Was passiert beim Linearflug?

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Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Yman » 1. Mai 2016, 08:57

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Yman
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Ich fass mal zusammen, was ich so zu wissen glaube, und dazu meine Fragen.

1. Man braucht schon mal spezielle Triebwerke: Aus welchen Teilen bestehen die? Kalupkonverter und Projektoren? Noch etwas?

2. Mit welchen Geräten navigiert und kommuniziert man während des Linearflugs?

3. Um das Schiff herum wird ein Feld erzeugt, das vergrößert werden kann, um angedockte Schiffe mitzunehmen, diese müssen aber fest verankert werden. Tritt ein Schiff in den Linearraum ein, bleiben lose um das Schiff fliegende Objekte wie Asteroiden, ausgeschleuste Beiboote und Raumfahrer im Normalraum zurück. Ist das so?

4. Wie funktioniert die Verankerung mit Traktorstrahlen? Warum wird der Traktorstrahl beim Linearflug nicht unterbrochen?

5. Der Energieaufwand ist nicht besonders hoch, Schiffe müssen nicht alle Hundert Lichtjahre irgendetwas auftanken. Einmal quer durch die Milchstraße und zurück geht. Aber was genau wird beim Linearflug verbraucht? Nur Energie? Kann man diese Energie nicht auch direkt aus dem Linearraum gewinnen?

6. Man kann Schiffe im Linearraum aufspüren und zerstören, sich aber auch dagegen schützen. Funktionieren Schutzschirme im Linearraum? Muss man die selbst ausschalten, bevor man in den Linearraum eintritt oder schalten die sich automatisch ab oder verlieren an Wirksamkeit?

7. Wenn ich's richtig verstanden habe, ist der Linearraum eine Zwischenschicht zwischen Normalraum und Hyperraum. Das Schiff verlässt den Normalraum, taucht aber auch nicht vollständig in den Hyperraum ein. Kollisionen mit Objekten im Normalraum dürfte es nicht geben, ein Schiff müsste im Linearflug z.B. einen Planeten durchfliegen können. Ist so etwas in der Serie mal geschildert worden?

8. Ist der Linearraum ein eigenständiger Raum für alle Schiffe gleich, die da reinfliegen, oder erzeugt jedes Schiff nur sein eigenes Feld, quasi seinen eigenen Raum? Gibt es Lebewesen, Planeten, Raumstationen im Linearraum, die dort ständig existieren und angeflogen werden können?

9. Können Teleporter im Linearraum springen? Innerhalb eines Schiffes im Linearflug? Auf ein benachbartes Schiff? Aus dem Linearraum heraus, usw?

10. Welche Objekte im Normalraum kann man während des Linearflugs vom Linearraum aus orten und anmessen? Ganz normale, oder nur solche mit Hyperstrahlung?

11. Kann man vom Linearraum direkt in den Hyperraum wechseln oder muss man zuerst in den Normalraum zurück, um z.B. von dort aus zu transitieren?

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Batman » 2. Mai 2016, 01:05

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Batman
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Yman hat geschrieben:Ich fass mal zusammen, was ich so zu wissen glaube, und dazu meine Fragen.
1. Man braucht schon mal spezielle Triebwerke: Aus welchen Teilen bestehen die? Kalupkonverter und Projektoren? Noch etwas?

Naja außer das Kalups zum aktuellen Handlungszeitraum mittelprächtig antiquiert sind wäre es das. Naja und natürlich Energieerzeuger die die Dinger mit Strom füttern.
2. Mit welchen Geräten navigiert und kommuniziert man während des Linearflugs?

Ortung: Linear-zu-Realraum: Linearperzeptoren. Kommunikation zwischen Linearraum und Einsteinuniversum ist meines Wissens nicht möglich, was Kommunikation zwischen Schiffen im Linearraum angeht bin ich ehrlich gesagt unsicher aber ich meine Tele/Hyperkom funktionieren solange die Entfernung nicht zu groß ist.
3. Um das Schiff herum wird ein Feld erzeugt, das vergrößert werden kann, um angedockte Schiffe mitzunehmen, diese müssen aber fest verankert werden. Tritt ein Schiff in den Linearraum ein, bleiben lose um das Schiff fliegende Objekte wie Asteroiden, ausgeschleuste Beiboote und Raumfahrer im Normalraum zurück. Ist das so?

Ich wüßte nicht warum. Alles was im Feld ist kommt mit in den Linearraum. Was passiert wenn lose rumtreibende Objekte das Feld verlassen ist eine andere Frage.
4. Wie funktioniert die Verankerung mit Traktorstrahlen? Warum wird der Traktorstrahl beim Linearflug nicht unterbrochen?

Warum sollte er?
5. Der Energieaufwand ist nicht besonders hoch, Schiffe müssen nicht alle Hundert Lichtjahre irgendetwas auftanken. Einmal quer durch die Milchstraße und zurück geht. Aber was genau wird beim Linearflug verbraucht? Nur Energie? Kann man diese Energie nicht auch direkt aus dem Linearraum gewinnen?

Nicht besonders hoch? Der scheiss Prototypkonverter auf der FANTASY war mit 220000MW unterfüttert. Und nein, meines Wissens nicht.
6. Man kann Schiffe im Linearraum aufspüren und zerstören, sich aber auch dagegen schützen. Funktionieren Schutzschirme im Linearraum? Muss man die selbst ausschalten, bevor man in den Linearraum eintritt oder schalten die sich automatisch ab oder verlieren an Wirksamkeit?

Kein Mensch macht sich Sorgen um aktive Schilde wenn Schiffe auf Linear gehen also würde ich soweit sagen das ist kein Problem. Ob die Dinger im Linearraum funktionieren-keine Meinung.
7. Wenn ich's richtig verstanden habe, ist der Linearraum eine Zwischenschicht zwischen Normalraum und Hyperraum. Das Schiff verlässt den Normalraum, taucht aber auch nicht vollständig in den Hyperraum ein. Kollisionen mit Objekten im Normalraum dürfte es nicht geben, ein Schiff müsste im Linearflug z.B. einen Planeten durchfliegen können. Ist so etwas in der Serie mal geschildert worden?

Unglücklicherweise ja, in demselben Roman in dem sie das Ding eingeführt haben (#100).
Abgesehen davon benutzt PR 'so'n bischen im Hyperraum aber nicht wirklich' mittlerweile für so ziemlich alles und semimanifestierte Schiffe fallen trotzdem Realraumphänomenen zum Opfer.
8. Ist der Linearraum ein eigenständiger Raum für alle Schiffe gleich, die da reinfliegen, oder erzeugt jedes Schiff nur sein eigenes Feld, quasi seinen eigenen Raum? Gibt es Lebewesen, Planeten, Raumstationen im Linearraum, die dort ständig existieren und angeflogen werden können?

Es MUSS mindestens einen gemeinsamen Linearraum geben, andernfalls könnten Schiffe im Linearraum sich nicht gegenseitig verfolgen (oder mit Linearraumtorpedos zerdengelt werden).
9. Können Teleporter im Linearraum springen? Innerhalb eines Schiffes im Linearflug? Auf ein benachbartes Schiff? Aus dem Linearraum heraus, usw?

