Was wiegt ein Raumschiff?

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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon DelorianRhodan » 8. August 2014, 17:34

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Was wog eigetlich das "Raumschiff Francis"? B-)
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Fartuloon der Ältere
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Del Hayer » 15. September 2017, 13:21

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Slartibartfast hat geschrieben:Das E-Modul einer mitteldichten X6Co3TaC4Yn30Mo4CrNiTi8-10-Legierung liegt typischerweise bei 17.500 bis 39.000 kN/mm². Es werden dabei Rockwellhärten von 650 HRC bis knapp 7.000 HRC erreicht. Der Längenausdehnungskoeffizient α liegt bei etwa 0,012 bis 0,00015. Es gibt allerdings noch widerstandsfähigere exotische Hochleistungslegierungen, überwiegend mit Kristallfeldaktivierung, die aber sehr teuer sind und für den Raumschiffbau kaum verwendet werden.


Chrom Nickel Titanium Legierungen kann ich noch herauslesen... aber da sind ein paar chemische Formeln die sind da total Nonsens.

Da wuerde ich gerne die Internetadresse wissen, wo ich das nachlesen kann
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Del Hayer » 15. September 2017, 13:27

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Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Hi,
das liest sich, als hättest Du die Hefte im direkten Zugriff?
Deine Rechnung ist nachvollziehbar.

Frage: wie ist das mit der Masse? Das Gewicht wird durch AG-Technologie neutralisiert.
Die Masse muss aber beschleunigt und gebremst werden. >>> Möglichst Leichtbau, auch bei Kampfschiffem mit Panzerung


Ich denke der Antigrav ist mit Null zu rechnen oder in den Muelleimer zu werfen ... den Entscheidend ist die Massetraegheit und die wird von einem Agrav nicht aufgehoben. Der Energiebedarf wird ueber die Masse mal Geschwindigkeit im Quadrat gerechnet. Und da hilft leider kein Agrav.

Panzer sind auch Leichtbautechnik ?
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Langschläfer » 15. September 2017, 16:15

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Del Hayer hat geschrieben:
Slartibartfast hat geschrieben:Das E-Modul einer mitteldichten X6Co3TaC4Yn30Mo4CrNiTi8-10-Legierung liegt typischerweise bei 17.500 bis 39.000 kN/mm². Es werden dabei Rockwellhärten von 650 HRC bis knapp 7.000 HRC erreicht. Der Längenausdehnungskoeffizient α liegt bei etwa 0,012 bis 0,00015. Es gibt allerdings noch widerstandsfähigere exotische Hochleistungslegierungen, überwiegend mit Kristallfeldaktivierung, die aber sehr teuer sind und für den Raumschiffbau kaum verwendet werden.


Chrom Nickel Titanium Legierungen kann ich noch herauslesen... aber da sind ein paar chemische Formeln die sind da total Nonsens.

Da wuerde ich gerne die Internetadresse wissen, wo ich das nachlesen kann

Nirgends - das war "Slarti" im Scherzmodus damals. :D
Ist leider nicht mehr hier.
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 15. September 2017, 16:40

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Schade, dachte schon er hätte eine Quelle ohne Kaffeesatz und Teeblätter.
So ein paar konkrete Daten (oder Vermutungen) wären nicht schlecht.
Man könnte die futuristischen "Objekte" mal vor realen Hintergründen abbilden.
Vielleicht sind wir gar nicht soweit davon entfernt "(T)Raumschiffe" zu bauen.
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Quelle: Unbekannter Autor

Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Batman » 16. September 2017, 00:50

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Öm-es gibt eine Reihe Massenangaben in der Perrypedia (kanonisch soweit ich das beurteilen kann), die-welche Überraschung-unglaublich inkonsistent sind. Und es vielleicht auch sein sollten. Ein Kriegsschiff mit Sekundär-alles Ersatzaggregaten wird vermutlich mehr Masse auf Maschinen verwenden als ein Frachter der hauptsächlich aus Lagerraum besteht.

