Unsterbliche und Sterbliche

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Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Alexandra » 17. Juli 2015, 00:06

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Alexandra
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Die Serie mit dem Zellaktivator, relative Unterblichkeit -

- was verbindet ihr mit der Idee von Unsterblichkeit, wie würdet ihr euch fühlen, wenn ich so Leute treffen würdet oder so einer wärt?
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Kapaun » 17. Juli 2015, 12:21

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Kapaun
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Ich halte Unsterblichkeit für eine absolut monströse Idee. Man stelle sich nur vor, wir würden heute nicht von Angela Merkel, sondern von Karl dem Großen regiert.

Davon abgesehen bin ich der felsenfesten Überzeugung, dass für einen Menschen irgendwann der Moment kommt, an dem er nicht mehr will und bereit ist zu gehen - für die einen früher, für die anderen später. Manche sterben natürlich auch, bevor dieser Punkt erreicht ist. Unsterblichkeit wäre die schlimmste Folter, die man einem Menschen antun könnte.

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Pan Greystat » 17. Juli 2015, 13:29

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Pan Greystat
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Dem wiederspreche ich.

Mal davon abgesehen das ich weder von Merkel noch von Karl regiert werden will :D
Wenn der gute die letzten Jahrunderte mit Gemacht hätte. Dann währe er Zwangweise eine andere Person geworden oder eben nicht mehr an der Macht. Wie die Welt sich verändert hätte wenn es einen Unsterblichen gegeben hätte sei jetzt mal dahin gestellt.

Wo ich dir aber zu Stimme das für jeden irgendwann mal die Zeit zu gehen ist. Daher ist Unsterblichkeit nichts für jeden. Aber nimmt man die RP Version der Unsterblichkeit ist das ja eigentlich ein Nicht mehr Altern. Damit glaub ich würden viele gern leben wollen :D

Schlieslich ist dein Leben immer noch Endlich. Unfall, Krankheit oder der gleichen machen dir den Gar aus wie jeden anderen. Betrachtet daneben wie viele Leute zumindest früher in Wichtigen Positionen ihr Natürliches Ende nicht erreicht haben.

Eine wirklich schlechte Mischung währe da wohl Unsterblichkeit und sehr großes Selbstbewusstsein. Das Bedrüfniss die Spitze zu erreichen. Würd wohl schneller als einem lieb ist dazu führen das man sein Leben in einem Stahlschrank fristet aus der Angst heraus es verlieren zu können.

In der Schule im Philo Unterricht hatten wir diese Frage auch einmal aufgeworden ^^ der Beliebteste Grund warum die meisten nicht Unsterblich werden wollen war folgender " Dann sehe ich ja alle meine Liebsten Sterben". Vielleicht bin ich einfach zu doof das zu verstehen aber. Währe die einzigen Möglichkeiten das zu Umgehen nicht als erster Sterben oder keine Liebsten haben ?
Sicher es gäb weit aus mehr liebste die in deiner Lebensspanne vor dir gehen. Aber auch in einem Normalen Leben wird es immer welche geben die vor dir gehen.

Würde man mir einen Zellaktivator oder ähnliches anbieten ich würde das angebot an nehmen. Allerdings nicht wie Rhodan an der Spitze der Menschheit. Menschen haben die Angewohnheit Sündenböcke zu finden vorallen wenn sie anders sind als sie selbst. Also wohl nur ne kurze Unsterblichkeit :D

Das Leben hätte eine ganz andere Perspektive. Vorallen da ich mich wohl auf dauer eh nur an die letzten Paar Jahrzehnte und wirklich wichtige Dinge aus den davor erinnern würden. Atlan ist da nicht zu beneiden. Das dem sein Gehirn noch nicht explodiert ist mit seinem Fotografischen Gedächniss. Sich an wirklich alles zu erinnern. Niemals den Segen des Vergessens. Das geht richtung Folter. Allerdings deswegen weil die Erde seit es Menschen gibt so viel Arten der Gräul hervor gebracht hat und noch hervor bringen wird.