Aus dem Linearflug raus ist 'glaub ich nicht', aber innerhalb des Schiffes warum nicht? (Ist vermutlich innerhalb der Serie mehrfach passiert). Der Rest ihrer 5D-Technologie funktioniert (ja, ich weiß, Frequenzen, but vor der HI schien das kein Problem zu sein).
10. Welche Objekte im Normalraum kann man während des Linearflugs vom Linearraum aus orten und anmessen? Ganz normale, oder nur solche mit Hyperstrahlung?

Definier 'ganz normal.' :D Im Perryversum sind so ziemlich alle Sterne Hyperstrahler und in der realen Welt würde ich die als durchaus normal bezeichnen (wir haben Milliarden davon allein in der Milchstraße).
11. Kann man vom Linearraum direkt in den Hyperraum wechseln oder muss man zuerst in den Normalraum zurück, um z.B. von dort aus zu transitieren?

Ist meines Wissens nie erörtert worden.
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Langschläfer
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5:
Zumindest die größeren Triebwerke sind echte Energiefresser - der Librotron (HAWK-V-Linearantrieb) schluckt 270 Millionen GW (2,7e17 W).
Kleinere Triebwerke (etwa für Space Jets) brauchen wesentlich weniger - der (längst veraltete) HAWK-I in der Ausführung für 100 m Kreuzer brauchte "nur" 1,5e10 W (3,5e11 W in der Spitze, beim Aufbau des Feldes). Dafür war der aber auch sehr lahm (500.000fache LG - der H-V läuft bis zu 4,5 Millionen) und hielt nur etwa 2500 LJ (wenn man vorsichtig damit umging...).
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Goedda » 2. Mai 2016, 13:22

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Goedda
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zu 2: Die Halbraumspürer und die Linearraumtorpedos sind in der Lage Informationen von im Linearraum befindlichen Schiffe aufzufangen und dabei sind sie selber ebenfalls im Linearraum. Solange irgendwelche (vernünftige) Information übertragen und aufgefangen werden kann im Linearraum, solange kann theoretisch auch kommuniziert werden. MMn also möglich.

zu 5: Energie ist so eine Sache in PR. Nicht nur, dass die thermodynamischen Axiome (Gesetze) ständig verletzt werden, mit den Grössenordnungen wurde besonders in der Serien-Vergangenheit doch sehr "grosszügig" umgegangen. Und dann später wieder, als der Hypertrop eingeführt wurde und Energie quasi grenzenlos zur Verfügung stand. Mit der Hyperimpedanz und auch Dank dem Wirken von Rainer Castor hat dies ein wenig gebessert. Ich würde also den Energieverbrauch eines Linearraumkonverters neueren Datums, falls irgendwo angegeben, nehmen und die alten Angaben vergessen.

zu 6: MMn gelten innerhalb der Linearraumblase die Gesetze des Standarduniversums, d.h. das Erstellen eines Schirms müsste möglich sein. Allerdings ist mir noch nie aufgefallen bzw. kann ich mich nicht daran erinnern, dass ich sowas je gelesen hätte. Nicht mal, als die Galaktischen Schiffe oder die JULES VERNE von Linearraumtorpedos angegriffen wurde.
Später wurde allerdings noch ausgesagt, dass die Linearraumtorpedos irgendwie den Weg durch Paratronschilde gefunden hätten (beim Angriff auf Maharani). Und die Linearraumtorpedos tragen eine immense Ladung mit sich. Meiner Einschätzung nach würden Schilde bei diesem Angriff nicht so viel nützen.

zu 7: Ja und Nein. Wenn die Objekte im Normalraum bis in den Hyperraum "ragen", dann können sie den Flug schon beeinflussen. Sterne sind z.B. oft als Hyperstrahler genannt oder Schwarze Löcher, alles Objekte, die vielleicht nicht so einfach durchflogen werden können. Aber vermutlich wirst du Beispiele für beides finden, wenn du nur lange genug in der Serienvergangenheit stöberst...

zu 8: "Gibt es Lebewesen, Planeten, Raumstationen im Linearraum, die dort ständig existieren und angeflogen werden können?"
Einige Objekte, die im Hyperraum selber ständig existieren, sind bekannt wie z.B. die Paratron-Arsenale der Zweitkonditionierten. Es sind ebenfalls ein paar wenige Lebewesen, die im Hyperraum selber ständig existieren, bekannt wie z.B. hier beschrieben.

Beim Linearraum fällt mir persönlich nur gerade die Heimatwelt der Cypron ein, die permanent im Linearraum durch Tare-Scharm fliegend existierte.

zu 9: Vielleicht. Es ist mMn Kanon, dass PSI/Hyperraum übergeordnet ist. Demzufolge müsste rein technisch gesehen ein Teleporter im Linearraum springen können. Ich bezweifle allerdings, dass der Teleporter sein Ziel "anvisieren" kann und somit das nicht unerhebliche Risiko besteht, dass er irgendwo im Linearraum/Hyperraum verloren geht.

zu 10: Es wurde, denke ich, bereits mit der FANTASY etabliert, dass ein "Fenster" in den Normalraum existiert und somit ohne Probleme navigiert werden kann. Ich würde also meinen, dass alle Objekte angemessen werden können.

zu 11: Hmm, die Konzil-Laren konnten aus dem Hyperraum raus Schiffe im Linearraum verfolgen. Und die Eltanen waren in der Lage aus dem Hyperraum ein Schiff der Jankaron, welches sich im Linearraum befand, zu fischen bzw. in den Hyperraum zu ziehen.
Ich würde also sagen, dass es mit der entsprechend hochwertigen Technik geht ;)
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5: die Watt-Angabe zum Librotron ist aus der aktuellen Handlungsgegenwart.

6: bei Maharani nutzten die Torpedos iirc eine "Lücke" im Schirm - den Durchlass für den Zapfstrahl.

7: die FANTASY hat damals einen ordentlichen Brocken Materie aus einem Stern gerissen und das nur mit Mühe überlebt. Bei Planeten... keine Ahnung, ob das mal vorkam...

8: auch die Welten der Onryonen sollen iirc im On-Raum (=Linearraum) existieren. Und auch moderne Lineartriebwerke der Terraner erlauben einen stationären Aufenthalt im Linerraum, wenn auch nicht all zu lange.
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Pan Greystat
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Yman hat geschrieben:Ich fass mal zusammen, was ich so zu wissen glaube, und dazu meine Fragen.