Ich persönlich arbeite mit standard 0.5t/m^3. Die CVNs der US Marine sind bei 0.3-0.4 und die Dinger sind nicht nur nicht die Bohne gepanzert sondern bestehen hauptsächlich aus Hangar. UND müssen (anders als Sternenschiffe) schwimmen können.

Wenn ich mich recht entsinne war der PRTF Konsens 0.25 aber das scheint mir zu wenig. Wir reden hier von Schiffen mit angeblich schwerer Außenpanzerung, mehreren inneren Panzerschalen, Redundanz in so ziemlich ALLEM und superdichten Treibstoffen.
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Del Hayer » 16. September 2017, 14:07

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Fakt ist, ist die Verdraengung groesser als das Realgewicht und zu Wasser mit 1To/m3 bei 21° dann schwimmt das Teil
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Pan Greystat » 16. September 2017, 21:16

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Mal ne dumme Frage Gravitation ist ja Anziehungskraft sie Zieht also etwas zum Ausgangspunkt der Gravitation.
Wäre "Antigravitation" dann quasi eine Kraft die bewirkt das man sich von Masse abstößt ? So das ein Ausgleichen der Kräfte dafür Sorgt das 0 G Erreicht wird ?
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Moonbiker » 16. September 2017, 21:40

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Eher eine Abschirmung. :unsure:

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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Batman » 17. September 2017, 01:14

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Del Hayer hat geschrieben:Ob man sich das so einfach machen kann, ist fraglich...

Nö, ist es nicht, da ich es offensichtlich getan habe. :D
Fakt ist, ist die Verdraengung groesser als das Realgewicht und zu Wasser mit 1To/m3 bei 21° dann schwimmt das Teil

was darauf hinausläuft das...alles mit einer geringeren Dichte als Wasser schwimmt?
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Langschläfer » 17. September 2017, 14:12

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Pan Greystat hat geschrieben:Mal ne dumme Frage Gravitation ist ja Anziehungskraft sie Zieht also etwas zum Ausgangspunkt der Gravitation.
Wäre "Antigravitation" dann quasi eine Kraft die bewirkt das man sich von Masse abstößt ? So das ein Ausgleichen der Kräfte dafür Sorgt das 0 G Erreicht wird ?

Nein, Antigravitation ist eine Art "Abschirmung" des ganzen Objektes gegen Gravitation allgemein. (Die ja auch nicht "anzieht" - Objekte "rutschen" die Krümmung der Raumzeit herunter.)
Allerdings kann ein Antigrav mehr - zumindest begrenzt kann er durchaus auch selbst eine Kraft erzeugen.
Das ist dann das "Antigrav-Triebwerk", etwa in Gleitern, und für Raumschiffe in Endanflug und für die Feinkontrolle.

Was er nicht kann ist die Masse reduzieren - dafür braucht es den "Inerter" (Teil des Andruckabsorbers), und selbst der macht das nur scheinbar.
Der Effekt ist nur für einen außenstehenden Beobachter vorhanden, innen merkt man nichts (anders als beim Bergenholm der Lensmen).
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/And ... er#Inerter
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 17. September 2017, 15:14

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Langschläfer hat geschrieben:
Pan Greystat hat geschrieben:Mal ne dumme Frage Gravitation ist ja Anziehungskraft sie Zieht also etwas zum Ausgangspunkt der Gravitation.
Wäre "Antigravitation" dann quasi eine Kraft die bewirkt das man sich von Masse abstößt ? So das ein Ausgleichen der Kräfte dafür Sorgt das 0 G Erreicht wird ?

Nein, Antigravitation ist eine Art "Abschirmung" des ganzen Objektes gegen Gravitation allgemein. (Die ja auch nicht "anzieht" - Objekte "rutschen" die Krümmung der Raumzeit herunter.)
Allerdings kann ein Antigrav mehr - zumindest begrenzt kann er durchaus auch selbst eine Kraft erzeugen.
Das ist dann das "Antigrav-Triebwerk", etwa in Gleitern, und für Raumschiffe in Endanflug und für die Feinkontrolle.

