, 16:57

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Wieder einmal ist ein Zyklus zuende und ich muss meine persönlichen Listen aktualisieren. Gerne hätte ich meine Liste der Zyklen aktualisiert, die mir am besten gefallen haben. Aber leider ist es anders gekommen. Und deswegen sieht meine persönliche Liste der schwächsten Zyklen der Serie nun so aus:

1. Neuroversum
2. Die Tolkander
3. Die Hamamesch
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Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Pan Greystat » 18. Mai 2013, 12:47

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Woran macht ihr persönlich fest wie hoch oder tief der Zyklus in eurer Persönlichen Lieblings liste steht ?

Ich hab mir die frage für mich mal selbst beantwortet. Das Ende des Zyklus ist für mich das wichtigste.
Ich mach es mal an 2 Beispielen fest.
MDI der Zyklus an sich grandios, auch wenn ich mir weniger Draufgänger und Einzelkämpfer gewünscht hätte, war eben eine andere Zeit. Wie schon gesagt wurde Sonnentransmitter, Fallensysteme Wie Horror, Lemuria , Zeitreisen, Mobys , Lethos, Maarks. Geil geil geil. Aber der Zyklus heißt ja MDI und eben diese sind und wahren nicht einmal Schatten ihrer Macht. Ihr Tod ist in keinem Fall wirklich einem Wesen würdig gewesen das solche Macht und Möglichkeiten hatte und noch dazu so Macht und Sicherheitsbedüftig war. Das hat mir den ganzen Zyklus verhauen. Mirona als bestes Beispiel. Tod durch Atlan trotz oder Grade wegen seiner Liebe. Nette Idee doch als Ende in meinen Augen einfach zu .... Flach ? Seltsam ? Mir fällt kein Wort dazu ein.

2 Beispiel Traitor/Negasphäre
Interessanter Start mit dem Angriff der Micobestien. Die Duale Kapitän Idee mit Zerberof Dantyren und so weiter. Der Kampf gegen die Truppen Flug nach Hangay, Zeitreise , und so weiter viel viele Sternstück Aufklärungen wie die Cynos und das große Finale von 200 Hefte ist. Der Verlust eine Aura die und der Tod von Norman. Letzterer ist irgendwie Storytechnischen Schwerwiegender als das andere .... Kein großer Knall , kein " Ich bin denn Vater " von Koltoroc nein einfach nur ein Puff weg war er und das zum Spottpreis einer Aura die er schon oft los werden wollte. Vielleicht kann wirklich nur ein Auraträger diesen Verlust bemessen aber ich bezweifle das es viele Ritter der Tiefe mit Aura unter den Lesern gab.

Das mit dem Ende ist aber in vielen Zyklen so eine Sache die mich Stört oder bin ich einfach nur seltsam und der Spannungsbogen der deutschen Literatur gibt so ein " flaches Ende" vor ?
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Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Thoromir » 18. Mai 2013, 21:31

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Ein schlechtes Ende kann einen Zyklus sicher verderben, das glaube ich auch. Allerdings kann ein gutes Ende einen schlechten Zyklus nicht mehr retten.
Bei Negasphäre folgte einem relativ schlechten Zyklus ein völlig absurdes Ende. Also bitte: Ein Universum wird erschaffen? Da hatte wohl jemand einen Knall beim Zyklusstriken - und den baute er dann sofort ins Ende mit ein.
Nein also wirklich, da hört es dann doch bei mir auf.

Aber im großen und ganzen bewerte ich einen Zyklus nach meinem Bauch: Wieviel Spass macht es mir, ihn zu lesen, wie sehr bin ich auf den Fortschirtt gespannt. Und da liegt der Block 650 bis 999 ganz weit vorn :-)

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Pan Greystat » 18. Mai 2013, 22:03

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Thoromir hat geschrieben:Ein schlechtes Ende kann einen Zyklus sicher verderben, das glaube ich auch. Allerdings kann ein gutes Ende einen schlechten Zyklus nicht mehr retten.
Bei Negasphäre folgte einem relativ schlechten Zyklus ein völlig absurdes Ende. Also bitte: Ein Universum wird erschaffen?