Aber auf einen Punkt Unsterblichkeit Scheiß Ja wo muss ich mich eintragen.

PS: Einem Unsterblichen begegnen wie würde ich mich da verhalten hmmm schwer zu sagen. Kommt drauf an wie Lange er schon Lebt. Einige Detais über Dinge wie " Was haben die Ägypter sich wirklich gedacht als sie die Pyramieden gebaut haben " " War die Bibiotek von Alexandria wirklich soo toll ? Oder is da einfach eine Scheune Abgebrannt." " War Jesus Gottes Sohn oder ist das Christentum nur gut in PR Fragen gewesen" "Wie hast du so lange ohne Klo mit Fliesend Wasser überlebt"
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Slartibartfast » 17. Juli 2015, 15:08

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Slartibartfast
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Wäre gerne dabei bzw. hätte so ein Unsterblichen-Ei. :D

Alle 20 Jahre abtauchen und die Identität wechseln. Auch wenn das mit all den biometrischen Ausweisdingern und weltweit vernetzten Personendatenlisten immer schwieriger werden dürfte. Und vielleicht mit der Liebe.

Adaline macht es ähnlich
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Haywood Floyd » 17. Juli 2015, 16:08

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Haywood Floyd
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Unsterblichkeit ist nur was für wenige Auserwählte - ich zum Beispiel... :devil: :unschuldig:
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Nisel » 17. Juli 2015, 16:24

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Nisel
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Hmmmm.... schwere Frage....


Kann man als Unsterblicher nach einigen Jahrhunderten überhaupt noch mit Sterblichen normal umgehen? Will man das? Jede neue Freundschaft endet unweigerlich spätestens am Grab, will man das überhaupt noch oder umgibt man sich dann nicht doch lieber mit ähnlichen Leuten, die man nicht so leicht hergeben muss wieder?

Generell, ist es auf Dauer für einen Menschen verkraftbar, immer neue Generationen heranwachsen und sterben zu sehen? Natürlich hat der Gedanke einen sehr großen Reiz... sollte ich Wünsche anmelden dürfen dabei, hätte ich dann aber gerne einen ZA wie Perry oder Atlan, nämlich genau auf mich abgestimmt und sonst auf niemanden. Sonst hätte man das Ding eh nicht lange.

Ob unsere Bürokratie mit Unsterblichen umgehen könnte, wage ich zu bezweifeln... 50 Jahre Arbeiten und 20.000 Jahre Rente kassieren hätte schon was...
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Slartibartfast » 17. Juli 2015, 17:19

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In Bicentennial Man hieß es vom Hohen Gericht, die Menschen würden unsterbliche Androiden mit menschlichem Bewusstsein und Menschenrechten nicht ertragen, stattdessen hassen. Ob das auch für echte Menschen gelten würde? Als Gott verehren oder als Teufel jagen? :gruebel:

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Pan Greystat » 17. Juli 2015, 21:57

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Nisel hat geschrieben:Hmmmm.... schwere Frage....


Kann man als Unsterblicher nach einigen Jahrhunderten überhaupt noch mit Sterblichen normal umgehen? Will man das? Jede neue Freundschaft endet unweigerlich spätestens am Grab, will man das überhaupt noch oder umgibt man sich dann nicht doch lieber mit ähnlichen Leuten, die man nicht so leicht hergeben muss wieder?

Generell, ist es auf Dauer für einen Menschen verkraftbar, immer neue Generationen heranwachsen und sterben zu sehen? Natürlich hat der Gedanke einen sehr großen Reiz... sollte ich Wünsche anmelden dürfen dabei, hätte ich dann aber gerne einen ZA wie Perry oder Atlan, nämlich genau auf mich abgestimmt und sonst auf niemanden. Sonst hätte man das Ding eh nicht lange.


Wie viele Freunde hast du wirklich von Klein auf bis du/sie sterben ? Früher als PR raus kam konnte man ja noch von ^^ Ehe sprechen die ein Leben lang hält heute .... naja sind Lebenslänglich Maximal 20 Jahre hat man das Gefühl ^^ 10 wenn man ein besseres angebot bekommt.