Was er nicht kann ist die Masse reduzieren - dafür braucht es den "Inerter" (Teil des Andruckabsorbers), und selbst der macht das nur scheinbar.
Der Effekt ist nur für einen außenstehenden Beobachter vorhanden, innen merkt man nichts (anders als beim Bergenholm der Lensmen).
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/And ... er#Inerter

Sowohl für Antigravitation als auch für den Andruckabsorber/Inerter ist PR fürchterlich inkonsistent. Die meisten Autoren beschreiben es rein phänomenologisch oder vermeiden eine detailliertere Beschreibung gleich ganz.
(So ähnlich wie der Gag bei Star Trek: "Wie funktioniert eigentlich der Heisenberg-Kompensator?" - "Sehr gut..." ;))

"Antigravitation" kann sein:
- negative künstliche Gravitation (analog positiver und negativer Ladung)
- positive ("normale") künstliche Gravitation, nur mit Vektor 180° gedreht (das ist ein Unterschied zu oben!)
- die Abschirmung der äußeren Gravitation

Der "Andruckabsorber" kann sein:
- eine spezifische Anwendung der Antigravitation, die genauso stark ist wie die aktuelle Beschleunigung (minus 1g Bordgravitation)
- ein "Anti-Zusammenballungsfeld" (irgendwann man von KHS erwähnt - Schwamm drüber...)
- eine scheinbare Massenreduktion durch eine passende Semimanifestation erzeugt (Eigentlich eher zu Star Trek passend und bei PR mit sehr vielen Nebenwirkungen und Logikbrüchen verbunden, aber irgendwie nicht totzukriegen. :rolleyes: )

Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Langschläfer » 17. September 2017, 15:33

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muurtblaue Kreatur hat geschrieben:Sowohl für Antigravitation als auch für den Andruckabsorber/Inerter ist PR fürchterlich inkonsistent. Die meisten Autoren beschreiben es rein phänomenologisch oder vermeiden eine detailliertere Beschreibung gleich ganz.

Deswegen halte ich mich in diesen Dingen auch lieber an die PR-Kommentare bzw. PR-Computer.

(So ähnlich wie der Gag bei Star Trek: "Wie funktioniert eigentlich der Heisenberg-Kompensator?" - "Sehr gut..." ;))

Und mehr will die Mehrheit der Fans vermutlich auch gar nicht wissen. :D
Auch bei PR.

(Für mich sind diese Dinge mittlerweise auch kaum mehr als "Bühnenbild", und selten wirklich Teil der Handlung.)
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Pan Greystat » 17. September 2017, 15:37

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Geht mir ähnlich. Ich will auch eigentlich garnicht wissen wie es genau Arbeitet weil wenn sie es wüssten würden sie es bauen.
Allerdings ist mir ein großer Eckiger Klotz mit " Triebwerk" dann doch etwas zu wenig ^^
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 17. September 2017, 19:32

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Langschläfer hat geschrieben:
muurtblaue Kreatur hat geschrieben:Sowohl für Antigravitation als auch für den Andruckabsorber/Inerter ist PR fürchterlich inkonsistent. Die meisten Autoren beschreiben es rein phänomenologisch oder vermeiden eine detailliertere Beschreibung gleich ganz.

Deswegen halte ich mich in diesen Dingen auch lieber an die PR-Kommentare bzw. PR-Computer.

Wobei manche der Erklärungen von dort auch dort mehr einreißen als sie aufbauen.
Soweit ich mich erinnere, kam die (IMHO eigentlich PR-untaugliche) Umdefinition des Andruckabsorbers zum massereduzierenden(1) "Inerter" aus einem PR-Kommentar. (Oder "nur" aus dem Text einer Risszeichnung?)
Das ist 1:1 Star Trek-"Physik" und passt nun überhaupt nicht ins Perryversum.
Ich bin wirklich glücklich, dass das nie Eingang in die Romane gefunden hat.

(So ähnlich wie der Gag bei Star Trek: "Wie funktioniert eigentlich der Heisenberg-Kompensator?" - "Sehr gut..." ;))

Und mehr will die Mehrheit der Fans vermutlich auch gar nicht wissen. :D
Auch bei PR.