2. Mit welchen Geräten navigiert und kommuniziert man während des Linearflugs?


Bisher habe ich noch nie von einer Kommunikation im Linearraum gehört. Heißt nicht das es nicht geht. Ein Hyperkom arbeitet eine Ebene höher und ist auf das Standartuniversum ausgelegt. Das Schiff im Linearraum- und im Hyperraumflug befindet sich ja aber faktisch garnicht in diesem Raum sondern in seiner kleinen eigen Universumsblase. Zur Navigation. Bisher wurde vorallen früher immer gesagt das die "Zielsonne" angepeilt wird. Wenn man also davon ausgeht das Sonnen zu einem bestimmten Teil Hyperstrahler sind kann man sie im Linearraum daher ebenfalls "sehe" Wenn man aber davon ausgeht das Gravitation in einer Wechselwirkung mit dem Hyperraum steht dann kann man wohl mit dem richtigen Gerät alle Gravitationsquellen anpeilen. Wobei Sonnen sich da natürlich ob ihrer im Vergleich gewaltigen Masse anbieten und man einfach auf erfahrungswerte zurrück greift um etwas anderes an zu fliegen.

Yman hat geschrieben:


3. Um das Schiff herum wird ein Feld erzeugt, das vergrößert werden kann, um angedockte Schiffe mitzunehmen, diese müssen aber fest verankert werden. Tritt ein Schiff in den Linearraum ein, bleiben lose um das Schiff fliegende Objekte wie Asteroiden, ausgeschleuste Beiboote und Raumfahrer im Normalraum zurück. Ist das so?
[/quote]

Diese Frage hatten wir letztens schonmal versucht zu klären und sind meines wissens zu dem Schluss gekommen das es keiner weiß. Allerdings handelt es sich beim Übertritt meist um Geschwindigkeiten von 1/2 Licht. Was von Natürlichen Objekten selten bis nie erreicht wird.
Andere Schiffe müssten quasi Hülle an Hülle fliegen mit der selben Geschwindigkeit auf dem Exakt selben Kursvektor innerhalb der Feldschicht und müssen exakt im selben moment genau gleich beschleunigen und jeder Pups aus der Luftschleuse könnte dafür sorgen das die Schiffe zusammen krachen und zwar übelst.
Was wie wir wissen alles durchaus möglich ist aber man kann auch ein Zelt auf den Boden stellen in der Hoffnung das nichts passiert was es weg weht oder es einfach fest machen. Ich glaube auch wenn 2. Schiffe bei hohen Tempo sich " verbinden" um etwas aus zu tauschen das Kraftfelder beide Körper zu einander stabilisieren.

Yman hat geschrieben:4. Wie funktioniert die Verankerung mit Traktorstrahlen? Warum wird der Traktorstrahl beim Linearflug nicht unterbrochen?

Da das Schiff sein eigenes Universum mit nimmt bleibt alles innerhalb des Transportfeld so wie es beim Eintritt auch gearbeitet hat


Yman hat geschrieben:5. Der Energieaufwand ist nicht besonders hoch, Schiffe müssen nicht alle Hundert Lichtjahre irgendetwas auftanken. Einmal quer durch die Milchstraße und zurück geht. Aber was genau wird beim Linearflug verbraucht? Nur Energie? Kann man diese Energie nicht auch direkt aus dem Linearraum gewinnen?

Können und Können. Es gibt ja Permanentzapfer die auch im Hyperraum arbeiten. Würde sicher auch beim Linearraum klappen. Allerdings ist es schon momentan fast nicht Möglich es zu tun wenn das Schiff nicht von einem Schutzfeld umgeben wird das vollkommen sein muss. Ein Energieschild ala Paratron kann kleine Löcher haben will man ja nur das ganz bestimmte Dinge nicht rein kommen aber beim Flug will man ja ein Fremdes überall befindenes Kontiuum drausen halten.

Yman hat geschrieben:6. Man kann Schiffe im Linearraum aufspüren und zerstören, sich aber auch dagegen schützen. Funktionieren Schutzschirme im Linearraum? Muss man die selbst ausschalten, bevor man in den Linearraum eintritt oder schalten die sich automatisch ab oder verlieren an Wirksamkeit?

Auch ne Frage die schon mal angesprochen wurde vor Kurzen. Wo wir auch soweit ich weis nix gefunden haben was das eindeutig belegt.
1. Warum sollte man im Linearraum den Schild anschmeisen. Es is nicht wie bei Star Trek wo die Schiffe mit Warp fliegen und sich faktisch noch im standart Universum befinden nur eben ^^ Schummeln
2. Ein HÜ-Schirm hätte wohl eh keine Wirkung. Die Energie wird ja in den Linearraum abgeleitet und naja da is die Energie ja schon
Wenn man aber einen Paratronschirm einschaltet muss man das "IM" Feld des Konverters aufbauen. Da bis dato ja Linearraumschilde unnötig gewesen sind. Sollte das nicht gehen wär die Erklärung das das Kugelfeld und der Schirm sich gegenseitig behindern und destabilisieren sicher nicht zu weit her geholt.

Yman hat geschrieben:7. Wenn ich's richtig verstanden habe, ist der Linearraum eine Zwischenschicht zwischen Normalraum und Hyperraum. Das Schiff verlässt den Normalraum, taucht aber auch nicht vollständig in den Hyperraum ein. Kollisionen mit Objekten im Normalraum dürfte es nicht geben, ein Schiff müsste im Linearflug z.B. einen Planeten durchfliegen können. Ist so etwas in der Serie mal geschildert worden?


Das ist eine Frage die schwer zu beantworten ist zumindest für mich. Das Schiff verlässt ja das Standartuniversum. Verschwindet vollständig aus diesem. War vorher aber garnicht im Linearraum vorhanden. Warum sollte also ein Planet innerhalb des Linearraums vorhanden sein wenn es das Schiff selbst nie gewesen ist ? Dazu kommen dann noch Relationsprobleme. Die Erde ist kleiner als ein Staubkorn im Sonnensystem. Sogar die Sonne ist nicht viel größer gemessen an dem Raum der von ihr beeinflust wird. Es is sooooo viel Raum im Universum das man es sich eigentlich garnicht vorstellen kann und ich meine so viel Leerer Raum. Das die Fantasy damals das Blaue System "Getroffen" hat ist eigentlich mehr als unwahrscheinlich wenn sich die beiden Energien also Schirm und Schild nicht irgenwie angezogen haben.
Kurz um wenn das Einsteinuniversum die Erdoberfläche ist. Dann ist der Linearraum der Himmel. ^^ und Flugzeuge stoßen selten mit Autos zusammen


Yman hat geschrieben:9. Können Teleporter im Linearraum springen? Innerhalb eines Schiffes im Linearflug? Auf ein benachbartes Schiff? Aus dem Linearraum heraus, usw?

Können Teleporter Springen ? Innerhalb des Feldes haben sie es schon getan ( wieso auch immer das geht) Da der Linearraum nicht das selbe ist wie das Standartuniversum gibt es sowas wie "benachbarte" Schiffe eigentlich garnicht. Selbst wenn eine Flotte gemeinsam in den Linearraum eintritt bedeutet das nicht unbedingt das sie im Linearraum dicht beieinander sind. Da Entfernungen dort eine ganz andere bedeutung haben sonst könnte man dort nicht schneller fliegen. ( Wobei ich der Meinung bin das ein Transitionsantrieb logischer ist als ein Linearantrieb und das eine nur besser in die Dramaturgie eines Buches passt)
Aus dem Linearraum heraus wohl eher nicht. Weil sie wie das Schiff ja nicht teil des Linearraumes sind. Wär aber interessant zu wissen was passiert wenn ein Teleporter 100km aus einem Raumschiff heraus teleportiert desse Linearkonverter nur 50 km reicht. Ich schätze mal das er es nicht überlebt ^^

Yman hat geschrieben:10. Welche Objekte im Normalraum kann man während des Linearflugs vom Linearraum aus orten und anmessen? Ganz normale, oder nur solche mit Hyperstrahlung?