Für den Unsterblichen selbst glaub ich ist das Gewöhnungssache. Schlieslich Sterben die ja nicht im Sekundentackt. Für die anderen an deiner Seite ist es sicher schwere zu Ertragen.

Sie Altern und du siehst immernoch so aus wie bei ihrer Geburt. Das dürfte vielen Menschen arg zu Schaffen machen. Wo wir wieder beim Neid sind :D Menschen werden für ein Paar Schuhe um gebracht oder weil sie mit der Frau zu sammen sind die sie selbst haben wollen. Was wird da erst die Unsterblichkeit für Neid erzeugen.
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon R.B. » 19. Juli 2015, 14:46

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R.B.
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Ich weiß nicht. Wie lange dauert es denn, bis der Kopf ganz einfach voll ist? Bis keine Information mehr ins Langzeitgedächtnis aufgenommen werden kann? Neu Erlebtes kommt ins Kurzzeitgedächtnis und verschwindet doch ziemlich schnell. Oder entscheidet meine Unsterblichkeitskiste, was wichtig ist und was nicht? Irgendwann platzt einem doch dann der Schädel und der Wahnsinn steht vor der Tür.

Wenn ich das mal ausklammere, sehe ich die Gefahr, dass man des Lebens einfach überdrüssig werden kann, weil man alles irgendwann und irgendwie schon mal erlebt hat. Die Folge ist gähnende Langeweile - Ende: s.o.

Wäre ein normales Verhältnis zu meiner Umwelt noch möglich? In dem Moment, in dem meine Umgebung weiß. dass ich unsterblich bin, geht sie nicht mehr normal mit mir um. Genauso hätte ich Probleme, mit einem Menschen, der schon zu Abrahams Zeiten durch die Welt gelaufen ist, normal zu reden.

Natürlich hat ein ZAC seinen Reiz. Das Ei bitte nicht, das würde man nicht lange besitzen und wäre ein Garant für Mord und Totschlag. Aber wie PR & Co inzwischen 3000 Jahre lang? Oder gar Atlan - auch wenn der die meiste Zeit davon verschlafen hat? Nehmen wir mal die 3000 Jahre: Da gab es Rom noch nicht. Und seit dieser Zeit lebe ich an einem Stück? Komme ich mit technischen Entwicklungen oder Veränderungen im menschlichen Verhalten klar? Insofern halte ich die Schilderung der ZAC - Träger aus unserer Serie für realitätsfremd (aber anders geht's nun mal nicht). Ab und zu kommt es mal durch: Jemand steht vor Atlan und denkt sich - Jetzt rede ich mit Jemandem, der schon auf der Erde war, als wir noch auf den Bäumen hockten - das ist aber zu selten.

Ich glaube, man kann hier philosophieren, wie man will, letztlich kommt niemand zu einem eindeutigen Ergebnis.

Slartibartfast hat geschrieben:In Bicentennial Man hieß es vom Hohen Gericht, die Menschen würden unsterbliche Androiden mit menschlichem Bewusstsein und Menschenrechten nicht ertragen, stattdessen hassen. Ob das auch für echte Menschen gelten würde?


Zweifellos.
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John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Pan Greystat » 19. Juli 2015, 15:16

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Pan Greystat
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Wenn man die Zellaktivatoren betrachtet. Die Sorgen ja dafür das sich alle Zellen wieder erneuern und der Gencode nicht verwässter. Der Grund warum wir altern eben ^^

Daher würde das Gehirn ja neue Neuroale verbindungen eingehen. Da wir relativ wenig Hirn benutzen ist also viel Platz und da man Neuroen gelöst und überschrieben werden Können dank dem Zellaktivator sogar auf Dauer. Würd ich sagen du vergisst einfach ^^

Was hat sich denn in Rhodans Lebzeit wirklich verändert ?

Mal von der Sprache abgesehen. Hat mit Raumschiffen angefange und gibt immer noch Raumschiffe ^^ Ebenso Atlans. Der hat halt ein Paar Jahrtausende Abenteuerurlaub hinter sich bei den barbaren. Aber so richtig große Veränderung gab es seit Anfang der Serie nicht. Wenn man das Aussterben der Knöpfe und Schalter einmal ausklammert.