(Für mich sind diese Dinge mittlerweise auch kaum mehr als "Bühnenbild", und selten wirklich Teil der Handlung.)

Ja, stimmt. Nur sollte auch ein Bühnenbild in sich stimmig sein, sonst beschädigt es auch die Story.

Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Batman » 18. September 2017, 03:02

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Ich hab' nie ganz verstanden was die Massenreduktion in den Andruckabsorbern verloren hat. 50000g sind 50000g egal welche Masse mein Schiff hat, ich brauch' blos weniger Schub um es so stark zu beschleunigen (und bei Impuls/PPB Triebwerken kommt der größte Teil des Schubs eh aus dem Hyperraum also wen kümmert's?)
Die Leute die diesen Beschleunigungen ausgesetzt werden sind nicht weniger tot blos weil der Aufwand um diese Beschleunigungen zu erreichen reduziert wurde
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Del Hayer » 18. September 2017, 06:55

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Batman hat geschrieben:Ich hab' nie ganz verstanden was die Massenreduktion in den Andruckabsorbern verloren hat. 50000g sind 50000g egal welche Masse mein Schiff hat, ich brauch' blos weniger Schub um es so stark zu beschleunigen (und bei Impuls/PPB Triebwerken kommt der größte Teil des Schubs eh aus dem Hyperraum also wen kümmert's?)
Die Leute die diesen Beschleunigungen ausgesetzt werden sind nicht weniger tot blos weil der Aufwand um diese Beschleunigungen zu erreichen reduziert wurde


Hmmm...

Ein Raumschiff das im Weltraum sich befindet, hat ja fast keine Schwerkraft...
Also braucht es erstmal etwas das eine Schwerkraft aufbaut... entweder man nuetzt die Fliehkraft aus oder man hat einen Gravitations Generator.
Da kommt nun der Antigrav zu tragen. Dieser hebt die Gravitation so wie gewuenscht auf, oder kehrt sie um..
Damals als PR geschrieben wurde und man den Antigrav einbrachte, kannte man wohl das Higg'sche Quant nicht. Aber dieses waere in der Lage durch Reduzierung der Quanten oder Anhauefung eine kuenstliche Schwerkraft einzustellen.
Selbst auf der Erde ich die Gravitation nicht nimmer gleich, sie variiert durchaus in kleinen Massen.
(Siehe Studie : "Zeitliche Variationen des Gravotationsfeldes der Erde" , der Technischen Universitaet Muenchen von T. Peters von 2001)

Ob man die Quanten als Feld bezeichnen kann ist dahingestellt...

Ein Andruckneutralisator duerfte eigentlich eine Kombination aus Gravitations und Antigrav sein, denn um varionen durch Beschleunigung bzw Fliehkraeften zu kompensieren muss es in der Lage sein einen eingestellten Bereich selbststaendig auszuregeln
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Holger Logemann » 18. September 2017, 08:36

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Batman hat geschrieben:Ich hab' nie ganz verstanden was die Massenreduktion in den Andruckabsorbern verloren hat. 50000g sind 50000g egal welche Masse mein Schiff hat, ich brauch' blos weniger Schub um es so stark zu beschleunigen (und bei Impuls/PPB Triebwerken kommt der größte Teil des Schubs eh aus dem Hyperraum also wen kümmert's?)
Die Leute die diesen Beschleunigungen ausgesetzt werden sind nicht weniger tot blos weil der Aufwand um diese Beschleunigungen zu erreichen reduziert wurde

Trägheitsdämpfung und Massendämpfung sind untrennbar miteinander verbunden, beides verursacht durch die Trennschicht die sich zwischen Semimanifestiertem Objekt und Umgebung aufbaut. (Trägheitsdämpfung von aussen nach innen, Massendämpfung von innen nach aussen)

Bei einem Dämpfungsfaktor von 1000 wird Mensch und Material bei 500 km/s2 nur mit 51G belastet, und das Schiff von 2.000.000 Tonnen wiegt (scheinbar) nur noch 2000 Tonnen.
Bei einem Faktor von 10.000 nur noch 5G und 200 Tonnen.
Bei 50.000 nur noch 1G und 40 Tonnen.