Bisher habe ich nur von Sonnen oder ähnlich großen( Größeren) Objekten gehört.
Die Ortungen werden immer erst nach dem Wiedereintritt gemacht. Zumindest hab ich nichts in erinnerung wo sie noch im Flug überrascht gewesen sind wenn dort etwas ungewöhnliches ist was man beim Start noch nicht wusste.
Yman hat geschrieben:11. Kann man vom Linearraum direkt in den Hyperraum wechseln oder muss man zuerst in den Normalraum zurück, um z.B. von dort aus zu transitieren?


Können ja Terraner nein. Vorallen aber wohl weil die Terraner keinen Antrieb bisher hatten der mit dem selben Gerät sowohl den Linear als auch den Hyperraumflug ermöglichte.
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Yman » 8. Mai 2016, 09:04

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Vielen Dank für die sehr hilfreichen ausführlichen Antworten. In der Perrypedia habe ich das nicht so ausführlich gefunden. Vieles ist mir immer noch nicht klar, z.B. ob zwei Schiffe im Linearraum nebeneinander herfliegen, Nachrichten übermitteln oder sogar mit aktivierten Schutzschirmen aufeinander schießen können, welche Möglichkeiten Teleporter haben usw.

Die Antworten sind auch etwas widersprüchlich, z.B. ob ein ausgeschleuster Raumfahrer körperlichen Kontakt zum Schiff braucht, um mitgenommen zu werden. Ich finde es auch erstaunlich, dass solche Probleme in den Romanen nicht häufiger auftreten. Gerade in der Anfangszeit der Serie hätte ich mit einer Fülle von Romanen gerechnet, in denen das neue Triebwerk derartige Probleme macht und die Besatzungen in Schwierigkeiten bringt.

Beim Energieverbrauch ist es aber so, dass wir eine völlig andere Serie hätten, wenn Raumschiffe alle 10 Lichtjahre irgendwo auftanken müssten. Auch die Impulstriebwerke sind für das, was sie leisten, gigantische Schiffsmassen immer wieder auf halbe Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, extrem verbrauchsarm. Ich finde das etwas verwunderlich, da Kurt Mahr als Physiker von Anfang an mitgeschrieben hat.
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Yman hat geschrieben:Vielen Dank für die sehr hilfreichen ausführlichen Antworten. In der Perrypedia habe ich das nicht so ausführlich gefunden. Vieles ist mir immer noch nicht klar, z.B. ob zwei Schiffe im Linearraum nebeneinander herfliegen, Nachrichten übermitteln oder sogar mit aktivierten Schutzschirmen aufeinander schießen können, welche Möglichkeiten Teleporter haben usw.

In Formation fliegen können sie, und aufeinander schießen können sie, wenn sie extrem nah aneinander sind. Eine entsprechende Szene gab es mal im MdI-Zyklus - danach aber nie wieder.
(Könnte daher auch ein Autorenfehler sein, glaube ich aber nicht so wirklich.)
Auch die Impulstriebwerke sind für das, was sie leisten, gigantische Schiffsmassen immer wieder auf halbe Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, extrem verbrauchsarm. Ich finde das etwas verwunderlich, da Kurt Mahr als Physiker von Anfang an mitgeschrieben hat.

Beim Impulsantrieb verwendete man von Anfang an einen Trick - der Schubstrahl wird unter Zusatz von Stützmasse (Wismut) durch ein Feld hyperenergetisch aufgeladen, so dass er eine viel viel höhere (scheinbare) Masse hat. Dadurch erzielt man die immensen Schubleistungen - bei niedrigstem Verbrauch.
Außerdem wird durch den Antigrav/INerter/Andruckabsober (mittlerweile iirc alles ein Gerät) die Schiffsmasse reduziert (gegenüber dem Restuniversum), so dass man auch deshalb weniger Schub benötigt bzw. bei gleicher Leistung höher beschleunigt.

http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Impulstriebwerk

Ohne diesen Trick müsste man nach jeder Beschleunigung und Bremsung auf einen größeren Prozentsatz von c wieder an die Tankstelle. Praktisch in jedem System, das man anfliegt. Das war auch Mahr und Scheer klar.
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Moonbiker » 8. Mai 2016, 10:30

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Moonbiker
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Langschläfer hat geschrieben:In Formation fliegen können sie, und aufeinander schießen können sie, wenn sie extrem nah aneinander sind. Eine entsprechende Szene gab es mal im MdI-Zyklus - danach aber nie wieder.

Das Schiff war danach auch etwas kaputt................durch die eigenen Schüsse, wenn ich mich richtig erinnere.

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In der Serie gibt es ja aber keine Halbraumwaffen ( Die Torpedos mal ausgenommen) das "neben einander " her fliegen ist allein schon eine Sache die sehr schwer sein dürfte oder meint ihr nicht ? Wenn man jede Sekunde 1 Lichtjahr vergleichs entfernung überwindet.
Da ist es im Hyperraum vielleicht noch besser zu verstehen. Man hat beim Hyperraum aufenthalt theoretisch die Möglichkeit von überall im Universum zu einem anderen Ort im Universum zu springen in Nullzeit.
Das es Material und Menschenschädlich ist und daher keine gute Idee lassen wir mal außen vor.
Allerdings gelang es allein den Sonnentransmittern wirklich Gigantische Entfernungen stabil zu überbrücken. Milchstraße-Andromeda oder Milchstraße/Andromeda- Mahlstrom der Sterne. Ohne das Leute sterben und Objekte zerbröseln.
Trotzdem benutzte man den Metagrav als Weiterentwickelten Linearantrieb wo man einfach schneller Fliegen konnte aber nicht in Nullzeit. Weil es der schonendere Weg zum Ziel ist. Trotzdem ist es lam wie ne Schnecke im vergleich zum Transmitter.
Der Linearraum is da genau so. Nah bei einander dürfte es dort eigentlich garnicht geben. Zumindest wie im 4 D Raum. Selbst wenn sie zum selben Augenblick und ich meine da Nanosekunden gleich. In den Linearraum eintreten. Einer is immer weiter vorn wenn man den davon ausgeht das es sowas dort gibt.
Halbraumspürer sind ja auch nicht so besonders genau. Aber brauchen sie ja auch garnicht. Ob die nun 1 Lichttag oder Monat von der Realität weicht ist bei der Geschwindigkeit egal. Für Waffensysteme allerdings schon ein wenig schlecht. Vorallen da Lichtschnelle Waffen gleich ausfallen. Dazu müssen die beiden Feldblasen der Antriebe ja zusammen kleben das man von der einen " Seifenblase" in die andere Schiesen kann.
Transformkanonen könnte man vielleicht sogar so Modifizieren. Würden dann allerdings auch aus dem Normalraum ein Linearraumflug treffen können ( wenn das Zeitfenster auch nur Bruchteile von Sekunden ist.
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Haywood Floyd » 17. Juni 2016, 15:30

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Vorstellen kann ich mir sowas wie einen Linearraum physikalisch trotzdem net...