In der Zeit die meine Oma legt ( die ist 90.) gab es glaub ich mehr Quantensprünge in der Gebraustechnik.
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Alexandra » 25. Juli 2015, 03:20

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Alexandra
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In unser aller Lieblingsserie stehen die Unsterblichen immer wieder auch für Humanität, Menschlichkeit, Weitblick usw.

Das spukt mir halt so ein bisschen im Kopf rum. Es gibt ja immer wieder Szenen, in denen die Unsterblichen in der Cafeteria sitzen usw. - wie fühlt man sich dabei, neben so jemandem zu sitzen? Oder kann man es gar nicht kapieren?
Irgendwie legt man sich die Realität doch immer wieder so zurecht, als könne man nie sterben, die anderen schon, aber man selber nicht.
Das eigene Sein als Nullstelle - unvorstellbar. Und dann kommt so einer daher.

@Pan Greystat: gutes Panorama der Problematik!
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Deimos 2007 » 25. Juli 2015, 09:28

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Im Laufe der Zeit hätte man unendlich viele Erfahrungen; hätte alles schon zigmal erlebt; wie würde sich das auf den Umgang mit "Normalsterblichen" auswirken?
Notabene: Als "Unsterblicher" bräuchte ich nur zu warten, bis mich mein auf 500 Jahre angelegtes Geld zum Milliardär macht...

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Richard » 25. Juli 2015, 13:00

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Richard
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Mmh, kommt drauf an wie man das Geld anlegt.
Also dieses altbemuehte Beispiel v.w. Zinseszinsen ist zwar nett aber ... welche Waehrung war jetzt 500 Jahre durchgaengig gueltig und hatte nicht unter Hyperinflation zu leiden?

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Kapaun » 25. Juli 2015, 19:17

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Das Problem erledigt sich ganz einfach durch Sachwerte. Und zwar Aktien.

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Pan Greystat » 26. Juli 2015, 04:06

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Deimos 2007 hat geschrieben:Im Laufe der Zeit hätte man unendlich viele Erfahrungen; hätte alles schon zigmal erlebt; wie würde sich das auf den Umgang mit "Normalsterblichen" auswirken?

Ich verstehe diese Begründung nicht ^^

Ich bin auch schon sooo viel sooo oft gemacht. ^^ Wie oft ich mein klo und die Treppe benutzt habe oder zur Arbeit schule den selben weg gegangen bin. Ich mache ja schlieslich nicht NUR das.
Ich muss glaub ich auch nicht alles erleben. Ein Bein zu verlieren kann ich mir glaub ich verkneifen und mit einem Braunbären zu Ringen ebenso.

Wie kann ein Rhodan schon alles erlebt haben ? Der kleine Mensch ist nichtmal das älteste Lebewesen der Welt. Es gibt Bäume die Länger Leben.
Wenn er einmal 200 Milliarden Jahre alt ist kann man sagen er hat irgenwie schon sehr viel Gesehen aber 3 Tausend ?
Gut wird schwer jede Woche ne neue Sexstellung zu finden aber Routine kommt auch in 100 Jahren genug zustande ohne einen um zu Bringen.
Rhodan hat in seinen 3000 Jahren mehr Fragen auf geworfen und nicht verstanden als Rätzel gelöst.
Auch wenn mich persönlich die dauernden Invasionen ankotzen würden.
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Klasom » 26. Juli 2015, 04:14

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Dazu: Simone de Beauvoir "Alle Menschen sind sterblich"
LG
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Deimos 2007 » 26. Juli 2015, 07:56

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@Pan: Wenn ein Unsterblicher( wie PR z.B.) zig- Entwicklungen mitbekommen hat, dann wird er sicherlich wissen, welche Möglichkeiten es bei Problemen gibt; er hat's schließlich oft genug erlebt; hat viele Lösungswege "beschreiten"können.Da kann ich mir schon vorstellen,dass er manchmal "genervt"reagiert, wenn zum "X-ten Mal" dasselbe erörtert wird.