Voraussetzung ist dabei (meiner Meinung nach) dass der Antrieb von aussen einwirken muss, sprich der Impulsstrahl der Impulsies sich außerhalb der Semimanifestation befinden muss.

Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 18. September 2017, 20:11

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Holger Logemann hat geschrieben:
Batman hat geschrieben:Ich hab' nie ganz verstanden was die Massenreduktion in den Andruckabsorbern verloren hat. 50000g sind 50000g egal welche Masse mein Schiff hat, ich brauch' blos weniger Schub um es so stark zu beschleunigen (und bei Impuls/PPB Triebwerken kommt der größte Teil des Schubs eh aus dem Hyperraum also wen kümmert's?)
Die Leute die diesen Beschleunigungen ausgesetzt werden sind nicht weniger tot blos weil der Aufwand um diese Beschleunigungen zu erreichen reduziert wurde

Trägheitsdämpfung und Massendämpfung sind untrennbar miteinander verbunden, beides verursacht durch die Trennschicht die sich zwischen Semimanifestiertem Objekt und Umgebung aufbaut. (Trägheitsdämpfung von aussen nach innen, Massendämpfung von innen nach aussen)

Und beides braucht man im PR-Universum eigentlich nicht, sondern es passt besser ins Star Trek-Universum. Dort wird ziemlich konsequent mit dieser Wirkung von Warpfeldern gearbeitet. U.a. bleibt dort ein Schiff auch wieder stehen bzw. wird sehr langsam, wenn man sie abschaltet und damit die Massenträgheit wieder herstellt.

PR dagegen arbeitet seit jeher stattdessen mit dem Hyperraum als Energiequelle und extrem hohen Leistungen. D.h. die Impulstriebwerke haben dort einen hinreichend hohen Schub, um die hohen Beschleunigungen zu erreichen.
Aber dann kam irgendwann aufgrund mir völlig unverständlicher Umstände die Idee auf, PR zusätzlich auch noch eine "Inerter" aufzuoktryieren, der wie Warpfelder im Normalraum wirken soll. Die daraus folgenden Nebenwirkungen, die Star Trek weitgehend beachtet, wurden ignoriert. Logisch, die auch noch "einzubauen" wäre schwierig und würde für jeden gelöste Problem 5 neue Widersprüche aufwerfen.
Und seitdem Frage ich mich, was das sollte??? "Doppelt genäht" hält NICHT immer besser.

Aber zum Glück hat das im Roman IIRC keinen Einzug gefunden oder nur ganz am Rande in einzelnen Kommentaren oder Risszeichnungen.


Bei einem Dämpfungsfaktor von 1000 wird Mensch und Material bei 500 km/s2 nur mit 51G belastet, und das Schiff von 2.000.000 Tonnen wiegt (scheinbar) nur noch 2000 Tonnen.
Bei einem Faktor von 10.000 nur noch 5G und 200 Tonnen.
Bei 50.000 nur noch 1G und 40 Tonnen.

Aber auch die 50g oder 5g Andruck müssen via künstlicher Schwerkraft neutralisiert werden. Man hat also nichts gewonnen außer einen unbedeutenden Zahlenfaktor und einer Komplexitätsstufe, die die innere Logik der Serie angreift.
Ich frage daher erneut, wozu diese Verrenkung, wenn man sie weder braucht, noch will oder sie weiter als für diesen einen Zweck beachtet?
Warum will man ein ganzes Logikgebäude, das bei PR ohnehin eher wackelig, ist einreißen?
Voraussetzung ist dabei (meiner Meinung nach) dass der Antrieb von aussen einwirken muss, sprich der Impulsstrahl der Impulsies sich außerhalb der Semimanifestation befinden muss.