Hab ich das jetzt total durcheinander gebracht ? War nicht das Neutroversum Zyklusding mit dem neuen Universum ? * kopfkratz*
Aber bei dem anderen hast du natürlich Recht wenn der Rahmen schon zäh und langweilig ist reist das Ende auch nix raus. Sollte nur ein Beispiel sein warum ich bei manchen richtig guten Zyklen am Ende Sage ne echt nicht.
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Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Thoromir » 19. Mai 2013, 10:31

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Pan Greystat hat geschrieben:
Thoromir hat geschrieben:Ein schlechtes Ende kann einen Zyklus sicher verderben, das glaube ich auch. Allerdings kann ein gutes Ende einen schlechten Zyklus nicht mehr retten.
Bei Negasphäre folgte einem relativ schlechten Zyklus ein völlig absurdes Ende. Also bitte: Ein Universum wird erschaffen?


Hab ich das jetzt total durcheinander gebracht ? War nicht das Neutroversum Zyklusding mit dem neuen Universum ? * kopfkratz*
Aber bei dem anderen hast du natürlich Recht wenn der Rahmen schon zäh und langweilig ist reist das Ende auch nix raus. Sollte nur ein Beispiel sein warum ich bei manchen richtig guten Zyklen am Ende Sage ne echt nicht.

Sorry, natürlich: Fängt biedes mit N an :-)
Ich wollte natürlich Neuroversum schreiben, und hatte gleichzeitig an Negasphäre gedacht, weil ich den Zyklus recht gut fand.

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Mi.Go » 19. Mai 2013, 11:01

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Pan Greystat hat geschrieben:.. Aber der Zyklus heißt ja MDI und eben diese sind und wahren nicht einmal Schatten ihrer Macht.
Ihr Tod ist in keinem Fall wirklich einem Wesen würdig gewesen das solche Macht und Möglichkeiten hatte und noch dazu so Macht und Sicherheitsbedüftig war. ...

Wenn man sich, im wahren Leben, die Schicksale von Ceausecu oder Ghaddafi betrachtet,
dann war das gar keine SF. ;)
Todeskandidat: "Ich glaube nicht an die abschreckende Wirkung der Todesstrafe"
Henker: "Ich hab hier noch keinen zweimal gesehen"

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 19. Mai 2013, 14:20

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Thoromir hat geschrieben:Ein schlechtes Ende kann einen Zyklus sicher verderben, das glaube ich auch. Allerdings kann ein gutes Ende einen schlechten Zyklus nicht mehr retten.
Bei Negasphäre folgte einem relativ schlechten Zyklus ein völlig absurdes Ende. Also bitte: Ein Universum wird erschaffen? Da hatte wohl jemand einen Knall beim Zyklusstriken - und den baute er dann sofort ins Ende mit ein.
Nein also wirklich, da hört es dann doch bei mir auf.

Aber im großen und ganzen bewerte ich einen Zyklus nach meinem Bauch: Wieviel Spass macht es mir, ihn zu lesen, wie sehr bin ich auf den Fortschirtt gespannt. Und da liegt der Block 650 bis 999 ganz weit vorn :-)
Du meinst sicherlich "Neuroversum".
Und da muss ich dir leider zustimmen.
Erst wurde unter großen Schmerzen der "Degrader" eingeführt, um den um sich greifenden Gigantismus zu begrenzen - und schon im nächsten Zyklus tummeln sich die kosmischen Mächte und ihre Helfer gleich im Dutzend, man erschafft mit lockerer Hand mal eben ein ganzes Universum und macht den "Sohn" Rhodans praktisch zum Gott. Geht noch mehr Gigantismus überhaupt???
Da hat wirklich einer nicht nur einen Schluck zuviel aus der Pulle genommen, sondern das ganze Fass geleert! :o