Gruselig: Ein Vorgesetzter, der seit 100 Jahren auf seinem Posten sitzt.

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Kardec » 26. Juli 2015, 12:11

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Hab mal einen Artikel über eine Studie gelesen die gut hierher passt.
Vereinfacht gesagt: Was innovatives Denken betrifft ist mit 33 Schluss. Statistisch betrachtet wurden ein Großteil von Erfindungen, wichtige Literaturwerke, bedeutende Kunstwerke von Männern geschaffen die jünger als 33 waren.

Auch im Berufsleben hat ja jeder von uns - auch am eigenen Leib - beobachtet, dass Ältere auf Erfahrungen aufbauen. Das ist m. E. durchaus nicht immer von Vorteil.

Ausser die Kontinuität einer gewissen SF-Serie :D zu garantieren, sind Zellaktivatoren gesellschaftlich völlig unnütz - vermutlich sogar kontraproduktiv.

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Richard » 26. Juli 2015, 13:19

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Richard
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Kapaun hat geschrieben:Das Problem erledigt sich ganz einfach durch Sachwerte. Und zwar Aktien.


Auch Aktien koennen sich entwerten - ein Boersencrash kann schon mal passieren. Hatten wir alles schon.

Am sichersten waere wohl eine breitgestreute Anlage des vorhandenen Kapitals. Aber dazu braucht man schon mal eine entsprechende Ausgangsbasis. Ich glaube nicht, dass ein armer Schlucker, der jetzt - warum auch immer - eine Lebenserwartung von 500 Jahre hat - sich problemlos durch Geldanlage zu einem Millionaer entwickeln kann, fuer mich ist das eine viel zu blauaeugige Sicht der Dinge. Ausschliessen kann man das wohl aus meiner Sicht nicht aber es erscheint mir eher unwahrscheinlich, schon gar nicht mit der Herangehensweise "Jetzt lege ich mal 10.000 Euro an und dann bin ich in 400 Jahren Millionaer".

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Alexandra » 26. Juli 2015, 13:54

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Alexandra
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Oder wie offen man für Neues ist.
"Unsere" Unsterblichen hängen stets irgendwo in ihrer Kindheit fest, Rhodan mit der Narbe und Schwester Deborah und so weiter.
Diese erste Prägephase, in der man offen ist wie später nie - kann man das wirklich wiederholen?

Ich persönlich finde ja, dass spätere Begegnungen, bei denen Ich mehr Ich war, mir wesentlich stärker entsprachen, tiefere Bindungen schufen, aber die Eierschalen hängen sicher überall irgendwo drin in den Grundmustern aller Begegnungen.
Diese ursprünglichen Konstellationen, die sich dann zu privaten Archetypen verdichtet haben, denen man nachkommt oder die man dringend bekämpfen muss, bis einen der Tod dabei unterbricht.
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Kapaun » 26. Juli 2015, 16:12

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Kapaun
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Richard hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:Das Problem erledigt sich ganz einfach durch Sachwerte. Und zwar Aktien.


Auch Aktien koennen sich entwerten - ein Boersencrash kann schon mal passieren. Hatten wir alles schon.


Und? Aktien schlagen selbst in den letzten 20 Jahren mit drei richtig großen Krisen jedes festverzinsliche Wertpapier.

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Pan Greystat » 27. Juli 2015, 07:36

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Kapaun hat geschrieben:Und? Aktien schlagen selbst in den letzten 20 Jahren mit drei richtig großen Krisen jedes festverzinsliche Wertpapier.


Willst du uns jetzt wirklich von der Sinnhaftigkeit von Aktien berichten ? ^^ vor 500 Jahren gab es noch keien und wer sagt dir das es in 500 Jahren noch welche gibt oder die Firma. Will man wirklich sein Leben lang mit Aktien handel ^^ wenn man gut darin wär könnte man auch in einem Leben Millionär werden.