Nehmen wir mal ein niederdimensionaleres Beispiel: ein 2-D-Raum (also eine Fläche) als "Raum'"und unseren gewohnten 3-D-Raum als "Hyperraum".

Aber ein flaches, 2-dimensionale Schiff kann sich doch nur entweder auf der Fläche (2-D"Raum") oder - wie ein Blatt in Wind - durch den Raum (3-D-"Hyperraum") bewegen - aber wo zum Teufel soll da ein Linearraum zwischen der 2. und der 3. Dimension sein? :(
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Haywood Floyd hat geschrieben:Vorstellen kann ich mir sowas wie einen Linearraum physikalisch trotzdem net...

Nehmen wir mal ein niederdimensionaleres Beispiel: ein 2-D-Raum (also eine Fläche) als "Raum'"und unseren gewohnten 3-D-Raum als "Hyperraum".

Aber ein flaches, 2-dimensionale Schiff kann sich doch nur entweder auf der Fläche (2-D"Raum") oder - wie ein Blatt in Wind - durch den Raum (3-D-"Hyperraum") bewegen - aber wo zum Teufel soll da ein Linearraum zwischen der 2. und der 3. Dimension sein? :(

Schon die Vorstellung, dass Normaluniversum, Linearraum und Hyperraum getrennte Dinge sind, ist falsch. Alles "ist" Hyperraum bzw. Bestandteil des Hyperraums.
Oder um bei deinem Analogon zu bleiben: Auch die 2-dimensionale Erdoberfläche ist Teil der "höheren" 3. Dimension.

Man könnte es sich dort so vorstellen:
Die Erdoberfläche entspräche dem Normalraum, die Atmosphäre darüber dem Hyperraum. Ein Auto führe also im Normalraum, ein Flugzeug würde durch den Hyperraum reisen.
Dann wäre der Linearraum die Grenzschicht, ein sehr tief fliegendes Flugzeug, dass zwar keinen Bodenkontakt mehr hat, aber eben nicht völlig frei fliegen oder sehr hoch steigen kann. Vielleicht ist es so etwas ähnliches wie der Ground-Effect beim Flugzeug. In dieses Gedankenmodell würde auch der "höher fliegende" Linearantrieb der Onryonen passen.
Innerhalb eines Flugzeugs kannst du trotzdem ganz normal auf dessen "Boden" laufen, ebenso wie im Inneren eines Halbraumfelds ein Normalraum mit allen seinen Gesetzen herrscht, nur ein paar Meter "höher" gelegen.
Die übrigen Hyperantriebe entsprächen einem ähnlichen Flug, nur dass die Methoden, "abzuheben" und die "Flughöhe" zu erreichen und zu halten unterschiedlich sind.
Ausnahme: Der Transitionsantrieb entspräche wohl einem Katapult oder Kanonenschuss mit eher "ballistischem" Bogen.

Zu deinen Fragen haben die anderen ja schon geantwortet. Also nur kleine Ergänzungen:
zu 2: Meiner Erinnerung nach ist es nur sehr begrenzt möglich, aus dem Linear- in den Normalraum zu orten, weshalb man sich typischerweise einen Zielstern in Flugrichtung anpeilt und sich an diesem orientiert.
zu 3: Eine feste Verankerung mach schon Sinn. Ich glaube nicht, dass der Linearantrieb dazu gedacht ist, andere Objekte in seinem Inneren festzuhalten. Und es dürfte ungesund sein, ungeschützt durch ein höherdimensionales Feld zu dringen. Aber ich glaube nicht, dass dieser Fall jemals in einem Roman thematisiert wurde.
zu 5: Es gibt einen Spruch von Gauss: "Durch nichts zeigt sich mathematischer Unverstand deutlicher als durch ein Übermaß an Kommastellen beim Zahlenrechnen." Ich würde dort noch im Fall der SF auch noch die Höhe des Zehner-Exponenten als Beispiel für physikalischen Unverstand nennen. :unschuldig: Große Zahlen mit vielen Kommastellen und hohem Exponenten wirken halt sehr wissenschaftlich und SF-mäßig. Man sollte sie nur als Dekoration ansehen, nicht irgendwie ernst nehmen. Und wenn das so weiter geht, brauchen wir bald wieder einen Degrader: :(
zu 6: Ein höherdimensionaler Schutzschirm sollte das Lineartriebwerk vermutlich stören. Man wird ihn wohl abschalten.
zu 7: Wenn sie hinreichend "hoch" sind und quasi "in" die Ebene des Linearantriebs reichen, vermutlich schon. Jede Sonne ist ein starker Hyperstrahler. Ich würde jedenfalls nicht durch eine Sonne fliegen wollen. (ANalogon: Ein Flugzeug kann mit einem hinreichend hohen Berggipfel kollidieren.)
zu 8: Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei PR jedes Hypertriebwerk zuallererst ein Schutzfeld um das Schiff erzeugen muss, das es aus dem Normalraum entrückt, aber zugleich auch gegen den Hyperraum schützt. In dessen Inneren herrschen daher Normalraumbedingungen. (Analogon: Der Flugzeugboden, auf dem man ganz normal laufen kann...)
zu 9: Ich bin mir sicher, dass Gucky das oft genug getan hat, da er mit seinen kurzen Beinen nie gerne gelaufen ist. (Analogon: Du kannst auch innerhalb eines Flugzeugs ein kleines Modell-Flugzeug fliegen lassen.)
zu 10: siehe 2. IIRC ist die Ortung in den Normalraum hinein extrem eingeschränkt bis unmöglich. Halbraumspürer können andere Schiffe im Linearraum orten und verfolgen.
zu 11: Da diese Trennung zwischen Normal-/Linear- und Hyperraum eine eher eine phänemonologische, vom Beobachter aus bzw. seiner eingesetzten Technik aus gesehene ist, warum nicht? Es wird wohl meisten nur keinen Sinn machen oder die technischen Möglichkeiten überfordern.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Yman » 14. November 2016, 21:44

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Interessante Antworten, die hier zusammen gekommen sind. Mir ist noch aufgefallen, dass in einem Roman, vielleicht war es "Geschäfte mit dem Tod", Gucky und Alaska auf dem Segel eines Weißen Raben in den Linearraum gehen und den Flug dort als einen Sturz in einem engen Tunnel wahrnehmen mit Lichtbahnen in primären Farben, also gelben, roten und blauen Streifen. Hat da vielleicht der Star Trek Film von 1979 eine Rolle gespielt? Oder wurde das vorher auch schon so beschrieben?