Thoromir hat geschrieben:mein bisher schlechtester Zyklus ist NEUROVERSUM. Ich hatte nicht gedacht, dass sich mein bisheriger Tiefpunktreiter STARDUST noch übertreffen lassen könnte, aber es ging doch.
Ich hänge jetzt bei 2691 fest und werde an dieser Stelle wohl einen Schlussstrich unter den Zyklus ziehen.
Der Zyklus scheint meine persönliche dritte Ultimate Frage zu sein, bei der ich die Antwort nicht mehr wissen will.
Ich hänge sogar noch ein Stück weiter zurück und überlege genau das gleiche.
Parallel habe ich jetzt mit dem neuen angefangen. Da sträuben sich bei mir auch schon alle Haare und die Warnglocken läuten Sturm.
In vergleichbarer Situation bin ich vor über 1000 Bänden aus PR ausgestiegen und mehr durch Zufall und wieder aufgeweckte alte Gewohnheiten zurück gekommen.
Naja, nicht ganz, ich habe die Zusammenfassungen in der Perrypedia gelesen und dann festgestellt, dass mir die Romane wohl nicht gefallen werden.
Das soll jetzt kene Abrechnung sein, ich werde wohl beim nächsten Zyklus wieder dabei sein.
Aber hier hoffe ich wirklich auf einen Resetknopf, der dafür sorgt, dass NEUROVERSUM keine bleibenden Auswirkungen auf das Perryversum hat.
Das hoffe ich auch inständig.
Nochmal wird bei mir ein Wiedereinstieg wohl nicht klappen. Dann wäre bei mir das Ende erreicht. Leider... :unsure:

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Pan Greystat » 19. Mai 2013, 16:48

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Ich bin momentan erst bei etwa der Hälfte von Stardust daher kann ich das Neutro noch nicht als schlechtestes Bestätigen.
Aber bisher gefällt mir Stardust garnicht mal schlecht. Wobei es wie ein Flickenteppig aus vielen Zyklen anmutet.
Das mit den Gaids den Schlachtlichtern an die Laren Invasion erinnert,
Dann etwas MDI, dazu Cantaro mit den Sternenstraßen
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Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon nanograinger » 20. Mai 2013, 00:08

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Thoromir hat geschrieben:Ein schlechtes Ende kann einen Zyklus sicher verderben, das glaube ich auch. Allerdings kann ein gutes Ende einen schlechten Zyklus nicht mehr retten.
Bei Negasphäre folgte einem relativ schlechten Zyklus ein völlig absurdes Ende. Also bitte: Ein Universum wird erschaffen? Da hatte wohl jemand einen Knall beim Zyklusstriken - und den baute er dann sofort ins Ende mit ein.
Nein also wirklich, da hört es dann doch bei mir auf.
/quote]

Wieso denn? Anomalien, Raumzeitblasen gab's schon ewig (Zeitreisen sowieso), universelle Manipulation .hatten wir mit Tarkan/Hangay-Transfer, wieso also nicht ein Universum erzeugen? Allerdings ist es da wie beim Kinder kriegen: Vater werden ist nicht schwer, Vater sein...

Thoromir hat geschrieben:Aber im großen und ganzen bewerte ich einen Zyklus nach meinem Bauch: Wieviel Spass macht es mir, ihn zu lesen, wie sehr bin ich auf den Fortschirtt gespannt. Und da liegt der Block 650 bis 999 ganz weit vorn :-)


Sehe ich ähnlich (was 650-999 angeht) aber das mag auch damit zusammenhängen, dass ich damals jung war und heute der Nostalgieeffekt zum Tragen kommt.