Da würd ich doch ganz ehrlich in Wein inverstieren ^^ irgenwo ein Keller Kaufen den Versiegeln und die Flaschen reifen lassen Klingt jetzt doof aber ich hab noch nie von 500 Jahre alten Wein gehört weiß aber das es Massiv teure und alte Flaschen gibt.

Aber zum Thema zurück. In der Serie find ich teilweise auch sehr hmm seltsam das alle Langlebigen fast ausschlieslich von ihrer Pre Unsterblichkeits Phase geprägt werden. Nervigstes Beispiel für mich war immer Mondra mit ihrem Zirkusfetisch der mir mehr als einmal Kopf schmerzen Dank meines Schreibtisches gemacht hat.

Aber ich glaube das ist allgemein eher die Sache der Autoren. Die ja immer wieder in die SiFi Welt Aktuelle bzw sogar vergangene Aspekte einfleisen lassen will. Ich mein erinnert sich bei euch noch einer an die Top Ten hits zu Cäsars Jugend ?

Auch das Rhodan in seinem Leben schon alles einmal gesehn hat find ich immer noch nach langen nachdenken Absurt. Als er Jahrunderte lang Politisch Aktiv gewesen ist hat er sicher regelmässig eine " Hatten wir das nicht schon mal " gefühl gehabt weil immer wieder die selben Fragen auf geworfen wurde. Allerdings gab es vielleicht immer andere antworten.

Eine PKW Maut in der Steinzeit ist sicher genau so fehl am Platz wie das "Pferde dürfen nicht hier angebunden werden " Schild auf einem Raumhafen. Es gibt immer andere Blickwinkel IMMER ähnlichkeiten und Situartions bedingtes Richtig und Falsch. Würd vielleicht etwas anders aussehen wenn die Menschheit in ihrer Gesamtheit nicht mehr altern würden. Dann wohl Entweder der beginn von was ganz tollen ^^ oder ( bei der momentanen lage warscheinlicher) der Anfang vom laaaaangen Ende in dem die Menschheit sogar zu Degenerieren zu Faul ist.
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Nisel » 4. September 2015, 15:35

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Nisel
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Ist zwar ne Weile her daß wir das Thema diskutiert haben, aber weil ichs grad auch gesehen habe...

Lorien und Ivanova (Babylon 5), interessant wirds so ab ~2.10 Min.
https://www.youtube.com/watch?v=JSfcfPiLXO0
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Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Teumessia » 8. September 2015, 10:51

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Generell würde ich sagen, dass sich die meisten Geschichten mit Unsterblichen zu sehr darauf konzentrieren, wie viel schlechtes man erlebt. Ja, viele Bekannte sterben irgendwann. Aber warum kann man sich nicht an die guten Zeiten mit Ihnen erfreuen? Es sit wie Pan Greystat sagt eine Frage der Perspektive. Und ich denke eine Frage der Zielsetzung. Als Unsterblicher braucht man einfach eine Aufgabe, die einen für lange Zeit in Anspruch nimmt.
Erforschung des Universums wäre eine. Bibliothekar der Menschheit eine andere (jemand der festhält was passiert ist ohne Verfälschung).

Deimos 2007 hat geschrieben:Im Laufe der Zeit hätte man unendlich viele Erfahrungen; hätte alles schon zigmal erlebt; wie würde sich das auf den Umgang mit "Normalsterblichen" auswirken?

Man frage einen Geschichtsforscher. So viel ist schon so häufig passiert. Manchmal frage ich mich, ob sich der Geschichtsunterricht nicht auf das Römische Reich beschränken sollte. Das enthielt eigentlich alles an Ereignissen. Ja, die Personen und Details ändern sich, aber die groben Ereignisse kommen immer und immer wieder.

R.B. hat geschrieben:Ich weiß nicht. Wie lange dauert es denn, bis der Kopf ganz einfach voll ist? Bis keine Information mehr ins Langzeitgedächtnis aufgenommen werden kann? Neu Erlebtes kommt ins Kurzzeitgedächtnis und verschwindet doch ziemlich schnell. Oder entscheidet meine Unsterblichkeitskiste, was wichtig ist und was nicht? Irgendwann platzt einem doch dann der Schädel und der Wahnsinn steht vor der Tür.