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Pan Greystat » 22. November 2016, 10:32

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Verwenden weiße Raben denn Linearkonverter ? oder das berühmte "unserern Linearkonvertern ähnliche Art"
Denn die Nebeneffekte stammen wohl größtenteils von der Beschaffenheit des Energie oder wie auch immer gearteten Übergang zwischen Eigenraum in dem das Schiff sich befindet und der Zwischen Schicht durch die es gleitet .
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Yman » 29. August 2017, 10:17

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Noch ein paar Fragen: Es heißt ja oft, dass zum Eintritt in den Linearraum ein Raumschiff eines Mindestgeschwindigkeit erreichen muss, z.B. 10 Prozent Lichtgeschwindigkeit. Warum eigentlich?

Wie werden diese Geschwindigkeiten exakt gemessen? Immer bezogen auf Sterne in der Umgebung, deren Entfernung mit überlichtschneller Ortung bestimmt wird, oder geht das auch anders?

Beliebig können die Bezugspunkte ja nicht sein. Da es z.B. weit entfernte Galaxien gibt, die sich mit ca. 10 Prozent Lichtgeschwindigkeit von uns entfernen, hätte ein Raumschiff ja immer irgendwie seine 10 Prozent Lichtgeschwindigkeit zum Eintritt in den Linearraum.

Die Eintritts- und Austrittsgeschwindigkeit aus dem Linearraum, sind die wirklich exakt gleich? Oder wie können die sich unterscheiden?

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Pan Greystat » 29. August 2017, 10:37

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Yman hat geschrieben:Noch ein paar Fragen: Es heißt ja oft, dass zum Eintritt in den Linearraum ein Raumschiff eines Mindestgeschwindigkeit erreichen muss, z.B. 10 Prozent Lichtgeschwindigkeit. Warum eigentlich?

Eher was um die 50%
Der Grund ist wohl der das bei diesen Geschwindigkeiten die Raumzeit eh hmm Langsam verformt wird. ( Zeit vergeht relativ gesehen langsamer von Potenzieller Energie mal ganz abgesehen)
Is vergleichbar mit einem Flugzeug je schneller es Fährt je leichter fliegt es los.

Yman hat geschrieben:Wie werden diese Geschwindigkeiten exakt gemessen? Immer bezogen auf Sterne in der Umgebung, deren Entfernung mit überlichtschneller Ortung bestimmt wird, oder geht das auch anders?

Wenn du die Geschwindigkeit im Überlicht flug meinst dann am Ziel der Zielstern ist ja in der Ortung.
Und was die allgemeine Geschwindigkeit angeht. Wohl von Terra aus bzw der Michstraße. Allerdings ist das bei mehren % der Lichtgeschwindigkeit nahezu egal welchen Bezug du in deiner nähe nimmst.


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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Moonbiker » 29. August 2017, 11:38

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Pan Greystat hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Noch ein paar Fragen: Es heißt ja oft, dass zum Eintritt in den Linearraum ein Raumschiff eines Mindestgeschwindigkeit erreichen muss, z.B. 10 Prozent Lichtgeschwindigkeit. Warum eigentlich?

Eher was um die 50%

10.000 km/h
Die CREST startete und beschleunigte mit ungeheuerlichen Werten. Als sie zehntausend
Stundenkilometer erreicht hatte, ging sie blitzschnell in den Linearraum.

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Im ... gestrandet
Anmerkung: Eine andere Quelle gibt 45.000 km/s als Mindestgeschwindigkeit an. (PR-TB 197)


Günther

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Pan Greystat » 29. August 2017, 12:28

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Die beiden Angaben gehen ja Galaxien weit aus auseinadern aber selbst 45 000 km/s ist deutlich unter dem was ich im Kopf habe aus den Romanen.

Kann sein das ich mich irre aber ich hatte so 40%+ für sichere Übergänge im Kopf
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Yman » 29. August 2017, 12:45

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Natürlich geht es praktisch allein darum, dass es möglichst spannend sein soll, wenn ein Raumschiff in Bedrängnis kommt. Es soll ja gerade nicht so einfach in den Linearraum oder Hyperraum fliehen können, sondern möglichst lange wie ein Hase von Hunden gehetzt werden.

Technisch macht es aber wenig sinn, bei der genauen Berechnung etwa von Hypersprungkoordinaten, wenn das Raumschiff sehr schnell in Bewegung ist, denn dadurch ändern sich die Koordinaten ja auch sehr schnell. Für Transitionen wäre es besser, das Schiff steht.

Was ich auch nie verstanden habe, sind diese irrsinnig hohen Beschleunigungswerte von ein paar 100 km pro sekundequadrat. Ich weiß nicht, wofür KHS das gebraucht hat, für Wettrennen von der Erde zur Dschungel-Venus, hin und zurück in weniger als 2 Stunden. Und was Kurt Mahr dazu gesagt oder gedacht hat. :rolleyes:

Okay, ist nicht exakt das Thema, aber weiß jemand den Rekord in der PR-Serie für die Strecke von der Erde zum Mond? Ist da mal ne Lightning-Jet von der Erde gestartet und in Rekordzeit zum Mond geflogen und gelandet?

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Holger Logemann » 29. August 2017, 13:07

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Yman hat geschrieben:Okay, ist nicht exakt das Thema, aber weiß jemand den Rekord in der PR-Serie für die Strecke von der Erde zum Mond? Ist da mal ne Lightning-Jet von der Erde gestartet und in Rekordzeit zum Mond geflogen und gelandet?

Möglicherweise in den ersten Heften als der Landeplatz der STARDUST unter Trommelfeuer stand und Crest Thora mit der späteren GOOD HOPE zu Hilfe rief.

Zu kaum einem späteren Zeitpunkt dürfte der Raumverkehr so dünn, und dem Piloten entstehender Flurschaden so egal gewesen sein.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 9. September 2017, 14:13

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Yman hat geschrieben:Noch ein paar Fragen: Es heißt ja oft, dass zum Eintritt in den Linearraum ein Raumschiff eines Mindestgeschwindigkeit erreichen muss, z.B. 10 Prozent Lichtgeschwindigkeit. Warum eigentlich?

Grund: Die Autoren haben das einfach so beschrieben. ;)
Vermutlich, weil sie dabei das Bild eines startenden Flugzeugs vor Augen hatten, das auch erst mit einer Mindestgeschwindigkeit von der Startbahn am Boden (2. Dimension) in die Luft (3. Dimenstion) abheben kann. Und nur so sind außerdem "spannende Verfolgungsjagden" machbar. Ansonsten würden die Schiffe bei Konflikten einfach "weghüpfen".

Beim terranischen Lineartriebwerk waren es eigentlich immer 50% c, ganz zu Anfang bei den Transitionsantrieben meiner Erinnerungen nach sogar 99% c.
Dass es in einzelnen Romanen auch sehr viel kleinere Zahlen gegeben hat, würde ich unter Autorenfehler verbuchen, entweder Nachlässigkeit oder Absicht, weil sie das für ihre Story brauchten und es manchmal notdürftig als "Risikosprung mit extrem hoher Überlastung des Triebwerks" gerechtfertigt haben.