Was ein früheres Posting von dir angeht, so würde ich dir mindestens noch PR 2696 "Delorian" empfehlen. Dieser Roman hätte m.E. mindestens 10 Romane früher kommen müssen, eher 20. Und dann hätte Perry, Bull etc. eine Wahl haben müssen, ob sie die Sache mit dem Neuroversum aktiv unterstützen oder nicht, das hätte m.E. viel mehr Lesespaß gemacht, als das gehuddelte Ende in drei Bänden.

Übrigens finde ich den Neuroversum-Zyklus keineswegs schlecht. Im Gegenteil, ich fand viele Teile interessant. Tolle neue Völker gab's auch.

Ich bin einmal aus PR ausgestiegen, das war mit Band 1261 "Devolution". Daraus möchte ich schließen, dass ich den Chronofossilien-Zyklus wohl nicht so doll fand. Wie viele andere finde ich auch den Altmuntanten-Zyklus schwach, aber den habe ich eben auch nicht in seiner Zeit gelesen.

Dass man die Zyklen eigentlich nur dann wirklich würdigen kann, wenn man sie in ihrer Zeit gelesen hat, ist schon oft geschrieben worden, und es ist wohl auch war. Ich finde es sowieso schwer, ganze Zyklen, die bis zu 40 Jahre auseinanderliegen, sinnvoll zu vergleichen. Aber aus heutiger Sicht würde ich sagen (1 ist der schlechteste):

1. Altmutanten
2. Chronfossilien
3. Stardust

Ich glaube, es ist kein Zufall, dass bei all diesen Zyklen Expose-Umbrüche sehr nahe waren (kurz davor, kurz danach, mittendrin).

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon mopf1000 » 16. September 2017, 08:22

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Hallo Zusammen,
der Thread ist zwar nicht mehr neu,aber ich dachte ich gebe meinen Senf auch nochmals dazu
Also ich lese gerade die Silberbände 64-67 Zyklus die Altmutanten

Grundgütiger das kostet schon Überwindung da dran zu bleiben.
Das hätte man kürzen können ohne die Handlung zu beeinträchtigen
LG Sven

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Pan Greystat » 16. September 2017, 21:45

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Ja bei den Altmutanten hatte ich auch echt Zweifel ob ich das Schaffe :D
Danach ging es aber wieder erst im Kosmischen Hanse Zyklus wurde es mir wieder zu Zäh und Sinnlos ^^
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Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Batman » 17. September 2017, 00:08

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Von denen die ich gelesen habe ganz klar Die Linguiden. Die lokale Superintelligenz hat den Verstand verloren, die Aktivatorträger sterben wie die Fliegen, also konzentriert sich die Handlung natürlich auf...die Ersatzbothaner?
'My hamster is getting antsy. If we be adventurers, let us adventure!'
'Ah, nighttime. Good for sneaking up on enemies.'
'Magic is impressive, but now Minsc shall lead. SWORDS FOR EVERYONE!'
'Butt-kicking for goodness!'
'Evil around every corner, careful not to step in any.'
'Make way, evil! I am armed to the teeth and packing a hamster!'
'When the going gets tough, someone hold my rodent!'

Re: Schwächster Zyklus

Beitragvon Pan Greystat » 17. September 2017, 16:31

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Die Linguiden sind ein Platzhalter Zyklus gewesen fand ich. Am Ende des Zyklus war es wie am Anfang man hätte was passiert ist auch in ein Buch schreiben können. Aber ich fand es nicht schlecht geschrieben wenn auch nicht viel raus gekommen ist. Besonders weil das Aufräumen unter den ZA trägern doch davor stattfand also im Monoszyklus ( Wie und Warum die ZA träger so verheitzt wurden find ich bis hezte eine echte Frechheit. Man hat sich das selbst Kastriert wie selten zu vor nur weil die Autoren mit den nicht klar gekommen sind.

Aber naja die Hauptfiguren schmelzen ja immer mehr zu sammen man Opfert langjährige Chars ohne auch nur einen Ersatz zu finden.
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