Warum zur Hölle DAS auch noch???
Willst du wirklich Materie durch eine universelle Entrückung (das ist diese Semimanifestation doch) stecken und per "Zauber-Zauber" definieren, dass die hält und sich der Ringwulst nicht bei Vollschub von der SM wie mit der Rasierklinge abgetrennt ohne das restliche Schiff auf den Weg macht...?
Damit wird aus einem einfachen unlogisch ein fundamentaler Logikbruch zum Quadrat!

Noch ein wenig mehr und wir landen bei "Harry Potter" und der Beliebigkeit eines wild geschwungenen Zauberstabs und eines pseudo-lateinischen Zauberspruchs. Und das hat PR nun wirklich nicht verdient.
Tipp: Das Genre heißt "Science Fiction". Was könnte man mit dem ersten Begriff verbinden...?

Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Holger Logemann » 18. September 2017, 21:58

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muurtblaue Kreatur hat geschrieben:Aber auch die 50g oder 5g Andruck müssen via künstlicher Schwerkraft neutralisiert werden. Man hat also nichts gewonnen außer einen unbedeutenden Zahlenfaktor und einer Komplexitätsstufe, die die innere Logik der Serie angreift.
Ich frage daher erneut, wozu diese Verrenkung, wenn man sie weder braucht, noch will oder sie weiter als für diesen einen Zweck beachtet?
Warum will man ein ganzes Logikgebäude, das bei PR ohnehin eher wackelig, ist einreißen?

Das die Restkräfte via künstlicher Schwerkraft abgefangen werden müssen sehe ich auch so, die Dinger heißen bei mir Sekundärkompensatoren.
Da Gravogeneratoren aber (Aktion=Reaktion) nur verschiedene Bezugsmassen gegeneinander auspielen können, brauchen die Generatoren einen Anker. Es ist es kein unbedeutendes Zahlenspiel ob ich ein paar G oder ein paar Zehntausend G in die Statik des Schiffes ableiten muss.
Voraussetzung ist dabei (meiner Meinung nach) dass der Antrieb von aussen einwirken muss, sprich der Impulsstrahl der Impulsies sich außerhalb der Semimanifestation befinden muss.

Warum zur Hölle DAS auch noch???
Willst du wirklich Materie durch eine universelle Entrückung (das ist diese Semimanifestation doch) stecken und per "Zauber-Zauber" definieren, dass die hält und sich der Ringwulst nicht bei Vollschub von der SM wie mit der Rasierklinge abgetrennt ohne das restliche Schiff auf den Weg macht...?

Natürlich nicht, Ringwulst und Triebwerk liegen innerhalb der Entrückung. Außerhalb liegt nur die vom Antrieb erzeugte Rückstoßmasse.

Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Batman » 19. September 2017, 02:54

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Das sollte genausowenig funktionieren wie Trek's AMRE. Schön, ich habe jetzt wieder jede Menge Reaktionsmasse...mit der KE/dem Impuls der in die in der Entrückung liegenden Reaktionsmasse eingeführt wurde... die sich jetzt auf sehr viel mehr Masse verteilen. Die Beschleunigung bleibt bei dem was IN der Semimanifestation passiert ist. Außer wir wollen NOCH eine Stufe Hypermagie einbauen wenn die Triebwerksemissionen die Semimanifestation verlassen.

Sind Impuls/PPB-Triebwerke mit den beschriebenen Beschleunigungswerten realistisch? Nein. NICHTS im Perryversum ist realistisch, nicht mal Humanbiologie (hallo X-Men...ich meine Mutantenkorps. Und Umweltangepasste. Und Siganesesen. Und...) Aber sie sind nachvollziehbar. 'Angelagerte Hyperbarie' mag jenseits moderner Physik sein, aber das Resultat verletzt sie nicht. Okay, die Masse kommt aus dem nichts, aber sie ist DA, und wird mit Fastlichtgeschwindigkeit hinten rausgehauen.