Wie werden diese Geschwindigkeiten exakt gemessen? Immer bezogen auf Sterne in der Umgebung, deren Entfernung mit überlichtschneller Ortung bestimmt wird, oder geht das auch anders?

Beliebig können die Bezugspunkte ja nicht sein. Da es z.B. weit entfernte Galaxien gibt, die sich mit ca. 10 Prozent Lichtgeschwindigkeit von uns entfernen, hätte ein Raumschiff ja immer irgendwie seine 10 Prozent Lichtgeschwindigkeit zum Eintritt in den Linearraum.

Damit sprichst du einen wunden Punkt der gesamten PR-Physik an. Die geht implizit immer von absoluten Bezügen aus, vermutlich weil sich die Autoren (und auch die Leser) die "Relativität" nicht wirklich vorstellen können. ^_^

Man könnte das allerdings dadurch "retten", dass man dazu die Geschwindigkeit relativ zum lokalen "Medium" (dem Vakuum ;)) oder der Raumzeit um das Schiff betrachtet. (->A1)
Die dürfte in einem Sonnensystem wohl primär von dessen Sonne bestimmt werden oder sich in engen Sternenhaufen aus der Summe der umgebenden Sterne ergeben. Das entspricht auch so ziemlich dem, wie es auch meist beschrieben wird. Außerhalb von Galaxien wird es schwieriger, aber auch da könnte man diese Überlagerung aller Einflüsse als Bezug annehmen.(->A2)

Analogon 1: Ein startendes Flugzeug braucht eine Relativgeschwindigkeit zum umgebenden Wind. Die Geschwindigkeit über Grund ist weniger relevant (außer ggf. für einen Ground-Effekt). Dass sich die Erde um sich selbst dreht, dass sie eine Umlaufgeschwindigkeit um die Sonne hat oder dass diese um das galaktische Zentrum kreist, ist für ein Flugzeug unbedeutend. Ähnlich würde ich das bei einem Raumschiff sehen.

Analogon 2: Auch die Gravitation, die du jetzt gerade verspürst, ergibt sich theoretisch als Überlagerung der gesamten Materie des Universums. Rein praktisch wird sie von der Erde bestimmt und von Mond und Sonne beeinflusst (-> Ebbe & Flut). Alle andere Materie im All hat nur noch einen vernachlässigbaren Einfluss.


Die Eintritts- und Austrittsgeschwindigkeit aus dem Linearraum, sind die wirklich exakt gleich? Oder wie können die sich unterscheiden?

Da gibt es meiner Erinnerung nach keine eindeutige Beschreibung. Meist werden solche Details gar nicht erwähnt.
Es ist allerdings in den Romanen nach einem Orientierungsaustritt manchmal beschrieben, dass das Schiff erneut beschleunigen muss. Das spricht für null oder zumindest eine ziemlich kleine Geschwindigkeit.

*******************************************************************************

Yman hat geschrieben:Natürlich geht es praktisch allein darum, dass es möglichst spannend sein soll, wenn ein Raumschiff in Bedrängnis kommt. Es soll ja gerade nicht so einfach in den Linearraum oder Hyperraum fliehen können, sondern möglichst lange wie ein Hase von Hunden gehetzt werden.

Das wird der eigentliche Grund sein... ;)
Technisch macht es aber wenig sinn, bei der genauen Berechnung etwa von Hypersprungkoordinaten, wenn das Raumschiff sehr schnell in Bewegung ist, denn dadurch ändern sich die Koordinaten ja auch sehr schnell. Für Transitionen wäre es besser, das Schiff steht.

Nein, selbst eine Geschwindigkeit nahe bei c ist bezogen auf die Entfernungen im Universum schnarchlangsam. In den paar Minuten bis zum Sprung verändern sich die Position allenfalls um eine sehr kleine Nachkommastelle.

Was ich auch nie verstanden habe, sind diese irrsinnig hohen Beschleunigungswerte von ein paar 100 km pro sekundequadrat. Ich weiß nicht, wofür KHS das gebraucht hat, für Wettrennen von der Erde zur Dschungel-Venus, hin und zurück in weniger als 2 Stunden. Und was Kurt Mahr dazu gesagt oder gedacht hat. :rolleyes:

Das ist einfach: Dramatik. Um die Leser zu beeindrucken. Um zu zeigen, wie wahnsinnig technisch überlegen die beschriebenen Raumschiffe sind.

KHS war ja auch sonst ein Fan bombastischer Formulierungen und großer Zahlen. Und die Expokraten nach ihm waren und sind da nicht anders und lieben technische Beschreibungen mit großen Zahlen, vielen Nachkommastellen und Zehnerexponenten, weil das sehr "wissenschaftlich" und scifi-mäßig klingt, auch wenn es keinerlei Sinn hat. Das ist eine Variante des typischen "Techno-Babble" der SF ...

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon halut » 2. Oktober 2017, 19:30

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Yman hat geschrieben:1. Man braucht schon mal spezielle Triebwerke: Aus welchen Teilen bestehen die? Kalupkonverter und Projektoren? Noch etwas?

Keine speziellen Triebwerke. Der Kalup und alle seine Nachfolger sind zentrale, kompakte Aggregate, die die Linearabschirmung und gleichzeitig innerhalb ein Feld erzeugen. Der Vortrieb wird durch die Triebwerke erzeugt, deren Impulswellen durch das Konverterfeld gewandelt werden.

3. Um das Schiff herum wird ein Feld erzeugt, das vergrößert werden kann, um angedockte Schiffe mitzunehmen, diese müssen aber fest verankert werden. Tritt ein Schiff in den Linearraum ein, bleiben lose um das Schiff fliegende Objekte wie Asteroiden, ausgeschleuste Beiboote und Raumfahrer im Normalraum zurück. Ist das so?

Die Objekte kommen so mit. Allerdings beschleunigt das Schiff, sodass sie das Kugelfeld relativ schnell verlassen.

4. Wie funktioniert die Verankerung mit Traktorstrahlen? Warum wird der Traktorstrahl beim Linearflug nicht unterbrochen?

Das Kugelfeld erzeugt, mit Ausnahme für die Impulswellen, einen normalen Raum.

5. Der Energieaufwand ist nicht besonders hoch, Schiffe müssen nicht alle Hundert Lichtjahre irgendetwas auftanken. Einmal quer durch die Milchstraße und zurück geht. Aber was genau wird beim Linearflug verbraucht? Nur Energie?

Energie + Verschleiß.

Kann man diese Energie nicht auch direkt aus dem Linearraum gewinnen?

Da der Linearraum als Solches nicht existiert: nein. Der Linearraum ist ein mathematisches Konstrukt. Hierzu müsste man auf den Hyperraum zugreifen, was mit dem Hypertropzapfer später auch geschieht. Unabhängig davon müsste das Linearfeld eine Art Perpetuum Mobile schaffen, was physikalisch unmöglich ist.

6. Man kann Schiffe im Linearraum aufspüren und zerstören, sich aber auch dagegen schützen. Funktionieren Schutzschirme im Linearraum?