Menschen haben nur eine beschränkte 'Speicherkapazität'. Wenn man nicht regelmäßig darauf zugreift, vergisst der Mensch eseinfach.
Anders sieht es bei Atlan oder Data aus, die nichts vergessen können.

Nisel hat geschrieben:Ob unsere Bürokratie mit Unsterblichen umgehen könnte, wage ich zu bezweifeln... 50 Jahre Arbeiten und 20.000 Jahre Rente kassieren hätte schon was...

Ich hatte mal einen Fehler in einer Lohnsteuerkarte, wo als Geburtsjahr 1071 stand. Und da hatte ich mir übelegt, wie das bei der Musterung wäre.
"Wissen sie, ich habe genug. Die Kreuzzüge ware schon schlimm genug, kleine Kriege, große Kriege, 30jähriger Krieg bis zum ersten und zweiten Weltkrieg. Ich habe die Schnauze voll." :lol:

Richard hat geschrieben:Mmh, kommt drauf an wie man das Geld anlegt.
Also dieses altbemuehte Beispiel v.w. Zinseszinsen ist zwar nett aber ... welche Waehrung war jetzt 500 Jahre durchgaengig gueltig und hatte nicht unter Hyperinflation zu leiden?

Wozu? Im Zweifesfall kauft man sich die richtige Insel, die alles produziert, was man zum Leben braucht. Eine Satelitenverbindung um etwas Geld zu verdienen um auf dem aktuellen texhnischen Standart zu halten und ich brauche kein Vermögen.

Bei Perry Rhodan ist es noch einfacher. Ein kleiner Mond, einige Roboter und man bekommt das selbe.

Re: Unsterbliche und Sterbliche

Beitragvon Pan Greystat » 8. September 2015, 14:42

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Stimme Teu eigentlich vorbehaltlos zu.

Es gibt da so ein schönen Spruch.
"wie isst man einen Elefanten"
"Einen Biss nach dem anderen "

So ist es doch auch bei den Unsterblichen. Sie Leben genau so einen Tag nach dem anderen wie wir alle.
Vor Tausend Jahren warst du in der Unterschicht mit 40 Jahren faktisch eine Laufende Leiche. Heute fangen manche Menschen in dem alter erst mit dem Familiegründen und Kinder bekommen an.

Wenn man die Logik das Unsterblichkeit eine Last ist weiter Denkt würde es ja bedeuten das ein Leben um so Lebenswerter ist je Kürzer es wehrt.
Jeden Tag den man mehr Lebt besteht die Chance das ein Geliebter Mensch stirbt oder etwas anderes Schreckliches passiert.

Auch das mit dem Geld ist so eine Sache. Würde eine von euch 10-20 Jahre sein Gehalt sparen und faktisch Obdachlos leben damit er Anlegen kann um nach eben der Jahrzehnten vom Gewinn zu leben ? Ich glaub weniger geeignet das Vorgehen.

Hab die Unterhaltung am Wochenende im Freundeskreis gehört und da hat jemand einen tollen Vergleich geführt.
Unsterblichkeit ist wie ein lotto gewinn. Einige machen aus dem Gewinn ein Vielfaches von dem was es war.
Andere sind nach kurzer Zeit so Pleite und verschuldet wie noch nie in ihrem Leben.

So auch mit der Unsterblichkeit. Einige würde daraus ein Imperium formen die anderen nach 2 Monaten vom Lastwagen über fahren weil sie sich für unverwundbar halten.
Alle Beiträge spiegel lediglich die Persönliche Meinung des Verzapfers wieder und sollen weder als Meinung der Allgemeinheit gelten noch tun sie es für gewöhnlich.
Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.

Dieser Gesprächspartner ist bis auf weiteres nicht mehr zu erreichen
Allen die ich mag wünsch ich ein schönes Jahr und viel Freude an den kommenden Heften.
Die anderen machen eh was sie wollen :P
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