Der Massenreduktionsblödsinn tut es. Das Schiff kriegt eine Menge kinetische Energie die der Antrieb nie erzeugt hat.
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Del Hayer » 19. September 2017, 06:17

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Wäre "Antigravitation" dann quasi eine Kraft die bewirkt das man sich von Masse abstößt ? So das ein Ausgleichen der Kräfte dafür Sorgt das 0 G Erreicht wird ?

Nein, Antigravitation ist eine Art "Abschirmung" des ganzen Objektes gegen Gravitation allgemein. (Die ja auch nicht "anzieht" - Objekte "rutschen" die Krümmung der Raumzeit herunter.)
Allerdings kann ein Antigrav mehr - zumindest begrenzt kann er durchaus auch selbst eine Kraft erzeugen.
Das ist dann das "Antigrav-Triebwerk", etwa in Gleitern, und für Raumschiffe in Endanflug und für die Feinkontrolle.

Was er nicht kann ist die Masse reduzieren - dafür braucht es den "Inerter" (Teil des Andruckabsorbers), und selbst der macht das nur scheinbar.
Der Effekt ist nur für einen außenstehenden Beobachter vorhanden, innen merkt man nichts (anders als beim Bergenholm der Lensmen).
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/And ... er#Inerter

Ich halte diese Inerter fuer ein Hirngespinst, auch deren Beschreibung.
Wobei ich eher zu Pan Theorie tendiere, da diese mit der Quantentheorie und den Higg'schen Teilch in Einklang zu bringen ist. Mit dem Vorteil, (Meine Theorie) dass das Higg'sche Quant nur auf den Koerper wirkt. Somit sieht es nicht nach einem Feld aus, da Felder typischerweise mehr Volumen umschliessen als notwendig.
Wer vorwärts kommen will, muss auch rückwärts gehen können

Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Del Hayer » 19. September 2017, 06:25

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Del Hayer
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Batman hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:Ob man sich das so einfach machen kann, ist fraglich...

Nö, ist es nicht, da ich es offensichtlich getan habe. :D
Fakt ist, ist die Verdraengung groesser als das Realgewicht und zu Wasser mit 1To/m3 bei 21° dann schwimmt das Teil

was darauf hinausläuft das...alles mit einer geringeren Dichte als Wasser schwimmt?


In Physik wohl nicht aufgepasst... Wir reden von Verdraengung. Denn nach deiner Aussage wuerden Stahlschiffe nicht schwimmen koennen.

Ich sagte aus, wenn meine Verdraengung groesser als das Gewicht / Dichte ist, dann schwimmt das Teil.
Als einfaches Beispiel 1Kg Stahl verdraengt nur 1kg Wasser, dann saeuft das Teil ab... Baue ich 1Kg so auf, dass ich aber in realation 2kg Wasser verdraenge, dann wird es schwimmen.
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Re: Was wiegt ein Raumschiff?

Beitragvon Holger Logemann » 19. September 2017, 11:27

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Holger Logemann
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muurtblaue Kreatur hat geschrieben:Soweit ich mich erinnere, kam die (IMHO eigentlich PR-untaugliche) Umdefinition des Andruckabsorbers zum massereduzierenden(1) "Inerter" aus einem PR-Kommentar. (Oder "nur" aus dem Text einer Risszeichnung?).

Batman hat geschrieben:Der Massenreduktionsblödsinn tut es. Das Schiff kriegt eine Menge kinetische Energie die der Antrieb nie erzeugt hat.

Del Hayer hat geschrieben:Ich halte diese Inerter fuer ein Hirngespinst, auch deren Beschreibung.

Der Inerter müsste in den Atlan Blaubänden und im Traversan-Zyklus beschrieben sein. Er ist auch Bestandteil diverser Exposés.

Für mich ist er Serienfakt, mir geht es lediglich darum wie er im Detail funktioniert - dazu hat RC nur allgemeine Aussagen gemacht. Ich hatte immer vor die Details mit ihm zu klären, hab das aber immer auf "morgen" verschoben bis naja ... ... ...

Es fällt mir schwer gegen "untauglich", "Blödsinn" und "Hirngespinst" zu argumentieren, deshalb verschwende ich da auch keine weitere Zeit mit :D
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