Hier muss man zwei Fälle sauber unterscheiden:
a) Der Schirm wird innerhalb des Feldes erzeugt: Da solche Schirme innerhalb des Schiffes genutzt werden, ist es prinzipiell möglich. Zum Schutz des Schiffs war es bisher nicht notwendig, da es bisher im Linearraum unangreifbar war, und somit Energieverschwendung.
b) Der Schirm wird außerhalb des Feldes erzeugt: nein.

Muss man die selbst ausschalten, bevor man in den Linearraum eintritt oder schalten die sich automatisch ab oder verlieren an Wirksamkeit?

Vermutlich ist Ausschalten Maschinen schonender, aber, wie zahlreiche Fluchteintritte gezeigt haben, nicht notwendig.

7. Wenn ich's richtig verstanden habe, ist der Linearraum eine Zwischenschicht zwischen Normalraum und Hyperraum.

Nein, er ist ein mathematisches Konstrukt.

Kollisionen mit Objekten im Normalraum dürfte es nicht geben, ein Schiff müsste im Linearflug z.B. einen Planeten durchfliegen können. Ist so etwas in der Serie mal geschildert worden?

Die FANTASY stieß mit einer Sonne zusammen.

8. Ist der Linearraum ein eigenständiger Raum für alle Schiffe gleich, die da reinfliegen, oder erzeugt jedes Schiff nur sein eigenes Feld, quasi seinen eigenen Raum?

Beides. Der Linearraum ist ein mathematisches Konstrukt. Deshalb erzeugt jedes Schiff seinen eigenen Raum, der an Einsteinraum und Hyperraum gekoppelt ist.

Gibt es Lebewesen, Planeten, Raumstationen im Linearraum, die dort ständig existieren und angeflogen werden können?

Ich meine, im Perryversum schon alle drei Sachen gelesen zu haben, kann aber jetzt nicht mit Beispielen dienen.

9. Können Teleporter im Linearraum springen?

Da der Linearraum nicht existiert: nein.

Innerhalb eines Schiffes im Linearflug?

Ja.

Auf ein benachbartes Schiff?

Da es bisher nicht möglich ist, benachbart zu fliegen: nein.

10. Welche Objekte im Normalraum kann man während des Linearflugs vom Linearraum aus orten und anmessen? Ganz normale, oder nur solche mit Hyperstrahlung?

Sonnen, 5d-Strahler und merkwürdige Objekte.

11. Kann man vom Linearraum direkt in den Hyperraum wechseln oder muss man zuerst in den Normalraum zurück, um z.B. von dort aus zu transitieren?

Bei der derzeitigen Technik kann man nur vom Normalraum aus springen. Es gibt auch wenige Anreize, eine solche Technik zu entwickeln. Was wäre der Vorteil?

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Pan Greystat » 2. Oktober 2017, 20:39

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Beziehst du dich bei der Aussage das der Linearraum ein mathematisches Konstrukt ist auf die Realität oder auf die PR Physik ?

Denn im RL mag das stimmen wobei ein was auch immer jenseits unserer Nachvollziebaren Dimension so oder so nur Theoretisch Errechnet werden kann. Wenn wir es aber nutzten hat es Gegebenheiten und Gesetze wie jeder andere Raum.

Kurz gesagt Passt das Kamel durchs Nadelör ? In dem Fall ein Materieller Körper der sich durch das Medium bewegt also irgendwie muss es im PR Universum mehr als nur ein Theoretikum handeln
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Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon halut » 3. Oktober 2017, 07:08

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Pan Greystat hat geschrieben:Beziehst du dich bei der Aussage das der Linearraum ein mathematisches Konstrukt ist auf die Realität oder auf die PR Physik ?

PR-Physik, ergibt sich aus der anfänglichen Beschreibung.

Wenn wir es aber nutzten hat es Gegebenheiten und Gesetze wie jeder andere Raum.

Ja. Dennoch kann der Raum durch ein mathematisches Konstrukt aufgespannt sein, mit eigenen physikalischen Wirkungen, ohne eine reale, physikalische Existenz dahinter.

In dem Fall ein Materieller Körper der sich durch das Medium bewegt also irgendwie muss es im PR Universum mehr als nur ein Theoretikum handeln

Nein, muss nicht. Das theoretische Konstrukt holt sich seine physikalische Realität aus Einstein- und Hyperraum; quasi eine künstliche Mischung der benötigten Eigenschaften.

Re: Was passiert beim Linearflug?

Beitragvon Gregor Paulmann » 3. Oktober 2017, 14:50

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halut hat geschrieben:
Pan Greystat hat geschrieben:In dem Fall ein Materieller Körper der sich durch das Medium bewegt also irgendwie muss es im PR Universum mehr als nur ein Theoretikum handeln

Nein, muss nicht. Das theoretische Konstrukt holt sich seine physikalische Realität aus Einstein- und Hyperraum; quasi eine künstliche Mischung der benötigten Eigenschaften.


Hi.
Vielleicht stehe ich auf einem Schlauch, aber...
...wenn ein "Etwas" reale physikalische Eigenschaften hat, dann ist dieses "Etwas" eben eine reale Sache und kein reines, theoretisches Konstrukt mehr ? Oder habe ich Dich missverstanden ? :huh:
Mir hat die Analogie der muurtblauen Kreatur sehr gut gefallen:
muurtblaue Kreatur hat geschrieben:[...]
Schon die Vorstellung, dass Normaluniversum, Linearraum und Hyperraum getrennte Dinge sind, ist falsch. Alles "ist" Hyperraum bzw. Bestandteil des Hyperraums.
Oder um bei deinem Analogon zu bleiben: Auch die 2-dimensionale Erdoberfläche ist Teil der "höheren" 3. Dimension.Man könnte es sich dort so vorstellen:
Die Erdoberfläche entspräche dem Normalraum, die Atmosphäre darüber dem Hyperraum. Ein Auto führe also im Normalraum, ein Flugzeug würde durch den Hyperraum reisen.
Dann wäre der Linearraum die Grenzschicht, ein sehr tief fliegendes Flugzeug, dass zwar keinen Bodenkontakt mehr hat, aber eben nicht völlig frei fliegen oder sehr hoch steigen kann. [...]
Die übrigen Hyperantriebe entsprächen einem ähnlichen Flug, nur dass die Methoden, "abzuheben" und die "Flughöhe" zu erreichen und zu halten unterschiedlich sind.
Ausnahme: Der Transitionsantrieb entspräche wohl einem Katapult oder Kanonenschuss mit eher "ballistischem" Bogen.
[...]


Um die Eigenschaften von Linear-, Hyper-, Dakkar- und was-weiß-ich-noch-Räumen zu beschreiben, wird "man" sich allerdings auf abstrakte mathematische Modelle/Konstrukte zurückziehen. Aber die "Räume" selbst sind trotzdem real - auch wenn wir sie mit unserem einfachen 3-D-Denken nicht so super erfassen können wie z.B. ein Kelosker...
"Ich wusste nicht, dass es unmöglich ist - also habe ich es einfach gemacht." [Jean Cocteau]
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